[…]EUR. Nach ihrem preisgekrönten Roman Anton oder Die Zeit des unwerten Lebens, in dem sie die Euthanasie-Politik im Dritten Reich behandelt, befasst sich Elisabeth Zöller in Vaters Befehl oder Ein deutsches Mädel erneut mit der NS-Zeit. Dieses Mal geht es um die Begeisterung junger Menschen für den Nationalsozialismus. Protagonistin des […]
[…]oder wie die Nazis die „Vernichtung lebensunwerten Lebens“ ganz euphemistisch nannten die „Euthanasie“ an. Hierbei wurden körperlich, seelisch und geistig Behinderte gezielt getötet und man testete so auch die „effektivsten“ Methoden zur industriellen Ermordung von Menschen aus. Im Sommer 1941 erging dann der Befehl des Reichsmarschalls Hermann Göring (1893 – […]
[…]und im Rahmen der nationalsozialistischen Krankenmorde getötet. Der beschönigende Begriff „Euthanasie“ verdeckte diese Verbrechen. Medizinische und administrative Einrichtungen wirkten an ihrer Durchführung mit. Die Opfer wurden nicht aufgrund ihres Handelns verfolgt, sondern weil das Regime ihren Lebenswert bestritt. Die Forderung nach „Lebensraum im Osten“ verband Rassismus mit Imperialismus. Osteuropa sollte […]