Suchergebnisse für "Erster Weltkrieg"

Ergebnisse 101 - 150 von 595 Seite 3 von 12
Sortiert nach: Datum | Sort by: Relevance Results per-page: 10 | 20 | 50 | All

Walter Model (1891–1945)

[…]der Wehrmacht in das NS-Regime und die moralischen Dilemmata deutscher Offiziere im Zweiten Weltkrieg. Der Militärhistoriker Geoffrey P. Megargee fasst Models Vermächtnis treffend zusammen: „Walter Model verkörpert wie kaum ein anderer die Widersprüche der deutschen Generalität im Zweiten Weltkrieg. Seine taktische Brillanz und sein persönlicher Mut stehen in scharfem Kontrast […]

Blitzkrieg

[…]auf die sich entwickelnde Situation zu reagieren. III. Der „Blitzkrieg“ im Zweiten Weltkrieg Der „Blitzkrieg“ wurde erstmals im Zweiten Weltkrieg in Polen im September 1939 eingesetzt. Die deutsche Armee erzielte rasche Erfolge, indem sie die polnische Verteidigung durchbrach und in kurzer Zeit das Land eroberte. Dieser Sieg verdeutlichte die Effektivität […]

Guido von List (1848–1919)

[…]im Besonderen die Schutzstaffel (SS) und Forschungsgemeinschaft Ahnenerbe e.V.. Als 1914 der Erste Weltkrieg ausbrach, hatte List unter den Soldaten an der Front eine treue Leserschaft, die ihm auch immer wieder Leserbriefe schickte. List begab sich hier in die bei Rechtsextremisten bis heute so beliebte Opferrolle und wertete den Ersten […]

Der Nachrichtendienst der Wehrmacht: Abwehr gegen das Regime

[…]eigentlich nachrichtendienstlichen Aufgaben verschleiern sollte. Zu diesen Aufgaben zählte an oberster Stelle die Aufklärung über Militärformationen anderer Staaten mit nachrichtendienstlichen Methoden. Geheimhaltung und Schutz der eigenen Truppen waren zweitrangig. Schon zu Beginn arbeitete man mit dem Reichskommissar für öffentliche Ordnung (RKO) und den jeweiligen örtlichen Polizeibehörden zusammen – man muss […]
Weiterlesen » Der Nachrichtendienst der Wehrmacht: Abwehr gegen das Regime

Kinderlandverschickung (KLV)

[…]Wigbert / Bernd Bredemeyer / Klaus Fieberg: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg. Beiträge, Materialien Dokumente. CD-Rom, Braunschweig 2004. Gießmann, Thomas / Rudolf Marciniak: ‚Fast sämtliche Kinder sind jetzt weg.‘ -Kinderlandverschickung, Münster 2001. Kock, Gerhard: ‚Der Führer sorgt für unsere Kinder…‘. Die Kinderlandverschickung im Zweiten Weltkrieg, Paderborn 1997. Museen für Stadt- und […]

Der Kapp-Lüttwitz-Putsch (13.–17. März 1920)

[…]eine rein positivistische Grundhaltung der Soldaten, die sich Hitlers Generäle im Zweiten Weltkrieg zunutze machen konnten: Nicht ohne Grund hatten die Richter der Nürnberger Prozesse ab Ende 1945 von den angeklagten Armeeangehörigen bis hin zum ehemaligen Oberkommando der Wehrmacht als wichtigste Einlassung die Floskel „Befehl ist Befehl“ zu hören bekommen; […]

Wannsee-Konferenz

[…]entschlossen, reinen Tisch zu machen. Er hat den Juden prophezeit, dass, wenn sie nochmal einen Weltkrieg herbeiführen würden, sie dabei ihre Vernichtung erleben würden. Das ist keine Phrase gewesen. Der Weltkrieg ist da, die Vernichtung des Judentums muss die notwendige Folge sein. Diese Frage ist ohne jede Sentimentalität zu betrachten.“ […]

„Stalinorgel“ und „Katjuscha“

[…]eine Vorform des späteren Maschinengewehrs, die nach demselben Prinzip gebaut war. Im Zweiten Weltkrieg wurde in der deutschen Armee der sog. „Nebelwerfer“ (benannt nach seinem Erfinder, dem Raketenforscher Rudolf Nebel) verwendet, der sozusagen die deutsche Katjuscha war. Nebel (1894-1978) war einer der Lehrer Wernhers von Braun, aber mit seinen bahnbrechenden […]

Andrej Szeptycki (1865–1944)

[…]er am 17. Januar 1901 als Metropolit in sein Amt eingeführt worden war. Szeptycki im Zweiten Weltkrieg Der Zweite Weltkrieg begann am 1. September 1939 mit dem deutschen Überfall auf Polen. Am 17. September 1939 kündigte Stalin, beunruhigt vom raschen Vormarsch der Deutschen, die sowjetische Neutralität zu Polen auf und […]

Demographische Verschiebungen in Deutschland 1945

[…]verwies Churchill auf einen griechisch-türkischen Präzedenzfall nach dem Ersten Weltkrieg. Es sollten die Konflikte von zukünftigen Minderheiten in besetzten Gebieten sowie Revisionsforderungen einzelner Staaten von vorneherein verhindert werden. Indessen hatte Stalin bereits gehandelt und eine polnische Marionettenregierung am 5. Februar 1945 eingesetzt, die die deutschen Ostgebiete unter polnische Verwaltung nahm. […]

Protagonisten der NSDAP im Dritten Reich (1933-1945)

[…]Außenminister 1938–45, schloss den Hitler-Stalin-Pakt 1939 ab und ebnete so den Weg in den Weltkrieg. Er vertrat die aggressive Expansionspolitik des Regimes und drängte die Verbündeten (Italien, Ungarn, Rumänien usw.), ihre jüdischen Bürger in deutsche Vernichtungslager deportieren zu lassen. Im Nürnberger Urteil wurde Ribbentrop als Hauptkriegsverbrecher gehängt – er war […]

Georgi Schukow (1896- 1974)

[…]bei Schukow ging das nicht mehr so einfach. Schlussendlich hat der „beste General des Zweiten Weltkrieges“ (General Dwight Eisenhower) diese Schlacht verloren. Weniger schmeichelhaft urteilte der US-Panzergeneral George Patton über Marschall Schukow: „Schukow sei ihm wie ein Operetten-Buffo vorgekommen, mit dem ganzen Ordensblech an seiner Brust, zudem sei er ziemlich […]

Karl Dönitz (1891–1980)

[…]Kreuzer Breslau, auf dem er nach seiner Beförderung zum Leutnant zur See im Jahre 1913 im Ersten Weltkrieg, also ab 1914, unter türkischem Kommando im Schwarzen Meer kämpfte. 1916 wurde Dönitz zum Oberleutnant zur See befördert und zur U-Boot-Flotte abkommandiert. Einen Monat vor Kriegsende 1918 geriet Dönitz, nun Kommandant eines […]

Anton Drexler (1884–1942)

[…]und dann als Werkzeugschlosser in einer Münchener Eisenbahnwerkstätte. Als 1914 der Erste Weltkrieg ausbrach, wurde Drexler als untauglich ausgemustert. Er trat 1917 der neu gegründeten Deutschen Vaterlandspartei bei, denn auch im Kaiserreich gab es schon politische Parteien, wenn auch mit weit weniger Einfluss als später in der Weimarer Republik. 1918 […]

Winston Churchill (1874–1965)

[…]festgesetzt wurden, anzuzünden und die Anarchisten lebendig zu verbrennen. 1914 brach der Erste Weltkrieg aus und Churchill verließ 1915 kurzzeitig die politische Bühne und kehrte als Lieutenant Colonel in die Armee zurück. Schon 1916 zog er wieder als Abgeordneter ins Parlament ein und wurde 1917 Munitionsminister in der Regierung von […]

Wilhelm Keitel (1882–1946)

[…]Ein Granatsplitter im rechten Arm und 12 Kriegsauszeichnungen sollten der Ausweis von Keitels erster Kriegsverwendung sein. Die Jahre bis zum Zweiten Weltkrieg machte er in der Reichswehr weiter Karriere. Seinen Sold verdiente sich der Heeresoffizier alsdann als Taktiklehrer an der Kavallerieschule in Hannover und bei Stabsarbeit im 6. (Preußischen) Artillerie […]

Karl Hermann Frank (1898–1946)

[…]Seit 1931 lebten die Eheleute getrennt, im Februar 1940 ließen sie sich scheiden. Sudetenland als erster Kriegsschauplatz Als nach 1990 auf dem West-Balkan der Konflikt um die südserbische Provinz Koso­vo hochkochte, klagte der Westen unisono Serbien an, es betreibe „Unterdrückungs­politik“ gegen die kosovarischen Albaner und habe deshalb „das Recht auf […]

Der Marshallplan (European Recovery Program)

[…]Hilfe größeren Ausmaßes so verschlimmern würde, dass sie zwangsläufig zum Dritten Weltkrieg führen würde.   Die Reaktion auf die Krise Die Behebung der Krise war nach Ansicht der Mitarbeiter im amerikanischen Außen- und im Wirtschaftsministerium nur durch die rasche Rekonstruktion des europäischen Marktes zu gewährleisten. Besonders der schnelle Wiederaufbau Deutschlands […]

Konzentrationslager KZ Stutthof

[…]1939 das Lager errichtet hatte, der damalige Anführer Hauptsturmführer Max Pauly wurde bis 1942 erster Lagerkommandant. Zum Lager gehörten eine Reihe von Satellitenlagern, die über ganz Ost- und Westpreußen verteilt waren. Die größten Außenlager waren in Thorn und Elbing mit je ungefähr 5000 jüdischen Frauen als Gefangene, in Stutthof selbst […]

Imre Kertész und sein Roman eines Schicksallosen

[…]ganzen Durcheinander ruhig und fest“ (91). Die Selektion beim Eintritt in das Lager ist ein erster Höhepunkt der Erniedrigung, der vom „arbeitsfähigen“ György aber als geradezu triumphaler „Erfolg“ erlebt wird. Die Ausgemusterten wiederum – deren Schicksal er noch nicht kennt – misst der Protagonist an den Maßstäben des Systems: „Und […]

Protagonisten der SS im Dritten Reich (1933-1945)

[…]Höherer SS- und Polizeiführer (HSSPF) 3. Feb. 1946 (hingerichtet) Jeckeln fungierte als oberster SS- und Polizeiführer in der besetzten Ukraine und später im Baltikum. Er organisierte riesige Massenerschießungen an Juden, z. B. die „Grube von Rumbula“ bei Riga (25.000 Opfer im Nov./Dez. 1941). Nach der Kapitulation stellte die Rote Armee ihn vor […]

Konzentrationslager KZ Bad-Sulza

[…]dort wohnenden Stadtbevölkerung keinesfalls verborgen blieb. Die Verpflegung im Lager bestand in erster Linie aus Suppe, Brot und Malzkaffee. In seinen täglichen Routinen, dazu gehörte das sogenannte Bettenbauen nach dem Aufstehen sowie der Morgen- und Abendappell, glich der Alltag dort anderen Konzentrationslagern. Bereits geringe Verfehlungen wurden durch Disziplinarmaßnahmen und Strafen geächtet. […]

Konzentrationslager KZ Neuengamme

[…]Bei den Verhandlungen mit der Stadt ging es um ein insgesamt 50 Hektar großes Gelände. Erster regierender Bürgermeister der Hansestadt war zu jener Zeit Carl Vincent Krogmann, welcher im Senat durch den NS-Gauleiter und Reichsstatthalter Karl Kaufmann politisch jedoch völlig entmachtet war. Bei den Kaufverhandlungen mit der Stadt wurden sich […]

„Auschwitz war ein Ort, an dem man nicht mitmachen durfte“

[…]Unwillkürlich fragt man sich, ob ein Teil der elektrisierten Medienöffentlichkeit nicht in erster Linie fürchtet, dass ihr der alte Nazi wegstirbt, der die ganze Veranstaltung zusammenhält und sie – there is no business like Shoa business? – täglich mit Stoff für neue Artikel versorgt. Andere Journalisten versuchen durchaus, sich über […]
Weiterlesen » „Auschwitz war ein Ort, an dem man nicht mitmachen durfte“

Stille Hilfe – Eine „Hilfsorganisation“ für NS-Mörder

[…]1953] von 1926 bis 1948 Landesbischof der evangelischen Kirche in Württemberg, von 1945 – 1949 (erster) Ratsvorsitzender der EKD, negativ bekannt geworden dadurch, dass er im März 1938 die Gemeinden in Württemberg anwies, mit einem einstündigen Glockenläuten den Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich als „göttliche Fügung zu begrüßen“ sowie […]
Weiterlesen » Stille Hilfe – Eine „Hilfsorganisation“ für NS-Mörder

Albert Kesselring (1885–1960)

[…]für viele hochrangige Militärs des Dritten Reiches. Die Nachwirkungen seiner Rolle im Zweiten Weltkrieg sind bis heute spürbar. Sein Name taucht regelmäßig in Debatten über die Rolle der Wehrmacht im Nationalsozialismus auf. Die Kontroverse um Kesselring zeigt exemplarisch die Schwierigkeit, militärische Leistungen und moralische Verantwortung in Einklang zu bringen. Fazit […]

Günther von Kluge (1882–1944)

[…]– eine Anspielung auf das berühmte „Rechenpferd“ Kluge Hans. Im Ersten Weltkrieg diente von Kluge als Generalstabsoffizier und wurde bei Verdun schwer verwundet. Nach dem Krieg wurde er in die Reichswehr übernommen. Sein Aufstieg verlief stetig: 1913: Beförderung zum Hauptmann 1927: Beförderung zum Oberstleutnant 1930: Ernennung zum Chef des Stabes […]

Jüdischer Widerstand: Erinnern an Otto Michelsohn

[…]dem Militärpfarrer in einem Diskussionsbeitrag die Wehrbereitschaft der deutschen Juden im Ersten Weltkrieg entgegen: 17 000 Juden seien gefallen, 9 000 hätten das EK I und 15 000 das EK II erhalten. Aus Minden stammten 53 jüdische Kriegsteilnehmer, davon seien 30 verwundet worden und 15 gefallen.4 Der in Deutschland nach […]

Jüdisches Exil in Griechenland und Zypern 1936–1941

[…]vergangenen Jahr 2000 Ausländern das türkische Bürgerrecht verliehen hat. Es waren dies aber in erster Linie in der Türkei lebende Griechen und von den Emigranten nur solche, die eben tatsächlich unentbehrlich geworden waren. Von den Zwangsverschiffungen verzweifelter Menschen, die in Istanbul an der Tagesordnung sind, schweigt die Presse. Es sei […]
Weiterlesen » Jüdisches Exil in Griechenland und Zypern 1936–1941

Die Gleichschaltung der Medien im Dritten Reich

[…]gingen aufgrund der erzwungenen Uniformität die Leserzahlen stark zurück, erst im Zweiten Weltkrieg stiegen das Informationsbedürfnis der Bevölkerung und somit die Verkaufszahlen wieder. Um negative Reaktionen insbesondere des Auslands auf die nationalsozialistische Auslegung der Pressefreiheit zu verhindern, wurde eine begrenzte Meinungsvielfalt inszeniert, indem den verbliebenen bürgerlichen Presseerzeugnissen differenziertere Äußerungen v.a. […]

Joachim von Ribbentrop (1893–1946)

[…]der Anklage schuldig. Joachim von Ribbentrop wird zum Tod durch den Strang verurteilt und als erster der Delinquenten am 16. Oktober 1946 hingerichtet. Posthum erscheinen 1953 seine Memoiren unter dem Titel: „Zwischen London und Moskau“. Autor: André Krajewski Literatur Benz, Wolfgang / Hermann Graml /Hermann Weiß: Enzyklopädie des Nationalsozialismus, München 1997. […]

Anton Mussert (1894–1946)

[…]einer der begabtesten niederländischen Journalisten überhaupt. Kurz nach dem Ersten Weltkrieg wurde er Korrespondent des „Algemeen Handelsblad“ in Berlin und begleitete von dort Hitlers Aktivitäten mit sehr kritischen Berichten – noch 1938 verurteilte er dessen antijüdische Politik. Offenkundig war das Heuchelei, denn seit 1935 war Blokzijl (heimliches) NSB-Mitglied und schrieb unter […]

Dietrich Bonhoeffer (1906–1945)

[…]zurück. Seine persönliche Sicherheit und sein Leben waren für Bonhoeffer zweitrangig, an erster Stelle stand für ihn der Kampf gegen den Nationalsozialismus. 1940 wurde das illegal geleitete Predigerseminar zum zweiten Mal geschlossen und Bonhoeffer mit Rede- und Schreibverbot belegt. Wegen seiner Kritik an der rein kirchlichen Widerstandshaltung in christlichen Kreisen […]

Protagonisten der Wehrmacht während des Zweiten Weltkriegs (1933–1945) – Teil Heer

[…]Blomberg Generalfeldmarschall 22. März 1946 Kriegsminister 1933–1938 und zunächst Hitlers oberster Wehrmachtsführer, bevor er im Januar 1938 nach Enthüllungen über seine Frau zum Rücktritt gezwungen wurde. Danach nicht mehr im Kriegseinsatz; 1945 in alliierter Haft festgenommen und starb dort an natürlichen Ursachen. Werner von Fritsch Generaloberst 22. Sept. 1939 (gefallen) […]
Weiterlesen » Protagonisten der Wehrmacht während des Zweiten Weltkriegs (1933–1945) – Teil Heer

Manstein Kriegstagebücher und Briefe – von Roman Töppel

[…]Wechsel im Truppen- und Stabsdienst innehatte. Nicht zu vergessen die Teilnahme am Ersten Weltkrieg, den er unter anderem als Ordonnanz oder in Stabsdiensten zubrachte. Bei einem Nahkampf wurde er am 16. November 1914 schwer verwundet. Aus dem – Privatsektor – ist die Eheschließung mit der damals 20-jährigen Jutta-Sibylle von Loesch […]
Weiterlesen » Manstein Kriegstagebücher und Briefe – von Roman Töppel

Vor 90 Jahren: Der Propagandaroman „Horst Wessel Ein deutsches Schicksal“ oder aber Goebbels missglückte Heldenlegende

[…](17) Heute zwar relativ unbekannt, doch in der Zeit zwischen etwa 1900 bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs erreichten einzelne Werke Ewers beachtliche Verkaufszahlen; allen voran der 1911 erschienene Roman „Alraune – Die Geschichte eines lebenden Wesens“. Auch andere Romane und Erzählbände waren populär und hatten ein durchaus dankbares Publikum. […]
Weiterlesen » Vor 90 Jahren: Der Propagandaroman „Horst Wessel Ein deutsches Schicksal“ oder aber Goebbels missglückte Heldenlegende

Ardennenoffensive 1944

Hitlers letzter Schlag gegen die Alliierten in Luxemburg Der Zweite Weltkrieg hatte sich bis zum Sommer 1944 eindeutig zuungunsten des Deutschen Reichs entwickelt, doch an der Westfront herrschte für den Augenblick operative Ruhe. Nach dem Durchbruch der Alliierten in der Normandie im Juni 1944 und den Kämpfen im Juli 1944 […]

Otto von Bismarck: Der weiße Revolutionär?

[…]Eine ganz besondere Freundschaft verband Bismarck mit Gerson (von) Bleichröder, 1872 als erster Jude in Preußen in den erblichen Adelsstand erhoben.(34) Noch stärker als Bamberger, war er an der Finanzierung von Bismarcks Kriegen 1866 und 1870 beteiligt. Bleichröder war der „Privatbankier“ Bismarcks, ab dem Frühjahr 1859 bis zu seinem Tode.(35) […]

Die I.G. Farbenindustrie AG und ihre Rolle im Dritten Reich

[…]1953 bis zum Abschluss eines Friedensvertrages zwischen Deutschland und den Alliierten des Zweiten Weltkrieges suspendiert sei. Bis zum In-Kraft-Treten des „Zwei-plus-Vertrages“ am 15. März 1991 hatte Deutschland aber keinen offiziellen Friedensvertrag mit den Alliierten des Zweiten Weltkrieges. Im Übrigen ist dies auch der Grund dafür, dass es bis zum März […]
Weiterlesen » Die I.G. Farbenindustrie AG und ihre Rolle im Dritten Reich

Hans Schweitzer („Mjölnir“) (1901–1980)

[…]Deutschland – anders als in England und besonders in Frankreich – bis nach dem Ende des Ersten Weltkriegs vom akademischen Hochmut der Maler und dem Kunstempfinden des Publikums in eine künstlerische „Schmuddelecke“ gedrängt worden war. Erst in den politischen Auseinandersetzungen der 1920-er Jahre kam so etwas wie ein Bedarf nach […]

Jupp Weiss aus Flamersheim, der Judenälteste von Bergen-Belsen

[…]Mutter – Moritz, Hermann und Heinrich – das renommierte Kaufhaus Michel & Co. Im 1. Weltkrieg zeichnete sich der Flamersheimer als Frontkämpfer aus, wurde Feldwebel und erhielt das E.K. II. Nach dem Kriege ging er zu seinen Verwandten zurück und wurde bei der Firma Michel Personalchef. In dieser Zeit begeisterte er sich […]
Weiterlesen » Jupp Weiss aus Flamersheim, der Judenälteste von Bergen-Belsen

Zeithistorische Forschungen – von Konrad Jarausch u. a.

[…]runden Heft 1/2004 der Zeitschrift ab. „Kriege nach dem Zweiten Weltkrieg“ lautet das Schwerpunktthema von Heft 1/2005. Darin gibt die neue Leiterin der Abteilung Forschung des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes (MGFA) der Bundeswehr in Potsdam, Beatrice Heuser eine informative Einführung zu den „Wars since 1945“, Marc Frey beschreibt den Forschungsstand zum „Vietnamkrieg […]
Weiterlesen » Zeithistorische Forschungen – von Konrad Jarausch u. a.

Ordensburg Vogelsang 1934–1945

[…]daß Kreisleiter Franz Binz 1935 Adolf Hitler die Meldung machen konnte, dass »dieser Kreis als erster im ganzen Deutschen Reich frei von Arbeitslosen« sei. Die Chronik der Bauarbeiten ist kurz und erfolgreich. Der erste Spatenstich war am 15. März, die Grundsteinlegung am 22. September 1934. Schon am 15. Dezember des […]

Der Mythos vom guten Krieg – von Jacques R. Pauwels

[…]ist nicht alles: Jacques Pauwels untersucht die Frage, welche Interessen die USA im Zweiten Weltkrieg verfolgten. In einem Moment, da kritische Erörterung der vergangenen und vor allem der gegenwärtigen Politik der herrschenden und regierenden Kreise der Vereinigten Staaten von Amerika als Missachtung der Opfer des 11. September 2001 denunziert und […]
Weiterlesen » Der Mythos vom guten Krieg – von Jacques R. Pauwels

Geschichte und Ende der Juden in Serbien

[…]langsam auch eine lokale Intelligenzschicht. Jüdische Steuerlisten wiesen am Vorabend des Zweiten Weltkriegs folgendes Bild aus: Gruppe Zahl, Anteil (%) Steuerzahler, total 2.002 Kaufleute 27 Beamte 21 Handwerker 8 Ärzte, Ingenieure 4 Allein der aus dieser Tabelle deutliche hohe Fehlbetrag zu 100 Prozent lässt erkennen, dass von den Dorćoler Juden […]

Pius XII. (1876–1958)

[…]Lewis’ Film sind nur 92 katholische Konvertiten deportiert und ermordet worden. Im Ersten Weltkrieg hatte Eugenio Pacelli sich sehr für Kriegsgefangene beider Seiten eingesetzt. Auch im Zweiten Weltkrieg habe er, so seine Anhänger, humanitäre Hilfe geleistet für Kriegsgefangene und Verfolgte. So soll auch eine enge Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz […]

Faschismus

[…]seinen revolutionären Ansatz aufzugeben. Die Enttäuschung vieler Italiener über den Ausgang des Weltkrieges und die unerfüllten Territorialwünsche vor allem in Dalmatien und auf die jugoslawische Stadt Fiume verschaffte den Faschisten Auftrieb. Im September 1919 erobert der Schriftsteller und Weltkriegskämpfer Gabriele D`Annunzio mit einer Privatarmee aus Militärentlassenen und Dissidenten Fiume. 15 […]

Philipp Haeuser (1876–1960)

[…]Josef Roth jedes Jahr zum Reichsparteitag nach Nürnberg als Ehrengast eingeladen. Der gediente I. Weltkrieg-Soldat J. Roth wollte 1922 Reichswehr-Pfarrer werden, was aber von Kardinal Faulhaber abgelehnt wurde. Vor den Reichsparteitagen zelebrierte er die Messe. Trat in SA-Uniform auf und wollte nach Kriegsende die Jesuitenklöster auflösen. Rosenberg empfahl Roth im […]

Die alliierte Invasion in der Normandie 1944 − Politische und militärische Gegenmaßnahmen Deutschlands

[…]Janusz: Invasion. Frankreich 1944, München 1979. Literatur Churchill, Winston, S.: Der Zweite Weltkrieg, Fünfter Band, Zweites Buch, Von Teheran bis Rom, Bern 1952. Ellis, L. F.: Victory in the West, Volume I, The Battle of Normandy, London 1962. Fowler, Will: Day, Der längste Tag. Tosa 2004. Gruchmann, Lothar: Totaler Krieg. […]
Weiterlesen » Die alliierte Invasion in der Normandie 1944 − Politische und militärische Gegenmaßnahmen Deutschlands