Suchergebnisse für "propaganda"
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[…]dass man letztendlich in wichtigen Fragen an nichts gebunden war. Was blieb, war ein mit viel Propaganda hochgespieltes Abkommen, das im Grunde genommen nur Freundschaftsbeteuerungen beinhaltete.[15] Die Auswirkungen des Bündnisses und das Scheitern der Verhandlungen über einen Militärpakt 1936-1938 Die Bekanntgabe des Antikominternpaktes wurde trotz großangelegter Propaganda mit einer nur […]
[…]in das Parteitagsgeschehen eingebunden werden. Bereits im Vorfeld der Parteitage stimmte die NS-Propaganda mit Plakaten und in zahlreichen Presseartikeln auf das Ereignis ein. Viele Zeitungen und Zeitschriften wurden verpflichtet, Sondernummern zu den Parteitagen zu bringen. Beim Parteitag selbst waren zu Spitzenzeiten rund 750 Pressejournalisten zugelassen, teilweise aus dem Ausland, die […]
[…]Entwicklung dokumentiert. Die Vision einer großdeutschen Volksgemeinschaft wurde zum zentralen Propagandathema, das den Ausschluss aller Andersdenkenden und Minderheiten rechtfertigte. Das Deutsche Reich wurde nach und nach in eine totale Diktatur transformiert, in der das Individuum nichts und das Volk alles galt. Ideologie und die Verfolgung von Minderheiten Der Nationalsozialismus basierte […]
[…]Verknüpfung jüdischer Identität mit Gewalt, Bereicherung und politischer Zersetzung dienen der Propaganda. Die Handlung lenkt die Sympathie auf die nichtjüdischen Figuren und präsentiert die Ausgrenzung der Juden als Wiederherstellung einer vermeintlich gerechten Ordnung. Quelle: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung. Der Film als Instrument der NS-Propaganda „Jud Süß“ verband Unterhaltung mit antisemitischer Agitation. Für SS […]
[…]für Propaganda; Gauleiter Berlin 1. Mai 1945 (Suizid) Goebbels war Chef der NS-Propaganda und bedingungsloser Gefolgsmann Hitlers. Als „Propagandaminister“ inszenierte er den Führerkult, koordinierte Hetzkampagnen gegen Juden (etwa die Bücherverbrennung und den „Stürmer“) und stachelte die Durchhaltebereitschaft im Krieg an. Am Tag nach Hitler beging er mit seiner Frau im Bunker […]
[…]und Quellen BArch Berlin, NS 15/127: Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda, Korrespondenz zur Gottbegnadeten-Liste 1944. Brauneis, Wolfgang: Die Kunst der Gottbegnadeten. Propaganda im Nationalsozialismus. Berlin 2021. Fest, Joachim: Das Gesicht des Dritten Reiches. Profile einer totalitären Herrschaft. München 1963. Koonz, Claudia: Mütter im Vaterland. Frauen im Dritten Reich. Freiburg 1991. […]
[…]eigener libidinöser Impulse durch Externalisierung Körperliche Verseuchungsfantasien: NS-Propaganda: „Bolschewistische Seuchenherde“ AfD-Rhetorik: „Asylantenflut als Sozialschmarotzer-Tsunami“2 Psychodynamik: Reinheitswahn als Abwehr von Kontrollverlustängsten Vernichtungsphantasmen: NS-Propaganda: „Endlösung der Judenfrage AfD-Programmatik: „Remigrationspläne“ für Millionen6 Psychodynamik: Magisches Denken zur Wiederherstellung omnipotenter Kontrolle Das „Authoritarian Triad“-Syndrom nach Hampel Die Freiburger Persönlichkeitsstudien identifizieren bei 89% der AfD-Sympathisanten ein […]
[…]einem unaufhörlich sich ergießenden Strom kommunistischer prosowjetischer oder prochinesischer Propaganda ausgesetzt ist, die im Grunde vernünftige soziale Ideen mit Halbwahrheiten und Lügen tendenziös vermischt. Obwohl das ARD-Büro Moskau unter Fritz Pleitgen (1938-2022) und ab 1977 geleitet von Klaus Bednarz (1942-2015) eine umfassende und kritische Berichterstattung zu ihm lieferte, konnte sich […]
[…]erfolgte ein Erlass über die Errichtung des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda. Der neue starke Mann in allen kulturellen Angelegenheiten sollte ab diesem Zeitpunkt Joseph Goebbels werden, der als „Reichspropagandaminister“ in das umgebildete Kabinett Hitlers an einflussreicher Stelle eintrat, obwohl es sich gerade nicht um ein klassisches Ressort gehandelt hat […]
[…]habe propagandistisch geschickt mit der kommunistischen Gefahr argumentiert sowie Tatsachen und Propaganda vermischt.” (Zitiert nach Klemens von Klemperer). Moltkes und Trotts Ersuchen, einen Engländer nach Stockholm zu schicken, um mit der deutschen Widerstandsbewegung eine Verbindung herzustellen, wird schließlich aufgrund einer allgemeinen Weisung des Premierministers abgelehnt. 6. November Adam von Trott […]
[…]die für den Krieg besonders wichtig waren. Damit war die Frau in der nationalsozialistischen Propaganda die „Quelle der Nation“, auf deren Schultern die Zukunft des Deutschen Reiches ruhte. Die deutschen Frauen wurden öffentlich mit Charaktereigenschaften wie Selbstlosigkeit, Treue, Pflichtbewusstsein und auch Opferbereitschaft versehen, während ihnen eine bedeutende Rolle im Aufstieg […]
[…]tatsächlich im Herbst 1941 nach Berlin geholt wurde um „im Dienst des Auswärtigen Amtes Propagandaschriften“ zu verfassen. Was Bninski dabei im „Diplomatengepäck“ mit sich führte bleibt ein Geheimnis. Waren es die versteckten Mikrofilmrollen von „The Nazi Kultur in Poland“?[16] Hatte die Mankowska nachdem die Aktion im Frühjahr 1941 begann, den […]
[…]und einem Monat Zuchthaus die höchste Strafe. Wessel als Märtyrer der NS-Bewegung Für die NS-Propaganda wurde Wessel sofort nach seinem Tod zum Märtyrer, zum „Blutzeugen der Bewegung“, wie es im NS-Jargon hieß. Sie stilisierte ihn zum selbstlosen Kämpfer der SA, der sich für die Idee des Nationalsozialismus geopfert habe. Der […]
[…]das den Stärkeren über den Schwächeren stellt. Die Bedeutung des Zeichens wurde in zahlreichen Propagandaschriften mystisch verklärt und als heiliges Banner des Schutzes gegen die angebliche jüdische Weltverschwörung dargestellt. Diese rassistische Aufladung diente dazu, die Gewalt des Regimes moralisch zu rechtfertigen und als notwendigen Akt der Selbsterhaltung des deutschen Volkes […]
[…]zu Untertanen machen, die keine relativierende und differenzierende Urteilsfähigkeit kennen. Jede Propaganda hat daher „volkstümlich zu sein und ihr geistiges Niveau einzustellen nach der Aufnahmefähigkeit des Beschränktesten unter denen, an die sie sich zu richten gedenkt. (…) Die Aufnahmefähigkeit der grossen Masse ist nur sehr beschränkt, das Verständnis klein, dafür […]
[…]Partei“) oder wäre später nicht „Das dritte Reich“ von den Nazis kurzerhand für ihre Propaganda angeeignet worden, würde heute niemand mehr von dem Werk oder auch vielleicht vom Autor sprechen. Denn außer der Parteienkritik, die nach wie vor und in letzter Zeit wieder verstärkt geäußert wird, haben Moellers Aussagen und […]
[…]oder Unterjochung der dort ansässigen Bevölkerung sowie die Vernichtung der Juden. Die Propaganda einer „jüdischen Weltverschwörung“ wird zum Wegbereiter in den Holocaust. Bereits nach Hitlers Machtergreifung beginnen der Terror und die Gewalt gegen die jüdische Bevölkerung, die sich am 9. November 1938 mit der Reichskristallnacht über das ganze Reich ausdehnen. […]
[…]einem Reporter erzählen. Sie berichten sie ihren Freunden und Familien in der Heimat – ohne Propaganda und ohne Beschönigungen. Der ukrainische Geheimdienst SBU hat nach dem Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine im Jahr 2022 damit angefangen, Telefongespräche der russischen Soldaten abzuhören und aufzuzeichnen. Die Telefonmitschnitte wurden auf der […]
Rezension über: Hans Georg Hiller von Gaertringen (Hrsg.): Das Auge des Dritten Reiches. Hitlers Kameramann und Fotograf Walter Frentz. Mit Beiträgen von Katrin Blum [u. a.]. München [u. a.]: Deutscher Kunstverlag, 2006, 256 Seiten, ISBN 3-422-06618-7, EUR 39,90. Das Dritte Reich war eine Mediendiktatur, und das in doppeltem Sinne: Eine […]
[…]lebten. Ein besonders faszinierender Aspekt des Films ist die Darstellung der Rolle der Medien und Propaganda während der Diktatur. Das Archivmaterial zeigt eindrucksvoll, wie das Regime die Medien zur Indoktrination der Bevölkerung nutzte. Stroessner wurde als Vater der Nation und Garant für Stabilität und Fortschritt dargestellt. Der Film deckt auf, […]
[…]am 29. Oktober 1931 zum ersten Mal aufgeführt und bereits zwei Jahre später vom Minister für Propaganda Joseph Goebbels verboten. Dieses Verbot führte dazu, dass Heinz Paul sich dem Geschmack der NS fügte und infolgedessen seinen Filmstil anpasste. Nach der Kriegszeit wurden vier Filme von Regisseur Paul der Nazi-Propaganda zugeordnet. […]
[…]sein. Die Bilder mussten das sagen können, was man sonst spricht. Aber deswegen ist es doch keine Propaganda.“ Da drängt sich schon einmal die Frage auf, wie ein Dokumentarfilm über eine parteipolitische Veranstaltung nichts mit Politik zu tun haben könnte. Dass der Film auf eingesprochene Kommentare aus dem Off verzichtet, […]
[…]als du und ich (§ 175)“ durchaus fragwürdige Arbeiten ablieferte. Doch zentrale Figur des Propagandaapparats, der große Puppenspieler im Hintergrund, ist im Film wie in der Realität natürlich Propagandaminister Joseph Goebbels (1897 – 1945; gespielt von Sylvester Groth, *1958). Tarantino lässt in einem Gespräch zwischen Lieutenant Archie Hicox (Michael Fassbender, […]
[…]wenige Landgerichte haben als Strafmilderungsgrund berücksichtigt, dass die jahrelange NS- Propaganda gegen Juden, Sinti und Roma und andere Staatsfeinde die Hemmschwelle der SS- Schergen gegenüber (…) Häftlingen bei der Begehung von Straftaten auf ein Mindestmaß herabgesetzt hat.“ (S. 441) Nationalsozialistische Propaganda wurde damit zum Milderungsgrund. Keldungs bewertet die Vielzahl der […]
[…]deren Gestaltung thematisiert und deren Herkunft geklärt werden. Handelt es sich um NS-Film-(= Propaganda)material, in dem die „magische […] Geographie des Eroberungskrieges“ [3] eingeschrieben ist oder wurden die Landkarten für die Sendung hergestellt? Wenn ja, unterschieden sie sich von den NS-Karten oder war deren Ästhetik noch – unbewusst – formgebend? […]
[…]wie ideologische Botschaften – zum Beispiel Rassenideologie und Führerkult – nicht nur in den Propagandafilmen, sondern auch in den vordergründig unpolitischen Unterhaltungsfilmen verbreitet wurden. Der von Harro Segeberg, Professor für neue Literatur und Medien in Hamburg, herausgegebene Band verfolgt dagegen einen etwas anderen Ansatz. Nicht die „Ideologisierung des Medialen“, sondern […]
[…]Medien nicht nur über den Kalten Krieg, sondern waren – auf beiden Seiten – vor allem Propagandainstrument und trugen wesentlich dazu bei, im Bewusstsein der Menschen den extremen Systemgegensatz überhaupt erst zu konstituieren. Der von Thomas Lindenberger, Privatdozent an der Universität Potsdam und Projektleiter am Zentrum für Zeithistorische Forschung in […]
[…]der Krankheit, der Reinigung, der Bedrohung und der angeblichen Notwehr. Wer diese Sprache nur als Propaganda im engen Sinne versteht, unterschätzt ihre grammatische und metaphorische Leistung. Sie übersetzte Ideologie in alltägliche Lesbarkeit. Die zentrale Operation bestand darin, Menschen nicht mehr als individuelle Subjekte, sondern als Gefahrenträger erscheinen zu lassen. Der […]
[…]opportunistische, gefährliche Demagogie geworden ist, bekannt für eine unvergleichlich zynische Propaganda. Das geht aus dem „Goebbels Experiment“ leider zu wenig hervor, da es den Reichspropagandaminister vollkommen ungefiltert zu Wort kommen lässt. Autor und Regisseur scheinen darauf zu vertrauen, dass ihre Zuschauer die entsprechend notwendigen historischen Kenntnisse für diese entkontextualisierte Geschichtsdokumentation […]
[…]mit „Amen“ beendete. Doch was war das für ein Glaube, den Hitler verkündete? War er bloße Propaganda, um die religiös gestimmten Massen für sich einzunehmen, hinter der sich in Wahrheit nur der prinzipienlose Machtmensch verbarg? Oder glaubte Hitler wirklich an einen wie auch immer göttlichen Auftrag, war er also religiös […]
[…]Beruflich nahm er seine journalistische Tätigkeit wieder auf und war als Parteisekretär für Propaganda (Schulung) und später für Agitation zuständig. Aufgrund seiner Stellung hatte Heinz Brandt auch tiefe Einblicke ins Innere des Machtgefüges der DDR, insbesondere auch in die Lebenswirklichkeit der Arbeitnehmer, die trotz des Versprechens einer Vergesellschaftung der Produktionsmittel […]
Torsten Ripper: Vom Vorurteil zur Vernichtung. Hitler und die „Endlösung der Judenfrage“, Schwalbach am Taunus 2001. Vielleicht darf man die Behauptung wagen, voluminöse Bände zum Themenkomplex Hitler und der Holocaust gibt es reichlich, prägnante Analysen des Forschungsstandes hingegen sind Mangelware. In dieser Situation stellt die quantitativ bescheidene, aber qualitativ anspruchsvolle […]
Wolfram Wette / Gerd R. Ueberschär (Hrsg.): Kriegsverbrechen im 20. Jahrhundert, Darmstadt 2001. Dieser Sammelband, an dem 43 Wissenschaftler, zumeist Historiker, aus vielen Ländern mitgewirkt haben, beschreibt Kriegsverbrechen im 20. Jahrhundert, aber zugleich auch die politischen und rechtlichen Anstrengungen der Staatengemeinschaft, diese durch verbindliche völkerrechtliche Bestimmungen und Sanktionen einzuschränken. Den […]
[…]Unabhängigkeit – sowohl gegenüber dem Goebbelschen Ministerium wie auch gegenüber anderen NS-Propagandastellen. Dies äußerte sich etwa darin, dass man Filme, die von der NS-Propagandaleitung bereits für staatspolitische Veranstaltungen ausgewählt worden waren, einem eigenen Genehmigungsverfahren unterzog. Gelegentlich wurde Propaganda-Material – so eine Lichtbildserie über „Bau- und Gestaltungswille im Dritten Reich“ – […]
[…]Propaganda (vgl. Der ewige Jude), ein Beispiel für die von Goebbels bevorzugte indirekte Form der Propaganda. Harlan konstruiert anhand der Protagonisten und unter Aufsicht des Propagandaministers eine jüdische Kultur mit explizit negativen Eigenschaften, die höchstens mit den unmoralischen Elementen einer dem gegenübergestellten moralisch guten und aufrichtigen deutschen Kultur harmonieren könne. […]
[…]NSDAP-Abzeichen am Revers konfrontiert war, vielfach beobachten können: angefangen von der Nazi-Propaganda in Athen bis hin zu den „Verbindungen zwischen der Fremdenpolizei und der deutschen Gesandtschaft“ und – „in Handelskreisen ein offenes Geheimnis“ – jenem Auskunftsbüro, das „nur dem Zweck diene, herauszufinden, in welchen griechischen Unternehmen Juden eine Rolle spielten“, […]
[…]Zeremonien. Hitler konnte sogar einmal eine Parteitagsrede mit einem „Amen“ beenden. Die Propaganda betont immer wieder, dass Hitler von der „Vorsehung“ oder gar vom „Himmel“ geschickt worden sei. Auch der Gruß „Heil-Hitler“ ist in diesem Kontext zu sehen. „Heil“ im Kontext von „Heil Christi“ selbst wurde aus dem religiösen Zusammenhang […]
[…]Er herrschte als „Führer“ über einen Terror- und Überwachungsstaat. Das Regime kombinierte Propaganda und Gewalt, um die Bevölkerung hinter sich zu bringen und jeden Widerstand zu brechen. Joseph Goebbels’ Propagandaministerium inszenierte ihn als charismatischen Retter, während die Geheime Staatspolizei (Gestapo) und die SS unter Heinrich Himmler alle tatsächlichen oder vermeintlichen […]
[…]mit Amerikas Eintritt in den Krieg verbesserte sich die Rolle der deutschen Schauspieler etwas. In Propaganda- und Antinazifilmen, die jetzt produziert wurden, gaben deutsche Schauspieler mit ihrem deutschen Akzent vielen Figuren erst die gewünschte Authentizität. Dabei mussten deutsche Schauspieler vielfach die Rolle von SS-Schergen und Nazis übernehmen. Martin Kosleck etwa […]
[…]im Sommer und zu Weihnachten nicht zu überlasten. Die günstigen Reisen wurden von der Propaganda als „Geschenk des Führers“ an „seine“ Arbeiter gepriesen. Daher sahen die offiziellen Teilnahmebedingungen vor, dass nur diejenigen, die sich sonst keinen Urlaub leisten konnten, von der KdF-Organisation profitieren sollten. Dementsprechend durften nur Mitglieder der DAF […]
[…]Attraktivität für Antisemiten und Verschwörungstheoretiker beruht. Funktion als antisemitisches Propagandainstrument Die „Protokolle“ dienen seit ihrer Entstehung als Instrument zur Verbreitung und Rechtfertigung antijüdischer Ideen. Sie präsentieren das Judentum als monolithischen Block mit finsteren Absichten und nähren so antijüdische Ressentiments. Der Historiker Norman Cohn analysiert: Die ‚Protokolle‘ sind ein klassisches Beispiel […]
[…]schreibt man diese Art der diskriminierenden Darstellung von Juden der nationalsozialistischen Propaganda zu, vergisst dabei aber die lange Tradition jener Bilder. Um den Fundus unseres bildlichen Gedächtnisses, um die Herkunft unserer „Bilder im Kopf“, wie der Journalist Walter Lippmann Vorurteile bezeichnete, und die Frage, warum wir bestimmte Attribute mit dem […]
[…]am Zusammenbruch war. Vor allem aber: Das Scheitern des Attentats diente dem NS-Regime zu einer Propagandakampagne. Der „Führer“ sollte gerade jetzt, als mit Ausbruch des Krieges auch die Zustimmung im Volk gefährdet war, neu im Volk als Erlöser gefeiert werden. Das Scheitern des Attentates, faktisch ein bloßer Zufall, wurde von […]
[…]und Wahres existieren konnte. Die Gruppe verstand sich als das Gewissen eines Volkes, das durch Propaganda und Angst gelähmt war. Ihre Aktionen waren sorgfältig geplant, um eine möglichst breite Wirkung zu erzielen, ohne unbeteiligte Dritte zu gefährden. Der Mut, den Namen auf die Flugblätter zu setzen, gab der anonymen Opposition […]
[…]an und bewies, dass sein Schaffensdrang auch fern der Heimat ungebrochen war. Die NS-Propaganda diffamierte ihn als „Vaterlandsverräter“, und 1936 wurde ihm offiziell die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt. Auch seinem Bruder Heinrich sowie den im Ausland lebenden Kindern entzog das NS-Regime die Staatsangehörigkeit. Um nicht staatenlos zu sein, nahm er im […]
[…]gewaltbereiten Rechtsextremismus“ gebaut – ein Muster, das der SA der 1920er-Jahre gleicht. Propaganda 2.0 Die NSDAP nutzte Flugblätter und Massenveranstaltungen; die AfD dominiert mit inszenierten Social-Media-Kampagnen. Begriffe wie „Umvolkung“ oder „Lügenpresse“ wirken wie moderne Adaptionen von Goebbels‘ Propagandatechniken. Das Ziel bleibt dasselbe: die Delegitimierung demokratischer Institutionen. Der Mythos der Legalität […]
Panzerschlacht Kursk: Die größte Panzerschlacht aller Zeiten? Nach der deutschen Niederlage in Stalingrad forderte der „totale Krieger“ Dr. Joseph Goebbels (Sportpalast – Rede 18. Februar 1943), Revanche. Als Austragungsort jener Revanche war der Raum Kursk ausersehen worden. Es sollte eine der größten, wenn nicht gar die größte Landschlacht des Zweiten […]
[…]war, in dem Telefone klingelten und Offiziere um die letzten Reserven stritten. In der Propaganda galt die Wolfsschanze als uneinnehmbare Festung, ein Bild, das auch die heranrückenden Panzer der Roten Armee nicht vollends zerstören konnten. Erst als am 24. Januar die letzten Sprengladungen gezündet wurden, endete die Geschichte dieser Machtzentrale. Bau der […]
[…]ließ auch in der deutschen Bevölkerung den Glauben an den „Endsieg“ schwinden. Die NS-Propaganda zauberte daraufhin eine Reihe „Wunderwaffen“ aus dem Hut und meinte damit keineswegs Excalibur, Mjölnir, Gungnir oder die Bundeslade, sondern von Menschenhand geschaffene technologische Schreckgespenster, die zwar neu und innovativ, aber aus eben diesem Grund auch wenig […]
[…]werden, sie brachten diese Anschauung bereits selber mit oder hatten sich durch die ständige Propaganda von ihr nachhaltig beeinflussen lassen. Jene erschienen gerne in Uniform zum Unterricht, die Schüler/innen in entsprechender HJ-Bekleidung (Hitlerjugend beziehungsweise Bund Deutscher Mädels). Aber es gab auch Abweichler/innen in den eigenen Reihen: Lehrer/innen, die beispielsweise bei […]