[…]unter der Armutsgrenze leben. Von Unterricht und Ausbildung ausgeschlossen, traumatisiert von Ghetto- oder KZ-Haft und oft auch vom Verlust der ganzen Familie gelang es vielen Überlebenden nicht, sich nach dem Krieg eine eigene Existenz aufzubauen. Bei den Entschädigungszahlungen in den Anfangsjahren der Bundesrepublik wurde diese Problematik kaum bedacht.[23] Welche Bedeutung […]
[…]Passah-Fest wurde das junge Paar – Vera war schwanger – durch ungarische Milizionäre in ein Ghetto deportiert. Von dort schloss sich eine Fahrt im Viehwaggon an, die drei Tage dauerte und am 25. Mai 1944 in Auschwitz auf der Rampe endete. Angela Orosz-Richt zitiert Oskar Gröning, der in seiner Einlassung […]
[…]jüdischen Familie und musste nach der deutschen Besetzung zunächst in ein „typisches Ghetto“ und wurde dann zusammen mit Schwester und Mutter erst nach Auschwitz und später ins KZ Stutthof deportiert. Am 21. November 1944 stand sie bereits bei ihrer Mutter in der Schlange vor dem Gebäude, in dem die Gaskammer […]
[…]im Gebiet der heutigen Slowakei geboren. Er überlebte als Kind das Massaker von Kattowitz, das Ghetto von Kielce, Auschwitz und einen Todesmarsch 1945. Nach der Befreiung in Sachsenhausen durch sowjetische und polnische Truppen schlägt er sich dort als eine Mischung aus Maskottchen und Mädchen für alles durch. Er holte seine […]
[…]Leistung im Kampf um die Gleichberechtigung der Juden: Er ließ sich nicht zur Niederlassung ins Ghetto zwingen, wie es üblich und der Reichsstadt vom Kaiser verbrieft war. Süß war seiner Zeit weit voraus. In Frankfurt gehörte er freilich zu den kleineren Geschäftsleuten. Der geballte Hass der christlichen Umwelt traf ihn […]
[…]Autoren und der Herausgeber des Sammelbandes Jan Grabowski erwähnen die Liquidation des Ghettos im Städtchen Węgrów, unweit des neu errichteten deutschen Vernichtungslagers Treblinka. Nur ein kleiner Teil der polnischen Einwohner des Städtchens versuchte, unter Einsatz des eigenen Lebens ihre ehemaligen jüdischen Mitbürger zu beschützen, die meisten ließen sich von den […]
[…]Wie im Film gezeigt, setzte Schindler es ein, um seine Zwangsarbeiter, die zunächst im Krakauer Ghetto, später im Konzentrations- und Arbeitslager Plaszow eingesperrt waren, von den Nazis freizukaufen und sie so vor der Deportation nach Auschwitz und der dortigen Vergasung zu retten, indem er SS-Leute bestach und vorgab, eine weitere […]