Suchergebnisse für "euthanasie"

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Auschwitz: die Tötungsfabrik des NS-Regimes

[…]in Fort VII in Posen bereits „erfolgreich“ an psychisch Kranken und Behinderten im Rahmen der Euthanasie ausgetestet hatten. Also tötete man die Insassen im KZ Auschwitz zunächst noch durch Erschießen an der sogenannten Schwarzen Wand. Am 1. März des Jahres 1941 erhielt Lagerkommandant Rudolf Höß (1901 – 1947) von Himmler […]

NS-Prozesse 1945-2015 – von Karl-Heinz Keldungs

[…]Prozesse gegen NS-Täter auf, die in Vernichtungslagern, bei den Einsatzgruppen, der sogenannten Euthanasie und als Kriegsverbrecher an Massenmorden beteiligt waren. Zu den schlimmsten Kriegsverbrechen gehören neben vielen anderen die Auslöschung von Bewohnern und die Zerstörung von Ortschaften wie etwa des tschechischen Lidice oder des französischen Oradour-sur-Glane. Dargestellt werden u.a. die […]

Philipp Haeuser (1876–1960)

[…]Weitere Tätigkeiten im SD waren Erpressungen von V-Leuten und Beschaffung von Gutachten für die Euthanasie-Aktionen. Hartl wechselte dann mit seinem Untergebenen Eichmann zur Gestapo und baute ein V-Leute-System auf. Sein höchstes Ziel lautet 1941: „Unser Endziel ist die restlose Zerschlagung des gesamten Christentums“ (Beiträge zur altbayer. Kirchengeschichte, Band 42, 1996, […]

Das Gesetz des Blutes − von Johann Chapoutot

[…]Berufsstände der Justiz mit der Ärzteschaft. Eine Verzahnung, die schließlich in der Zwangseuthanasie, das heißt im organisierten tausendfachen Mord mündet. Der Leiter der „Rassenhygienischen Forschungsstelle“ Robert Ritter ergänzt diese Verzahnung mit dem kriminalbiologischen Aspekt. Der Verbrecher, ein genetisch deformierter Schädling der Volksgemeinschaft. Die normative bisher gültige Basis für das ethische […]

Die völkische Bewegung im wilhelminischen Kaiserreich – von Uwe Puschner

Rezension über: Uwe Puschner: Die völkische Bewegung im wilhelminischen Kaiserreich. Sprache − Rasse – Religion. Darmstadt: WBG, 2001, 464 Seiten, ISBN 3-534-15052-X. Der Begriff „völkisch“ ist so eng mit der NS-Ideologie verbunden, dass er oft beinahe synonym mit nationalsozialistisch gebraucht wird. Mindestens aber scheint die sogenannte völkische Bewegung, die es […]
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Jörg Lanz von Liebenfels (1874–1954)

Jörg Lanz von Liebenfels und die okkultistischen Wurzeln des nationalsozialistischen Rassenwahns Zu einer Zeit, als sich die Nationalsozialisten noch großer Beliebtheit erfreuten, gab es eine Reihe von Personen, die sich selbst gerne zu den Ideengebern Adolf Hitlers (1889 – 1945) erklärten: Dietrich Eckart (1868 – 1923), Rudolf von Sebottendorf (1875 […]

Josef Mengele (1911–1979)

KZ-Arzt Josef Mengele: Das Verschwinden des Josef Mengele aus Günzburg und die Recherchen von Olivier Guez Herkunft und frühe Jahre Josef Mengele wurde am 16. März 1911 als Sohn von Karl Mengele und dessen Frau in eine gut situierte Unternehmerfamilie hineingeboren. Die Familie Mengele, zu der auch Mengele und dessen […]

Tödliche Medizin – Rassenwahn im Nationalsozialismus

Von der Vermessung der Gliedmaßen bis zur Vernichtung von Menschen – die tödliche Medizin der Nazi-Ärzte Täter haben Gesichter und ihre Lebensgeschichten. Oft, viel zu oft sind ihre Biografien weder von Verfolgung geschweige denn von einer Verurteilung getrübt. Sie leben ein „normales“ Leben weiter, während die Opfer anonym bleiben und […]
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Das Stuttgarter Gestapohaus schnell abreissen

[…]Gebäude des Innenministeriums gehört dieser Kultur-Unstiftung. Dort wurde übrigens 1939/40 die EUTHANASIE-MORDAKTION nach Berliner Plänen von Stuttgarter Ministerialbeamten vorangetrieben und gnadenlos in jedem Heim zum Massenmord geschritten. Ein weiteres Kapitel, von dem die Machthaber nichts wissen wollen. Keine, nicht mal eine schlechte Gedenktafel erinnert an die Ermordung von über 10.000 […]

Die völkische Bewegung in Deutschland

Rassismus, Antisemitismus, Antiliberalismus und der Wunsch nach einem genuin „germanischen“ oder „arischen“ Volk – auch heute noch fragen wir uns, woher die menschenverachtende Ideologie, mit der die Nationalsozialisten ihre Gräueltaten legitimierten, kam und wie sie in der deutschen Gesellschaft Fuß fassen konnte. Zahlreiche Ideen, die das Denken von einflussreichen NS-Ideologen […]

Nebel im August – von Robert Domes

[…]bezeichnet und damit schließlich auch seine Ermordung im Rahmen des nationalsozialistischen Euthanasie-Programms rechtfertigt. Fast fünf Jahre hat Robert Domes die Geschichte der Familie Lossa, das Schicksal der Jenischen sowie die Euthanasie-Politik der Nationalsozialisten erforscht, hat Akten gewälzt und vor allem Zeitzeugen befragt. Das Ergebnis seiner Recherchen ist die äußerst lesenswerte […]

Filmtipp: Nebel im August

[…]mutig gegen ein menschenverachtendes System wehrte. Zwischen 1939 und 1944 wurden in Folge des Euthanasie-Programms in den deutschen Nervenkliniken mehr als 200.000 Menschen ermordet. Ein lange verdrängtes Kapitel der deutschen Geschichte, das in der Erinnerungskultur zum Nationalsozialismus bisher nur am Rande vorkam. NEBEL IM AUGUST entstand nach dem wahren Schicksal […]

Jan Karski (1914–2000)

[…]Gottlieb Hering (Gedenkstätte Bełżec), einem ehemaligen Aktivisten von NS-Aktionen zur sog. „Euthanasie“. Sein Bericht wurde über polnische Diplomaten in die USA geleitet, hatte dort aber keinen Effekt. Karski kehrte nach Warschau zurück, um sich auf eine Reise nach London vorzubereiten. Er führte zahlreiche Mikrofilme mit sich und hatte sich einige […]

Nationalsozialistische Sprachwirklichkeit als Gesellschaftsreligion – von Doris Gorr

[…]Spielfilme zu „Großfilmen“ stilisiert. Die Ermordung behinderter Menschen wurde als „Euthanasie“ (guter Tod), die industrielle Vernichtung von Millionen Juden als „Endlösung“ verharmlost. Beispiele solcher Sprachmanipulationen gibt es zahllose. Der Philologe Viktor Klemperer hat in seinen persönlichen Aufzeichnungen über die „Lingua Tertii Imperii“ (Sprache des Dritten Reiches) als Zeitgenosse sorgfältig und […]
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Der Kreisauer Kreis: Zeitleiste

[…]von Münster, Clemens August von Galen – in Formen von Hirtenbriefen und Predigten – gegen das Euthanasie-Programm der Nationalsozialisten. (Aktion “T 4”, die im September 1939 offiziell erlassen worden war. Im besonderen am 14. und 21. Juli und 3. August 1941 hatte der Bischof von Galen drei Predigten über die […]

Nicht minderwertig, sondern mindersinnig – von Malin Büttner

[…]Propaganda hätte zu einem gesellschaftlich und individuell vorhandenen, „geheimen Euthanasiewunsch“ geführt, „[…] der es für weite Teile der Bevölkerung möglich machte, die rassenhygienischen Taten des Staates zu bejahen oder zumindest still hinzunehmen“ (51). Zu jenen Berufsgruppen, die den ‚rassehygienischen’ Vorstellungen des NS-Staates durchaus nicht abgeneigt gegenübergestanden hätten, rechnet Büttner die […]
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Am Anfang war der Hass – von Peter Bürger u. a.

[…]zum Nachweis desselben Sachverhalts wenig nützlich. Die Autoren setzen den Begriff „Euthanasie“ zwar in Anführungszeichen, erläutern aber nicht, warum er problematisch ist und die Mordaktion an Behinderten nicht sachgerecht umschreibt.          Rezension: Thomas Gräfe [1] Derek Hastings, Catholicism and the roots of Nazism. Religious Identity and National Socialism, Oxford 2010. […]

Protagonisten der SS im Dritten Reich (1933-1945)

[…]Inspekteur Vernichtungslager 26. Mai 1944 (erschossen) Wirth war einer der T4-„Euthanasie“-Organisatoren und erster Kommandant des Lagers Bełżec. 1942 wurde er Inspekteur aller „Aktion Reinhardt“-Vernichtungslager und trieb die industrielle Massenvernichtung der Juden voran. Später bekämpfte er Partisanen in Italien. Im Mai 1944 wurde Wirth dort von jugoslawischen Widerstandskämpfern erschossen. Franz Stangl SS-Hauptsturmführer; […]

Eichmann in Jerusalem – 60 Jahre später: Der Versuch einer Bestandsaufnahme (2. Teil)

[…]des Dritten Reichs, dass doch relativ große Teile der deutschen Bevölkerung gegen die Euthanasie-Programme (also die massenhafte Tötung insbesondere geistig Behinderter), z.B. die Aktion „Gnadentod“, vernehmlich protestierten, was auch nicht geheim gehalten werden konnte, so dass diese im Sommer 1941 als „Fehlschlag“ abgebrochen werden mussten (vgl. Arendt, Eichmann, S. 198f.). […]
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Vernichtungslager KZ Belzec

[…]im Rahmen der „Aktion T4“ an der systematischen Ermordung mitgewirkt. „Aktion T4“, „Euthanasie“ oder „Tötung lebensunwerten Lebens“ waren Bezeichnungen der Nazis für die gezielte Tötung chronisch-kranker und behinderter Menschen im Reichsgebiet. Sie fungierte quasi als Testlauf für den Mord an der jüdischen Bevölkerung Europas, wurde aber wegen Widerstands in der deutschen […]