Suchergebnisse für "euthanasie"

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Die völkische Bewegung in Deutschland

Rassismus, Antisemitismus, Antiliberalismus und der Wunsch nach einem genuin „germanischen“ oder „arischen“ Volk – auch heute noch fragen wir uns, woher die menschenverachtende Ideologie, mit der die Nationalsozialisten ihre Gräueltaten legitimierten, kam und wie sie in der deutschen Gesellschaft Fuß fassen konnte. Zahlreiche Ideen, die das Denken von einflussreichen NS-Ideologen […]

Nebel im August – von Robert Domes

[…]bezeichnet und damit schließlich auch seine Ermordung im Rahmen des nationalsozialistischen Euthanasie-Programms rechtfertigt. Fast fünf Jahre hat Robert Domes die Geschichte der Familie Lossa, das Schicksal der Jenischen sowie die Euthanasie-Politik der Nationalsozialisten erforscht, hat Akten gewälzt und vor allem Zeitzeugen befragt. Das Ergebnis seiner Recherchen ist die äußerst lesenswerte […]

Filmtipp: Nebel im August

[…]mutig gegen ein menschenverachtendes System wehrte. Zwischen 1939 und 1944 wurden in Folge des Euthanasie-Programms in den deutschen Nervenkliniken mehr als 200.000 Menschen ermordet. Ein lange verdrängtes Kapitel der deutschen Geschichte, das in der Erinnerungskultur zum Nationalsozialismus bisher nur am Rande vorkam. NEBEL IM AUGUST entstand nach dem wahren Schicksal […]

Jan Karski (1914–2000)

[…]Gottlieb Hering (Gedenkstätte Bełżec), einem ehemaligen Aktivisten von NS-Aktionen zur sog. „Euthanasie“. Sein Bericht wurde über polnische Diplomaten in die USA geleitet, hatte dort aber keinen Effekt. Karski kehrte nach Warschau zurück, um sich auf eine Reise nach London vorzubereiten. Er führte zahlreiche Mikrofilme mit sich und hatte sich einige […]

Nationalsozialistische Sprachwirklichkeit als Gesellschaftsreligion – von Doris Gorr

[…]Spielfilme zu „Großfilmen“ stilisiert. Die Ermordung behinderter Menschen wurde als „Euthanasie“ (guter Tod), die industrielle Vernichtung von Millionen Juden als „Endlösung“ verharmlost. Beispiele solcher Sprachmanipulationen gibt es zahllose. Der Philologe Viktor Klemperer hat in seinen persönlichen Aufzeichnungen über die „Lingua Tertii Imperii“ (Sprache des Dritten Reiches) als Zeitgenosse sorgfältig und […]
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Der Kreisauer Kreis: Zeitleiste

[…]von Münster, Clemens August von Galen – in Formen von Hirtenbriefen und Predigten – gegen das Euthanasie-Programm der Nationalsozialisten. (Aktion “T 4”, die im September 1939 offiziell erlassen worden war. Im besonderen am 14. und 21. Juli und 3. August 1941 hatte der Bischof von Galen drei Predigten über die […]

Nicht minderwertig, sondern mindersinnig – von Malin Büttner

[…]Propaganda hätte zu einem gesellschaftlich und individuell vorhandenen, „geheimen Euthanasiewunsch“ geführt, „[…] der es für weite Teile der Bevölkerung möglich machte, die rassenhygienischen Taten des Staates zu bejahen oder zumindest still hinzunehmen“ (51). Zu jenen Berufsgruppen, die den ‚rassehygienischen’ Vorstellungen des NS-Staates durchaus nicht abgeneigt gegenübergestanden hätten, rechnet Büttner die […]
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Am Anfang war der Hass – von Peter Bürger u. a.

[…]zum Nachweis desselben Sachverhalts wenig nützlich. Die Autoren setzen den Begriff „Euthanasie“ zwar in Anführungszeichen, erläutern aber nicht, warum er problematisch ist und die Mordaktion an Behinderten nicht sachgerecht umschreibt.          Rezension: Thomas Gräfe [1] Derek Hastings, Catholicism and the roots of Nazism. Religious Identity and National Socialism, Oxford 2010. […]

Protagonisten der SS im Dritten Reich (1933-1945)

[…]Inspekteur Vernichtungslager 26. Mai 1944 (erschossen) Wirth war einer der T4-„Euthanasie“-Organisatoren und erster Kommandant des Lagers Bełżec. 1942 wurde er Inspekteur aller „Aktion Reinhardt“-Vernichtungslager und trieb die industrielle Massenvernichtung der Juden voran. Später bekämpfte er Partisanen in Italien. Im Mai 1944 wurde Wirth dort von jugoslawischen Widerstandskämpfern erschossen. Franz Stangl SS-Hauptsturmführer; […]

Eichmann in Jerusalem – 60 Jahre später: Der Versuch einer Bestandsaufnahme (2. Teil)

[…]des Dritten Reichs, dass doch relativ große Teile der deutschen Bevölkerung gegen die Euthanasie-Programme (also die massenhafte Tötung insbesondere geistig Behinderter), z.B. die Aktion „Gnadentod“, vernehmlich protestierten, was auch nicht geheim gehalten werden konnte, so dass diese im Sommer 1941 als „Fehlschlag“ abgebrochen werden mussten (vgl. Arendt, Eichmann, S. 198f.). […]
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Vernichtungslager KZ Belzec

[…]im Rahmen der „Aktion T4“ an der systematischen Ermordung mitgewirkt. „Aktion T4“, „Euthanasie“ oder „Tötung lebensunwerten Lebens“ waren Bezeichnungen der Nazis für die gezielte Tötung chronisch-kranker und behinderter Menschen im Reichsgebiet. Sie fungierte quasi als Testlauf für den Mord an der jüdischen Bevölkerung Europas, wurde aber wegen Widerstands in der deutschen […]

Vaters Befehl oder Ein deutsches Mädel – von Elisabeth Zöller

[…]EUR. Nach ihrem preisgekrönten Roman Anton oder Die Zeit des unwerten Lebens, in dem sie die Euthanasie-Politik im Dritten Reich behandelt, befasst sich Elisabeth Zöller in Vaters Befehl oder Ein deutsches Mädel erneut mit der NS-Zeit. Dieses Mal geht es um die Begeisterung junger Menschen für den Nationalsozialismus. Protagonistin des […]
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„Aktion Reinhardt“

[…]oder wie die Nazis die „Vernichtung lebensunwerten Lebens“ ganz euphemistisch nannten die „Euthanasie“ an. Hierbei wurden körperlich, seelisch und geistig Behinderte gezielt getötet und man testete so auch die „effektivsten“ Methoden zur industriellen Ermordung von Menschen aus. Im Sommer 1941 erging dann der Befehl des Reichsmarschalls Hermann Göring (1893 – […]

Nationalsozialismus: Ursprünge, Ideologie und Bewegung

[…]und im Rahmen der nationalsozialistischen Krankenmorde getötet. Der beschönigende Begriff „Euthanasie“ verdeckte diese Verbrechen. Medizinische und administrative Einrichtungen wirkten an ihrer Durchführung mit. Die Opfer wurden nicht aufgrund ihres Handelns verfolgt, sondern weil das Regime ihren Lebenswert bestritt. Die Forderung nach „Lebensraum im Osten“ verband Rassismus mit Imperialismus. Osteuropa sollte […]
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