Suchergebnisse für "auschwitz"
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[…]in ihren Erinnerungen hauptsächlich über zwei Evakuierungsrouten: einerseits über den Weg von Auschwitz nach Gleiwitz, andererseits über die Route Auschwitz-Loslau und danach weiter mit der Bahn nach Ravensbrück. Über den Weg, den die Züge zurücklegten, äußern sich die Frauen nicht. Es ist anzunehmen, dass die Transporte aus Loslau, ebenso wie […]
[…]Juni 1940 wurden die ersten polnischen Gefangenen in die alte Kasernenanlage von Auschwitz eingeliefert. Auschwitz war zuerst nur als Quarantäne- und Durchgangslager für etwa 10 000 Menschen geplant, Mitte 1941 waren es jedoch bereits mehr als 17 000 Nummern ausgegeben. Im März 1941 begann man in drei Kilometer Entfernung mit […]
[…]grenzenlosen Ehrgeiz in der Himmler’schen Gunst befriedigen zu können. Im Konzentrationslager Auschwitz sah Clauberg seine Chance zur partiellen Realisierung des eugenischen Gesamtkonzepts. Zusammenarbeit mit der SS – Sterilisierungsexperimente in Auschwitz-Birkenau Carl Clauberg begann seine Tätigkeiten im Konzentrationslager Birkenau im August 1942. Zuerst arbeitete er gemeinsam mit Horst Schumann im Block […]
[…]sowjetischen Untersuchungskommission zur Aufklärung der nationalsozialistischen Verbrechen in Auschwitz bei. Von insgesamt 2.200 Sonderkommando-Häftlingen in Auschwitz-Birkenau überlebten nur etwa 110 Mann das Kriegsende. Mandelbaum gehört zu den nur 18 ehemaligen Sonderkommando-Häftlingen, die noch weltweit leben und ist einer der Wenigen, die heute noch die Kraft und Worte finden, über das […]
Unser Projekt hat 2004, unterstützt durch den SAPPI – ITM Award, eine deutschlandweite Plakatkampagne unter dem Motto „Gegen das Vergessen“ initiiert. Der Start der Kampagne erfolgte zunächst mit Großplakaten und Postkarten. Beide Medien präsentierten fast vollkommen leere Flächen. Sie zeigten auf Weiß lediglich den Kampagnenslogan „Gegen das Vergessen. Shoa.de. Die […]
[…]Lyrik nach Auschwitz barbarisch sei, stellt er in Frage, ob Kunst überhaupt sein dürfe, ob nach Auschwitz oder über Auschwitz. Kunst könnte durch künstlerische Gestaltung und durch ihre eigene Ästhetik das Grauen des Völkermords verklären und von den grausamen Erlebnissen der Opfer ablenken. Sie müsste die Darstellungsform sein, um über […]
[…]Vernichtungsapparates eingebunden. Unter seinem offiziellen Rang als Lagerarzt von Auschwitz fungierte er rasch als einer der wichtigsten Mediziner im dortigen Konzentrationslager, das die NS-Machthaber als zentrale Stätte des Massenmords nutzten. Im Januar 1945 rückte die Rote Armee näher, wodurch die drohende Befreiung von Auschwitz für die SS und ihre Komplizen […]
[…]verstanden – in der Wissenschaft und in der Praxis!“ Peter Rohm: „Das ist Ihre Verteidigung? Auschwitz als populäre Spielart der Medizin? Sie sind doch nicht ganz dicht! Wenn ich Sie verteidigen soll, dann müssen Sie mir schon noch was anderes liefern.“ Dr. Josef Mengele: „Wissen Sie wie das Leben in […]
[…]deutsch-nationale Geschichtsschreibung intendierten, diente für die anderen die Erinnerung an Auschwitz als Geburtsstunde einer geläuterten Nation. Auschwitz wurde so von beiden Seiten für den jeweiligen Zweck instrumentalisiert. Dan Diner plädierte für eine Geschichtsschreibung aus der Sicht der Opfer. Diese könnten als einzige den Zivilisationsbruch, der in der Shoa geschah, beschreiben […]
[…]jenen Kollegen in Osteuropa mehr nachzueifern, die (wie etwa die Krakauer KZ-Forscher in ihren „Auschwitz-Jahrbüchern“) schon vor Jahrzehnten ihre Arbeit breiter und tiefer anlegten, als es allgemein getan wird. Die Krakauer haben bereits 1973 eine Umfrage unter Auschwitz-Überlebenden gemacht, ob es in diesem KZ so etwas wie einen echten „Humor“ […]
[…](Terezín) inhaftiert, wo er seine Frau Věra heiratete. Im Dezember 1943 wurden beide nach Auschwitz deportiert. Über sein weiteres Schicksal schrieb er am 17. Juni 2005 an Shoa.de: „Am 1. Juli 1944 verließ zum ersten Mal ein ganzer Transport Auschwitz-Birkenau lebendig, nicht »durch den Schornstein«. Es waren 1.000 junge Männer, […]
[…]2.8.2004 [35] Zenon Jagoda et a.: Das Überleben im Lager aus der Sicht ehemaliger Häftlinge von Auschwitz-Birkenau, in: Die Auschwitz-Hefte, Bd. 1-2, Weinheim und Basel 1987, Bd. 1, S. 13-51, zit. S. 13 [36] Anna Pawełczyńska: Przemiany struktury społecznej a możliwości przeżycia obozu oświęcimskiego (Veränderungen der Sozialstruktur und die Möglichkeiten […]
[…]der Sprache polnischer KZ-Häftlinge, in: Hamburger Institut für Sozialforschung (Hrsg.): Die Auschwitz-Hefte Bd. 1-2, Weinheim und Basel 1987, Bd. 2, S. 241-258 Kalendarium der Ereignisse im Konzentrationslager Auschwitz- Birkenau 1939 – 1945. Danuta Czech. (1989) Orth, Karin: Die Konzentrationslager der SS. Sozialstrukturelle Analysen und biografische Studien. Göttingen 2000. Orth, Karin: […]
[…]SS-Männern gefiel, hatte ich wieder einen Tag heil herumgebracht, und nur darum ging es in Auschwitz“. Nur darum ging es wirklich in Auschwitz, denn vor einem waren alle Häftlinge wieder gleich – vor dem Tod. Der Tod war allgegenwärtig, der langsame Tod durch Hunger und Erschöpfung, oder der rasche Tod […]
[…]für ihre Deportation 1944 nach Theresienstadt und weiter in das Konzentrationslager Auschwitz. Heimliche Abtreibung Ausgerechnet jetzt war Hanna schwanger. Sie ahnte, dass das in Auschwitz ein sicheres Todesurteil sein würde. Man sagte ihr, dass sie mit einer heimlichen Abtreibung eine Überlebenschance hätte. Das war nur mit Hilfe ihres Bruders möglich, […]
[…]80er Jahre. Konkret entsteht ein neues judenfeindliches Stereotyp „nicht trotz, sondern wegen Auschwitz“ (L. Rensmann, Kritische Theorie über den Antisemitismus, S. 231). Die Vertreter der „Frankfurter Schule“ sprachen treffend vom „Schuldabwehrantisemitismus“. Gerade in der Nachkriegszeit – nach Auschwitz – über Juden oder Israel zu reden, erforderte neue Spielarten des antisemitischen […]
[…]Zyklon B. Degesch produzierte das Mittel in großen Mengen und belieferte die Konzentrationslager Auschwitz, Auschwitz-Birkenau, Neuengamme und viele weitere Vernichtungslager. Schätzungen zufolge wurden mehrere tausend Kilogramm Zyklon B für die Ermordung von Menschen in diesen Lagern verwendet. Stabenow und der Einsatz von Zyklon B Ein weiteres düsteres Kapitel in der […]
[…]paar Erfolge der nationalistischen Geschichtspolitik und wir werden erfahren, dass die Rote Armee Auschwitz von den Polen befreit hat (że Armia Czerwona wyzwalała Auschwitz od Polaków)“. Den wohl besten „Verriss“ Putins formulierte der rechtskonservative EU-Parlamentarier Jansuz Korwin-Mikke (*1942): „Der russische Präsident hat sich lächerlich gemacht, aber ich verstehe dennoch nicht, […]
[…]30 Jahren gefüllt, die am frühen Morgen des 26. März bereits auf der schrecklichen Rampe von Auschwitz-Birkenau standen. So begann die slowakische „Aktion DA“ (für „David“), die bis zum 17. April sechs Transporte mit insgesamt 5.836 jungen Juden aus der Slowakei nach Auschwitz brachte. Am 10. April traf Heydrich in […]
[…]die immerhin im Herzen des Deutschen Reiches festgehalten wurden, über die Selektionen in Auschwitz Bescheid. Dies bestätigte später der berüchtigte SS-Obersturmbannführer Rudolf Höß, der Kommandant von Auschwitz und später Inspekteur der Vernichtungslager war. Nach Jupp Weiss gab es nur noch wenige Juden in Westerbork. Am 2. März 1944 schrieb Hans […]
[…]die Instrumentalisierer im In- und Ausland, die auf Kosten der Deutschen mit dem Verweis auf Auschwitz moralische und materielle Zwecke verfolgten. Besonders aufgrund dieses inhaltlichen Füllens der Walserschen Kategorien lag für einige Kritiker in der Debatte eine Verschiebung der Diskursgrenzen in Bezug auf den Antisemitismus vor. So erfolgte z.B. keine […]
[…]zum Tode verurteilt und in Auschwitz hingerichtet. Josef Mengele SS-Hauptsturmführer; Lagerarzt Auschwitz 7. Feb. 1979 (vermutlich Unfalltod) Als Arzt im KZ Auschwitz-Birkenau führte Mengele grausame Menschenversuche an Häftlingen – insbesondere Zwillingen – durch und selektierte Neuankömmlinge für die Gaskammer. Wegen seiner Brutalität berüchtigt als „Todesengel von Auschwitz“, konnte er nach 1945 […]
[…]lose auf dem Roman von Martin Amis, der 2014 veröffentlicht wurde und im Konzentrationslager Auschwitz angesiedelt ist. Er konzentriert sich auf einen Nazi-Offizier, der sich in die Frau des Lagerkommandanten verliebt, und beinhaltet auch die Darstellung eines jüdischen Sonderkommandos. Ein Jahr nach der Veröffentlichung erschien eine deutsche Übersetzung des Buches […]
[…]später, ab Ende 1963, in Frankfurt am Main durch die unermüdliche Arbeit Fritz Bauers der sog. Auschwitz-Prozess durchgeführt werden konnte, war im Herbst 1960 noch überhaupt nicht aktuell bzw. absehbar. Die Ergreifung Eichmanns 1960 und die sich durch die Anklageerhebung in Israel bietende Chance, eine umfassende Aufarbeitung des Holocaust (im […]
[…]durch seine für ihn höchst gefährlichen Beobachtungen und Aufzeichnungen der Gräueltaten in Auschwitz dazu bei, dass Ende 1963 der Auschwitzprozess vor dem Landgericht Frankfurt/M. eröffnet werden konnte. Dass es diesen Prozess später einmal geben würde bzw. die NS-Verbrecher überhaupt in nennenswertem Umfang strafrechtlich verfolgt und auch angeklagt werden würden, konnten […]
[…]Zunächst im Warschauer Pawiak-Gefängnis interniert, kommt sie ein halbes Jahr später nach Auschwitz. Jakubowska überlebt und dreht den ersten Spielfilm über das Vernichtungslager. Das Erfahrene ästhetisch umsetzen Die Vergangenheit ist nicht tot. Für die Erinnerung muss eine Form gefunden werden. Die Überlebenden ringen darum. Sie suchen nach Bildern, Metaphern, Möglichkeiten, […]
[…]Zuge der Erinnerung an die Verbrechen der Nationalsozialisten wurde das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau, dessen Befreiung als Anlass für den Gedenktag genommen wurde, auch vom polnischen Staat erhalten. Heute ist das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau ein Staatsmuseum. Großteile der Anlage wurden in Originalzustand behalten, zerstörte Teile wurden originalgetreu nachgebaut. Außerdem wurde ein jüdischer Friedhof […]
[…]Deutschen Reich und Österreich die Grundlage für deren Deportation in das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Dort richtete die SS im Lagerabschnitt B II e das so genannte „Zigeunerlager“ ein. Um aus NS-Sicht eine Legitimation für den Vermögensraub der nach Auschwitz-Birkenau deportierten Sinti und Roma zu haben, wurde am 30. Januar 1943 vom […]
[…]der Vergangenheit an, so sagt Georges Bataille „Wie die Pyramiden oder die Akropolis ist Auschwitz Tat, ist Auschwitz Zeichen des Menschen. Das Bild vom Menschen ist seither untrennbar mit einer Gaskammer verbunden…“ und Auschwitz ist daher eine Tatsache, damit auch die Existenz des Juden und der Antisemitismus. Und wer kann […]
[…]gefasst, nämlich im November 2005, also in dem Jahr, als exakt 60 Jahre seit der Befreiung von Auschwitz vergangen waren. Das Datum des 27. Januar ist ein besonderer Anlass, dass sich die Welt an den Schrecken des Holocaust erinnert, aber sich auch der Tatsache stellt, dass der Antisemitismus bis heute […]