Suchergebnisse für "Warschauer ghetto"

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Der antisemitische Propagandafilm „Der ewige Jude“

[…]wie Lodz Aufnahmen zu machen, die das Elend in den dortigen Ghettos dokumentieren sollten. Das Ghetto von Lodz, das später in Litzmannstadt umbenannt wurde, diente als Kulisse für Szenen, die unter extremen Bedingungen und unter Zwang entstanden. Die Menschen wurden dort in einer Weise gefilmt, die ihre Armut und Verzweiflung […]
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Die Leo-Glaser-Liste

[…]Route als über Kassa nahmen. Im Holocaust Museum in Budapest zeigen Karten von Béla Nagy „The Ghettoisation and Deportation of the Jews from the Countryside” zwei Transporte mit 5’606 Insassen, die auf der Linie Zsolna-Teschen-Krakau-Auschwitz, und weitere sechs Transporte mit 17’000 Personen, die via Wien-Krakau-Auschwitz in die Lager kamen. Auch […]

Holocaust-Komödien: Gefahr oder Chance?

[…]erwähnt wird), als Symbol der Menschlichkeit gegenüber. Die Ausbrüche der SA und das Leben im Ghetto werden ebenso gezeigt wie das Konzentrationslager, von dem der jüdische Friseur schließlich flieht. Dies führt zum Höhepunkt des Films, der Verwechslung des Juden mit dem Diktator und der Rede Chaplins für eine Welt von […]

Henryk Mandelbaum (1922–2008)

[…]Mandelbaum als Maurer in einer deutschen Baufirma Zwangsarbeit leisten. Vor der Liquidierung des Ghettos in Dabrowa Gornicza wurde seine Familie Ende 1942 in das Ghetto nach Sosnowice (Sosnowitz) verlegt. Während der Umsiedlungsaktion flüchtete Henryk Mandelbaum und lebte unter falschem Namen in wechselnden Verstecken, bis er Ende 1943 von einem volksdeutschen […]

Leb wohl, Shanghai – von Angel Wagenstein

[…]Das Dritte Reich, neuer Verbündeter der japanischen Besatzer, fordert ein jüdisches Ghetto. Zum Ghetto von Shanghai wird der Stadtteil Hongkou erklärt. Trotz der widrigen Umstände gelingt es der jüdischen Community, ein bisschen Leben zu organisieren. Andachten werden gehalten und selbst Weisberg musiziert mit seinem Orchester. Manch einer taucht ab aus […]

Raoul Wallenberg (1912–?)

[…]Verwaltung und Instandhaltung der Häuser waren 600 Juden angestellt. Sowohl das „internationale Ghetto“ als auch das Hauptghetto lagen in Pest, dem Teil der Stadt, der als erster von der Roten Armee besetzt wurde. Wallenberg bemühte sich um Verhandlungen mit den Sowjets und um eine angemessene Versorgung der befreiten Juden. Die […]

Holocaust und Judentum im filmischen Werk von Steven Spielberg

[…]aller Kritik zeigt der Film historische Präzision: Die Deportationsszenen im Krakauer Ghetto basieren auf Augenzeugenberichten, und die Figur des Amon Göth spiegelt akribisch die Sadismen realer NS-Täter. Doch führt die Fokussierung auf Überlebende zu einer erinnerungspolitischen Wende – weg von den Ermordeten hin zu einer optimistischen Trauer. Filmische Mittel: Symbolik […]
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Der Hudal-Brief und die Judenrazzia in Rom

[…]Razzia zur Ergreifung aller Juden begonnen. In den folgenden Stunden wurden im alten Ghetto und überall in Rom Juden verhaftet und ins Sammellager Collegio Militare im Herzen Roms unweit von der Engelsburg gebracht.[1] Gleich nach seiner Machtübernahme in Italien (10. September 1943) hatte Hitler befohlen, die römischen Juden deportieren zu […]

Katyń 1940: Polnische Tragödie und internationales Lehrstück

[…]die Anti-Hitler-Koalition sprengen und deutsche Untaten (wie die Niederschlagung des Warschauer Ghetto-Aufstands, der am 19. April 1943 begann und am 15. Mai endete) vergessen machen. Bei beidem hatte er sich verrechnet. Moskau drehte den Spieß einfach um und beschuldigte die Deutschen, die Mörder zu sein, und die West-Alliierten akzeptierten offiziell […]
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Ein ganz gewöhnliches Leben – von Lisl Urban

[…]Landgericht Leipzig deutlich. Der ehemalige Kommandeur eines SS-Bataillons, das zur Sicherung des Warschauer Ghettos eingesetzt war, glaubt sich in einer der Personen des Buches wiederzuerkennen. Um die Spuren seiner Vergangenheit zu verwischen, unternimmt er den Versuch, das Buch per Gerichtsbeschluss verbieten zu lassen. Ein unglaublich anmutender Vorgang, der nicht zuletzt […]

Warum Europa nichts aus dem Holocaust gelernt hat

[…]sich, wie er selber sagt, als „Chronist“. Am 6. Februar 2005 veröffentlichte er in der Warschauer Wochenzeitung „Wprost“ einen kurzen Essay unter dem Titel „Europejski mord rytualny“ (Europäischer Ritualmord). Shoa.de bringt eine vollständige deutsche Übersetzung dieses Textes, der nur einige Erklärungen zu historischen Ereignissen angefügt sind. Warum hat der Holocaust […]

Die „Lösung der Judenfrage“ in der Freien Stadt Danzig

[…]wurden in einem Speichergebäude untergebracht. Im März 1941 wurde ein Teil von ihnen ins Warschauer Ghetto, der andere in das Vernichtungslager Lublin deportiert. Ende 1942 wurden die letzten in Danzig lebenden Juden nach Theresienstadt abtransportiert. Der größte Teil der wohlhabenden und deutschsprachigen Danziger Juden hatte sein Leben durch die Emigration […]
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Das System der nationalsozialistischen Vernichtungslager

[…]um Juden aus Osteuropa. Insbesondere wurde das Lager zur Ermordung der Bewohner des Warschauer Ghettos eingesetzt. Der Vernichtungsprozess war im Vergleich zu Auschwitz weniger raffiniert gestaltet. Die im Lager eingetroffenen Häftlinge wurden in möglichst kurzer Zeit „abgefertigt“ und mit Motorabgasen getötet. Die Toten wurden anschließend in Massengräbern verscharrt. Erst im […]
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Die Polen und die Shoa

[…]Autoren und der Herausgeber des Sammelbandes Jan Grabowski erwähnen die Liquidation des Ghettos im Städtchen Węgrów, unweit des neu errichteten deutschen Vernichtungslagers Treblinka. Nur ein kleiner Teil der polnischen Einwohner des Städtchens versuchte, unter Einsatz des eigenen Lebens ihre ehemaligen jüdischen Mitbürger zu beschützen, die meisten ließen sich von den […]

The Nazi Kultur in Poland

[…]von den Grausamkeiten durchzieht, sei es bei den Plünderungen, Verwüstungen wie zum Beispiel des Warschauer Schlosses, sowie den Verfolgungen der Kirche und der Intelligenz mit den namentlich genannten Opfern und Tätern, das Abenteuer der herausgeschmuggelten Fotoplatten der nationalsozialistischen Zeitschriften wie das „Generalgouvernement“ oder „Die Burg“[10] und die Mikroverfilmungen der Schriften, […]

Antisemitische Stereotypen

[…]Ebene argumentierenden, Bildern könnten diese Zuschreibungen auch auf die Herkunft aus dem Ghetto hinweisen. Die Symptome sind u. a. Skelettverformungen, pastöser habitus, Anfälligkeit, schreckhafte Unruhe, ammoniakalischer Windelgeruch, Froschbauch, Hühnerbrust, X- oder O-Beine, Zwergwuchs, „Quadratschädel“ und mangelnder Muskeltonus. Bis in nationalsozialistische Biologiebücher (Thieme Leitfaden Biologie von Kraepelin/Schäffer) setzte sich die Darstellung […]

Die slowakischen Juden im Zweiten Weltkrieg

[…]12.306 Juden. Von diesen kamen 7.936 nach Auschwitz, 2.732 in KZ in Deutschland und 1.638 ins das Ghetto Theresienstadt (Terezín). So wenigstens besagen es Mindestzahlen, mit denen manche Holocaustforscher nicht einverstanden sind; nach ihren Berechnungen wurden 13 Transporte mit 13.500 Juden, von denen 10.000 umkamen, registriert. Die volle Wahrheit wird […]

Goebbels und die Juden – von Christian T. Barth

Christian T. Barth: Goebbels und die Juden. Paderborn 2003. „Fahrt durch das Ghetto. Wir steigen aus und besichtigen alles eingehend. Es ist unbeschreiblich. Das sind keine Menschen mehr, das sind Tiere.“ Als Reichspropagandaminister Joseph Goebbels im Oktober 1939 – wenige Wochen nach dem Überfall der Wehrmacht auf Polen – für […]

Die Kontroverse um den Reichstagsbrand – von Marcus Giebeler

[…]Zirpins, durch seine Beteiligung als SS-Sturmbannführer 1940/41 bei den Judenverfolgungen im Ghetto „Litzmannstadt“ persönlich diskreditiert war, spielte keine Rolle. Ebenso wenig die Möglichkeit, dass Zirpins nun ein elementares Interesse an der Durchsetzung der Behauptung, van der Lubbe sei der Alleintäter gewesen, als angebliche historische Wahrheit haben konnte, um so die […]
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Franz Kafka – von Peter-André Alt

[…]Elli, Valli und Ottla von den Nationalsozialisten ermordet. 1941 wurden Elli und Valli ins Ghetto nach Lodz verschleppt und Ottla, die zunächst noch durch ihren nichtjüdischen Mann vor den Nazis geschützt war, wurde 1942 nach Theresienstadt deportiert. Elli und Valli wurden 1942 in Chełmno ermordet, Ottla 1943 in Auschwitz. Alt […]

Das „Zigeunerlager“ Lackenbach im österreichischen Burgenland

[…]Vernichtungslager gebracht. Im Herbst 1941 gingen zwei Transporte mit jeweils 1000 Menschen in das Ghetto Lódz, in dem es keine Überlebenden gab, und 1943 begannen die Deportationen in das KZ Auschwitz-Birkenau. Im Lager selber wurden 35-40 Kinder mit vergifteter Milch ermordet. Bei Verstößen gegen Sprech- und Rauchverbote, gegen die Lagerordnung […]
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Die Jüdische Gemeinde von Saloniki zur Zeit der Shoa

[…]also nie. Noch im selben Monat Februar führte man erst den Judenstern ein und sofort danach das Ghetto, welches in mehrere, getrennte Sektoren geteilt wurde. In die verschiedenen Sektoren wurden die die Menschen gemäß ihrer sozialen Schicht eingewiesen. Die Ärmsten wurden in den Sektor in der Nähe vom Bahnhof eingewiesen […]
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Und im Wienerwald stehen noch immer die Bäume – von Elisabeth Åsbrink

[…]bedeutet ihren Tod. Die Eltern werden Anfang Oktober 1942 als Nummer 1110 und 1111 in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Sie sind nun im Transit in das Vernichtungslager Auschwitz. Während die Nazis damit beschäftigt sind, seine Eltern zu ermorden, ist Otto auf dem Hof von Nazis in der Ausbildung. Es ist […]
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Widerstand in Kunst, Literatur und Film

[…]Geschichte nicht verborgen, zum Beispiel die fehlgeschlagenen Attentate und das Leid der Juden im Ghetto. Chaplin übernahm sämtliche Kosten, war Regisseur, spielt sowohl die Rolle des Diktators Hynkel als auch die eines jüdischen Barbiers. Tatsächlich ist heute belegt, dass Chaplin ein ähnliches Projekt schon um 1935 plante, den entscheidenden Anstoß […]

Boris Lurie – Werke 1946 – 1998

[…]Familie in Leningrad geboren und in Riga aufgewachsen, wurde er von den Deutschen ins Rigaer Ghetto gebracht. Während seine Großmutter, Mutter und eine Schwester ermordet wurden, haben Boris Lurie und sein Vater eine Odyssee durch mehrere Konzentrationslager überlebt, da sie noch als Arbeitskräfte „verwertbar“ waren. Unter den Nummern 95966 und […]

Haus von Anita – von Boris Lurie

[…]Jeanna sowie Boris’ erster großen Liebe Ljuba Treskunova. Alle vier Frauen befanden sich im Ghetto für Kinder, Frauen und Alte und waren unter den ca. 26.000 jüdischen Menschen, die bei der letzten von zwei „Großen Aktionen“, am 8. Dezember 1941, in Rumbula, ca. sechs Kilometer südlich von Riga, erschossen und […]

Heinrich Richard Brinn (1874-1944) – von Nea Weissberg-Bob u. a.

[…]in seinem Nachwort zeigt, über 300 Berliner Juden zur Zwangsarbeit eingesetzt. Die Bedingungen im Ghetto Theresienstadt und den Transport nach Auschwitz, in dem auch Brinn mitfuhr, schildert der Überlebende Jacov Tsur, der als Jugendlicher im selben Auschwitz-Transport wie Heinrich Richard Brinn war. Dass die Autoren Jacov Tsur antrafen, zählt zu […]
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Heimat im Wort: Zur Lyrik von Rose Ausländer

[…]erkrankte. 1941 bis 1944 besetzten die Nationalsozialisten die Stadt, Rose Ausländer lebte im Ghetto und musste Zwangsarbeit verrichten. Die Bukowina fiel nach dem Krieg an die UdSSR, die deutschsprachige Bevölkerung durfte nach Rumänien ausreisen. 1946 schiffte Rose Ausländer sich erneut nach New York ein. Sie reiste 1957 nach Europa und […]

Berliner Holocaust Mahnmal: Nur Steine, aber die Wirkung

[…]Alte Jüdische Friedhof (Starý židovský hřbitov) im Prager Stadtteil Josefov, dem ehemaligen Ghetto der Stadt. Der Friedhof entstand im 15. Jahrhundert und wurde bis 1787 als solcher betrieben. Heute sind auf ihm rund 12.000 jüdische Grabsteine versammelt, darunter der des berühmten Rabbi Löw, Anm. d. […]
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1938. Gewalt und Gleichgültigkeit

[…]Geschäfte in Polen durch. Mit Parolen wie »Der Pole kauft nur bei Polen« oder »Juden ins Ghetto« auf Plakaten und Anschlägen wurden die nichtjüdischen Polen auf Antisemitismus und Diskriminierung eingeschworen. Auf dem Höhepunkt der Kampagne 1936 bis 1939 wurden auch Wachposten vor jüdischen Geschäften postiert, Geschäfte überfallen und Listen von […]

Gerron – von Charles Lewinsky

[…]von Mackie Messer und große Schauspieler und Regisseur Kurt Gerron wird im Frühjahr 1944 in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Vorangegangen ist bereits eine Fluchtstrecke über Paris, Österreich und die Niederlande. Der Weg in die USA ist mittlerweile für ihn verschlossen. Gerron macht sich Vorwürfe, vielleicht hätte er seine in Sobibor […]

Medien des Alltagsantisemitismus 1880–1945 auf der Grundlage der Sammlung Wolfgang Haneys

[…]Klebemarken, bedruckte bzw. gestempelte Notgeldscheine, Abwurfzettel und diverse Objekte aus Ghetto und KZ zusammengetragen hat. Dieser Beitrag verbindet die Vorstellung der Sammlung mit dem Versuch, an Einzelstücken die Alltagspräsenz von Judenfeindlichkeit über einen längeren historischen Zeitraum zu verfolgen. Dabei soll vorrangig nach dem Verhältnis von Judendarstellung und politischen Botschaften sowie […]
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Baldur von Schirach (1907–1974)

[…]man mir den Vorwurf machen wollte, daß ich aus dieser Stadt Aberzehntausende ins östliche Ghetto abgeschoben habe, muß ich antworten: Ich sehe darin einen aktiven Beitrag zur europäischen Kultur.“ Obwohl von Schirach erklärter Antisemit war, äußerte er durchaus bisweilen Kritik an der Judenverfolgung des Regimes. Auch die Behandlung von Osteuropäern […]

Sehenswerte Filme auf der Berlinale 2024

[…]wurde, und ihr Film „Diese Tage in Terezín“ von 1997, der sich mit dem Schicksal des Ghetto-Kabarettisten Karel Švenk, auch bekannt als der „Chaplin aus Theresienstadt„, beschäftigt, sind durch eine siebenjährige Schaffensphase verbunden. In dieser Zeit entstanden zwar mehrere Filme, doch Schönemanns Gedanken und Forschungen kreisten vor allem um das […]

Ein Glückskind – von Thomas Buergenthal

[…]im Gebiet der heutigen Slowakei geboren. Er überlebte als Kind das Massaker von Kattowitz, das Ghetto von Kielce, Auschwitz und einen Todesmarsch 1945. Nach der Befreiung in Sachsenhausen durch sowjetische und polnische Truppen schlägt er sich dort als eine Mischung aus Maskottchen und Mädchen für alles durch. Er holte seine […]

Viktor Frankl (1905 – 1997)

[…]schneller geheilt wurden. Konzentrationslager: Labor des Leidens 1942 wurde die Familie Frankl ghetto theresienstadt deportiert, und die Akte vermerkte lapidar: theresienstadt deportiert. In Theresienstadt hielt er Vorträge, um Mitgefangenen Mut zu machen. Bald folgte der Transport nach Auschwitz und dann in ein außenlager des kz dachau, wo Frankl Schienen bauen […]

Protagonisten der NSDAP im Dritten Reich (1933-1945)

[…]ab 1941 als Reichskommissar das sogenannte Ostland (Baltikum und Weißrussland). Er war für die Ghettoisierung und Ermordung der dortigen jüdischen Bevölkerung (u. a. Riga, Kauen) mitverantwortlich, geriet aber teils in Konflikt mit der SS wegen Verwaltungsfragen. Nach 1945 wurde Lohse in Westdeutschland wegen Beihilfe zum Massenmord angeklagt, jedoch aus Gesundheitsgründen nicht […]

Volk mit Seelenschaden – Vom deutschen Hass auf Juden und Kommunisten

[…]unter der Armutsgrenze leben. Von Unterricht und Ausbildung ausgeschlossen, traumatisiert von Ghetto- oder KZ-Haft und oft auch vom Verlust der ganzen Familie gelang es vielen Überlebenden nicht, sich nach dem Krieg eine eigene Existenz aufzubauen. Bei den Entschädigungszahlungen in den Anfangsjahren der Bundesrepublik wurde diese Problematik kaum bedacht.[23] Welche Bedeutung […]
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„Auschwitz war ein Ort, an dem man nicht mitmachen durfte“

[…]Passah-Fest wurde das junge Paar – Vera war schwanger – durch ungarische Milizionäre in ein Ghetto deportiert. Von dort schloss sich eine Fahrt im Viehwaggon an, die drei Tage dauerte und am 25. Mai 1944 in Auschwitz auf der Rampe endete.  Angela Orosz-Richt zitiert Oskar Gröning, der in seiner Einlassung […]
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Der Mann auf dem Wachturm. Zum letzten Mal vor Gericht.

[…]jüdischen Familie und musste nach der deutschen Besetzung zunächst in ein „typisches Ghetto“ und wurde dann zusammen mit Schwester und Mutter erst nach Auschwitz und später ins KZ Stutthof deportiert. Am 21. November 1944 stand sie bereits bei ihrer Mutter in der Schlange vor dem Gebäude, in dem die Gaskammer […]
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Joseph Süß Oppenheimer vulgo „Jud Süß“

[…]Leistung im Kampf um die Gleichberechtigung der Juden: Er ließ sich nicht zur Niederlassung ins Ghetto zwingen, wie es üblich und der Reichsstadt vom Kaiser verbrieft war. Süß war seiner Zeit weit voraus. In Frankfurt gehörte er freilich zu den kleineren Geschäftsleuten. Der geballte Hass der christlichen Umwelt traf ihn […]

Schindler’s List (Schindlers Liste) – von Steven Spielberg

[…]Wie im Film gezeigt, setzte Schindler es ein, um seine Zwangsarbeiter, die zunächst im Krakauer Ghetto, später im Konzentrations- und Arbeitslager Plaszow eingesperrt waren, von den Nazis freizukaufen und sie so vor der Deportation nach Auschwitz und der dortigen Vergasung zu retten, indem er SS-Leute bestach und vorgab, eine weitere […]
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Kazimierz Piechowski und seine kühne Flucht aus Auschwitz

[…]Ciesieski (1922-1962, Häftlingsnummer 12969). Pilecki ging wieder zur AK, für die er 1944 im Warschauer Aufstand kämpfte. Nach dessen Zusammenbruch schloss er sich den polnischen Truppen in Italien unter General Władysław Anders an und kehrte Ende 1945 nach Polen zurück. Dort inhaftierte ihn das neue kommunistische Regime und verurteile ihn […]
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Das schweigende Klassenzimmer (The Silent Revolution) – von Lars Kraume

[…]geltende Nagy löste die vorherrschende Einparteidiktatur auf und kündigte einen Austritt aus dem Warschauer Pakt an. Sowjetische Truppen griffen bereits ab dem 24. Oktober 1956 in die Kämpfe ein. Am 1. November erklärte Nagy Ungarns Neutralität und den Austritt aus dem Warschauer Pakt. Am 4. November begann die massive zweite […]
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Ještě nejsem, kým chci být | I’m Not Everything I Want to Be – von Klára Tasovská

[…]ist. In jenem Jahr war in der Tschechoslowakei der sogenannte Prager Frühling durch Truppen des Warschauer Pakts (dem kommunistischen Pendant zur NATO) niedergeschlagen worden, darunter hauptsächlich Streitkräfte der Sowjetarmee sowie Truppen aus Polen, Ungarn und Bulgarien. Rumänien beteiligte sich nicht; die NVA-Kampfverbände blieben außerhalb der Tschechoslowakei. Die Kommunistische Partei und […]
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Marschall Schukow – von Philipp Ewers

[…]es insgesamt zwei Millionen Mann zu demobilisieren. Maßgeblich sollte er an der Ausarbeitung des Warschauer Vertragswerkes beteiligt sein, das letztlich zur Gründung des Warschauer Vertrages führte. Dabei hatte er dafür gesorgt, dass eine weniger militärisch-aggressive als eine vielmehr friedensfördernd-defensive Note darin aufgenommen wurde. Weil der Soldat weiß, was Krieg heißt? […]

Georgi Schukow (1896- 1974)

[…]Amtszeit mit einer Reihe von Abrüstungsvorschlägen, darunter einem Verbot von Atomwaffen. Das Warschauer Vertragsbündnis (1955) wurde aufgebaut, woran der sowjetische Minister mit seinen Einflüssen auf eine defensive Gestaltung des Vertragswerkes beteiligt war. Allerdings fiel auch der sowjetische Einmarsch in Ungarn (1956) in die Zeit, da er die verantwortliche Trägerschaft über […]

Die Plakatkampagne des Fritz Bauer Instituts

[…]Täters konfrontiert, mit Jürgen Stroop, der im Jahr 1943 maßgeblich an der Vernichtung des Warschauer Ghettos und seiner Menschen beteiligt war. Stets beschreibt ein kurzer Satz die Geschichte des dargestellten Menschen, diese Information soll das Interesse an der dargestellten Person wecken, soll den Betrachter zur Beschäftigung mit dem Thema anregen. […]

Josef Stalin (1878–1953)

[…]und konnte 1945 bei der Konferenz von Jalta viele seine Interessen durchdrücken. Der spätere Warschauer Pakt expandierte bis in die Mitte Europas hinein, was zur Teilung Deutschlands in Bundesrepublik Deutschland (Westalliierte) und Deutsche Demokratische Republik (UdSSR) führte. 1948 versuchte Stalin dann sogar, das bis dahin geteilte Berlin mit einer Blockade […]

Emanuel Moravec (1893–1945)

[…]und ihrer putschartigen Machtübernahme und 1968 vor den Sowjets und ihren Hilfstruppen aus dem „Warschauer Pakt“, die die Tschechoslowakei überfielen und okkupierten. Es war die spezifische Anpassung an alle diese Umbrüche, die nachträglich bittere Reflexionen und Schuldzuweisungen auslöste. Nach dem Zweiten Weltkrieg kursierte bei Tschechen ein bezeichnender Witz: Ein Tscheche […]