Suchergebnisse für "Erster Weltkrieg"
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„Wer einen Partisanenkrieg entfesselt, der öffnet die Tore zur Hölle“. Arthur Wellesley, Herzog von Wellington Zu Zeiten des Dritten Reiches musste die Stadt Cottbus als Namensgeber für eine Aktion gegen weißrussische Partisanen herhalten. „Unternehmen Cottbus“ nannte sich das dann, was sich gar – mordsmäßiges – von Mai bis in den Juni […]
[…]Samoilova und Aleksey Batalov in den Hauptrollen. Der Film stellt aber nicht nur den Zweiten Weltkrieg dar, es ist auch ein Film über Zerstörung allgemein, über Trennung und Hoffnungslosigkeit – Emotionen mit größerer Zerstörungskraft als alle Kriege. Unprätentiös ehrliche Darsteller zeigen in dem Werk den Horror des Kampfes durch den innerlichen Kampf […]
[…]Kolonialismus und der preußischen Ansiedlungspolitik in Posen und Westpreußen. Mit dem Ersten Weltkrieg und dem Aufstieg des Nationalsozialismus änderten sich auch die Verhältnisse in Europa. Die Teilnahme der Zionisten an völkischen Diskursen um Rasse, Volk und Nation hatte die zunehmende Ausbreitung und Radikalisierung des Antisemitismus nicht verhindern können. Wenn die […]
Rezension über: Davide Morosinotto: Verloren in Eis und Schnee. Die unglaubliche Geschichte der Geschwister Danilow. Aus dem Italienischen von Cornelia Panzacchi. Stuttgart: Thienemann 2018, 440 Seiten, ISBN 978-3-522-20251-0, 18,00 EUR. Davide Morosinotto: Verloren in Eis und Schnee. Die unglaubliche Geschichte der Geschwister Danilow. Aus dem Italienischen von Cornelia Panzacchi. Gelesen […]
Rezension über: Monica Hesse: Das Mädchen im blauen Mantel. Aus dem amerikanischen Englisch von Cornelia Stoll. München: cbj 2018, 384 Seiten, ISBN 978-3-570-16532-4, 16,00 EUR. Nicht selten scheitern historische Jugendromane an dem hohen Anspruch dieses Genres: Entweder stimmt zwar die Darstellung der historischen Sachverhalte, aber die Romanhandlung lahmt; oder der […]
Es gibt Dinge, die drängen sich immer wieder auf. Dazu gehören bestimmte Ereignisse in unserem Leben oder dem unserer Vorfahren. Aber auch ein Buch oder ein Film, die sich mitunter tief in das Gedächtnis eingraben und prägend für das künftige Handeln sind – es jedenfalls so sein sollte: wie beim fünfteiligen […]
Rezension über: Phillip Hoose: Sabotage nach Schulschluss. Wie wir Hitlers Pläne durchkreuzten. Aus dem amerikanischen Englisch von Nina Frey. München: dtv 2018, 240 Seiten, ISBN 978-3-423-71777-9; 8,95 EUR. 1940 besetzte die deutsche Wehrmacht Dänemark. Anders als in dem benachbarten Norwegen beugten sich das dänische Militär, die Regierung und die Zivilbevölkerung […]
[…]haben, doch ihr Kampf gegen die Kräfte des Vergessens und des Hasses überdauert. Vor dem zweiten Weltkrieg lebten ca. 300.000 Juden in Frankreich. Etwa 75.000 von ihnen wurden ab 1942 deportiert, meist über das Lager Drancy direkt nach Auschwitz. Der Großteil wurde dort ermordet, nur 3000 französische Deportierte überlebten die […]
[…]die Schlesischen Kriege, die Befreiungskriege gegen Napoleon, die Revolution von 1848, die beiden Weltkriege sowie die Nachkriegsentwicklung nach 1945. Unmöglich hier auf alles einzugehen, das schafft auch kein noch so guter Ausstellungsführer, wie der, der käuflich zu erwerben ist. Bleibt also die Konzentration auf Schwerpunkte. So begegnen dem Besucher zahlreiche […]
[…]auf soziale Milieus ausübten. Militärische Kreise verbreiteten infolge des verlorenen Ersten Weltkriegs die sogenannte Dolchstoßlegende, die Demokraten – insbesondere die SPD – aber auch sogenannte „Reichsfeinde“ und jüdische Mitbürger des Verrats bezichtigte. Monarchisten wie Nationalsozialisten bedienten sich dieser Propaganda, um ihre eigenen Ziele durchzusetzen und die Weimarer Republik zu stürzen. […]
Auf einem der letzten Fotos liegt Hanni Lévy zu Hause im Krankenbett und streckt der Kamera frech die Zunge entgegen. Mit dieser einsteinschen Geste wollte sie dem Tod nochmals trotzen und allen Freunden in der Welt zeigen, dass sie ihren Berliner Humor noch nicht verloren hat. Diesmal aber hat dem […]
[…]erst posthum zum Druck. Seine Feuertaufe erhielt der spätere „Sieger von Berlin“ im Ersten Weltkrieg. Er diente in der Kavallerie, der er sich zeitlebens verbunden fühlte. Um einen historischen Vorgriff zu exerzieren; die Siegesparade am 24. Juni 1945 nahm er über den Roten Platz reitend ab. Und dies mit einem […]
Der Ferdinand Schöningh Verlag brachte 2018 mit „Männer von Ehre?“ ein Buch heraus, in dem der Autor Jens Brüggemann, die Nürnberger Prozesse (1945/46) gegen die Wehrmachtsgeneralität aufrollte. Der Leser erfährt dank neuer Quellenfunde und der Schreibarbeit des Historikers viel Neues. Dennoch kommt er nicht umhin, mehrfach auf Defizite in der […]
[…]Regisseure intensiv mit den politischen und sozialen Verhältnissen vor und während des zweiten Weltkriegs in Rumänien. Um die Jahrhundertwende war Iași ein Zentrum jüdischen Lebens, da die Stadt zur Hälfte von Juden bewohnt war. Mit der Machtübernahme durch General Ion Antonescu im Oktober 1940 verschärften sich die Anfeindungen gegenüber der […]
[…]Folterhäuser der Roten Khmer und über Napalmopfer in Vietnam, halbtote Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg und Überlebende aus Auschwitz und Bergen-Belsen hinweg. Durch dazwischen eingeblendete oder überblendete Aufnahmen von einzelnen Personen, wie einer jungen Kambodschanerin kurz vor ihrem Tod, wird deutlich, hier geht es immer um menschliche Schicksale, um das […]
[…]aber auch seltenen Aufnahmen aus Privatarchiven, die Albert Speer vor dem Zweiten Weltkrieg aber auch als Ruheständler zeigen. Gezielt setzt sie Albert Speers Erinnerungen Tatsachen gegenüber, die sich niemals relativieren lassen. Vanessa Lapa selbst beschreibt Albert Speers Charisma als mitverantwortlich für die Legendenbildung. Für sie liegt Speers Geheimnis in einer […]
[…]Frage – angesichts der vielfältigen und erdrückenden Belege für den von Deutschen im Zweiten Weltkrieg verübten Massenmord. Und doch musste sich im Jahr 2000 die US-Historikerin Deborah E. Lipstadt in einem Gerichtsverfahren dieser Frage stellen. Die renommierte Professorin für Holocaust-Studien war von dem britischen Geschichtsautor und Holocaust-Leugner David Irving wegen […]
Als Ergebnis des Sieges der Länder der Anti-Hitler-Koalition wurden während und nach dem Zweiten Weltkrieg Akten des Deutschen Reiches in verschiedene Länder, einschließlich Russland verbracht. Die umfangreichsten Sammlungen dieser sogenannten Trophäendokumente befinden sich in den verschiedenen Föderalen Archiven der Russischen Föderation (Staatsarchiv der Russischen Föderation – GARF, Russisches Staatsarchiv für […]
[…]Siege. Franz Halder, die „Historical Division“ und die Rekonstruktion des Zweiten Weltkrieges im Geiste des deutschen Generalstabes“ scharfe Kritik erfahren. Und das zu Recht. Man braucht sich nur an die Hitler Rede vor der Generalität am 30. März 1941 zu erinnern, wo dieser u.a. ausführte: „Wir müssen von dem Standpunkt […]
[…]Anteil der polnischen Bevölkerung an der Ermordung von jüdischen Nachbarn im Verlauf des Zweiten Weltkriegs größer war, als die polnische Öffentlichkeit einzugestehen vermag. Die im Sammelband erwähnten Fälle betreffen nur die Zeit seit 1943, da man Juden des Generalgouvernements aus Ghettos in Vernichtungslager und in besetzte Gebiete der UdSSR transferierte. […]
[…]Frau Jeannette in Würzburg geboren wurde, studierte Medizin in München und arbeitet im Ersten Weltkrieg als Infanteriearzt und ließ sich mit seiner Frau in Rottach-Egern am Tegernsee nieder. Er verfasste mehrere Bühnenstücke, die erfolgreich an diversen deutschen Theatern gespielt wurden. Als jüdischer Autor wurde er 1935 aus der Reichsschrifttums-kammer ausgeschlossen, […]
Bittere Ironie und der Zynismus der Wirklichkeit sind Bestandteile von Boris Luries Kunst. Seine 2019 publizierten Erinnerungen an Riga, die bislang nur in Englisch vorliegen, ist ein wegweisendes Zitat vorangestellt: „Ich danke dir, Adolf Hitler, mich zu dem gemacht zu haben, der ich bin und für all die fruchtbaren Stunden, […]
[…]in Moskau und in Smolensk. Ab 1912 diente er in der zaristischen Armee und nahm am 1. Weltkrieg teil. Schon 1915 geriet er in deutsche Gefangenschaft. Dort lernte er den späteren französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle kennen, der ihn in Französisch unterrichtet haben soll. 1921 sollten sie sich noch einmal […]
[…]war durch zahlreiche Krisen gekennzeichnet. Auf die Hyperinflation nach dem verlorenen Weltkrieg 1918 und nur kurzen Jahren der wirtschaftlichem Erholung ließ die Weltwirtschaftskrise die Links- und vor allem die Rechtsextremisten immer stärker werden. Der Terror, beginnend mit der Machtübertragung an die NSDAP durch konservative und nationalliberale Eliten 1933, erfasste sukzessive […]
[…]im September 1938 in München zugetragen haben – knapp ein Jahr vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs am 1. September 1939. Statt sich allerdings auf trockene Verhandlungsgespräche von Regierungsvertretern zu versteifen, führt Schwochow stattdessen zwei Figuren in die Handlung ein, die es in der Geschichte so nicht gegeben hat. Die […]
[…]City and the City Im Jahr 2014 schreibt der Guardian, dass mehr als 1300 Filme über den 2. Weltkrieg publiziert wurden. Mit dem Film „The City and the City“ legen die Regisseure Christos Passalis und Syllas Tzoumerkas auf der Berlinale 2022 nun einen alles andere als gewöhnlichen Kriegsfilm vor, der […]
Nelly & Nadine ist eine unwahrscheinliche Liebesgeschichte zwischen zwei Frauen, die sich an Heiligabend 1944 im Konzentrationslager Ravensbrück ineinander verlieben. Viele Jahre lang wurde die lebenslange Beziehung von Nelly und Nadine geheim gehalten, auch vor ihren engsten Familienmitgliedern. Nun hat Nellys Enkelin Sylvie beschlossen, die vielen Kisten mit den […]
Im Jahr 2014 schreibt der Guardian, dass mehr als 1300 Filme über den 2. Weltkrieg publiziert wurden. Mit dem Film „The City and the City“ legen die Regisseure Christos Passalis und Syllas Tzoumerkas auf der Berlinale 2022 nun einen alles andere als gewöhnlichen Kriegsfilm vor, der eine bisher kaum […]
[…]München 1997. Benz, Wigbert / Bernd Bredemeyer / Klaus Fieberg: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg. Beiträge, Materialien Dokumente. CD-Rom, Braunschweig 2004. Kammer, Hilde / Elisabet Bartsch / Manon Eppenstein-Baukhage / Manon Eppenstein- Baukhage: Lexikon Nationalsozialismus, Berlin 1999 Das Dritte Reich Werner Maser / Taschenbuch / Erschienen 1997. Das Dritte Reich im […]
Der Völkermord von Srebrenica, der als größte menschliche Tragödie nach dem Zweiten Weltkrieg in Europa gilt und bei dem mindestens 8.372 bosniakische Zivilisten brutal ermordet wurden, ist auch nach 24 Jahren noch immer eine blutende Wunde. Der blutige Völkermord, der nach der Eroberung der Stadt Srebrenica im Osten von Bosnien und […]
[…]ein Massaker, welches bis heute noch zu dem größten rassistisch angelehnten Genozid seit dem 2. Weltkrieg zählt. Innerhalb von 100 Tagen starben so auf schrecklichste Weise mindestens 800.000 der Tutsi-Angehörigen sowie Angehörige der gemäßigten Hutu. Schätzungen zufolge soll es sogar mehr als eine Million Opfer geben. Der Drahtzieher Kabuga hatte […]
[…]gab es dann auch keinerlei gemeinsame Anstrengungen der ehemaligen Siegermächte des Zweiten Weltkrieges, die teils weltweit verstreut lebenden ehemaligen SS-Männer, deren Verbrechen nahezu alle aktenkundig waren, zur Verantwortung zu ziehen. Dies hatte aber, neben den weltpolitischen Auswirkungen des „Kalten Krieges“, auch noch andere Gründe: Vor allem westliche Geheimdienste hielten ihre […]
[…]Doch circa 100 entkommen und gelang die Flucht aus dem Lager, von denen zwei Drittel den Zweiten Weltkrieg überlebten. Der Aufstand von Treblinka war ein Zeichen großen Mutes. Eine Gedenkstätte erinnert Was von Treblinka zu diesem Zeitpunkt noch übrig war, wurde ebenfalls von den Nazis vernichtet. Anders als etwa in Auschwitz […]
Seit der Machtergreifung im Winter des Jahres 1933 hatten Juden sich im von den Nationalsozialisten kontrollierten Deutschen Reich zunehmender Verfolgung ausgesetzt gesehen, die am 15. September 1935 mit den Nürnberger Gesetzen gesetzlich angeordnet wurde und ihren vorläufigen Höhepunkt in den Novemberpogromen des Jahres 1938 fand. Konzentrationslager für politische Gegner und […]
Was garantiert die Macht eines Diktators? Worauf fußt seine Position an der Spitze einer Tyrannei? Loyalität ist es in den seltensten Fällen; nur wenige Anhänger eines Diktators folgen aus blindem Glauben. Die wahre Basis der Macht ist Angst. Wenn niemand sich traut, Widerstand zu leisten oder auch nur zu widersprechen, […]
[…]Armee ein und wurde 1907 in diese als Fahnenjunker aufgenommen. Bis zum Ende des Ersten Weltkriegs stieg er in deren Rängen dann bis zum Hauptmann auf. Als nach der Unterzeichnung des Friedensvertrags von Versailles eine Großzahl der Militärs in Deutschland entlassen werden musste, zählte Oster zu den Wenigen, die in […]
[…]Stuttgart 1984. Dieter Hölsken: V-Waffen, Wunderwaffen: Entwicklung und Einsatz im II. Weltkrieg. Flugbombe Fi 103 und Rakete A4. Motorbuch, Stuttgart 2001. Michael J. Neufeld: Die Rakete und das Reich. Wernher von Braun, Wunderwaffen, Peenemünde und der Beginn des Raketenzeitalters. Henschel, Berlin 1999, (416 S., amerikanisches Englisch: The Rocket and the […]
Major William Martin (1907 – 1943) von den Royal Marines war ein Kriegsheld der Westalliierten. Er kam aus Cardiff, hatte eine hübsche Verlobte daheim, die bei seinem Vater auf wenig Gegenliebe stieß, und liebte das Theater und das wilde Nachtleben, was wohl auch seine finanziellen Schwierigkeiten erklärte. Und dennoch: Er […]
[…]den rückschrittigen „Atlantiern“ überlegen wäre. Atlantis, Mythos Schwarze Sonne Im Ersten Weltkrieg kämpfte Wiligut an der Süd- und Ostfront, wo er für seine Tapferkeit ausgezeichnet und 1917 sogar zum Oberst befördert wurde. Danach verlor Wiligut sich gänzlich in seinen Wahnideen, er sei der letzte Überlebende des untergegangenen Atlantis und sei […]
[…]sich aber höchstwahrscheinlich bestenfalls vage an der Wahrheit orientiert, sind sie mit äußerster Vorsicht zu genießen. Rudolf von Sebottendorf – Leben Rudolf Glauer wurde am 9. November 1875 in Hoyerswerda als Sohn eines Lokomotivführers geboren. Nach dem Abitur begann er in Berlin an der Technischen Hochschule das Studium der Ingenieurwissenschaften, […]
[…]John wurde am 16. März 1883 in Metz geboren und wuchs in Elsaß-Lothringen auf. Vor dem Ersten Weltkrieg ging er nach München, um sich als Bühnenautor zu versuchen. Sein Stück „Der Rastaquär“ wurde 1913 auch für kurze Zeit aufgeführt. Sein Geld verdiente er als Journalist und gab eine Flugblattzeitschrift mit […]
[…]für Staaten und Völker. Tiede beschäftigte sich mit den Horoskopen der Herrscher der am Ersten Weltkrieg beteiligten Staaten, woraus er den weiteren Kriegsverlauf ablesen wollte. Ferner befasste Lanz sich mit den Texten von Michel de Nostredame (1503 – 1566). Natürlich ließ Lanz es nicht dabei bewenden und schuf die „rassenmetaphysische […]
[…]Dabei liegt der zeitliche Schwerpunkt der Beiträge auf der Weimarer Republik. Nach dem Ersten Weltkrieg hatte der CV 70.000 Mitglieder in 600 Ortsgruppen. Er wurde zwar 1893 als Abwehrverein gegen den Antisemitismus gegründet, wirkte aber schon bald als selbstbewusste Interessenvertretung gegenüber dem Staat nach außen (durch den Ableger Verein der […]
Darf man Hitler von seiner „menschlichen Seite“ zeigen? – Die Diskussion um „Der Untergang“ „Der Untergang“ von Oliver Hirschbiegel (*1957) über die letzten Tage im Leben des Diktators Adolf Hitler (1889 – 1945) ist ein polarisierender Film. Viele loben die historische Detailliebe und die darstellerischen Leistungen. Der Kabarettist Serdar Somuncu […]
Henry Walton Jones jr., genannt Indiana, geboren am 1. Juli 1899 in Princeton, New Jersey als Sohn von Henry Walton Jones sr. (1872 – 1951) und Anna Mary Jones (1878 – 1912), Ehemann von Marion Ravenwood (*1909), Vater von zwei Kindern, Mutt (*1938) und Sophie (*1957), Archäologe, Historiker, Universitätsprofessor, Abenteurer […]
[…]Dramatiker Bertolt Brecht (1898 – 1956). Der dichtete für sein Stück „Schweyk im Zweiten Weltkrieg“ den Text zum „Kälbermarsch“, der im Refrain klar auf das Horst-Wessel-Lied anspielt. Die Musik steuerte anders als bei den meisten Brecht-Stücken nicht Kurt Weill (1900 – 1950) bei, sondern Hanns Eisler (1898 – 1962). Erste […]
[…]wird. Sie führen als Beispiel die Millionen von deutschen Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg aus den Ostgebieten an. Willy Brandt forderte sie auf, sich in ihrer neuen Heimat zu integrieren. Mit dem genannten Vertriebenenbeispiel zeigen die Autoren durchaus Parallelen zu den palästinensischen Flüchtlingen auf. Zu Beginn hielt die Mehrheit der […]
[…]staatlichen Terror ablegen. mehr Jakob der Lügner Ein Getto im besetzten Polen im Zweiten Weltkrieg. Der Jude Jakob Heym hört auf einem SS-Revier die vertrauliche Meldung mit, dass die Rote Armee vorrückt. Wie soll er mit dieser Hoffnung gebenden Nachricht umgehen? Wird man ihm glauben? mehr Iron Butterflies […]
[…]Er war damit bedeutend jünger als die meisten NS-Führer und kämpfte daher auch nicht im Ersten Weltkrieg, bei dessen Ausbruch er sieben und bei dessen Ende er elf Jahre alt war. Er wuchs in einem Milieu auf, in dem sich konservativ-kaisertreue und liberal-progressive Strömungen mischten. Baldurs älterer Bruder Karl von […]
Chef der Sicherheitspolizei und des SD sowie Leiter des Reichssicherheitshauptamtes (RSHA) Die Geheime Staatspolizei (Gestapo), die zusammen mit der Kriminalpolizei (Kripo) die Sicherheitspolizei (Sipo) bildete, und der Sicherheitsdienst des Reichsführers SS (SD) waren die wichtigsten und wirkungsvollsten Instrumente des Schreckens im NS-Regime. Sie verfolgten politische Gegner, legten geheime Akten an, […]
[…]Panzer, die verlassen auf einer einsamen Straße stehen, wecken Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg. Ein Sieg ist nicht in Sicht. Mit ihrer Dokumentation wollen Vitaly Mansky, ein erfahrener russischer Filmregisseur und sein ukrainischer Regisseurkollege Yevhen Titarenko die Öffentlichkeit aufrütteln und für die kriegerischen Auseinandersetzungen im Osten Europas sensibilisieren. Als freiwilliger […]
Rezension über: Ronald Leopold: Anne Frank (= C.H.Beck Wissen 2939). In Zusammenarbeit mit Bas von Benda-Beckmann, Gertjan Broek und Menno Metselaar. Aus dem Niederländischen von Waltraud Hüsmert. München: C.H.Beck 2023, 144 Seiten, ISBN 978-3-406-79029-4. Ronald Leopold, Historiker und Direktor des Anne-Frank-Hauses in Amsterdam, befasst sich in Anne Frank mit einer […]
[…]dem Präsidenten seinen Entwurf vor, begleitet von der Warnung, der Sieg der Alliierten im zweiten Weltkrieg dürfe nicht ungenutzt verstreichen. Joseph Goebbels erkannte rasch die propagandistische Sprengkraft und verkündete, der Entwurf bedeute, Millionen Deutsche dem Hungertod preiszugeben – ein Schachzug, der großem Erfolg für ihre Durchhaltepropaganda brachte. Damit stand ein […]
Im KZ Flossenbürg mit seinen zahlreichen Außenlagern inhaftierte das nationalsozialistische Regime zwischen 1938 und 1945 mehr als 100.000 Menschen aus 47 Ländern. Die gefährliche Zwangsarbeit in den Steinbrüchen sowie die schrecklichen Lebensbedingungen im Lager galten als besonders gefürchtet. Neben dem alltäglichen Sterben durch Verhungern oder Erfrieren kam es zu unzähligen […]
[…]Grenze errichtet, bestand es mit seinen wechselnden Funktionen bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges, wurde 1945 geräumt und verschwand fast vollständig. Bis zu seinem letzten Bestandstag durchliefen etwa 14.000 männliche Häftlinge, allesamt zwischen 13 und 80 Jahre alt, das Lager. Hier sollen sogenannte „Arbeitsscheue“ innerhalb von drei Wochen unter Folter […]
Das Konzentrationslager Bergen-Belsen war eine der größten Anlagen, die während des Zweiten Weltkriegs als Gefangenenlager von den Nationalsozialisten genutzt wurde. Das Lager befand sich im Ortsteil Bergen der Gemeine Belsen, die zu dem Landkreis Celle in Niedersachen gehört. Zwischen 1943 und 1945 sollen in dem hier schätzungsweise 120.000 Gefangene inhaftiert […]
[…]Allerdings ließen sich hier Verbrennungsöfen finden, mit denen auf die hohe Zahl der versterbenden Menschen reagiert wurde. In der nicht ganz acht Jahre umfassenden Zeit, die das Lager in Betrieb war, wurden rund 56.000 Tote gezählt – bei einer Gesamtzahl von etwa 280.000 Insassen, die sich auf Buchenwald und die […]
[…]in Österreich steht als düsteres Mahnmal der nationalsozialistischen Herrschaft im Zweiten Weltkrieg. Heute offenbart die Gedenkstätte die schreckliche Realität des Holocaust, bei dem mehr als 100.000 Insassen aus über 30 Nationen das Lager nicht überlebten. Im August 1938 errichtet, avancierte das Konzentrationslager Mauthausen rasch zu einem der größten im Deutschen […]
Die Gedenkstätte des KZ Struthof, im „Dritten Reich“ offiziell „Konzentrationslager Natzweiler“ genannt, liegt im Elsaß, 8 km vom Bahnhof Rothau entfernt, auf einem Gipfel der Vogesen in 800 m Höhe in einem oft nebligen und kalten Klima. Im September 1940 wird die Anlage des KZ geplant und am 21. Mai […]
[…]leben. 1938 fand er Arbeit in einer kleinen Maschinenbaufabrik. Er galt mit Beginn des Zweiten Weltkrieges als „wehrunwürdig“. Hilde und Hans lebten in der Kleingartenkolonie Am Waldessaum im heutigen Berliner Stadtteil Reinickendorf. Am 27. November 1942 bringt Hilde Coppi im Frauengefängnis Barnimstraße in Berlin Friedrichshain zweieinhalb Monate nach ihrer Verhaftung […]
[…]erweitert worden, als sich die Patientenzahl immer weiter erhöht hatte. Dies hatte sich im Ersten Weltkrieg geändert: Die Todesraten waren wegen dem Mangel an finanziellen Mitteln und Epidemien mit Typhus und Pocken sowie Verhungern gestiegen, was sich erst in den 1920ern wieder gebessert hatte. Doch mit der Machtergreifung der Nazis […]
Jeder Konflikt gebiert seine Schlagworte: „Nakba“, „Okkupation“, „Widerstand“, „Terror“. Wir jonglieren damit in Kommentarspalten, Talkshows und Schulhöfen, als ließen sich Jahrhunderte mit einem Etikett bändigen. Die schmerzhafteste Vokabel aber lautet seit jeher Schuld. Wer trägt sie – die Juden? die Araber? die Großmächte? Das Bedürfnis nach einem eindeutigen Schuldigen […]
[…]Handlung steht Dorrigo Evans, ein australischer Sanitätsoffizier, dessen Leben durch den Zweiten Weltkrieg unwiderruflich geprägt wird. Die Serie erzählt auf mehreren Zeitebenen: 1943 erleben wir Dorrigo (gespielt von Jacob Elordi) als Kriegsgefangenen in einem japanischen Lager an der Thailand-Burma-Eisenbahn. Dort kämpft er unter unmenschlichen Bedingungen ums Überleben und versucht gleichzeitig, […]
[…]In Berlins Untergrund schlummern bekanntlich noch immer Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. Mit seiner Kombination aus sensorischer Immersion und intellektueller Reflexion gelingt Oda hier ein Werk, das die Grenzen des Dokumentarfilms neu auslotet. Man verlässt den Kinosaal nicht mit klaren Antworten, sondern mit der Erkenntnis, dass Erinnerung selbst ein unterirdischer […]
[…]alte Friedhofsgärtner, der beim Ausheben neuer Gräber auf sowjetische Gebeine aus dem Zweiten Weltkrieg stößt und leise vor sich hinfluchtet: „Wir wandeln auf Knochen.“ Doch Time to the Target ist kein Film, der im Elitismus der Verzweiflung verharrt. Gerade in seiner formalen Strenge – der Verzicht auf Voice-Over, die konsequente […]
[…]Vergleich NSDAP (1918-1933) AfD (2013-2025) Auslösendes Trauma Niederlage im 1. Weltkrieg Transformationsverluste post-1989 Abwehrmechanismus Projektion auf „Novemberverbrecher“ Externalisierung auf „Altparteien-Elite“ Narzisstische Kompensation Überhöhung der „arischen Herrenrasse“ Inszenierung als „letzte Patrioten“ Sozialpsychologischer Effekt Massenhafte Identifikation mit Omnipotenz Kollektive Selbstvictimisierung als Empowerment Die Dialektik von Ohnmacht und Allmachtsfantasien Laut Eva Walther […]
Wien im Ersten Weltkrieg Krieg ist bedrohlich. Und seit dem Angriff der russischen Truppen auf die Ukraine ist diese Gefahr auch in Europa wieder gegenwärtig und verunsichert nicht nur Kinder und Jugendliche. Tagtäglich informieren vor allem die visuellen Medien mit Hilfe häufig drastischer Bilder über das unmittelbare Kriegsgeschehen in Gaza, […]
[…]war Breker endgültig im innersten Machtzirkel angekommen. Hitlers Lieblingsbildhauer im Zweiten Weltkrieg Spätestens ab 1938 zählte Arno Breker zu den engsten künstlerischen Vertrauten Hitlers. „Albert Speer“, Hitlers Architekt und Rüstungsminister, wurde zum wichtigsten Förderer und Freund des Bildhauers. Speer plante die gigantische Umgestaltung Berlins zur „Welthauptstadt Germania“ – Breker sollte […]
[…]verknüpfte. Ja zum Leben sagen: Frankls Überzeugung in dunkler Zeit Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg verkündete Frankl immer wieder, man müsse in jedem Augenblick ja zum leben sagen. Diese Haltung war keine naive Parole, sondern erwuchs aus tausenden Gesprächen mit suizidgefährdeten Menschen. Der psychiater erkannte, dass Patienten überleben, wenn sie […]
[…]später wurde er im Auftrag Stalins an verschiedenen Fronten eingesetzt. Zum Beginn des Zweiten Weltkriegs übernahm Konew als General der Panzertruppen das Kommando über die neu gebildete 19. Armee. Im September 1941 verteidigte er damit die Zugänge zur sowjetischen Hauptstadt – in der Schlacht um Moskau leistete seine Armee entscheidenden […]
[…]– nicht weil er tabu wäre, sondern weil er in einer deutschen Perspektive auf den Zweiten Weltkrieg nur dann zu rechtfertigen ist, wenn jede Spur von Coolness konsequent zerstört wird. „Der Tiger“ zerstört sie nicht konsequent genug. Er versucht, die Faszination moralisch zu überschreiben – und bestätigt sie dabei ein […]
[…]die Demenz älterer Menschen, die Verfolgung der jüdischen Polen durch die Deutschen im Zweiten Weltkrieg und die humane Qualität einer diversen Gesellschaft. Und das alles präsentiert Lowry auf spannende Weise, wenn ihre 11-jährige Protagonistin Sophia in 38 kurzen Kapiteln von ihrem Leben in einer Kleinstadt im US-Bundesstaat New Hampshire erzählt. […]
[…]beginnt in einer Zeit des tiefgreifenden Umbruchs, als das Land noch unter den Folgen des Ersten Weltkriegs litt. Es war der 9. Mai 1921 in Forchtenberg, als ein Mädchen geboren wurde, dessen Name heute als Synonym für moralische Integrität steht. In diesem Jahr, geprägt von Inflation und politischer Instabilität der […]
[…]ihm oft persönlich Anweisungen gab oder Projekte initiierte. Im Jahr 1939, als der Zweite Weltkrieg begann, war die Zusammenarbeit bereits so gefestigt, dass Harlan zu den wichtigsten Stützen der NS-Propaganda zählte. Goebbels schätzte an ihm vor allem die Fähigkeit, politische Botschaften in packende Unterhaltung zu verpacken, ohne dass sie plump wirkten. […]
[…]auf die „Flying Tigers“ – jene legendäre US-amerikanische Fliegerstaffel, die im Zweiten Weltkrieg Militärgüter über den „Hump“, die gefährliche Route über den Himalaya, von Assam nach Kunming in China transportierte. Diese Initialzündung führt zu einem filmischen Essay, der den Nordosten Indiens mit der rasant wachsenden chinesischen Provinz Yunnan verbindet. Dutta […]