Suchergebnisse für "Erster Weltkrieg"
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[…]zu verstehen. Hans Jonas‘ freiwillige Meldung zur jüdischen Brigade im zweiten Weltkrieg wird beispielsweise nebenbei erwähnt, als Detail in seiner Bedeutung jedoch nicht weiter erläutert. In Bezug auf die Kontroverse wird hauptsächlich Arendts Standpunkt dargestellt, was bedauernswert ist, angesichts des Diskussionspotentials, das der Begriff von der Banalität des Bösen bietet, […]
Roland Freisler, Scharfrichter und intellektueller Massenmörder ohne Unrechtsbewusstsein, mit einer verbrecherischen Gesinnungsethik. Geschichtliche Last „Jeder kennt unsere geschichtliche Last, die unvergängliche Schande, kein Tag, an dem sie uns nicht vorgehalten wird.“ Ein Jedermannsatz, gesprochen von dem deutschen Schriftsteller Martin Walser in seiner Rede zur Verleihung des Friedenspreises des Deutschen […]
[…]stehen dessen politische Vorstellungen, Konzeptionen und Vorhaben vor Beginn des Ersten Weltkrieges, Revolutionszeit 1918/19, der die Konsolidierungsphase der Weimarer Republik folgte. Die zeitliche Eingrenzung untersucht zwei Ziele. Einerseits beschreibt Henkel den Zeitraum, in dem Spengler politisch agierte, wobei im Vordergrund steht, welche Entwicklungen und Wandlungen er durchlief. Andererseits soll nicht […]
[…]in Potsdam und als Kommandeur der Kriegsschule Wiener Neustadt Beschäftigung. Zu Beginn des 2. Weltkrieges durfte er als Kommandant des Führerhauptquartiers ganz nahe bei seinem Führer sein. Mit dem Frankreich-Feldzug bekam der Autor des Buches „Infanterie greift an“ (1937) das Kommando über eine Panzerdivision, die vom Gegner mit dem Beinamen […]
[…]Buch für Leserinnen und Leser ab etwa 13 Jahren, die mehr über den Alltag im Zweiten Weltkrieg sowie den mutigen Widerstand Jugendlicher gegen den NS-Terror erfahren wollen. Autor: Tomas Unglaube Zweitveröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Autors. Erstveröffentlichung in: ENDSTATION RECHTS. ↗, 30. Oktober […]
[…]gebrauchten „Griff nach der Weltmacht“, der Deutschlands Alleinschuld am Ausbruch des Ersten Weltkrieges postulierte, dass die Schuldfrage erst dann umfassend aufgeklärt werden könne, wenn alle bedeutsamen in- und ausländischen Archive der deutschen Historiographie zugänglich sind. Seitdem ist ein halbes Jahrhundert vergangen. Canis unterteilt sein Forschungsobjekt in acht Kapitel. In kurzweilige […]
Wilna (lit. Vilnius), die Hauptstadt Litauens, galt seit dem 16. Jahrhundert als eines der bedeutendsten kulturellen Zentren des Judentums in Osteuropa. Die Bezeichnung „Jerusalem Litauens“ verdiente sich die Stadt als Zentrum von rabbinischer Gelehrsamkeit, Standort von zahlreichen Verlagshäusern und Druckereien. Von 1920 bis 1939 stand die Stadt unter polnischer Herrschaft. […]
Die Stadt Kowno (lit. Kaunas, dt. Kauen) in Mittellitauen am Zusammenfluss von Memel und Neris, etwa 100 km von der heutigen litauischen Hauptstadt Vilnius entfernt gelegen, wurde 1030 vom Fürsten Koinas gegründet. Ende des 18. Jahrhunderts wird das Gebiet, vorher polnisch-litauisch, von Rußland annektiert und Kowno zur Oblasthauptstadt ernannt. Während […]
[…]Londoner Stadtteil Islington und werden zusammen mit vielen anderen Kindern während des Zweiten Weltkriegs aufs Land evakuiert, um sie vor den Bombenangriffen der deutschen Luftwaffe zu schützen. David und Tony kommen auf eine kleine Farm in Süd-Devon, wo sie auch die einklassige Dorfschule besuchen. Als sie eines Nachts beobachten, wie […]
[…]und auf empirische Personen – die Juden – projiziert werden.“(175)f. Im I. Weltkrieg dynamisierte und reproduzierte sich diese regressive, deutsche Krisenbewältigung auf neuer Stufe weiter. Der Zusammenbruch der wahnhaften Erwartungen hatte jedoch nicht „Enttäuschung zur Folge, sondern den eisernen Willen, es noch ein zweites Mal zu versuchen“(180). Die Nazis traten […]
[…]Sartre, Durkheim werden zum Indiz. Ereignisse mit weltpolitischen Folgen wie der Erste und Zweite Weltkrieg, selbst der Holocaust und die Nakba sowie das World Trade Center Attentat am 11. September 2001 werden der subversiven jüdischen Strategie zur Erringung der Weltherrschaft zugeordnet. Hinter Pandemien und Seuchen wie der Schweinegrippe steckt das […]
Klaus-Michael Mallmann / Andrej Angrick / Jürgen Matthäus / Martin Cüppers (Hrsg.): Die „Ereignismeldungen UdSSR“ 1941. Dokumente der Einsatzgruppen in der Sowjetunion, Darmstadt 2011. Massenmord der Tötungskommandos als „Geheime Reichssache“! „Die ‚Ereignismeldungen UdSSR‘ 1941“ sind elementare historische Zeitzeugen der brutalsten Unmenschlichkeit der nationalsozialistischen Verbrecher während des expansiven Vernichtungsfeldzuges in Osteuropa. […]
Robert Gerwarth: Reinhard Heydrich. Biographie. Siedler, München 2011. Sich mit „kalter Empathie“ dem Chef des Reichssicherheitshauptamtes und Organisator der „Endlösung“ Reinhard Heydrich nähern – so beschreibt Robert Gerwarth, Historiker am University College in Dublin, seine biographische Methode. Die ersten Reaktionen auf das Buch waren durchaus euphorisch. So fand „Der Spiegel“ […]
[…]großer Umbrüche. Die Kindheitserinnerungen an den geliebten Großvater, die durch den Ersten Weltkrieg geraubte Jugend und der erste Kriegseinsatz, der formidable schauspielerische Aufstieg, die große Liebe Olga, die Flucht vor den Nazis, die unfassbare Gewissensnot in Theresienstadt bis hin zum Tiefflug nach Auschwitz in die Gaskammer. Der in den 1920er […]
[…]Bastian: Explodierende Altertümlichkeit: Imaginationen vom Mittelalter zwischen den Weltkriegen. Imaginationen vom Mittelalter zwischen den Weltkriegen; S. 463; Wallstein Verlag, Göttingen 2011; 48 […]
[…]es sich auch mit dem 13. August des Jahres 1961, den es so ohne die Hitler-Herrschaft und den 2. Weltkrieg nicht gegeben hätte. Lassen wir uns hier darauf ein und holen die Schaufel raus… Schon aus der Frühgeschichte der DDR ist eine Protestnote des Vorsitzenden der Sowjetischen Kontrollkommission, dem Marschall […]
[…]des Antisemitismus. Schließlich sind sie Deutsche und gehören dazu. Der Vater hat im Ersten Weltkrieg an der Front gekämpft, die Eltern betreiben ein gut gehendes Textilgeschäft, Festtagswünsche der Bewohner Bad Freienwaldes zu den jüdischen Feiertagen. Es brodelt und wird finster. Jetzt ist die Zeit für den christlichen Antisemitismus. Die Lehrerin […]
Tom Segev: Simon Wiesenthal, Die Biographie, München 2010. „Herr Ingenieur“ nannten ihn die einen, Nazi-Jäger die anderen. Simon Wiesenthal, ostgalizischer Jude und Überlebender des Holocaust, dessen Lebensaufgabe die Jagd nach NS-Verbrechern wurde. Von den einen bewundert und geliebt, von den anderen gehasst und von dem Historiker und Journalisten Tom Segev […]
Rezension über: Barbara Beuys: Sophie Scholl. Biographie. München: Carl Hanser 2010, 496 Seiten, ISBN 978-3-446-23505-2, 24,90 EUR. Als Sophie Scholl am 22. Februar 1943 zusammen mit ihrem Bruder Hans und dem gemeinsamen Freund Christoph Probst im Anschluss an einen Schauprozess in München-Stadelheim hingerichtet wurde, war sie gerade einmal 21 Jahre […]
Hanna Bloch Kohner opferte ihr ungeborenes Kind, um im Konzentrationslager Auschwitz zu überleben. Jahre später brachte sie in Los Angeles eine Tochter auf die Welt, die von ihr einen Auftrag erhielt: die Erinnerung an den Holocaust weiterzugeben. Sie war zu jung für die ganze Wahrheit. Wenn die kleine Julie ihre […]
[…]Vergangenheit wissen möchte, stellte die Unabhängige Expertenkommission Schweiz – Zweiter Weltkrieg (UEK) 2002 in ihrem Schlussbericht fest: „Der schweizerische Antisemitismus war kulturell, sozial und politisch begründet und knüpfte an Formen christlicher Judenfeindschaft an.“ Ein tiefgehender dichter Roman mit unmissverständlich hörbar harten Worten, die nichts, aber auch gar nichts beschönigen, die […]
[…]jüdischer Überlieferungen hat uns Pauline hinterlassen, die vor allem nach dem Ersten Weltkrieg von vielen westeuropäischen Juden „geöffnet“ wurde und dann – nach dem Holocaust – (fast) verloren war. Paulines Memoiren gibt es nur noch in wenigen Bibliotheken, doch die in ihnen formulierten Erinnerungen wirken fort. Sie sind längst zum […]
Lange Zeit war der Antisemitismus in der Weimarer Republik gegenüber den Ereignissen der nationalsozialistischen Herrschaft von der Forschung vernachlässigt worden. Mit der Aufwertung der Kulturgeschichte ist das Interesse an den kulturellen und sozialen Prozessen, die die fragmentierte Gesellschaft der Weimarer Republik prägten, erwacht.[1] In diesem Zusammenhang stellte sich die Frage […]
[…]„Mourir pour Danzig?“: Heute fällt es schwer, zu verstehen, wie der Streit um eine Stadt ein Weltkrieg auslösen konnte. Doch zeigt die Geschichte, daß Danzig jahrhundertelang zwischen deutschen Stadtbürgern, Ordensrittern, polnischen und preußischen Herrschern umstritten war und deshalb für alle Seiten einen großen Symbolwert hatte. Mit der Industrialisierung kam eine […]
[…]Form als auch in der Gebrauchsanleitung den Traditionen von konventionellen Kriegerdenkmälern der Weltkriege folgt: Die Betonblöcke schreiben die Motivgeschichte des Grabsteins fort, das ganze Areal imitiert einen Friedhof. Das Monument setze auf zeitgemäße Weise ein Gestaltungsprinzip des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge um: „Der Besucher soll zur Einkehr bei sich selbst geführt […]
[…]Denn gleich daneben sieht man die „Offiziersdienstpistole 08“, die sich nach dem Ersten Weltkrieg in einer Stückzahl von ca. einer Million in Privatbesitz befand. Alle Opfer der dreitägigen Unruhen waren Kommunisten oder Passanten, kein Polizist war darunter. Die Führung der KPD hatte ihre Anhänger in eine aussichtslose Auseinandersetzung geschickt, später […]
[…]Jerusalem gerät im Laufe der Jahrhunderte wieder unter die osmanische Herrschaft. Mit dem Ersten Weltkrieg und dem Zerfall des Osmanischen Reiches wird Jerusalem zum zündelnden Brennpunkt der machtpolitischen Interessen. Palästina fällt als Mandatsgebiet an die Briten. Der Völkerbund fordert die Umsetzung der Balfour-Deklaration, mit der die Schaffung einer jüdischen Heimstatt […]
[…]Lied für meinen Vater Während in den 50er Jahren viele Menschen nach der Tragödie des Zweiten Weltkrieges in die Normalität zurückkehren, tragen die Holocaustüberlebenden ihre schmerzhaften Erlebnisse der Shoa mit sich. Ein schweres Erbe, das sie weitergeben an ihre Kinder. In Ein Lied für meinen Vater erzählt ein Kind der […]
[…]und studiert in Lemberg und in Wien Germanistik. Die umwälzenden Ereignisse, die mit dem Ersten Weltkrieg einhergehen, werden für Joseph Roth, der sich freiwillig zum Kriegsdienst gemeldet hat, zu einer tiefgreifenden Wegbestimmung. Der, der die österreichisch-habsburgische Monarchie als seine Heimat betrachtet hat, wird heimatlos. In seinem Werk Radetzkymarsch und in […]
[…]Aufmärschen inszeniert. Kriegswochenschauen, ohne die noch heute keine Dokumentation zum 2. Weltkrieg auskommt, wirken authentisch – und doch sind Ton, Bilder und Perspektiven genauestens arrangiert. Dabei waren die Propagandisten des Dritten Reiches darauf bedacht, die Inszenierung selbst zu verbergen. Umso wertvoller für Historiker sind Bildzeugnisse, die Einblick in diese Inszenierung der […]
Eine Abfolge von Schwarz-Weiß-Bildern, die mit Überblenden von zwei Diaprojektoren auf eine Wand im obersten Stock der Kunst-Werke Berlin geworfen werden. Sie zeigen stilisierte und etwas an ein Kinderbuch erinnernde Zeichnungen der Wohnsiedlung Föhrenwald bei München. Aus zwei Lautsprechern ertönt eine ruhige und dahinplätschernde Musik, ein sich wiederholender Loop, der […]
[…]und in diverse völkische Reformbewegungen und schließlich die Radikalisierung im Ersten Weltkrieg. Das alles ist in älteren Überblicksdarstellungen bereits gesagt worden. Auch im Bereich der kulturgeschichtlichen Vorurteilsforschung liefert das Buch zunächst viel Geläufiges und wenig Innovatives. Dass der moderne Antisemitismus alte religiöse mit neuen ökonomischen und rassistischen Stereotypen zu einem […]
[…]31. August 1939 unterzeichnete Hitler hier den Befehl für den Angriff auf Polen, mit dem der 2. Weltkrieg begann. In den Kriegsjahren wurde die Neue Reichskanzlei praktisch nur für propagandistische Inszenierungen genutzt. So etwa bei Beerdigungsfeierlichkeiten für den 1942 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommenen Rüstungsminister Fritz Todt. Auch die […]
[…]um welches Ereignis es sich bei diesem Zivilisationsbruch gehandelt haben könnte. Als äußerster Extremfall und damit als absolutes Maß von Geschichte ist dieses Ereignis wohl kaum historisierbar. Ernst gemeinte Historisierungsbemühungen endeten bislang in geschichtstheoretischen Aporien. Anders gemeinte, relativierende und das Ereignis einebnende Historisierungsversuche enden hingegen notwendig in einer Apologie. Auch […]
[…]von der Geschichte anderer jüdischer Gemeinden im deutschen Sprachraum. Als nach dem Ersten Weltkrieg im Zuge der Versailler Friedenskonferenz die Grenzen innerhalb Europas neu bestimmt wurden, hatte die Wiederherstellung des polnischen Staates zur Folge, dass die Hafenstadt an der Ostsee mit einem Teil des Umlandes durch den ‚polnischen Korridor’ vom […]
Rezension über: Dietrich Kuhlbrodt: Deutsches Filmwunder. Nazis immer besser. Konkret Literatur, Hamburg 2006, 200 Seiten, ISBN 3-89458-245-6, EUR 15,00. Im April 1945 richtete Reichspropagandaminister Joseph Goebbels einen letzten Appell an seine Mitarbeiter: „Meine Herren, in hundert Jahren wird man einen schönen Farbfilm über die schrecklichen Tage zeigen, die wir durchleben. […]
[…]dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde. Obwohl ihre Hauptwerke erst nach dem zweiten Weltkrieg entstanden, hat Kurt Pinthus, der Herausgeber der legendären „Menschheitsdämmerung“, einer Sammlung expressionistischer Gedichte, bereits 1936 Nelly Sachs in einem Aufsatz als herausragende Lyrikerin bezeichnet. Es gibt ein Wort von Theodor W. Adorno, das immer wieder zitiert […]
[…]die herausgestreckten flehenden Hände, all das registrieren die dort wartenden Menschen mit äußerster Gleichgültigkeit. Selbst eine Nonne zeigt keine Regung. Ein Kind zielt, die Hand zur Pistole geformt, sogar auf den Waggon. Ein Stück Menschlichkeit lediglich von einigen Soldaten der Wehrmacht, die sich der Gestapo und dem SS Obersturmführer Crewes […]
Geralf Gemser: Darf eine Schule diesen Namen tragen? Zur Vorbildwirkung des Wehrmachtsgenerals Erich Hoepner, Marburg 2005 Sieben Wochen vor dem Beginn des „Unternehmens Barbarossa“ proklamierte der Befehlshaber der Panzergruppe 4, General Erich Hoepner, in einem nicht auf Hitlers oder ranghöherer Militärs Veranlassung hin ergangenen, sondern auf eigene Initiative erteilten Befehl […]
[…]lag zu diesem Zeitpunkt etwa 27 Jahre zurück, der Verein wurde kurz nach Ende des Ersten Weltkrieges als Wandergruppe gegründet. Vor allem Jugendlichen aus der Arbeiterschicht sollte hier die Möglichkeit geboten werden, an günstigen Fahrten in Großstädte, Wanderungen in den Bergen und Zelten bei Natur, Lagerfeuer, Lektüre und Musik teilzuhaben. […]
[…]die ebenfalls von jeher fester Bestandteil des Strafvollzugs war, nur in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg eine Rolle. Im Krieg wurde sie dann immer stärker zurückgedrängt, bis sie in der Jugendstrafvollzugsordnung von 1944 gänzlich aus dem Programm des Jugendstrafvollzugs gestrichen wurde. Autorin: Dr. Petra Götte Literatur Dörner, Christine: […]
[…]1996/Heft 4, S. 401-403. Michael Peters: Der Alldeutsche Verband am Vorabend des Ersten Weltkrieges (1908-1914). Ein Beitrag zur Geschichte des völkischen Nationalismus im spätwilhelminischen Deutschland. 2. korr. Aufl.- Frankfurt am Main u.a.: Lang, 1996 (Europäische Hochschulschriften, reihe 3, Geschichte und ihre Hilfswissenschaften 501).- 323 S.: DM 89,- Anmerkungen […]
Die Forschungsgeschichte über die Shoah spiegelt die Ängste und Vermeidungsstrategien der deutschen Gesellschaft wider, sich mit den Tätern der Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden auseinander zu setzen. Die west- und ostdeutsche Nachkriegshistoriografie blendete das Thema der Täterschaft lange Zeit kunstvoll aus bzw. verdrängte es auf hohem Niveau, so die […]
[…]Mahnmals charakterisieren: Du verschwindest in ihm und weißt nicht, wie. Genau so sind im Zweiten Weltkrieg sechs Millionen Menschen verschwunden, die auch nicht wussten, was ihnen geschah. Allmählich, langsam verloren sich ihre Spuren, sie gingen weg, kannten die Richtung nicht, eben die Vernichtungslager. So ähnlich ergeht es heute den Touristen, […]
1938 lebt die größte jüdische Gemeinde mit über 380.000 Mitgliedern in Europa in Warschau. Polens Hauptstadt ist ein Zentrum der jüdischen Kultur und des Weltjudentums gewesen. Über 50 % der jüdischen Bevölkerung ist zu der Zeit im Handel tätig und über 30 % im Handwerk und in der Industrie. Keine […]
[…]wandte sich die NPD in diesem Programm gegen die Kollektivschuld der Deutschen am Zweiten Weltkrieg, die Verfremdung Deutschlands durch kommunistische und amerikanische Einflüsse, den Imperialismus der Großmächte, die Überfremdung der Wirtschaft durch ausländisches Kapital und für die Wiederherstellung Deutschlands in den Grenzen von 1938.[34] Abschließend folgten Forderungen nach der Wiedervereinigung […]
[…]die ostjüdische Glaubensgemeinschaft gegründet und am 20. Mai 1947 als erste nach dem Zweiten Weltkrieg wiedereröffnet, galt damals vielen als Zeichen der Hoffnung auf Zukunft jüdischen Lebens auch im Land der Shoah, und besonders in München. Dennoch ist an diesem Ort wie an keinem anderen sonst spürbar, wie weit entfernt […]
Detlef Bald (Hrsg.): „Wider die Kriegsmaschinerie“. Kriegserfahrungen und Motive zum Widerstand der „Weissen Rose“, Essen 2005. An Büchern, Aufsätzen und didaktischen Handreichungen zur Geschichte der „Weißen Rose“ mangelt es nicht. Und doch bleibt bis heute die Thematisierung dieser Widerstandsgruppe um den Mentor der universitären Jugend und zugleich aktiven Träger des […]
[…]Beeinflussung durch völkische und nationalistische Verbände fort? Vor dem Ersten Weltkrieg agierte eine Vielzahl von solchen Organisationen in Deutschland. Bedeutung besaß insbesondere der Alldeutsche Verband unter Führung von Heinrich Claß, aber auch der Deutschvölkische Schutz- und Trutzbund. Nach dem Rathenau-Attentat 1922 wurde er verboten und seine Aktivisten strömten in Scharen zur NSDAP. Je […]
[…]des Jahres 1912 das weltoffene und sozial engagierte Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg. Wenn der als moralische Instanz geltende Hauptmann das Wort für die Entscheidungen der NS-Führung ergriff, zeigte das Wirkung bei denjenigen, welche keine Faschisten waren. Dieser Sammelband ist ein weiterer Mosaikstein auf dem Weg, endlich eine repräsentative […]
[…]Kollektive Reaktionen auf die Okkupation, Berlin 1996, 11-24. Goldstein, Slavko: Der Zweite Weltkrieg, in: Dunja Melčić Hg., Der Jugoslawienkrieg. Handbuch zu Vorgeschichte, Verlauf und Konsequenzen, Opladen/Wiesbaden 1999, 167-184. Manoschek, Walter: „Serbien ist judenfrei“. Militärische Besatzungspolitik und Judenvernichtung in Serbien 1941/42, München 1993. Sundhaussen, Holm: Okkupation, Kollaboration und Widerstand in den […]
[…]Soldat Schwejk“ ist die pralle Geschichte eines kleinen Prager Hundehändlers, der in den Ersten Weltkrieg gerät, unendlich weit herumgewirbelt wird und alles klaglos übersteht – dank seiner Pfiffigkeit oder gespielten Dusseligkeit, die seither sprichwörtlich geworden ist: „Schwejk“, „Schwejkiade“, „sich durchschwejken“ – das und weiteres mehr sind Synonyme für Situationen und […]
[…]einem General aus dem Ersten Weltkrieg und späteren NS-Würdenträger. Bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs hatte Polen rund 33 Millionen Einwohner, darunter ca. 3,5 Millionen Juden. Diese lebten vorwiegend in Städten und waren in Handel und Industrie tätig (da ihnen Staatsstellen so gut wie verschlossen blieben), was die Erklärung dafür ist, […]
[…]Zwar hofften zu diesem Zeitpunkt alle, dass Litauen als neutrales Land nicht in den Zweiten Weltkrieg hinein gezogen würde. Die stetig zunehmenden Flüchtlingsströme aus Polen wirkten jedoch bereits wie eine Vorankündigung dessen, was noch bevorstand – und so drehte sich am Abend alles um die Frage, wo es denn noch Ausreise-Visa […]
[…]und über die zeitgenössischen Auseinandersetzungen der Aufstellung von Denkmälern zum Ersten Weltkrieg, geschrieben. Wohltuend übersichtlich bietet der Band in drei etwa gleich großen Abschnitten einen fundierten Einblick in die politische wie künstlerische Problematik der durch den Krieg und den Untergang des Kaiserreichs geprägten Generationen. Die „Politischen Konflikte um das Gefallenendenkmal“ […]
Überlegungen zu einer Kontroverse zwischen Jean Améry und Primo Levi Die Frage, ob in dem unmenschlichen Zustand der psychischen und physischen Verrohung, den die KZ-Häftlinge erleiden mussten, Bildung tatsächlich völlig bedeutungslos wurde, soll im Folgenden mit Hilfe einiger Überlegungen zur Kontroverse zwischen Jean Améry und Primo Levi über den „Geist […]
[…]historisch nennen möchte. Auschwitz, diese über 800 Jahre alte Kleinstadt, war bis zum Zweiten Weltkrieg ein Zentrum des jüdischen Glaubens und der Intelligenz in Polen. Ein Chronist hat dazu irgendwann einmal geschrieben: „Leben kann ein Jude auch in der Großstadt, aber sterben muß ein Jude in Auschwitz“. Er ahnte ja […]
[…](vgl. Chamberlain 1992). Die politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen seit dem 1. Weltkrieg, die aufgrund der herrschenden Werte als unehrenhaft und beschämend erlebt wurden und eine rechtspopulistische Propaganda, die diesen Scham-Modus des Erlebens zu schüren und instrumentalisieren vermochte. Eine besondere Rolle dürfte auch der Erfahrung von Millionen von Kindern und Jugendlichen […]
[…]Rechtsstaat eine Herausforderung. Am 8. November 1923 inszenierte Hitler zusammen mit dem Weltkriegsgeneral Ludendorff in Bayern einen Putsch, um anschließend – in Analogie zu Mussolinis Marsch auf Rom – nach Berlin vorzudringen und die Regierung Stresemann zu stürzen. Doch bereits am darauffolgenden Tag endete der Aufstand bei der Feldherrnhalle im […]
[…]in der Vision einer neuen deutschen Sendung als größte Macht der Welt. Nach dem verlorenen 1. Weltkrieg und dem Vertrag von Versailles wurden vor allem Heimatlose, Entwurzelte und politische Abenteurer von diesen Ideen ergriffen. Auch Adolf Hitler knüpfte daran an, als er im Jahre 1924 in der Festungshaftanstalt Landsberg am […]
Ich provoziere, also bin ich (Männer Helden und schwule Nazis) Es erscheint schon ein wenig merkwürdig und doch auch wieder so passend, dass ausgerechnet Deutschlands populärster Schwuler einen Film dreht, der den Zusammenhang von Homosexualität und Nationalsozialismus aufzuspüren versucht: Rosa von Praunheim mit seiner Dokumentation Männer Helden und schwule Nazis. […]
Zwischen 1933 und 1944 wurde eine Reihe von Propagandafilmen produziert, die sich speziell an ein jugendliches Publikum wandte. Sollten diese Filme zunächst allgemein für die Ideologie des Nationalsozialismus werben, stand mit Kriegsausbruch die psychologische Vorbereitung auf den Kriegsdienst im Mittelpunkt. Zu diesen Filmen zählt auch Himmelhunde, der 1942 in die […]
Das Frauen-Konzentrationslager am Abend des Zweiten Weltkrieges: Kreuzweg und Endstation für Tausende Deportierte Etwa 9.000 bis 15.000 ungarische Jüdinnen durchliefen 1944/45 das Lager – Massensterben im “Auschwitzer Zelt” – Vernichtung auch durch Gas Von Ungarn nach Auschwitz Der hunderttausendfache Mord an den ungarischen Juden wird in der Forschung gemeinhin […]
[…]geographische Zuschreibung des Orts und über den „ungeheuren Mangel an Kenntnissen zum Zweiten Weltkrieg, wie sie im Westen herrscht“. Was jeder unbedingt wissen und gerade als Journalist stets beherzigen sollte, fasste Grzegorz Gauden so zusammen: „Ich erinnere daran, dass Polen im September 1939 seine staatliche Souveränität verlor und das von […]
[…]gut getan, als er sah, dass die Druckereien dreißig Jahre nach seinem Tod, zu Zeiten äußerster Papierknappheit, Millionen-Auflagen seines Buchs auswarfen. Kaum jemand weiß, dass die Gesamtzahl der Exemplare am Ende sogar die Auflagen von Hitlers „Mein Kampf“ übertraf. Wodurch wurde das Buch so populär? Es genügt ein Blick in […]
[…]aber die notwendigen Voraussetzungen von fest bestimmten Siedlungsgebieten. In den nach dem Ersten Weltkrieg entstandenen Staaten lebten große jüdische Gemeinden, welche fast immer von den reaktionär-nationalistischen Parteien – an der Regierung oder in Opposition – als Fremdkörper betrachtet und entsprechend benachteiligt wurden. Deutschland betrachtete schon in den zwanziger Jahren die […]
[…]exemplarisch für einen wichtigen Teil seiner Generation. Als Freiwilliger kämpfte er im Ersten Weltkrieg, danach schloss er sich einem Freikorps an, das sowohl in Lettland als auch im Ruhrgebiet zum Einsatz kam. Höß nahm auch an den Kämpfen in Oberschlesien teil, in denen polnische und deutsche Einheiten die Grenzziehung durch […]
[…]Kriegserfahrungen deutscher Soldaten und ihre Deutung 1914 – 1918, Göttingen 2003 Der Erste Weltkrieg bedeutete mit seinen ungeheuren Verlusten an Menschenleben und der Verwüstung ganzer Landstriche nicht nur eine neue Dimension in der Kriegsführung. Er war auch der erste umfassende Versuch, Propaganda von staatlichen und militärischen Stellen als Teil der […]
[…]vorgenommen bei Beamten, die bereits seit dem 1. August 1914 Beamte waren bzw. solche, die im 1. Weltkrieg an der Front für das Deutsche Reich oder für seine Verbündeten gekämpft hatten oder deren Väter oder Söhne im Krieg gefallen waren. Gleichwohl hatte Max Rosenbaum Probleme, seine Frontkämpfereigenschaft nachzuweisen. Obwohl die […]
[…]von Liebenfels, einer der merkwürdigsten Sektengründer und Okkultisten im Wien vor dem Ersten Weltkrieg. 1874 geboren, prägte ihn schon als Kind eine diffuse romantische Schwärmerei für Ritter, Germanentum und das Mittelalter. Nach einer kurzen Phase als Mitglied im Zisterzienser-Orden entwickelte er ein zunehmend wirres Weltbild, in dem er den arischen […]
[…]München 1997. Benz, Wigbert / Bernd Bredemeyer / Klaus Fieberg: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg. Beiträge, Materialien Dokumente. CD-Rom, Braunschweig 2004. Hardt, Hanno/Hilscher, Elke/Lerg, Wilfried B. (Hg.): Presse im Exil – Beiträge zur Kommunikationsgeschichte des deutschen Exils 1933-1945 (=Dortmunder Beiträge zur Zeitungsforschung Bd 30), München/New York/London/Paris 1979 Huß-Michel, Angela: Literarische und […]
[…]München 1997. Benz, Wigbert / Bernd Bredemeyer / Klaus Fieberg: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg. Beiträge, Materialien Dokumente. CD-Rom, Braunschweig 2004. Gutman, Israel / Eberhard Jäckel / Peter Longerich (Hrsg.): Enzyklopädie des Holocaust. Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden. München 1998. Orth, Karin: Die Konzentrationslager der SS. Sozialstrukturelle Analysen und […]
[…]größeres Publikum anzusprechen. Der staatliche Zugriff auf das Filmwesen – Goebbels als oberster Filmherr Nach der „Machtergreifung“ verstand es das NS-Regime, das deutsche Filmwesen „zentral zu dirigieren und es den politischen Absichten der Führung zu assimilieren.“ (Goebbels) Nach Errichtung des „Reichsministeriums für Propaganda und Volksaufklärung“ am 11. März 1933 unter […]
[…]1938) und veranstaltete wissenschaftliche Tagungen und Kongresse. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkrieges änderten sich die Aufgaben des AE, das 1940 seine institutionelle Selbständigkeit verlor und als „Amt A“ in die Dienststelle „Persönlicher Stab Reichsführer SS“ integriert wurde. Hauptamtliche Mitarbeiter des AE beteiligten sich 1939/40 federführend an Kulturraub-Aktionen in Mittel- und […]
[…]anrückten. Von vielen Kindern konnte die Identität nicht geklärt werden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Kinderheim weitergeführt. Der Leiter, der Arzt Gregor Ebner, unter der Naziherrschaft verantwortlich für die „Eindeutschung“ entführter Kinder und die Ermordung behinderter Kinder, wurde am 10. März 1948 bei den Nürnberger Prozessen zu zwei Jahren […]
[…]worden, wenn man auch die alten Menschen umgesiedelt hätte. So wurden die Alten und die im Ersten Weltkrieg ausgezeichneten Veteranen zuerst nach Theresienstadt und von hier in die östlichen Vernichtungslager deportiert. Theresienstadt wurde dem Internationalen Roten Kreuz und all denen präsentiert, die davon überzeugt werden mussten, dass das Gerede vom […]
[…]Universitäten sofort nach dem 9. Mai zu schließen, war fast nicht notwendig: „Als der 2. Weltkrieg seinem Ende entgegen sah, kam das ganze Bildungssystem langsam zum Erliegen, eine Starre, die auch alle anderen Aspekte des gesellschaftlichen Lebens erfüllt“ (Tent 1982, 40 – Übersetzung durch den Verfasser). Die Alliierten erkannten schon […]
[…]Stunde verantwortlich war für das Schicksal der deutschen Nation und damit des deutschen Volkes oberster Gerichtsherr“. Dieser hat sein Urteil gesprochen und bereits vollstreckt. Eine weitere Diskussion ist weder nötig noch erwünscht. Die wenigen Stimmen, die sich gegen das Geschehene erheben, verhallen fast ungehört. Vielleicht ist man sogar froh, die […]
[…]München 1997. Benz, Wigbert / Bernd Bredemeyer / Klaus Fieberg: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg. Beiträge, Materialien Dokumente. CD-Rom, Braunschweig 2004. Soer, Josh van (Hrsg.): Marinus van der Lubbe und der Reichstagsbrand. Edition Nautilius, Hamburg 1983. Calic, Edouard / Grégoire, Pierre: Der Reichstagsbrand, die Provokation des 20. Jahrhunderts. Verlag Der Freundeskreis, […]
[…]München 1997. Benz, Wigbert / Bernd Bredemeyer / Klaus Fieberg: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg. Beiträge, Materialien Dokumente. CD-Rom, Braunschweig 2004. Fallois, Immo von: Kalkül und Illusion. Der Machtkampf zwischen Reichswehr und SA während der Röhmkrise 1934. Duncker und Humblot, Berlin 1994. Gallo, Max: Der schwarze Freitag der SA. Der Röhm-Putsch. […]
[…]München 1997. Benz, Wigbert / Bernd Bredemeyer / Klaus Fieberg: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg. Beiträge, Materialien Dokumente. CD-Rom, Braunschweig 2004. Frei, Norbert: Journalismus im dritten Reich. München, 3. Auflage 1999. Hagemann, Jürgen: Die Presselenkung im Dritten Reich. Bonn 1970. Martens, Erika: Zum Beispiel „Das Reich“. Zur Phänomenologie der Presse im […]
[…]München 1997. Benz, Wigbert / Bernd Bredemeyer / Klaus Fieberg: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg. Beiträge, Materialien Dokumente. CD-Rom, Braunschweig 2004. Frei, Norbert: Journalismus im dritten Reich. München, 3. Auflage 1999 Hagemann, Jürgen: Die Presselenkung im Dritten Reich. Bonn 1970 Hale, O. J.: Presse in der Zwangsjacke 1933-1945. Düsseldorf 1965 Koszyk, […]
[…]München 1997. Benz, Wigbert / Bernd Bredemeyer / Klaus Fieberg: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg. Beiträge, Materialien Dokumente. CD-Rom, Braunschweig 2004. Fabry, Philip Walter: Der Hitler-Stalin-Pakt 1939-1941, Ein Beitrag zur Methode sowjetischer Außenpolitik, Darmstadt 1962 Fleischhauer, Ingeborg: Der Pakt: Hitler, Stalin und die Initiative der deutschen Diplomatie 1939, Berlin [u.a.] 1990 […]
[…]München 1997. Benz, Wigbert / Bernd Bredemeyer / Klaus Fieberg: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg. Beiträge, Materialien Dokumente. CD-Rom, Braunschweig 2004. Kammer, Hilde / Elisabet Bartsch / Manon Eppenstein-Baukhage / Manon Eppenstein- Baukhage: Lexikon Nationalsozialismus, Berlin 1999. Broszat, Martin: Der Staat Hitlers: Grundlegung und Entwicklung seiner inneren Verfassung, 14. Aufl. München […]
[…]Parteien waren, sondern grenzte auch Juden (vorerst noch mit Ausnahme der Frontkämpfer des Ersten Weltkrieges) aus. Damit hatte zum ersten Mal ein rassenideologisches Element – mit Zustimmung auch der deutschnationalen Regierungspartner – Einzug in ein Reichsgesetz gefunden. Es folgten Verschärfungen der Strafbestimmungen wie etwa gegen „gefährliche Gewohnheitsverbrecher“ sowie die Verfügung, […]
[…]München 1997. Benz, Wigbert / Bernd Bredemeyer / Klaus Fieberg: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg. Beiträge, Materialien Dokumente. CD-Rom, Braunschweig 2004. Kammer, Hilde / Elisabet Bartsch / Manon Eppenstein-Baukhage / Manon Eppenstein- Baukhage: Lexikon Nationalsozialismus, Berlin 1999 Das Dritte Reich im Überblick. Chronik. Ereignisse. Zusammenhänge. Martin Broszat, Norbert Frei / Taschenbuch […]
[…]das Amt dort involviert war, wird noch zu sprechen sein. Das Auswärtige Amt zur Zeit des Zweiten Weltkrieges Nach 1936 bestand das Auswärtige Amt aus sieben Abteilungen. (Protokoll, Presseabteilung, Rechtsabteilung, Kulturpolitische Abteilung, Handelspolitische Abteilung, Politische Abteilung, Personal- und Verwaltungsabteilung) Bis zum Jahre 1937 waren unter den Abteilungsleitern keine-Mitglieder, wohl aber […]
[…]Hierachieebene eingesetzt. Insgesamt gab es im Bund deutscher Mädel 8 Hierarchiestufen. An oberster Stelle stand die BDM-Reichsreferentin, ihr folgten die Gebietsmädelführerinnen, die Hauptmädelführerinnen, die Mädelringführerin und drei weitere Stufen von Unterführerinnen. Am unteren Ende stand das einfache „Mädel“ ohne eigene Befehlskompetenz. Diese straffe Führungshierarchie hatte die gleiche Funktion wie in […]
[…]München 1997. Benz, Wigbert / Bernd Bredemeyer / Klaus Fieberg: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg. Beiträge, Materialien Dokumente. CD-Rom, Braunschweig 2004. Dumbach, A.E. / Newborn, J.: Die Geschichte der Weißen Rose, Freiburg, Basel, Wien, 4. Aufl. 1994. Fleischhack, E.: Die Widerstandsbewegung „Weiße Rose“. Literaturbericht und Bibliographie, Frankfurt a. M. 1971. Jacob, […]
[…]der Einwohner Israels aus Europa stammten und diese den Kontinent im Zusammenhang mit dem 2. Weltkrieg verließen. Des Weiteren betonte das Gericht die Kontinuität zwischen britischer Mandatsgesetzgebung und israelischer Staatsgesetzgebung und wies darauf hin, dass Eichmanns Plan zur Vernichtung der Juden auch die in Palästina lebenden Juden erfasste. 3. Der […]
[…]hatte alles mit dem Priester Andrej Hlinka (1864–1938), der bereits vor dem Ersten Weltkrieg, als die Slowakei („Ober-Ungarn“) noch zu Ungarn gehörte, mit seiner 1905 gegründeten „Slowakischen Volkspartei“ für die Unabhängigkeit seiner Heimat eintrat und deswegen von den Behörden jahrelang inhaftiert wurde. Nach dem Krieg entstand die Tschechoslowakei aufgrund eines […]
[…]Zahlmeister beim 3. und ab 1916 beim 22. bayerischen Infanterieregiment. Mit dem Ende des Ersten Weltkrieges als „Berufssoldat“ vor dem beruflichen Nichts stehend, versuchte er sich am Wohnort seiner Frau in Ilmenau mit einem – auch angesichts der von seinem Schwiegervater entzogenen Unterstützung –gescheiterten Studium, um sodann, 1920, die Polizeilaufbahn zunächst […]
[…]begraben wurde. Und ein kompromissloses Eintreten für den Frieden. Allen, die am Ende des Ersten Weltkrieges meinten, es müsse bis zum letzten Blutstropfen weitergekämpft werden, antwortete sie in der SPD-Zeitung „Vorwärts“: „Es ist genug gestorben. Keiner darf mehr fallen.“ Damals gebrauchte sie zum ersten Mal das Goethe-Zitat, das sie ihr […]
[…]München 1997. Benz, Wigbert / Bernd Bredemeyer / Klaus Fieberg: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg. Beiträge, Materialien Dokumente. CD-Rom, Braunschweig 2004. Kammer, Hilde / Elisabet Bartsch / Manon Eppenstein-Baukhage / Manon Eppenstein- Baukhage: Lexikon Nationalsozialismus, Berlin 1999 Gutman, Israel / Eberhard Jäckel / Peter Longerich (Hrsg.): Enzyklopädie des Holocaust. Die Verfolgung […]
[…]München 1997. Benz, Wigbert / Bernd Bredemeyer / Klaus Fieberg: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg. Beiträge, Materialien Dokumente. CD-Rom, Braunschweig 2004. Kammer, Hilde / Elisabet Bartsch / Manon Eppenstein-Baukhage / Manon Eppenstein- Baukhage: Lexikon Nationalsozialismus, Berlin 1999 Frank, Hans: Im Angesicht des Galgens. Deutung Hitlers und seiner Zeit aufgrund eigener Erlebnisse […]
[…]Jahr später unternimmt Else Lasker-Schüler ihre dritte Palästinareise. Der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges verhindert eine Rückkehr in die Schweiz. Den Rest ihres Lebens verbringt die Dichterin in Jerusalem. Auch hier lebt sie in ärmlichen Verhältnissen. Sie verfasst ihr letztes Stück „Ichundich“, welches erst im Jahre 1979 zur Uraufführung kommt. Mit […]
[…]München 1997. Benz, Wigbert / Bernd Bredemeyer / Klaus Fieberg: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg. Beiträge, Materialien Dokumente. CD-Rom, Braunschweig 2004. Kammer, Hilde / Elisabet Bartsch / Manon Eppenstein-Baukhage / Manon Eppenstein- Baukhage: Lexikon Nationalsozialismus, Berlin 1999 Bollmus, R.: Das Amt Rosenberg und seine Gegner. Studien zum Machtkampf im nationalsozialistischen Herrschaftssystem, […]
[…]München 1997. Benz, Wigbert / Bernd Bredemeyer / Klaus Fieberg: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg. Beiträge, Materialien Dokumente. CD-Rom, Braunschweig 2004. Browning, Christopher: Die Entfesselung der „Endlösung“. Nationalsozialistische Judenpolitik 1939-1942. München 2003. Pohl, Dieter: Verfolgung und Massenmord in der NS-Zeit 1933-1945, Darmstadt […]
Überläufer Andrej Wlassow (Vlasov) kämpfte als General erst sowjetisch für Stalin und ab 1943 mit der sog. Wlassow-Armee für Hitler. Zur Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges gehört auch die Geschichte des Verrats – der des sowjetischen Generals: Andrej Wlassow. Geboren wurde Andrej Andrejewitsch Wlassow im September 1901 in Nishnij-Nowgorod. Zunächst […]