Suchergebnisse für "DAF"
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[…]relativ früh in den Krieg in Europa einbezogen waren – also bereits ab 1942/43 in Nordafrika und dann in Italien, oder ab D-Day 6. Juni 1944 in der Normandie – und die bis zur Einstellung der Kampfhandlungen im Mai 1945 am Krieg teilnahmen, ergeben sich mehrheitlich relativ dichte Darstellungen von […]
[…]hier werde entgegen ausländischer Behauptung keine »Festung« im herkömmlichen Sinne gebaut, dafür läge Vogelsang, »für den einfachsten Soldaten klar erkennbar«, viel zu sehr auf dem »Präsentierteller«.(7) Bis heute bleibt es bei Mutmaßungen, welchen tatsächlichen Stellenwert die »Junker-Ausbildung« hatte. Dadurch, dass fast alle »Führeranwärter« zur Wehrmacht eingezogen wurden, verliert sich ihr […]
[…]enorm an – z. B. die Überwachung der Kooperation zwischen RKKA und deutscher Reichswehr – und dafür standen nur 120 festangestellte und 350 „abkommandierte“ Mitarbeiter zur Verfügung. Unter diesen Umständen häuften sich in den frühen 1930er Jahren unglaubliche Fehlschläge für den Dienst, was dann in dem Terrorjahr 1937 den Chefs […]
[…]war sicherlich nicht der schillerndste Vertreter der nationalsozialistischen Führungselite, dafür aber einer der eifrigsten und ergebensten Getreuen Hitlers in den denkbar unterschiedlichsten Funktionen. Er diente ihm als Gauleiter, Ministerpräsident und Reichsstatthalter in Thüringen, SA-Obergruppenführer; SS-Obergruppenführer im Stab beim Reichsführer SS, Führer eines einflussreichen Rüstungskonzerns: der Wilhelm-Gustloff-Stiftung in Weimar, Vorsitzender Reichsverteidigungskommissar […]
[…]des deutschen Reichsprotektors, Wolfgang Wolfram von Wolmar, sorgte in den folgenden Tagen dafür, dass die Rede auch anderweitig verbreitet wurde. Er verwies im kleinen Kreis darauf, dass Goebbels gewissermaßen dem Frieden im Protektorat nicht traute: Daß die Arbeiter und Bauern arbeiteten, die Beamten ihren Dienst versahen, keine Fälle von Sabotage […]
[…]und für andere ebenfalls, Plakate und Bekanntmachungen mussten photokopiert werden etc. Dafür hatte man Fachleute, die mit Geräten und Filmen ausgestattet waren, und das allem Anschein nicht zu knapp: Wenn in dieser Darstellung einleitend konstatiert wurde, dass Litzmannstadt das am besten dokumentierte NS-Lager war, dann bezog sich das vor allem […]
[…]um die Arbeiter gekümmert. „Die Seebäder werden unter all den zahlreichen Errungenschaften der DAF Beweis dafür sein, welche Triumphe der neue deutsche Gemeinschaftsgeist feiert“, so die DAF-Zeitschrift „Arbeitertum“. Mit dem schnellen Baubeginn wollte man auch Entschlossenheit und Tatkraft des NS-Staates demonstrieren. „Tempo, Tempo ist die Parole des Tages“, so das […]
[…]stellt ihnen bestimmte Aufgaben. Die Jüdische Gemeinde hat sich nicht entschlossen und wirksam dafür eingesetzt, daß wir zu Fakten über unsere Beteiligung am antifaschistischen Kampf gelangen. Vielen meinen, »daß sich die Juden in Massen passiv zur Schlachtbank führen ließen« oder »daß die Zahl derer, die sich dem gesamtnationalen Kampf anschlossen, […]
[…]mit der Möglichkeit der Bewahrung von Identität verknüpft. Identität sei unerlässlich dafür, sich Ziele zu setzen, denn, so schreibt er, „Ziele im Leben sind die beste Verteidigung gegen den Tod: nicht nur im Konzentrationslager.“ Dabei setzt er Identität mit Würde gleich: „Und doch braucht man zum Leben eine Identität, das […]
[…]mit dem Grauen der Shoah und der Vernichtung ganzer Kulturen verbunden. Es bleibt als Mahnmal dafür bestehen, wie eine ästhetische Inszenierung dazu genutzt werden kann, die monströsesten Verbrechen der Geschichte zu bemänteln. Die Trümmerlandschaften von 1945 markierten den Endpunkt eines Weges, der mit der Wahl eines Zeichens im Jahr 1920 […]
[…]war in dieser Hinsicht zurückhaltender und sorgte in Kooperation mit seinem Häftlingsschreiber dafür, dass die Häftlinge wieder dazu übergingen, Krankheitsfälle zu melden. Ein anderes Beispiel für Wirths Führungsstil war die Auseinandersetzung mit der politischen Abteilung, die immer wieder ohne Befehl Häftlinge erschießen ließ. Wirths beharrte auf der Einhaltung des Dienstweges, […]
[…]Die Aufnahmefähigkeit der grossen Masse ist nur sehr beschränkt, das Verständnis klein, dafür jedoch die Vergesslichkeit gross. Aus diesen Tatsachen heraus hat sich jede wirkungsvolle Propaganda auf nur sehr wenige Punkte zu beschränken und diese schlagwortartig solange zu verwerten, bis auch bestimmt der Letzte unter einem solchen Worte das Gewollte […]
[…]in Griechenland kämpfen im Bestand der Griechischen Nationalen Befreiungsbewegung und bildeten dafür eigene Organisationen. Sie beteiligten sich auch am griechischen Bürgerkrieg 1946-1949, aber nach der Liquidierung der Demokratischen Armee Griechenlands starb ihre Hoffnung auf ethnische Gleichberechtigung. Unter dem starken Druck des neuen Regimes, das nur Griechen anerkannte, emigrierten sie in […]
[…]also Ghettos einrichten müsse, um diese vor räuberischen Polen zu schützen… Oder aber (und dafür liegen Aussagen von SS-Führern vor) die Szmalcownicy waren so zahlreich und ihre Verbindungen zu den Deutschen so bekannt, dass „der gute Name der Gestapo-Organe“ darunter litt – wogegen man sich nur „durch außerordentliche harte Strafen […]
[…]Ausbund des bösen Juden: des Geldschneiders, Diebs, Betrügers und Gewaltmenschen. Die Weichen dafür stellte, ohne viel nachzudenken, Lion Feuchtwanger, der in seinem famosen Roman (angeblich 3 Millionen Auflage) rüde gegen die historischen Tatsachen ein abträgliches Bild von Süß zeichnete (Kritik bei Haasis, 2001, S. 181f). Versatzstücke beerbte Veit Harlan in […]
[…]denen Häftlinge aus anderen Nationen oft jahrelang ausgesetzt waren, leben müssen. Dafür kamen sie zu einem Zeitpunkt in die Lager, an dem der Genozid zur Routine und das Überleben äußerst schwierig geworden war. Folglich unterscheiden sich die Wahrnehmungen dieser Gruppen in Interviews, Zeugenaussagen und Erinnerungsberichten, die nach 1945 aufgenommen wurden, […]
[…]gelehrt? Er hat sie so gut wie nichts gelehrt, weil sie gar nichts lernen wollten, keinen Bedarf dafür spürten, keinen Anlaß dazu sahen. Die Verfolgung, Entmenschlichung, Dämonisierung und Ermordung von Juden war in Europa nichts Neues, vielmehr seit Jahrhunderten eine Normalität, beinahe ein Ritual. In ihrem obsessiven, irrsinnigen Haß gegen […]
[…]das endlose Nachspiel In den Fall Katyń waren nur zwei Akteure involviert, die sich gegenseitig dafür verantwortlich machten, obwohl unverkennbar und auch beweisbar war, dass die Alleinschuld nur bei einem lag. In dieser Spannung bewegte sich die Problematik über Jahrzehnte hinweg – wer immer aus politischen Überlegungen heraus gebraucht wurde, […]
[…]Grundsätze einer gerichtlichen Ahndung festgelegt: Sämtliche an Kriegsverbrechen Beteiligte oder dafür Verantwortliche sollten verfolgt, festgesetzt und an jene Staaten ausgeliefert werden, wo sie ihre Verbrechen begangen hatten, um sie dort vor Gericht zu stellen. Mit den ersten Verbrechen der Deutschen in der Tschechoslowakei und Polen wurden auf alliierter Seite halbamtliche […]
[…]vorhandene Mitschuld zu verwischen, nutzte Hitler das Gericht als wirkungsvolles Propagandaforum, auf dem er sich als nationaler Märtyrer stilisieren und damit über Bayerns Grenzen hinaus bekannt werden konnte. Das Urteil vom 1. April fiel erwartungsgemäß milde aus: Hitler erhielt fünf Jahre Festungshaft (ist jedoch vorzeitig entlassen worden); Ludendorff wurde gar […]