Suchergebnisse für "DAF"

Ergebnisse 423 - 454 von 454 Seite 2 von 2
Sortiert nach: Datum | Sort by: Relevance Results per-page: 10 | 20 | 50 | All

Deutsche Arbeitsfront (DAF)

[…]der deutschen Industrie“, am folgenden Tag seine Zustimmung zum Beitritt der Unternehmer zur DAF. Die neue Organisationsstruktur der DAF im Frühjahr 1934 und das „Gesetz zur Ordnung der Nationalen Arbeit“ besiegelten die neuen Machtverhältnisse und Kompetenzregelungen. Die Deutsche Arbeitsfront wurde innerhalb der vier Säulen nach Branchen und Produktionssparten organisiert. In […]

Totaler Krieg

[…]totale Krieg als Volkskrieg seinen Höhepunkt. Insbesondere Propagandaminister Goebbels hatte sich dafür eingesetzt. Wenige Wochen zuvor war er zum „Reichsbevollmächtigten für den totalen Kriegseinsatz“ ernannt worden. Alle noch kampffähigen Männer zwischen 16 und 60 Jahren wurden mit einfachsten Waffen an der Heimatfront eingesetzt. Teilweise kamen Anfang 1945 noch ältere Personen […]

Volksgemeinschaft

[…]um die vermeintliche klassen- und standeslose Volksgemeinschaft zu inszenieren. Ein Beispiel dafür war der sogenannte „Eintopfsonntag“, der mehrfach im Jahr veranstaltet wurde. Das ganze Volk wurde an diesem Tag verpflichtet, Eintopf zu essen. Während es den privaten Haushalten immerhin noch freigestellt blieb, wie der Eintopf zubereitet wurde, gab es für […]

Das Auswärtige Amt im Dritten Reich

[…]unter Zwang die Rede sein. In der Tat wurden Aufnahmeanträge von Diplomaten abgelehnt. Dafür gab es die Aufnahme einiger prominenter Diplomaten. Dazu zählte neben von Neurath auch die Aufnahme Ernst Freiherr von Weizsäcker in die NSDAP und in die. Diese beschreibt er in seinen „Erinnerungen „folgendermaßen:“ Bald nach der Rückkehr […]

NSDAP – Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei

[…]begann in atemberaubendem Tempo. Die Gleichschaltung der Länder, Verbände und Medien sorgte dafür, dass jegliche Opposition im Keim erstickt wurde. Innerhalb weniger Monate wurde die NSDAP zur einzigen legalen Partei in Deutschland erklärt, während alle anderen Parteien verboten wurden oder sich selbst auflösten. In dieser Zeit wurde die NSDAP zum […]
Weiterlesen » NSDAP – Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei

Die deutsche Nachkriegsgesellschaft und der Holocaust

[…]beinahe unablässig Konjunktur. Der Redebeitrag Alfred Dreggers aus dem Jahr 1997 steht dafür nur exemplarisch. Ein weiterer Auszug: „Wer versucht – diese Versuche gibt es – die gesamte Kriegsgeneration pauschal als Angehörige und Helfershelfer einer Verbrecherbande abzustempeln, der will Deutschland ins Mark treffen. Dagegen wehren wir uns.“[9] Dregger spielt dabei […]
Weiterlesen » Die deutsche Nachkriegsgesellschaft und der Holocaust

Die Walser-Bubis-Kontroverse

[…]Zwecke” der Instrumentalisierung bestehen, verrät er nicht. Auschwitz eigne sich jedoch nicht dafür “Drohroutine zu werden, jederzeit einsetzbares Einschüchterungsmittel oder Moralkeule oder auch nur Pflichtübung. Was durch Ritualisierung zustande kommt, ist von der Qualität eines Lippengebets.“ Was sich hier noch wie eine Kritik an der Erinnerungskultur liest, die, abgesehen von […]

Die Ludwigsburger Justizunterlagen im Bundesarchiv

[…]und Beschlagnahmebeschlüsse erwirken, einen Haftbefehl beantragen oder gar Anklage erheben. Dafür bedurfte es in jedem Fall der Einschaltung einer zuständigen Staatsanwaltschaft. Die ZSt stellte vielmehr lediglich „Vorermittlungen“ an, unterstützt durch die örtlichen Dienststellen der Kriminalpolizei und insbesondere durch die bei den einzelnen Landeskriminalpolizeiämtern eingerichteten Sonderkommissionen. Die dabei entstandenen Vorgänge, also […]

Die „Wochenschau“ als Mittel der NS-Propaganda

[…]dem eigentlichen Ereignis reichsweit in den Kinos zu sehen waren. Presse und Rundfunk rührten dafür schon im Vorfeld die Werbetrommel. Die Wochenschau als Propagandainstrument Die propagandistische Wirksamkeit der NS-Wochenschau auf die Zuschauer fußt im Kern auf zwei sich gegenseitig verstärkenden Faktoren: Auf der vermeintlichen Aktualität und Authentizität der Bilder, die […]

Der Eichmann-Prozess in Jerusalem (1961)

[…]könne einerseits nicht feststellen, was die wirklichen Gründe der Judenverfolgung waren, da man dafür Fachleute wie Philosophen oder Historiker brauche; andererseits könne er auch nicht  eindeutig entscheiden, ob Mord, Versklavung etc. Verbrechen gegen die Menschlichkeit sind. 3. Die Richter zogen Eichmann auch wegen der Anklagepunkte unter dem Oberbegriff Kriegsverbrechen zur […]

Přemysl Pitter (1895–1976)

[…]für Kinder, der die Pädagogik Krchs und Pitters auszeichnete – „kein Kind kann etwas dafür, in welcher Zeit und in welcher Familie es geboren wurde. Kein Kind soll leiden!“ Zum zweiten betraf es die Begabung für Public relations, die Krch in hohem Maße auszeichnete. Er hatte Zeitschriften für Kinder herausgegeben, […]

Albert Speer (1905–1981)

[…]einräumte. Er erklärte, nichts vom Holocaust gewusst zu haben, übernehme aber die Verantwortung dafür, Teil dieser verbrecherischen Führung gewesen zu sein. Diese Darstellung – halb Schuldbekenntnis, halb Abwehrstrategie – beeindruckte die Richter. Tatsächlich konnten ihm direkte Beteiligungen an Massenmord nur schwer nachgewiesen werden, während sein Massen Einsatz von Zwangsarbeitern unbestritten […]

Pius XII. (1876–1958)

[…]Schwester Pasqualina zufolge wurde das Dokument verbrannt. Es gibt jedoch keine Beweise dafür, daß nach dem Protest der Bischöfe 40.000 „nichtarische“ Katholiken deportiert wurden. Nach Jonathan Lewis’ Film sind nur 92 katholische Konvertiten deportiert und ermordet worden. Im Ersten Weltkrieg hatte Papst Pius XII. sich sehr für Kriegsgefangene beider Seiten […]

Philipp Haeuser (1876–1960)

[…]nicht in Betracht, da er „verrückt“ sei. 1935/36 fuhr er dann einmal wöchentlich nach Feldafing, um an der dortigen Nationalsozialistischen Deutschen Oberschule, wo auch Josef Roth als Lehrer wirkte, katholischen Religionsunterricht zu erteilen, bis Kumpfmüller und Faulhaber auch dies verboten. Als er am 23. April 1936 seinen 60. Geburtstag feiert, […]

Rudolf Heß (1894–1987)

[…]Zu Beginn des Ersten Weltkriegs meldete er sich 1914 freiwillig zum Kriegsdienst und unterbrach dafür die vom Vater initiierte kaufmännische Ausbildung in Hamburg. Heß diente zunächst in einem bayerischen Infanterieregiment und kämpfte an der Front, später wurde er als Leutnant der Jagdflieger eingesetzt. Nach Kriegsende 1918 begann er ein Studium […]

Kurt Tucholsky (1890–1935)

[…]Tucholsky nun überwiegend den letzten Teil seines Lebens. Seine Krankheit sorgte zusehends dafür, dass sein Lebenswille und seine Schreibkraft abnahmen. Dass er nicht mehr in seiner Heimat publizieren konnte, tat ein Übriges. Er flüchtete in die Philosophie und entdeckte für sich die Schriften Kierkegaards. Noch einmal kam sein Kampfgeist auf, […]

Jan Karski (1914–2000)

[…]Fortsetzung der Vernichtung der Juden die Alliierten die deutsche Regierung und das deutsche Volk dafür verantwortlich machen und unkonventionelle Repressalien anwenden würden. Am 17. Dezember gab das Interallied War Council eine öffentliche Erklärung heraus, eine sehr abgeschwächte. Am 18. De­zember schickte der Präsident der Republik Polen, Władysław Raczkiewicz[12], einen persönlichen […]

Herta Oberheuser (1911–1978)

[…]aus dem KZ Sachsenhausen. Im Verlauf der zwei weiteren Versuchsreihen in Ravensbrück wurden den dafür ausgewählten Frauen Bakterien, Holzsplitter und Glas in offene Wunden an den Unterschenkeln gebracht. Die Frauen in der dritten Versuchsreihe wurden Mischinfektionen und Infektionen mit einem brandigen Fäulniserreger ausgesetzt. Fünf von ihnen starben unmittelbar nach den […]

Georg Elser (1903–1945)

[…]sollen immerhin 10.000 Menschen besucht haben. Die Trauerfeier wird live von Goebbels-Propagandafunk übertragen, das ganze Volk so miteinbezogen. Rudolf Heß, offizieller „Stellvertreter des Führers“ hält die Traueransprache und verkündet: „Durch das Wunder der Errettung wurde der Glaube unerschütterlich: die Vorsehung hat uns den Führer erhalten, die Vorsehung wird uns den […]

Emanuel Moravec (1893–1945)

[…]hatte für Krychtálek ständig Sonderaufträge: Er sollte in der „Nationalen Gemeinschaft“ dafür sorgen, daß die Nürnberger Rassegesetze auch im Protektorat angewendet würden, was zunächst misslang. Er „durfte“ die Verleumdungskampagne gegen Premier Eliás anführen, daß dieser den (Kollaborations-)Journalisten Karel Lažnovský vergiftet habe[13], und im Juni 1942 den „Initiativvorschlag“ machen, daß die […]

Else Lasker-Schüler (1869–1945)

[…]des Preises auf das Schärfste. Die so genannte Machtergreifung der Nationalsozialisten sorgt dafür, dass sich die Dichterin in ihrer Heimat nicht mehr sicher fühlt. Sie emigriert am 19. April 1933 in die Schweiz. Ihre „Duldung“ erweist sich für Else Lasker-Schüler als zermürbende Angelegenheit. Sie darf ihren Beruf nicht ausüben, muss […]

Jüdisches Leben in Celle – von Silke Lindemann

[…]liberal-revolutionären Konzeptes gefordert. Silke Lindemann interessiert sich darüber hinaus dafür, welche Auswirkungen die Reglementierungen konkret auf den Lebensalltag der jüdischen Bevölkerung in Celle hatten. Und sie geht der Frage nach, wie sich jüdisches Gemeindeleben in diesen gut 150 Jahren entwickelte. Ihre Beschreibung der Konflikte mit der christlichen Umwelt belegt durchgängig […]

Erika Mann (1905–1969) und Klaus Mann (1906–1949)

[…]2. Januar 1944 in Casablanca. Von dort aus sollte er am Feldzug gegen die deutschen Truppen in Nordafrika und Italien teilnehmen. Dies tat Klaus Mann in einer speziellen Einheit für psychologische Kriegsführung und verfasste Flugblätter und Reden, die in den Grabenlautsprechern verlesen wurden. Eines der bekanntesten Flugblätter hat den Text: […]
Weiterlesen » Erika Mann (1905–1969) und Klaus Mann (1906–1949)

Zyklon B: Vom Schädlingsbekämpfungsmittel zum Instrument der Massenvernichtung

[…]daraus zu ziehen. Schlussfolgerung Die Geschichte von Zyklon B ist ein erschreckendes Beispiel dafür, wie wissenschaftlicher Fortschritt und technische Innovationen missbraucht werden können, um unvorstellbares Leid zu verursachen. Während Zyklon B ursprünglich als Biozid zur Schädlingsbekämpfung entwickelt wurde, wurde es während der Zeit des Nationalsozialismus zu einem der effektivsten Werkzeuge […]
Weiterlesen » Zyklon B: Vom Schädlingsbekämpfungsmittel zum Instrument der Massenvernichtung

Das System der nationalsozialistischen Konzentrationslager

[…]„KZ“ nicht für Autokennzeichen vergeben. Das ist verständlich, auch wenn es sachlich dafür keinen Grund zu geben scheint: Offiziell gab es in Deutschlands niemals „KZs“ – weil die amtliche Abkürzung dafür „KL“ lautete; um welches Lager es sich jeweils handelte, verrieten die angehängten Buchstaben, also etwa „KLD“ für „Konzentrationslager Dachau“ […]
Weiterlesen » Das System der nationalsozialistischen Konzentrationslager

Die Reichszentrale für jüdische Auswanderung

[…]steht das Ergebnis der internationalen Konferenz von Evian (6. bis 14. Juli 1938) exemplarisch dafür, daß die Welt kein Interesse am jüdischen Schicksal hatte. So schien die Auswanderung mit konventionellen Mitteln kaum mehr und vor allem nicht so schnell wie verlangt, lösbar. Unmittelbar nach der Pogromnacht fand am 12. November […]

Der antisemitische Propagandafilm „Jud Süß“

[…]Marburg 2001. Kanzog, Klaus: „Staatspolitisch besonders wertvoll“. Ein Handbuch zu den Propagandafilmen des Dritten Reiches. Diskurs Film, München 1994. Mannes, Stefan:  Antisemitismus im nationalsozialistischen Film – Jud Süß und Der ewige Jude, Berlin 2022. Moeller, Felix: Der Filmminister. Goebbels und der Film im Dritten Reich. Henschel Verlag, Berlin 1998. Rother, […]

Protokolle der Weisen von Zion

[…]Historiker Norman Cohn analysiert: Die ‚Protokolle‘ sind ein klassisches Beispiel dafür, wie Antisemitismus funktioniert. Sie projizieren alle Ängste und Unsicherheiten einer Gesellschaft auf die Juden als Sündenböcke.“ Attraktivität von Verschwörungstheorien Die in den „Protokollen“ präsentierte Verschwörungstheorie bietet eine simple Erklärung für komplexe gesellschaftliche und politische Probleme. Dies macht sie attraktiv […]

Rassismus, Biologie und Rassenlehre

[…]über genetische Vielfalt der Menschen traditionelle Rassenkonzepte ausschließen (s. Kasten). Dafür gibt es folgende Gründe: Mindestens 3/4 der menschlichen Gene variieren nicht, sie sind also bei allen Menschen gleich. Die Variabilität bezieht sich also auf die Allelverteilung des höchstens 25 % ausmachenden Teils variabler Gene alle molekularbiologischen Unterschiede betreffen lediglich […]

Antisemitische Stereotypen

[…]depressiven bzw. schizophrenen Neigungen. Weniger ist hierbei allerdings die „Rasse der Juden“ dafür verantwortlich zu machen, als vielmehr der sozio-politische Kontext von rechtlicher Beschränkung und Verfolgungsdruck. Neben dem von nationalkonservativer Seite oft geäußerten Vorwurf des Internationalismus und mangelnden Patriotismus trat nach dem Ersten Weltkrieg die Unterstellung, die Juden hätten sich […]

Antisemitismus

[…]verleumdet und verfolgt. Als 1348 eine Pest Europa verheerte, stellte man dies als Strafe Gottes dafür dar, dass die Christenheit die Juden noch nicht aus ihrer Mitte entfernt habe. Fortan kasernierte man Juden in gesonderten Stadtteilen, den Ghettos und zwang sie, sich durch besondere Kleidung als Juden zu erkennen zu […]

Andrej Wlassow (1901–1946)

[…](ROA) vorschlug, was durch Wlassow keine Einwände erfuhr. Natürlich der Wehrmacht unterstellt. Dafür lehnte zum Beispiel Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel alle Bestrebungen zur Bildung einer solchen Armee um so energischer ab. Keitel verbat sich sogar künftig solche Vorschläge. Dennoch fanden sich im faschistischen Deutschland genügend Komplizen, die bereit waren, die verräterischen Ambitionen […]