[…]gingen aufgrund der erzwungenen Uniformität die Leserzahlen stark zurück, erst im Zweiten Weltkrieg stiegen das Informationsbedürfnis der Bevölkerung und somit die Verkaufszahlen wieder. Um negative Reaktionen insbesondere des Auslands auf die nationalsozialistische Auslegung der Pressefreiheit zu verhindern, wurde eine begrenzte Meinungsvielfalt inszeniert, indem den verbliebenen bürgerlichen Presseerzeugnissen differenziertere Äußerungen v.a. […]
[…]der Anklage schuldig. Joachim von Ribbentrop wird zum Tod durch den Strang verurteilt und als erster der Delinquenten am 16. Oktober 1946 hingerichtet. Posthum erscheinen 1953 seine Memoiren unter dem Titel: „Zwischen London und Moskau“. Autor: André Krajewski Literatur Benz, Wolfgang / Hermann Graml /Hermann Weiß: Enzyklopädie des Nationalsozialismus, München 1997. […]
[…]einer der begabtesten niederländischen Journalisten überhaupt. Kurz nach dem Ersten Weltkrieg wurde er Korrespondent des „Algemeen Handelsblad“ in Berlin und begleitete von dort Hitlers Aktivitäten mit sehr kritischen Berichten – noch 1938 verurteilte er dessen antijüdische Politik. Offenkundig war das Heuchelei, denn seit 1935 war Blokzijl (heimliches) NSB-Mitglied und schrieb unter […]
[…]zurück. Seine persönliche Sicherheit und sein Leben waren für Bonhoeffer zweitrangig, an erster Stelle stand für ihn der Kampf gegen den Nationalsozialismus. 1940 wurde das illegal geleitete Predigerseminar zum zweiten Mal geschlossen und Bonhoeffer mit Rede- und Schreibverbot belegt. Wegen seiner Kritik an der rein kirchlichen Widerstandshaltung in christlichen Kreisen […]
[…]Blomberg Generalfeldmarschall 22. März 1946 Kriegsminister 1933–1938 und zunächst Hitlers oberster Wehrmachtsführer, bevor er im Januar 1938 nach Enthüllungen über seine Frau zum Rücktritt gezwungen wurde. Danach nicht mehr im Kriegseinsatz; 1945 in alliierter Haft festgenommen und starb dort an natürlichen Ursachen. Werner von Fritsch Generaloberst 22. Sept. 1939 (gefallen) […]
[…]Wechsel im Truppen- und Stabsdienst innehatte. Nicht zu vergessen die Teilnahme am Ersten Weltkrieg, den er unter anderem als Ordonnanz oder in Stabsdiensten zubrachte. Bei einem Nahkampf wurde er am 16. November 1914 schwer verwundet. Aus dem – Privatsektor – ist die Eheschließung mit der damals 20-jährigen Jutta-Sibylle von Loesch […]
[…](17) Heute zwar relativ unbekannt, doch in der Zeit zwischen etwa 1900 bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs erreichten einzelne Werke Ewers beachtliche Verkaufszahlen; allen voran der 1911 erschienene Roman „Alraune – Die Geschichte eines lebenden Wesens“. Auch andere Romane und Erzählbände waren populär und hatten ein durchaus dankbares Publikum. […]
Hitlers letzter Schlag gegen die Alliierten in Luxemburg Der Zweite Weltkrieg hatte sich bis zum Sommer 1944 eindeutig zuungunsten des Deutschen Reichs entwickelt, doch an der Westfront herrschte für den Augenblick operative Ruhe. Nach dem Durchbruch der Alliierten in der Normandie im Juni 1944 und den Kämpfen im Juli 1944 […]
[…]Eine ganz besondere Freundschaft verband Bismarck mit Gerson (von) Bleichröder, 1872 als erster Jude in Preußen in den erblichen Adelsstand erhoben.(34) Noch stärker als Bamberger, war er an der Finanzierung von Bismarcks Kriegen 1866 und 1870 beteiligt. Bleichröder war der „Privatbankier“ Bismarcks, ab dem Frühjahr 1859 bis zu seinem Tode.(35) […]
[…]1953 bis zum Abschluss eines Friedensvertrages zwischen Deutschland und den Alliierten des Zweiten Weltkrieges suspendiert sei. Bis zum In-Kraft-Treten des „Zwei-plus-Vertrages“ am 15. März 1991 hatte Deutschland aber keinen offiziellen Friedensvertrag mit den Alliierten des Zweiten Weltkrieges. Im Übrigen ist dies auch der Grund dafür, dass es bis zum März […]