Suchergebnisse für "totaler Krieg"

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Ein Sinnbild des Krieges – das Massaker von Nemmersdorf 1944

[…]des Regimes. Natürlich spricht der Wahn Hitlers jene Soldaten unter den Alliierten, die sich Kriegsverbrechen schuldig machten, keineswegs von ihrer ganz individuellen Schuld frei. Aber es zeigt, wie wenig ein Menschenleben für Diktatoren, Autokraten und Kriegstreiber zählt. Es zeigt, wie gleichgültig Hitler auch sein eigenes Volk war. Autorin: Martina Meier […]
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Die Bundestagsdebatte zur Wehrmachtsausstellung

[…]Sie haben das heute wieder getan – immer noch an Ihrer These vom verlorenen Zweiten Weltkrieg festhalten. Sie sollten sich endlich zu der Einsicht durchringen, daß Deutschland nur dadurch zur Demokratie geworden ist, daß Nazi-Deutschland den Krieg verloren hat. Das ist die Wahrheit. (Beifall bei der SPD, dem BÜNDNIS 90/DIE […]

Wilhelm Keitel (1882–1946)

[…]Nebelerlass, der Sühnebefehl, der Kommandobefehl, der Bandenbekämpfungsbefehl, die Ermordung von Kriegsgefangen, Zwangsarbeit von Kriegsgefangenen und Zivilisten und anderes. Laut der Anklage war er für Verstrickung der Wehrmacht als Institution in die verbrecherischen Aktionen des NS – Regimes besonders verantwortlich. Nach dem Verfahren befand der Gerichtshof Keitel in allen 4 Punkten […]

Friedrich II. (der Große) (1712–1786)

[…]den ersten Schlesischen Krieg vom Zaun. Insgesamt sollte der („Zaun“)-König vier Angriffskriege führen. Die Kriege des Friedrich II. trugen zwar dazu bei, das Preußen im Orchester der europäischen Großmächte mitspielen konnte. Aber um welchen Preis? Hunderttausende Menschen starben, Städte und Dörfer sanken in Schutt und Asche. Aber auch der König […]

Otto von Bismarck: Der weiße Revolutionär?

[…]Offizierslaufbahn blieb; besondere Ironie: der Zivilist Rathenau wurde im Herbst 1914 Chef der „Kriegsrohstoffabteilung“ im Preuß. Kriegsministerium und rettete die Militärs vor einer frühzeitigen Niederlage im Ersten Weltkrieg, da bereits in den ersten Wochen enorme Nachschubprobleme drohten; die Kriegstreiber in Berlin (und Wien) hatten schlicht den immensen Rohstoffbedarf unterschätzt, der […]

Schadenfroher „Großer Walzer“ Moskau 1944

[…]darunter „keine SS-Truppen“, marschierten durch die Me­­­tropole des hauptsächlichsten Kriegsgegners – zehn Monate vor Kriegsende, fast zwei Monate nach dem „D-Day“ (6. Juni 1944), an welchem mit der Landung der Alli­ierten in der Nor­mandie der Schlussakt des Kriegs begann. Die Deutschen be­wegten sich in Formatio­nen, die wohl auf dem Reiß­­brett […]

Der Mann auf dem Wachturm. Zum letzten Mal vor Gericht.

[…]auch die geradezu verinnerlichte Kriegsbegeisterung vieler Jugendlicher (Teenager) im Zweiten Weltkrieg gewesen ist. Diese Kriegsbegeisterung wurde natürlich bereits schon vor 1939 von den Nazis geschürt und mit Beginn des Weltkriegs geradezu zum Selbstzweck der gesamten Erziehung der damaligen Kinder und Jugendlichen. Doch auch in der Generation direkt vor dem Angeklagten […]
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Helmut Schmidt (1918–2015)

[…]man zum Beispiel das Verhältnis zwischen Bonn und Moskau vor Augen. Denn hier saßen sich zwei Kriegsteilnehmer gegenüber: Der General der Roten Armee, Leonid Breschnew und der Oberleutnant der Wehrmacht, Helmut Schmidt. In „Menschen und Mächte“ (Berlin, Siedler, 1987) schilderte er wie sich die beiden über ihre Kriegserlebnisse austauschten. Möglicherweise […]

Ausstellung „Verbrechen der Wehrmacht“

[…]der Nachkriegsjahre“ einen wesentlichen Schwerpunkt dar. Die für die Ausstellung zentralen Kriegsschauplätze waren Serbien im Partisanenkrieg, der Weg der 6. Armee nach Stalingrad sowie die jahrelange Besetzung Weißrusslands. Hierbei ging es darum, den „Mikrokosmus der militärischen Gewalt“, welcher sich gegen Kriegsgefangene, Juden, Partisanen und weitere Zivilisten gleichermaßen richtete, zu dokumentieren. […]

Nachruf Hanni Lévy

[…]Jakob Lévy. 1952 kam der Sohn René und 1957 die Tochter Nicole zur Welt. Sehr früh nach dem Krieg setzte sich Hanni für Viktoria Kolzer ein, damit sie als Antifaschistin und „Unbesungene Heldin“ geehrt und mit einer Zusatzrente ausgestattet wurde. Nach dem frühen Tod ihres Mannes 1989 startet sie in […]

Familie Quandt: Im langen Schatten der Tradition

[…]Reiches angeht. Denn während nicht-familiengeführte Betriebe ihre Führungsetage nach dem Krieg entnazifizieren konnten, war das aufgrund der patriarchalen Strukturen in Familienunternehmen nicht so einfach möglich oder gewünscht – ist doch gerade personelle Kontinuität das, was ein familiär geführtes Unternehmen ausmacht. Innerfamiliäre Loyalitäten und der Versuch, die Angehörigen und das eigene […]

„Unternehmen Cottbus“ – ein Kriegsverbrechen

[…]Dirlewanger haben die Nazis tatsächlich jemanden mit einer kriminellen Vergangenheit in den Krieg gegen die Partisanen geschickt. Sein Vorstrafenregister wies Einträge über Landfriedensbruch und über die Verführung einer Minderjährigen auf. Sein Doktortitel wurde ihm dadurch auch entzogen. Nun – offiziellen Zählungen zufolge, sollen im „Unternehmen Cottbus“ 6087 Menschen, auch mit […]

Sehenswerte Filme auf der Berlinale 2018

[…]Menschenansammlung. Weiter   Teatro de guerra – Theatre of War (Lola Arias, 2018) Der Krieg um die Falklandinseln dauerte von April bis Juni 1982 und kostete 655 argentinische und 255 britische Soldaten das Leben. 35 Jahre nach Kriegsende lädt die argentinische Künstlerin und Regisseurin Lola Arias Veteranen ein, sich zu […]

Kazimierz Piechowski und seine kühne Flucht aus Auschwitz

[…]untergetaucht, wo die Mutter als Melkerin, der Vater als Schmiedegehilfe arbeiteten und beide bis Kriegsende in einer Box für Kühe lebten. Ihr Sohn kämpfte bis Kriegsende in den Reihen der AK, kehrte dann in sein geliebtes „Pomorze“ (Pommern) zurück, wo er bei der kommunistischen Geheimpolizei als ehemaliger AK-Kämpfer denunziert und […]
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Das Erbe der Shoa: Die Häftlingsnummer als Bricolage

[…]der amerikanischen Juden die Erinnerung an den Holocaust auch 70 Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges als wichtigen Teil der jüdischen Identität sehen. Dieser Prozentsatz ist wesentlich größer als die Zahl derer, die Beachtung und Befolgung des jüdischen Gesetzes als Indikator für die jüdische Identität sehen.“; ebd., S. 9. [80] […]
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Das Bekenntnis der universitären Elite Deutschlands zu Hitler im Jahr 1933

[…]Angriffe Hitlers sehen. Der Autor geht davon aus, dass diese die offizielle Nachkriegszeit-Wertschätzung dieser sich 1933 zu Hitler bekennenden Personen nicht unbedingt sehr begrüßen. Die vorstehend aufgeführte Liste könnte noch merklich fortgesetzt werden. Aber diese Kurzauflistung mag genügen um aufzuzeigen, wie eng nationalsozialistisches Gedankengut und deutsche Akademikerelite 1933 miteinander verbunden […]
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„Auschwitz war ein Ort, an dem man nicht mitmachen durfte“

[…]dass Gröning bei seiner Befragung zu Protokoll gegeben hatte, konform zur NS-Ideologie vom Rassenkrieg die zu ermordenden Juden als Kriegsgegner empfunden zu haben, deren Ermordung also in Kriegszeiten gerechtfertigt sei. „Alle die Juden hatten mit der Kriegsführung überhaupt nichts zu tun.“ Sie lebten weitgehend unbeeinflusst vom Kriegsgeschehen unauffällig in Ungarn […]
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Systematische Verbrechen der Wehrmacht

[…]Realität. Oldenbourg, München 1999, ISBN 3-486-56383-1. Walter Manoschek: Die Wehrmacht im Rassenkrieg. Der Vernichtungskrieg hinter der Front. Picus Verlag, Wien 1996, ISBN 3-85452-295-9. Karl Glaubauf, Stefanie Lahousen: Generalmajor Erwin Lahousen, Edler von Vivremont. Ein Linzer Abwehroffizier im militärischen Widerstand.LIT Verlag, Berlin, Hamburg, Münster, 2005, ISBN 9783825872595 Hamburger Institut für Sozialforschung […]

Die Große Sozialistische Oktoberrevolution – Beginn einer revolutionären Umgestaltung

Bereits wenige Jahre nach Beginn des Ersten Weltkrieges im Jahr 1914, in dem Russland eine kriegsführende Partei darstellte, wurde deutlich, dass Russland die Ansprüche dieses Krieges im Industriezeitalter nicht erfüllen konnte. Infolge der enormen Unzufriedenheit des russischen Volkes beendete dann die Februarrevolution 1917 zwar das russische Zarentum, führte aber keinesfalls zu […]
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Das Ghetto von Brody: Die letzten Monate des Lebens

[…]die Hunderte von Menschenleben in ein paar Wochen ausgelöschten. Während nach dem Krieg über wichtiges „Kulturleben“ in anderen Ghettos berichtet wurde, gibt es keine Zeugen aus Brody, die ein solches nachweisen können. Im Winter 1942/43 starben an Hunger und Typhus 1.500 Einwohner des Ghettos, während viele andere unter den Schlägen […]

Sehenswerte Filme auf der Berlinale 2015

[…]über Hitler für den inneren Frieden der US-amerikanischen Gesellschaft? Zwar haben die USA den Krieg gewonnen, aber „die Ideen der Verlierer sind im Land der Sieger noch immer in Mode„. In einer Collage aus dokumentarischem Material, Wochenschau-Ausschnitten und nachgestellten Szenen rekapituliert der Film den militärischen Sieg über die Ideologien der […]

Gauck auf der Westerplatte

[…]mit der Geschichte nicht beherzigt. Denn statt auf einer Veranstaltung zum Beginn des Zweiten Weltkrieges mahnend allen (!) Kriegsopfern zu gedenken und vor Ewiggestrigen mit braunen Antlitz, die teils wieder in Parlamenten zu finden sind zu warnen, gefiel er sich in der Rolle als Schulmeister; Hauptfach Demokratie, Freiheit. Ohne Zweifel […]

Der Naumann-Kreis

[…]im besetzten Frankreich, von 1942 bis 1945 Hitlers Reichsbevollmächtigter in Dänemark; nach Kriegsende: Rechtsberater des FDP-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen (obgleich er nie Mitglied der FDP war) sowie Direktoriumsmitglied der Dachgesellschaft der Stinnesschen Unternehmungen, erst 1989, als er schon auf dem Totenbett lag, wurde das strafrechtliche Hauptverfahren gegen ihn eröffnet. Werner Naumann, ehemaliger […]

Die I.G. Farbenindustrie AG und ihre Rolle im Dritten Reich

[…]Konzentrationslagerinsassen innerhalb Deutschlands, an der völkerrechtswidrigen Verwendung von Kriegsgefangenen bei Kriegshandlungen, Misshandlung, Einschüchterung, Folterung und Ermordung versklavter Menschen Mitgliedschaft in der SS, die als verbrecherische Organisation eingestuft worden war Verschwörung zur Begehung von Verbrechen gegen den Frieden Entstehung, Wachstum und internationale Verflechtung der I.G. Farben, die Milde der Strafe gegen […]
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R.B. Kitaj (1932-2007) – Obsessionen

[…]widmet sich Kitaj dem Aufstieg des Faschismus. Die mittlere Figur wirkt fast martialisch und kriegerisch wie eine von Breker oder Thorak geschaffene Skulptur und ist mit einem sehr männlichen Profil ausgestattet. Ihr zur Aktion erhobener rechter Arm ragt aus dem Bild hinaus. Die anderen Frauen mit bezaubernden Körpern und Gesichtszügen […]

Sehenswerte Filme auf der Berlinale 2012

[…]mehr Orchim Lerega: Coming-of-Age-Geschichte über ein Mädchen in Israel, einem Land, in dem der Krieg zum Alltag gehört, und in dem man sich mit dem permanenten Ausnahmezustand arrangiert. >> mehr In The land of blood and honey: Angelina Jolies Erstlingswerk als Regisseurin nimmt sich mit mehr Verve als filmischem Können […]

Carl Clauberg (1898–1957)

[…]Überlebenschance: Das Zurücksenden nach Birkenau war also gleichzeitig ihr Todesurteil. Kurz vor Kriegsende: Claubergs Arbeit im Konzentrationslager Ravensbrück Ende Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz evakuiert, Carl Clauberg gelang die Flucht in das Frauenlager Ravensbrück. Dort fanden die begonnen Experimente ihre Fortsetzung. Im April 1945 verließ der Arzt das Konzentrationslager […]

Michaela Melián über ihr virtuelles Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus in München und ihre Karriere als Künstlerin

[…]das, was heute so gerne wieder in den Focus gestellt wird, dass die Deutschen, die in Folge von Krieg und Not gelitten haben, nicht in das Projekt einfließen sollten. Diese Geschichten vom Bombenkrieg, von der Front etc. sind auch so Teil des Ganzen, denn davon waren ja genauso Widerständler, Häftlinge, […]
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Die Judenrazzia in Rom 1943

[…]Tiburtina direkt nach Auschwitz deportiert. Von den über eintausend Deportierten kehrten nach dem Krieg nur fünfzehn Männer und eine Frau zurück. Das Trauma dieser Razzia ist in der jüdischen Gemeinde Roms schmerzhaft lebendig. Es ist auch ein Trauma für den Vatikan, denn das Verhalten Pius XII. während der Aktion steht […]

Historikerstreit

[…](J. Habermas, Eine Art Schadensabwicklung, Historikerstreit, S. 69), die deutschen Juden als Kriegsgefangene zu behandeln (siehe dazu: W. Benz, Die >jüdische Kriegserklärung< an Deutschland, in: Geschichtsmythen, S. 11 – 27). In den Thesen Noltes, die er im Aufsatz von 1986 vertritt, sieht Habermas den Versuch, die Nazi-Verbrechen als „Antwort auf […]

Edith Stein (1891–1942)

[…]Hedwig Conrad-Martius (7), bleibt sie zeitlebens in tiefer Freundschaft verbunden. Der erste Weltkrieg brachte entscheidende Veränderungen im Leben Edith Steins: „Den Ausbruch des Krieges habe ich als Durchbrechung meines persönlichen Lebensganges erlebt und zugleich als unser gemeinsames Schicksal“ (1). Rasch besann sie sich auf das, was ihre Überzeugung und die […]

„Die Pflicht, sich an den Holocaust zu erinnern!“

[…]Judaica“ an, und das wäre ein Drittel aller Juden, die es nach Beendigung des Zweiten Weltkriegs in der Welt gab. Die Gesamtzahl der Holocaust-Opfer, nicht nur der jüdischen, wird auf 9 bis 11 Millionen geschätzt, wobei nicht wenige sogar von 26 Millionen ausgehen. Autor: Radio televizija Srbije (RTS). Übersetzung und […]
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The Nazi Kultur in Poland

[…]1933 im Auswärtigen Amt tätig und ebenfalls mit Scheliha an der Warschauer Botschaft vor dem Krieg stationiert, wo sie sich schon damals politisch gut verstanden und auch freundschaftlich miteinander verkehrten. Beide Diplomaten hatten zu vielen Polen aus adeligen Kreisen und der Intelligenz Kontakte. Von 1939 bis 1942 war Wühlisch Gesandter […]

„Aktion David“ − vor 65 Jahren wurden aus der Slowakei 60.000 Juden deportiert

[…]1940 bis 1944 als „Judenberater“ bei der slowakischen Regierung tätig, worüber er nach dem Krieg am 3. Januar 1946 vor dem Nürnberger Prozess aussagte. Nach Prozessende wurde er an die Tschechoslowakei ausgeliefert, dort vor Gericht gestellt, zum Tode verurteilt und am 27. Februar 1948 in Bratislava hingerichtet wurde.) Autor: Wolf […]
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Die Enzyklika „Mit brennender Sorge“ 1937

[…]von Gläubigen. Tatsächlich beschuldigt Papst Pius XI. die Nazis, schon längst mit einem Krieg begonnen zu haben, ja von vornherein nichts anderes gewollt zu haben. Unverhohlen wirft der Papst Berlin »Machenschaften« vor, »die von Anfang an kein anderes Ziel kannten als den Vernichtungskampf« gegen die Kirche und das Christentum überhaupt. […]

Widerstand in Kunst, Literatur und Film

[…]schreckten wohl viele davor zurück, ”Entartetes” zu lesen, zu sehen oder zu hören. Seit Kriegsbeginn, aber speziell als der Krieg die entscheidende Wende zu Ungunsten Deutschlands genommen hatte, war das Abhören ”feindlicher” Sender wie zum Beispiel der englischen BBC lebensgefährlich, denn es wurde als Landesverrat betrachtet und mit sofortiger Erschießung […]

Die slowakischen Juden im Zweiten Weltkrieg

[…]Tiso erklärte). Das glaubte in der Slowakei zwar kaum jemand, aber ein Zeichen für nahende Kriegsgefahr war der Aufstand gewiss. Um dieser Gefahr zu begegnen, wurden Regierung und ihr Apparat gestrafft: Im September 1944 wurde Stefan Tiso (1897-1959) neuer Premierminister und im Innenministerium beseitigte man die 14. Abteilung und übergab […]

Religiöses Leben der Kölner Juden im Ghetto von Riga

[…]erst begann. Viele kamen in deutsche Konzentrations- oder Vernichtungslager, wo sie das ersehnte Kriegsende nicht mehr erlebten. Nur wenige überlebten. Nach dem Kriege lebten die Überlebenden in Camps für „Displaced Persons“,(42) ehe sie dann nach Israel, in die Vereinigten Staaten oder andere Länder auswanderten. Karl Schneider bevorzugte Schweden, später dann […]
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Jupp Weiss aus Flamersheim, der Judenälteste von Bergen-Belsen

[…]Angaben über das Leben und Sterben in Bergen-Belsen möglich sind. Auch nach dem 2. Weltkrieg verschwand Jupp Weiss keineswegs in der Versenkung. In Jerusalem, in den ersten Jahren nach dem Krieg, wurde das Haus Weiss ein Durchgangslager. Hunderte von Überlebenden besuchten ihn, Tausende von Korrespondenzen wurden geführt. Er mußte Todeserklärungen […]
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Memorias del infierno: Enric Marco und der Versuch einer kontrafaktischen Geschichte

[…]Präsident dieser Organisation dafür, dass er selbst und viele Zeitzeugen des Bürgerkrieges und der Deportation an den Schulen Vorträge halten, Veranstaltungen organisieren und sich für die Opfer von Krieg und Diktatur stark machen konnten. Im Jahr 1999, als sich die Amical de Mauthausen in einer finanziellen Krise befand, trat er […]
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Die NPD in den 1960er-Jahren – Geschichte und Ideologie

[…]in dem sich die Partei zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung bekannte und sowohl Kriegsverbrechen als auch den Krieg als Mittel der Politik ablehnte, war keine Hilfe, sich gegenüber den Unionsparteien zu profilieren.[98] Obwohl sich die NPD darin von vielen ideologischen Dogmen trennte, sank die Mitgliederzahl, die 1969 mit 28000 ihren Höhepunkt erreicht […]
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Die 13. SS-Division Handschar in Bosnien und Herzegowina

[…]Ustaše, die in die neue Division eintreten wollten, obwohl ein solcher Übertritt vom kroatischen Kriegsministerium ausdrücklich gebilligt worden war. Nach Monaten intensiven Werbens zählte die neue Division gerade 7.000 Angehörige, und der Zustrom zu ihr nahm weiter ab, denn allen NDH-Bürgern blieb nicht verborgen, dass die Deutschen vom Kriegsglück verlassen […]
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Bergen-Belsen: Erste Eindrücke nach der Befreiung

[…]des Nazismus. Ihre Anfänge muß man im Jahre 1933 suchen, und ihretwegen wurde auch dieser Krieg geführt. Dieses Regime wollte sich durch Helfer und Kollaborateure über die ganze Welt verbreiten“. Die „Times“ schreibt, dass die Amerikaner Berichten aus Majdanek und Auschwitz nicht glauben wollten. Sie dachten, dass diese Berichte übertrieben […]

Interview mit Ernst Piper zu seinem Buch über Alfred Rosenberg

[…]den deutsch-jüdischen Familien ständig als „steinerner Gast“ mit am Tisch.   War der Krieg im Osten von Anfang an „nur“ ein ideologischer Vernichtungskrieg, zu dessen Legitimation ein Rosenberg gebraucht wurde? Von Andreas Hillgruber stammt die Formulierung vom „rasseideologisch motivierten Vernichtungskrieg“. Mehrere Faktoren spielen dabei eine Rolle. Zum einen das alte Bild vom Lebensraum […]
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Denkmäler für die NS-Opfer in Deutschland

[…]man in der Bundesrepublik zumeist nicht als Befreiung, sondern als Niederlage und alliierte Kriegsgräber standen daher außerhalb der Gedenkkultur. Erst zum 40. Jahrestag des Kriegsendes, 1985, erfolgte hier ein Bruch, indem Richard von Weizsäcker mit der ganzen Würde seiner Person und seines Amtes als Bundespräsident den „8. Mai“ eindeutig den […]

Die „jüdischen Konten“ der Fürstlich Castell’schen Bank und Credit-Casse KGaA

[…]der SA-Gruppe Franken avanciert war. Das Familien-Oberhaupt bewunderte bis weit in den Zweiten Weltkrieg hinein das perfekte Funktionieren von Hitlers Staatsmaschinerie. Er befürwortete die aggressive Außenpolitik des Regimes und für ihn waren Juden etwas Befremdliches, man identifizierte sich nicht mit ihnen – sein Sohn bezeichnet das heute als Antisemitismus. Als […]
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Andrej Szeptycki (1865–1944)

[…]er am 17. Januar 1901 als Metropolit in sein Amt eingeführt worden war. Szeptycki im Zweiten Weltkrieg Der Zweite Weltkrieg begann am 1. September 1939 mit dem deutschen Überfall auf Polen. Am 17. September 1939 kündigte Stalin, beunruhigt vom raschen Vormarsch der Deutschen, die sowjetische Neutralität zu Polen auf und […]

September 1940: Tschechische Intellektuelle zu Besuch in „Großdeutschland“

[…]„Haupthalle“ nach der anderen besichtigen, damit sie den „richtigen“ Eindruck von Hitlers Kriegsanstrengungen mit nach Hause nahmen. Auch die ehemalige Tschechoslowakei war ein hochkarätiger Waffenproduzent gewesen, aber vor so viel geballter Zerstörungskraft konnten tschechische Intellektuelle kaum mehr als psychische Erschütterungen davon tragen. So erging es Jaroslav Durych. Der war in […]
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Stolpersteine

[…]gezielt nach jüdischen Familien. Eine äußerst schwierige Aufgabe, da das Einwohnermeldeamt im Krieg zerstört worden und auch das jüdische Gemeindearchiv verschollen war. Das NS-Dokumentationszentrum startete Umfragen in der Bevölkerung und recherchierte in alten Adressbüchern. Außerdem existieren immer noch die Deportationsverzeichnisse, welche immer auch Auskunft über den letzten Wohnort gaben. Über […]

Tschechische Schulen unter dem Hakenkreuz

[…]dass die Besatzer keineswegs zögern werden, auch schwere Repressionsmaßnahmen zu ergreifen. Seit Kriegsbeginn wurden die Schulen mehr und mehr benutzt und missbraucht zu verschiedensten Dienstleistungen für die Kriegswirtschaft. Per Regierungsanweisung vom 23. November 1939 wurde allen Schulen zur Pflicht gemacht, Knochen, Rohstoffe, Metall, Papier, Altgummi etc. zu sammeln. Die Schulen […]