Suchergebnisse für "konzentrationslager"
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Thüringer Erklärung aus Anlass des 75. Jahrestages der Befreiung der nationalsozialistischen Konzentrationslager Buchenwald und Mittelbau-Dora am 11. April 1945 Auch 75 Jahre nach der Befreiung sind uns Unmenschlichkeit und Verbrechen des nationalsozialistischen Deutschlands bewusst. Wir ehren all jene, die sich widersetzten. Wir nehmen wachen Anteil an der Geschichte und dem Leid der Millionen […]
[…]Volksverhetzung. Inhaltlich behauptet der Leuchter-Report, dass die Vergasung von Menschen in den Konzentrationslagern der Nationalsozialisten während des Zweiten Weltkriegs technisch nicht so möglich gewesen sei, wie in der Nachkriegszeit beschrieben wird – und daher erfunden sein muss. Leuchter stützt sich bei seiner Argumentation auf die Untersuchungsergebnisse der von ihm im […]
[…]Deren Tochterfirma hatte einst das Nervengift Zyklon B hergestellt, welches in den Gaskammern der Konzentrationslager eingesetzt worden war. Letztendlich durfte die Firma unter der Begründung weiterarbeiten, dass sie ihre Vergangenheit vorbildlich aufgearbeitet habe. Der fertiggestellte Komplex wurde am 10. Mai 2005 feierlich eröffnet. Mehrere Fernsehsender übertrugen die gut besuchte Veranstaltung. […]
[…]Die SNCF transportierte während der deutschen Besatzung über 70.000 Menschen in NS-Konzentrationslager. Die Deutsche Bahn als Nachfolgerin der Reichsbahn bekennt sich zu ihrer moralischen Verantwortung und unterstützt beispielsweise die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem finanziell. Konkrete Entschädigungszahlungen fanden bisher jedoch nicht statt. Autorin: Eva […]
[…]und psychischen Folgen. Herbert Quandt plante bei Kriegsende gerade das nächste betriebseigene Konzentrationslager [3]. Später leitete er das Nachfolgeunternehmen Varta, das alle Forderungen nach Entschädigungen oder Entschuldigungen rigoros abwies. Eine öffentliche Aufarbeitung der Familien- und Unternehmensgeschichte fand erst statt, nachdem 2007 die TV-Dokumentation „Das Schweigen der Quandts“ die Verstrickungen aufdeckte. […]
[…]zu melden. Die SS habe Versetzungsanträgen jedenfalls entsprochen, auch unter den verschiedenen Konzentrationslagern seien Wechsel möglich gewesen. Hördler zeigt ein Dokument, aus dem hervorgeht, dass Gröning sich zumindest mit Stand vom 1. Juni 1944 noch nicht freiwillig zum Fronteinsatz gemeldet hatte. Solche ‚freiwilligen‘ Meldungen seien – aus Gründen der Optimierung […]
Rezension über: Nea Weissberg / Jürgen Müller-Hohagen (Hrsg.): Beidseits von Auschwitz. Identitäten in Deutschland nach 1945. Berlin: Lichtig 2015, 346 Seiten, ISBN 978-3-929905-34-2. „Die Vergangenheit ist nicht tot, sie ist noch nicht einmal vergangen“. Mit diesem Zitat von William Faulkner leitet Thomas Nowotny seine biografische Spurensuche ein. Er ist einer […]
[…]Gebieten, Einziehung dieser Zivilisten zur Zwangsarbeit, Teilnahme an der Versklavung von Konzentrationslagerinsassen innerhalb Deutschlands, an der völkerrechtswidrigen Verwendung von Kriegsgefangenen bei Kriegshandlungen, Misshandlung, Einschüchterung, Folterung und Ermordung versklavter Menschen Mitgliedschaft in der SS, die als verbrecherische Organisation eingestuft worden war Verschwörung zur Begehung von Verbrechen gegen den Frieden Entstehung, Wachstum […]
Rezension über: Edgar Feuchtwanger mit Bertil Scali: Als Hitler unser Nachbar war. Erinnerungen an meine Kindheit im Nationalsozialismus. Aus dem Französischen von Antje Peter. Mit einem Nachwort von Bertil Scali. München: Siedler 2014, 224 Seiten, ISBN 978-3-8275-0038-0. Wenn ein Junge in die biblische Geschichte eintaucht und sich vorstellt, David zu […]
Der Anständige zeigt wieder die „Banalität des Bösen“. Diesmal ist Heinrich Himmler im Visier eines Filmes, der sich der Person auf unübliche Weise zu nähern versucht. Vor einigen Jahren wurde ein Konvolut mit persönlichen Dokumenten des Reichsführers SS und seiner Familie gefunden. Der Film mit dem provokanten Titel Der Anständige versucht […]
Sinti und Roma. Endlich – mit vielen Jahren Verspätung – wird das von dem israelischen Künstler Dani Karavan gestaltete Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Roma und Sinti Europas eingeweiht. Es überzeugt in seiner schlichten Formsprache, die aus wenigen Elementen besteht. In der Mitte eines im Durchmesser 12 m großen […]
Am 26. Oktober 1917 hat ein junger württembergische Oberleutnant den kriegerischen Wettlauf mit bayerischen Einheiten um die Eroberung des Monte Matajur in den Julischen Alpen gewonnen. Der Lohn für diese Bluttat war der preußisch-deutsche Tapferkeitsorden „Pour le mérite“, der ihm am 10. Dezember angehängt wurde. Die Rede ist von Erwin […]
Michaela Melián, 1956 in München geboren, studierte Bildende Kunst und Musik in München. Sie ist Gründungsmitglied der Band F.S.K. und gleichzeitig als Bildende Künstlerin, Solomusikerin und Komponistin tätig. Mehrfach wurden ihre mit Musik unterlegten Hörspiele, die sich mit dem Nationalsozialismus und dessen Folgen befassen, ausgezeichnet. Ihr Wettbewerbsbeitrag „Memory Loops“ beim […]
Tom Segev: Simon Wiesenthal, Die Biographie, München 2010. „Herr Ingenieur“ nannten ihn die einen, Nazi-Jäger die anderen. Simon Wiesenthal, ostgalizischer Jude und Überlebender des Holocaust, dessen Lebensaufgabe die Jagd nach NS-Verbrechern wurde. Von den einen bewundert und geliebt, von den anderen gehasst und von dem Historiker und Journalisten Tom Segev […]
[…]Es steht in einer Reihe der „Überlebensbücher“, die das Leben, Sterben und Überleben in den Konzentrationslagern des deutschen Nationalsozialismus schildern. Unter den vielen dieser Berichte, die ich las, ist er einer der erbarmungslosesten, schonungslosesten. Fristers Sprache ist elaboriert, gekonnt. Umso erschütternder der Inhalt. Zugleich dokumentiert die späte Veröffentlichung auch die […]
Rezension über: Robert Domes: Nebel im August. Die Lebensgeschichte des Ernst Lossa. München: cbt 2008, 352 Seiten, ISBN 978-3-570-30475-4, 9,00 EUR. Das kurze, traurige Leben des Ernst Lossa Die Jenischen als Opfer des NS-Rassenwahns. Als Ernst Lossa am 1. November 1929 in Augsburg geboren wird, ist er der Stolz seiner […]
Shanghai, das Tor zur Welt. Bis August 1939 das letzte offene Tor für tausende von Juden auf der Flucht vor den Nazis. Angel Wagenstein schildert in seinem Buch Leb wohl, Shanghai (Farewell Shanghai) die langen Schatten dieses Dorados am ostchinesischen Meer. Es ist ein sehr langer Schatten, der sich am […]
Motto: „Wenn wir mit den Engeln nicht singen können, dann werden wir mit den Wölfen heulen“ (Prager Tageszeitung „Lidové noviny“ am 4. Oktober 1938, Protektorat Böhmen und Mähren) Am 15. März 2009 waren es auf den Tag 70 Jahre her, dass Hitler sein „Protektorat Böhmen und Mähren“ proklamierte. Im September […]
Die Kamera folgt der Autobahn durch eine schneebedeckte und hügelige Landschaft während aus dem Off eine Rede Adolf Hitlers von 1938 über die deutsche Jugend zu hören ist. Beschaulichkeit und Schrecken zu einem Eindruck montiert. Mit dieser Fahrt zu seinen Eltern im Rheinland beginnt die Recherche des Regisseurs Jens Schanze […]
[…]will ganz offensichtlich ihre Mitverantwortung an der Deportation von jüdischen Kindern in die Konzentrationslager vergessen machen, indem sie dem, an dieses braune Kapitel der Geschäftstätigkeit der damaligen Deutschen Reichsbahn erinnernden Zug, hohe Trassennutzungsgelder und Haltegebühren an ihren Bahnhöfen abverlangt. Für den Berliner Hauptbahnhof sprach die Deutsche Bahn dem „Zug der Erinnerung“ […]