Suchergebnisse für "totaler Krieg"
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[…]so beginnt eine wechselvolle Verwechslungsgeschichte, an deren Ende die beiden Protagonisten den Krieg überleben und zu dem kommen, was sie verdienen. Murnberger ist an dem Thema nicht wirklich gescheitert. Aber gut gelöst hat er es auch nicht. Die Balance zu halten zwischen Komödie und Tragödie misslingt an zahlreichen Stellen. Zudem […]
[…]das, was heute so gerne wieder in den Focus gestellt wird, dass die Deutschen, die in Folge von Krieg und Not gelitten haben, nicht in das Projekt einfließen sollten. Diese Geschichten vom Bombenkrieg, von der Front etc. sind auch so Teil des Ganzen, denn davon waren ja genauso Widerständler, Häftlinge, […]
[…]Tiburtina direkt nach Auschwitz deportiert. Von den über eintausend Deportierten kehrten nach dem Krieg nur fünfzehn Männer und eine Frau zurück. Das Trauma dieser Razzia ist in der jüdischen Gemeinde Roms schmerzhaft lebendig. Es ist auch ein Trauma für den Vatikan, denn das Verhalten Pius XII. während der Aktion steht […]
[…]steht stellvertretend für sie. Es ist die Geschichte eines im hinterlassenen Scherbenhaufen des Krieges nach Gerechtigkeit suchenden Mannes, die Segev erzählt. Wie ein Goldschürfer taucht Wiesenthal in die tiefsten Minen der Welt ein und wird für Jahrzehnte zum Spurenleser. Seine Suche nach den NS-Tätern führt vor Augen, dass die Nachkriegsjustiz […]
[…]Aus Angst, seinen Sohn im Krieg zu verlieren, behauptet der Vater, Fritz sei behindert. Ein kriegsversehrter, beinamputierter SS-Mann vergewaltigt am laufenden Band junge Frauen. Statt die Spannung aus der Personenkonstellation zu gewinnen und glaubwürdige Individuen zu entwickeln, setzt Theisen vornehmlich auf vordergründige Actionszenen, wenn Fritz durch das Heim schleicht, eine […]
[…]„gerechte Kriege“, da nicht alle Faktoren der Theorie anwendbar sind. Der erste israelische Krieg war jedoch ein reiner Verteidigungskrieg, da die arabischen Nachbarn den gerade neu gegründeten Staat überfielen. Bei den folgenden Kriegen ging eine eindeutige Bedrohung des Staates Israel voraus. Den traditionellen Kriegsgrund, der allen anderen Staaten zugestanden wird, […]
[…]Gesellschaft, die eher zum Konformismus statt Widerspruch und kritischem Denken erzieht. Der Kalte Krieg kriecht in alle Gesellschaftsbereiche. Die Chance für Reformen und hin zu einem sozial gerechteren Amerika scheint vertan. Nach Yale und Cambridge steigt André 1961 bei Pantheon ein. Es ist der Gründungsverlag seines Vaters und des deutschen […]
[…]inszenierten Szenen galten lange Zeit als authentisch – sie tauchten nach dem Krieg als „Archivaufnahmen“ in Dokumentationen über das Warschauer Ghetto auf – ein leider allzu typisches Beispiel für den Zynismus der NS-Propaganda und den unreflektierten Umgang damit. Das neue an „Shtikat Haarchion“ ist, dass diese dokumentarischen Filmbilder zum ersten […]
[…]auf das proletarische Milieu der deutschen Hauptstadt. Er ist eine Symbolfigur des Bürgerkriegs, des Terrors der Provinz gegen das „Rote Berlin“. Das „Rote Berlin“ war den Rechtsextremisten als „Brutstätte“ von Kommunismus, Sittenverfall und Verbrechen verhasst. Es wurde wie ein feindliches Territorium betrachtet, das erobert werden musste. Siemens zeigt, wie die […]
[…]seinem Film „Die Mörder sind unter uns“ wie NS-Verbrecher strafrechtlich ungeschoren im Nachkriegsdeutschland ihren nahtlosen Neubeginn wagen. NS-Verbrecher, die vielfach auch der verbrecherischen Institution der Gestapo angehörten. Was ist aus diesen Tätern im Nachkriegsdeutschland geworden? Wurden die Massenmörder der Gestapo zur Rechenschaft gezogen oder konnten sie unbehelligt ihren Neubeginn starten? […]
[…]und logistisch vielfach mit dem „Operation Enduring Freedom“ (OEF) genannten Kriegseinsatz verwoben ist, thematisiert die Regierung ungern. Mit den menschlichen Kollateralschäden des Krieges, Tausenden getöteten afghanischen Zivilisten und drei Millionen Flüchtlingen, will die Bundeswehr nichts zu tun haben. „Ohne die Bundeswehr im Ausland wird die Welt nicht zwangsläufig besser“, resümiert […]
[…]Gefahr, in dem die Akteure des Films schweben. Der Film spielt in Berlin während des Zweiten Weltkrieges und vermittelt durch graue, beinahe düstere Bilder eine monotone und bedrückende Stimmung. Der deutsche Junge Heinrich und sein gleichaltriger Nachbar David sind Freunde und lernen von Davids Vater das Klavierspiel, welches sie zusammen […]
[…]die mit dem Ersten Weltkrieg einhergehen, werden für Joseph Roth, der sich freiwillig zum Kriegsdienst gemeldet hat, zu einer tiefgreifenden Wegbestimmung. Der, der die österreichisch-habsburgische Monarchie als seine Heimat betrachtet hat, wird heimatlos. In seinem Werk Radetzkymarsch und in seinem später folgenden Roman Die Kapuzinergruft spiegelt sich dieser Verlust der […]
[…]Weltkriegs besetzten russische Truppen die Stadt, die Familie floh nach Wien, kehrte aber mit Kriegsende in das nun rumänische Czernowitz zurück. Rose Scherzer begann zu studieren, doch mit dem Tod des Vaters nahmen die finanziellen Schwierigkeiten zu, und sie emigrierte 1921 mit ihrem Studienfreund Ignaz Ausländer nach New York. Dort […]
[…]„auffällige“ Hilde kurz vor ihrem elften Geburtstag in Brandenburg/Havel ermordet. Nach dem Krieg ist Frederike Pusch bis zu ihrer Pensionierung in der DDR an der Universitätsklinik Halle und später in der Neuropsychiatrischen Abteilung am Krankenhaus in Blankenburg/Harz tätig gewesen. Pusch war nur einer der vielen Ärzte, die unbescholten und offenbar […]
[…]die Konfirmation oder Kommunion. Der Blick in die Vergangenheit zeigt den beiden Kindern aber auch Krieg und Zerstörung. Sie werden Zeuge von Vertreibung und Flucht. Da ist der babylonische König Nebukadnezar, der die Juden aus Jerusalem vertreibt und ihren Tempel zerstört, da sind die Römer, die den wieder aufgebauten Tempel […]
[…]Deformation der Militärelite erörtert Timm C. Richter. Er arbeitet heraus, dass der Erste Weltkrieg der Leitidee vom „totalen Krieg“ endgültig zum Durchbruch verhalf, schon die Heeresreform der „Ära Seeckt“ den Aufbau eines totalen Wehrstaates im Blick hatte und das spätere Scheitern der Generäle Groener und Schleicher keineswegs eine Zäsur für […]
[…]Humor und machen den Film zu einer sehenswerten Hommage an die Liebe in Zeiten von Kälte und Krieg. Autor: Matthias Reichelt Der Tango der Rashevskis von Sam Garbarski Frankreich, Belgien, Luxemburg, 2002 Regie: Sam Garbarski 100 min […]
[…]bei der sich völlig ins Gegenteil gewandelten Großmutter Ruth zurück. Otto Stein kehrt nach dem Krieg wieder in sein für ihn nur unterbrochenes Leben nach Heidelberg zurück. Ruth bleibt mit ihrer Enkelin Nomi und Ottos Bruder Hansi in Tel Aviv. Hansi, der der Familie bislang hilfreich zur Seite gestanden hat, […]
[…]nach Monowitz. Sein Traum von Freiheit zerbricht hier endgültig. Mit weiter fortschreitendem Krieg bricht das Vernichtungslager aus allen Nähten und Auschwitz wird um das Dorf Birkenau erweitert, „…wo die Gesetze der Stadtplanung auf den Kopf gestellt“ werden und „Bevor noch eine einzige Baracke errichtet wurde, ließen sie mehrere Verbrennungsgruben ausheben.“ […]
[…]nach Halt und einem Neubeginn im Israel der Nachkriegszeit. Die jüdische Familie Meller hat den Krieg überlebt und bricht aus den Trümmern Münchens auf in das neu gegründete Israel. Während Olek, der Vater, sich nach einem Stück Heimat sehnt und von einem Neubeginn und einem Haus mit Bougainvilleen in dem […]
[…](J. Habermas, Eine Art Schadensabwicklung, Historikerstreit, S. 69), die deutschen Juden als Kriegsgefangene zu behandeln (siehe dazu: W. Benz, Die >jüdische Kriegserklärung< an Deutschland, in: Geschichtsmythen, S. 11 – 27). In den Thesen Noltes, die er im Aufsatz von 1986 vertritt, sieht Habermas den Versuch, die Nazi-Verbrechen als „Antwort auf […]
[…]Hedwig Conrad-Martius (7), bleibt sie zeitlebens in tiefer Freundschaft verbunden. Der erste Weltkrieg brachte entscheidende Veränderungen im Leben Edith Steins: „Den Ausbruch des Krieges habe ich als Durchbrechung meines persönlichen Lebensganges erlebt und zugleich als unser gemeinsames Schicksal“ (1). Rasch besann sie sich auf das, was ihre Überzeugung und die […]
[…]Judaica“ an, und das wäre ein Drittel aller Juden, die es nach Beendigung des Zweiten Weltkriegs in der Welt gab. Die Gesamtzahl der Holocaust-Opfer, nicht nur der jüdischen, wird auf 9 bis 11 Millionen geschätzt, wobei nicht wenige sogar von 26 Millionen ausgehen. Autor: Radio televizija Srbije (RTS). Übersetzung und […]
[…]1933 im Auswärtigen Amt tätig und ebenfalls mit Scheliha an der Warschauer Botschaft vor dem Krieg stationiert, wo sie sich schon damals politisch gut verstanden und auch freundschaftlich miteinander verkehrten. Beide Diplomaten hatten zu vielen Polen aus adeligen Kreisen und der Intelligenz Kontakte. Von 1939 bis 1942 war Wühlisch Gesandter […]
[…]deutlich. Im Gegensatz zu vielen Gebäuden in der Umgebung hatte die „Neue Reichskanzlei“ den Krieg relativ wenig beschädigt überstanden. In den ersten Monaten nach Kriegsende wurde das Gebäude sogar zu einer regelrechten touristischen Attraktion, vor allem für alliierte Militärangehörige. 1949 wurde dann damit begonnen, das Gebäude abzureißen. Der „Führerbunker“ unter […]
[…]1940 bis 1944 als „Judenberater“ bei der slowakischen Regierung tätig, worüber er nach dem Krieg am 3. Januar 1946 vor dem Nürnberger Prozess aussagte. Nach Prozessende wurde er an die Tschechoslowakei ausgeliefert, dort vor Gericht gestellt, zum Tode verurteilt und am 27. Februar 1948 in Bratislava hingerichtet wurde.) Autor: Wolf […]
[…]von Gläubigen. Tatsächlich beschuldigt Papst Pius XI. die Nazis, schon längst mit einem Krieg begonnen zu haben, ja von vornherein nichts anderes gewollt zu haben. Unverhohlen wirft der Papst Berlin »Machenschaften« vor, »die von Anfang an kein anderes Ziel kannten als den Vernichtungskampf« gegen die Kirche und das Christentum überhaupt. […]
[…]Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde. Obwohl ihre Hauptwerke erst nach dem zweiten Weltkrieg entstanden, hat Kurt Pinthus, der Herausgeber der legendären „Menschheitsdämmerung“, einer Sammlung expressionistischer Gedichte, bereits 1936 Nelly Sachs in einem Aufsatz als herausragende Lyrikerin bezeichnet. Es gibt ein Wort von Theodor W. Adorno, das immer wieder zitiert wird: […]
[…]schreckten wohl viele davor zurück, ”Entartetes” zu lesen, zu sehen oder zu hören. Seit Kriegsbeginn, aber speziell als der Krieg die entscheidende Wende zu Ungunsten Deutschlands genommen hatte, war das Abhören ”feindlicher” Sender wie zum Beispiel der englischen BBC lebensgefährlich, denn es wurde als Landesverrat betrachtet und mit sofortiger Erschießung […]
[…]Tiso erklärte). Das glaubte in der Slowakei zwar kaum jemand, aber ein Zeichen für nahende Kriegsgefahr war der Aufstand gewiss. Um dieser Gefahr zu begegnen, wurden Regierung und ihr Apparat gestrafft: Im September 1944 wurde Stefan Tiso (1897-1959) neuer Premierminister und im Innenministerium beseitigte man die 14. Abteilung und übergab […]
[…]in der Holocaust-Industrie verbrecherisch ist, zieht Finkelstein den Vietnamkrieg heran und vergleicht wahllos Zahlen von Kriegsopfern und der zerstörten Agrarwirtschaft infolge des Krieges, für dessen Wiedergutmachung die USA kein Geld bereit gestellt hatten. Damit sollen die USA wie auch sonst als Sündenbock abgestempelt werden, während die Juden wieder einmal habgierig […]
[…]erst begann. Viele kamen in deutsche Konzentrations- oder Vernichtungslager, wo sie das ersehnte Kriegsende nicht mehr erlebten. Nur wenige überlebten. Nach dem Kriege lebten die Überlebenden in Camps für „Displaced Persons“,(42) ehe sie dann nach Israel, in die Vereinigten Staaten oder andere Länder auswanderten. Karl Schneider bevorzugte Schweden, später dann […]
[…]Angaben über das Leben und Sterben in Bergen-Belsen möglich sind. Auch nach dem 2. Weltkrieg verschwand Jupp Weiss keineswegs in der Versenkung. In Jerusalem, in den ersten Jahren nach dem Krieg, wurde das Haus Weiss ein Durchgangslager. Hunderte von Überlebenden besuchten ihn, Tausende von Korrespondenzen wurden geführt. Er mußte Todeserklärungen […]
[…]Präsident dieser Organisation dafür, dass er selbst und viele Zeitzeugen des Bürgerkrieges und der Deportation an den Schulen Vorträge halten, Veranstaltungen organisieren und sich für die Opfer von Krieg und Diktatur stark machen konnten. Im Jahr 1999, als sich die Amical de Mauthausen in einer finanziellen Krise befand, trat er […]
[…]die Bukowina nach Rumänien. 1941 wird die Familie in das jüdische Ghetto der ukrainischen, vom Krieg zerstörten Stadt Mohyliw-Podilskyj am Dnjestr deportiert. Die Familie überlebt und wird 1944 von den Sowjets befreit. Der Autor geht zunächst nach Palästina. Ab 1951 lebt er – bis zu seiner Rückkehr nach Deutschland – […]
[…]in dem sich die Partei zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung bekannte und sowohl Kriegsverbrechen als auch den Krieg als Mittel der Politik ablehnte, war keine Hilfe, sich gegenüber den Unionsparteien zu profilieren.[98] Obwohl sich die NPD darin von vielen ideologischen Dogmen trennte, sank die Mitgliederzahl, die 1969 mit 28000 ihren Höhepunkt erreicht […]
[…]Ustaše, die in die neue Division eintreten wollten, obwohl ein solcher Übertritt vom kroatischen Kriegsministerium ausdrücklich gebilligt worden war. Nach Monaten intensiven Werbens zählte die neue Division gerade 7.000 Angehörige, und der Zustrom zu ihr nahm weiter ab, denn allen NDH-Bürgern blieb nicht verborgen, dass die Deutschen vom Kriegsglück verlassen […]
[…]Pressechef Ribbentrops Paul Karl Schmidt lediglich auf dessen Autorenschaft für die ZEIT nach dem Krieg hin. Den Tatbestand, dass der stellvertretende Leiter der rundfunkpolitischen Abteilung des Auswärtigen Amtes, Kurt Georg Kiesinger, zum Regierungschef der Bundesrepublik Deutschland avancierte, thematisiert er ebenfalls nur marginal, wobei die schon 1969 erschienene Dokumentation Beate Klarsfelds […]
[…]des Nazismus. Ihre Anfänge muß man im Jahre 1933 suchen, und ihretwegen wurde auch dieser Krieg geführt. Dieses Regime wollte sich durch Helfer und Kollaborateure über die ganze Welt verbreiten“. Die „Times“ schreibt, dass die Amerikaner Berichten aus Majdanek und Auschwitz nicht glauben wollten. Sie dachten, dass diese Berichte übertrieben […]
[…]den deutsch-jüdischen Familien ständig als „steinerner Gast“ mit am Tisch. War der Krieg im Osten von Anfang an „nur“ ein ideologischer Vernichtungskrieg, zu dessen Legitimation ein Rosenberg gebraucht wurde? Von Andreas Hillgruber stammt die Formulierung vom „rasseideologisch motivierten Vernichtungskrieg“. Mehrere Faktoren spielen dabei eine Rolle. Zum einen das alte Bild vom Lebensraum […]
[…]plagten alte und neue Stars vor allem Sorgen um Gagenhöhen und Steuererklärungen. In den Krieg ziehen musste sowieso keiner von ihnen. „Unersetzliche Künstler“, der Volksmund nannte sie „Gottbegnadete“, sind eben nicht von der „Heimatfront“ abkömmlich. Individuellen Schicksalen und Begebenheiten von Schriftstellern wendet sich Hans Sarkowizc zu. Im März 1933 bekamen […]
[…]man in der Bundesrepublik zumeist nicht als Befreiung, sondern als Niederlage und alliierte Kriegsgräber standen daher außerhalb der Gedenkkultur. Erst zum 40. Jahrestag des Kriegsendes, 1985, erfolgte hier ein Bruch, indem Richard von Weizsäcker mit der ganzen Würde seiner Person und seines Amtes als Bundespräsident den „8. Mai“ eindeutig den […]
[…]die Vorlagen verwässere. Seine religionstheoretischen Abhandlungen interessierten Kafka vor dem Krieg nicht, weil er Bubers ekstatischem Erneuerungspathos misstraute; mit ihnen beschäftigte er sich erst in den Kriegsjahren. Fasziniert aber war Kafka von dem zwischen 1911 und 1912 gastierenden jiddischen Theater aus Lemberg, das Stoffe der jüdischen Legendentradition in Form von […]
[…]der SA-Gruppe Franken avanciert war. Das Familien-Oberhaupt bewunderte bis weit in den Zweiten Weltkrieg hinein das perfekte Funktionieren von Hitlers Staatsmaschinerie. Er befürwortete die aggressive Außenpolitik des Regimes und für ihn waren Juden etwas Befremdliches, man identifizierte sich nicht mit ihnen – sein Sohn bezeichnet das heute als Antisemitismus. Als […]
[…]er am 17. Januar 1901 als Metropolit in sein Amt eingeführt worden war. Szeptycki im Zweiten Weltkrieg Der Zweite Weltkrieg begann am 1. September 1939 mit dem deutschen Überfall auf Polen. Am 17. September 1939 kündigte Stalin, beunruhigt vom raschen Vormarsch der Deutschen, die sowjetische Neutralität zu Polen auf und […]
[…]„Haupthalle“ nach der anderen besichtigen, damit sie den „richtigen“ Eindruck von Hitlers Kriegsanstrengungen mit nach Hause nahmen. Auch die ehemalige Tschechoslowakei war ein hochkarätiger Waffenproduzent gewesen, aber vor so viel geballter Zerstörungskraft konnten tschechische Intellektuelle kaum mehr als psychische Erschütterungen davon tragen. So erging es Jaroslav Durych. Der war in […]
[…]gezielt nach jüdischen Familien. Eine äußerst schwierige Aufgabe, da das Einwohnermeldeamt im Krieg zerstört worden und auch das jüdische Gemeindearchiv verschollen war. Das NS-Dokumentationszentrum startete Umfragen in der Bevölkerung und recherchierte in alten Adressbüchern. Außerdem existieren immer noch die Deportationsverzeichnisse, welche immer auch Auskunft über den letzten Wohnort gaben. Über […]
[…]dass die Besatzer keineswegs zögern werden, auch schwere Repressionsmaßnahmen zu ergreifen. Seit Kriegsbeginn wurden die Schulen mehr und mehr benutzt und missbraucht zu verschiedensten Dienstleistungen für die Kriegswirtschaft. Per Regierungsanweisung vom 23. November 1939 wurde allen Schulen zur Pflicht gemacht, Knochen, Rohstoffe, Metall, Papier, Altgummi etc. zu sammeln. Die Schulen […]
[…]der Wille der ISK-Funktionäre bis zum Schluss ungebrochen war. Die Auflösung des ISK nach Kriegsende und die Eingliederung der verbliebenen Funktionäre in die SPD Nach der Kapitulation des Deutschen Reiches am 7./8. Mai 1945 sahen viele ISK-Mitglieder endlich den Zeitpunkt gekommen, um ihre Visionen zu verwirklichen. Das NS-Regime war […]