Suchergebnisse für "Widerstand"
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[…]wurde Mussolini von rechtskonservativen Kräften, denen teils der Mut, teils der Wille zum Widerstand fehlte, an die Macht gebracht. Der italienische Faschismus, der bis zur Ermordung Mussolinis 1945 das Land bestimmen wird, kann jedoch nur allmählich seine Machtbasis ausbauen. Zunächst gibt es noch ein Parlament, eine Opposition und kritische Zeitungen. […]
[…]von biologischer Seite wird der Kritik am Menschenrassen-Konzept oft Unverständnis und Widerstand entgegengebracht, da man bei Aufgabe des Rassenbegriffs allgemeinbiologische Prinzipien verletzt sieht: Rassenklassifikation sei ein in der ganzen Biologie übliches Verfahren (s. Knußmann, Zitat im Kasten). Der Mensch habe biologisch keine Sonderstellung und sei daher wie alle anderen Tierarten […]
[…]reinzuhalten und vermeintlich schädliche Einflüsse zu eliminieren. Auch religiöse Gruppen und Widerstandskämpfer gerieten in das Visier des Repressionsapparates. Während Organisationen wie die Weiße Rose nur am Rande des Geschehens agierten und mutig gegen das Regime aufbegehrten, blieb der Großteil der Bevölkerung passiv oder unterstützte das System. Die Propaganda des Regimes […]
[…]Berufen, die zum Staatsdienst führten und darum bei Rumänen sehr beliebt waren, früh auf Widerstand stießen, wichen sie auf andere Disziplinen aus. Beispielsweise war die Pharmazie zeitweilig eine Domäne der Juden; zwar hatten sie Schwierigkeiten, als selbständige Apotheker tätig zu sein, aber andererseits waren Medikamentenvertreter, Apothekengehilfen etc. sehr gesucht. Als […]
[…]„Der Überlebende“ von Stefan Heym erinnert sich ein junger Deutscher, warum er keinen Widerstand geleistet hatte und deshalb überlebte: „Wenn Sie´s nicht selbst erlebt haben, werden Sie nie begreifen. Es ist dann, als kämen Sie aus einer anderen Zeit oder von einem andern Stern zu uns herabgeschwebt -Ihre Erfahrungswelt anders […]
[…]des Kalten Krieges die Einstellung zu politisch Verfolgten vom kommunistischen-sozialistischen Widerstand auf den konservativ-militärischen. Das Bundesentschädigungsgesetz (BEG) Das erste bundeseinheitliche Entschädigungsgesetz von 1953, das sogenannte Bundesergänzungsgesetz, das noch kurz vor Ende der Legislaturperiode beschlossen wurde, legte in 113 Paragraphen die zu entschädigenden Personengruppen, die zu berücksichtigenden Schadensbestände, die Befriedigung der […]
[…]war das Gefängnis die letzte Form des Protestes, die letzte Möglichkeit eines gewaltlosen Widerstandes. In seinem berühmten Aufsatz „Rechenschaft“ am Tage des Haftantritts in Berlin-Tegel 1932 schreibt er „Ich gehe nicht aus Gründen der Loyalität ins Gefängnis, sondern weil ich als Eingesperrter am unbequemsten bin.“ Vom Polizeigefängnis am Alex kommt […]
[…]KZ gefallen lassen“. Die Frage erscheint berechtigt: Warum sind Millionen Juden und andere widerstandslos in Gaskammern gegangen und haben sich umbringen lassen? Die Antwort kann nur in genauerer Kenntnis KZ-interner Verhältnisse gegeben werden, und sie ist schmerzlich: Die SS hatte auch die größten Lager – Auschwitz, Majdanek – so lückenlos […]
[…]für amerikanische Filme und die Beschlagnahmung von Studiobesitz in Deutschland. Der Widerstand kommt ebenso aus Hollywood selbst. Joseph Breen, eine Schlüsselfigur der brancheninternen Zensur, erklärt das Vorhaben zum Risiko für die gesamte Filmindustrie. Weil zahlreiche Studiochefs Juden seien, könne ein Anti-Hitler-Film als deren Propaganda angegriffen werden. Diese Argumentation ist verräterisch: […]
[…]Erinnerung an verschwundene Nachbarschaften, die biografische Erfahrung von Verlust, Anpassung, Widerstand und Neubeginn. Gerade hierin liegt der Erkenntniswert einer „Geschichte von unten“. Der Begriff bezeichnet keine Abkehr von wissenschaftlicher Genauigkeit. Er markiert vielmehr eine Erweiterung der Quellen und der Fragen. Neben Akten treten Fotografien, private Dokumente, Interviews, Erinnerungsberichte und die […]
[…]zeigten, dass selbst kleinere Staaten in defensiver Lage unter günstigen Bedingungen erheblichen Widerstand leisten konnten. Erst als 1915 deutsche Unterstützung stärker wirksam wurde und Bulgarien auf Seiten der Mittelmächte eintrat, geriet Serbien in eine aussichtslose Position. Der Rückzug serbischer Verbände über Albanien wurde zur nationalen Leidensgeschichte, während die Entente in […]
[…]die Unausweichlichkeit der Kapitulation, stieß jedoch bei den fanatischsten Anhängern auf Widerstand. Der Raum, der einst für den Schutz des Lebens gedacht war, wurde nun zum Schauplatz für die Planung von Selbstmord und Vernichtung. In diesen Stunden schrumpfte das großdeutsche Reich auf wenige Quadratmeter Betonfläche zusammen. Das Ende des Wahnsinns […]
[…]1940 bis 1945 Hitlers Statthalter im besetzten Norwegen. Er unterdrückte brutal den norwegischen Widerstand und ließ zahlreiche Geiseln erschießen. Kurz nach der deutschen Kapitulation beging Terboven in einem Bunker bei Oslo Selbstmord, indem er sich mit 50 kg Dynamit in die Luft sprengte. Die Liste wird fortlaufend […]
[…]Später bekämpfte er Partisanen in Italien. Im Mai 1944 wurde Wirth dort von jugoslawischen Widerstandskämpfern erschossen. Franz Stangl SS-Hauptsturmführer; Kommandant von Sobibor und Treblinka 28. Juni 1971 (Hafttod) Stangl leitete zwei der drei Vernichtungslager der „Aktion Reinhardt“ – zunächst Sobibor, dann Treblinka. Unter seinem Kommando wurden in Treblinka in wenigen Monaten […]
[…]gegen die Alliierten tätig, half er andererseits Verfolgten des Regimes und hielt Kontakt zum Widerstand im Militär. Im Feb. 1944 von Hitler entlassen, wurde Canaris im Zuge der Attentatsaufklärung verhaftet und am 9. April 1945 im KZ Flossenbürg ohne Verfahren gehenkt. Hans-Georg von Friedeburg Generaladmiral 23. Mai 1945 (Suizid) Befehlshaber […]
[…]Kolonnen direkt auf dem Schlachtfeld angriffen. Innerhalb weniger Wochen war der polnische Widerstand gebrochen – doch der Sieg war nicht kostenlos erkauft: Rund ein Fünftel der deutschen Kampfflugzeuge ging im Polenfeldzug verloren. Im Frühjahr 1940 setzte sich das Zusammenspiel von Luftwaffe und Heer bei der Offensive gegen Frankreich und die […]
[…]Zu Scheidungen von Mischehen s. Strnad, 232-247 u. 262-276; zu Zwangsscheidungen s. Gruner: Widerstand in der Rosenstraße. Die Fabrik-Aktion und die Verfolgung der ‚Mischehen‘ 1943, Frankfurt/M. 2005, 89-94; 178-181; 187 [30] Die Erste Verordnung zur Ausschaltung der Juden aus dem deutschen Wirtschaftsleben vom 12. November 1938 (RGBl. 1938 I 1580) […]
[…]zur sowjetischen Hauptstadt – in der Schlacht um Moskau leistete seine Armee entscheidenden Widerstand gegen die Wehrmacht. Stalin war beeindruckt von Konews Führung; noch im Winter 1941 wurde er zum Oberbefehlshaber an einer neuen Front ernannt. Bereits 1942 hatte er hohe Auszeichnungen erhalten, und 1943 in der Mittelschlacht am Kursker […]
[…]lesen und hören, in allen Medien, wenn es ans Grundsätzliche geht. Der palästinensische Widerstand musste zum Terrorismus führen, denn „sie können sich ja nicht anders wehren.“ – Wie es einmal ein Schüler von mir sagte, gewiss repräsentativ auch für andere. Das war noch vor dem 7. Oktober, aber wie viele […]
[…]ihrer Vernichtungspolitik selbst bei dem auf ihre Ideologie eingeschworenen deutschen Volk auf Widerstand stoßen würde, weil viele Bürger Verwandte hatten, die Pflegefälle waren, war das Regime bei T4 auf höchste Geheimhaltung bedacht. Auch die Ärzte und Pflegekräfte, die schon zuvor in Hadamar gearbeitet hatten, sowie jene, die speziell für die […]