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Das Jüdische Historische Museum Belgrad als Dokumentations- und Forschungsstätte zum Holocaust

[…]stellt ihnen bestimmte Aufgaben. Die Jüdische Gemeinde hat sich nicht entschlossen und wirksam dafür eingesetzt, daß wir zu Fakten über unsere Beteiligung am antifaschistischen Kampf gelangen. Vielen meinen, »daß sich die Juden in Massen passiv zur Schlachtbank führen ließen« oder »daß die Zahl derer, die sich dem gesamtnationalen Kampf anschlossen, […]
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Bildung und Habitus im Konzentrationslager

[…]mit der Möglichkeit der Bewahrung von Identität verknüpft. Identität sei unerlässlich dafür, sich Ziele zu setzen, denn, so schreibt er, „Ziele im Leben sind die beste Verteidigung gegen den Tod: nicht nur im Konzentrationslager.“ Dabei setzt er Identität mit Würde gleich: „Und doch braucht man zum Leben eine Identität, das […]

Das Hakenkreuz − Geschichte des Symbols des Nationalsozialismus

[…]mit dem Grauen der Shoah und der Vernichtung ganzer Kulturen verbunden. Es bleibt als Mahnmal dafür bestehen, wie eine ästhetische Inszenierung dazu genutzt werden kann, die monströsesten Verbrechen der Geschichte zu bemänteln. Die Trümmerlandschaften von 1945 markierten den Endpunkt eines Weges, der mit der Wahl eines Zeichens im Jahr 1920 […]
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Eduard Wirths (1909–1945)

[…]war in dieser Hinsicht zurückhaltender und sorgte in Kooperation mit seinem Häftlingsschreiber dafür, dass die Häftlinge wieder dazu übergingen, Krankheitsfälle zu melden. Ein anderes Beispiel für Wirths Führungsstil war die Auseinandersetzung mit der politischen Abteilung, die immer wieder ohne Befehl Häftlinge erschießen ließ. Wirths beharrte auf der Einhaltung des Dienstweges, […]

Hitlers „Mein Kampf“

[…]Die Aufnahmefähigkeit der grossen Masse ist nur sehr beschränkt, das Verständnis klein, dafür jedoch die Vergesslichkeit gross. Aus diesen Tatsachen heraus hat sich jede wirkungsvolle Propaganda auf nur sehr wenige Punkte zu beschränken und diese schlagwortartig solange zu verwerten, bis auch bestimmt der Letzte unter einem solchen Worte das Gewollte […]

Jugoslawien und Makedonien als Sieger im Zweiten Weltkrieg

[…]in Griechenland kämpfen im Bestand der Griechischen Nationalen Befreiungsbewegung und bildeten dafür eigene Organisationen. Sie beteiligten sich auch am griechischen Bürgerkrieg 1946-1949, aber nach der Liquidierung der Demokratischen Armee Griechenlands starb ihre Hoffnung auf ethnische Gleichberechtigung. Unter dem starken Druck des neuen Regimes, das nur Griechen anerkannte, emigrierten sie in […]
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„Szmalcownicy“: Polen debattiert über Widerstand, Kollaboration und Denunziantentum im 2. Weltkrieg

[…]also Ghettos einrichten müsse, um diese vor räuberischen Polen zu schützen… Oder aber (und dafür liegen Aussagen von SS-Führern vor) die Szmalcownicy waren so zahlreich und ihre Verbindungen zu den Deutschen so bekannt, dass „der gute Name der Gestapo-Organe“ darunter litt – wogegen man sich nur „durch außerordentliche harte Strafen […]
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Joseph Süß Oppenheimer vulgo „Jud Süß“

[…]Ausbund des bösen Juden: des Geldschneiders, Diebs, Betrügers und Gewaltmenschen. Die Weichen dafür stellte, ohne viel nachzudenken, Lion Feuchtwanger, der in seinem famosen Roman (angeblich 3 Millionen Auflage) rüde gegen die historischen Tatsachen ein abträgliches Bild von Süß zeichnete (Kritik bei Haasis, 2001, S. 181f). Versatzstücke beerbte Veit Harlan in […]

„Himmelhunde“ – NS-Propagandafilm für die Jugend

[…]Kilian wurde von Malte Jaeger gespielt. Dieser hatte wichtige Rollen in NS-Propagandafilmen gespielt wie im NS-Film „Wunschkonzert“, dem militärverherrlichenden Streifen „Unternehmen Michael“ und in dem antisemitischen Hetzstreifen „Jud Süß“. Auch der Drehbuchautor Philipp Lothar Mayring war durch Regiearbeiten bei NS-Propagandafilmen wie „Ein Mann will nach Deutschland“ oder „Patrioten“ einschlägig bekannt. […]
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Ungarische Jüdinnen in Ravensbrück

[…]denen Häftlinge aus anderen Nationen oft jahrelang ausgesetzt waren, leben müssen. Dafür kamen sie zu einem Zeitpunkt in die Lager, an dem der Genozid zur Routine und das Überleben äußerst schwierig geworden war. Folglich unterscheiden sich die Wahrnehmungen dieser Gruppen in Interviews, Zeugenaussagen und Erinnerungsberichten, die nach 1945 aufgenommen wurden, […]

Warum Europa nichts aus dem Holocaust gelernt hat

[…]gelehrt? Er hat sie so gut wie nichts gelehrt, weil sie gar nichts lernen wollten, keinen Bedarf dafür spürten, keinen Anlaß dazu sahen. Die Verfolgung, Entmenschlichung, Dämonisierung und Ermordung von Juden war in Europa nichts Neues, vielmehr seit Jahrhunderten eine Normalität, beinahe ein Ritual. In ihrem obsessiven, irrsinnigen Haß gegen […]

Katyń 1940: Polnische Tragödie und internationales Lehrstück

[…]das endlose Nachspiel In den Fall Katyń waren nur zwei Akteure involviert, die sich gegenseitig dafür verantwortlich machten, obwohl unverkennbar und auch beweisbar war, dass die Alleinschuld nur bei einem lag. In dieser Spannung bewegte sich die Problematik über Jahrzehnte hinweg – wer immer aus politischen Überlegungen heraus gebraucht wurde, […]
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Der Nürnberger Prozess − Versuch einer juristischen Annäherung

[…]Grundsätze einer gerichtlichen Ahndung festgelegt: Sämtliche an Kriegsverbrechen Beteiligte oder dafür Verantwortliche sollten verfolgt, festgesetzt und an jene Staaten ausgeliefert werden, wo sie ihre Verbrechen begangen hatten, um sie dort vor Gericht zu stellen. Mit den ersten Verbrechen der Deutschen in der Tschechoslowakei und Polen wurden auf alliierter Seite halbamtliche […]
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Der Hitler-Putsch (1923)

[…]vorhandene Mitschuld zu verwischen, nutzte Hitler das Gericht als wirkungsvolles Propagandaforum, auf dem er sich als nationaler Märtyrer stilisieren und damit über Bayerns Grenzen hinaus bekannt werden konnte. Das Urteil vom 1. April fiel erwartungsgemäß milde aus: Hitler erhielt fünf Jahre Festungshaft (ist jedoch vorzeitig entlassen worden); Ludendorff wurde gar […]