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Das System der nationalsozialistischen Konzentrationslager

[…]eigenen Räumlichkeiten gefangen – etwa 25.000 Menschen sind durch diese sog. „wilden Konzentrationslager“ gegangen. Im März 1933 wurde in Dachau in einer ehemaligen Munitionsfabrik das erste Konzentrationslager geschaffen, das ab Juni von Theodor Eicke (1892-1943) geleitet wurde. Der betrieb das Lager von Anfang an als eine Art Berufsschule, als „SS-Übungslager“. […]
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KZ Groß-Rosen. Ein deutsches Konzentrationslager in Niederschlesien

[…]v. U. Herbert, K. Orth, C. Dieckmann, Göttingen 1998, S. 1113–1127. Dies., Groß-Rosen. Ein Konzentrationslager in Schlesien, Köln 1996. Link der Gedenkstätte https://www.gross-rosen.pl/   Weitere nationalsozialistische Konzentrationslager KZ Stutthof | KZ Ebensee | KZ Dachau | KZ Buchenwald | KZ Sachsenhausen | KZ Neuengamme | KZ Flossenbürg | KZ Groß-Rosen […]
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Das Konzentrationslager KZ Dachau. NS Lager und KZ-Gedenkstätte.

[…]Berlin 1999 Römer, Gernot: Für die Vergessenen. KZ-Außenlager in Schwaben – Schwaben in Konzentrationslagern, Augsburg 1996 Richardi, Hans-Günter: Schule der Gewalt. Die Anfänge des KZ Dachau 1933 – 1934. Ein dokumentarischer Bericht. München 1983. Website der Gedenkstätte   Weitere nationalsozialistische Konzentrationslager KZ Stutthof | KZ Ebensee | KZ Dachau | […]
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Konzentrationslager KZ Stutthof

[…]der europäischen Juden. München 1998. Orth, Karin: Das System der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Hamburg 1999. Sofsky, Wolfgang: Die Ordnung des Terrors – Das Konzentrationslager, Frankfurt a.M. 1993. Website des Museums / Gedenkstätte.   Weitere nationalsozialistische Konzentrationslager KZ Stutthof | KZ Ebensee | KZ Dachau | KZ Buchenwald | KZ Sachsenhausen | […]

Das Konzentrationslager KZ Ebensee

[…]KZ Nebenlager Redl-Zipf („Schlier“) nach Ebensee. Kriegsende 1945 und Befreiung des Konzentrationslagers Das Konzentrationslager Ebensee wurde am 6. Mai 1945 von der 3rd Cavalry Reconnaissance Squadron befreit. Trotz medizinischer Versorgung durch die US Feldhospitäler und Versorgung durch die UNRRA, starben rund 750 Häftlinge noch nach der Befreiung. Von Juli 1945 […]

Konzentrationslager KZ Bad-Sulza

[…]Regimes ihre oft jahrelang andauernde Reise durch zahlreiche Haftanstalten und Konzentrationslager begannen. Das im März 1933 eingerichtete KZ Nohra bei Weimar war das erste Konzentrationslager Deutschlands unter nationalsozialistischer Führung. Mit seiner Schließung bereits einen Monat später entstand für den Raum Thüringen ein Vakuum, das die Gestapo möglichst schnell durch eine […]

Bildung und Habitus im Konzentrationslager

[…]Kulturelle Formen und Aktivitäten als Teil der Überlebens- und Vernichtungsstrategie in den Konzentrationslagern. In Ulrich Herbert (Hg.): Die nationalsozialistischen Konzentrationslager. Entwicklung und Struktur. Göttingen: Wallstein, 1998. [6] in Jenseits von Schuld und Sühne, München: Szesny, […]

Konzentrationslager KZ Lichtenburg

[…]KZ Ravensbrück vorbereiten. Insgesamt sollen etwa 1.400 Frauen bis Kriegsbeginn im Frauen-Konzentrationslager Lichtenburg eingesperrt werden.  Zwischen Dezember 1937 und März 1938 werden die weiblichen Insassen des KZ Moringen in das Konzentrationslager Lichtenburg verlegt. Das KZ Lichtenburg löst das KZ Moringen ab und wird nun bis zur Fertigstellung des KZ Ravensbrück […]

Konzentrationslager KZ Ravensbrück

[…]Benz, Barbara Distel (Hrsg.): Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Band 4: Flossenbürg, Mauthausen, Rvbsbr. C. H. Beck, München 2006, Konzentrationslager Ravensbrück, S. 471–608. Alyn Beßmann, Insa Eschebach (Hrsg.): Das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück. Geschichte und Erinnerung. Ausstellungskatalog (= Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten. Band 41). Metropol, Berlin […]

Konzentrationslager KZ Breitenau

[…]und keiner parteilichen Stelle eingerichtet wurde, zählt es bis zum 17. März 1924 zu den frühen Konzentrationslagern. Insgesamt befanden sich im Konzentrationslager Breitenau von Juni 1933 bis März 1934 zusammengefasst 470 politische Gefangene. Ebenfalls unter den Inhaftierten war der Sozialdemokrat Ludwig Pappenheim zwangsweise. Die Insassen mussten in der Mattenfabrikation ihre […]

Konzentrationslager KZ Niederhagen

[…]Die Gefängnisse wurden alsbald für die vielen Gefangenen zu klein, weshalb es solcher Konzentrationslager bedurfte. Die Errichtung von Konzentrationslagern war ab den 1920er Jahren ein Phänomen, das auch in anderen europäischen Ländern zu beobachten war, doch die Nationalsozialisten forcierten dieses Mittel extrem. Inhaftierte hatten keine juristische Möglichkeit von Einwendungen etwa […]

Konzentrationslager KZ Flossenbürg

[…]Benz, Barbara Distel (Hrsg.): Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Band 4: Flossenbrg, Mauthausen, Ravensbrück. C.H. Beck, München 2006. Wolfgang Benz, Barbara Distel (Hrsg.): Flossenbrg. Das Konzentrationslager Flossenbrg und seine Außenlager. C. H. Beck, München 2007, Hans Brenner: Der Arbeitseinsatz in den Außenlagern des KZs Flossenbrg. In: Ulrich Herbert, […]

Die verborgene soziale Welt der nationalsozialistischen Konzentrationslager

[…]Kulturelle Formen und Aktivitäten als Teil der Überlebens- und Vernichtungsstrategie in den Konzentrationslagern. In: Herbert, Ulrich (Hg.) (1998): Die nationalsozialistischen Konzentrationslager. Entwicklung und Struktur. Göttingen: Wallstein, Bd. 2: S. 983-1005. Elias, Ruth ([1990] 2000): Die Hoffnung erhielt mich am Leben. Mein Weg von Theresienstadt und Auschwitz nach Israel. München, Zürich: […]
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Konzentrationslager KZ Natzweiler-Struthof

[…]1932. Sodann habe ich mich freiwillig zur SS gemeldet, und mir wurde befohlen, die Insassen von Konzentrationslagern zu bewachen. Bevor die Feindseligkeiten ausbrachen, war ich Leutnant in verschiedenen Konzentrationslagern, insbesondere in Esterwegen, Sachsenhausen, Dachau, Mauthausen und Auschwitz. Während des Monats August 1943 erhielt ich vom Lager Oranienburg oder vielmehr von […]

Das Konzentrationslager KZ Sachsenburg und Gedenkstätte

[…]und Gerhard Weck. Auch der Vater des bekannten Dramatikers Heiner Müller, Kurt Müller, wurde im Konzentrationslager Sachsenburg gefangen gehalten. Das zum Konzentrationslager Sachsenburg umfunktionierte Fabrikgebäude wurde nach der Räumung ab 1938 von der Firma Bruno Tautenhahn wieder als Spinnerei und Textilveredlung genutzt. Hinsichtlich seines Gebäudebestandes ist Sachsenburg heute eines der […]
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Konzentrationslager KZ Sachsenhausen und Gedenkstätte

[…]In jenem Monat starben etwa 700 Menschen – die bis dahin höchste monatliche Sterberate im Konzentrationslager Sachsenhausen. Zwei Jahre nach der Gründung erwies sich das Konzentrationslager Sachsenhausen als zu klein. Für die zahlreichen neuen Häftlinge gab es zu wenige Baracken. So mussten die sie die bereits bestehenden 50 Baracken um […]
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Konzentrationslager KZ Moringen

[…]einen deutlichen Anstieg.  Ab Oktober wurden die männlichen Häftlinge nach und nach in andere Konzentrationslager verlegt und so wurde aus dem KZ Moringen ein Frauenkonzentrationslager. Im Oktober 1933 wurde das KZ Moringen von einer Abteilung für weibliche Schutzhäftlinge in ein Frauenkonzentrationslager umgewandelt. Die weiblichen Gefangenen waren zum großen Teil politische […]

Konzentrationslager KZ Buchenwald

[…]Bordell verbracht und dort zum Dienst gezwungen werden. Hierfür kamen zudem Häftlinge aus dem Konzentrationslager Ravensbrück in Betracht. Für das Bordell wurden vorwiegend deutsche und osteuropäische Frauen eingesetzt. Die mit Beginn des Lagers aufgenommene Tätigkeit im Steinbau, bei der etwa Ton und Schiefer in Zwangsarbeit abgebaut wurden, verlor nach und […]

Konzentrationslager KZ Mauthausen

[…]I und Gusen II entwickelten sich von ursprünglichen Außenlagern zu eigenständigen Konzentrationslagern. Gusen I wurde 1940 eröffnet, gefolgt von Gusen II im Jahr 1944. Das Lagerkommando Ebensee, welches im November 1943 eröffnet wurde, diente wiederum insbesondere der Rüstungsproduktion in unterirdischen Tunneln. Weitere bedeutende Außenlager waren in Melk, Linz, Wiener-Neudorf und […]

Konzentrationslager KZ Majdanek

[…]hieß das Projekt „Kriegsgefangenenlager der Waffen SS Lublin“, im Februar 1943 wurde es zu „Konzentrationslager Lublin“ unbekannt. Das KZ Majdanek diente nicht nur als Lager für Juden und andere Minderheiten, sondern auch als Durchfahrt zu weiteren Konzentrationslagern. Zudem wurde es als Straflager eingesetzt. Es erstreckte sich auf eine Fläche von […]

Sprache in nationalsozialistischen Konzentrationslager

[…]Auschwitz-Hefte Bd. 1-2, Weinheim und Basel 1987, Bd. 2, S. 241-258 Kalendarium der Ereignisse im Konzentrationslager Auschwitz- Birkenau 1939 – 1945. Danuta Czech. (1989) Orth, Karin: Die Konzentrationslager der SS. Sozialstrukturelle Analysen und biografische Studien. Göttingen 2000. Orth, Karin: Das System der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Hamburg 1999. Oschlies, Wolf: „Lagerszpracha“ – […]
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Konzentrationslager KZ Neuengamme

[…]Benz, Barbara Distel (Hrsg.): Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager.9 Bände (bis 2008 erschienen: 8 Bände). C. H. Beck, München 2005. Marc Buggeln: Arbeit & Gewalt. Das Außenlagersystem des KZ Neuengamme. Wallstein Verlag, Göttingen 2009 (Diss Uni Bremen 2008) Marc Buggeln: Das Außenlagersystem des Konzentrationslagers Neuengamme. In: Sabine […]

War Auschwitz ein „polnisches Konzentrationslager“?

[…]Rudolf Höß, in Nürnberg sehr detailliert geschildert.   War Auschwitz ein polnisches Konzentrationslager? Sind diese Fakten irgendwo in der Welt nicht bekannt? In Polen herrscht derzeit besondere Verbitterung über Australien, dessen Presse offenkundig noch mehr als andere in der fragwürdigen Art berichtet hat. Im Lande lebende Polen haben bereits im […]
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Konzentrationslager KZ Mittelbau-Dora

[…]aus diesen Projekten ergebene Arbeitskräftebedarf wurde großteils durch Häftlinge aus anderen Konzentrationslagern und darüber hinaus durch Kriegsgefangene, zwangsweise rekrutierte ausländische Zivilisten sowie zum Dienst verpflichtete Deutsche abgedeckt. Ab Mai 1944 erfolgte auch die Verschleppung von Juden dorthin. Im Zusammenhang mit der Auflösung des sogenannten „Zigeuner-Familienlagers“ von Auschwitz-Birkenau transportierte die SS […]

Konzentrationslager KZ Bergen-Belsen

[…]Benz, Barbara Distel (Hrsg.): Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Band 7: Niederhagen/Wewelsburg, Lublin-Majdanek, Arbeitsdorf, Herzogenbusch (Vught), Bergen-Belsen, Mittelbau-Dora. C.H. Beck, München 2008. Juliane Hummel: Immobile Erinnerung: Der Bau und die baulichen Reste des Kriegsgefangenen- und Konzentrationslagers Bergen-Belsen. In: Wilfried Wiedemann, Joachim Wolschke-Bulmahn (Hrsg.): Landschaft und Gedächtnis: Bergen-Belsen, […]

Konzentrationslager KZ Hinzert

[…]Faulenzer und Gewohnheitstrinker“ eingewiesen. Die heute belegbare Anzahl von 321 Toten im Konzentrationslager Hinzert ist zurückzuführen auf Massenmorde und Folter durch das Lagerpersonal, aber auch auf Hungertode aufgrund von Überfüllung und die Verwehrung medizinischer Versorgung. Nach Schilderungen ehemaliger Häftlinge ist jedoch von einer großen Dunkelziffer und damit von weit mehr […]

Ein Kriegsgefangenen- und Konzentrationslager in seinem Umfeld – von Steffen Meyer

[…]in seiner im Stuttgarter ibidem-Verlag erschienenen Untersuchung “Ein Kriegsgefangenen- und Konzentrationslager in seinem Umfeld“ nach. Der Historiker wertete hierzu bekannte Quellen aus: die von Hanna Fueß für eine Kriegschronik zwischen 1946 und 1949 gesammelten Berichte, die Aussagen von Zeitzeugen in einem Kurs der VHS Bergen in den frühen 1980er Jahren […]
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„Liberators“ ohne Ende – und ohne Ende „Liberators“ …

[…]im Dritten Reich gewesen ist, wie ähnlich sich Baracken und Funktionsgebäude eines „Konzentrationslagers A“, eines „Konzentrationslagers B“, „C“ usw. usw. waren (und es gab mindestens 2000 Haupt- und Nebenlager im damaligen Einflußbereich Hitlers!) und wie groß gerade heute die Gefahr von Verwechslungen sein kann, zumal inzwischen Jahrzehnte vergingen und sich […]
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Der Kreisauer Kreis − Zeitleiste

[…]erleichtern und ihnen zur Auswanderung zu verhelfen. 1936 September Theodor Haubach wird aus dem Konzentrationslager Esterwegen-Börgermoor entlassen. 1937 5. Mai Julius Leber wird aus dem Konzentrationslager Sachsenhausen entlassen. 1. Juli Pastor Niemöller erneut von der Gestapo festgenommen. November In London lernen sich Helmuth James von Moltke und Adam von Trott […]

Memorias del infierno – Enric Marco und der Versuch einer kontrafaktischen Geschichte

[…]aufgegriffen und verhaftet worden sei. Schließlich habe man ihn in das nationalsozialistische Konzentrationslager Flossenbürg nahe der tschechischen Grenze deportiert. Nach einem kurzen Aufenthalt im Konzentrationslager Mauthausen sei er schließlich 1945 befreit worden. Später sei er illegal nach Spanien zurückgekehrt, um sich erneut im Umkreis der anarchistischen Gewerkschaft der Widerstandsbewegung gegen […]
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Ungarische Jüdinnen in Ravensbrück

[…]Geleitwort von Germaine Tillion, Paderborn 2003. Ders.: Ravensbrück – das zentrale Frauenkonzentrationslager. In: Herbert, U.; Orth, K.; Dieckmann, C. (Hg.): Die nationalsozialistischen Konzentrationslager – Entwicklung und Struktur. 2 Bde., Göttingen 1998, Bd. 1, S. 215-258. Tuvel Bernstein, S.: Die Näherin. Erinnerungen einer Überlebenden, München Wien 1998.   Anmerkungen [1] Gerlach, […]

Jupp Weiss aus Flamersheim, der Judenälteste von Bergen-Belsen

[…]25) herausgegeben werden, so daß heute – trotz der unvorstellbaren Zustände in diesem Konzentrationslager-, zuverlässige Angaben über das Leben und Sterben in Bergen-Belsen möglich sind. Auch nach dem 2. Weltkrieg verschwand Jupp Weiss keineswegs in der Versenkung. In Jerusalem, in den ersten Jahren nach dem Krieg, wurde das Haus Weiss ein […]
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Carl Clauberg (1898–1957)

[…]Verfahren kam somit nicht zustande. Nur wenige Opfer von Claubergs Versuchen überlebten das Konzentrationslager – alle anderen kamen im Konzentrationslager ums Leben. Konzentriert man sich nur auf den medizinischen Aspekt seiner Tätigkeit, so lässt sich konstatieren, dass Clauberg als anerkannte Kapazität auf dem Gebiet der Hormonforschung und Frauenheilkunde galt. Clauberg ergriff […]

Theodor Eicke (1892–1943)

[…]Paderborn; München; Wien: F. Schöningh, 2002. Sofsky, Wolfgang: Die Ordnung des Terrors. Das Konzentrationslager. Frankfurt a.M., 1997. Tuchel, Johannes: Konzentrationslager. Organisationsgeschichte und Funktion der „Inspektion der Konzentrationslager“ 1934 – 1938. Boppard: Hans Boldt, 1991 (Schriften des Bundesarchivs; […]

Imre Kertész und sein Roman eines Schicksallosen

[…]des Protagonisten zum Weiterleben nicht auf den Horizont eines besseren Lebens jenseits des Konzentrationslagers, sondern bleibt an dessen unverrückbare Wirklichkeit gebunden: „In mir war die verstohlene, sich ihrer Unsinnigkeit gleichermaßen selbst schämende […] Stimme einer leisen Sehnsucht nicht zu überhören: ein bißchen möchte ich noch leben in diesem schönen Konzentrationslager“ […]

Kinder- und Jugendkultur in Konzentrationslagern

[…]Zeugen – Aussagen zum Mord an einem Volk, Köln 1982 4) Hans Maršálek: Die Geschichte des Konzentrationslagers Mauthausen, 2.A. Wien 1980, S. 111 ff. 5) Janina Grabowska: Dzieci i wiezniowe maloletni w obozie koncentracyjnym Stutthof (Kinder und minderjährige Häftlinge im Konzentrationslager Stutthof), in: Stutthof Zeszyty Muzeum 2, Warschau et al. […]

Der Mann auf dem Wachturm. Zum letzten Mal vor Gericht.

[…]wäre. Er habe sich demnach also weder selbst zur Waffen-SS gemeldet oder um den Einsatz in einem Konzentrationslager nachgesucht. Diese Einlassungen konnten auch nicht widerlegt werden. Demnach schob der Angeklagte im Wesentlichen nur Wache an den Außenposten des Konzentrationslagers und hätte im Ernstfall auf flüchtende Gefangene schießen müssen. Laut Verteidigung […]
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Herta Oberheuser (1911–1978)

[…]um Sterbehilfe gehandelt habe. Auch sei nicht zutreffend, dass Oberheuser an „den in den Konzentrationslagern üblichen Greueltaten teilgenommen“ habe. Für diese Behauptung sei in der Beweisaufnahme keinerlei Nachweis erbracht worden. Am Donnerstag, dem 20. August 1947, wurden die Urteile verkündet. Die Angeklagten wurden einzeln in den Gerichtssaal hereingeführt und nahmen […]

Der Holocaust an Sinti und Roma

[…]erhielt die Polizei hiernach die Blankovollmacht, Zigeuner als Asoziale unbefristet in Konzentrationslager zu inhaftieren. Aber auch dies reichte dem Reichsinnenministerium nicht. Da die Polizei nach Auffassung des Reichsinnenministeriums den Asozialenerlass nicht mit genügender Härte umgesetzt hatte, wurden durch die im Juni 1938 durchgeführte Polizeiaktion „Arbeitsscheu Reich“ weitere 10.000 Personen, darunter […]

Sport in Auschwitz

[…]Lager. Frankfurt am Main 1996. Sofsky, Wolfgang: Die Ordnung des Terrors – Das Konzentrationslager, Frankfurt a.M. 1993. Zdislaw Ryn, Stanislaw Klodzinski: Smierc i umiranie w obozie koncentracyjnym (Tod und Sterben im Konzentrationslager), in: Przeglad Lekarski – Oswiecim Nr. 1-3/1982, S. 56-90. Zdzislaw Ryn, Stanislaw Klodzinski: Patologia sportu w obozie koncentracyjnym […]

Die Leo-Glaser-Liste

[…]Amagyar zsidók legyilkolása“ ISBN 693-741-611-0 Danuta Czech „Kalendarium der Ereignisse im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau 1939-1945” ISBN 3 498 00884 6 „A debreceni Holocaust ötvenedik évforduójára (1944-1994)” ISBN 963 00 1803 9 Jechezékel Hárfenesz „Láger napló, Auschwitz, Gosen, Riedeltau, Mauthausen, Ebensee” ISBN 963 8340 73 8 „Hefte von Auschwitz Nr. 20” (Verlag […]

Wernher von Braun (1912–1977)

[…]aus dem Geist der Barbarei, Paperback, 2012, ISBN 9783866741676 Jens-Christian Wagner (Hrsg.): Konzentrationslager Mittelbau-Dora 1943–1945 Begleitband zur ständigen Ausstellung in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora. Wallstein, Göttingen 2007, ISBN 978-3-8353-0118-4 André Sellier, Yves le Maner: Bilder aus Dora: Zwangsarbeit im Raketentunnel 1943–1945 Deutsches Museum, München, Übers. Waltraud Gros; Bad Münstereifel: Westkreuz, 2001, […]

Homophobie und Devianz – von Insa Eschebach (Hrsg.)

[…]setzt sich Thomas Rahe mit dem Gedenken an die homosexuellen Verfolgten an Orten ehemaliger Konzentrationslager in Deutschland auseinander. Er beleuchtet dabei die Schwierigkeiten, die häufig auftreten, wenn es um Gedenkstätten, Gedenksteine oder Ausstellungen für die vom NS-Regime verfolgten Homosexuellen geht. Insa Eschebach erläutert anschließend die unterschiedlichen Geschlechterbilder, die im Frauenkonzentrationslager […]
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Bergen-Belsen: Erste Eindrücke nach der Befreiung

[…]schlecht würde, als wenn sie demnächst auf dieselbe schreckliche Weise wie Kinder in deutschen Konzentrationslagern sterben müssten. Diese Konzentrationslager sind ein untrennbarer Bestandteil der politischen und „kulturellen“ Tätigkeit der Hitler-Leute – schreibt die englische Presse. Korrespondenten amerikanischer Zeitungen schreiben: „Diese Konzentrationslager sind nicht das Werk einiger sadistischer Individuen. Die Lager […]

Frauen im antifaschistischen Widerstand im Dritten Reich

[…]geliebten anderen Person. Die so entstehenden Solidaritätsgemeinschaften unter den Frauen des Konzentrationslagers Birkenau schaffen so einen Zufluchts- und Überlebensraum. Die Personen der Gruppen haben jedoch keine gemeinsame Orientierung, sondern ihre Gemeinschaft wird in Einzelschicksalen aufgerieben. Solche Situationen gehören zur Struktur des Terrors im Konzentrationslager. Sich menschliche Zuwendung zu erhalten und […]
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Das System der nationalsozialistischen Vernichtungslager

[…]Anatomie des SS-Staates. Dtv; (1. Auflage 1965) 8. Auflage 2005. (darin: Martin Broszat, Die Konzentrationslager 1933–1945). Eugen Kogon: Der SS-Staat – Das System der deutschen Konzentrationslager. Alber, München 1946 (zuletzt: Heyne, München 2004. Website von Yad […]
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Nationalsozialismus und Justiz – von Gerhard Pauli (Hrsg.)

[…]eine Dortmunder Firma. In der Pogromnacht vom 9. November 1938 wurde er überfallen und in das Konzentrationslager Sachsenhausen verschleppt. Als Vorstandsmitglied der Jüdischen Kultusgemeinde und Verbindungsmann der „Reichsvereinigung der Juden in Deutschland“, wurde Max Rosenbaum mit dem letzten Transport 1944 in verschiedene Arbeitslager verschleppt und fristete bis zuletzt sein Leben […]
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Hasag Schlieben – Das vergessene Lager

[…]der Jugend der Gewerkschaft Verdi, entstandene Ausstellung zu Geschichte und Wesen der deutschen Konzentrationslager mit einem Schwerpunkt Hasag Schlieben “Wider dem Vergessen“ zur Verfügung. Am 13. April 2007 besuchte eine Delegation aus Frankreich die Stadt. Ihr gehörten Überlebende der Konzentrationslager mit ihren Angehörigen und Schüler an, welche an einem Wettbewerb […]

Ein Extremfall des Sozialen – von Maja Suderland

[…]in all der Grausamkeit indes auch der Antisemitismus, der den Quellen zufolge ausgerechnet im Konzentrationslager stark ausgeprägt war. So berichtete der polnische Jude Leon Szalet, inhaftierte linke Widerstandskämpfer hätten ihn drangsaliert mit Schlägen und Worten wie: „Ich wäre faul wie alle Juden.“ Maja Suderland spinnt in ihrem Buch einen Gedanken […]

Sigmund Rascher (1909 – 1945)

[…]Sigel, Göttingen 2007, S. 126 – 159. [7] Kogon, Eugen: Der SS-Staat. Das System der Deutschen Konzentrationslager, 2. Aufl., Hamburg 2014. [8] Bryant, Michael: „Die US-amerikanischen Militärgerichtsprozesse gegen SS-Personal, Ärzte und Kapos des KZ Dachau 1945 – 1948“, in: Dachauer Prozesse. NS-Verbrechen vor amerikanischen Militärgerichten in Dachau 1945 – 48. […]

Die „Kristallnacht“-Lüge

[…]kamen weitere 400 Menschen ums Leben. Unser Team erstellte eine vorläufige Märtyrerliste der im Konzentrationslager Buchenwald ums Leben gekommenen Menschen. 207 Juden fanden dort ihren Tod. In Dachau sollen es 185 Todesopfer gewesen sein. Die Zahl der Ermordeten des Konzentrationslagers Sachsenhausen ist unbekannt. Die korrekte Zahl der Märtyrer der Kristallnacht […]

Traumabewältigung 2.0

Hanna Bloch Kohner opferte ihr ungeborenes Kind, um im Konzentrationslager Auschwitz zu überleben. Jahre später brachte sie in Los Angeles eine Tochter auf die Welt, die von ihr einen Auftrag erhielt: die Erinnerung an den Holocaust weiterzugeben. Sie war zu jung für die ganze Wahrheit. Wenn die kleine Julie ihre […]

Der letzte Judenälteste von Bergen-Belsen – von Hans-Dieter Arntz

[…]Name Bergen-Belsen wurde zu einem Synonym für Terror, Gräuel und verhungerte Menschen im NS-Konzentrationslagersystem. Dass in einem solchen Inferno ein Jude aus der Voreifel zum Vorbild und zur Hoffnung vieler gequälter Menschen werden konnte und als „letzter Judenältester“ schließlich zur charismatischen Persönlichkeit wurde, widerspricht der grundsätzlichen Diskriminierung aller Funktionshäftlinge. Das […]
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Das kroatische KZ Jasenovac

[…]ja proživio (Der Zusammenbruch des NDH – Wie ich ihn überlebte), Zagreb 1993 Orth, Karin: Die Konzentrationslager der SS. Sozialstrukturelle Analysen und biografische Studien. Göttingen 2000. Orth, Karin: Das System der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Hamburg 1999. Schwarz, Gudrun: Die nationalsozialistischen Lager. Frankfurt am Main 1996. Sofsky, Wolfgang: Die Ordnung des Terrors […]

Auschwitz: die Tötungsfabrik des NS-Regimes

[…]eine Weisung des Reichsführers SS Heinrich Himmler (1900 – 1945) an den Inspekteur der Konzentrationslager, Richard Glücks (1989 – 1945), in den nun besetzten Ostgebieten nach geeigneten Lagern und Gefängnissen zu suchen, die man zu Konzentrationslagern ausbauen bzw. umfunktionieren könnte. Auschwitz, das wegen seiner Anbindung an die alte Bahnlinie Wien […]

Widerstand des Internationalen Sozialistischen Kampfbundes (ISK)

[…]schicken kann.“ Was für ein Liebesbeweis!   Die „Schutzhaft“ Ohlendorfs im Konzentrationslager Dachau (August bis Oktober 1944) Alle Hoffnungen Willi Ohlendorfs und seiner Familie hatten sich als nichtig erwiesen, er wurde nach der Verhandlung vor dem Volksgerichtshof am 22. August 1944 als „Schutzhaftgefangene[r]“ in das Konzentrationslager Dachau eingeliefert. Hanna Ohlendorf, […]
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Die „Lösung der Judenfrage“ in der Freien Stadt Danzig

[…]Kriegsbeginn zum Opfer. Sie wurden in Gestapo-Gefängnisse eingeliefert, ermordet, oder später im Konzentrationslager Stutthof zu Grunde gerichtet. Im August 1940 verließ nochmals ein von der Gemeinde organisierter Transport mit über 500 Juden Danzig in Richtung Palästina; Einzelauswanderungen waren sogar noch bis zum Frühjahr 1941 möglich. Weit über hundert alte und […]
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Zyklon B: Vom Schädlingsbekämpfungsmittel zum Instrument der Massenvernichtung

[…]SS-Offizier, organisierte die Logistik und den Transport des Giftgases zu den verschiedenen Konzentrationslagern. Die Ermordung von Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma sowie politischen Gefangenen und anderen Minderheiten war ein zentraler Bestandteil der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik. Massenvernichtung und das Ende des Krieges Mit dem Fortschreiten des Krieges und der Intensivierung des […]
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Eduard Wirths (1909–1945)

[…]Jena: 2002, S. 64 [3] Wirths: Rechtfertigungsschrift, Bl. 1430 [4] Üblicherweise wurde die Konzentrationslager-SS in Dachau auf ihre Arbeit vorbereitet. Karin Orth spricht gar von einer Art Initiationsritus der „Dachauer Schule“, dem sich auch das Führungspersonal unterziehen musste. Vgl. hierzu: Orth, Karin: S. 129 [5] Lifton: S. 441 f, auch […]

Heinrich Himmler (1900–1945)

[…]des Dritten Reichs nicht mehr abzuwenden war, befahl Himmler, keinen Insassen der Arbeits- und Konzentrationslager am Leben zu lassen. Dieser Befehl führte zu Massenhinrichtungen und Todesmärschen, bei denen Hunderttausende Menschen starben. Ebenso ordnete Himmler die Inbrandsetzung von Konzentrationslagern an, um Beweise für die deutschen Gräueltaten zu vernichten. Er erließ außerdem […]

Antisemitismus

[…]und Wohnhäusern der Juden. Verhaftung von über 26.000 männlichen Juden und Einweisung in die Konzentrationslager Dachau, Buchenwald und Sachsenhausen. Mindestens 91 Juden werden getötet. Juden dürfen keine Kinos, Theater und Konzerte mehr besuchen. 1939: Hitler kündigt vor dem Reichstag im Falle eines Krieges die Vernichtung der jüdischen Bevölkerung in Europa […]

Die andere Seite des Konzentrationslagers − Freizeitvergnügen der SS nach Feierabend

[…]Plewe (1997), S. 22. [12] Vgl., Toussaint (2007), S. 92. [13] Vgl., Schwarz, Gudrun: Frauen in Konzentrationslagern, in: Herbert, Ulrich (Hrsg.): Die nationalsozialistischen Konzentrationslager, Band 2, Göttingen 1988, S. 801.; Friedländer, Saul: Die Jahre der Vernichtung. Das Dritte Reich und die Juden, Zweiter Band 1939-1945, München 2006, S. 537. [14] […]
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Fateless – von Lajos Koltai

[…]wurde. Kertész selbst wurde 1944 mit 15 Jahren aufgrund seiner jüdischen Abstammung in diese Konzentrationslager deportiert und im April 1945 befreit. 13 Jahre lang, zwischen 1960 und 1973, hat er an diesem autobiographischen Roman gearbeitet, 1996 ist er in deutscher Übersetzung erschienen und mit seinen weiteren Romanen „Kaddisch für ein […]

Hans Litten (1903 – 1938)

[…]auch die damals beteiligten Anwälte instrumentalisiert werden sollten). Es folgten Stationen im Konzentrationslager Brandenburg, im KZ Esterwegen bei Papenburg im Emsland, im KZ Lichtenburg in Prettin an der Elbe, im August 1937 ging es ins KZ Buchenwald: „Insgesamt blieb Litten nur zwei Monate in Buchenwald. Grund dafür war die inzwischen […]

Henriette Cohen – Die letzte französische Auschwitz-Überlebende

[…]war die Nummer, die ihr auf den Arm tätowiert wurde. Anfang 1945 folgte der Transport in das Konzentrationslager Bergen-Belsen, wo sie schließlich im April 1945 schwerkrank und mit einem Gewicht von 35 Kilo befreit wurde. Auch ihr Mann und die Töchter hatten im Versteck überlebt: Henriette konnte mit ihrer Familie […]
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Hjalmar Schacht (1877–1970)

[…]der Gestapo eingesessen hatte, wurde Schacht erst im Konzentrationslager Ravensbrück, dann im Konzentrationslager Flossenbürg und dann im Konzentrationslager Dachau interniert. Nachdem Schacht erst am 8. April 1945 nach Dachau verlegt worden war, transportierte die SS ihn wenige Tage später als einen von 141 Sonder- und Sippenhäftlingen in die „Alpenfestung“ Niederdorf […]

Das Vernichtungslager KZ-Auschwitz

[…]Von den 663 Aufständischen wurden 451 nach Aufstandsende ermordet.  Über dem Eingang des Konzentrationslagers hing der geschmiedete Schriftzug »Arbeit macht frei«. Häftlinge selbst mussten es herstellen. Stillen Protest zeigten sie dabei, indem sie das B in Arbeit verkehrt herum schmiedeten. Der schwedische Neonazi Anders Högström stahl im Dezember 2009 den Schriftzug […]

Systematische Verbrechen der Wehrmacht

[…]lediglich disziplinarische Strafen vorsah.  Im Rahmen des Kugel Erlasses verloren im Übrigen im Konzentrationslager Mauthausen mehr als 5.000 Menschen ihr Leben.   KRIEGSVERBECHEN DER WEHRMACHT AN KONKRETEN BEISPIELEN: Vergegenwärtigen wir uns nun, dass es sich bei den Taten der Wehrmacht nicht um einzelnen Aktionen weniger handelte, sondern dass die Wehrmacht […]

Eichmann in Jerusalem – 60 Jahre später: Der Versuch einer Bestandsaufnahme (1. Teil)

[…]die publizistische Plattform zu bieten, seine Sicht der NS-Judenpolitik und die Vorgänge, um die Konzentrationslager und die „Endlösung“ zu schildern und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen (die später sog. Sassen-Papiere). Sassen, der ja selbst gewisse „Insidererfahrungen“ hatte, war auch deshalb dafür geeignet, weil er bereits für andere ehemalige SS-Männer als […]
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Sehenswerte Filme auf der Berlinale 2014

[…]in Österreich, wo Jugendliche 2009 die jährliche Feier zum Gedenken an die Toten des ehemaligen Konzentrationslagers mit Softguns störten. Anhand von schön fotografierten Momentaufnahmen aus dem Alltag der Teenager im Verlauf eines Jahres sowie Aussagen von ihnen und ihren Eltern über den Umgang mit der NS-Zeit skizziert der Film darüber hinaus, […]

Haus von Anita – von Boris Lurie

[…]in „blaugestreiften Uniformpyjamas“ und deren geschorenen Köpfe klingen deutlich Motive aus Konzentrationslager an. Die Sklaven sind in Kojen untergebracht, die durch gläserne Wände Tag und Nacht einsehbar und von Lampen beleuchtet sind und mit „Marschliedern der radikalen amerikanischen Gewerkschaftsbewegung oder des Spanischen Bürgerkriegs“ beschallt werden. Ständige Verfügbarkeit stößt auf willfährige […]

Hitlers Kriminalisten – von Patrick Wagner

[…]Mit dem Instrument der sogenannten „Vorbeugehaft“ konnte die Polizei jeden verhaften und ins Konzentrationslager abschieben, der früher einmal durch Straftaten aufgefallen war. Aktuelle Straftaten oder auch nur den Verdacht auf geplante Verbrechen brauchte es dafür erst gar nicht zu geben. Die Polizei wurde so zum Vollzugsorgan der Ideologie vom „Gewohnheitsverbrecher“ […]

Das Erbe der Shoa: Die Häftlingsnummer als Bricolage

[…]„Der Holocaust-Forscher Michael Berenbaum erzählt von einem erfahrenen Gefangenen des Konzentrationslagers in Sachsenhausen, der neuen Gefangenen direkt und ehrlich von den Regeln und kommenden Schwierigkeiten, sowie dem Grauen, was sie erwartet, im Konzentrationslager erzählt hat. Seine ehrliche Warnung schloss er mit den Worten ab: „Ich habe euch die Geschichte nicht […]
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Rudolf Höß (1900–1947)

[…]trat er in die SS ein und wurde in Dachau eingesetzt, ein Lager, das zum Modell für das gesamte Konzentrationslagersystem werden sollte. Mit der Gründung des KL Auschwitz im Frühjahr 1940 wurde Rudolf Höß auch dessen Kommandant. Er sollte es bis Ende November 1943 bleiben. Danach wurde er wegen eines […]

Henryk Mandelbaum (1922–2008)

[…]in Bedzin (Bendsburg) erkannt und denunziert wurde. Während seine Eltern inzwischen in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert und dort ermordet wurden, wies ihn die Gestapo in das Gefängnis von Sosnowice ein. Nach einem Jahr Gestapohaft wurde Mandelbaum am 22. April 1944 mit einem Gefangenentransport nach Auschwitz überstellt, wo ihm die Häftlingsnummer […]

Heinz Brandt (1909 – 1986)

[…]Gerichtsverhandlung nach der Haftstrafe (teilweise sogar an deren Stelle) die Einweisung in ein Konzentrationslager erfolgen. Die überwiegende Mehrzahl der „Politischen“ kam aber in sog. Arbeitslager, nicht unbedingt in reine Vernichtungslager. In der perfiden Logik Heinrich Himmlers galt für diese Häftlinge die Devise: „Vernichtung durch Arbeit“. Das Großunternehmen SS war auf […]

The Zone of Interest

[…]als sein Nachfolger den Anforderungen nicht gerecht wird. Der Film schließt mit Szenen, die das Konzentrationslager in der heutigen Zeit als Museum zeigen, wo Frauen bei der Pflege und Erhaltung des Ortes, einschließlich der Krematorien, zu sehen sind. „Die Zone des Interesses“ ist der vierte Spielfilm des britischen Filmemachers Jonathan […]

Verfolgte Dichterinnen: Else Lasker-Schüler, Gertrud Kolmar, Nelly Sachs

[…]fliehen. Sie starb 1970 im Stockholmer Exil. Gertrud Kolmar dagegen wurde 1943 im Konzentrationslager Auschwitz ermordet. 1894 als Gertrud Chodziesner in Berlin geboren, hatte sie die deutsche Form ihres Nachnamens angenommen und sich geweigert, Deutschland ohne ihren Vater zu verlassen. Die drei Dichterinnen wurden wegen ihres Judentums verfolgt. Durch den […]
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Boris Lurie – Werke 1946 – 1998

[…]skizzierten Debatten und der politischen Atmosphäre mag es nicht verwundern, daß die ehemaligen Konzentrationslager und heutigen Gedenkstätten mit ihrer von Mittelknappheit bedrohten mühsamen Wissensvermittlung und Erinnerungsarbeit in dieser Berliner Republik kaum noch eine Rolle spielen. Die Gedenkstätte Buchenwald hat sich unter Leitung von Dr. Volkhard Knigge und der Kuratorin Dr. […]

Das Vernichtungslager KZ Belzec

[…]am Großen Wannsee zusammenrief, ließ der Reichsführer SS Heinrich Himmler (1900 – 1945) Konzentrationslager im besetzten Polen dahingehend prüfen, ob sie sich durch entsprechende Umbauten und Erweiterungen auch als Vernichtungslager eignen würden. So verfuhr das Schutzstaffel Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt (SS-WVHA) in Auschwitz und Majdanek. Auf ausdrücklichen Wunsch von Josef Bühler […]

Das Vernichtungslager KZ Sobibor

[…]Wolfgang Benz, Barbara Distel (Hrsg.): Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Band 8: Riga, Warschau, Vaivara, Kaunas, Płaszów, Kulmhof/Chełmno, Bełżec, Sobibór, Treblinka. C.H. Beck, München 2008, S. 375–404. Stephan Lehnstaedt: Der Kern des Holocaust. C.H.Beck Paperback, München 2017. (2. redigierte Auflage 2020. Nikolaus Wachsmann: KL: Die Geschichte der […]

Der Internationale Holocaust-Gedenktag am 27. Januar

[…]auf den diversen Veranstaltungen an diesem Tag auf. Sie berichten von ihren Erfahrungen in den Konzentrationslagern und von der Verfolgung durch die Nationalsozialisten. Im Zuge der Erinnerung an die Verbrechen der Nationalsozialisten wurde das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau, dessen Befreiung als Anlass für den Gedenktag genommen wurde, auch vom polnischen Staat erhalten. […]

Das Ghetto in Kowno

[…]und Kollaboration im Jahre 1944, 145-156 (Köln 2003) Christoph Dieckmann: Das Ghetto und das Konzentrationslager in Kaunas, 1941-1944. in: Ulrich Herbert, Karin Orth, Christoph Dieckmann (Hrsg.), Die nationalsozialistischen Konzentrationslager – Entwicklung und Struktur, Band I, 439–471 (Göttingen 1998) Avraham Tory: Surviving the Holocaust: The Kovno Ghetto Diary. hrsg. Martin Gilbert, […]

Aktion David − Vor 65 Jahren wurden aus der Slowakei 60.000 Juden deportiert

[…]Besitzer in „ihre“ Fabriken hatten. Die Deportationen der slowakischen Juden in die Konzentrationslager auf polnischem Gebiet begannen im März 1942. Im Auftrag von Ministerpräsident Vojtech Tuka verhandelte Ende Mai 1941 Augustin Morávek, Präsident des Zentralen Wirtschaftsamts, mit den nationalsozialistischen Beratern D. Wisliceny und E. Gebert über die Möglichkeit einer Deportation […]
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Fritz Sauckel (1894–1946)

[…]Theodor Eicke zum Juni 1936 durchsetzte. Sauckel trieb den Bau des „neuen großen Konzentrationslagers“ in Thüringen gemeinsam mit den verschiedenen Institutionen des Reiches energisch voran. Nach einiger Zeit war auch der rechte Ort in der Nähe Weimars gefunden, der Ettersberg. Im seit Mitte 1937 entstehenden KL Buchenwald[6] mit seinen insgesamt […]

„… dass du weißt, was hier passiert ist“ – von Iris Groschek / Kristina Vagt

[…]mussten polnische und tschechische Häftlingsärzte durchführen. Neuengamme war das letzte große Konzentrationslager, das angesichts der unaufhaltsamen militärischen Niederlage des NS-Systems aufgelöst wurde. Seit dem 14. April 1945 wurden die Häftlinge auf Todesmärsche geschickt. Um die Taten an den Kindern zu vertuschen, sollten diese, ebenso wie ihre Betreuer, sterben. Am 20. […]
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Carl von Ossietzky (1889–1938)

[…]den Folgen der Tuberkulose und den schweren Misshandlungen in den KZ. Nicht belegt ist, ob er im Konzentrationslagervorsätzlich mit Tuberkulose infiziert wurde. Autorin: Christina Braß   Literatur Kurt Buck: Carl von Ossietzky im Konzentrationslager. In: DIZ-Nachrichten. Aktionskomitee für ein Dokumentations- und Informationszentrum Emslandlager e. V., Papenburg 2009, Nr. 29, S. 21–27 : […]

Dietrich Bonhoeffer (1906–1945)

[…]er über die Zwischenstationen der Gestapo-Haft im Reichssicherheitshauptamt (RSHA) und Haft im Konzentrationslager Buchenwald in das Konzentrationslager Flossenbürg gebracht. Am 8. April 1945 – wenige Tage vor Eintreffen der US-amerikanischen Soldaten – verurteilte ein SS-Standgericht Bonhoeffer zusammen mit Hans Oster (Stabschef im Amt Ausland/Abwehr des Oberkommandos des OKW) und Admiral Wilhelm […]

Wilhelm Canaris (1887–1945

[…]Reserveoffizieren Ludwig Gehre und Theodor Strünck sowie dem Generalstabsrichter Karl Sack in das Konzentrationslager Flossenbürg. Dort werden Canaris und seine Mitgefangenen am 08. April 1945, einen Monat vor Kriegsende, mittels SS-Standgerichtsverfahren wegen Hochverrat zum Tode verurteilt. Einen Tag später werden sie alle im Hof des Gefängnistraktes gehängt. Den SS-Richter Dr. […]

Im Spiegel des Auschwitzprozesses

[…]an die Reihe. Dann wurden Gewerkschafter, liberale Politiker und Intellektuelle in Konzentrationslager und Gefängnisse gesperrt. Konservative Politiker, die nicht mit den Wölfen heulten, blieben gleichfalls nicht verschont. Aufrechte Priester mussten sterben, weil sie Gott mehr gehorchten als den Machthabern des so genannten Dritten Reiches. Auch viele politische Gegner Hitlers endeten […]

Arthur Seyß-Inquart (1892–1946)

[…]neue Reichsstatthalter die Enteignung jüdischer Bürger und die Deportation politischer Gegner in Konzentrationslager. Mit dem Ostmarkgesetz, das am 1. Mai 1939 in Kraft trat, wurde dann das letzte bisschen österreichische Souveränität beendet: Die österreichische Regierung wurde aufgelöst und Seyß-Inquart wurde als Reichsminister ohne Geschäftsbereich Teil von Hitlers Kabinett. Vier Monate […]

Kazimierz Piechowski und seine kühne Flucht aus Auschwitz

Das Konzentrationslager Auschwitz (KL Au) bestand vom 27. April 1940, als SS-„Reichsführer“ Heinrich Himmler den Befehl zu seinem Bau erteilte, bis zum 27. Januar 1945, als das Lager von der vorrückenden Sowjetarmee befreit wurde. In diesem Zeitraum wurden in Auschwitz mindestens 1,2 Millionen Menschen umgebracht, vermutlich sogar 1,5 Millionen oder […]
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Letzte Haut – von Volker Harry Altwasser

[…]so etwas wie Schuld unter seiner Haut entdeckt, schildert Altwasser die Handlung. Hauptort ist das Konzentrationslager Buchenwald im Jahr 1943. Der ehrgeizige und sich nur dem Recht verpflichtet fühlende Schmelz, ausgestattet mit einem Sonderbefehl von Himmler, soll im Lager herausfinden, ob der SS-Lagerkommandant Karl Koch in die eigene Tasche wirtschaftet […]

Novemberpogrom 1938 – von Ben Barkow / Raphael Gross / Michael Lenarz (Hrsg.)

[…]und Belgien zu erleichtern. Doch die internationalen Aufnahmekapazitäten sind äußerst begrenzt. Konzentrationslager und „Jedem das Seine“ „Jedem das Seine“. In den Konzentrationslagern Buchenwald, Sachsenhausen und Dachau zeigt die SS, SA und Gestapo, was sie mit der am Eingang des Konzentrationslagers Buchenwald befindlichen Inschrift meint. Die im Vorfeld auf den Polizeistationen […]
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Die Machtergreifung – von Guido Knopp

[…]durchgegriffen“. Politische Gegner und Andersdenkende werden verfolgt und in improvisierte Konzentrationslager verschleppt. Die Gleichschaltung Bei der letzten „freien“ Reichstagswahl am 5. März 1933 gelingt es der NSDAP trotz weitgehender Ausschaltung der Opposition zwar nicht, die absolute Mehrheit zu erreichen. Aber auch wenn sie weiterhin auf die Hilfe der DNVP angewiesen […]

Das Schicksal der kroatischen Juden im Zweiten Weltkrieg

[…]der Juden in Zagreb. Ganze Familien wurden verhaftet und in verschiedene kroatische Konzentrationslager deportiert. Diese Verhaftungen und Verschleppungen verbreiteten sich über ganz Kroatien und wurden in mehreren „Etappen/Schüben“, im Jahre 1941 und bis ins Jahr 1942, fortgesetzt. Die letzte Deportation aus Zagreb fand im Frühjahr 1943 statt, wo sich noch […]
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Die Wannseekonferenz am 20. Januar 1942

[…]dass Henry Ford die NSDAP mit finanziert hätte. Wie „effizient“ die Fließbandmethode in den Konzentrationslagern aber war, lässt sich daran ersehen, dass von der Wannseekonferenz Mitte Januar 1942 bis zum Ende 1942 mehrere Millionen Juden aus West- und Mitteleuropa sowie aus der Sowjetunion ermordet wurden. Letztlich mag es für das […]

Kinder-KZs der kroatischen Ustaša-Terroristen im Zweiten Weltkrieg

[…]Sender „Freies Jugoslawien“, was geschehen war: „Unsere Partsianen befreiten aus dem Konzentrationslager Jastrebarsko bei Zagreb 900 Kinder aus Kozara, nicht 600. wie früher gemeldet wurde. Die Ustaše haben diese Kinder gequält und wollten sie im Geiste des Faschismus umerziehen. Alle diese Kinder befinden sich bereits auf befreitem Territorium“. Die größeren […]
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Es gab Juden in Reutlingen – von Bernd Serger / Karin-Anne Böttcher

[…]Mutter zuliebe nach Reutlingen zurückkehrte. Später verbrachten er und seine Frau vier Jahre im Konzentrationslager. Bei der Lektüre des Buchs wird dem Leser immer wieder schmerzlich bewusst: Diese Schicksale hätten sich ebenso gut in meiner unmittelbaren Nachbarschaft abspielen können – und haben sich wohl auch in ähnlicher Form abgespielt. Das […]
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Der Heilige Stuhl und Hitler-Deutschland – von Gerhard Besier

[…]an und warnte vor zersetzenden Religionskämpfen. Vermieden sind Andeutungen oder Hinweise auf Konzentrationslager und Judenverfolgung. In kurzen Exkursen verweisen die beiden Autoren auf die Entwicklungen der europäischen faschistischen Bewegungen während der Zwischenkriegszeit in Staaten wie Italien, Portugal und Spanien. In Österreich begrüßte Papst Pius XI. unter anderem das politische Wirken […]
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Auf immer und ewig − von Margret Steenfatt

[…]Ausschluss von Bildungsmöglichkeiten, willkürliche Festnahmen, Misshandlungen, Deportationen in Konzentrationslager. Während die historische Entwicklung sehr detailliert und gut nachvollziehbar dargestellt wird – das Glossar sollte entweder umfassender sein oder völlig durch Recherchetipps ersetzt werden –, überzeugt „Auf immer und ewig“ nicht als Roman: Die Personenzeichnung bleibt recht eindimensional und klischeehaft. Nike, der […]

Vor 90 Jahren: Der Propagandaroman „Horst Wessel Ein deutsches Schicksal“ oder aber Goebbels missglückte Heldenlegende

[…]eingestampft. Zwei weitere Geschichten wurden nicht veröffentlicht, sie hätten Ewers wohl das Konzentrationslager eingebracht.« Der einstmals begeisterte Adept der faschistischen Bewegung Hanns Heinz Ewers war als Schöpfer eines nationalen Märtyrers selbst zum Opfer der hochgradig selektiven und skrupellosen Ideologiegeschichtsschreibung der Machthaber geworden.“ (26) Goebbels Fehlgriff und zu den Gründen, warum der […]
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Das „Ahnenerbe“ der SS

[…]– des AE-Instituts für Wehrwissenschaftliche Zweckforschung, die an Häftlingen der Konzentrationslager Dachau (durch Rascher) und Natzweiler/Struthof (u.a. durch August Hirt [1898-1945]) durchgeführt wurden, zum Teil mit Unterstützung der Wehrmacht. Für die Mitverantwortung an diesen Menschenversuchen wurde der Reichsgeschäftsführer des AE, Wolfram Sievers, in den Nürnberger Nachkriegsprozessen zum Tode verurteilt; der […]

Daleká cesta (Distant Journey | Der weite Weg) – von Alfréd Radok

[…]und Antonín Bureš stehen in einem Gräberfeld. Aus dem Off spricht Otomar Krejča die Namen der Konzentrationslager. Daleká cesta | Distant Journey | Der weite Weg Tschechoslowakei 1949, 103 Min. Regie: Alfréd Radok Mit: Blanka Waleská, Otomar Krejča, Viktor Očásek, Zdeňka Baldová, Eduard Kohout Berlinale 2020 – Sektion: Berlinale […]
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Golda Maria – von Patrick Sobelman, Hugo Sobelman

[…]Frage wird uns bis zum Ende des Films begleiten. Während ihres ganzen Lebens, noch lange nach Konzentrationslager und Naziterror trug sie das Bild ihres Sohnes in sich, ohne es jemals zu vergessen. In jedem Kind, das ihr begegnete, sah sie ihren Sohn Robert und empfand eine große Zärtlichkeit, erzählt sie […]

Vernichtungslager KZ Chelmno

[…]München 1998. Herbert, Ulrich / Karin Orth / Christoph Dieckmann: Die nationalsozialistischen Konzentrationslager. Frankfurt/M 2002. Kammer, Hilde / Elisabet Bartsch / Manon Eppenstein-Baukhage: Lexikon Nationalsozialismus, Berlin 1999. Krakowski, Shmuel: „Das Todeslager Chelmno / Kulmhof – Der Beginn der ,Endlösung’“, Wallstein Verlag, Göttingen 2007. Rückerl, Adalbert (Hrsg.): „Nationalsozialistische Vernichtungslager im Spiegel deutscher […]

75 Jahre Grundgesetz: ein kurzer Rückblick

[…]Bevollmächtigter für Hessen, SPD, Staatssekretär und Chef der Staatskanzlei), der u.a. im Konzentrationslager Buchenwald inhaftiert gewesen ist und am „Buchenwalder Manifest“ mitgewirkt hat. Dann natürlich ein Hans Nawiasky (in den 1920ern Mitarbeiter des noch berühmteren Juristen Hans Kelsen), der von den Nazis „vertrieben“ wurde und lange Jahre im Schweizer Exil […]

Das „Zigeunerlager“ Lackenbach im österreichischen Burgenland

[…]die Roma und Sinti mit Einzelhaft, Essensentzug, schwerer Strafarbeit oder der Einweisung in ein Konzentrationslager bestraft. Ende März 1945 setzte sich die Lagerleitung beim Heranrücken der sowjetischen Armee nach Wien ab und ließ die inhaftierten Roma und Sinti zurück, denen dadurch opferreiche Evakuierungsmärsche, wie sie in anderen Lagern durchgeführt wurden, […]
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Death Mills – Todesmühlen: Einer der ersten Filme über den Holocaust

[…]Gruppe Verrückter, die Spaß am Morden hat. Der Film offenbart auch die Motivation dahinter. Die Konzentrationslager waren nicht nur Tötungsmaschinen, sie waren auch Geldmaschinen für die Nazis. Brillen, Schuhe, Familienerbstücke und andere Wertgegenstände der Opfer wurden verkauft. Den Bauern in der Umgebung verkaufte man die Asche aus den Krematorien als […]
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Der Sonderkommando-Aufstand in Auschwitz-Birkenau

[…]sowie der alltägliche gnadenlose Überlebenskampf unter der Häftlingsselbstverwaltung im Konzentrationslager leisteten dazu einen weiteren und bedeutenden Beitrag. So war die Sterblichkeit im Sonderkommando noch bis zum Sommer 1943 relativ hoch. Die Zwangsarbeit an den provisorischen Vergasungsbunkern wurde von brutalem Terror der SS, Hunger, Durst und Krankheiten begleitet. Die Lebensbedingungen sollten […]

Religiöses Leben der Kölner Juden im Ghetto von Riga

[…]und religiöses Leben im Ghetto von Riga beschrieben, was nur aus wenigen anderen Berichten über Konzentrationslager bekannt(9) ist. Heimatspezifischen Aspekt bekommt allerdings sein Aufsatz, da Schneider zum ersten Kölner Transport gehörte und auch häufig auf seine ehemaligen Gemeindeglieder eingeht. Er nennt Namen und Fakten, die auch heute für die Kölner […]
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Olga Benario-Prestes (1908–1942)

[…]ist es zu verdanken, dass Anita am Leben bleibt. Olga Benario-Prestes gerät in das Konzentrationslager Lichtenburg, später in das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück. Hier verbleibt sie drei Jahre. 1942 wird ihr die „Landes-Heil- und Pflegeanstalt“ Bernburg zum tödlichen Schicksal. Olga Benario-Prestes wird in den dortigen Gaskammern ermordet. Von den auferlegten 46 Jahren […]

Yael Bartana – Redemption Now

[…]dessen Form mit Stacheldraht und Schutzzäunen sowie Wachtürmen auch Erinnerungen an die Konzentrationslager hervorrief. Autor: Matthias Reichelt   Yael Bartana – Redemption Now Bis 10. Okt 2021, täglich 10–19 Uhr Jüdisches Museum […]

Bruno Brehm und sein Verhaltenskodex für die deutsche Wehrmacht

[…]in das du eingereiht bist“. Als Brehm das schrieb, gab es in Deutschland seit acht Jahren Konzentrationslager, seit sechs Jahren Diskriminierung und Verfolgung von Juden, waren seit drei Jahren Österreich und die Tschechoslowakei von der Landkarte verschwunden, seit zwei Jahren auch Polen, waren Holland, Belgien und Frankreich deutsche Besatzungsgebiete etc.. […]
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Die Holocaust-Industrie – von Norman G. Finkelstein

[…]motiviert. Mein Vater wie meine Mutter waren Überlebende des Warschauer Ghettos und der Konzentrationslager der Nazis.“[1] Damit legt er sich zweifellos eine Berechtigung zurecht, dermaßen offen und kritisch über die Nachwirkungen des Holocaust zu schreiben, da er sich als Sohn von Holocaustüberlebenden selbst zu der Gruppe zählen kann, die davon […]
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NS-Vergangenheit der Berliner Charité: Späte Ruhestätte für die Opfer

[…]abzustimmen. Insgesamt bekam Stieve ca. 270 Frauenleichname aus Plötzensee und dem Konzentrationslager Ravensbrück überstellt, an denen er untersuchte, ob beispielsweise Angst durch eine angekündigte Hinrichtung einen frühzeitigen Eisprung und das Ausbleiben oder Einsetzen von Monatsblutungen auslösen konnte. Das Ärzteblatt veröffentlichte 2007 einen Artikel über Stieve: „Man lasse die Versuchsobjekte ihren […]
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Sie mussten nach links gehen – von Monica Hesse

[…]der Handlung steht die 18-jährige Zofia, die als Einzige ihrer jüdischen Familie NS-Terror und Konzentrationslager überlebt hat und jetzt zur Gruppe der Displaced Persons gehört. Noch völlig befangen von dem, was sie in Auschwitz und anderen Lagern erlebt hat, versucht Zofia irgendwie weiter zu leben. Ihr primäres Lebensziel ist es, […]

Jugendstrafvollzug im Dritten Reich

[…]die Möglichkeit, die Überweisung von Gefangenen an die Polizei zur Unterbringung in einem Jugendkonzentrationslager anzuregen. Im Deutschen Reich existierten zwei „Jugendschutzlager“, eines für weibliche Jugendliche (Uckermark) und eines für männliche Jugendliche (Moringen). Beide unterstanden der Reichszentrale zur Bekämpfung der Jugendkriminalität und wurden bewacht und verwaltet durch die SS. Ein weiteres […]

Die slowakischen Juden im Zweiten Weltkrieg

[…]Nationalaufstand aus, dessen Hauptkampfgebiete in der Südslowakei und in der Nähe der geplanten Konzentrationslager lagen – was von den Deutschen als neuer Beweis für die Gefährlichkeit von Juden angesehen wurde (wie Himmler bei einem Besuch in Bratislava Tiso erklärte). Das glaubte in der Slowakei zwar kaum jemand, aber ein Zeichen […]

Kriegsverbrechen im 20. Jahrhundert – von Wolfram Wette / Gerd R. Ueberschär (Hrsg.)

[…]u. a. sowjetische Kriegsverbrechen an der polnischen Bevölkerung, kroatische Morde im Konzentrationslager Jasenovac, niederländische Verbrechen in Indonesien, sowjetische Gewalttaten auf deutschem Boden in der Schlussphase des Zweiten Weltkriegs, den alliierten Luftkrieg gegen die deutsche Zivilbevölkerung und US-amerikanische Gewalttaten während des Vietnamkrieges. Birgit Beck, Historikerin an der Universität Bern, untersucht Massenvergewaltigungen […]
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Die Jugend des Dritten Reiches im Widerstand

[…]Machterschleichung ihren Idealen treu blieben, verhaftet und nicht selten in eines der ersten Konzentrationslager gebracht. Auch Koebel konnte der Gestapo nicht entkommen, doch in Haft beging er einen Selbstmordversuch, der ihm im Nachhinein das Leben retten sollte: Die Gestapo entließ ihn und er konnte nach Großbritannien fliehen, wo er bis […]

Widerstand in Kunst, Literatur und Film

[…]einem Verhör durch die Gestapo, was nicht selten Folterungen oder sogar die Verschickung in ein Konzentrationslager zur Folge hatte. Durch diese ”Mundpropaganda”, die die Methoden der Gestapo preisgab, schreckten wohl viele davor zurück, ”Entartetes” zu lesen, zu sehen oder zu hören. Seit Kriegsbeginn, aber speziell als der Krieg die entscheidende […]

Die Revolution von 1848

[…]war zwar keine notwendige Bedingung für den 30. Januar 1933 (noch viel weniger für die Konzentrationslager, den Holocaust und die Verwüstung der europäischen Kultur), hat aber der deutschen Gesellschaft (dem Bürgertum, der Arbeiterschaft und den Bauern) für eine sehr lange Zeit das „Rückgrat“ gebrochen, so dass eine „normale“ Entwicklung wie […]

NS-Pressepolitik in Österreich ab 1938 am Beispiel eines Wiener Verlagshauses

[…]Leben. Einige Mitarbeiter des „Morgen“, des „Wiener Tag“ und der „Stunde“ wurden in Konzentrationslager verschleppt und kamen dort um (so starb der Satiriker Theodor Waldau am 27.03.1942 in Dachau), andere nahmen sich aus Angst vor Deportation in der Haft das Leben (darunter Maximilian Schreier), wiederum andere überlebten die Zeit im […]
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Das Internierungslager Biberach an der Riß 1942–1945

[…]Nachf.. GmbH, Berlin-Bonn, 1988. Kolb, Eberhard: Bergen-Belsen . Vom „Aufenthaltslager zum Konzentrationslager1943 bis 1945, 5. Auflg. Bergen-Belsen-Schriften, Vandenhoeck&Ruprecht, Göttingen 1996. Moskin, Marietta: Um ein Haar – Überleben im Dritten Reich. München 2005. Wenck, Alexandra-Eileen: Zwischen Menschenhandel und „Endlösung“: Das Konzentrationslager Bergen-Belsen, Schöningh-Verlag , […]
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Dem Tod davongelaufen – von Suzanne Maudet

[…]ihrer Tätigkeit für die französische Résistance in Paris verhaftet und zunächst in das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück verschleppt wurde. Wenig später kam sie dann in ein Außenlager des KZ Buchenwald in Leipzig, wo sie zusammen mit etwa 5.000 Mitgefangenen Waffen für die deutsche Wehrmacht produzieren musste. Als Mitte April 1945 das Lager […]

John Demjanjuk (1920-2012)

[…]nie mit Sicherheit rekonstruieren. Wenig nach seiner „Ausbildung“ war er wahrscheinlich im Konzentrationslager Majdanek eingesetzt. Kurz darauf, am 27. März 1943, tauchte er im Vernichtungslager Sobibor auf, wo er endgültig Teil des Vernichtungssystems wurde. Von Lublin aus, dem Majdanek ebenso wie Sobibor und andere Lager angegliedert waren, wurde die „Aktion […]

Die „Aktion Reinhardt“

[…]wurde noch offensiver. Am 1. Februar 1940 erging eine Weisung an den Inspekteur der Konzentrationslager, Richard Glücks (1989 – 1945) vom Reichsführer SS Heinrich Himmler (1900 – 1945) persönlich auch in den nun besetzten Gebieten Polens geeignete Strukturen zu finden, auf deren Grundlage man Konzentrations- und Vernichtungslager bauen könnte. Parallel […]

Hermann Göring (1893–1946)

[…]verstärkt. Des weiteren geht auf Göring die Gründung der Gestapo und die Errichtung der Konzentrationslager zurück. Ein weiteres Indiz für Görings Aufstieg war am 5. Mai 1933 seine Berufung zum Reichsluftfahrminister. Am 30. August ernannte Hindenburg den Hauptmann a. D. zum General der Infanterie. Nach dem erfolgreichen Westfeldzug beförderte Hitler […]

Die Geheime Staatspolizei (Gestapo) unter Führung von Heinrich Müller

[…]von seiner politischen Polizei Abgeordnete der KPD und SPD verhaften und in das neu errichtete Konzentrationslager Dachau verschleppen oder zu Hause festsetzen. Aufgabe der Gestapo ab 1933 Am 30. November 1933 wurde die Gestapo zu einem eigenen Zweig innerhalb der Verwaltung und war nun dem preußischen Ministerpräsidenten direkt unterstellt, was […]
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Die deutsche Frau und ihre Rolle im Nationalsozialismus

[…]konnten die Nationalsozialisten auf diesem Weg bereits die Menschen aufspüren, die sie später in Konzentrationslager zu bringen beabsichtigten. Der Rassewahn mit den Ariern als höchster Rasse bestimmte im Dritten Reich die betriebene Bevölkerungspolitik. Obwohl sich die NSDAP eigentlich als Männerpartei verstand und kaum Frauen als Mitglieder aufgenommen wurden, sollten Frauen […]
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Die Reichszentrale für jüdische Auswanderung

[…]die Erfüllung der Quoten verantwortlich gemacht und bei Nichterfüllung mit der Deportation ins Konzentrationslager bedroht. Hier legte Eichmann den Grundstein zu einem System, das er später im gesamten besetzen Europa ausbaute: man koordinierte die zuständigen Stellen und benutzte die jüdischen Vertreter selbst als Werkzeuge. Diese Methode fand auch in Deutschland […]

Donna Donna – das Lied über den Holocaust

[…]und diese Herkunft ist weiterhin umstritten. Es gibt jedoch einige Werke, welche es aus den Konzentrationslagern geschafft haben. Man möchte meinen, dass Musik und ein Konzentrationslager nicht zusammenpassen, aber es gab tatsächlich verschiedene Arten, wie sich die Häftlinge musikalisch ausdrücken konnten, das alles aber unter dem wachsamen Auge der SS. […]

Reichspogromnacht – Novemberpogrome 1938

[…]Deutschland. In den Tagen nach den Pogromen wurden etwa 30.000 jüdische Männer verhaftet und in Konzentrationslager verschleppt. Obwohl diese Aktion auf wenige Wochen beschränkt blieb, verursachte sie eine Katastrophe für die bürgerliche Existenz und das Selbstverständnis vieler Juden. Die Reaktion der Bevölkerung auf die Pogromnacht war gemischt. Während nur eine […]

Das Personenlexikon zum Dritten Reich – von Ernst Klee

[…]aber mit Sicherheit in seiner Bedeutung unterschätzt wird, und wer sich mit der Geschichte des Konzentrationslagerkomplexes Auschwitz beschäftigt hat, wird finden, dass Klee den Schergen Pery Broad entschieden zu harmlos darstellt. Ebenso wenig ist einem Autor abzuverlangen, für jede in das Lexikon aufgenommene Person die Recherchemöglichkeiten ausgeschöpft zu haben. Nehmen […]
Weiterlesen » Das Personenlexikon zum Dritten Reich – von Ernst Klee

Das Lager – von Arne Moi

[…]100-seitige Text unterscheidet sich von anderen Büchern ehemaliger Belsen-Häftlinge, weil er das Konzentrationslager in der Heide als gewollte Verlängerung von Auschwitz interpretiert, weil er die Mörder im Einvernehmen mit der deutschen Bevölkerung handeln sieht und weil er sich jeglicher Versöhnungsperspektive verweigert. „Oft haben wir geglaubt,“ schreibt Arne Moi an seine […]

Das Mädchen im blauen Mantel – von Monica Hesse

[…]dabei die Versuche einiger Niederländer, jüdische Mitbewohner vor der Deportation in deutsche Konzentrationslager zu retten. Deutlich wird, wie schwierig es war, Widerstand zu leisten, und dass es in der Bevölkerung hierzu unterschiedlichste Positionen gab. Dabei vermeidet Monica Hesse vorschnelle moralische Urteile und provoziert damit das eigenständige Urteilen der Leserinnen und […]

Adolf Hitler (1889–1945)

[…]autoritären, auf Hitler ausgerichteten Herrschaftssystems. Zeitgleich richtete die SA die ersten Konzentrationslager zur Internierung politischer Feinde ein. Nach der Beseitigung der politischen Opposition schaltete Hitler im Rahmen des so genannten Röhm-Putsches am 30. Juni 1934 die innerparteiliche Opposition aus, als er mit Hilfe von SS und Reichswehr in einer blutigen […]

Anne Frank (1929–1945)

[…]die beiden Helfer Viktor Kugler und Johannes Kleimann. Die jüdischen Gefangenen kommen in die Konzentrationslager im Osten. Am 3. September werden sie nach Auschwitz deportiert. Anne und ihre Schwester Margot kommen schließlich nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Anne Frank Ende Februar/Anfang März 1945, wenige Wochen vor der Befreiung des KZ, an […]

Wilhelm Brasse – Der Fotograf von Auschwitz – von Luca Crippa u. a.

[…]Brasse. Sein Beruf, Fotograf. Sein Schicksal, Auschwitz. „[…] kein Sanatorium, sondern ein Konzentrationslager. Ein Jude kann hier zwei Wochen überleben. Ein Pfaffe drei. Ein normaler Häftling bis zu drei Monate. Aber sterben werden alle.“. Der 23-jährige polnische Häftling Brasse mit der Nr. 3444 lebt länger als vorhergesagt. Er ist nützlich […]
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Hans Frank (1900–1946)

[…]und -ausrottung. Die „totale Bereinigung“ des GG von Juden durch die Zusammenführung in Konzentrationslagern, die Räumung der jüdischen Ghettos und die Errichtung und Führung der Konzentrationslager oblag allerdings nicht der Zivilverwaltung, sondern unterstand unmittelbar Himmler. Im Sommer 1942 fiel Frank zwischenzeitlich in Ungnade, nachdem er sich in öffentlichen Reden verstärkt […]

The Silence of Others – von Almudena Carracedo / Robert Bahar

[…]ist aber nicht die einzige Parallele der beiden Faschisten. Franco betrieb so wie Hitler einige Konzentrationslager, bis heute sind 190 von ihnen bekannt. Das letzte KZ wurde erst in den 1960er Jahren geschlossen. Die Opfer des Genozids in Spanien werden auf knapp eine halbe Million beziffert. Genaue Angaben sind aufgrund […]
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Käthe Kollwitz (1867–1945)

[…]sich von dem Artikel zu distanzieren. Für den Wiederholungsfall drohte man Käthe Kollwitz mit Konzentrationslager. Seitdem stand sie unter einem inoffiziellen Ausstellungsverbot, so dass sie in ihr Tagebuch schrieb: „Es wird mir ganz allmählich erst klar, dass ich wirklich mit meiner Arbeit zu Ende bin. Es gibt nichts mehr zu […]

Katyń 1940: Polnische Tragödie und internationales Lehrstück

[…]um Leningrad dienten. Nach polnischen Berechnungen wurden über 1,5 Mio. Polen von den Sowjets in Konzentrationslager deportiert, wo die meisten an Hunger und Erschöpfung umkamen. Im Frühjahr 1940 wurde zudem fast das gesamte Offizierscorps der polnischen Einheiten, die in sowjetische Gefangenschaft geraten waren, von den Sowjets erschossen. Diese Massenmorde geschahen […]
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Ernst Kaltenbrunner (1903-1946)

[…]verhandelte.“ Kaltenbrunner organisierte die Geheimen Staatspolizei (Gestapo) und den Aufbau des Konzentrationslagers (KZ) Mauthausen und war damit maßgeblich an der Judenverfolgung beteiligt. Am 11. September 1938 wurde Kaltenbrunner von Heinrich Himmler zum Höheren SS- und Polizeiführer Donau ernannt, womit ihm sowohl SS und SD als auch Polizei einschließlich Gestapo in […]

Wilhelm Frick (1877–1946)

[…]entworfen. Ferner wurde das Schutzhaftsystem durch Frick installiert, was viele Regimegegner in Konzentrationslager brachte. Auch rückwirkend wurde durch den Reichsinnenminister „Legalität“ geschaffen. Mit dem „Staatsnotwehrgesetz“ erschuf er nachträglich eine rechtliche Absicherung der Mordaktionen gegen die SA, welche im Zusammenhang mit dem „Röhm-Putsch“ ausgeführt worden waren. 1935 wurde das „Reichsbürgergesetz“ verabschiedet. […]

Holocaust-Komödien: Gefahr oder Chance?

[…]gegenüber. Die Ausbrüche der SA und das Leben im Ghetto werden ebenso gezeigt wie das Konzentrationslager, von dem der jüdische Friseur schließlich flieht. Dies führt zum Höhepunkt des Films, der Verwechslung des Juden mit dem Diktator und der Rede Chaplins für eine Welt von Gleichheit und Demokratie. Jodi Shermann erwähnt […]

Eichmann in Jerusalem – 60 Jahre später: Der Versuch einer Bestandsaufnahme (2. Teil)

[…]Aus ihrer zwangsläufigen Rolle als „Zuschauerin“ (da sie ja das Glück hatte, nie in einem Konzentrationslager „entmenschlicht“ worden zu sein, denn die einwöchige „Ingewahrsamnahme“ 1933 zum Verhör ist ja nicht einmal als Haft zu bezeichnen, und auch die Internierung im Mai 1940 in Südfrankreich war glücklicherweise nur von sehr kurzer […]
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Widerstand 1933-1945

[…]um Lappalien handelt. Aber gerade diese waren im wahrsten Wortsinn überlebenswichtig:[35] „Das Konzentrationslager Auschwitz war nach dem konsequent realisierten Plan seiner Schöpfer ein Ort, an dem die Häftlinge vernichtet werden sollten. Zudem ist bekannt, dass die Arbeits- und Lebensbedingungen im Lager in der Absicht der SS und nach späteren Feststellungen […]

Sehenswerte Filme auf der Berlinale 2024

[…]Vorhangs wiederzuentdecken. Sie besuchen bedeutende Orte wie Warschau, Łódź, Krakau und das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Ruth ist auf der Suche nach ihren familiären Wurzeln und möchte mehr über die Geschichte ihrer Familie erfahren. Ihr Vater, der einst beschlossen hatte, Polen zu verlassen und mit seiner Vergangenheit abzuschließen, ist hauptsächlich dabei, um […]

Rudolf Vrba (1924–2006)

[…]Aber nichts ist perfekt, und das System hatte eine Schwäche, und auf diese habe ich gebaut. Jedes Konzentrationslager – also auch Auschwitz, auf das ich mich vor allem beziehe – war von zwei Postenketten umgeben, die „kleine“ und die „große Postenkette“. Die „kleine Postenkette“ bewachte nachts das eigentliche Barackenlager, sie hat also […]

Staat, Verwaltung und Justiz im Kaiserreich

[…]worden war oder seine Strafe verbüßt hatte, wurde oft genug von der Gestapo anschließend in ein Konzentrationslager gebracht oder erschossen. (…) Hitlers letzter Justizminister Thierack aber ließ 1942 der Gestapo gegenüber Juden, Polen Ukrainern und Zigeunern freie Hand und lieferte sie auch aus dem Strafvollzug zur ›Vernichtung durch Arbeit‹ aus. […]

Die deutsche Nachkriegsgesellschaft und der Holocaust

[…]2001, S. 8, vgl. dazu auch Kapitel 3.3. [26] Eugen Kogon, Der SS-Staat. Das System der deutschen Konzentrationslager, 11. Auflage München 1983, S. 409. [27] Norbert Frei/Sybille Steinbach (Hrsg.), Beschweigen und Bekennen. Die deutsche Nachkriegsgesellschaft und der Holocaust, S. 8. [28] Ralph Giordano, Die zweite Schuld oder Von der Last […]
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Zweimal verfolgt – von Johanna Krause

[…]Versippung“ aus. Er kann sich später dem Militärdienst entziehen, die Ehefrau durchsteht die Konzentrationslager. Ab Anfang Mai 1946 betreiben die Beiden den „Eisenacher Hof“ (Striesen) im Parteiauftrag. Johanna Krause will den neuen Parteisekretär bedienen. „Und dann fiel mir alles, was ich in den Händen hatte, die Gläser und das Geschirr […]

Jakob der Lügner – von Frank Beyer

[…]Nationalsozialismus auseinandersetzt. Vorherrschend war in der DDR bis dahin die Darstellung der Konzentrationslager aus der Perspektive des kommunistischen Widerstands. Neben dem Gründungs-Mythos der DDR aus dem kommunistischen Widerstand heraus war die außenpolitische Orientierung der DDR ein Grund für die zurückhaltende Darstellung. Die DDR hatte sich im Nahost-Konflikt, wie viele kommunistische […]

Das Auswärtige Amt im Dritten Reich

[…]wird gegen die Abschiebung von insgesamt 6000 polizeilich näher charakterisierter Juden nach dem Konzentrationslager Auschwitz (Oberschlesien) kein Einspruch erhoben.“3 Hierfür wurde Ernst Freiherr von Weizsäcker 1949 im „Wilhelmstraßen-Prozess“ „gegen Weizsäcker und Genossen“ zu sieben Jahre Haft verurteilt. Abschließend kann gesagt werden, dass im für die „Judenfrage“ zuständigen Referat DIII des […]

Das Jüdische Museum Prag: Rückblick auf 100 schwere Jahre

[…]Quittungen aus – diese Quittungen waren sehr wichtig, denn kurz vor der Deportation ins Konzentrationslager mussten sie vorgelegt werden, wie die Deportierten am Sammelplatz auch ihre Wohnungsschlüssel, Safenummern, Kontonummern, restliches Gepäck und letzte Wertgegenstände hinterlegen mussten. „Herren in Uniform brüllten uns auf deutsch irgendetwas zu, erst später erfuhr ich, dass […]
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„Politische Wissenschaft“ im Zweiten Weltkrieg − von Gideon Botsch

[…]Husen ein Strafverfahren wegen Rassenschande n i c h t eingeleitet werden konnte, wurde er dem Konzentrationslager Sachsenhausen überstellt“ (S. 122). Die Fakultätsleitung intervenierte nicht, stellte einen neuen Dolmetscher ein und Husen starb 1944 – die Todesursache ist nicht bekannt – im Lager. Mit Gewissenhaftigkeit und komplexer intellektueller Durchdringung weist Botsch nach, […]
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Braune Karrieren – von Christine Pieper / Mike Schmeitzner / Gerhard Naser (Hrsg.)

[…]verhaftete die Gestapo konspirative Zirkel sowie die Leitung der Bibelforscher: Todesstrafen, Konzentrationslager, Gefängnis und Zuchthaus. Hans Müller zerstörte Lebensentwürfe, die Zukunft von Familien und manchen unerschütterlichen Glauben an das Gute im Menschen. Vorbild und Ideengeber für die Dresdner Ausarbeitung über die persönlich ins faschistische Regime Verstrickten war das von Hermann […]
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Sehenswerte Filme auf der Berlinale 2020

[…]erfundene Sprache rettet leben und Erinnerung. Ein junger Belgier entgeht knapp dem Tod in einem Konzentrationslager, indem er schwört, kein Jude, sondern Perser zu sein. Um zu überleben, muss er Farsi unterrichten, ohne es zu beherrschen. Denn der Lagerkoch  träumt von einer Zukunft im Iran. weiter Irradiés Erinnerungen an den […]

Der letzte Zug – von Joseph Vilsmaier / Dana Vávrová

[…]deportiert. Wie Vieh pfercht die Gestapo sie in Viehwaggons. Abfahrt Bahnhof Grunewald. Ziel das Konzentrationslager Auschwitz. Eine sechstägige, qualvolle und alptraumhafte Reise in die Hölle. In der stickigen Enge dursten und hungern die Eingesperrten. Unaufhaltsam fährt der Zug und mit ihm der Zuschauer, der sich mit im Innern des Waggons […]
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Alfred Apfel (1882–1941)

[…]forderte er auf Exilantenversammlungen die Freilassung Ossietzkys aus dem Konzentrationslager und verfasste Artikel für Exil-Blätter. Im Sommer 1940 wurde Dr. Alfred Apfel im Zusammenhang mit dem deutschen Angriff in Bassens, in der Nähe von Bordeaux, interniert. Beim Näherrücken der deutschen Truppen gelang ihm die Flucht ins noch unbesetzte Frankreich. Er […]

Der Junge im gestreiften Pyjama – von John Boynes

[…]Problem, das aber vor allem den Roman betrifft, da im Film nie spezifiziert wird, um welches Konzentrationslager es sich handelt: In Auschwitz gab es keine Kinder. Kinder, die das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau erreichten, wurde direkt nach der Ankunft als „nicht arbeitsfähig“ eingestuft und vergast. Holocaust-Experte Henry Gonshak wandte diesbezüglich zwar ein, […]

Eichmann in Jerusalem – 60 Jahre später: Der Versuch einer Bestandsaufnahme (3. Teil)

[…]keinen Bezug zu den (westlichen) Siegermächten hatten, also nahezu alle zivilen Opfer in den Konzentrationslagern oder auch schon zuvor bei den Einsatzgruppen, war die deutsche Justiz ausschließlich zuständig; die sehr unterschiedlichen Entwicklungen wurden zumindest im Überblick angerissen. Von den o.g. erfolgreich durchgeführten Strafverfahren vor verschiedenen Landgerichten abgesehen, blieben – allein […]
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Julius Streicher (1885-1946)

[…](KPD und SPD) befanden sich schon im Frühjahr 1933 großteils in Haft im Gefängnis oder Konzentrationslager. Um selbst Kindern den Rassismus in die Wiege zu legen, gab der Stürmer-Verlag nun auch antisemitische Bilderbücher wie „Der Giftpilz“, „Trau keinem Fuchs auf grüner Heid und keinem Jud bei seinem Eid – Ein […]

Die Sturmabteilung (SA)

[…]von politischen Gegnern und Juden eingesetzt. Im Frühjahr 1933 errichtete die SA die ersten Konzentrationslager. Gegenüber der Partei führte die SA zunehmend ein Eigenleben, und Röhm als Chef der größten Organisation innerhalb der NSDAP beanspruchte mehr Einfluss und Macht für sich und die Organisation. Mit seinem Plan, SA und Reichswehr […]

Der Röhm-Putsch am 30. Juni 1934

[…]05. März 1933 ungekannte Ausmaße an. Die Verhafteten werden willkürlich gefoltert, die ersten Konzentrationslager in Dachau und Oranienburg sind fest in der Hand der SA. Im Jahr nach der Machtergreifung verzehnfacht sich die Zahl der Mitglieder der SA auf über 4 Millionen. Auch auf politischer Ebene sichern die Parteiobersten während […]

Die Reichsvertretung der Juden in Deutschland

[…]Reichsvereinigung aufgelöst, ihr Vermögen beschlagnahmt und die letzten Mitarbeiter wurden in Konzentrationslager deportiert. Autor: Axel Meier   Literatur Salomon Adler-Rudel, Jüdische Selbsthilfe unter dem Naziregime 1933-1939, Tübingen 1974 Kurt Jacob Ball-Kaduri, ”The National Representation of Jews in Germany – Obstacles and Accomplishments at its Establishment”, in: Yad Washem Studies on […]

Neue Tendenzen in der NS-Täterforschung

[…]Shoah beteiligten Funktionseliten. Stellvertretend sei auf die Studie von Karin Orth (2000) zur Konzentrationslager-SS und auf die bahnbrechende Untersuchung von Michael Wild (2000) zum Führungskorps des Reichssicherheitshauptamtes verwiesen. Beide Tätergruppen wiesen aufgrund der Geburtsjahrgänge, der sozialen Herkunft, der Berufsausbildung und der Gewaltsozialisation in völkisch-rechtsradikalen Gruppierungen eine große personelle Homogenität auf, […]

Weibliche Identität in der Haft

[…]Häftlingsgesellschaften in KZ und Gulag, Wien 1996 Haustein, Petra/Schmolling, Rolf (Hrsg.): Konzentrationslager. Geschichte und Erinnerung. Neue Studien zum KZ-System und zur Gedenkstruktur, Ulm 2001 Hilberg, Raul: Täter, Opfer, Zuschauer, Frankfurt/M. 1997 Kos, Marta: Frauenschicksale in Konzentrationslagern, Wien 1998 Lair, Katina: Berichte vom Überleben. Frauen in Auschwitz-Birkenau, in: Lichtenstein, Heiner/Romberg, Otto […]

Theresienstadt – von Benjamin Murmelstein

[…]sicher jedoch ist die Anmerkung auf dem Klappentext falsch, wenn es sich um den Begriff „Konzentrationslager“ in genere handelt. Da gilt Josef Weiss, der letzte Judenälteste von Bergen-Belsen, ganz sicher als konkreteres Beispiel. Auch er, der letzte Judenälteste von Bergen-Belsen, überlebte. Aber er wurde selbst noch neulich im Rundfunk und im Jahre 2013 […]

Hans-Joachim Riecke (1899–1986)

[…]während dessen Überführung am 7. August 1933 von der Detmolder „Schutzhaft“ in das Konzentrationslager Dachau, also während Rieckes Amtszeit als Staatsminister für Schaumburg-Lippe. Zum anderen die durch seine Unterschrift dokumentierte Verantwortung  für den Erlass des Ministeriums für Ernährung und Landwirtschaft vom 18. September 1942 zur „Lebensmittelversorgung von Juden“. Aufgrund dieser […]

„Die Pflicht, sich an den Holocaust zu erinnern!“

[…]am 27. Januar. An diesem Tag hat 1945 die sowjetische Rote Armee das nationalsozialistische Konzentrationslager Auschwitz befreit, die schlimmste Leidensstätte der Menschheitsgeschichte. Sowjetische Truppen haben am selben Tag auch das benachbarte Lager Birkenau befreit. In beiden Lagern haben vorwiegend Juden gelitten, sie wurden zu Tode gemartert, sind verhungert, wurden erschossen, […]
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German Concentration Camps Factual Survey – von Sidney L. Bernstein || Night will Fall – von André Singer

Der schockierende Dokumentarfilm „German Concentration Camps Factual Survey“ über die Konzentrationslager der Nazis basiert auf Aufnahmen von Kameraleuten der alliierten Streitkräfte im Jahre 1945. Tausende Leichen liegen über das Lager verstreut, verweste Körper, von Hunger und Qualen gezeichnet. Dazwischen regen sich die Überlebenden, apathisch können sie ihr Glück kaum fassen. […]
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Ein Skandalurteil – oder der ganz normale Wahnsinn im Dritten Reich?

[…]„Zigeunermischling“, der wegen seiner „falschen“ Abstammung erst verhaftet und dann ins Konzentrationslager gesteckt wurde. Der Kläger stützte seinen Anspruch auf § 1 Abs. 1 des Bundesentschädigungsgesetzes aus dem Jahr 1953: „Anspruch auf Entschädigung nach diesem Gesetz hat, wer in der Zeit vom 30. Januar 1933 bis zum 8. Mai 1945 […]
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Das Ghetto in Wilna

[…]Ostland, zu dem auch Litauen gehörte, befohlen. Die arbeitsfähigen Juden sollten in Konzentrationslager deportiert, die anderen ermordet werden. Die Deutschen begannen ab August mit der Auflösung des Ghettos. Im September kam es im Rahmen von Räumungsaktionen zu Schusswechseln zwischen der SS und Verbänden der FPO. Um weiteres Blutvergießen zu verhindern […]

Emanuel Moravec (1893–1945)

[…]Miloslav Moulis: Slované v nacistických koncentračních táborech (Slaven in Nazi-Konzentrationslagern), in: Slovanský přehled Nr. 1/1992, S. 32-40 [16] Tomás Pasák in dem zitierten Interview [17] Frantisek Mainus: Totální nasazení – Česi na pracích v Nĕmecku 1939-1945 (Totaleinsatz – Tschechen zur Arbeit in Deutschland), Brno 1970, S. 99 ff. [18] Tomás […]

Militärprostitution im Dritten Reich

[…]Edition Hentrich, ISBN 978-3894681418 Baris Alakus: Sex-Zwangsarbeit in nationalsozialistischen Konzentrationslagern, Mandelbaum-Verlag, ISBN 978-3854762058 Patrick Buisson: 1940 – 1945 Années érotiques: Vichy ou les infortunes de la vertu, Verlag Albin Michel, ISBN 978-222618394 Robert Sommer: Das KZ-Bordell – Sexuelle Zwangsarbeit in nationalsozialistischen Konzentrationslagern, Schöningh-Verlag, ISBN 978-3506765246 Birgit Beck: Wehrmacht und sexuelle […]

Der Naumann-Kreis

[…]und nachweislich 1943 für die Verhaftung und Deportation von 2.000 französischen Juden ins Konzentrationslager Majdanek verantwortlich, später: 1950–1958 Landtagsabgeordneter in Nordrhein-Westfalen, 1957–1972 Mitglied des Deutschen Bundestages sowie Mitglied des Europaparlamentes von 1969–1974. Werner Best, Stellvertreter von Reinhard Heydrich (SS-Obergruppenführer sowie Leiter des Reichssicherheitshauptamtes, 1941 von Hermann Göring mit der so […]

Europäisches Appeasement und deutsche Aufrüstung 1933–1936

[…]Monat in aller Öffentlichkeit Oppositionelle gejagt, geschlagen, vorgeführt, in Gefängnisse, Konzentrationslager oder in SA- und Parteiheime bzw. Keller verschleppt und zum Teil ermordet. Razzien und Massenverhaftungen in Arbeitervierteln, Plünderungen und Verwüstungen von Parteibüros, Gewerkschaftshäusern und Privatwohnungen waren in diesen Tagen die Regel. Die Errichtung von Konzentrationslagern wurde öffentlich bekannt gegeben, […]
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Sie nannten ihn Amigo – von Heiner Carow

[…]Hilfsbereitschaft. Tatsächlich war Pepp politischer Häftling, der es geschafft hatte, aus dem Konzentrationslager, in dem er untergebracht war, zu fliehen. Dass er einen politischen Gefangenen vor sich hat, erkennt Amigo am roten Winkel und weiß, dass nach diesem inzwischen mit grellen Plakaten („Raubmörder gesucht!“) gefahndet wird. Kurzerhand beschließt Amigo dennoch […]

„Szmalcownicy“: Polen debattiert über Widerstand, Kollaboration und Denunziantentum im 2. Weltkrieg

[…]der bei dem deutschen Entschluß mitgewirkt haben dürfte, gerade hier Vernichtungs- und Konzentrationslager zu errichten.[12] In Polen leben kaum noch Juden, aber es existiert ein „Antisemitismus ohne Juden“, der unausgesetzt altbekannte „Argumente“ wiederholt: Juden sind destruktiv, staatsfeindlich und antinational, Juden waren vor dem Krieg kapitalistische Ausbeuter und danach kommunistische Unterdrücker, […]
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Der Umgang mit Gedenkstätten in Deutschland

Etwa 18 Millionen Menschen wurden unter nationalsozialistischer Herrschaft durch ideologisch und rassistisch begründeten Massenmord zu Tode gequält, vergiftet, erschossen, vergast, durch Zwangsarbeit umgebracht oder verhungerten in den Lagern und Ghettos. Schon die Ortsbezeichnungen „Auschwitz“, „Dachau“, „Sobibor“ oder „Bergen-Belsen“ sind heute „Gedenkstätten“ im allgemeinen Bewußtsein: Ihre bloße Erwähnung löst ein Gedenken […]

Die Deutsche Polizei im Nationalsozialismus

[…]zu machen. Die Folge dieses Vorgehens war die Errichtung einer beachtlichen Anzahl von Konzentrationslagern in den besetzten Gebieten. Neben dem RSHA stand das Hauptamt der Ordnungspolizei, das ebenfalls in weitere Ämter aufgeteilt worden war. Geleitet wurde das Amt vom Chef der Ordnungspolizei. Seit Gründung dieses Amtes bis zum 31.08.1943 nahm […]

„Deutsches Haus“ – Serie über den Auschwitz Prozess

[…]Es handelt sich um den ersten Strafprozess, bei dem ehemalige SS-Offiziere für ihre Verbrechen im Konzentrationslager Auschwitz angeklagt werden. Obwohl Eva zuvor noch nie von Auschwitz gehört hat, fühlt sie sich innerlich verpflichtet und nimmt die Aufgabe trotz aller Widerstände an. Erst während ihrer Übersetzungsarbeit realisiert Eva das ganze Ausmaß […]
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Nebel im August – von Robert Domes

Robert Domes: Nebel im August. Die Lebensgeschichte des Ernst Lossa, München 2008 Als Ernst Lossa am 1. November 1929 in Augsburg geboren wird, ist er der Stolz seiner jungen Eltern, die zum Volk der Jenischen gehören und sich als landfahrende Kurzwarenhändler ihren Unterhalt verdienen. Extreme materielle Not bestimmt die Kindheit […]

Die Mütze oder Der Preis des Lebens – von Roman Frister

[…]Es steht in einer Reihe der „Überlebensbücher“, die das Leben, Sterben und Überleben in den Konzentrationslagern des deutschen Nationalsozialismus schildern. Unter den vielen dieser Berichte, die ich las, ist er einer der erbarmungslosesten, schonungslosesten. Fristers Sprache ist elaboriert, gekonnt. Umso erschütternder der Inhalt. Zugleich dokumentiert die späte Veröffentlichung auch die […]
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Niederländische Bahn zahlt Entschädigung an Holocaust-Opfer

[…]Die SNCF transportierte während der deutschen Besatzung über 70.000 Menschen in NS-Konzentrationslager. Die Deutsche Bahn als Nachfolgerin der Reichsbahn bekennt sich zu ihrer moralischen Verantwortung und unterstützt beispielsweise die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem finanziell. Konkrete Entschädigungszahlungen fanden bisher jedoch nicht statt. Autorin: Eva […]
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Endlösung am Bernsteinstrand

[…]in Ostpreußen fand noch Ende Januar 1945 statt In der Provinz Ostpreußen gab es kein großes Konzentrationslager. Doch unmittelbar nach der Besetzung Polens 1939 begann die SS auf Danziger Boden mit dem Bau des KZ Stutthof, das bald zahlreiche Außenlager in Ostpreußen unterhielt. Diese wurden im Herbst 1944 „aufgefüllt“, als […]

Ein Zug gegen das Vergessen!

[…]will ganz offensichtlich ihre Mitverantwortung an der Deportation von jüdischen Kindern in die Konzentrationslager vergessen machen, indem sie dem, an dieses braune Kapitel der Geschäftstätigkeit der damaligen Deutschen Reichsbahn erinnernden Zug, hohe Trassennutzungsgelder und Haltegebühren an ihren Bahnhöfen abverlangt. Für den Berliner Hauptbahnhof sprach die Deutsche Bahn dem „Zug der Erinnerung“ […]

Jakob der Lügner – von Jurek Becker

Ein Widerstreit von Wahrheit und Hoffnung: „Jakob der Lügner“ Die Geschichte von Jakob Heym, Jakob dem Lügner existiert aktuell in drei Versionen. Da wäre der Roman von Jurek Becker (1938 – 1997) aus dem Jahre 1969, der auf einem Drehbuch basiert, das er für einen Film geschrieben hatte, bei dem […]

Die NPD in den 1960ern – Geschichte und Ideologie

[…]Vgl. Politisches Lexikon, Stichwort „Völkerverständigung“. [76] Vgl. ebd., Stichwort „Konzentrationslager“. [77] Vgl. Niethammer: 270. [78] Vgl. Politisches Lexikon, Stichwort „Landwirtschaft“. [79] Vgl. Bauern klagen an! Entschließung des 1. NPD-Agrarkongresses zur Lage der deutschen Landwirtschaft, DN vom 4.11.1966, Quellenabdruck in: Karl-Joachim Kierey: Die „Deutschen Nachrichten“ (DN) – Kurzanalyse, in: Gebauer, Bernhard: […]