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[…]hatte ebenso wie der katholische Philosoph Romano Guardini die Imitation des Religiösen durch den Faschismus kritisiert. Faschismus als Totalitarismus Eine der frühesten und zugleich einflußreichsten Interpretationen des Faschismus ist die des Totalitarismus. Ausgehend von der Voraussetzung einer liberalen Demokratie, die durch individuelle Freiheit, Pluralismus sowie eine klare Trennung zwischen Staat, […]
[…](Kurella, Alfred: Mussolini ohne Maske; Berlin 1931). Im letzten Abschnitt „Ausblick – Faschismus, Totalitarismus, Desiderate“ referiert Matthias Damm zusammenfassend die Interpretationen über den Faschismus und seiner Nachwirkung in historischer, soziologischer und politikwissenschaftlicher Perspektive. Der Rezensent teilt die Ansicht des Autors über die chaotischen Zustände des politischen Systems in der zweiten […]
[…]in den Überzeugungen der Aufklärung kristallisiert.“ Die Antworten von Pragmatismus und Faschismus sind allerdings gegensätzlich: Während der Pragmatismus die Gestaltung der Gesellschaft einem demokratischen Gemeinwesen überlässt, antwortet der Faschismus mit der Absolutsetzung eines Einzelwillens, dem des „Führers“ oder des „Duce“. Auch wenn man mit nicht mit allen Details seiner Untersuchung […]
1996 wurde der dem Benediktinerorden angehörende ehemalige Erzbischof von Mailand Alfredo Ildefonso Schuster (18. Januar 1880 – 30. August 1954) von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen. Wie wir noch sehen werden, sind hier viele Fragen ob der Gesinnung und der Historie dieser Person angebracht. Aus kirchenrechtlicher Sicht sind als Voraussetzungen […]
[…]war ich dort einem Mobbing ausgesetzt, das darauf abzielte, die von mir verwendeten Begriffe wie Faschismus oder Neo-Faschismus zu eliminieren. Die im ZfA geltende, vordergründig auf der „Vorurteilsforschung“ basierende Forschungskonzeption, ist in Wahrheit eine dem Positivismus verpflichtete Ideologie und die wissenschaftstheoretische Ausrichtung dieses Instituts bei der Erforschung des Anti-Semitismus ist […]
[…]der DDR, in: Wolfgang Benz (Hg.): Jahrbuch für Antisemitismusforschung 2 (1993). Reinhard Opitz: Faschismus und Neofaschismus, Bonn 1996. Wilfriede Otto: Die „Waldheimer Prozesse“ 1950, Historische, politische und juristische Aspekte im Spannungsfeld zwischen Antifaschismus und Stalinismus, Forscher und Diskussionskreis DDR-Geschichte, Hefte zur ddr-geschichte 12, Berlin 1993. raf: texte der raf, Überarbeitete […]
[…]von Anfang an als gewaltbereit und autoritär auftrat, nicht möglich ist. Ein demokratischer Faschismus existiert nicht, denn Faschismus ist bei allem Kollektivismus auf einen Führer zugeschnitten, der das Rutenbündel festumklammert hält und in „wir“ und „die“ unterteilt – „die“ müssen dabei stets vernichtet werden. Der Kommunismus hingegen will den Klassenkampf […]
[…]Für Mussolini mischte sich die Katholische Aktion an der Basis zu sehr in die Belange des Faschismus ein und befahl Gegenmaßnahmen. Papst Pius war entsetzt wegen der gewaltsamen Übergriffe und Behinderungen. Er probte die Konfrontation. Doch am Ende gab er nach. Seine „Soldaten“, wie er sie nannte, sollten sich zurückziehen […]
[…]1946 hatte die zuständige Sozialabteilung der Provinzialverwaltung Julius Cohn als „Opfer des Faschismus“ vorläufig anerkannt.[50] Bei einem eingehenden formalen Verfahren befürwortete der „Ortsausschuss Opfer des Faschismus“ von Werneuchen am 23. Mai 1946 seine entsprechende Anerkennung.[51] Der im nächsten Schritt zu beteiligende Kreisausschuss sprach sich am 26. Juni 1946 aber gegen […]
[…](Strobl, Ingrid: „Sag nie, du gehst den letzten Weg“. Frauen im bewaffneten Widerstand gegen Faschismus und deutsche Besatzung. Fischer Taschenbuch Verlag 1995. Seite 309.). Einerseits brachen diese Gruppen die Vereinzelung auf, indem sie eine Gemeinschaft mit einem Ziel verkörperte, andererseits war Einsamkeit etwas, das man im Kampf gegen den Faschismus […]
[…]antisowjetische Haltung war nicht nur durch die eindeutige antikommunistische Stoßrichtung des Faschismus begründet, sondern auch auf der Angst einer stärkeren Annäherung des Deutschen Reiches und der Sowjetunion. Dazu Ciano: „Man darf […] nicht vergessen, daß die Leute ’nieder mit Rußland‘ rufen und dabei denken: ‚Nieder mit Deutschland'“[6]. Mussolini sah seine […]
[…]entsprungen erscheinen. Aber „Pans Labyrinth“ ist eben auch ein Film, der die Schrecken des Faschismus aus der Sicht der verwundbarsten Menschen überhaupt zeigt. Ofelia, ein Kind, stellt sich mit all ihrer Unschuld und Güte dem personifizierten Bösen, denn genau das ist Vidal. Wer geglaubt hat, nie eine fiktive Figur mehr […]
[…]Diese drei Eigenheiten machten ihn weitaus gefährlicher als etwa den italienischen „Faschismus“, mit dem er terminologisch („Antifaschismus“) oft gleichgestellt wird. Der Nationalsozialismus wollte nichts weniger als den ganzen Menschen: körperlich „gestählt“, „weltanschaulich durchdrungen“ und dem Führer „hingegeben“. Diesem Totalitätsanspruch zu widerstehen, war außerordentlich schwer, denn schon der Versuch dazu konnte […]
[…]brieflich zur Verfügung zu stellen, um so die vorliegenden Dokumentationen über die Opfer des Faschismus zu komplettieren“. In der Januar/Februar-Ausgabe des „Bulletins“ von 1959 finden wir den Text von Zdenko Levental „Eine wichtige Aufgabe: Materialsammlung zum Kampf der jugoslawischen Juden gegen den Faschismus“. Darin wird nachgewiesen, wie unbefriedigend die Aufstellung […]
[…]Jahren auch Erinnerungen an die im Gegensatz zu den „Kämpfern“ als „Opfer des Faschismus“ verstandenen Verfolgten und Ermordeten. Außer zahlreicher Fach- und biografischer Literatur zeigten Verfilmungen – zum Beispiel 1961 „Professor Mamlock“, 1972 „Die Bilder des Zeugen Schattmann“– zwar ebenfalls Lebenswege zu politischer Erkenntnis und Widerstand, erinnerten aber unmißverständlich auch […]
[…]Dafür war es nötig, die deutliche Minderheit, die an das „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus“ gemahnten, kaltzustellen. Wiederbewaffnung und KPD-Verbot waren die zwei Seiten einer Medaille. Vergessen die Millionen Opfer des Faschismus, stattdessen stilisierten sich die Deutschen selbst zu Opfern einer Hitlerdiktatur, und die Vertriebenenverbände klagten über den neuen […]
[…]ließ sich nicht beirren und setzte alles auf eine Karte, überzeugt davon, dass die Zukunft dem Faschismus gehöre. Es war eine Zeit der extremen Polarisierung, in der die alten Gewissheiten des 19. Jahrhunderts endgültig zerbrachen und Platz für neue, dunkle Ideologien machten. Im Schatten von Hitler und dem Nationalsozialismus Am […]
[…]im Werden“ in der „Sozialistischen Warte“ aus, in dem es heißt: „Den Faschismus zu schlagen, kann sich zunächst keine Organisation für sich vornehmen, also muss man versuchen, die Gleichgerichteten zu gemeinsamer Aktion zusammenzubringen.“ Allerdings erreichte der ISK auch diesmal nicht sein Ziel. Zwar kam es am 26. September 1935 zu […]
[…]werten sie als Kriterium der Praxis an marxistischer Theorie. Beider Haltung gegenüber dem Faschismus war bedingungslos konträr. Jedoch sahen sie nicht ein, diesen „als ein letztes Stadium des Kapitalismus zu interpretieren, dem der Sozialismus ohne viel eigenes dazutun auf dem Fuße folgen werde.“ Backes weist überzeugend in seinem Beitrag den […]
[…]leicht, weil er sich als Anhänger, beinahe Verehrer von Mussolini und dem italienischen „Faschismusmodel“ positioniert hat. Einen ersten Überblick zu dieser offen verfassungsfeindlichen Vereinigung bietet der betreffende Artikel bei Wikipedia mit weiteren Nachweisen. Auch insoweit ist die personelle Kontinuität mit Händen greifbar. Nun hat der ehemalige Kronprinz in seinem Schreiben […]
[…]Ideologie, die jedoch die revolutionäre Idee der politischen Linken mit aufgriff. Der Name Faschismus geht zurück auf die Fasces, das Liktorenbündel. Die Liktoren waren die Leibwächter hoher Beamter (einst Königen, später Prätoren, Konsuln und Diktatoren) im Römischen Reich und trugen die Fasces genannten Rutenbündel vor eben diesen her. Die Fasces […]
[…]Beschäftigung nebst Vereinnahmung des Staates für ideologische Zwecke (vom italienischen Faschismus bis zum sowjetischen Stalinismus oder Maoismus); auf diesem ganz eigenen partei-ideologischen Gebiet hat das 20. Jahrhundert sehr viele Stilblüten hervorgebracht. Zugespitzt in der neuartigen, erst unter den Bedingungen totalitärer Herrschaftssysteme überhaupt funktionierenden Staats- bzw. Regierungsform der sog. „Bürokratie“, die […]
[…]zu rechtspolitischem und faschistischem Gedankengut. Die Ausarbeitung eines norwegischen Faschismus Bei seiner Rückkehr nach Norwegen im Jahr 1929 brachte Quisling ausgearbeitete Pläne für eine politische Bewegung mit, die radikale Verfassungsänderungen einschließlich eines militaristischen Staatsaufbaus, eines Zweikammerparlaments mit starker Repräsentanz der Arbeiterschaft sowie eine norwegische „Rassen-“politik vorsahen. 1930 veröffentlichte er das […]
Zwei Prominentenkinder im Kampf gegen den Faschismus Jugendjahre Erika Julia Hedwig Mann wurde, als ältestes von sechs Kindern der Eheleute Thomas und Katia Mann, am 9. November 1905 in München geboren. Nur ein Jahr später, am 18. November 1906, erblickte ebenda Klaus Heinrich Thomas das Licht der Welt. Die beiden […]
[…]Nationalsozialismus oder zumindest als der Staat, in dem der wahre und gute Deutsche, der aus dem Faschismus gelernt hatte, sich am friedlichen Aufbau Deutschlands beteiligte. Diesem Weltbild der DDR stellte sich das Feindbild der in ihren Augen imperialistischen USA und der BRD entgegen, in der profit- und kriegslüsterne Kapitalisten das […]
[…]Boykottdrohungen aus Europa wieder gestoppt. So beschränkte sich die Auseinandersetzung mit dem Faschismus eher auf indirekte Anspielungen, indem etwa der Antisemitismus durch die Herausstellung überragender jüdischer Persönlichkeiten wie Paul Ehrlich dargestellt wurde. Dagegen gab es nur sehr wenige Filme, die den Nationalsozialismus offen thematisierten. Zu den seltenen Beispielen gehörten „The […]
[…]Formen der Jugendbewegung, daneben aber auch Elemente des politischen Kultes des italienischen Faschismus. Beschränkte sich jedoch der italienische Faschismus auf die pathetische Selbstdarstellung des Staates, so suchte der NS-Kult bis in den Alltag der Menschen hinein zu wirken. Denn die Feiern fanden nicht nur auf nationaler Ebene bei Massenveranstaltungen in […]
[…]A Critical Assessment. Berghan Books, New York, NY 1997). Anmerkungen 1 ↑ Ernst Nolte: Der Faschismus in seiner Epoche. Action française. Italienischer Faschismus. Nationalsozialismus. München 1963, S. 436. 2 ↑ Viktor Suworow: Der Eisbrecher. Hitler in Stalins Kalkül. 9. Auflage, Stuttgart 1996. 3 ↑ Ernst Nolte: Der europäische Bürgerkrieg 1917–1945. […]
[…]ein großer Beitrag im Verband der Kämpfe der Truppen der Verbündeten für den Endsieg über den Faschismus“, sagt der makedonische Historiker Vančo Stojčev, der die Zeit des Zweiten Weltkriegs erforscht. Die jugoslawischen Partisaneneinheiten banden über vier Jahre lang starke deutsche Kräfte, wodurch sie den Kampf der Verbündeten an anderen Fronten […]
[…]9. September 1943 und der zweite Septembersonntag begann, sich als „Gedenktag der Opfer des Faschismus“ durchzusetzen. Die Spaltung der Stadt bewirkte zwar sehr bald, dass der Gedenktag ab 1948 nur noch in der Sowjetischen Besatzungszone/Deutschen Demokratischen Republik begangen wurde, doch Ereignis und Datum spielten auch im Westteil Berlins noch eine […]
[…]Verhandlungsmasse zwischen den Großmächten, Egelsbach 1993. Niethammer, Lutz: Angepaßter Faschismus. Politische Praxis der NPD, Frankfurt/Main 1969. Anmerkungen [1] Die 1949 als DRP-Abspaltung gegründete Sozialistische Reichspartei betrieb offen die parteiförmige Rekonstruktion der NSDAP und wurde deshalb 1952 verboten. Vgl. Detlev Peukert / Frank Bajohr: Rechtsradikalismus in Deutschland. Zwei historische Beiträge, […]
[…]Ruhestätte errichtete man 1952 ein Denkmal mit der Inschrift ODF 1933 – 1945 (Opfer des Faschismus) . In der DDR fanden hier die Gedenkveranstaltungen zur Ehrung der Opfer des Faschismus statt. In den Jahren 2000/2001 restaurierte die Stadt die Anlage aufwendig. Am Denkmal nennen zwei Tafeln die Namen von jüdischen […]
[…]wurde von Hermann Grünenwald, einem vom Bauhaus beeinflussten Architekten während des deutschen Faschismus als Arbeitersiedlung geplant. Ende der 30er Jahre war die NS-Mustersiedlung südlich von München im idyllischen Voralpenland fertig und bot den Arbeitern einer nahe gelegenen „Schokoladenfabrik“ – so die offizielle Sprachregelung – Unterkunft. In Wirklichkeit handelte es sich […]
[…]sinnstiftendes Moment der nationalsozialistischen Volksgemeinschaft war. So erschöpft sich die Faschismusdiskussion hierzulande oft in Verkürzungen, an deren Ende Hitler und die Nazis auf eine kleine Clique von Verbrechern reduziert werden, die sich durch einen staatsstreichartigen Akt an die Macht geputscht haben. Für die deutsche Bevölkerung ist dabei die Rolle der […]
[…]Personen und Galerien im Berlin der Weimarer Republik zeigt die Ausstellung des Aktiven Museum Faschismus und Widerstand, wie schnell die Situation für jüdische Kunsthändler unerträglich wurde. Von der Senkung des Freibetrages der Reichsfluchtsteuer auf 50.000 Reichsmark im Mai 1933 über das Gesetz zur „Einziehung von volks- und staatsfeindlichen Vermögen“ im […]
[…]Widerstandsforschung. In: Konrad, Helmut und Steiner, Herbert (Hrsg.): Arbeiterbewegung, Faschismus, Nationalbewusstsein. Festschrift zum 20jährigen Bestand des Dokumentationsarchivs des Österreichischen Widerstandes und zum 60. Geburtstag von Herbert Steiner. Wien 1983, S. 137–151. Breyvogel, Wilfried: Jugendwiderstand im Nationalsozialismus. Ein Überblick. In: Ringshausen, Gerhard (Hrsg.): Perspektiven des Widerstands. Der Widerstand im Dritten Reich […]
[…]Vortrag heraus, dass Elsner in dem posthum erschienenen Roman „Heilig Blut“ die Latenz des Faschismus anhand einer Jagdgesellschaft deutlich macht, die auch in unserer unmittelbaren Gegenwart noch spürbar ist. Kai Köhler, unter anderem auch Autor von „Junge Welt“ und „Melodie und Rhythmus“, befasste sich ausführlich mit Elsners Libretto für die […]
[…]schwarzen Shorts und weißen Unterhemden ins Visier. Sie erinnern an die Körperertüchtigung im Faschismus. Zusammen mit tanzenden Frauen auf einer Waldlichtung rufen beide Motive unweigerlich Leni Riefenstahls Olympiafilme für die Nazis in Erinnerung. Die Vielschichtigkeit oder Doppelbödigkeit der Szenen, das Aufeinandertreffen von Bildern eines gegenwärtigen Berlin mit den aus der […]
[…]Künstlerin die Augen. Fortan beschließt Erika, ihre Stimme offensiv gegen den drohenden Faschismus zu erheben. Es ist eine folgenschwere politische Erwachensphase, die ihren weiteren Lebensweg bestimmen wird. Kabarettistin im Kampf gegen Hitler Bereits in den letzten Monaten der Weimarer Republik setzt sie Mann ihr politisches Erwachen kreativ um. Gemeinsam mit […]
[…]politische Überzeugungen Elser war kein Theoretiker: Weder hat er sich anhand von Schriften mit Faschismus und Nationalsozialismus intensiv auseinandergesetzt, noch selbst irgendwelche Entwürfe für eine künftige Gesellschaftsordnung entworfen. Darin unterscheidet sich Elser fundamental von anderen Widerstandskämpfern, etwa der „Weißen Rose“ um die Geschwister Scholl, aber auch von dem Widerstandskreis um […]
[…]1935. Über sich selbst sagte er, er habe Erfolg, aber keinerlei Wirkung. Doch in einer Zeit, wo Faschismus und Antisemitismus leider keine Schreckgespenster von gestern sind, ist Kurt Tucholsky aktuell wie zu Lebzeiten. Geboren wurde Kurt Tucholsky am 9. Januar 1890 in Berlin als Sohn der Eheleute Alexander und Doris […]
[…]Zur Rolle von Paul Karl Schmidt alias Paul Carell beim Judenmord in Ungarn 1944. In: Bulletin für Faschismus– und Weltkriegsforschung. Heft 22 (2004), S.82-95 Ders.: Paul Carell alias Paul Karl Schmidt. Kriegs- und Holocaustpropagandist. Wirken und Karriere des Pressechefs im NS-Außenministerium vor und nach 1945. In: Informationen für den Geschichts- […]
[…]„zerfleischen“ würden. Der Pakt sprach eindeutig dem Kampf des Kommunismus gegen den Faschismus zuwider und sorgte im eigenen Land und bei den kommunistischen Parteien im Ausland für Irritationen und Ratlosigkeit. Das Handeln Stalins war ein Verrat an der eigenen Sache, verbunden mit einem enormen Prestigeverlust auf internationaler Ebene. Zu bedenken […]
[…]allein begangen, aber nicht aus eigenem Antrieb. Seine Hintermänner sind wegen seines Hangs zum Faschismus allerdings nicht bei den Kommunisten zu suchen, sondern bei den Nationalsozialisten. Kein guter Ausgangspunkt für den eigentlichen Prozess, der einen Tag später vor dem Reichsgericht in Leipzig beginnt. Unter dem Vorsitz des Reichsgerichtspräsidenten Wilhelm Bünger […]
[…]Materialien (Bücher, Zeitschriften, Filme, Plakatierungen, Tonträger etc.), die im Dienste des Faschismus gestanden hatten. Diese Bereiche sollten dann im politischen Selbstverständnis der Alliierten neu aufgebaut werden. Anfänge der „Reeducation“ in der Praxis Die Praxis der Reeducation gliederte sich in mindestens zwei Zeitabschnitte (Mosberg 1991, 40), die sich jedoch keinesfalls konstant […]
[…]Arbeit gewerkschaftlich Bergarbeiter-Mitteilungen s.o. Faschismus s.o. Sozialistische Mitteilungen sozialistisch Reports from Inside Germany s.o. Deutsche Inlandsberichte s.o. Renaissance Das Wahre Deutschland bürgerlich Deutsche Freiheitsbriefe s.o. Die Zeitung s.o. FDHB-Nachrichten / Frei Deutsche Kultur kommunistisch Inside Nazi Germany s.o. Freie Deutsche Jugend / Freie Tribüne s.o. Der Sozialdemokrat sudetendeutsch/sozialdemokratisch Freundschaft […]
[…]Englischen von Yvonne Badal, Wien 1995, S.61 Autor: Wigbert Benz. Rezensiert für: Bulletin für Faschismus– und Weltkriegsforschung, Heft 20 (2003) Kurt Pätzold: Stalingrad und kein Zurück. Wahn und Wirklichkeit, Militzke Verlag, Leipzig 2002, 206 S., ISBN […]
[…]Spektrum. 1920/21 entstanden zahlreiche „Bewegungen“, die alle weithin von Mussolinis Faschismus inspiriert waren, aber keine Bedeutung erlangten. Gewichtiger war die Spaltung der PND: Die Abtrünnigen unter Cuza gründeten einige „national-christliche“ Parteien, Unionen und Blätter, die noch keine Durchschlagskraft gewannen. Im Grunde ging es ihnen darum, im Lande die Möglichkeiten, den […]
[…]Nazis der Zusammenhang zwischen der Faszination vieler Homosexueller für Männlichkeit und Faschismus überdeutlich. Es ist dabei nicht die Unbildung bestimmter Schichten oder die Perspektivlosigkeit ostdeutscher Jugendlicher, die uns Praunheim vor Augen führt und den Zuschauer so zu schockieren vermag, eben nicht der Rechtsradikalismus vom ´äußeren Rand´, sondern ´aus der Mitte´ […]
[…]nur einmal am Tag für kurze Zeit eingeschaltet. Im Finale der Symphonie, das den Sieg über den Faschismus ausmalte, erhob sich der ganze Saal und applaudierte. Um das Konzert abzusichern, veranstaltete die Artillerie, die die Stadt verteidigte, an diesem Tag eine eigene Symphonie – sie beschoß die Positionen des Gegners […]
[…]Hitler. Leading Millions into the Abyss. London: Ebury Publishing. Wippermann, Wolfgang (2001): Faschismus. Eine Weltgeschichte vom 19. Jahrhundert bis heute. Darmstadt: Primus Verlag. Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) – Signets und Zeichen: https://www.bpb.de/themen/rechtsextremismus/dossier-rechtsextremismus/214178/symbole-und-zeichen/ Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit – Das Hakenkreuz: https://www.blz.bayern.de/politische-bildung/themen/nationalsozialismus/symbole.html Deutsche Welle Beitrag: Das Kreuz mit dem Hakenkreuz. Laufendes Sonnenrad, […]
[…]Zeit des Dritten Reiches. Im Vordergrund steht nicht das zeitgeschichtliche Desaster des Faschismus, sondern der böhmisch einfältige Gepäckträger Swoboda. Mit dieser karikativen Figur spielt der Autor auf die Blindheit der deutschen Bevölkerung gegenüber dem totalitären System und Adolf Hitler an. Dem Leser wird mit der geistreichen Parabel vor Augen geführt, […]
[…]mit dem palästinensischen Volk“ beschmierten, und erklärten, dass „aus den vom Faschismus vertriebenen Juden“ nun „selbst Faschisten geworden“ seien (T. Haury, Zur Logik des bundesdeutschen Antizionismus, in: L. Poliakov, Vom Antizionismus zum Antisemitismus, S. 136). Auch Rechtsradikale nutzen dieselbe Argumentationskette, wenn sie am 03.06.2003 in Hagen gegen den Besuch des […]
[…]5, S. 80 – 93 Macciocchi, Maria-Antonietta: Jungfrauen, Mütter und ein Führer. Frauen im Faschismus, Berlin 1976 Schneider, Wolfgang: Frauen unterm Hakenkreuz, München 2003 Scholtz-Klink, Gertrud: Die Frau im Dritten Reich, Tübingen 1976 Weyrather, Irmgard: Mutterkreuze. Rassistische Orden des Geburtenkrieges, in: Beiträge zur feministischen Theorie und Praxis, Nr. 27 (1990), […]
[…]zum Vater und Großvater herauszuarbeiten. Die Angst, dass eine tiefere Verstrickung in den Faschismus nachgewiesen werden könnte und damit das schemenhaft positive Bild des Vaters/Großvaters ins Wanken käme, ist spürbar. Deshalb verbietet sich jegliche Neugier. Der Vater ist für Schanzes Mutter nach wie vor eine Autorität, die unhinterfragt akzeptiert wird. […]
[…]belegt und anschaulich gemacht werden. In den über 60 Jahren nach dem Ende des deutschen Faschismus wurde vor allem in den letzten drei Jahrzehnten viel für das Erinnern und Gedenken an die Millionen Menschen getan, die fabrikationsmäßig von den deutschen Planern und Tätern und ihren Helfershelfern ermordet wurden. Der beispiellose […]
[…]Gesellschaft, Jg. 7, 1930/31, H.6, Juni 1930); “Was ist Nationalsozialismus? Zur Topographie des Faschismus in Deutschland” (Neue Blätter für den Sozialismus, Jg. 2, 1931, H.4); “Die Bedeutung der neuen Propaganda”, (Neue Blätter für den Sozialismus, Jg. 3, 1932, H. 10). Herbst 1931- Sommer 1933: Adam von Trott zu Solz verbringt […]
[…]wie früher gemeldet wurde. Die Ustaše haben diese Kinder gequält und wollten sie im Geiste des Faschismus umerziehen. Alle diese Kinder befinden sich bereits auf befreitem Territorium“. Die größeren und gesünderen Kinder gingen mit den Partisanen mit, wurden auch auf Anordnung Titos in deren „Brigaden“ aufgenommen. Die kleineren blieben im […]
[…]fast unberührt. Allein die Neue Wache, die zu DDR-Zeiten „Mahnmal für die Opfer des Faschismus und Militarismus“ gewesen war, wurde unter Helmut Kohls Regie zu einer gesamtdeutschen Gedenkstätte umgebaut und inhaltlich neu akzentuiert. Als Sammelgedenkstätte aller denkbaren „Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft“ vereint sie heute das Gedenken an den KZ-Häftling […]
[…]abgewandt. Klarsichtig erkannte er die Hitler-Fresse bereits 1923 als personifizierte Gefahr des Faschismus, als andere ihn noch nicht kennen und fürchten wollten. Die Ausstellung zeigt die Schnittstelle im Werke Grosz’ zwischen unikater Zeichnung und Montage und der reproduzierten Massenware in Gestalt von Grafikmappen fürs linke Bildungsbürgertum und die Zeitung fürs […]
[…]den Texten von F.S.K. werden politische und popkulturelle Themen angerissen wie der deutsche Faschismus, Franz Josef Strauß, Chile, RAF und Gender. In Ihren Soloalben – Sie haben 2007 Ihre zweite Solo-CD „Los Angeles“ nach „Baden-Baden“ von 2004 herausgebracht – verfolgen Sie dagegen eher einen anderen musikalischen Ansatz. Die Musik ist […]
[…]schemenhaft erkennbar. Ein ambivalentes Symbol der Moderne, das vormals als KdF-Wagen für die vom Faschismus propagierte Motorisierung stand und nun mit neuem Namen das Wirtschaftswunder repräsentiert. Dahinter in konturenscharfer Zeichnung eine Straßenbahn mit Bierwerbung: Prost Henninger. Der komplexe Zustand der Bundesrepublik, gleichermaßen geprägt von Verdrängung, Restauration, Aufschwung und den lästigen […]
[…]Sammelbandes Transformation des Postnazismus. Der deutsch-österreichische Weg zum demokratischen Faschismus. Neben den Beiträgen der Erstauflage wurde diese Ausgabe um drei neue Beiträge erweitert, während ein Beitrag, der die österreichische Protestbewegung gegen die ÖVP-FPÖ Koalition (2000-2005) behandelte, ausgelassen wurde. Die Beiträge kreisen um die Kritik der „modifizierte[n] Fortsetzung faschistischer und nationalsozialistischer […]
[…]Denn ungeachtet der in den 1980er-Jahren maßgeblich durch die Initiatoren des „Aktiven Museums Faschismus und Widerstand“ in Gang gesetzten Diskussion über den Umgang mit dem ehemaligen Standort des Reichssicherheitshauptamtes (Gestapo-Zentrale), beanspruchten Rosh und Co. den Platz für „ihr“ Denkmal und wollte darüber auch nicht mit sich reden lassen. Die Maueröffnung […]
[…]Juden. In einem Gemälde, das drei Frauen am Strand zeigt, widmet sich Kitaj dem Aufstieg des Faschismus. Die mittlere Figur wirkt fast martialisch und kriegerisch wie eine von Breker oder Thorak geschaffene Skulptur, und ist mit einem sehr männlichen Profil ausgestattet. Ihr zur Aktion erhobener rechter Arm ragt aus dem […]
[…]Gruppen in der Bundesrepublik Deutschland entfacht, die sich stets als Generation nach dem Faschismus bezeichnet hat. Antifaschismus schließt Antisemitismus jedoch nicht aus. Vielmehr lebt er weiter als transformierte Erbfolge einer Gesellschaft. Der moralische Freispruch für diejenigen, die sich links vom System positioniert haben, ist gescheitert. Kraushaars Buch gibt zudem einen […]
[…]und Einleitung von Norbert Müller (Europa unterm Hakenkreuz. Die Okkupationspolitik des deutschen Faschismus (1938-1945). Achtbändige Dokumentenedition, Berlin 1991. http://www.1000dokumente.de/index.html?c=dokument_ru&dokument=0002_ehe&object=facsimile&pimage=1&v=150&nav=&l=de (letzter Zugriff: 29.Juli 2011). Literaturverzeichnis Bauer, Kurt: Nationalsozialismus. Ursprünge, Anfänge, Aufstieg und Fall, Wien/Köln/Weimar 2008. Buchbender, Ortwin: Das tönende Erz. Deutsche Propaganda gegen die Rote Armee im Zweiten Weltkrieg, Stuttgart […]
[…]Weltkrieg scheiterte in beiden Ländern die demokratische Ordnung an der Herausforderung des Faschismus. Diese Parallelen spiegeln sich jedoch nicht in der Entstehungsgeschichte des modernen Antisemitismus, der im späten 19. Jahrhundert in Deutschland ungleich erfolgreicher war als in Italien. Im Vordergrund von Wyrwas Studie steht die Frage, wie sich der moderne […]
[…]der UdSSR den Bau von drei Denkmälern, um den Mut der Soldaten der Roten Armee, die gegen den Faschismus kämpften, zu würdigen. Das größte Denkmal ist im Treptower Park, wo jedes Jahr Tausende von Menschen zusammenkommen, um der gefallenen Soldaten und Zivilisten zu gedenken. Der Nationalfeiertag wurde allerdings erst 1965 […]
[…]und der endgültigen Etablierung der „Braunen Bewegung“ als die deutsche Ausprägung des Faschismus. Zur Situation in Preußen nach dem Kapp-Putsch (82) ist folgendes zu erwähnen: Wenn ein Ereignis wie der Kapp-Putsch in der Hauptstadt des größten Landesteils des Deutschen Reiches stattfindet, können die dortigen Auswirkungen nicht unerwähnt bleiben. Bis 1920 […]
[…]auf dem Wiener Heldenplatz. Auf dieser sprechen Überlebende des Holocausts und Reden gegen den Faschismus werden gehalten. Weltweit werden an diesem Tag Schweigeminuten für die Opfer des Massenmords wahrgenommen, Kränze werden auf Gräbern der Verstorbenen […]
[…]Verstrickung der Kirchen in der NS-Zeit. Insoweit auch die Frage der „Unterstützung“ des Faschismus durch die christlichen Konfessionen zu stellen, nicht nur in Deutschland, war lange überfällig und kam nach 1945 erst langsam ins Bewusstsein. Bedenkt man hierbei die besonders unrühmliche Rolle des Vatikan und anderer katholischer Organisationen nach 1945 […]
[…]Nazis als zu „liberalistisch“. Als einen wahrhaften „Spiritus rector“ hat ihn der deutsche Faschismus niemals erkoren (dazu fehlte bei Treitschke vor allem die rassistisch-biologische Komponente; diese fand sich viel eher bei Eugen Dühring und Georg v. Schönerer). Adolf Hitler stand auf die schwulstige Musik Richard Wagners, nicht auf akademische Vorträge; […]
[…]jetzt mit dramatisierten Verve in den Kontext des alliierten Kampfes gegen den deutschen Faschismus ins Felde führt, von dem in Friedrichs Buch im Übrigen nicht viel die Rede ist. Die emphatische Sprache mit der Friedrich das Leiden und qualvolle Sterben schildert, das Ausblenden von Ursache und Wirkung, die Reduktion von […]
[…]Arendt, dass sich die Deutschen vor allem selber bemitleiden und zur Empathie mit den Opfern des Faschismus nicht fähig sind. Die Atmosphäre der erbitterten ideologischen Kämpfe, die nur Schwarz und Weiß zuließen, das Klima der Verdächtigungen unter Kommunisten enttäuschten sie zunehmend und sind mit verantwortlich für Kerckhoffs Suizid. So pathetisch […]
[…]bereits (lange) vor der Machtübernahme Hitlers in Deutschland eine fatale Weichenstellung in den Faschismus gegeben, gab es einen „Sonderweg“ oder hätte es doch auch anders verlaufen können? Eine umfassende Antwort kann, sofern es diese überhaupt gibt, nicht erwartet werden. 2) Die tieferen Gründe für die Auflösung staatlicher Strukturen im „Heiligen […]
[…]die begonnene Umstrukturierung der Streitkräfte fortsetzen zu können. Einen für Gegner des Faschismus (damals wie heute) schwer verdaulichen Bonus hielt der Nichtangriffspakt für die stalinische Sowjetunion bereit. Es wurden Einflusssphären abgesteckt, wobei Stalin Ostpolen zufiel. Die neuen Waffenbrüder aus Moskau nahmen nach dem Weltkriegsbeginn im September 1939 gleich Besitz davon. […]
[…]nicht mehr sichtbar gewesen wäre. Der Sieg der Roten Armee und der Alliierten über den deutschen Faschismus haben diese größenwahnsinnigen Pläne verhindert. Doch nicht nur das Blut der ermordeten Juden klebt überall immer noch in den Gassen Deutschlands, wie Christian Kracht treffend in seinem neuen Roman schreibt, sondern auch das […]
[…]weiterhin jenem peronistischen Ideologiemix aus Nationalismus, Populismus, Katholizismus und Faschismus an. Selbst wenn die Mission erfolgreich verlief, musste Israel mit einer Gegenreaktion rechnen. (…) Ben Gurion stimmte zu.“ (22) Nach jahrelangen Bemühungen von im Prinzip „Außenstehenden“ (um ein Wort von Hannah Arendt abzuwandeln: von Menschen zwischen den Disziplinen, wie Simon […]
[…]Nr. 1: Benito Mussolini (1883 – 1945) Italien war die Geburtsstätte des Faschismus. Begründet wurde dieser von Benito Mussolini, der dabei die Künstlerbewegung der Futuristen als Vorbild gehabt hatte. Am 20. Februar 1909 hatte Filippo Tommaso Marinetti (1876 – 1944) das „Futuristische Manifest“ publiziert, in dem es etwa heißt: „Wir […]
[…]Paul Verhoeven (*1938) in der Science-Fiction-Satire „Starship Troopers“, die Militarismus und Faschismus der Lächerlichkeit preisgeben soll, parodiert. Die Szenerie baut sowohl im Gesagten als auch in ihrer Bildsprache eine Gleichsetzung des deutschen Arbeiters mit Soldaten im Dienste ihres Landes auf. Tag 2 endet mit einem Fackelmarsch der SA. Der dritte […]
[…]mit sich tragen, wenn er das Theater verlässt. Die Konflikte und Probleme, die Brecht neben dem Faschismus in seinen Stücken problematisiert, sind meist der Kapitalismus, den er als Kommunist natürlich ablehnte, Krieg und Gewissensfragen. Ein Thema, das Brecht bereits im kaukasischen Kreidekreis thematisierte. In „Mutter Courage und ihre Kinder“ verlegt […]
[…]in den 1930er-Jahren immer stärker radikalisiert. Diese Entwicklung kann mit dem Aufstieg des Faschismus in Italien und Nationalsozialismus in Deutschland im selben Zeitraum verglichen werden. Die Planung des japanischen Angriffs Der japanische Admiral Isoroko Yamamoto arbeitet einen Plan für einen Überraschungsangriff auf Pearl Harbor aus. Ende November 1941 verließ der […]
[…]Kommunisten in den USA durchführte, die im Nachhinein oft als Amerikas Liebäugeln mit dem Faschismus bewertet wurde. Dabei spielte das FBI Strauss entsprechendes Material zu, hatte das Federal Bureau of Investigation den Physiker doch teilweise rund um die Uhr überwacht und sein ganzes Privatleben gründlich durchleuchtet. Tatsächlich stand damals auch […]
[…]Verbänden wie der Deutschen Gemeinschaft, der auch sein späterer Gegner und Begründer des Austrofaschismus Engelbert Dollfuß (1892 – 1934) angehörte. Wie Hitler forcierte Seyß-Inquart einen Anschluss der österreichischen Heimat an das vermeintliche Mutterland, das Deutsche Reich. Während der Führer darüber in seinem Buch „Mein Kampf“ fabulierte, das er während seiner […]
[…]Konsequenz sogar ins KZ gebracht). In den USA wurde mit der von Henry Ford (einem Bewunderer des Faschismus) eingeführten Kfz-Produktion die Fließbandarbeit revolutioniert und damit jede Erwerbstätigkeit in kleinste Einheiten zerstückelt, die dann wunderbar „getaktet“ werden konnten, so dass bereits Charly Chaplin vor fast 90 Jahren eine tiefsinnige Parodie auf […]
[…]einen unfreiwillig schmunzeln lässt. Waititi versteht es also sehr gut, die profane Idiotie des Faschismus herauszuarbeiten, ohne sie künstlich ins Lächerliche zu ziehen. Er bildet ab und erzeugt die Komik in all dem Grauen durch eine gekonnte Verdichtung der Absurditäten. Als ältere HJ-Kadetten Jojo auffordern ein Kaninchen (englisch: „rabbit“) zu […]
[…]und dem Untergang des NS-Unrechtsstaates (was nicht gleichzusetzen ist mit der Ideologie des Faschismus, die durchaus bis heute fortbesteht), im Parlamentarischen Rat in Bonn in der entscheidendenAbstimmung der Entwurf zum Grundgesetz angenommen wurde, so dass dieses am 23. Mai in Kraft treten konnte, hatten viele der daran beteiligten Abgeordneten zum […]
[…]gelernt aus der Geschichte? Die Landser-Hefte der 50er und 60er Jahre. In: Peter Conrady (Hrsg.): Faschismus in Texten und Medien: Gestern, Heute, Morgen? Athena, Oberhausen 2004, ISBN 978-3-89896-189-9, S. 119–134. Habbo Knoch: Der späte Sieg des Landsers – Populäre Kriegserinnerungen der fünfziger Jahre als visuelle Geschichtspolitik. In: Arbeitskreis Historische Bildforschung […]
[…]ISBN 978-3-940938-99-2, S. 140–152. Dorothee Roer, Dieter Henkel (Hrsg.): „Psychiatrie im Faschismus. Die Anstalt Hadamar 1933–1945“.Psychiatrie Verlag, Bonn 1983, ISBN 3-88414-079-5. Wulf Steglich, Gerhard Kneuker (Hrsg.): „Begegnung mit der Euthanasie in Hadamar“. Psychiatrie-Verlag, 1985, ISBN 3-88414-068-X; Neuauflage: Heimdall Verlag, 2013, ISBN 978-3-939935-77-3. Gerhard Baader, Johannes Cramer, Bettina Winter: „‚Verlegt nach […]
[…]da die Legion ein Instrument der nationalsozialistischen Außenpolitik zur Unterstützung des Faschismus war. Galland sah sich in erster Linie als professioneller Soldat und Pilot, eine Sichtweise, die er auch in späteren Jahren oft betonte, um seine Rolle im Krieg zu definieren. Die Auszeichnungen, die er in Spanien erhielt, ebneten ihm […]
[…]den Schwager seiner Schwester Erika) den Pakt vieler deutscher Künstler mit dem Teufel des Faschismus anklagte. Das Buch erschien im Exil und war in Deutschland verboten – und selbst in der Bundesrepublik nach dem Krieg lange umstritten. Im amerikanischen Exil schloss sich Klaus Mann wie viele Emigranten den Alliierten aktiv […]
NS-„Führer“ der Niederlande: Anton Adriaan Mussert Warum eigentlich werden Kollaborateure nicht „Musserte“ genannt? In vielen europäischen Sprachen hat sich der Name des norwegischen Naziführers Vidkun Quisling (1887–1945) als Synonym für Volksverräter eingebürgert, aber für diese Rolle hätte der Niederländer Anton Adriaan Mussert noch weit mehr Berechtigung aufgebracht. Wie dem auch […]
[…]a fasismu za druhé svĕtové války (Zur Problematik der tschechischen Kollaboration und des Faschismus während des Zweiten Weltkriegs), In: L’udovít Holotík (Hrsg.): Príspevky k dejinám fasizmu v Československu a Maďarsku (Beiträge zur Geschichte des Faschismus in der Tschechoslowakei und Ungarn), Bratislava 1969, S. 129-162 [8] So Tomás Pasák in den […]
[…]durften Gedenkmünzen zu exklusiven Sowjet-Verdiensten erwerben: „Befreiung Europas vom Faschismus“, „Bedingungslose Kapitulation Japans“, „Zerschlagung des deutsch-faschistischen Deutschlands“ (Razgrom nemecko-faṧistickoj Germanii), Befreiung Belgrads etc. Nach den „El’cin-Paraden“ (el’cinskie parady) folgten „Putin-Paraden“ – seit 2012 ohne Veteranen, deren Aufmarsch als „misslungenes Experiment“ galt. Kurz vor den Siegesfeiern von 1995 verfasste der russische […]
[…]In die Vergangenheit reisen und Hitler schon als Kind töten. Dabei machte sich das Erstarken des Faschismus im Deutschen Reich nicht an der Person Adolf Hitler (1889 – 1945) fest. Aufgekeimt war der Faschismus in Italien, gegründet wurde die später in NSDAP umbenannte DAP von Anton Drexler (1884 – 1942), […]
Die folgenden Ausführungen sollen als Ergänzung bzw. Nachtrag zu meinem ersten Beitrag anlässlich der Ermordung des ehemaligen Außenministers der Weimarer Republik, Walther Rathenau, gedacht sein. (1) I) Vorbemerkung Für diese Ergänzung gibt es mehrere Gründe: Zum einen die doch relativ verhaltenen Beiträge und Reaktionen in den Medien am 24. Juni […]
[…]opinion on admitting refugees, in: DIW Economic Bulletin 21 (2016), 243–249. Griffin, Roger: Faschismus. Eine Einführung in die vergleichende Faschismusforschung, Stuttgart 2020. Jäger, Siegfried: Kritische Diskursanalyse. Eine Einführung. Münster 2015. Mosse, George L.: The Crisis of German Ideology, New York 1964. Onlineressourcen ARD Deutschland: Eine Umfrage zur politischen Stimmung […]
[…]22. September 1997. [2] Das Parlament 13/1997 (21. März 1997). [3] Ernst Nolte, Der Faschismus in seiner Epoche, 7. Auflage München 1986, S. 436. [4] Alfred Dregger (CDU) in der Bundestagsdebatte vom 13. März 1997. Zitiert nach: Helmut Dubiel: Niemand ist frei von der Geschichte. Die nationalsozialistische Herrschaft in den […]
[…]eine Grußbotschaft an Mussolini schicken lassen, in der er auf die Ähnlichkeit von italienischem Faschismus und Nationalsozialismus verwies und darauf, „dass Mussolini die ‚Weltanschauung‘ geschaffen hat, die beide Bewegungen verbindet. Ohne jene Schöpfung hätte ich (Hitler) vielleicht diese Stellung nicht erreichen können…“ [1] Trotz dieses positiven Auftaktes stellte sich bald […]
[…]schon früh rühmten, es seien seine „Ideen völlig identisch mit allen Hauptprinzipien des Faschismus“, vor allem „jene Rasse-Idee, auf die Adolf Hitler sein Programm für die Wiedergeburt und die Organisation des deutschen nationalen Lebens gründete“. 3 Das traf insofern zu, als bald nach Proklamierung des NDH Bestimmungen erlassen wurden, die […]
[…]ja bereits vor der Gründung der NSDAP gab, der direkte Vorläufer und Wegbereiter des deutschen Faschismus zu sein. Tatsächlich sind Parallelen und Kontinuitäten unübersehbar. Viele der späteren NS-Führer waren bereits in völkischen Verbänden der Weimarer Zeit oder des Kaiserreiches tätig und bekannten sich öffentlich zum völkischen Denken. Schließlich wurden Runensymbole […]
[…]Detailliert dazu Tomáš Pasák: Český fašismus 1922-1945 a kolaborace 1939-1945 (Tschechischer Faschismus und Kollaboration), Prag 1999 [7] Jan Kapras war ein hochangesehener Rechtshistoriker, der bereits in der sog. „Zweiten Republik“, also in dem halben Jahr zwischen dem Münchner Abkommen (September 1938) und der Besetzung der „Rest-Tschechei“ (März 1939) als Bildungsminister […]
[…]ein „Bollwerk gegen den Bolschewismus“ war. Wer zur Vermeidung des westeuropäischen Salon-Faschismus gleich nach Osten flüchtete, also als Linker, Kommunist, Jude in Stalins Sowjetunion Schutz suchte, den traf es in aller Regel noch schlimmer: Entweder kam er in Stalins „Säuberungen“ nach 1935/36 um, oder er wurde nach dem Hitler-Stalin-Pakt von […]
[…]oder verließen Hitlers Machtbereich freiwillig. Ihre Werke richteten sich entweder gegen den Faschismus in seiner Gesamtheit, waren sozialkritisch oder ließen eine andere politische Denkweise erahnen. Viele flohen aber auch vor der Verfolgung, egal ob der des Judentums oder anderer Parteien. Erich Kästner, Bertold Brecht, Thomas und Heinrich Mann, Alfred Polgar […]
[…]Verlag Leipzig 2006. Im multimedialen Totenbuch der Gedenkstätte Plötzensee sind die Opfer des Faschismus aufgeführt, die in Plötzensee hingerichtet wurden. Der Autor Michael Klein begibt sich auf die Spur eines der Geehrten. In seinem Buch „Vera und der Braune Glücksmann“ schildert er die Geschichte eines zweifachen Mörders. Es ist weithin […]
[…](S. 37). Nur 12 Dresdner Juden „begrüßten den 8. Mai 1945 als Tag der Befreiung vom Faschismus“ (S. ebd.). Die berühmte Semper-Synagoge war bereits im November 1938 in Flammen aufgegangen. Die Zeit nach 1945 wird von Ullrich nur knapp abgehandelt: So erscheint die Ära des Neuaufbaus der Gemeinde, die erneuten […]
[…]durch das lange Nichtzustandekommen einer Anti-Hitlerkoalition beim Kampf gegen den deutschen Faschismus anzudeuten begann, hat im Nachkriegseuropa zu einer Zweiteilung geführt, die quer durch Ortschaften und homogene Landschaften verlief. Sicherheitsabstand auf beiden Seiten, Todesstreifen, das Verkümmern der Infrastruktur beidseitig, führten zu einem Zustand der „angehaltenen Zeit“, die zumindest für die […]
[…]Frauen wurden gebeten, Radioprogramme, die die Situation der Frauen in Europa während der Nazi-Faschismus gerichtet oder angeboten wurden Positionen der großes Ansehen in den Verwaltungen der Unternehmen führen. In kurzen, half der jüdisch-deutschen zu einem kulturellen Milieu sehr wichtig, der eine große Erfolg genossen erstellen. Literatur und Poesie vertreten eine […]
[…]wurde jedoch verweigert mit der Begründung der Film würde eine „Psychologisierung des Faschismus“ enthalten. Carow verwendete darauf hin Teile des Films zunächst für sein nächstes Projekt „Karriere“. Das vollständige Material von „Die Russen kommen“ galt lange Zeit als vernichtet. Eine Arbeitskopie aus dem Besitz von Carows Ehefrau wurde Mitte der […]