Suchergebnisse für "eichmann jerusalem"

Ergebnisse 1 - 50 von 134 Seite 1 von 3
Sortiert nach: Relevance | Sort by: Datum Results per-page: 10 | 20 | 50 | All

Eichmann in Jerusalem – 60 Jahre später: Der Versuch einer Bestandsaufnahme (1. Teil)

[…]Hannah Arendt, Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht von der Banalität des Bösen. 3) So der Titel des Buches von Bettina Stangneth, siehe Literaturverzeichnis. 4) Gerade weil es sich bei Israel um einen demokratischen Rechtsstaat handelt, darf eine sachliche Kritik an gewissen Aspekten der dortigen Innenpolitik auch nicht missverstanden werden. 5) […]
Weiterlesen » Eichmann in Jerusalem – 60 Jahre später: Der Versuch einer Bestandsaufnahme (1. Teil)

Eichmann in Jerusalem – 60 Jahre später: Der Versuch einer Bestandsaufnahme (2. Teil)

[…]konzipiert, die im Februar und März 1963 in der Rubrik „A Reporter at Large“ unter dem Titel Eichmann in Jerusalem erschienen; ursprünglich ohne weiteren Untertitel. Erst im Laufe des Jahres 1963 erfolgte eine im Vergleich zu den Zeitschriftenartikeln leicht veränderte Buchausgabe: Eichmann in Jerusalem: A Report on the Banality of […]
Weiterlesen » Eichmann in Jerusalem – 60 Jahre später: Der Versuch einer Bestandsaufnahme (2. Teil)

Eichmann in Jerusalem – 60 Jahre später: Der Versuch einer Bestandsaufnahme (3. Teil)

[…]bezogen: An seinem Aufenthaltsort in Argentinien waren viele der Straftatbestände, für die Adolf Eichmann in Jerusalem vor Gericht stand, überhaupt nicht bekannt und somit auch nicht verfolg- und sanktionierbar; und sofern allgemeine Straftaten (im Bereich der „Kapitalverbrechen“, also Schwerstkriminalität) auch in Argentinien bekannt waren und justiziell verfolgt wurden, waren diese […]
Weiterlesen » Eichmann in Jerusalem – 60 Jahre später: Der Versuch einer Bestandsaufnahme (3. Teil)

Der Eichmann-Prozess in Jerusalem (1961)

[…]von den Nationalsozialisten ausdrücklich in das deutsche Beamtenrecht aufgenommen). Dabei räumte Eichmann dem Gericht in Jerusalem selbst ein, dass er den Holocaust für eines der „kapitalsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte“ hielt und dass er persönlich „diese gewaltsame Lösung schon damals als nicht zu Recht bestehend betrachtet habe, schon damals als eine […]

Jerusalem – von Annette Grossbongardt u. a. (Hrsg.)

[…]zur einzigen Hauptstadt erklärt? Einzig durch die politische Instrumentalisierung werden Jerusalem und die Hauptstadtfrage zum Problem. Denn warum muss unbedingt Jerusalem Hauptstadt eines zukünftigen Palästinenserstaates sein? Zudem bleibt die Frage nach der palästinensischen Identität und der Identitätsstiftung. Eine Identität, die einzig politisch geschaffen wurde. Denn Palästinenser war zunächst jeder, der […]
Weiterlesen » Jerusalem – von Annette Grossbongardt u. a. (Hrsg.)

P.S. Jerusalem – von Danae Elon

[…]wird. Die Filmemacherin Danae Elon hat in P.S. Jerusalem den Selbstversuch dokumentiert in Jerusalem eine Heimat zu finden. Elons Vater war einst mit seinen Eltern vor den Nazis nach Israel geflohen und wurde dort ein bedeutender Journalist und Kritiker der israelischen Regierungspolitik, wegen der er 2004 nach Italien auswanderte und dort seiner Tochter das Versprechen abnahm, […]

Hannah Arendt (Ihr Denken veränderte die Welt) – von Margarethe von Trotta

[…]berichtete für das amerikanische Magazin The New Yorker vom Gerichtsprozess um Adolf Eichmann. Eichmann organisierte hauptverantwortlich die Deportation von Millionen Juden während des Nationalsozialismus‘ und war mitverantwortlich für den Genozid an den Juden. In Hannah Arendt. Ihr Denken veränderte die Welt verfilmt Margarethe von Trotta die vier Jahre aus Arendts […]
Weiterlesen » Hannah Arendt (Ihr Denken veränderte die Welt) – von Margarethe von Trotta

Das geplante „Jüdische Siedlungsgebiet“ in Polen zwischen den Flüssen Sun und Bug

[…]wurde, angeblich, erwähnt: ein Signal, dass der jüdischen Auswanderung ein anderes, von Jerusalem weit entferntes, Ziel gegeben wurde. Hitler sollte gesagt haben, Eichmann schritt aber sofort zur Tat: Ein Transport mit 1.000 Juden aus Wien und Böhmen-Mähren in Richtung Polen wurde in jenen Tagen zusammengestellt; die Funktionäre Benjamin Murmelstein aus […]
Weiterlesen » Das geplante „Jüdische Siedlungsgebiet“ in Polen zwischen den Flüssen Sun und Bug

Israel, Palästina, Nahostkonflikt – Wer ist Schuld?

[…]enthält das Amida-Gebet den Passus „Bring uns in Frieden nach Zion“. Die Liturgie konserviert Jerusalem mental; Silberschmiede in Krakau gravieren auf Kiddusch-Becher „Wenn ich dich, Jerusalem, je vergesse …“. Theologisch wird Zion zum Sehnsuchtsvektor, politisch bleibt er Fiktion – bis ins 19. Jahrhundert. Schuld-Stopp 1 Rom stößt die Diaspora an. […]
Weiterlesen » Israel, Palästina, Nahostkonflikt – Wer ist Schuld?

Theresienstadt – von Benjamin Murmelstein

[…]als deutsche Ausgabe und Beitrag zur Frankfurter Buchmesse vorgesehen. Da zur selben Zeit der Eichmann-Prozess in Jerusalem die Weltöffentlichkeit bewegte, hätte die juristisch-, moralisch- und historisch-relevante Aussage des letzten Judenältesten von Theresienstadt ein wichtiger Beitrag zur Aufarbeitung des Holocaust und dessen speziellen Mechanismus im Vorzeige-Ghetto Theresienstadt sein können. Erst jetzt […]

Heimat los! – von Gad Granach

[…]mit der Gründung des Staates Israel greifen die arabischen Nachbarstaaten den neuen Staat an. Jerusalem wird geteilt und erst im Jahr 1967 im Sechstagekrieg wieder vereint. „Zusammenleben zwischen Juden und Arabern könnte schon funktionieren, wenn wir bei denen und die bei uns kaufen würden.“ Gad lebt heute mit seiner Katze […]

Allein unter Juden – von Tuvia Tenenbom

[…]man sich aussuchen kann, aus welcher Sicht man die Kultur einer über 4.000 Jahre alten Stadt wie Jerusalem erklärt haben möchte. So wirbt die palästinensische al-Quds-Universität in Jerusalem mit Führungen durch die Altstadt aus palästinensischer Sicht. Eine Gemeinsamkeit die Tenenbom auf seiner Reise entdeckt hat, ist das köstliche israelische und […]

Hannah Arendt (1906–1975)

[…]New Yorker als Prozessbeobachterin am Gerichtsprozess um den ehemaligen SS-Sturmbannführer Adolf Eichmann in Jerusalem teil. Ihr Bericht wurde ab Februar 1963 in mehreren Teilen im New Yorker veröffentlicht; auf Deutsch erschien er im selben Jahr unter dem Titel Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht von der Banalität des Bösen. Er sorgte […]

Kritik des Antisemitismus in der DDR

[…]war ebenfalls der Ansicht, eine Teilnahme von jüdischen Vertretern aus der DDR in Jerusalem sei nicht möglich, weil der Aufenthalt von ostdeutschen Juden in Jerusalem einer Unterstützung der „israelischen Okkupationspolitik“ gleich kommen würde. Auch nicht durch die bloße Anwesenheit dürfe der israelischen Politik „Vorschub“ geleistet werden. Schließlich stimmte auch Klaus […]

Der ewige Sündenbock – von Tilman Tarach

[…]dieser britischen Offiziere weiter. Die Juden werden aus dem von Transjordanien besetzten Ostteil Jerusalems vertrieben, ihr Viertel komplett zerstört. Das Westjordanland und Ostjerusalem werden von Transjordanien annektiert. Der Gazastreifen von Ägypten besetzt.   Das Heilige Land und seine heiligen Stätten gehören … dem Christentum Aber nicht nur die arabischen Nachbarn […]

Der Nahe Osten und wir

[…]1967 gab es keinen Eroberungsplan für die besetzten Gebiete, mit Ausnahme der Altstadt Jerusalems mit der Klagemauer. „Land-für-Frieden“-Angebote scheiterten an den „drei Neins“ der Arabischen Liga (Resolution von Khartum): 1. Kein Frieden mit Israel, 2. Keine Anerkennung Israels, 3. Keine Verhandlungen mit Israel. – Dies blieb auch nach dem Yom-Kippur-Krieg […]

Holocaust im Unterricht an einem Budapester Gymnasium

[…]in der heutigen Ukraine [2] Überleber des Lagers, zitiert aus: Gideon Hausner: Urteil in Jerusalem (ungarische Ausgabe), Europa Verlag, Budapest 1984, Seite 233 [3] Zahlen aus: Gideon Hausner: Urteil in Jerusalem (ungarische Ausgabe), Europa Verlag, Budapest 1984 [4] Es ist empfehlenswert, eine Ausgabe des Buches zu verwenden, in der die […]
Weiterlesen » Holocaust im Unterricht an einem Budapester Gymnasium

Else Lasker-Schüler (1869–1945)

[…]Berlin, Paul Cassirer 1920 Hebräische Balladen. Berlin, Paul Cassirer 1920 Mein blaues Klavier. Jerusalem, M. Spitzer/Jerusalem Press 1943 Anmerkungen 1 Kurt Pinthus [Hrsg.]: Menschheitsdämmerung. Symphonie jüngster Dichtung. Berlin 1920, S.294 ↩ 2 Else Lasker-Schüler: Ich räume auf! Meine Anklage gegen meine Verleger. Zürich, Lago [Selbstverlag] 1925, S. 520 ↩ 3 […]

Lesser Ury – Bilder der Bibel

[…]den realistisch gezeichneten Figuren und einem auf Farbe und Sinneseindruck reduzierten Himmel. „Jerusalem“ ist erste das Bild mit biblischen Motiven, mit denen Ury an die Öffentlichkeit ging. Es gilt als Schlüsselwerk seiner religiösen Werke. Anders als den Kritiker Kerr hat mich links im Bild der hockende Mann fasziniert, ein unvergessliches […]

Warum Schabbat schon am Freitag beginnt – von Eli Bar-Chen u. a.

[…]vertreibt und ihren Tempel zerstört, da sind die Römer, die den wieder aufgebauten Tempel Jerusalems ein zweites Mal vernichten und das Töten und die Vertreibung fortsetzen, da sind die grausamen Kreuzzüge, die Jerusalem nicht nur von der Herrschaft der Muslime befreien wollen, sondern im Namen der Kirche alle Andersgläubigen vernichten. […]
Weiterlesen » Warum Schabbat schon am Freitag beginnt – von Eli Bar-Chen u. a.

Heinrich Grüber (1891–1975)

[…]nach Deutschland in Berlin stattfand, berichtete er der evangelischen Jugend nicht nur aus Jerusalem und der erschreckenden Begegnung mit Eichmann, er fand auch einen Weg, seine Solidarität mit dem jungen und im Aufbau befindlichen Staat zu bekunden. Der Baum – Symbol für das Leben und das Gedeihen des Landes – […]

Jupp Weiss aus Flamersheim, der Judenälteste von Bergen-Belsen

[…]zu haben. Im berüchtigten „Ungarnlager“ von Bergen-Belsen hatte Jupp Weiss seinerzeit Eichmann kennengelernt. Später wurde er zum Prozeß geladen, weil er wohl die besten Detailkenntnisse über die Zustände in Bergen-Belsen hatte. Beim Eichmann-Prozeß im Jahre 1961 brauchte Jupp Weiss jedoch nicht vor den Schranken des Gerichtes auszusagen, sondern stellte sich […]
Weiterlesen » Jupp Weiss aus Flamersheim, der Judenälteste von Bergen-Belsen

Die Reichszentrale für jüdische Auswanderung

[…]denn an die Stelle der Auswanderung trat nun die Deportation, an der das Referat IV B4 und somit Eichmann federführend beteiligt war. Entsprechend notierte Eichmann im Wannsee-Protokoll: „Anstelle der Auswanderung ist nunmehr als weitere Lösungsmöglichkeit nach entsprechender vorheriger Genehmigung durch den Führer die Evakuierung der Juden nach dem Osten getreten.“ […]

Wannsee-Konferenz

[…]in dem Teil, der nicht im Protokoll erwähnt ist – über Tötungsmethoden gesprochen wurde. Eichmann: Jawohl. Richter: Wer hat über dieses Thema gesprochen? Da? Eichmann: Im Einzelnen ist mir diese Sache heute nicht mehr gegenwärtig, Herr Präsident, aber ich weiß, dass die Herren beisammen gespannt und beisammen gesessen sind und […]

NS-Verbrechen: 65 Jahre juristische Aufarbeitung in Israel

[…]durch eine neue gemeinsame Identität zu einigen.  Der ehemalige Gestapo– und SS-Mann Adolf Eichmann stellte ein Feindbild für alle Israelis dar. Erst der vor den Augen der Weltöffentlichkeit geführte Eichmann-Prozess hatte die perfide und grausame Systematik der planmäßigen Ermordung der europäischen Juden in all ihren Phasen offenbart. Die „Endlösung der […]
Weiterlesen » NS-Verbrechen: 65 Jahre juristische Aufarbeitung in Israel

Theresienstadt – Die Sonderstellung von Eichmanns „Musterghetto“

[…]1958, Deutsch. Sammlung von Dokumenten. Murmelstein, Benjamin: Terezin, il Ghetto Modello di Eichmann, Bologna 1961, Italienisch. Deutsche Ausgabe in Vorbereitung. Makarova, Elena /Makarov Sergei / Kuperman, Victor: University over the Abyss, 2 Ed. Jerusalem 2004, Englisch. Behandelt das Kulturleben in […]
Weiterlesen » Theresienstadt – Die Sonderstellung von Eichmanns „Musterghetto“

Verlernen – von Marie Luise Knott

[…]Bösem“ die „Banalität des Bösen“ entgegen. In ihrem Bericht über Eichmann in Jerusalem greift sie Raul Hilbergs in The Destruktion of the European Jews vertretene These auf, dass es sich bei den Tätern um keine „besonderen Deutschen“ gehandelt hat. Auch Eichmann ist für Hannah Arendt kein besonderer Deutscher. Sie nennt […]

Die Antisemitismustheorie der Frankfurter Schule

[…]er geboren wurde. Autoren: Natascha Müller und Oliver Marusczyk   Literatur Arendt, Hannah: Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht von der Banalität des Bösen, München 2006 Claussen, Detlev: Grenzen der Aufklärung. Die gesellschaftliche Genese des modernen Antisemitismus, Frankfurt 2005 Diner, Dan: Aporie der Vernunft. Horkheimers Überlegungen zu Antisemitismus und Massenvernichtung. In: […]

Die 13. SS-Division Handschar in Bosnien und Herzegowina

[…]in hermetischer Abgeschlossenheit verlief. Letztere unterstand nominell dem Ober-Mufti von Jerusalem El Huseini, der häufig das Militärlager in Potsdam besuchte. Dort wurden junge Imame ideologisch „gedrillt“, um dann im Rang eines Hauptmanns (kapetan) den Einheiten der Division zugeteilt zu werden. Viel Erfolg hatten sie nicht, denn schon die räumliche Entfernung […]
Weiterlesen » Die 13. SS-Division Handschar in Bosnien und Herzegowina

Sehenswerte Filme auf der Berlinale 2016

[…]Palästinenser zusammen. Verbunden durch die allgegenwärtige Armut. Weiter zur Rezension. P.S. Jerusalem Die Filmemacherin Danae Elon hat den Selbstversuch dokumentiert in Jerusalem eine Heimat zu finden. Elons Vater war einst mit seinen Eltern vor den Nazis nach Israel geflohen und wurde dort ein bedeutender Journalist und Kritiker der israelischen Regierungspolitik, wegen der er 2004 nach Italien […]

Margarete Turnowsky-Pinner (1894–1982)

[…]begrüßten das Vorhaben nach Palästina zu gehen voller Freude, war doch die Erinnerung an Jerusalem in ihnen lebendig geblieben. Zudem hatte der Vater oft geschrieben und sie jedes Jahr besucht. Mit Liebe hatte ihre Mutter von diesem Land gesprochen und mit einer kleinen Gruppe zionistischer Kinder hatten sie von einer […]

Die unrühmliche Rolle der Evangelischen Kirche im Dritten Reich

[…]zu Grausamkeit oder verbrecherischen Handlungen fähig gewesen wäre“. Die EKD hielt das Pro-Eichmann-Votum für „mindestens interessant“ Eichmann war kurz zuvor aus Argentinien nach Israel entführt worden. Seine Geschwister wollten erreichen, dass ein internationaler Gerichtshof und nicht ein israelisches Gericht den Fall verhandele. Sie hatten daher Mensing-Braun um Hilfe gebeten. Tatsächlich […]
Weiterlesen » Die unrühmliche Rolle der Evangelischen Kirche im Dritten Reich

Juden im jugoslawischen Widerstand 1941–1945 – „Ein Kampf um Würde“

[…]1941-1945. Occupation and Collaboration, Stanford 2001.   Anmerkungen [1] Vgl. Hannah Arendt, Eichmann in Jerusalem: Ein Bericht von der Banalität des Bösen, 4. Auflage, München 1976. [2] Slavko Goldstein, Židovi u narodnooslobodilačkom ratu, in: Židovi na tlu Jugoslavije, hg.v. Ante Sorić, Zagreb 1988, S. 192. [3] Jaša Romano, Jevreji Jugoslavije […]
Weiterlesen » Juden im jugoslawischen Widerstand 1941–1945 – „Ein Kampf um Würde“

Rudolf Vrba (1924–2006)

[…]to Belsen to trace some of his friends. Nor did the sordid bar­gaining end there. Kasztner paid Eichmann several thousand dollars. With this little fortune, Eichmann was able to buy his way to freedom when Germany collapsed, to set himself up in the Argentine“. Rudolf Vrba starb am 27. März […]

Simon Wiesenthal – von Tom Segev

[…]Aufmerksamkeit verleihen. Aufmerksamkeit und Lob ganz besonders für den Jäger und Fänger Eichmanns, Simon Wiesenthal. Die Glückwünsche aus Yad Vashem bedeuten ihm unsagbar viel.   Auf dem Weg zur bedeutenden Persönlichkeit Wiesenthal verarbeitet seine Jagd nach den Nazi-Verbrechern literarisch in Büchern wie „Doch die Mörder leben“ und „Wie ich Eichmann […]

Das Reichssicherheitshauptamt (RSHA)

[…]Ohlendorf. Die Anklage stützte sich wesentlich auf die überlieferten Berichte der Täter. Adolf Eichmann wurde 1961 in Jerusalem verurteilt und 1962 hingerichtet. Die öffentliche Verhandlung lenkte internationale Aufmerksamkeit auf die Organisation der Deportationen und die Erfahrungen der Überlebenden. Die Strafverfolgung erfasste jedoch keineswegs alle Verantwortlichen. Ab 1963 ermittelte die Generalstaatsanwaltschaft […]

1967 – von Tom Segev

[…]und die Wiedererlangung sind für viele wie ein „Wunder“. Besonders die Wiedervereinigung Jerusalems. Denn „die Teilung Jerusalems war nach wie vor eine offene Wunde, die von vielen als schmerzlich empfunden wurde.“ „Ich bin kein religiöser Mensch, aber ich berühre hier die Kotel“, schluchzt der Radiomoderator von Kol Israel. „Die Menschen […]

Gebt den Juden Schleswig-Holstein! – von Henryk M. Broder u. a.

[…]sowie der Aufruf zur dritten Intifada und der Proklamation des Jihad ins Herz von Tel Aviv und Jerusalem durch das Parlamentsmitglied der Hamas Abdallah Jarbu. Abdallah Jarbu, der jeden für verrückt erklärt, der Juden für Menschen hält. Der erkannt hat, dass es sich um Affen und Schweine handelt. Auf Anfragen […]
Weiterlesen » Gebt den Juden Schleswig-Holstein! – von Henryk M. Broder u. a.

Nazis und der Nahe Osten – von Matthias Küntzel

[…]mystische Propaganda, die sich bis heute hält. Mohammed Amin al-Husseini, der Großmufti von Jerusalem ist voller Judenhass und hängt den Juden an, dass sie die religiösen islamischen Stätten wie die Al-Aqsa-Moschee zerstören wollen. Der identitätsstiftende Ruf „Al-Aqsa ist in Gefahr!“ schweißt die Moslems zusammen und motiviert sie zum Hass auf […]

Das Ghetto in Wilna

[…]als eines der bedeutendsten kulturellen Zentren des Judentums in Osteuropa. Die Bezeichnung „Jerusalem Litauens“ verdiente sich die Stadt als Zentrum von rabbinischer Gelehrsamkeit, Standort von zahlreichen Verlagshäusern und Druckereien. Von 1920 bis 1939 stand die Stadt unter polnischer Herrschaft. Im September 1939 marschierte die Rote Armee in Wilna ein, jedoch […]

Auf immer und ewig – von Margret Steenfatt

[…]des relativ hohen Anteils an jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern im Volksmund auch „Klein-Jerusalem“ genannt. Während Paul, vor allem unter dem Einfluss seines Vaters, sich immer stärker von der NS-Ideologie bestimmen lässt und dadurch auch in Gegensatz zu Nathan, einem Juden, gerät, hält Nike, deren Vater ein Buchantiquariat betreibt und sogenannte […]

Sehenswerte Filme auf der Berlinale 2017

[…]Organisation für bedürftige Holocaust-Überlebende, und der International Christian Embassy Jerusalem ausgerichtet und in der israelischen Gesellschaft kontrovers diskutiert. weiter   1945 – von Ferenc Török Ferenc Török zeigt in seinem großartigen Spielfilm „1945“ Ungarn nach der Befreiung. Ein flirrender Sommertag im August 1945. Träge döst das Dorf vor sich hin. Der […]

Golda – von Guy Nattiv

[…]1917 heiratete, nach Israel. Die beiden gemeinsamen Kinder, eine Tochter und ein Sohn, kommen in Jerusalem zur Welt. Bereits früh engagierte sich Meir in Politik und Gesellschaft, was wohl als eine Art der Reaktion auf die Unterdrückung, die sie bereits in jungen Jahren erleben musste, zu verstehen sein könnte. Im […]

Der Madagaskar-Plan

[…]Seeweg nach Madagaskar zu deportieren. Unterdessen leiteten Rademacher im Außenministerium und Eichmann im Referat „Juden- und Räumungsangelegenheiten“ des Reichssicherheitshauptamtes in Berlin die Vorbereitungen. Ab Kriegsbeginn hatte sich Eichmann mit der Aussiedlung von Juden und Polen ins Generalgouvernement befasst. Rademacher entwickelte einen Plan, der die Mitwirkung zahlreicher Dienststellen vorsah: Das Auswärtige […]

Josef Mengele (1911–1979)

[…]Wolfgang: Der Holocaust. München 1996. Cesarani, David: Adolf Eichmann: His Life and Crimes. London 2004. Götz Aly, Michael Sontheimer: Fromms – Wie der jüdische Kondomfabrikant Julius F. unter die deutschen Räuber fiel. Frankfurt am Main 2007. Lang, Jochen von: Der Eichmann-Prozess. Frankfurt am Main 1963. Lifton, Robert Jay: The Nazi […]

Die deutsche Nachkriegsgesellschaft und der Holocaust

[…]Judenmord nur in verschleierter Form am Rande angedeutet wird.[38] Erst der Prozess gegen Adolf Eichmann in Jerusalem 1961 und der Frankfurter Auschwitz-Prozess 1963-1965 eröffneten Chancen zur Konfrontation mit dem Völkermord (1958-1979), in deren Folge erstmals der Massenmord an den europäischen Juden in den Mittelpunkt der Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit […]
Weiterlesen » Die deutsche Nachkriegsgesellschaft und der Holocaust

Der Sonderkommando-Aufstand in Auschwitz-Birkenau

[…]Bei einer Veranstaltung anläßlich des 40sten Jahrestages des Sonderkommando-Aufstandes in Jerusalem gelang es Kulka erstmals, sieben Sonderkommando-Überlebende zu versammeln. Der Sonderkommando-Aufstand wurde in Europa erstmals im Jahre 1984 einer breiten österreichischen und israelischen Öffentlichkeit über Rundfunk, Fernsehen und Zeitung bekannt gemacht. Zwei Jahre später begann der Yad Vashem-Mitarbeiter Gideon Greif […]

Der Umgang mit Gedenkstätten in Deutschland

[…]durch den beginnenden Generationenwechsel, die öffentliche Aufmerksamkeit, die der „Eichmann-Prozess“ in Jerusalem 1961 und der erste „Auschwitz-Prozess“ in Frankfurt am Main 1963 erregte, begann Mitte der 1960er Jahren in der Bundesrepublik Deutschland der Aufbau musealer Einrichtungen in den ehemaligen Lagern. 1965 wurde auf dem Gelände des ehemaligen KZ Dachau eine […]

Walther Rauff – in deutschen Diensten – von Martin Cüppers

[…]unterstützt überwiegend die mörderische deutsche Entschlossenheit. Der Großmufti von Jerusalem Hadji Mohammed Amin el Hussein forciert bereits in den frühen 1920er Jahren antijüdische Pogrome. Mit Hilfe Hitler-Deutschlands sieht er die Chance zur Judenvernichtung im arabischen Raum. In den Aufzeichnungen des Gesandten Schmidt zur Unterredung Adolf Hitlers mit dem Großmufti ist […]
Weiterlesen » Walther Rauff – in deutschen Diensten – von Martin Cüppers

Die Holocaust-Industrie – von Norman G. Finkelstein

[…]eine zeitliche Distanz, um über ihre Erlebnisse reden zu können[4], und entwickelten durch den Eichmann-Prozess in Jerusalem eine persönliche Motivation, darüber zu reden, nachdem Opfer dort Zeugenaussagen getätigt hatten.[5] Finkelstein gibt jedoch an, dass es „in Wahrheit keinen Beleg gibt, der diesen Schluss stützen würde.“[6] An dieser Stelle möchte ich […]
Weiterlesen » Die Holocaust-Industrie – von Norman G. Finkelstein