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Eichmann in Jerusalem – 60 Jahre später: Der Versuch einer Bestandsaufnahme (1. Teil)

[…]Hannah Arendt, Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht von der Banalität des Bösen. 3) So der Titel des Buches von Bettina Stangneth, siehe Literaturverzeichnis. 4) Gerade weil es sich bei Israel um einen demokratischen Rechtsstaat handelt, darf eine sachliche Kritik an gewissen Aspekten der dortigen Innenpolitik auch nicht missverstanden werden. 5) […]
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Eichmann in Jerusalem – 60 Jahre später: Der Versuch einer Bestandsaufnahme (2. Teil)

[…]konzipiert, die im Februar und März 1963 in der Rubrik „A Reporter at Large“ unter dem Titel Eichmann in Jerusalem erschienen; ursprünglich ohne weiteren Untertitel. Erst im Laufe des Jahres 1963 erfolgte eine im Vergleich zu den Zeitschriftenartikeln leicht veränderte Buchausgabe: Eichmann in Jerusalem: A Report on the Banality of […]
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Eichmann in Jerusalem – 60 Jahre später: Der Versuch einer Bestandsaufnahme (3. Teil)

[…]bezogen: An seinem Aufenthaltsort in Argentinien waren viele der Straftatbestände, für die Adolf Eichmann in Jerusalem vor Gericht stand, überhaupt nicht bekannt und somit auch nicht verfolg- und sanktionierbar; und sofern allgemeine Straftaten (im Bereich der „Kapitalverbrechen“, also Schwerstkriminalität) auch in Argentinien bekannt waren und justiziell verfolgt wurden, waren diese […]
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Der Eichmann-Prozess in Jerusalem (1961)

[…]von den Nationalsozialisten ausdrücklich in das deutsche Beamtenrecht aufgenommen). Dabei räumte Eichmann dem Gericht in Jerusalem selbst ein, dass er den Holocaust für eines der „kapitalsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte“ hielt und dass er persönlich „diese gewaltsame Lösung schon damals als nicht zu Recht bestehend betrachtet habe, schon damals als eine […]

Jerusalem – von Annette Grossbongardt u. a. (Hrsg.)

[…]zur einzigen Hauptstadt erklärt? Einzig durch die politische Instrumentalisierung werden Jerusalem und die Hauptstadtfrage zum Problem. Denn warum muss unbedingt Jerusalem Hauptstadt eines zukünftigen Palästinenserstaates sein? Zudem bleibt die Frage nach der palästinensischen Identität und der Identitätsstiftung. Eine Identität, die einzig politisch geschaffen wurde. Denn Palästinenser war zunächst jeder, der […]
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P.S. Jerusalem – von Danae Elon

[…]wird. Die Filmemacherin Danae Elon hat in P.S. Jerusalem den Selbstversuch dokumentiert in Jerusalem eine Heimat zu finden. Elons Vater war einst mit seinen Eltern vor den Nazis nach Israel geflohen und wurde dort ein bedeutender Journalist und Kritiker der israelischen Regierungspolitik, wegen der er 2004 nach Italien auswanderte und dort seiner Tochter das Versprechen abnahm, […]

Hannah Arendt (Ihr Denken veränderte die Welt) – von Margarethe von Trotta

[…]berichtete für das amerikanische Magazin The New Yorker vom Gerichtsprozess um Adolf Eichmann. Eichmann organisierte hauptverantwortlich die Deportation von Millionen Juden während des Nationalsozialismus‘ und war mitverantwortlich für den Genozid an den Juden. In Hannah Arendt. Ihr Denken veränderte die Welt verfilmt Margarethe von Trotta die vier Jahre aus Arendts […]
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Das geplante „Jüdische Siedlungsgebiet“ in Polen zwischen den Flüssen Sun und Bug

[…]wurde, angeblich, erwähnt: ein Signal, dass der jüdischen Auswanderung ein anderes, von Jerusalem weit entferntes, Ziel gegeben wurde. Hitler sollte gesagt haben, Eichmann schritt aber sofort zur Tat: Ein Transport mit 1.000 Juden aus Wien und Böhmen-Mähren in Richtung Polen wurde in jenen Tagen zusammengestellt; die Funktionäre Benjamin Murmelstein aus […]
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Israel, Palästina, Nahostkonflikt – Wer ist Schuld?

[…]enthält das Amida-Gebet den Passus „Bring uns in Frieden nach Zion“. Die Liturgie konserviert Jerusalem mental; Silberschmiede in Krakau gravieren auf Kiddusch-Becher „Wenn ich dich, Jerusalem, je vergesse …“. Theologisch wird Zion zum Sehnsuchtsvektor, politisch bleibt er Fiktion – bis ins 19. Jahrhundert. Schuld-Stopp 1 Rom stößt die Diaspora an. […]
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Theresienstadt – von Benjamin Murmelstein

[…]als deutsche Ausgabe und Beitrag zur Frankfurter Buchmesse vorgesehen. Da zur selben Zeit der Eichmann-Prozess in Jerusalem die Weltöffentlichkeit bewegte, hätte die juristisch-, moralisch- und historisch-relevante Aussage des letzten Judenältesten von Theresienstadt ein wichtiger Beitrag zur Aufarbeitung des Holocaust und dessen speziellen Mechanismus im Vorzeige-Ghetto Theresienstadt sein können. Erst jetzt […]

Heimat los! – von Gad Granach

[…]mit der Gründung des Staates Israel greifen die arabischen Nachbarstaaten den neuen Staat an. Jerusalem wird geteilt und erst im Jahr 1967 im Sechstagekrieg wieder vereint. „Zusammenleben zwischen Juden und Arabern könnte schon funktionieren, wenn wir bei denen und die bei uns kaufen würden.“ Gad lebt heute mit seiner Katze […]

Allein unter Juden – von Tuvia Tenenbom

[…]man sich aussuchen kann, aus welcher Sicht man die Kultur einer über 4.000 Jahre alten Stadt wie Jerusalem erklärt haben möchte. So wirbt die palästinensische al-Quds-Universität in Jerusalem mit Führungen durch die Altstadt aus palästinensischer Sicht. Eine Gemeinsamkeit die Tenenbom auf seiner Reise entdeckt hat, ist das köstliche israelische und […]

Hannah Arendt (1906–1975)

[…]New Yorker als Prozessbeobachterin am Gerichtsprozess um den ehemaligen SS-Sturmbannführer Adolf Eichmann in Jerusalem teil. Ihr Bericht wurde ab Februar 1963 in mehreren Teilen im New Yorker veröffentlicht; auf Deutsch erschien er im selben Jahr unter dem Titel Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht von der Banalität des Bösen. Er sorgte […]

Kritik des Antisemitismus in der DDR

[…]war ebenfalls der Ansicht, eine Teilnahme von jüdischen Vertretern aus der DDR in Jerusalem sei nicht möglich, weil der Aufenthalt von ostdeutschen Juden in Jerusalem einer Unterstützung der „israelischen Okkupationspolitik“ gleich kommen würde. Auch nicht durch die bloße Anwesenheit dürfe der israelischen Politik „Vorschub“ geleistet werden. Schließlich stimmte auch Klaus […]

Der ewige Sündenbock – von Tilman Tarach

[…]dieser britischen Offiziere weiter. Die Juden werden aus dem von Transjordanien besetzten Ostteil Jerusalems vertrieben, ihr Viertel komplett zerstört. Das Westjordanland und Ostjerusalem werden von Transjordanien annektiert. Der Gazastreifen von Ägypten besetzt.   Das Heilige Land und seine heiligen Stätten gehören … dem Christentum Aber nicht nur die arabischen Nachbarn […]

Der Nahe Osten und wir

[…]1967 gab es keinen Eroberungsplan für die besetzten Gebiete, mit Ausnahme der Altstadt Jerusalems mit der Klagemauer. „Land-für-Frieden“-Angebote scheiterten an den „drei Neins“ der Arabischen Liga (Resolution von Khartum): 1. Kein Frieden mit Israel, 2. Keine Anerkennung Israels, 3. Keine Verhandlungen mit Israel. – Dies blieb auch nach dem Yom-Kippur-Krieg […]

Holocaust im Unterricht an einem Budapester Gymnasium

[…]in der heutigen Ukraine [2] Überleber des Lagers, zitiert aus: Gideon Hausner: Urteil in Jerusalem (ungarische Ausgabe), Europa Verlag, Budapest 1984, Seite 233 [3] Zahlen aus: Gideon Hausner: Urteil in Jerusalem (ungarische Ausgabe), Europa Verlag, Budapest 1984 [4] Es ist empfehlenswert, eine Ausgabe des Buches zu verwenden, in der die […]
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Else Lasker-Schüler (1869–1945)

[…]Berlin, Paul Cassirer 1920 Hebräische Balladen. Berlin, Paul Cassirer 1920 Mein blaues Klavier. Jerusalem, M. Spitzer/Jerusalem Press 1943 Anmerkungen 1 Kurt Pinthus [Hrsg.]: Menschheitsdämmerung. Symphonie jüngster Dichtung. Berlin 1920, S.294 ↩ 2 Else Lasker-Schüler: Ich räume auf! Meine Anklage gegen meine Verleger. Zürich, Lago [Selbstverlag] 1925, S. 520 ↩ 3 […]

Lesser Ury – Bilder der Bibel

[…]den realistisch gezeichneten Figuren und einem auf Farbe und Sinneseindruck reduzierten Himmel. „Jerusalem“ ist erste das Bild mit biblischen Motiven, mit denen Ury an die Öffentlichkeit ging. Es gilt als Schlüsselwerk seiner religiösen Werke. Anders als den Kritiker Kerr hat mich links im Bild der hockende Mann fasziniert, ein unvergessliches […]

Warum Schabbat schon am Freitag beginnt – von Eli Bar-Chen u. a.

[…]vertreibt und ihren Tempel zerstört, da sind die Römer, die den wieder aufgebauten Tempel Jerusalems ein zweites Mal vernichten und das Töten und die Vertreibung fortsetzen, da sind die grausamen Kreuzzüge, die Jerusalem nicht nur von der Herrschaft der Muslime befreien wollen, sondern im Namen der Kirche alle Andersgläubigen vernichten. […]
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Heinrich Grüber (1891–1975)

[…]nach Deutschland in Berlin stattfand, berichtete er der evangelischen Jugend nicht nur aus Jerusalem und der erschreckenden Begegnung mit Eichmann, er fand auch einen Weg, seine Solidarität mit dem jungen und im Aufbau befindlichen Staat zu bekunden. Der Baum – Symbol für das Leben und das Gedeihen des Landes – […]

Jupp Weiss aus Flamersheim, der Judenälteste von Bergen-Belsen

[…]zu haben. Im berüchtigten „Ungarnlager“ von Bergen-Belsen hatte Jupp Weiss seinerzeit Eichmann kennengelernt. Später wurde er zum Prozeß geladen, weil er wohl die besten Detailkenntnisse über die Zustände in Bergen-Belsen hatte. Beim Eichmann-Prozeß im Jahre 1961 brauchte Jupp Weiss jedoch nicht vor den Schranken des Gerichtes auszusagen, sondern stellte sich […]
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Die Reichszentrale für jüdische Auswanderung

[…]denn an die Stelle der Auswanderung trat nun die Deportation, an der das Referat IV B4 und somit Eichmann federführend beteiligt war. Entsprechend notierte Eichmann im Wannsee-Protokoll: „Anstelle der Auswanderung ist nunmehr als weitere Lösungsmöglichkeit nach entsprechender vorheriger Genehmigung durch den Führer die Evakuierung der Juden nach dem Osten getreten.“ […]

Wannsee-Konferenz

[…]in dem Teil, der nicht im Protokoll erwähnt ist – über Tötungsmethoden gesprochen wurde. Eichmann: Jawohl. Richter: Wer hat über dieses Thema gesprochen? Da? Eichmann: Im Einzelnen ist mir diese Sache heute nicht mehr gegenwärtig, Herr Präsident, aber ich weiß, dass die Herren beisammen gespannt und beisammen gesessen sind und […]

NS-Verbrechen: 65 Jahre juristische Aufarbeitung in Israel

[…]durch eine neue gemeinsame Identität zu einigen.  Der ehemalige Gestapo– und SS-Mann Adolf Eichmann stellte ein Feindbild für alle Israelis dar. Erst der vor den Augen der Weltöffentlichkeit geführte Eichmann-Prozess hatte die perfide und grausame Systematik der planmäßigen Ermordung der europäischen Juden in all ihren Phasen offenbart. Die „Endlösung der […]
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Theresienstadt – Die Sonderstellung von Eichmanns „Musterghetto“

[…]1958, Deutsch. Sammlung von Dokumenten. Murmelstein, Benjamin: Terezin, il Ghetto Modello di Eichmann, Bologna 1961, Italienisch. Deutsche Ausgabe in Vorbereitung. Makarova, Elena /Makarov Sergei / Kuperman, Victor: University over the Abyss, 2 Ed. Jerusalem 2004, Englisch. Behandelt das Kulturleben in […]
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Verlernen – von Marie Luise Knott

[…]Bösem“ die „Banalität des Bösen“ entgegen. In ihrem Bericht über Eichmann in Jerusalem greift sie Raul Hilbergs in The Destruktion of the European Jews vertretene These auf, dass es sich bei den Tätern um keine „besonderen Deutschen“ gehandelt hat. Auch Eichmann ist für Hannah Arendt kein besonderer Deutscher. Sie nennt […]

Die Antisemitismustheorie der Frankfurter Schule

[…]er geboren wurde. Autoren: Natascha Müller und Oliver Marusczyk   Literatur Arendt, Hannah: Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht von der Banalität des Bösen, München 2006 Claussen, Detlev: Grenzen der Aufklärung. Die gesellschaftliche Genese des modernen Antisemitismus, Frankfurt 2005 Diner, Dan: Aporie der Vernunft. Horkheimers Überlegungen zu Antisemitismus und Massenvernichtung. In: […]

Die 13. SS-Division Handschar in Bosnien und Herzegowina

[…]in hermetischer Abgeschlossenheit verlief. Letztere unterstand nominell dem Ober-Mufti von Jerusalem El Huseini, der häufig das Militärlager in Potsdam besuchte. Dort wurden junge Imame ideologisch „gedrillt“, um dann im Rang eines Hauptmanns (kapetan) den Einheiten der Division zugeteilt zu werden. Viel Erfolg hatten sie nicht, denn schon die räumliche Entfernung […]
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Sehenswerte Filme auf der Berlinale 2016

[…]Palästinenser zusammen. Verbunden durch die allgegenwärtige Armut. Weiter zur Rezension. P.S. Jerusalem Die Filmemacherin Danae Elon hat den Selbstversuch dokumentiert in Jerusalem eine Heimat zu finden. Elons Vater war einst mit seinen Eltern vor den Nazis nach Israel geflohen und wurde dort ein bedeutender Journalist und Kritiker der israelischen Regierungspolitik, wegen der er 2004 nach Italien […]

Margarete Turnowsky-Pinner (1894–1982)

[…]begrüßten das Vorhaben nach Palästina zu gehen voller Freude, war doch die Erinnerung an Jerusalem in ihnen lebendig geblieben. Zudem hatte der Vater oft geschrieben und sie jedes Jahr besucht. Mit Liebe hatte ihre Mutter von diesem Land gesprochen und mit einer kleinen Gruppe zionistischer Kinder hatten sie von einer […]

Die unrühmliche Rolle der Evangelischen Kirche im Dritten Reich

[…]zu Grausamkeit oder verbrecherischen Handlungen fähig gewesen wäre“. Die EKD hielt das Pro-Eichmann-Votum für „mindestens interessant“ Eichmann war kurz zuvor aus Argentinien nach Israel entführt worden. Seine Geschwister wollten erreichen, dass ein internationaler Gerichtshof und nicht ein israelisches Gericht den Fall verhandele. Sie hatten daher Mensing-Braun um Hilfe gebeten. Tatsächlich […]
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Juden im jugoslawischen Widerstand 1941–1945 – „Ein Kampf um Würde“

[…]1941-1945. Occupation and Collaboration, Stanford 2001.   Anmerkungen [1] Vgl. Hannah Arendt, Eichmann in Jerusalem: Ein Bericht von der Banalität des Bösen, 4. Auflage, München 1976. [2] Slavko Goldstein, Židovi u narodnooslobodilačkom ratu, in: Židovi na tlu Jugoslavije, hg.v. Ante Sorić, Zagreb 1988, S. 192. [3] Jaša Romano, Jevreji Jugoslavije […]
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Rudolf Vrba (1924–2006)

[…]to Belsen to trace some of his friends. Nor did the sordid bar­gaining end there. Kasztner paid Eichmann several thousand dollars. With this little fortune, Eichmann was able to buy his way to freedom when Germany collapsed, to set himself up in the Argentine“. Rudolf Vrba starb am 27. März […]

Simon Wiesenthal – von Tom Segev

[…]Aufmerksamkeit verleihen. Aufmerksamkeit und Lob ganz besonders für den Jäger und Fänger Eichmanns, Simon Wiesenthal. Die Glückwünsche aus Yad Vashem bedeuten ihm unsagbar viel.   Auf dem Weg zur bedeutenden Persönlichkeit Wiesenthal verarbeitet seine Jagd nach den Nazi-Verbrechern literarisch in Büchern wie „Doch die Mörder leben“ und „Wie ich Eichmann […]

Das Reichssicherheitshauptamt (RSHA)

[…]Ohlendorf. Die Anklage stützte sich wesentlich auf die überlieferten Berichte der Täter. Adolf Eichmann wurde 1961 in Jerusalem verurteilt und 1962 hingerichtet. Die öffentliche Verhandlung lenkte internationale Aufmerksamkeit auf die Organisation der Deportationen und die Erfahrungen der Überlebenden. Die Strafverfolgung erfasste jedoch keineswegs alle Verantwortlichen. Ab 1963 ermittelte die Generalstaatsanwaltschaft […]

1967 – von Tom Segev

[…]und die Wiedererlangung sind für viele wie ein „Wunder“. Besonders die Wiedervereinigung Jerusalems. Denn „die Teilung Jerusalems war nach wie vor eine offene Wunde, die von vielen als schmerzlich empfunden wurde.“ „Ich bin kein religiöser Mensch, aber ich berühre hier die Kotel“, schluchzt der Radiomoderator von Kol Israel. „Die Menschen […]

Gebt den Juden Schleswig-Holstein! – von Henryk M. Broder u. a.

[…]sowie der Aufruf zur dritten Intifada und der Proklamation des Jihad ins Herz von Tel Aviv und Jerusalem durch das Parlamentsmitglied der Hamas Abdallah Jarbu. Abdallah Jarbu, der jeden für verrückt erklärt, der Juden für Menschen hält. Der erkannt hat, dass es sich um Affen und Schweine handelt. Auf Anfragen […]
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Nazis und der Nahe Osten – von Matthias Küntzel

[…]mystische Propaganda, die sich bis heute hält. Mohammed Amin al-Husseini, der Großmufti von Jerusalem ist voller Judenhass und hängt den Juden an, dass sie die religiösen islamischen Stätten wie die Al-Aqsa-Moschee zerstören wollen. Der identitätsstiftende Ruf „Al-Aqsa ist in Gefahr!“ schweißt die Moslems zusammen und motiviert sie zum Hass auf […]

Das Ghetto in Wilna

[…]als eines der bedeutendsten kulturellen Zentren des Judentums in Osteuropa. Die Bezeichnung „Jerusalem Litauens“ verdiente sich die Stadt als Zentrum von rabbinischer Gelehrsamkeit, Standort von zahlreichen Verlagshäusern und Druckereien. Von 1920 bis 1939 stand die Stadt unter polnischer Herrschaft. Im September 1939 marschierte die Rote Armee in Wilna ein, jedoch […]

Auf immer und ewig – von Margret Steenfatt

[…]des relativ hohen Anteils an jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern im Volksmund auch „Klein-Jerusalem“ genannt. Während Paul, vor allem unter dem Einfluss seines Vaters, sich immer stärker von der NS-Ideologie bestimmen lässt und dadurch auch in Gegensatz zu Nathan, einem Juden, gerät, hält Nike, deren Vater ein Buchantiquariat betreibt und sogenannte […]

Sehenswerte Filme auf der Berlinale 2017

[…]Organisation für bedürftige Holocaust-Überlebende, und der International Christian Embassy Jerusalem ausgerichtet und in der israelischen Gesellschaft kontrovers diskutiert. weiter   1945 – von Ferenc Török Ferenc Török zeigt in seinem großartigen Spielfilm „1945“ Ungarn nach der Befreiung. Ein flirrender Sommertag im August 1945. Träge döst das Dorf vor sich hin. Der […]

Golda – von Guy Nattiv

[…]1917 heiratete, nach Israel. Die beiden gemeinsamen Kinder, eine Tochter und ein Sohn, kommen in Jerusalem zur Welt. Bereits früh engagierte sich Meir in Politik und Gesellschaft, was wohl als eine Art der Reaktion auf die Unterdrückung, die sie bereits in jungen Jahren erleben musste, zu verstehen sein könnte. Im […]

Der Madagaskar-Plan

[…]Seeweg nach Madagaskar zu deportieren. Unterdessen leiteten Rademacher im Außenministerium und Eichmann im Referat „Juden- und Räumungsangelegenheiten“ des Reichssicherheitshauptamtes in Berlin die Vorbereitungen. Ab Kriegsbeginn hatte sich Eichmann mit der Aussiedlung von Juden und Polen ins Generalgouvernement befasst. Rademacher entwickelte einen Plan, der die Mitwirkung zahlreicher Dienststellen vorsah: Das Auswärtige […]

Josef Mengele (1911–1979)

[…]Wolfgang: Der Holocaust. München 1996. Cesarani, David: Adolf Eichmann: His Life and Crimes. London 2004. Götz Aly, Michael Sontheimer: Fromms – Wie der jüdische Kondomfabrikant Julius F. unter die deutschen Räuber fiel. Frankfurt am Main 2007. Lang, Jochen von: Der Eichmann-Prozess. Frankfurt am Main 1963. Lifton, Robert Jay: The Nazi […]

Die deutsche Nachkriegsgesellschaft und der Holocaust

[…]Judenmord nur in verschleierter Form am Rande angedeutet wird.[38] Erst der Prozess gegen Adolf Eichmann in Jerusalem 1961 und der Frankfurter Auschwitz-Prozess 1963-1965 eröffneten Chancen zur Konfrontation mit dem Völkermord (1958-1979), in deren Folge erstmals der Massenmord an den europäischen Juden in den Mittelpunkt der Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit […]
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Der Sonderkommando-Aufstand in Auschwitz-Birkenau

[…]Bei einer Veranstaltung anläßlich des 40sten Jahrestages des Sonderkommando-Aufstandes in Jerusalem gelang es Kulka erstmals, sieben Sonderkommando-Überlebende zu versammeln. Der Sonderkommando-Aufstand wurde in Europa erstmals im Jahre 1984 einer breiten österreichischen und israelischen Öffentlichkeit über Rundfunk, Fernsehen und Zeitung bekannt gemacht. Zwei Jahre später begann der Yad Vashem-Mitarbeiter Gideon Greif […]

Der Umgang mit Gedenkstätten in Deutschland

[…]durch den beginnenden Generationenwechsel, die öffentliche Aufmerksamkeit, die der „Eichmann-Prozess“ in Jerusalem 1961 und der erste „Auschwitz-Prozess“ in Frankfurt am Main 1963 erregte, begann Mitte der 1960er Jahren in der Bundesrepublik Deutschland der Aufbau musealer Einrichtungen in den ehemaligen Lagern. 1965 wurde auf dem Gelände des ehemaligen KZ Dachau eine […]

Walther Rauff – in deutschen Diensten – von Martin Cüppers

[…]unterstützt überwiegend die mörderische deutsche Entschlossenheit. Der Großmufti von Jerusalem Hadji Mohammed Amin el Hussein forciert bereits in den frühen 1920er Jahren antijüdische Pogrome. Mit Hilfe Hitler-Deutschlands sieht er die Chance zur Judenvernichtung im arabischen Raum. In den Aufzeichnungen des Gesandten Schmidt zur Unterredung Adolf Hitlers mit dem Großmufti ist […]
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Die Holocaust-Industrie – von Norman G. Finkelstein

[…]eine zeitliche Distanz, um über ihre Erlebnisse reden zu können[4], und entwickelten durch den Eichmann-Prozess in Jerusalem eine persönliche Motivation, darüber zu reden, nachdem Opfer dort Zeugenaussagen getätigt hatten.[5] Finkelstein gibt jedoch an, dass es „in Wahrheit keinen Beleg gibt, der diesen Schluss stützen würde.“[6] An dieser Stelle möchte ich […]
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Antisemitismus

[…]leben. Nach Aufständen der Juden im Jahr 70 n. Chr. gegen die römischen Besatzungstruppen wurde Jerusalem zerstört, die jüdische Bevölkerung getötet oder vertrieben und der jüdische Staat zerschlagen. Die geflohenen Juden assimilierten sich in den folgenden Jahrhunderten in ihren Zufluchtsländern. Allerdings hielten die meisten an der Religion ihrer Vorfahren und […]

Shoah

[…]allen wissenschaftlichen Diskursen und wird auch durch die zentrale Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem maßgeblich geprägt. Eine weitere wichtige Zäsur für das Verständnis dieser Ereignisse war der monumentale Dokumentarfilm von Claude Lanzmann, der die Zeugenschaft der Überlebenden ins Zentrum rückte. Durch die Arbeit von Claude Lanzmann aus dem Jahr 1985 […]

The City and the City – von Christos Passalis und Syllas Tzoumerkas

[…]stellt die Welthistorie bereit: Im Winter 1943 entsendet das nationalsozialistische Regime Adolf Eichmanns Stellvertreter nach Griechenland. Eichmann war verantwortlich für die Organisation der Verfolgung, Vertreibung und Deportation von Juden. Das ebenso schnell wie rigoros ausgeführte Programm zur Gettoisierung und Deportation hatte die Auslöschung von über 90 Prozent der jüdischen Bevölkerung […]
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Die Judenrat-Frage: Tragisch überfordert oder ewig schuldig?

[…]Übermittlung von Dokumenten – lebenswichtig. In Oktober 1939 – in Nisko in Polen – sprach Eichmann von den notwendigen Aufbauarbeiten und, zum Schluss, als Nachdruck, kamen die eisigen Worte: „Sonst heißt es eben sterben“. In den Ghettos mussten daher die Arbeiten für die SS (innerhalb kurzer Fristen) als auch die […]
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Die Jüdische Gemeinde von Saloniki zur Zeit der Shoa

[…]In Frühjahr 1942 wurde die Religionszugehörigkeit auf den neuen Personalausweisen angegeben. Eichmann hatte aber „dringendere Prioritäten“: Gauleiter und Oberbürgermeister drängten auf die Deportierungen aus Deutschland, Wien und Protektorat Böhmen und Mähren. Seyß-Inquart drängte auf die Deportierung der holländischen Juden. Dazu kamen die Slowakei und die besetzte Zone von Frankreich. Und […]
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Ungarische Jüdinnen in Ravensbrück

[…]der fast 800.000 Juden des Landes betraut wurde, trug seinen Namen: “Sondereinsatzkommando (SEK) Eichmann”. Auch in Ungarn verfuhr man in den nächsten Monaten nach dem “bewährten NS-Plan der Volksausrottung.”[2] Zunächst mussten sich alle Juden ab sechs Jahren ab April 1944 mit dem Stern kennzeichnen, durch Reiseverbot wurden sie dann an […]

Protagonisten der SS im Dritten Reich (1933-1945)

[…]Eichmann SS-Obersturmbannführer; „Judenreferat“ im RSHA 1. Juni 1962 (hingerichtet) Eichmann koordinierte als Leiter des RSHA-Referats IV B4 die Deportation der jüdischen Bevölkerung Europas in Ghettos und Vernichtungslager. Er organisierte Transporte für Millionen Menschen in den Tod und wurde zu einem der zentralen Planer des Holocaust. 1960 wurde er in Argentinien gefasst, […]

Displaced Persons im besetzten Nachkriegsdeutschland

[…]wie es heute der Fall ist.“ oder: Buch der Könige (19,30; 19, 31): „Denn von Jerusalem wird ein Rest ausziehen, vom Berg Zion ziehen die Geretteten hinaus.“ [6] Was im übrigen eine genauere Bezeichnung war, da die Behausungen zum Teil nicht dem entsprachen, was allgemein mit Lager verbunden wird, d. […]

Geschichte und Ende der Juden in Serbien

[…]wofür in der Belgrader Presse schon 1883 ganz offen geworben wurde: „Alle Juden, die nach Jerusalem wollen, können dies mit allen Dokumenten und unter Erstattung aller Reisekosten tun. Am Ziel erhalten die Übersiedler Land und alles weitere, was ein selbständiger Landwirt benötigt“. Moderne serbische Historiker bezweifeln, dass solche Aufforderungen ein […]

Kinder- und Jugendkultur in Konzentrationslagern

[…]andere hatten ein Herz für Kinder: „Am 13. Oktober 1997 wurde im Museum von Yad Vashem in Jerusalem eine Ausstellung „Es gibt keine kindlichen Spiele“ eroeffnet. Es gibt dort Puppen, Spielsachen, Gesellschaftsspiele und Zeichnungen von Kindern vieler Laender aus dem Holocaust. Unter diesen ist auch ein selbstgemachtes „Monopol“-Spiel der Brueder […]

Die Walser-Bubis-Kontroverse

[…]spricht in Anlehnung an die “Banalität des Bösen”, mit der Hannah Arendt die Person Adolf Eichmanns während seines Prozesses in Jerusalem umschreibt, von einer “Banalität des Guten”. Aus den “schätzenswerten Intellektuellen”, von denen am Anfang als Betreiber der Instrumentalisierung die Rede war, werden zum Ende der Rede “Gewissenswarte der Nation” […]

Franz Kafka – von Peter-André Alt

[…]Buber-Schüler und Zionist, wurde später Philosophieprofessor an der Hebräischen Universität in Jerusalem und Leiter der Hebräischen National- und Universitätsbibliothek. Er brachte seinem Freund Kafka den Zionismus näher. Mit Hugo Bergmann besuchte er seit 1910 die Veranstaltungen des jüdischen Vereins Bar-Kochba, der bis zum Kriegsende auf die Balance zwischen Ost- und […]

Walter Benjamin – von Jean-Michel Palmier

[…]Geschichtsdeutung nicht vereinbar. So wenig er nicht zwischen Paris, Moskau, Berlin und Jerusalem zu wählen vermag, so wenig weiß er sich zwischen seinen verfeindeten Freunden Gershom Scholem, Theodor W. Adorno und Bertolt Brecht zu entscheiden. Sind diese Fakten und Tatsachen als Unentschlossenheit interpretierbar, zeugen sie bei näherer Betrachtung von Aufgeschlossenheit […]

Chiune Sugihara (1900–1986)

[…]Reitz   Literatur Ganor, Solly: Light One Candle: A Survivor’s Tale from Lithuania to Jerusalem, Kodansha America 2003. Gold, Alison Leslie: A Special Fate – Chiune Sugihara: Hero of the Holocaust, Scholastic 2000. Weblinks Chiune Sugihara, United States Holocaust Memorial Museum: Sugihara – Conspiracy of […]

Verfolgte Dichterinnen: Else Lasker-Schüler, Gertrud Kolmar, Nelly Sachs

[…]Himmel blauvertausendfacht. Else Lasker-Schülers Gedicht Ich liege wo am Wegrand erschien 1943 in Jerusalem, zwei Jahre vor ihrem Tod im Exil. Die ersten beiden Strophen beschreiben paradigmatisch die Situation der verfolgten Dichterin. Das sprechende Ich irrt müde und hoffnungslos umher, eine Verscheuchte, wie ein anderes Gedicht aus ihrem letzten Lyrikband […]
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Die Leo-Glaser-Liste

[…]gelingt, ist fraglich. Autor: Gábor Hirsch   Quellen YVA O51(Arolsen) Yad VashemArchives, Jerusalem Daten des Internationalen Suchdienstes.   Literatur Christian Gerlach / Goetz Aly „Das letzte Kapitel / der Mord an den ungarischen Juden“ ISBN 3-596-15772-2 Christian Gerlach / Goetz Aly „Az utolsó fejezet / Amagyar zsidók legyilkolása“ ISBN 693-741-611-0 […]

Holocaust-Komödien: Gefahr oder Chance?

[…]wird, kann ich mich nur der Aussage Hanni Mittelmanns, Professorin für deutsche Literatur in Jerusalem und selbst Tochter von Holocaustüberlebenden, anschließen: “Was mir Alptraeume bei der Darstellung des Holocaust macht, ist nicht das, was ich sehe, sondern sind die Grausamkeiten, die ich nicht sehe.”   “Es gibt immer zwei Moeglichkeiten” […]

Die Angst vor dem Frieden – von Moshe Zimmermann

[…]Leiter des Richard-Koebner-Zentrums für deutsche Geschichte an der Hebräischen Universität in Jerusalem, nähert sich dieser Frage und weiterer normativer Fragen wie die nach der Konfliktverantwortlichkeit und der Frage, ob Israel immer gerechte Kriege geführt hat, indem er den israelischen Standpunkt vom Gefühl der Angst her beleuchtet.   Israel – ein […]

Der Glaube an eine „jüdische Weltverschwörung“ – von Carmen Matussek

[…]keine stille Propaganda handelt, die auf historisch-antisemitische Figuren wie den Großmufti von Jerusalem Amin al-Husseini, Alfred Rosenberg, Adolf Hitler und Henry Ford zurückgreift und die im täglichen Diskurs ihre perfide Lüge über die „Protokolle der Weisen von Zion“ entlädt. Betrachtet man die systematische Verunglimpfung im Wortlaut, so wird deutlich, dass […]
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Letzte Chance – von David Gardner

[…]David und die Osloer Verträge, die lediglich der Gebietssicherung vom Westjordanland bis zu Ost-Jerusalem dienen sollten. Ob der Sinai-Feldzug oder der Libanon-Krieg, ob Angriffe seitens der Palästinenser aus Gaza, immer ist Israel der Aggressor. Ein Aggressor, der unverhältnismäßig auf belanglose palästinensische Angriffe reagiert und von Seiten der Westmächte insbesondere der […]

Ehrenfried & Cohn – von Uwe Westphal

[…]zu sein. Schlägt Cohn seinem Partner zynisch vor, die letzte Kollektion „Nächstes Jahr in Jerusalem“ zu nennen, so hat sich für die Überlebenden diese Sehnsucht nach Frieden nicht erfüllt. Wenn man in Berlin-Mitte am Hausvogteiplatz einen Mann mit einer Aktentasche sieht, dann ist es vielleicht ein „Ehrenfried“. Autorin:  Soraya Levin […]

Leo Baeck – von Maurice-Ruben Hayoun

[…]Als Erbberechtigte des jüdischen literarischen Kulturerbes macht die hebräische Universität in Jerusalem ihren Erbanspruch geltend. Leo Baeck übernimmt die konfliktreichen Verhandlungen mit den Alliierten. Für ihn ist es nicht denkbar, dass die jüdische Literatur der Toten an die Staaten fällt, die sich an der Barbarei beteiligt haben. Er plädiert für […]

7. Oktober – von Gisela Dachs (Hrsg.)

[…](= Jüdischer Almanach des Leo Baeck Instituts). Herausgegeben im Auftrag des Leo Baeck Instituts Jerusalem. Berlin: Jüdischer Verlag, 2024. 200 Seiten. ISBN 978-3-633-54333-5. Der Jüdische Almanach, 7. Oktober. Stimmen aus Israel beleuchtet die tiefgreifenden Ereignisse und Folgen des bestialischen Überfalls der Hamas am 7. Oktober 2023 auf die israelische Gesellschaft. […]

Religiöses Leben der Kölner Juden im Ghetto von Riga

[…]auch Anm. 11. „Tagebuch“ von Karl Schneider. Encyclopaedia Iudaica, Volume 14 („Riga“), Jerusalem 1971. „Tagebuch“ von Karl Schneider. Ebenda. Aus den Auszügen aus einem unveröffentlichten Romanfragment, verfaßt im Tegeler Gefängnis 1943. Hier zitiert nach Leber, Hannelore: „Das Gewissen steht auf, Frankfurt 1956, S. […]
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Die SS-Mullah-Schule und die Arbeitsgemeinschaft Turkestan in Dresden

[…]war der notorische Antisemit Mohammed Amin al-Husseini (1893-1974), der als Großmufti von Jerusalem eine gewisse religiöse Autorität besaß. Die Muslime aus der UdSSR (Aserbaidschaner, Krim- und Wolgatataren, Nordkaukasier, Baschkiren, Usbeken und andere zentralasiatische Völker) dienten mit anderen Angehörigen nicht-russischer Minderheitenvölker der Sowjetunion (Armenier, Georgier, Ukrainer) in den, der Wehrmacht unterstellten, […]
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Neue Gesamtdarstellungen zur Geschichte des Antisemitismus

[…]for Destruction. A study of political Anti- Semitism in Imperial Germany, New York 1949; Eva Reichmann, Die Flucht in den Hass. Die Ursachen der deutschen Judenkatastrophe, Frankfurt a.M. 1956 (engl. Hostages of Civilisation, 1950); Hannah Arendt, Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft, Frankfurt a.M. 1962 (engl. The Origins of Totalitarianism, 1951). […]
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Missing Synagogues – Sechsundvierzig Ansichten in Berlin

[…]im Archiv des israelischen Forschungs- und Dokumentationszentrums zum Holocaust, Yad Vashem, in Jerusalem. Angesichts seines bevorstehenden Todes bringt der Verfasser seine Hoffnung zum Ausdruck, den Angehörigen und der Nach­welt Spuren seiner Existenz zu hinterlassen. Von vielen Menschen, die der Vernichtungspolitik der Nazis zum Opfer fielen, sind nicht einmal die Namen […]
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1938. Gewalt und Gleichgültigkeit

[…]bereits in den 20er Jahren eine Zentralfigur des palästinensischen Nationalismus, der Mufti von Jerusalem Amin el-Husseini, den palästinensischen Nationalismus im Sinne eines Befreiungskampfes gegen eine antiislamische, jüdische Weltverschwörung propagiert, so schien diese Saat nun aufzugehen. Zusätzlich unterstützt wurde diese verhängnisvolle Entwicklung durch die Tätigkeit von deutschen und faschistischen Auslandsorganisationen in […]

Yael Bartana – Redemption Now

[…]Künstlerin in Auftrag gegeben worden. Malka Germania, die mit ihrem Esel an Jesus’ Ankunft in Jerusalem und das damit verbundene eschatologische Motiv der Heilung und Erlösung durch den „König der Juden“ erinnert, wird von Bartana im selben Atemzug konterkariert. Denn mit Germania zitiert sie die megalomane Vision Hitlers von Deutschland […]

Das Ghetto von Brody: Die letzten Monate des Lebens

[…]Gelber, “Toldot Yehudei Brody (The History of the Jews of Brody), Mosad HaRav Kook, Jerusalem, 1955 An Eternal Light: Brody, in Memoriam. Translation of Ner Tamid: Yizkor leBrody. Edited by: Organization of former Brody residents in Israel, 1994. Elbag, Ruhama (2003-04-21). „Brody between the lines – Israel News“. Haaretz. Retrieved […]

Flucht und Rettung der dänischen Juden

[…]wie Yahil, aber auch von wichtigen Erinnerungs- und Gedenkstätten wie Yad Vashem in Jerusalem oder dem United States Holocaust Memorial Museum in Washington, gezeichnet wird. Erst langsam findet dieses Kapitel jüngster dänischer Geschichte auch Einzug in die dänische Erinnerungskultur. 2001 eröffnete das Dänisch Jüdische Museum in Kopenhagen, in dem die […]

Odem – von Jonathan Sagall

[…]Inam nahm sich lieber die Jungs vom Schulhof. Bei einem heimlichen Kinobesuch der beiden in Jerusalem kommt es zum traumatisierenden Zwischenfall mit zwei jungen israelischen Soldaten. Was an diesem Abend genau passierte, darüber sprechen Inam und Lara auch viele Jahre später nicht. Es wird aber deutlich, dass Erinnerungen und Interpretationen […]

John Demjanjuk (1920–2012)

Unleugbar Teil der NS-Vernichtungsmaschinerie Als am 17. März 2012 in einem Pflegeheim in Bad Feilenbach ein 92 Jahre alter Mann starb, endete ein Stück deutscher Kriegs-, Nachkriegs- und Strafprozess-Geschichte, das kaum zwiespältiger hätte sein können. Der Mann selbst sah sich stets als „Opfer der Deutschen“; Ein Gutachter nannte ihn „den […]

David Irving (*1938)

[…]auf eine Stele neben anderen Beschreibungen seiner Feldzüge die Bemerkung pinseln ließ, er habe Jerusalem erfolgreich belagert und eingekesselt wie einen Vogel in seinem Käfig. Gänzlich falsch war die Behauptung nicht, nur von einem Erfolg konnte keine Rede sein, weil die Beschreibung in Wahrheit nur verschleierte, dass er in diesen […]

Fritz Bauer. Tod auf Raten – von Ilona Ziok

[…]Auschwitzprozesse im Jahre 1963 und spielte auch eine wichtige Rolle bei der Ergreifung Adolf Eichmanns. Er war es, der dessen Aufenthaltsort an den israelischen Geheimdienst Mossad verriet, damit dieser in Jerusalem vor Gericht gestellt werden konnte. Für die Rehabilitierung der NS-Widerstandskämpfer stritt er schon zuvor als niedersächsischer Generalstaatsanwalt (1952-1953) in […]

Sehenswerte Filme auf der Berlinale 2024

[…]Schönemann Sibylle Schönemanns Werk „Verriegelte Zeit“, das 1991 unter anderem in Jerusalem vorgestellt wurde, und ihr Film „Diese Tage in Terezín“ von 1997, der sich mit dem Schicksal des Ghetto-Kabarettisten Karel Švenk, auch bekannt als der „Chaplin aus Theresienstadt„, beschäftigt, sind durch eine siebenjährige Schaffensphase verbunden. In dieser Zeit entstanden […]

Holocaust und Judentum im filmischen Werk von Steven Spielberg

[…]beim Gang ins „gelobte Land“, begleitet vom Lied „Jerushalajim shel Zahav“ (Jerusalem aus Gold). Diese Parallelisierung zum alttestamentarischen Zug nach Kanaan deutet den Holocaust als Teil einer göttlichen Heilsgeschichte, wie sie die jüdische Holocaust-Theologie seit den 1960er-Jahren diskutiert. Der Holocaust wird dabei als radikale Infragestellung der jüdischen Existenz interpretiert, die […]
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Die „Kristallnacht“-Lüge

[…]Verbrechen dieser Art Vorschub leisten. Autoren: Prof. Dr. Meier Schwarz vom Synagogue Memorial (Jerusalem), in Zusammenarbeit mit Karin Lange Literatur Barkai, Avraham. „’Schicksalsjahr 1938’: Kontinuität und Verschärfung der wirtschaftlichen Ausplünderung der deutschen Juden”. Hrsg. Walter H. Pehle. Der Judenpogrom 1938: Von der „Reichskristallnacht” zum Völkermord. Frankfurt am Main, 1988. 94-117. […]

Das Stuttgarter Gestapohaus schnell abreissen

[…]Persönlichkeitsrechte, Empfindlichkeiten der Nachkommen. Da lobe ich mir Yad Vashem in Jerusalem, dort weicht man nicht vor den Namen der NS-Mörder zurück, aber da stehen ja auch nicht Stuttgarter Geschäftsleute vor der Haustür. In Stuttgart erlebt man einmal mehr, wie das TÄTERVOLK die TÄTER AUS SEINEN REIHEN noch lange über […]

„Todesurteil“ gegen Juden – die „Hepp-Hepp“-Unruhen in Danzig 1819

[…]dieses Wortes ist nicht eindeutig geklärt; denkbar wäre „Hierosolyma est perdita“ (= Jerusalem ist verloren). Auch ein Zuruf an Tiere, das Weite zu suchen, könnte gemeint sein [3]. Alle „Hepp-Hepp“ – Tumulte zielten gegen jene Emanzipationsedikte, welche die Rhein­bundstaaten und Preußen erlassen hatten. Sobald Napoleons Herrschaft endete, kehrten frühere Denkwei­sen […]
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Moses Mendelssohn (1729–1786)

[…]Seele auseinander und das andere 1783 handelt von der Bedeutung des Judentums unter dem Titel: „Jerusalem oder über religiöse Macht und Judentum“. Gotthold Ephraim Lessing setzte ihm in seinem Ideendrama „Nathan der Weise“ 1779 ein Denkmal für Humanität und Toleranz. Man fand damit den Weg für den Dialog zwischen den […]

Das deutsche Ghetto Litzmannstadt im polnischen Łódź

[…]– 1947 in Łódź beim Prozeß gegen Hans Biebow und 1961 in Tel Aviv beim Prozeß gegen Adolf Eichmann. Am 24. Prozeßtag, dem 2. Mai 1961, machte er seine Aussage, die der Richter mit der Frage begann, was Henryk Ross im Ghetto im Auftrag der Statistik-Abteilung alles aufgenommen hatte. Ross […]
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Die Gestapo nach 1945 – von Klaus-Michael Mallmann u. a. (Hrsg.)

[…]das Ersatzpässe für die Dokumentlosen ausstellt, gelingt es vielen NS-Massenmördern wie auch Eichmann, sich eine neue Identität zu geben. Mit Hilfe der katholischen Kirche und besonders aktiven bischöflichen Würdenträgern wie Alois Hudal, entkommen viele NS-Verbrecher über die sogenannte „Rattenlinie“ oder „Klosterroute“ nach Übersee. Bozen-Genua heißt der Weg für die Massenmörder […]
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Ich war das Kind von Holocaustüberlebenden – von Bernice Eisenstein

[…]macht frei“ überlegen und kämpft siegreich gegen das Böse. Während ihre Eltern stumm dem Eichmann-Prozess vor dem Fernseher folgen, spricht Bernice für sie die nichthörbaren Worte „Vergiss das niemals.“. Ein über achtzehn Seiten langer Comic erzählt neben dem Jiddischen die Ankunft der Eltern in dem neuen Land sowie das erlebte […]
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Raoul Wallenberg (1912–?)

[…]waren die Juden Budapests von den Mordaktionen der Pfeilkreuzler und den Deportationen Eichmanns bedroht. In dieser Situation engagierte Wallenberg sich mit mutigen Rettungsunternehmungen. Drei Monate lang gab er Tausende von „Schutzpässen“ aus. Die Unterschrift des schwedischen Gesandten wurde in den meisten Fällen sowohl von den ungarischen Behörden als auch den […]

Erich Neumann (1892–1951)

[…]Gebieten eingeleitet hatte. Neben Heydrich selbst gilt vor allem SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann (1906 – 1962) als eigentlicher Kopf hinter dem Holocaust. Zu den fünfzehn geladenen Vertretern gehörte auch Staatssekretär Erich Neumann (1892 – 1951), welcher in der Vierjahresplanbehörde unter Göring selbst arbeitete. Da das Exemplar des Sitzungsprotokolls von Unterstaatssekretär Martin […]

Ernst Kaltenbrunner (1903–1946)

[…]wo er wie einst Adolf Hitler das Realgymnasium besuchte und zudem die Bekanntschaft von Adolf Eichmann (1906 – 1962) machte. Nach der Matura begann Kaltenbrunner zunächst ein Studium der Chemie an der der Technischen Hochschule in Graz und trat der waffentragenden Studentenverbindung „Arminia“ bei, in der er zu einer prominenten […]

Fritz Bauer oder Auschwitz vor Gericht – von Ronen Steinke

[…]auch Fotos’, erinnert sich Maor, ‚und überall Hakenkreuze.’ Es ist die Akte Adolf Eichmanns . . .“ (Seite 13). Im Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ vom 31. Juli 1995 war 18 Jahre davor unter der Überschrift „Feindliches Ausland“ zu lesen gewesen: „Im Büro des Generalstaatsanwalts fand er alles wie besprochen vor. Die […]
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Der Mann auf dem Wachturm. Zum letzten Mal vor Gericht.

[…]ermöglichte. Das bekannteste, aber bei weitem nicht einzige Strafverfahren dieser Art war der „Eichmann-Prozess“ 1961/62. Da die Bundesrepublik an einer Verfolgung Eichmanns nicht interessiert war, konnten israelische Stellen tätig werden: Diese erledigten ihre Aufgaben sehr effektiv. 19) Die auf Horaz zurückgehende Sentenz „dulce et decorum est pro patria mori“ war […]
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Staat, Verwaltung und Justiz im Kaiserreich

[…]im Dritten Reich klar als zuvor in der libertären, gar verwestlichten Republik. Gestalten wie ein Eichmann in der Ministerialbürokratie (oder ein Freisler bei Gericht) waren geradezu geschaffen für die bedingungslose Umsetzung der NS-Ideologie im Bereich der Verwaltung bzw. des öffentlichen Sektors. Die bis 1918 überall gegenwärtigen „Sekundärtugenden“ waren das ideale […]

Vernichtungslager KZ Chelmno

[…]des Reichsführers SS in Posen war, einen Aktenvermerk an SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann (1906 – 1962), in dem er anregte, nicht arbeitsfähige Juden „durch irgendein schnellwirkendes Mittel zu erledigen“. Dies geschah wohl in Einklang mit dem Gauleiter des Warthegau und glühenden Nationalsozialisten Arthur Greiser (1897-1946), der schon viele der im Wartheland […]

Vernichtungslager KZ Treblinka

[…]1945), SS-Obergruppenführer Otto Hofmann (1896 – 1982) und SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann (1906 – 1962) an der Konferenz teil. Eichmann war hierbei derjenige, der die systematische Vernichtung der Juden bereits durchgeplant hatte und nun seine Pläne vorstellte. Man bezeichnet ihn daher auch als „Architekt des Holocaust“. Von den direkt für den […]

„Aktion Reinhardt“

[…]Wannsee ein. Neben Heydrich selbst nahmen folgende Personen teil: SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann (1906 – 1962): offiziell Protokollant, in Wahrheit der eigentliche Kopf und sogenannter „Architekt des Holocausts“ Josef Bühler (1904 – 1948): Staatssekretär im Amt des Reichsrechtsführers und Generalgouverneurs Hans Frank (1900 – 1946), den er bei der Konferenz vertrat, […]

Fritz Sauckel (1894–1946)

[…]von Menschenleben könne nicht auf Weisungen Hitlers zurückgehen, sondern sei durch Goebbels und Eichmann organisiert, so Sauckel. Bis zuletzt empfand sich Sauckel als Mittler zwischen der Partei und den arbeitenden Volksgenossen. Schließlich wurde Fritz Sauckel, den der Chefankläger Jackson als den „größten und grausamsten Sklavenhalter seit den ägyptischen Pharaone“ bezeichnet hatte, […]

Die slowakischen Juden im Zweiten Weltkrieg

[…]„Ausnahmegenehmigungen“, die dringend zu „revidieren“ seien. Wislicenys Vorgesetzter Eichmann verlangte eine Lösung der „Judenfrage“ bis Ende 1942, spätestens aber bis Juni 1943. Das wurde immer schwieriger: Die Slowakei war nicht besetzt, die Deutschen konnten also nichts befehlen; selbst in der obersten Staatsführung, dem Staatsrat, kamen Zweifel auf, ob eine Deportation […]

Nicholas Winton (1909–2015)

[…]er und seine Mitarbeiter einen Pakt mit dem Teufel persönlich schlossen: Im Juni 1939 hatte Adolf Eichmann seine „Zentralstelle für jüdische Auswanderung“ von Wien nach Prag verlegt, weil er sich dort größere „Erfolge“ versprach, denn immer weniger Staaten waren bereit, Juden aufzunehmen. Ist es undenkbar, dass der umsichtige Taktiker Winton […]

Die Tragödie der Juden von Stip (Makedonien)

[…]an Boris III. schickten. Der stand zwischen allen Linien. Am 2. Februar 1943 hatten Belev und der Eichmann-Beauftragte Theodor Dan­necker (1913-1945) einen „Vertrag“ geschlossen, der als erste Etappe die Deportation von 20.000 Juden aus den „neuen“ Gebieten vorsah. Anfang März 1943 war der Zar bei Hitler (Bild), den er überzeugte, […]

Die Tat als Bild – von Habbo Knoch

[…]Zuordnung der Bilder des Holocaust zu einzelnen NS-Führern, insbesondere zu Hitler, Himmler, Eichmann und einzelnen KZ-Kommandanten. Indem diese Täter zu monströsen Verbrechern außerhalb jeder Gesellschaft stilisiert wurden, entlastete sich die Nachkriegsgesellschaft von einer Diskussion über die Gesamtheit des politischen Systems des Nationalsozialismus und der Mitverantwortlichkeit der gesamten Bevölkerung. Die Mediengeschichte, […]

Philipp Haeuser (1876–1960)

[…]von Gutachten für die Euthanasie-Aktionen. Hartl wechselte dann mit seinem Untergebenen Eichmann zur Gestapo und baute ein V-Leute-System auf. Sein höchstes Ziel lautet 1941: „Unser Endziel ist die restlose Zerschlagung des gesamten Christentums“ (Beiträge zur altbayer. Kirchengeschichte, Band 42, 1996, München, Roman Bleistein, Seite 100). 1941 kam es zu einem […]

Sicherheitsdienst (SD) des Reichsführers SS

[…]er damit Erfolg hatte, war nicht zuletzt das Ergebnis der Arbeit der SD-Judenreferenten um Adolf Eichmann (1906-1962), Herbert Hagen (1913-) und Theodor Dannecker (1913-1945), deren visionäre Pläne zur Vertreibung, planmäßigen Emigration und – ab September 1939 – Deportation und Ghettoisierung der Juden wesentlich zur Radikalisierung der Judenpolitik beitrugen und den […]

Konzentrationslager KZ Natzweiler-Struthof

[…]gemäß die geeignete Stätte. SS-Standartenführer Sievers an SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann im Reichssicherheitshauptamt, Berlin Betrifft: Aufbau einer Sammlung von Skeletten (…) Insgesamt wurden 115 Personen, davon 79 Juden, 2 Polen, 4 Innerasiaten und 30 Jüdinnen bearbeitet. Diese Inhaftierte sind zur Zeit getrennt nach Männern und Frauen in je einem Krankenbau des […]

Das Jüdische Museum Prag: Rückblick auf 100 schwere Jahre

[…]Frankfurt M./ New York 2002). Stein überlebte den Holocaust und starb in Israel, kurz bevor er im Eichmann-Prozeß aussagen wollte. [8] Angeblich wollten die Deutschen die Exponate zu einem „Museum einer untergegangenen Rasse“ zusammenfügen. Der entsprechende Plan und/oder Name des Museums sind nirgendwo bestätigt. [9] Nach 1670 erbaut, nach 1880 […]
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Beidseits von Auschwitz – von Nea Weissberg / Jürgen-Müller Hohagen (Hrsg)

[…]geistig behinderte Menschen. Da werden bei der Bundeswehr die Gasmaskenübungen in der „Villa Eichmann“ geübt. Da wird in der DDR ein realsozialistischer Antizionismus betrieben. Da wird geraubtes Vermögen nicht restituiert. Da werden im Ostblock wieder Juden verfolgt und müssen ihr Leben retten und fliehen. Da geht die Olympiade 1972 trotz […]
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Neue Tendenzen in der NS-Täterforschung

[…]deutsche Gesellschaft nichts gemein zu haben schien (vgl. ebd., S. 17). Im Gefolge des Eichmann-Prozesses setzte dann in den 1960er Jahren ein zweiter Vermeidungsdiskurs ein, in dem die Täter als emotionslose, distanzierte Verwaltungs- und Systemträger erschienen. Dadurch entstand das Bild der Shoah als industrialisierter Massenvernichtungsprozess ohne direkte Täter, angetrieben von […]

Sekundärer Antisemitismus

[…]und Verurteilung der antisemitischen Taten ein. Die Bewusstmachung der Naziverbrechen durch den Eichmann- und den Auschwitz-Prozess trug sicherlich zum Wandel bei. Trotzdem zogen Wahlerfolge der rechtsextremen NPD in den 60ern wiederum Verunsicherungen bei jüdischen Menschen nach sich. Der Ausstrahlung der TV-Serie „Holocaust“ im Jahre 1979 ging eine lebhafte Debatte voraus. […]

Liste deutscher Unternehmungen im Zweiten Weltkrieg

[…]des „Duce“ mit Lastenseglern in den Abruzzen (Gran-Sasso-Massiv) 12. September 1943 Eichmann (Sonderkommando) Deportation von rund 440.000 jüdischen Menschen aus Ungarn unter Beteiligung ungarischer Behörden (Quelle: United States Holocaust Memorial Museum) 15. Mai–9. Juli 1944 Eisstoss Flugzeugangriffe auf Schiffe der baltischen Flotte im Leningrader Hafen 4. April 1942 Fall Achse […]

Don’t cry for me Argentina – die Geschichte der Rattenlinien

[…]zu sein, für die NS-Verbrecher nicht bedeutete, in Sicherheit zu sein, zeigt der Fall Adolf Eichmann (1906 – 1962). Der Architekt des Holocaust wurde nämlich vom israelischen Geheimdienst Mossad aufgespürt und nach Israel verschleppt, wo er vor Gericht gestellt und zum Tode verurteilt wurde.   Weitere Informationen Bundeszentrale für politische […]
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Ha’makah ha’shmonim ve’ahat (The 81st Blow) – von David Bergman, Haim Gouri, Jacques Ehrlich, Miriam Novitch, Zvi Shner

[…]in Israel entstandene Film unterlegt historische Film- und Fotoaufnahmen mit Aussagen aus dem Eichmann-Prozess und einer eigens für den Film komponierten Musik. Der Titel ist Programm des Filmes, denn er leitet eine Art Beweisführung ein. Mit 80 Schlägen wurde ein Junge im Ghetto von Przemysl fast zu Tode geprügelt. Dass […]
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Martin Luther (1895–1945)

[…]gemeint war. Federführend hierbei war neben Heydrich vor allem SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann (1906 – 1962), den man deshalb auch den „Architekten des Holocausts“ nennt. Als Vertreter des Staatssekretärs und SS-Oberführers Ernst Freiherr von Weizsäcker (1882 – 1951) und deren gemeinsamen Vorgesetzten, NS-Außenminister Joachim von Ribbentrop (1893 – 1946), sowie als […]

Holocaust

[…]Die Deportation der jüdischen Bevölkerung aus Ungarn im Jahr 1944 unter der Leitung von Adolf Eichmann bewies die ungebrochene Mordlust des Regimes, selbst als der Krieg militärisch bereits verloren schien. Die Konzentrations- und Vernichtungslager arbeiteten bis zuletzt unter Volldampf, um die Endlösung voranzutreiben. In dieser Phase wurden auch die letzten […]

Die T4-Tötungsanstalt Hartheim

[…]des Holocaust verantwortlich war. Er war es, der SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann (1906 – 1962), dem sogenannten Architekten des Holocaust, in Belzec demonstrierte, wie die Vergasung durchgeführt wurde. Nach seiner Versetzung nach Triest war Wirth dort als Sicherungskommandant für die Straße von Triest nach Fiume (das heutige Rijeka) zuständig, auf der […]

Die so genannte „Endlösung der Judenfrage“ und die Wannsee-Konferenz im Januar 1942

[…]Fakten geschaffen. Mit der praktischen Organisation der europaweiten Deportationen war Adolf Eichmann betraut, der bereits auf der Wannsee-Konferenz als Protokollführer fungiert hatte. Bereits Ende 1941 nahm mit dem Vernichtungslager Chelmno (Kulmhof) das erste reine Tötungszentrum den Betrieb auf. Hier wurden die Opfer in abgedichteten Lkw (Gaswagen) mit Motorabgasen erstickt. Wenig […]
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Die Judenrazzia in Rom 1943

[…]dieses Telegramm wurde von den alliierten Ge­heim­diensten abgefangen.8 Mittlerweile hatte Adolf Eichmann im RSHA den Sand im römischen Getriebe bemerkt. Rasch beorderte er seinen Mann fürs Grobe, SS-Haupt­sturm­führer Theodor Dannecker, zur Durchführung der Razzia nach Rom. Dannecker kam mit einem kleinen Kommando in der ersten Oktoberwoche in Rom an. Er […]

Gertrud Kolmar: Die tragische Schwester der Nelly Sachs

[…]oben zitierten Brief an ihre Schwester zum Ausdruck kommt. Autor: Helmut Mertens   Literatur Eichmann-Leutenegger, Beatrice: Gertrud Kolmar – Leben und Werk in Texten und Bildern, Frankfurt am Main 1995. Kolmar, Gertrud: Gedichte, Frankfurt am Main 1996. Kolmar, Gertrud: Briefe an die Schwester Hilde (1938-1943), Frankfurt am Main 1970. Nörtemann, […]
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1341 Frames of Love and War – von Ran Tal

[…]die Dreharbeiten abbricht. 1961 berichtet er über den Prozess gegen den NS Kriegsverbrecher Adolf Eichmann, er dokumentiert den Sechs-Tage-Krieg 1967, den Jom-Kippur-Krieg 1973, die Besetzung Beiruts 1982. Aber dennoch sieht sich Bar-Am nicht als Kriegsreporter. Sein Ziel sei es immer gewesen, zu dokumentieren, was ist. „Ich schütze mich vor dem […]

Stille Hilfe – Eine „Hilfsorganisation“ für NS-Mörder

[…]die sich nach dem Krieg ins Ausland absetzten, zählten: Klaus Barbie Gerhard Bohne Adolf Eichmann Berthold Heilig Josef Mengele Ante Pavelić Erich Priebke Walter Rauff Eduard Roschmann Josef Schwammberger Franz Stangl Friedrich Schwend Gustav Wagner Friedrich Warzok Johann von Leers Welche Rolle die Stille Hilfe im Rahmen der „Rattenlinie“ wirklich […]
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Die „braune“ Vergangenheit des Spiegel

[…]Moskau in der Zeit vom 22. Juni bis 20. August 48 Personen tötete. Auch war Six Chef von Adolf Eichmann. 1948 wurde Six von SS Untersturmführer Hirschfeld an das amerikanische Counter Intelligence Corps verraten und wurde im Jahr 1948 im Nürnberger Einsatzgruppenprozess zu 20 Jahren Haft verurteilt. Interessant ist in […]

Der letzte Judenälteste von Bergen-Belsen – von Hans-Dieter Arntz

[…]verließen, sollten eigentlich nach Theresienstadt gehen. Dass aber dies angeblich ein „Eichmann-Komplott“ war und die typhuskranken Belsen-Insassen die dort ausharrenden Gefangenen anstecken sollten, ist eine brisante Behauptung, die Dr. Wolf Murmelstein in dem Buch von Hans-Dieter Arntz aufgestellt. Bereits in seinem Buch „JUDAICA“ (1983) publizierte der Autor Hans-Dieter Arntz den […]
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Der Weg zur Reichsgründung von 1871: Die drei Einigungskriege

[…]sehr gut funktioniert. Man könnte auch sagen: die Banalität des Bürokraten, z.B. Adolf Eichmann. Anders formuliert: Sucht man nach dem Ende des vor 150 Jahren gegründeten „Deutschen Reichs“, sollte man fragen, wann ist der „preußische Beamte“ untergegangen? Ein Blick in Art. 33 Abs. 5, 131 und 132 des Grundgesetzes kann […]
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Hans Litten (1903–1938)

[…]kaiserlichen Zeiten hinausging und mit „Verwaltungsmassenmördern“ wie Rudolf Höß oder Adolf Eichmann endete. Zu dieser Zeit war Hans Litten aber schon nicht mehr am Leben: damit eine der doch relativ wenigen und seltenen Personen, die in der Lage waren, etwas Hoffnung für die „Menschen in finsteren Zeiten“ (Hannah Arendt) zu […]

Joseph Weizenbaum (1923–2008)

[…]man sich nur einmal für wenige Augenblicke vor, ein analfixierter Zwangscharakter wie Adolf Eichmann oder ein völlig skrupelloser und amoralischer Mensch wie Reinhard Heydrich bzw. das „Oberkommando der Wehrmacht“ hätten Anfang der 1940er Jahre in ausreichendem Umfang Anlagen der elektronischen Datenverarbeitung (die späteren Computer) für ihre „tägliche Arbeit“ zur Verfügung […]

NS-Prozesse 1945-2015 – von Karl-Heinz Keldungs

[…]bestraft. Als Beispiel aus Israel wird der Prozess gegen den Hauptorganisator der Schoa, Adolf Eichmann nachgezeichnet, der mit dem in zweiter Instanz bestätigten Todesurteil endete. (S. 378 ff.) Bundesdeutsche Gerichte dagegen urteilten in vielen Fällen bis in die 1980er Jahre unfassbar milde oder sprachen die Angeklagten frei. Dazu wurden u.a. […]