Suchergebnisse für "Erster Weltkrieg"

Ergebnisse 1 - 502 von 603 Seite 1 von 2
Sortiert nach: Datum | Sort by: Relevance Results per-page: 10 | 20 | 50 | All

Der Erste Weltkrieg – ein Überblick

[…](Zugriff: 01.02.2026) Bundeszentrale für politische Bildung: Dossier Erster Weltkrieg. https://www.bpb.de/themen/europa/erster-weltkrieg/ (Zugriff: 01.02.2026) The National Archives (UK): First World War. https://www.nationalarchives.gov.uk/first-world-war/ (Zugriff: […]

Sammelrezension: Lesenswerte neuere Jugendbücher zum Ersten Weltkrieg

[…]ungewöhnlich persönlichen Zugriff, um seinen jugendlichen Leserinnen und Lesern das Thema Erster Weltkrieg nahezubringen. Ausgehend von seinen Großeltern und seiner eigenen Lebenssituation in München stellt er nicht nur den Ersten Weltkrieg präzise und faktenreich dar, sondern zeigt auch immer wieder, dass dessen Folgen bis heute von Bedeutung sind. Äußerst geschickt […]
Weiterlesen » Sammelrezension: Lesenswerte neuere Jugendbücher zum Ersten Weltkrieg

Die deutsche Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg – Aufstieg und Niedergang einer Luftstreitmacht

[…]1933 ebnete den Weg für den offenen Aufbau einer Luftstreitmacht. Hermann Göring, ein Erster-Weltkrieg-Fliegerass und enger Vertrauter Hitlers, übernahm das neu geschaffene Reichsluftfahrtministerium und trieb die Aufrüstung mit Nachdruck voran. Im Februar 1935 verkündete Hitler dann offiziell die Existenz einer deutschen Luftwaffe – rund 800 einsatzfähige Kampfflugzeuge standen nun bereit […]
Weiterlesen » Die deutsche Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg – Aufstieg und Niedergang einer Luftstreitmacht

Das Heer der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg

[…]verbrecherischen Regimes und wurden Teil von dessen verbreiteten Gewalttaten. Im Feuer des Zweiten Weltkriegs ging schließlich auch das Heer unter. Die späte Aufarbeitung seiner Geschichte – in Forschung und Öffentlichkeit – hat die Legenden von der „unbefleckten“ Armee zerstört. Übrig bleibt eine ganzheitliche Perspektive: Das Heer der Wehrmacht verkörperte im […]

Film und Propaganda im Ersten Weltkrieg

[…]von staatlichen Stellen kontrolliert und organisiert.    Film und Kino zu Beginn des Ersten Weltkrieges Der Film hatte sich bereits vor dem Ersten Weltkrieg – lange vor der Erfindung des Fernsehens und des Rundfunks – als Massenmedium etabliert. Zu Kriegsbeginn gab es allein im deutschen Kaiserreich mehr als 2500 Lichtspieltheater. […]

Die Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg

[…]die Verklärung früherer Jahrzehnte ersetzt. Damit bleibt die Geschichte der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg eine mahnende Erinnerung daran, wie eine hochprofessionelle Armee durch blinden Gehorsam und ideologische Verblendung zu einem Werkzeug der Barbarei werden konnte.   Literatur Wolfram Wette: Die Wehrmacht. Feindbilder, Vernichtungskrieg, Legenden. Frankfurt am Main 2002. Jürgen Förster: […]

Jugoslawien und Makedonien als Sieger im Zweiten Weltkrieg

[…]Makedonien. In früheren Zeiten war diese Region immer makedonisch gewesen, aber nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte sie plötzlich zu Serbien. Wie Kiro Gligorov, erster Präsident der Republik Makedonien, im August 2004 in einer Vorlesung ausführte, wurde bis heute kein Dokument gefunden, das über Gründe und Umstände dieses Territorialwechsels Auskunft geben […]
Weiterlesen » Jugoslawien und Makedonien als Sieger im Zweiten Weltkrieg

Die deutsche Kriegsmarine im Zweiten Weltkrieg

[…]ab 1943 musste die deutsche Marine fast überall in die Defensive gehen. Am Ende des Zweiten Weltkriegs war die deutsche Kriegsflotte weitgehend vernichtet; nur eine Handvoll Schiffe kapitulierte im Mai 1945 vor den Alliierten. Dennoch hinterließ die Geschichte der deutschen Marine im Zweiten Weltkrieg ein facettenreiches Bild aus Mut und […]

Das Schicksal der kroatischen Juden im Zweiten Weltkrieg

[…]Wie haben sie das geschafft? Die Juden bzw. Jüdinnen in Mischehen wurden nicht verfolgt. In erster Linie Dank der katholischen Kirche, die ansonsten der Verfolgung der Juden zustimmte und auch daran teilnahm. So blieben auch prominente Ustaschen, die in den o.g. Mischehen lebten, verschont. Zahlreiche Ärzte wurden von den Ustaschen […]
Weiterlesen » Das Schicksal der kroatischen Juden im Zweiten Weltkrieg

Panzerschokolade von Drogenbaron Hitler? Die vermeintliche Wunderdroge Pervitin im Zweiten Weltkrieg

[…]verschrieben bekam und Heroin gerade erst vom Markt genommen worden war. Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde es dann bald zur „Panzerschokolade“, um die Truppen wach zu halten. Die Wirkung von Methamphetamin ist vielseitig: Es unterdrückt Schmerzen, Hunger und Müdigkeit, verleiht höheres Selbstvertrauen, ein Gefühl der Stärke und Überlegenheit und […]
Weiterlesen » Panzerschokolade von Drogenbaron Hitler? Die vermeintliche Wunderdroge Pervitin im Zweiten Weltkrieg

Die Vertreibung der Deutschen aus dem Elsaß und Lothringen nach dem Ersten Weltkrieg

[…]deutschen Bundesstaates. Die Annexion blieb jedoch umstritten und bekam mit Beginn des Ersten Weltkriegs eine erneute hohe Aktualität. Was passierte während des Krieges? Die Rückeroberung der verlorenen Ostprovinzen war zunächst erklärtes Kriegsziel von Frankreich. Daher konzentrierten sich die Angriffe der französischen Truppen anfangs auf Elsass-Lothringen. Gleich nach Kriegsbeginn war die […]
Weiterlesen » Die Vertreibung der Deutschen aus dem Elsaß und Lothringen nach dem Ersten Weltkrieg

Der Erste Weltkrieg: Ein Krieg der Dichter und Denker

[…]Krieg! Von 1914 bis 1918 gingen „Stahlgewitter“ (Ernst Jünger) hernieder – der erste Weltkrieg kam für vier Jahre auf die Bühne. Die tragende Rolle spielte das Militär. Der Vorhang fiel – alles Menschliche verschwand dahinter. Beide Moltkes dürften gewusst haben, Krieg ist nie nur ein Akt militärischer Gewalt, er ist […]
Weiterlesen » Der Erste Weltkrieg: Ein Krieg der Dichter und Denker

Der Erste Weltkrieg – Dreifaches Gedenken – in einer Woche – an ein Datum

[…]des Gedenken, des Besinnens, der Nachdenklichkeit und der Auseinandersetzung mit dem Ersten Weltkrieg in drei Veranstaltungen innerhalb einer Woche: 15. September 2014: Im nd-Gebäude gingen an diesem Tag innerhalb einer szenischen Lesung „Die letzten Tage der Menschheit“ von Karl Kraus über die Bühne. Vorleser waren u.a. die freie Journalistin Kathrin […]
Weiterlesen » Der Erste Weltkrieg – Dreifaches Gedenken – in einer Woche – an ein Datum

Fremde im Visier. Fotoalben aus dem Zweiten Weltkrieg

Durch die Bundesrepublik geht ein mentaler Riss, was die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg und die Rolle der Wehrmacht angeht. Das verbreitete kollektive Gedächtnis der Großvätergeneration und alle von ihr ideologisch infizierten Menschen erinnern den Krieg nicht als Verbrechen und Massenmord, sondern eher wertfrei als bedeutende und heldenhafte Phase des […]
Weiterlesen » Fremde im Visier. Fotoalben aus dem Zweiten Weltkrieg

„Szmalcownicy“: Polen debattiert über Widerstand, Kollaboration und Denunziantentum im 2. Weltkrieg

[…]kurzem an die Smalcownicy (sing. Szmalcownik), also an jene nicht wenigen Polen, die im Zweiten Weltkrieg aus der Erpressung und Denunzierung verfolgter Juden ein lukratives Geschäft gemacht hatten. Ähnliche „Überraschungen“ finden sich auch in anderen Ländern, und gemeinsam ist allen, dass sie jahrzehntelang befestigte Klischees und positive Selbsteinschätzungen nachhaltig erschüttern. […]
Weiterlesen » „Szmalcownicy“: Polen debattiert über Widerstand, Kollaboration und Denunziantentum im 2. Weltkrieg

„Keep Calm and Carry On“ – Geschichte des legendären Posters im Zweiten Weltkrieg

[…]Box antiquarischer Bücher ersteigerte, in der sich zufällig auch ein Originaldruck des roten Weltkriegs-Plakats befand. Seiner Frau Mary gefielt das über 50 Jahre alte Relikt so gut, dass sie es rahmte und im Kassenbereich des eigenen Buchlandens anbrachte. Die Kundschaft zeigte sich derart begeistert, dass Stuart und Mary Kopien anfertigen […]
Weiterlesen » „Keep Calm and Carry On“ – Geschichte des legendären Posters im Zweiten Weltkrieg

Das deutsche Atombombenentwicklungsprogramm im Zweiten Weltkrieg

[…]und Nagasaki am 6. und 9. August 1945 änderte die Welt sich schlagartig grundlegend. Der Zweite Weltkrieg endete und plötzlich lebten wir in einer Welt, in der es nicht nur möglich war, 100.000 Menschen auf einen Schlag zu töten, sondern in der Menschen auch willens waren, von einer derartigen Zerstörungskraft […]
Weiterlesen » Das deutsche Atombombenentwicklungsprogramm im Zweiten Weltkrieg

Wie Polen vor 70 Jahren den Zweiten Weltkrieg gewann …

[…]Historiker) haben Hitler und Stalin über den Tisch gezogen und so im Alleingang den Zweiten Weltkrieg gewonnen. Ich war begeistert und bot der Zeitschrift „Osteuropa“ eine Rezension an, wobei ich „starken Tobak“ avisierte. „Osteuropa“ willigte umgehend ein, ich schrieb den nachfolgenden Text – den die Redaktion erst einmal zwei Jahre […]
Weiterlesen » Wie Polen vor 70 Jahren den Zweiten Weltkrieg gewann …

„Politische Wissenschaft“ im Zweiten Weltkrieg − von Gideon Botsch

[…]durch kompetente Darstellung von wissenschaftlichen Entwicklungen, deren Wirken und Wirkungen im Weltkriegsverlauf im Verbund mit Ämtern, Dienststellen der NSDAP, Propagandaministerium, der Wirtschaft und Wehrmachtsverbänden in den besetzten europäischen Staaten. Er durchdringt das Gefüge in all ihren verschiedenen Interessengebieten, ihre Ziele und Möglichkeiten. Als beachtlich erweist sich das umfassende Aktenstudium des […]
Weiterlesen » „Politische Wissenschaft“ im Zweiten Weltkrieg − von Gideon Botsch

Slowenen und Deutsche im Zweiten Weltkrieg

[…]hätten. Diese Ansicht wirkte verwirrend bis auf die deutsche Besatzungspolitik im Zweiten Weltkrieg ein, die sich ständig mit einigen konträren Fragen herumschlug: Sollte man die „Windischen“ weiter assimilieren oder sie deportieren? Sollte man ihrem Begehren nach Autonomie mit Gewalt begegnen oder mit einigen Zugeständnissen? Konnte der sich ausbreitende Partisanenkampf mittels […]

Die Vernichtung der Juden in Bessarabien und Transnistrien im Zweiten Weltkrieg

[…]biographisches) David Chervinski, Sohn von Aron-Josef Chervinschi, lebte vor dem II. Weltkrieg mit seiner Frau Clara und seinen zwei Söhnen, Samuel und Shraga, in Kischinew. 1941 wurden sie im Ghetto der Stadt eingesperrt. Nur 37 Ghetto-Häftlingen gelang die Flucht. Die Chervinskis waren unter ihnen. Die zwei Erwachsenen wurden später wieder […]
Weiterlesen » Die Vernichtung der Juden in Bessarabien und Transnistrien im Zweiten Weltkrieg

Die slowakischen Juden im Zweiten Weltkrieg

[…]ich nachfragte, ob ich das richtig verstanden habe: Es hat in der Armee der Slowakei im Zweiten Weltkrieg „jüdische Arbeitsbataillone“ gegeben? Später fand ich in einer Prager Buchhandlung ein noch druckfeuchtes Buch über diese Armee[1], in dem keine Details enthalten waren, aber wenigstens ein Bild dieser Arbeitsbataillone mit einer informierenden […]

Zweiter Weltkrieg: Adolf Hitler erlässt im März 1945 den Nero-Befehl als Erlass für Zerstörungsmaßnahmen und verbrannte Erde im Reichsgebiet, um ein weiteres vordringen behindern zu können, da für Adolf Hitler das Volk verloren ist, wenn der Krieg verloren geht und der Kampf um die Existenz als Krieg verloren gilt; ein Befehl zur Zerstörung an Albert Speer (Speer) unter Hitler.

Zweiter Weltkrieg: Adolf Hitler erlässt im März 1945 den Nero-Befehl als Erlass für Zerstörungsmaßnahmen und verbrannte Erde im Reichsgebiet, um ein weiteres vordringen behindern zu können, da für Adolf Hitler das Volk verloren ist, wenn der Krieg verloren geht und der Kampf um die Existenz als Krieg verloren gilt; ein […]
Weiterlesen » Zweiter Weltkrieg: Adolf Hitler erlässt im März 1945 den Nero-Befehl als Erlass für Zerstörungsmaßnahmen und verbrannte Erde im Reichsgebiet, um ein weiteres vordringen behindern zu können, da für Adolf Hitler das Volk verloren ist, wenn der Krieg verloren geht und der Kampf um die Existenz als Krieg verloren gilt; ein Befehl zur Zerstörung an Albert Speer (Speer) unter Hitler.

Die Wolfsschanze, das Führerhauptquartier Hitlers in Ostpreussen bei Rastenburg in Polen, fungierte bis Januar 1945 als zentrales Hauptquartier des Zweiten Weltkrieges und persönliche Machtzentrale des Diktators in den masurischen Wäldern. Damit blieb sie Hitlers unangefochtene Machtzentrale im Zweiten Weltkrieg.

[…]bei Rastenburg in Polen, fungierte bis Januar 1945 als zentrales Hauptquartier des Zweiten Weltkrieges und persönliche Machtzentrale des Diktators in den masurischen Wäldern. Damit blieb sie Hitlers unangefochtene Machtzentrale im […]
Weiterlesen » Die Wolfsschanze, das Führerhauptquartier Hitlers in Ostpreussen bei Rastenburg in Polen, fungierte bis Januar 1945 als zentrales Hauptquartier des Zweiten Weltkrieges und persönliche Machtzentrale des Diktators in den masurischen Wäldern. Damit blieb sie Hitlers unangefochtene Machtzentrale im Zweiten Weltkrieg.

Als Landser wurden vereinzelt im Ersten, verbreiteter im Zweiten Weltkrieg und gelegentlich noch in der Nachkriegszeit rangniedrige deutsche Heeressoldaten bezeichnet.

Als Landser wurden vereinzelt im Ersten, verbreiteter im Zweiten Weltkrieg und gelegentlich noch in der Nachkriegszeit rangniedrige deutsche Heeressoldaten […]
Weiterlesen » Als Landser wurden vereinzelt im Ersten, verbreiteter im Zweiten Weltkrieg und gelegentlich noch in der Nachkriegszeit rangniedrige deutsche Heeressoldaten bezeichnet.

Demontagen und Reparationen nach dem Zweiten Weltkrieg

[…]Bereich der Reparationen war sehr schnell klar, dass eine ähnliche Belastung wie nach dem Ersten Weltkrieg seitens der Alliierten aus eigenem Interesse nicht erfolgen würde. Zwar leistete die BRD insgesamt eine Summe von knapp 71 MRD Euro an Wiedergutmachung und Reparationen. Im Vergleich zu den Leistungen aus den Versailler Verträgen […]
Weiterlesen » Demontagen und Reparationen nach dem Zweiten Weltkrieg

Der Erste Weltkrieg: Ein Krieg in Briefen

[…]des 20. Jahrhunderts, so wie der US-Diplomat und Historiker George F. Kennan, den ersten Weltkrieg nannte, ist das nicht anders. Eine wichtige Quelle, um sich ein Bild, von dessen Verlauf und von seiner Gräuel zu machen – oder auch um Antworten zu ergründen, ist die Feldpost. In ihr finden sich […]

Liste deutscher Unternehmungen im Zweiten Weltkrieg

Deutsche Unternehmungen im Zweiten Weltkrieg, alphabetisch Unternehmen Beschreibung Datum Adlertag Verschärfung des Luftkriegs über England 13. August 1940 Anton Besetzung der Mittelmeerküste im „freien“ Frankreich 11. November 1942 Attila Plan zur Besetzung Südfrankreichs im Falle einer Krise im Mittelmeer Nur geplant Barbarossa Überfall auf die Sowjetunion 21.6.1941 Berlin Versuch eines […]

Kinder-KZs der kroatischen Ustaša-Terroristen im Zweiten Weltkrieg

[…]kranke Kinder bekamen keine Zusatznahrung, selbst wenn Ärzte diese angeordnet hatten. Die Kindersterblichkeit war folglich hoch, die kleinen Leichen wurden in Transportkisten für Nahrungsmittel begraben – pro Kiste mehrere Kinder, denen noch im Tode Arme und Beine gebrochen wurden, um sie in die Kisten packen zu können. Unter solchen Umständen […]
Weiterlesen » Kinder-KZs der kroatischen Ustaša-Terroristen im Zweiten Weltkrieg

Die Schlacht am Kursker Bogen

[…]Berlin 2. durchgesehene Auflage 1982 Militärgeschichte Heft 3/2023 Antony Beevor, Der Zweite Weltkrieg, C.Bertelsmann 2014 Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Die Ostfront 1943/44, DVA 2007, Karl Heinz Frieser, Seite 83 – bis 200 Jörg Friedrich, Das Gesetz des Krieges, – Das deutsche Heer in Russland 1941 1945 – […]

Der militärische Widerstand der Wehrmacht gegen Hitler

[…]dass sie bei einer neuen Entscheidung gerade stünden“ (siehe Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Band 9 Erster Halbband, Die deutsche Kriegsgesellschaft 1939 bis 1945, Winfried Heinemann, Der militärische Widerstand und der Krieg, Deutsche Verlags – Anstalt München 2004, Seite 752). Witzleben war bereits 1938 und 1939 an Plänen […]
Weiterlesen » Der militärische Widerstand der Wehrmacht gegen Hitler

Heinz Guderian (1888–1954)

[…]Verband mit der Panzerbrigade 3 die polnische Grenze überschritt und damit „seinen“ Zweiten Weltkrieg begann. Dabei benutzte er als erster General ein gepanzertes Halbkettenfahrzeug mit Funkverbindung zur Führungsstaffel und allen ihm unterstellten Einheiten, einschließlich der Panzer. Am Vorabend der „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“, dem Ersten Weltkrieg, wurde noch geheiratet. Im […]

Walther Rathenau, ein Nachtrag zum 100. Todestag

[…]Kontakte mit militärpolitischer Relevanz kurz eingegangen werden. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg hatte das Thema bzw. der Faktor „Krieg“ eine nicht unerhebliche Rolle in Rathenaus Überlegungen und Korrespondenzen gespielt, wirklich wichtig wurde das „Militär“ erst mit Kriegsausbruch. Er war sicherlich kein ausgemachter Pazifist, doch überwog eine tiefe „Friedensgeneigtheit“ seine gesamte […]

Friedensvertrag von Versailles

[…]Öffentlichkeit und Kriegsschuldfrage in der Weimarer Republik, Göttingen 1983  Herzfeld, Hans: Erster Weltkrieg und Friede von Versailles, in Golo Mann (hrsg.), Propyläen Weltgeschichte, Neunter Band, Frankfurt 1960, S. 75 – 127 Heuß, Theodor: Hitlers Weg. Eine historisch-politische Studie über den Nationalsozialismus, 2. Auflage, Stuttgart 1932 Huber, Ernst Rudolf: Deutsche Verfassungsgeschichte seit […]

Hermann Göring (1893–1946)

[…]1942 bis Anfang 1943“ ließ der Experte für Luftfahrt und Luftkriegsgeschichte des Zweiten Weltkrieges, Horst Boog (1928 – 2016) so endigen: „Die Luftwaffe reagierte im allgemeinen nur noch auf die Aktionen der Gegner. Die Initiative hatte sie weitgehend verloren. Den Luftrüstungsvorsprung der Alliierten konnte sie nicht mehr aufholen“ (siehe Das […]

Ludwig Beck (1880–1944)

[…]Krieges. Er war der Meinung, selbst die Aggression gegen die kleine Tschechoslowakei würde einen Weltkrieg entfesseln. Auch, wenn der Weltkrieg erst mit dem deutschen Überfall auf Polen (1939) beginnen sollte schimpfte der Meldegänger aus dem Ersten Weltkrieg seinen Generalstabschef eine „Heulboje“. Die politischen Argumente, die der – Protestant – Beck […]

Europäisches Appeasement und deutsche Aufrüstung 1933–1936

[…]Krieg an.“ [8] Autor: Luis Liendo Espinoza   Literatur Churchill, Winston S.: Der Zweite Weltkrieg. Erster Band. Der Sturm zieht auf. Bern und München: Scherz 1953. Deist, Wilhelm: Die Aufrüstung der Wehrmacht. In: Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, 10 Bde., Bd.1, Ursachen und Voraussetzungen der deutschen Kriegspolitik: Bd. […]
Weiterlesen » Europäisches Appeasement und deutsche Aufrüstung 1933–1936

Protagonisten der Wehrmacht während des Zweiten Weltkriegs (1933–1945) – Teil Luftwaffe

[…]und nahm sich kurz darauf das Leben. Ernst Udet Generaloberst 17. Nov. 1941 (Suizid) Erster Weltkrieg-Fliegerass und Entwickler der Sturzkampfbomber-Taktik; Technischer Direktor der Luftwaffe. Udet war für die Ausrüstung und Bewaffnung der Luftwaffe verantwortlich und geriet ab 1941 wegen Produktionsengpässen in schwere Konflikte mit Göring. Er erschoss sich im November […]
Weiterlesen » Protagonisten der Wehrmacht während des Zweiten Weltkriegs (1933–1945) – Teil Luftwaffe

Staat, Verwaltung und Justiz im Kaiserreich

[…]war. Zumindest unter diesem Aspekt erscheint es nachvollziehbar, dass die Siegermächte des Ersten Weltkriegs im Versailler Vertrag ein sehr hartes Verdikt aussprachen. Aber auch insoweit lohnt ein genauerer Blick: Das Land, das die härtesten Konsequenzen und auch Strafen für die Verantwortlichen am Ausbruch des Weltkrieges forderte, die französische Republik, hätte […]

Führerhauptquartier Wolfsschanze

[…]in den masurischen Wäldern. Damit blieb sie Hitlers unangefochtene Machtzentrale im Zweiten Weltkrieg. Die Wolfsschanze gehört bis heute zu den mythenumwobenen Schauplätzen des Zweiten Weltkrieges. Zwischen dichten Wäldern, Seen und Mooren der Masuren versteckte sich hier seit dem Sommer 1941 Hitlers geheimes Führerhauptquartier. Über vier Jahre diente das weiträumige Areal in Ostpreussen dem […]

Walther Rathenau (1867–1922)

[…]In ähnlicher Situation 1948 hat Frankreich nach dem Zweiten Weltkrieg geschickter agiert, die Erfahrung aus der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg zwang schließlich auch Frankreich, seine retardierende Haltung in der Deutschlandpolitik zu überprüfen. Politische Einsicht und wirtschaftliche Notwendigkeit gleichermaßen führten Ende 1948 zum Einlenken Außenminister Bidaults, vgl. Grabbe, S. 393. […]

Hans-Joachim Riecke (1899–1986)

[…]Albert Kesselring, Heinz Guderian und andere über die Lehren aus den Schlachten des Zweiten Weltkrieges räsonierten und ehemalige NS-Minister wie Hans Kehrl zur „Kriegswirtschaft und Rüstungsindustrie“ oder Lutz Graf Schwerin von Krosigk zur Frage „Wie wurde der Zweite Weltkrieg finanziert?“ das eigene Tun rechtfertigende Antworten gaben, erörterte Riecke das Thema […]

Erich von Manstein (1887–1973)

[…]Havertown, PA; Newbury, Berkshire: Casemate. S. 16). Ab Oktober 1917 fand Manstein Verwendung als Erster Generalstabsoffizier in der im Baltikum eingesetzten 4. Kavallerie Division, die vornehmlich Besatzungsaufgaben zu leisten hatte. In gleicher Funktion wechselte er im Mai 1918 noch zur 213. Infanteriedivision (Westfront). Dann war der Erste Weltkrieg fast zu […]

Politische Morde in der Weimarer Republik

[…]– 1933), München 1988 Krumeich, Gerd: „Dolchstoßlegende“, S. 444 f. in: Enzyklopädie Erster Weltkrieg, herausg. v. Gerhard Hirschfeld u.a., 2. Aufl., Paderborn 2014 Michalka, Wolfgang: Walther Rathenau (1867 – 1922), S. 96 – 106 in: Die Weimarer Republik. Portrait einer Epoche in Biographien, herausg. v. Michael Fröhlich, Darmstadt 2002 Möller, […]

Adolf Hitler (1889–1945)

[…]Nationalsozialismus und wirkt als historische Mahnung bis heute. Adolf Hitler: Frühe Jahre und Erster Weltkrieg Adolf Hitler wurde am 20. April 1889 in Braunau am Inn als Sohn des Zollbeamten Alois Hitler und dessen dritter Ehefrau Klara geboren. Sein Vater, ursprünglich Alois Schicklgruber genannt, war bereits mittleren Alters, die Mutter […]

Deutsch-italienische Beziehungen (1937–1943)

[…]in Afrika. In: Militärgeschichtliches Forschungsamt (Hrsg.): Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg. Siehe Anm. Nr. 16. S. 629. [32]Halder, KTB II, S. 407. Zitiert in: Stegemann, Bernd: Die italienisch-deutsche Kriegsführung im Mittelmeer und in Afrika. In: Militärgeschichtliches Forschungsamt (Hrsg.): Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg. Siehe Anm. Nr. […]

Die Revolution von 1848

[…]Blum als gebürtigen Kölner] Die Frankfurter Ausstellung von 1898 behandelte die Revolution in erster Linie als Teil der Stadtgeschichte. Abbildungen der Paulskirche, Einzug der Parlamentarier (…) sowie Darstellungen der Frankfurter Barrikadenkämpfe wurden dem Publikum präsentiert. Bald nach der Jahrhundertwende setzte sich dieser Trend auch in der historischen Wissenschaft fort (…). […]

Der letzte Kronprinz Wilhelm von Preußen, nur ein „Vogelschiss“ in der deutschen Geschichte?

[…]die Ernährung und die gesamte Landwirtschaft in Deutschland bis heute geprägt und der als erster Monarch der Schulbildung seiner Landeskinder generelle Bedeutung beigemessen hat und der aus rationalen Gründen für religiöse Toleranz eintrat; das sind nur einige der objektiv bleibenden Verdienste Friedrichs des Großen. Und die Leistungen seiner späten Nachfahren […]
Weiterlesen » Der letzte Kronprinz Wilhelm von Preußen, nur ein „Vogelschiss“ in der deutschen Geschichte?

Die deutsch-japanischen Beziehungen 1933–1938

[…]zu diesem Zeitpunkt noch nicht genügend Einfluß, um maßgeblich einzugreifen. Nach dem Ersten Weltkrieg, kam es jedoch mangels gemeinsamer Streitpunkte im fernen Osten bald wieder zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen und erster wirtschaftlicher Kontakte. Am 18.9.1931 nahmen in der Mandschurei stationierte japanische Truppen einen selbst provozierten Zwischenfall als Vorwand, um drei […]

Erich Raeder (1876–1960)

[…]mit den Zielen und Feindbildern des Regimes identifizierte. Großadmiral Erich Raeder im Zweiten Weltkrieg Als der Zweite Weltkrieg im September 1939 begann, stand Großadmiral Erich Raeder auf dem Gipfel seiner Macht und Verantwortung. Er war nun oberster Befehlshaber einer rapide gewachsenen Kriegsmarine. Allerdings sollte sich bald zeigen, dass die strategischen […]

Die Schlacht bei Tannenberg

[…]Manöver gewesen wäre – den nächsten Tag schon hätten wir den blauen Brief bekommen.“ Als erster deutscher Sieg im 1. Weltkrieg, der mit der totalen Vernichtung einer Armee endete und somit im Gegensatz zu den Grabenkämpfen an der Westfront stand, begründete die Schlacht bei Tannenberg einen Mythos und den Ruhm […]

„Liberators“ ohne Ende – und ohne Ende „Liberators“ …

[…]besetzt wurden. Dort wurde jahrzehntelang eine Geschichte geschrieben und weitergegeben, die in erster Linie einer sowjetisch orientierten kommunistischer Ideologie diente. Mit Bezug zu den Ereignissen 1945 bei Ende des 2. Weltkrieges bedeutete dies, daß die Rolle der westlichen Alliierten zwar grob skizziert, im weiteren aber äußerst sparsam bis hin zum […]
Weiterlesen » „Liberators“ ohne Ende – und ohne Ende „Liberators“ …

Erich Ludendorff (1865–1937)

[…]1916) den Schlieffen-Plan, welcher die Basis für die Strategie des deutschen Heeres im Ersten Weltkrieg darstellen würde. 1908 heiratete Ludendorff Margarethe Pernet (1875 – 1936, geb. Schmidt). Im selben Jahr erfolgte Ludendorffs Beförderung zum Oberstleutnant, 1911 zum Oberst. Nach der Versetzung als Regimentskommandeur nach Düsseldorf wurde Ludendorff 1914 dann zum […]

Adolf Galland (1912 – 1996)

[…]die die Reichweite der Jäger erhöhten, eine Neuerung, die im späteren Verlauf des Zweiten Weltkriegs von entscheidender Bedeutung sein sollte. Sein Einsatz in Spanien war auch politisch aufgeladen, da die Legion ein Instrument der nationalsozialistischen Außenpolitik zur Unterstützung des Faschismus war. Galland sah sich in erster Linie als professioneller Soldat […]

Wilhelm II. (1859–1941)

[…]Generalstabschef Helmuth Moltke (1848 – 1916) variiert, kam dieser Plan zu Beginn des Ersten Weltkrieges zur Anwendung [10].   Der Erste Weltkrieg Nach dem von serbischen Nationalisten verübten, verheerenden Attentat von Sarajewo auf den österreichischen Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand (1863 – 1914) und seine Gemahlin vom 28. Juni 1914 [3] […]

Der ganze Reichstag stand unter roten Fahnen …

[…]Kumanev von Stimmen in russischen Medien, dass der Hitler-Stalin-Pakt von 1939 „das Tor zum Weltkrieg aufstieß“, und überhaupt von der „Kooperation“ zwischen Berlin und Moskau hielt. Die Frage scheint Kumanev nicht sonderlich gefallen zu haben, aber seine Antwort war souverän: Das Tor zum Weltkrieg stießen die Westmächte auf, indem sie […]

Stalin 1943: „Ohne Hilfe der Alliierten hätten wir den Krieg verloren“ – Teil 1

[…]gelang. Besonders laut ertönte der Siegesjubel 2020, zum 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs. Früher lautete die offizielle Doktrin – 2010 verbreitet in der „Sieges-Enzyklopädie“, einem in Moskau erschienenen Lehrbuch für die Geschichte des „Großen Vaterländischen Kriegs“ -, allein das „Sowjetvolk“ habe im „Großen Vaterländische Krieg“ einen „Großen Sieg“ […]
Weiterlesen » Stalin 1943: „Ohne Hilfe der Alliierten hätten wir den Krieg verloren“ – Teil 1

Die Julikrise 1914

[…]Ersten Weltkrieg stolperte, Köln 2006 Mombacher, Annika: Die Julikrise: Europas Weg in den Ersten Weltkrieg. München 2013 Pöppelmann, Christa: Wie man einen Weltkrieg beginnt und die Saat für einen zweiten legt, Berlin 2013 Zechlin, Egmont: Juli 1914. Antwort auf eine Streitschrift. – in: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 34, Stuttgart […]

Zwei Weltkriege – eine Katastrophe – ein Jahrhundert

[…]1887, 350f. :„Und endlich ist kein andrer Krieg für Preußen-Deutschland mehr möglich als ein Weltkrieg, und zwar ein Weltkrieg von einer nie geahnten Ausdehnung und Heftigkeit. Acht bis zehn Millionen Soldaten werden sich untereinander abwürgen und dabei ganz Europa kahlfressen, wie noch nie ein Heuschreckenschwarm. Die Verwüstungen des Dreißigjährigen Kriegs […]
Weiterlesen » Zwei Weltkriege – eine Katastrophe – ein Jahrhundert

Eichmann in Jerusalem – 60 Jahre später: Der Versuch einer Bestandsaufnahme (1. Teil)

[…]war fast 25 Jahre in dieses dreckige Geschäft involviert; bereits direkt nach dem Ersten Weltkrieg war Canaris an Aktionen beteiligt, die unter nachrichtendienstliche Geheimhaltung fielen, wie die Umstände der Vertuschung von der Ermordung Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts im Frühjahr 1919 oder der Vorbereitungen zum Kapp-Lüttwitz-Putsch im März 1920. Wer […]
Weiterlesen » Eichmann in Jerusalem – 60 Jahre später: Der Versuch einer Bestandsaufnahme (1. Teil)

NS-Verbrechen: 65 Jahre juristische Aufarbeitung in Israel

[…]sogenannten Achsenmächten) und der von dem Deutschen Reich oder seinen Verbündeten im Zweiten Weltkrieg besetzten Gebiete begangen worden sind. Dort während der Naziherrschaft zwischen dem 30. Januar 1933 und dem 8. Mai 1945 bzw. während des Zweiten Weltkriegs zwischen dem 1. September 1939 und dem 14. August 1945 begangene Verbrechen […]
Weiterlesen » NS-Verbrechen: 65 Jahre juristische Aufarbeitung in Israel

Einhundert Jahre „Das dritte Reich“ – das Buch von Arthur Moeller van den Bruck

[…]bei vielen anderen Schriftstellern, Akademikern oder Künstlern, die erst während des Ersten Weltkriegs oder zu Beginn der Weimarer Republik antidemokratische bzw. antiliberale Strömungen und Tendenzen entwickelten, fällt auf, dass auch Moeller ursprünglich gar nicht unmittelbar in die „rechte Ecke“ gestellt werden kann. Im Gegensatz zu den „berufsmäßigen“ Chauvinisten und auch […]
Weiterlesen » Einhundert Jahre „Das dritte Reich“ – das Buch von Arthur Moeller van den Bruck

Tschechien – Liechtenstein ein schwieriges Verhältnis

[…]Weyr (1879-1951, Bild), Koautor der tschechoslowakischen Verfassung von 1918, nach dem Zweiten Weltkrieg Rektor der Prager Universität und engagierter Warner vor den Beneṧ-Dekreten, die er als totalen Rechtsbruch ansah. Im „Prager Frühling“ war der Dissident Jiří Dienstbier (1937-2011) engagierter Befürworter eines deutsch-tschechoslowakischen Ausgleichs, nach der „samtenen Revolution“ 1989 fuhr er […]
Weiterlesen » Tschechien – Liechtenstein ein schwieriges Verhältnis

Der Nürnberger Prozess − Versuch einer juristischen Annäherung

[…]aber er zeigt eindrucksvoll, dass man von einem Verbot des Angriffskrieges vor dem Zweiten Weltkrieg aus­gehen kann. Jedoch enthielt keines der Dokumente eine Strafvorschrift zur Bestrafung von Staatsführern, die hiergegen verstoßen. Der Einwand der Verteidigung richtete sich deshalb auch in erster Linie dagegen, dass die Angeklagten als Einzelpersonen für Staatshandlungen […]
Weiterlesen » Der Nürnberger Prozess − Versuch einer juristischen Annäherung

Paul Carell (1911–1997)

[…]viele wie in Paris und Belgrad. Dabei steht Berlin in der ,Schuldliste‘ auf keinen Fall an erster, eher an letzter Stelle.“ Und zum Zweiten Weltkrieg: ,Nur einer irrte sich nicht. Vorerst jedenfalls noch nicht. Das war Josef Stalin. Sein Beitrag zum Krieg, nämlich der deutsch-sowjetische Pakt vom 23. August 1939, […]

Franz Halder (1884 – 1972)

[…]Chef der Operationsabteilung beim Generalstab des Heeres, Generalleutnant Heusinger der nach dem Weltkrieg als Generalinspekteur der neuen Bundeswehr eine neue Anstellung fand und der 1964 als Viersterne-General pensioniert wurde, fand für seinen verstorbenen Chef, ihm nachrufend unter anderem jene Sätze: „Dem Generalstab war sein Leben gewidmet. Er fühlte sich als […]

Das deutsche Protektorat Böhmen und Mähren (1939–1945) und seine tschechischen Kollaborateure

[…]und die „Nationale Arbeitspartei“ (Narodní strana práce) als loyale Opposition. In ersterer hatten sich ehemalige Agrarier, Nationaldemokraten, Katholiken etc., in letzterer Sozialdemokraten und Teile der Nationalen Sozialisten zusammengefunden. Ende März 1939 lösten sich die beiden neuen Parteien selber auf, empfahlen aber ihren Mitgliedern, sich einer bald zu gründenden Einheitspartei anzuschließen. […]
Weiterlesen » Das deutsche Protektorat Böhmen und Mähren (1939–1945) und seine tschechischen Kollaborateure

Das Jüdische Historische Museum Belgrad als Dokumentations- und Forschungsstätte zum Holocaust

[…]um dadurch wenigstens eine annähernde Vorstellung von den Taten und Leiden der Juden im Zweiten Weltkrieg zu erhalten. Zugleich wurde empfohlen, möglichst umgehend Dokumentationen über die Beteiligung und die Verluste der Juden im nationalen Befreiungskampf anzulegen. Anfang Mai 1947 wurde in Zagreb die Rechtsabteilung gegründet, die die Rechtsvertretung des Verbands […]
Weiterlesen » Das Jüdische Historische Museum Belgrad als Dokumentations- und Forschungsstätte zum Holocaust

Der Landser: Kontroverse Kriegsgeschichten als Romanhefte

[…]analysierten die Reihe im Kontext der deutschen Erinnerungskultur und der Aufarbeitung des Zweiten Weltkriegs. Fazit Die Geschichte der Landser-Hefte spiegelt den komplexen Umgang der deutschen Nachkriegsgesellschaft mit der Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg wider. Von vielen als harmlose Unterhaltungsliteratur betrachtet, waren die Hefte tatsächlich Teil eines größeren Diskurses über Schuld, […]
Weiterlesen » Der Landser: Kontroverse Kriegsgeschichten als Romanhefte

Der Verlauf des Zweiten Weltkriegs

[…]da die deutschen Truppen weiterhin in Russland standen.   Vom europäischen Krieg zum Weltkrieg Entscheidend waren dabei auch die Entwicklungen im asiatisch-pazifischen Raum. Japans Expansionsbestrebungen führten 1937 zum Krieg gegen China (Annexion der Mandschurei 1931), was eine Konfrontation mit den USA bedeutete. Die zähen Verhandlungen Japans und der Vereinigten Staaten […]

Die unrühmliche Rolle der Evangelischen Kirche im Dritten Reich

[…]der evangelischen Kirche nach 1945: Im April 1948, d.h. drei (!) Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges fanden sich im „Wort zur Judenfrage“ des evangelischen Reichsbruderrates folgende Worte: „Israel unter dem Gericht ist die unauflösbare Bestätigung der Wahrheit, Wirklichkeit des göttlichen Wortes und die stete Warnung Gottes an seine Gemeinde. […]
Weiterlesen » Die unrühmliche Rolle der Evangelischen Kirche im Dritten Reich

Wilhelm Groener (1867–1939)

[…]das sinkende Schiff. Zuerst trat Ludendorff zurück, woraufhin Groener zu dessen Nachfolger als Erster Generalquartiermeister berufen wurde. Aber auch Kaiser Wilhelm II. (1859 – 1941) sah seine Felle schwimmen. Die nun aufkeimende Novemberrevolution wollte dieser noch von der Armee gewaltsam niederschlagen lassen, woraufhin Groener ihm klar machte, die Armee stünde […]

Thomas Mann (1875-1955)

[…]Gesellschaft und Kultur nachhaltig. Der „Zauberberg“ und politische Wandlung nach dem Weltkrieg Während des Ersten Weltkriegs bezog Thomas Mann zunächst eine nationalkonservative Haltung. Im Gegensatz zu seinem Bruder Heinrich, der früh als Demokrat und Kritiker des Kaiserreichs auftrat, verteidigte Thomas Mann die deutsche Kultur des Bildungsbürgertums. In seinem Essayband „Betrachtungen […]

Die Rolle von Papst Pius XII. während des Holocaust

[…]bedrohten, vertrat Pacelli 1919 weiterhin seine Nuntiatur und wurde danach für neun Jahre Erster Nuntius des Deutschen Reichs, als welcher er die Konkordatspolitik von Papst Pius XI. (gebürtig: Achille Ambrogio Damiano Ratti; 1857 – 1939), die das Verhältnis von Staat und Kirche neu regeln sollte, voranbrachte – mit Erfolg: zunächst […]

Gerhard von Scharnhorst (1755–1813)

[…]Einer von den neu Einberufenen war ein Generalleutnant der Wehrmacht; Adolf Heusinger. Im Zweiten Weltkrieg war der Angehörige von am Ende 4 deutschen Armeen unter anderem Chef der Operationsabteilung, wo er mit Hitler mehrfach gemeinsam am Kartentisch stand, um weitere Aggressionen zu beraten und zu planen. Der ehemalige Wehrmachtsgeneral sollte […]

Bernard Montgomery (1887–1976)

[…]die Familie nach London heim, wo er die St. Paul’s School besuchte. Militärakademie und erster Weltkrieg Danach ging er wie etwa auch Winston Churchill (1874 – 1965) auf die Royal Military Academy Sandhurst. Im Ersten Weltkrieg diente Montgomery als Frontoffizier. Am 13. Oktober 1914 wurde er bei einer Offensive nahe […]

Die missglückte Abschiebung Adolf Hitlers aus Deutschland (1922-1925)

[…]Reiches boten sich entweder Vorschriften des Straf- oder des Verwaltungsrechts an.   Erster Anlauf für eine Abschiebung Hitlers 1922 „Die erste Überlegung, den in Braunau (Österreich) geborenen Hitler als unerwünschten Ausländer aus Deutschland in sein Heimatland auszuweisen, datiert von 1922. Der bayerische Innenminister Franz Xaver Schweyer (BVP, 1868-1935), ein scharfer […]
Weiterlesen » Die missglückte Abschiebung Adolf Hitlers aus Deutschland (1922-1925)

Die Tragödie der Juden von Stip (Makedonien)

[…]unter archives.bg – Vojnite na Bălgarija, Vtora svetovna vojna (Bulgariens Kriege, Zweiter Weltkrieg); Assa, Anri; Koen, Albert: Die Rettung der Juden in Bulgarien 1941-1944, Sofia 1977; Batakliev, Ivan: Die Wanderungen der Bulgaren in den letzten dreißig Jahren, in: Geopolitik Nr. 3/1941, S. 155-163;   Centralna Konsistorija na Evreite v Bălgarija: […]

Hitlers Nerobefehl

[…]der deutschen Kriegswirtschaft. Stuttgart 1989. Bundesarchiv: Die Endphase des Zweiten Weltkrieges und die Zerstörung der Infrastruktur. www.bundesarchiv.de/themen-entdecken/zweiter-weltkrieg/ende-1945/ Institut für Zeitgeschichte (IfZ): Dokumentation zum Befehl über Zerstörungsmaßnahmen im Reichsgebiet. www.ifz-muenchen.de/archiv/zs/nero-erlass/ Landesarchiv NRW: Westfälische Geschichte und der Rückzug der Wehrmacht 1945. […]

Babylon Berlin: Die „Schwarze Reichswehr“ und die historischen Tatsachen

[…]Stalins als gefährliches Spiel mit dem Feuer bezeichnen dürfen. Der äußere Verlauf des Zweiten Weltkriegs unterstreicht die Worte Stalins! 1945 hatte die Rote Armee Berlin erobert und stand an der Elbe. Auch wenn es vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs kein förmliches Bündnis mit Sowjetrussland geben sollte (lässt man den späteren […]
Weiterlesen » Babylon Berlin: Die „Schwarze Reichswehr“ und die historischen Tatsachen

Volksdeutsche Manipuliermasse in der SS-Division „Prinz Eugen“

[…]Druck rekrutiert hatte. Volksbund, Selbstschutz, SS-Division Prinz Eugen Zu Beginn des II. Weltkriegs lebten in Südosteuropa ca. 2 Millionen „Volksdeutsche“ – einige Gruppen seit sieben Jahrhunderten (Siebenbürgen), andere seit knapp dreien.[2] In diesen Jahrhunderten hatten sie sich nie als „Deutsche“ gefühlt, wohl aber als „Siebenbürger Sachsen“, „Banater Schwaben“, „Donau-Schwaben“, oder […]
Weiterlesen » Volksdeutsche Manipuliermasse in der SS-Division „Prinz Eugen“

17. Juli 1944: 57.600 deutsche Kriegsgefangene marschieren durch Moskau

[…]bei Stalin abgeguckt, wobei er heuer Glück im Un­glück hatte. Bekanntlich endete der Zweite Weltkrieg am 8. Mai 1945, aber für die Sowjets wurde die deutsche Kapitulation am 9. Mai in Berlin-Karlshorst wiederholt, woran bis heute ein (sehenswertes) Museum erinnert. Bislang fanden in Russland am 9. Mai überall große Siegesparaden […]
Weiterlesen » 17. Juli 1944: 57.600 deutsche Kriegsgefangene marschieren durch Moskau

Antisemitismus als politische Strategie österreichischer Parteien in der Habsburgermonarchie

[…]Die Taktik der Christlichsozialen war erfolgreich: Bei den letzten Reichstagswahlen vor dem Ersten Weltkrieg gewannen die Partei in Cisleithanien 37 Prozent der Stimmen. Nach dem Ersten Weltkrieg wurden sie zur dominierenden Partei der Ersten Republik Österreichs und führten diese von 1933 bis 1938 in eine austrofaschistische Diktatur unter Engelbert Dollfuß […]
Weiterlesen » Antisemitismus als politische Strategie österreichischer Parteien in der Habsburgermonarchie

Nicholas Winton (1909–2015)

[…]1928 der tschechische Geschichtsphilosoph Emanuel Rádl (1873-1942). Mehr noch: Vor dem Ersten Weltkrieg hatten sich die Juden der Region sprachlich und kulturell als Deutsche deklariert, nach dem Krieg hatte die Tschecho­slowakei zwei neue Nationalitäten „erfunden“, „Tschechoslowaken“ und „Juden“, um Stärke und Einfluss der Deutschen zu mindern. Das Ergebnis konnte schon […]

Hugo Preuß (1860–1925)

[…]schlechter besoldet). Trotzdem hatte der Jude und Demokrat Hugo Preuß vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs die Anerkennung als Wissenschaftler nebst Lehrstuhl erhalten, als im Spätherbst 1918 die überfällige politische wie staatsrechtliche Umwandlung des Deutschen Reiches erfolgte, stand der Endfünfziger Preuß bereit, die anfallenden Aufgaben zu übernehmen. II) Berufung zum Staatssekretär/Innenminister […]

Adrian Carton de Wiart (1880–1963)

[…]erlaubte ihm jedoch, in der Armee zu bleiben. Später kam er erneut in Südafrika zum Einsatz. Erster Weltkrieg Als der Krieg ausbrach, befand sich Carton de Wiart auf dem Weg in die Kolonie Britisch-Somaliland, wo damals ein Krieg gegen die Anhänger des Derwisch-Führers Mohammed Abdullah Hassan stattfand. Er war zum […]

Paul Singer (1844–1911)

[…]Mitte Januar 1919 aus der Reichskanzlei in Berlin gekommen ist; dies wurde noch nach dem Zweiten Weltkrieg von Waldemar Pabst (militärischer Anführer des Killerkommandos aus der Garde-Kavallerie-Schützen-Division) verklausuliert bestätigt. Als am 31. Mai 1919 der völlig entstellte Leichnam Luxemburgs aus dem Berliner Landwehrkanal geborgen wurde, dürfte in den Gräbern der […]

„Jetzt bin ich der Tod geworden, der Zerstörer der Welten“ – J. Robert Oppenheimer und das Manhattan-Project

[…]zu Last gelegt werden sollte. 1939 – der Spanische Bürgerkrieg endete, doch der Zweite Weltkrieg begann – publizierte Oppenheimer auch zu Themen der Astrophysik wie Neutronensternen und dem, was Jahrzehnte später als „Schwarze Löcher“ bekannt werden sollte. 1940 wählte man Oppenheimer in die American Academy of Arts and Sciences und […]
Weiterlesen » „Jetzt bin ich der Tod geworden, der Zerstörer der Welten“ – J. Robert Oppenheimer und das Manhattan-Project

Ausstellung „Verbrechen der Wehrmacht“

[…]bis heute ein wichtiger Eckstein der Aufarbeitung deutscher Verbrechen im Zweiten Weltkrieg Die Bundestagsdebatte zur Wehrmachtsausstellung Zu den wichtigen Stunden der deutschen Demokratie gehörte die Bundestagsdebatte, die zur Wehrmachtsausstellung am 13. März 1997 in Bonn stattfand. Eine bewegte Diskussion, in der Denklinien von „Niederlage“ und „Befreiung“, die Friedrich von Weizsäcker […]

Systematische Verbrechen der Wehrmacht

[…]VON KEFALONIA: Das Massaker von Kefalonia war ein Kriegsverbrechen der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg zu Lasten des ehemaligen Verbündeten Italien. Deutsche Truppen erschossen 5.200 Soldaten der italienischen Division „Acqui“, die sich am 21. und 22. September 1943 Teilen der deutschen 1. Gebirgs-Division auf der griechischen Insel Kefalonia ergeben hatten. Erst im […]

Die NS-Okkupationspresse auf dem besetzten Gebiet der Sowjetunion (1941–1944)

[…]Otto: Überblick über die besetzten Ostgebiete während des 2. Weltkrieges (Studien des Instituts für Besatzungsfragen in Tübingen zu den deutschen Besetzungen im 2. Weltkrieg, Nr. 3), Tübingen 1954. Bezymenskij, Lev A: Wehrmachtsverbrechen. Dokumente aus sowjetischen Archiven, Köln 1997. Buschmann, Arno: Nationalsozialistische Weltanschauung und Gesetzgebung 1933-1945, Bd. 2: Dokumentation einer Entwicklung, […]
Weiterlesen » Die NS-Okkupationspresse auf dem besetzten Gebiet der Sowjetunion (1941–1944)

Pius XII. (1876–1958)

[…]Lewis’ Film sind nur 92 katholische Konvertiten deportiert und ermordet worden. Im Ersten Weltkrieg hatte Papst Pius XII. sich sehr für Kriegsgefangene beider Seiten eingesetzt. Auch im Zweiten Weltkrieg habe er, so seine Anhänger, humanitäre Hilfe geleistet für Kriegsgefangene und Verfolgte. So soll auch eine enge Zusammenarbeit mit dem Roten […]

Wilhelm Canaris (1887–1945)

[…]bei Dortmund zur Welt. 18-jährig tritt er der kaiserlichen Marine bei und dient im Ersten Weltkrieg auf dem Kreuzer „Dresden“. Nach dessen Selbstversenkung in der Schlacht um die Falkland-Inseln, gelingt Canaris 1915 erst im zweiten Anlauf die Flucht nach Deutschland. 1916 mit geheimem Auftrag von der Admiralität nach Spanien geschickt, […]

Walter Model (1891–1945)

[…]der Wehrmacht in das NS-Regime und die moralischen Dilemmata deutscher Offiziere im Zweiten Weltkrieg. Der Militärhistoriker Geoffrey P. Megargee fasst Models Vermächtnis treffend zusammen: „Walter Model verkörpert wie kaum ein anderer die Widersprüche der deutschen Generalität im Zweiten Weltkrieg. Seine taktische Brillanz und sein persönlicher Mut stehen in scharfem Kontrast […]

Blitzkrieg

[…]auf die sich entwickelnde Situation zu reagieren. III. Der „Blitzkrieg“ im Zweiten Weltkrieg Der „Blitzkrieg“ wurde erstmals im Zweiten Weltkrieg in Polen im September 1939 eingesetzt. Die deutsche Armee erzielte rasche Erfolge, indem sie die polnische Verteidigung durchbrach und in kurzer Zeit das Land eroberte. Dieser Sieg verdeutlichte die Effektivität […]

Guido von List (1848–1919)

[…]im Besonderen die Schutzstaffel (SS) und Forschungsgemeinschaft Ahnenerbe e.V.. Als 1914 der Erste Weltkrieg ausbrach, hatte List unter den Soldaten an der Front eine treue Leserschaft, die ihm auch immer wieder Leserbriefe schickte. List begab sich hier in die bei Rechtsextremisten bis heute so beliebte Opferrolle und wertete den Ersten […]

Der Nachrichtendienst der Wehrmacht: Abwehr gegen das Regime

[…]eigentlich nachrichtendienstlichen Aufgaben verschleiern sollte. Zu diesen Aufgaben zählte an oberster Stelle die Aufklärung über Militärformationen anderer Staaten mit nachrichtendienstlichen Methoden. Geheimhaltung und Schutz der eigenen Truppen waren zweitrangig. Schon zu Beginn arbeitete man mit dem Reichskommissar für öffentliche Ordnung (RKO) und den jeweiligen örtlichen Polizeibehörden zusammen – man muss […]
Weiterlesen » Der Nachrichtendienst der Wehrmacht: Abwehr gegen das Regime

Kinderlandverschickung (KLV)

[…]Wigbert / Bernd Bredemeyer / Klaus Fieberg: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg. Beiträge, Materialien Dokumente. CD-Rom, Braunschweig 2004. Gießmann, Thomas / Rudolf Marciniak: ‚Fast sämtliche Kinder sind jetzt weg.‘ -Kinderlandverschickung, Münster 2001. Kock, Gerhard: ‚Der Führer sorgt für unsere Kinder…‘. Die Kinderlandverschickung im Zweiten Weltkrieg, Paderborn 1997. Museen für Stadt- und […]

Der Kapp-Lüttwitz-Putsch (13.–17. März 1920)

[…]eine rein positivistische Grundhaltung der Soldaten, die sich Hitlers Generäle im Zweiten Weltkrieg zunutze machen konnten: Nicht ohne Grund hatten die Richter der Nürnberger Prozesse ab Ende 1945 von den angeklagten Armeeangehörigen bis hin zum ehemaligen Oberkommando der Wehrmacht als wichtigste Einlassung die Floskel „Befehl ist Befehl“ zu hören bekommen; […]

Wannsee-Konferenz

[…]entschlossen, reinen Tisch zu machen. Er hat den Juden prophezeit, dass, wenn sie nochmal einen Weltkrieg herbeiführen würden, sie dabei ihre Vernichtung erleben würden. Das ist keine Phrase gewesen. Der Weltkrieg ist da, die Vernichtung des Judentums muss die notwendige Folge sein. Diese Frage ist ohne jede Sentimentalität zu betrachten.“ […]

„Stalinorgel“ und „Katjuscha“

[…]eine Vorform des späteren Maschinengewehrs, die nach demselben Prinzip gebaut war. Im Zweiten Weltkrieg wurde in der deutschen Armee der sog. „Nebelwerfer“ (benannt nach seinem Erfinder, dem Raketenforscher Rudolf Nebel) verwendet, der sozusagen die deutsche Katjuscha war. Nebel (1894-1978) war einer der Lehrer Wernhers von Braun, aber mit seinen bahnbrechenden […]

Andrej Szeptycki (1865–1944)

[…]er am 17. Januar 1901 als Metropolit in sein Amt eingeführt worden war. Szeptycki im Zweiten Weltkrieg Der Zweite Weltkrieg begann am 1. September 1939 mit dem deutschen Überfall auf Polen. Am 17. September 1939 kündigte Stalin, beunruhigt vom raschen Vormarsch der Deutschen, die sowjetische Neutralität zu Polen auf und […]

Protagonisten der Wehrmacht während des Zweiten Weltkriegs (1933–1945) – Teil Kriegsmarine

[…]Prien Korvettenkapitän 7. März 1941 (gefallen) Kommandant von U 47 – als erster drang er im Okt. 1939 in den britischen Hafen Scapa Flow ein und versenkte das Schlachtschiff Royal Oak. Prien avancierte damit zum Propagandastar („Stier von Scapa Flow“). Er versenkte insgesamt 30 Schiffe, bevor er am 7.3.1941 mit U 47 spurlos […]
Weiterlesen » Protagonisten der Wehrmacht während des Zweiten Weltkriegs (1933–1945) – Teil Kriegsmarine

Andrej Sacharow (1921–1989)

[…]der Grundrechte seiner Bürger zum höchsten Ziel. Die Verteidigung der Menschenrechte muss an erster Stelle stehen. Zweitens: Alle Handlungen staatlicher Behörden basieren zur Gänze auf Gesetzen (die stabil und den Bürgern bekannt sein müssen). Die Beachtung der Gesetze ist für alle Bürger, Behörden und Organisationen verpflichtend. All seine Artikel, Briefe, […]

Die Entstehung zweier deutscher Staaten

[…]der Ministerrat und der Nationale Verteidigungsrat wurden durchweg von der SED geleitet. Als erster Präsident der DDR wurde am 11. Oktober 1949 Wilhelm Pieck gewählt, der Ministerpräsident Otto Grotewohl wurde mit der Gründung einer Regierung beauftragt. Faktischer Machthaber der ersten Stunde war jedoch Walter Ulbricht als Erster Sekretär des ZK […]

Friedrich III.: Der 99-Tage-Kaiser und die liberalen Hoffnungen

[…]dem Rückblick, betrachtet durch die Brille der desaströsen Herrschaft Wilhelms II., des Ersten Weltkrieges und schließlich des Nationalsozialismus, wurde der ausgebliebene Liberalismus einer neofriderizianischen Ära als umso tragischer und folgenschwerer erachtet.“ (27) Doch gerade wegen dieser gravierenden Entwicklungen lohnt ein genauerer Blick auf diese oft gehörte „Liberalismus-These“: „Man hat behauptet, […]
Weiterlesen » Friedrich III.: Der 99-Tage-Kaiser und die liberalen Hoffnungen

Im Spiegel des Auschwitzprozesses

[…]Eine gespannte, nervöse Atmosphäre breitet sich aus. Die Angeklagten werden hereingeführt, als erster wie immer der hinkende frühere Arrestverwalter im Todesblock 11, Bruno Schlage. Der „schwarze Tod” von Auschwitz, Wilhelm Boger, trägt wie immer den Anflug eines Lächelns im harten Gesicht, dann betreten die Richter den Saal. Als Erster hört […]

Der Kreisauer Kreis: Zeitleiste

[…]zu eliminieren. Damit meint man – wie es in unserem gespräch betont wurde – nicht in erster Linie den von außenkommenden russischen Kommunismus, sondern die innere Bolschewisierung, die in ganz Groß-Deutschland erfolgt.” (Harry Johansson an Bischof Brilioth, 23.10.42; Archiv N.E.I., Sigtuna, zitiert nach Henrik Lindgren). 27. Oktober – Treffen zwischen […]

September 1940: Tschechische Intellektuelle zu Besuch in „Großdeutschland“

[…]Literatur, der gerade an seiner voluminösen „Waldstein-Trilogie“ arbeitete. Deren erster Band erschien 1941 in Prag, das komplette Werk erst 1969 in Rom, nachdem Durych volle dreißig Jahre, von 1931 bis 1961, an ihm gearbeitet hatte. Der von christlicher Mystik stark beeinflusste Dichter hatte sich Themen der tschechischen Nationalgeschichte verschrieben, die […]
Weiterlesen » September 1940: Tschechische Intellektuelle zu Besuch in „Großdeutschland“

Die Blockade Leningrads − Fakten und Mythen einer russischen Kriegstragödie

[…]zerstören. Für die 900 Blockade-Tage sollte die Parteiführung die Verantwortung tragen, in erster Linie ein besonders talentloser Bürokrat, der erste Sekretär des Leningrader Bezirkskomitees der Kommunistischen Partei, Genosse A.A. Ždanov, der zu den heroischen Anstrengungen der Einwohner der Stadt überhaupt kein Verhältnis hatte. Der erste Sekretär (Bild) „verschlief“ die Belagerung. […]
Weiterlesen » Die Blockade Leningrads − Fakten und Mythen einer russischen Kriegstragödie

Karrieren der Gewalt – Klaus-Michael Mallmann / Gerhard Paul (Hrsg.)

[…]316 arbeitet, porträtiert, war während der Weimarer Republik Schutzpolizist geworden. Im Zweiten Weltkrieg war Hölzl in Polen und der Sowjetunion als Kompanieführer an zahlreichen Massenmorden beteiligt. Auch Nord gelang in der Bundesrepublik die Rückkehr in den Polizeidienst (S.166ff.). Das bekannteste Beispiel für personelle Kontinuitäten im Polizeidienst vor und nach 1945 […]
Weiterlesen » Karrieren der Gewalt – Klaus-Michael Mallmann / Gerhard Paul (Hrsg.)

Die deutsche Nachkriegsgesellschaft und der Holocaust

[…]mit den Tätern“[28] seinen traurigen Höhepunkt erreichte.[29] Aber hatte denn Adenauer als erster Bundeskanzler überhaupt eine andere Wahl angesichts der Tatsache, dass 1945 alle Autoritäten der deutschen Öffentlichkeit kompromittiert waren? Eine denkbare Antwort liegt in der Natur des neu eingeführten demokratischen Systems, also in dessen Abhängigkeit vom Wähler, begründet. Zudem […]
Weiterlesen » Die deutsche Nachkriegsgesellschaft und der Holocaust

Protagonisten der NSDAP im Dritten Reich (1933-1945)

[…]Außenminister 1938–45, schloss den Hitler-Stalin-Pakt 1939 ab und ebnete so den Weg in den Weltkrieg. Er vertrat die aggressive Expansionspolitik des Regimes und drängte die Verbündeten (Italien, Ungarn, Rumänien usw.), ihre jüdischen Bürger in deutsche Vernichtungslager deportieren zu lassen. Im Nürnberger Urteil wurde Ribbentrop als Hauptkriegsverbrecher gehängt – er war […]

Georgi Schukow (1896- 1974)

[…]bei Schukow ging das nicht mehr so einfach. Schlussendlich hat der „beste General des Zweiten Weltkrieges“ (General Dwight Eisenhower) diese Schlacht verloren. Weniger schmeichelhaft urteilte der US-Panzergeneral George Patton über Marschall Schukow: „Schukow sei ihm wie ein Operetten-Buffo vorgekommen, mit dem ganzen Ordensblech an seiner Brust, zudem sei er ziemlich […]

Karl Dönitz (1891–1980)

[…]Kreuzer Breslau, auf dem er nach seiner Beförderung zum Leutnant zur See im Jahre 1913 im Ersten Weltkrieg, also ab 1914, unter türkischem Kommando im Schwarzen Meer kämpfte. 1916 wurde Dönitz zum Oberleutnant zur See befördert und zur U-Boot-Flotte abkommandiert. Einen Monat vor Kriegsende 1918 geriet Dönitz, nun Kommandant eines […]

Anton Drexler (1884–1942)

[…]und dann als Werkzeugschlosser in einer Münchener Eisenbahnwerkstätte. Als 1914 der Erste Weltkrieg ausbrach, wurde Drexler als untauglich ausgemustert. Er trat 1917 der neu gegründeten Deutschen Vaterlandspartei bei, denn auch im Kaiserreich gab es schon politische Parteien, wenn auch mit weit weniger Einfluss als später in der Weimarer Republik. 1918 […]

Winston Churchill (1874–1965)

[…]festgesetzt wurden, anzuzünden und die Anarchisten lebendig zu verbrennen. 1914 brach der Erste Weltkrieg aus und Churchill verließ 1915 kurzzeitig die politische Bühne und kehrte als Lieutenant Colonel in die Armee zurück. Schon 1916 zog er wieder als Abgeordneter ins Parlament ein und wurde 1917 Munitionsminister in der Regierung von […]

Wilhelm Keitel (1882–1946)

[…]Ein Granatsplitter im rechten Arm und 12 Kriegsauszeichnungen sollten der Ausweis von Keitels erster Kriegsverwendung sein. Die Jahre bis zum Zweiten Weltkrieg machte er in der Reichswehr weiter Karriere. Seinen Sold verdiente sich der Heeresoffizier alsdann als Taktiklehrer an der Kavallerieschule in Hannover und bei Stabsarbeit im 6. (Preußischen) Artillerie […]

Karl Hermann Frank (1898–1946)

[…]Seit 1931 lebten die Eheleute getrennt, im Februar 1940 ließen sie sich scheiden. Sudetenland als erster Kriegsschauplatz Als nach 1990 auf dem West-Balkan der Konflikt um die südserbische Provinz Koso­vo hochkochte, klagte der Westen unisono Serbien an, es betreibe „Unterdrückungs­politik“ gegen die kosovarischen Albaner und habe deshalb „das Recht auf […]

Themenliste Zeitalter der Weltkriege

[…]mit Vorschlägen für Beiträge: Themenliste Zeitalter der Weltkriege (1914–1945) Erster Weltkrieg (1914–1918) Westfront (1914–1918) Schlacht bei Cambrai (1917) Ostfront (1914–1918) Schlacht bei Tannenberg (1914) Südwestfront (1915–1918) Gebirgskrieg (1915–1918) Schlachten am Isonzo (1915–1917) Frieden von Brest-Litowsk (1918) 14-Punkte-Programm von US-Präsident Woodrow Wilson (1918) Waffenstillstand von Compiègne (11. November 1918) Zwischenkriegszeit (1918–1939) […]

Österreich, die Moskauer Erklärung und der Opfermythos

[…]H.: 1. November 1943. Die Moskauer Deklaration – Die Alliierten, Österreich und der Zweite Weltkrieg, in: Steininger, Rolf, Michael Gehler (Hg.): Österreich im 20. Jahrhundert Band 2, Wien – Köln – Weimar 1997, S. 34. [7] Ebd., S. 18. [8] Bischof, Günter: Die Instrumentalisierung der Moskauer Erklärung nach dem 2. […]
Weiterlesen » Österreich, die Moskauer Erklärung und der Opfermythos

Der Marshallplan (European Recovery Program)

[…]Hilfe größeren Ausmaßes so verschlimmern würde, dass sie zwangsläufig zum Dritten Weltkrieg führen würde.   Die Reaktion auf die Krise Die Behebung der Krise war nach Ansicht der Mitarbeiter im amerikanischen Außen- und im Wirtschaftsministerium nur durch die rasche Rekonstruktion des europäischen Marktes zu gewährleisten. Besonders der schnelle Wiederaufbau Deutschlands […]

Albert Kesselring (1885–1960)

[…]für viele hochrangige Militärs des Dritten Reiches. Die Nachwirkungen seiner Rolle im Zweiten Weltkrieg sind bis heute spürbar. Sein Name taucht regelmäßig in Debatten über die Rolle der Wehrmacht im Nationalsozialismus auf. Die Kontroverse um Kesselring zeigt exemplarisch die Schwierigkeit, militärische Leistungen und moralische Verantwortung in Einklang zu bringen. Fazit […]

Günther von Kluge (1882–1944)

[…]– eine Anspielung auf das berühmte „Rechenpferd“ Kluge Hans. Im Ersten Weltkrieg diente von Kluge als Generalstabsoffizier und wurde bei Verdun schwer verwundet. Nach dem Krieg wurde er in die Reichswehr übernommen. Sein Aufstieg verlief stetig: 1913: Beförderung zum Hauptmann 1927: Beförderung zum Oberstleutnant 1930: Ernennung zum Chef des Stabes […]

Jüdischer Widerstand: Erinnern an Otto Michelsohn

[…]dem Militärpfarrer in einem Diskussionsbeitrag die Wehrbereitschaft der deutschen Juden im Ersten Weltkrieg entgegen: 17 000 Juden seien gefallen, 9 000 hätten das EK I und 15 000 das EK II erhalten. Aus Minden stammten 53 jüdische Kriegsteilnehmer, davon seien 30 verwundet worden und 15 gefallen.4 Der in Deutschland nach […]

Protagonisten der SS im Dritten Reich (1933-1945)

[…]Höherer SS- und Polizeiführer (HSSPF) 3. Feb. 1946 (hingerichtet) Jeckeln fungierte als oberster SS- und Polizeiführer in der besetzten Ukraine und später im Baltikum. Er organisierte riesige Massenerschießungen an Juden, z. B. die „Grube von Rumbula“ bei Riga (25.000 Opfer im Nov./Dez. 1941). Nach der Kapitulation stellte die Rote Armee ihn vor […]

Konzentrationslager KZ Bad-Sulza

[…]dort wohnenden Stadtbevölkerung keinesfalls verborgen blieb. Die Verpflegung im Lager bestand in erster Linie aus Suppe, Brot und Malzkaffee. In seinen täglichen Routinen, dazu gehörte das sogenannte Bettenbauen nach dem Aufstehen sowie der Morgen- und Abendappell, glich der Alltag dort anderen Konzentrationslagern. Bereits geringe Verfehlungen wurden durch Disziplinarmaßnahmen und Strafen geächtet. […]

Konzentrationslager KZ Neuengamme

[…]Bei den Verhandlungen mit der Stadt ging es um ein insgesamt 50 Hektar großes Gelände. Erster regierender Bürgermeister der Hansestadt war zu jener Zeit Carl Vincent Krogmann, welcher im Senat durch den NS-Gauleiter und Reichsstatthalter Karl Kaufmann politisch jedoch völlig entmachtet war. Bei den Kaufverhandlungen mit der Stadt wurden sich […]

„Auschwitz war ein Ort, an dem man nicht mitmachen durfte“

[…]Unwillkürlich fragt man sich, ob ein Teil der elektrisierten Medienöffentlichkeit nicht in erster Linie fürchtet, dass ihr der alte Nazi wegstirbt, der die ganze Veranstaltung zusammenhält und sie – there is no business like Shoa business? – täglich mit Stoff für neue Artikel versorgt. Andere Journalisten versuchen durchaus, sich über […]
Weiterlesen » „Auschwitz war ein Ort, an dem man nicht mitmachen durfte“

Stille Hilfe – Eine „Hilfsorganisation“ für NS-Mörder

[…]1953] von 1926 bis 1948 Landesbischof der evangelischen Kirche in Württemberg, von 1945 – 1949 (erster) Ratsvorsitzender der EKD, negativ bekannt geworden dadurch, dass er im März 1938 die Gemeinden in Württemberg anwies, mit einem einstündigen Glockenläuten den Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich als „göttliche Fügung zu begrüßen“ sowie […]
Weiterlesen » Stille Hilfe – Eine „Hilfsorganisation“ für NS-Mörder

Konzentrationslager KZ Stutthof

[…]1939 das Lager errichtet hatte, der damalige Anführer Hauptsturmführer Max Pauly wurde bis 1942 erster Lagerkommandant. Zum Lager gehörten eine Reihe von Satellitenlagern, die über ganz Ost- und Westpreußen verteilt waren. Die größten Außenlager waren in Thorn und Elbing mit je ungefähr 5000 jüdischen Frauen als Gefangene, in Stutthof selbst […]

Imre Kertész und sein Roman eines Schicksallosen

[…]ganzen Durcheinander ruhig und fest“ (91). Die Selektion beim Eintritt in das Lager ist ein erster Höhepunkt der Erniedrigung, der vom „arbeitsfähigen“ György aber als geradezu triumphaler „Erfolg“ erlebt wird. Die Ausgemusterten wiederum – deren Schicksal er noch nicht kennt – misst der Protagonist an den Maßstäben des Systems: „Und […]

Protagonisten der Wehrmacht während des Zweiten Weltkriegs (1933–1945) – Teil Heer

[…]Blomberg Generalfeldmarschall 22. März 1946 Kriegsminister 1933–1938 und zunächst Hitlers oberster Wehrmachtsführer, bevor er im Januar 1938 nach Enthüllungen über seine Frau zum Rücktritt gezwungen wurde. Danach nicht mehr im Kriegseinsatz; 1945 in alliierter Haft festgenommen und starb dort an natürlichen Ursachen. Werner von Fritsch Generaloberst 22. Sept. 1939 (gefallen) […]
Weiterlesen » Protagonisten der Wehrmacht während des Zweiten Weltkriegs (1933–1945) – Teil Heer

Manstein Kriegstagebücher und Briefe – von Roman Töppel

[…]Wechsel im Truppen- und Stabsdienst innehatte. Nicht zu vergessen die Teilnahme am Ersten Weltkrieg, den er unter anderem als Ordonnanz oder in Stabsdiensten zubrachte. Bei einem Nahkampf wurde er am 16. November 1914 schwer verwundet. Aus dem – Privatsektor – ist die Eheschließung mit der damals 20-jährigen Jutta-Sibylle von Loesch […]
Weiterlesen » Manstein Kriegstagebücher und Briefe – von Roman Töppel

Vor 90 Jahren: Der Propagandaroman „Horst Wessel Ein deutsches Schicksal“ oder aber Goebbels missglückte Heldenlegende

[…](17) Heute zwar relativ unbekannt, doch in der Zeit zwischen etwa 1900 bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs erreichten einzelne Werke Ewers beachtliche Verkaufszahlen; allen voran der 1911 erschienene Roman „Alraune – Die Geschichte eines lebenden Wesens“. Auch andere Romane und Erzählbände waren populär und hatten ein durchaus dankbares Publikum. […]
Weiterlesen » Vor 90 Jahren: Der Propagandaroman „Horst Wessel Ein deutsches Schicksal“ oder aber Goebbels missglückte Heldenlegende

Ardennenoffensive 1944

Hitlers letzter Schlag gegen die Alliierten in Luxemburg Der Zweite Weltkrieg hatte sich bis zum Sommer 1944 eindeutig zuungunsten des Deutschen Reichs entwickelt, doch an der Westfront herrschte für den Augenblick operative Ruhe. Nach dem Durchbruch der Alliierten in der Normandie im Juni 1944 und den Kämpfen im Juli 1944 […]

Otto von Bismarck: Der weiße Revolutionär?

[…]Eine ganz besondere Freundschaft verband Bismarck mit Gerson (von) Bleichröder, 1872 als erster Jude in Preußen in den erblichen Adelsstand erhoben.(34) Noch stärker als Bamberger, war er an der Finanzierung von Bismarcks Kriegen 1866 und 1870 beteiligt. Bleichröder war der „Privatbankier“ Bismarcks, ab dem Frühjahr 1859 bis zu seinem Tode.(35) […]

Die I.G. Farbenindustrie AG und ihre Rolle im Dritten Reich

[…]1953 bis zum Abschluss eines Friedensvertrages zwischen Deutschland und den Alliierten des Zweiten Weltkrieges suspendiert sei. Bis zum In-Kraft-Treten des „Zwei-plus-Vertrages“ am 15. März 1991 hatte Deutschland aber keinen offiziellen Friedensvertrag mit den Alliierten des Zweiten Weltkrieges. Im Übrigen ist dies auch der Grund dafür, dass es bis zum März […]
Weiterlesen » Die I.G. Farbenindustrie AG und ihre Rolle im Dritten Reich

Hans Schweitzer („Mjölnir“) (1901–1980)

[…]Deutschland – anders als in England und besonders in Frankreich – bis nach dem Ende des Ersten Weltkriegs vom akademischen Hochmut der Maler und dem Kunstempfinden des Publikums in eine künstlerische „Schmuddelecke“ gedrängt worden war. Erst in den politischen Auseinandersetzungen der 1920-er Jahre kam so etwas wie ein Bedarf nach […]

Jupp Weiss aus Flamersheim, der Judenälteste von Bergen-Belsen

[…]Mutter – Moritz, Hermann und Heinrich – das renommierte Kaufhaus Michel & Co. Im 1. Weltkrieg zeichnete sich der Flamersheimer als Frontkämpfer aus, wurde Feldwebel und erhielt das E.K. II. Nach dem Kriege ging er zu seinen Verwandten zurück und wurde bei der Firma Michel Personalchef. In dieser Zeit begeisterte er sich […]
Weiterlesen » Jupp Weiss aus Flamersheim, der Judenälteste von Bergen-Belsen

Zeithistorische Forschungen – von Konrad Jarausch u. a.

[…]runden Heft 1/2004 der Zeitschrift ab. „Kriege nach dem Zweiten Weltkrieg“ lautet das Schwerpunktthema von Heft 1/2005. Darin gibt die neue Leiterin der Abteilung Forschung des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes (MGFA) der Bundeswehr in Potsdam, Beatrice Heuser eine informative Einführung zu den „Wars since 1945“, Marc Frey beschreibt den Forschungsstand zum „Vietnamkrieg […]
Weiterlesen » Zeithistorische Forschungen – von Konrad Jarausch u. a.

Ordensburg Vogelsang 1934–1945

[…]daß Kreisleiter Franz Binz 1935 Adolf Hitler die Meldung machen konnte, dass »dieser Kreis als erster im ganzen Deutschen Reich frei von Arbeitslosen« sei. Die Chronik der Bauarbeiten ist kurz und erfolgreich. Der erste Spatenstich war am 15. März, die Grundsteinlegung am 22. September 1934. Schon am 15. Dezember des […]

Rumänischer und deutscher Antisemitismus gegen die Juden in Rumänien

[…]auf Rumänien wirken konnten, war nur in Fortführung früherer Kontakte möglich. Vor dem Ersten Weltkrieg kamen 70 Prozent des gesamten rumänischen Imports aus Deutschland, und in eine solche Abhängigkeit wollte sich Groß-Rumänien nicht wieder begeben. Erst nach 1928, als Rumänien dringend benötigte Kredite in keinem anderen Land Europas bekommen konnte, […]
Weiterlesen » Rumänischer und deutscher Antisemitismus gegen die Juden in Rumänien

Der Mythos vom guten Krieg – von Jacques R. Pauwels

[…]ist nicht alles: Jacques Pauwels untersucht die Frage, welche Interessen die USA im Zweiten Weltkrieg verfolgten. In einem Moment, da kritische Erörterung der vergangenen und vor allem der gegenwärtigen Politik der herrschenden und regierenden Kreise der Vereinigten Staaten von Amerika als Missachtung der Opfer des 11. September 2001 denunziert und […]
Weiterlesen » Der Mythos vom guten Krieg – von Jacques R. Pauwels

Jüdisches Exil in Griechenland und Zypern 1936–1941

[…]vergangenen Jahr 2000 Ausländern das türkische Bürgerrecht verliehen hat. Es waren dies aber in erster Linie in der Türkei lebende Griechen und von den Emigranten nur solche, die eben tatsächlich unentbehrlich geworden waren. Von den Zwangsverschiffungen verzweifelter Menschen, die in Istanbul an der Tagesordnung sind, schweigt die Presse. Es sei […]
Weiterlesen » Jüdisches Exil in Griechenland und Zypern 1936–1941

Die Schlacht um Berlin

[…]in der Festtagspionierschule Berlin-Karlshorst die Gesamtkapitulation der Wehrmacht. Der Zweite Weltkrieg in Europa war zu Ende. Autor: Thomas Schubert   Literatur Benz, Wigbert / Bernd Bredemeyer / Klaus Fieberg: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg. Beiträge, Materialien Dokumente. CD-Rom, Braunschweig 2004. Dönitz, Karl: Zehn Jahre u. zwanzig Tage/Bernard & Gräfe Verlag für […]

Die Gleichschaltung der Medien im Dritten Reich

[…]gingen aufgrund der erzwungenen Uniformität die Leserzahlen stark zurück, erst im Zweiten Weltkrieg stiegen das Informationsbedürfnis der Bevölkerung und somit die Verkaufszahlen wieder. Um negative Reaktionen insbesondere des Auslands auf die nationalsozialistische Auslegung der Pressefreiheit zu verhindern, wurde eine begrenzte Meinungsvielfalt inszeniert, indem den verbliebenen bürgerlichen Presseerzeugnissen differenziertere Äußerungen v.a. […]

Joachim von Ribbentrop (1893–1946)

[…]der Anklage schuldig. Joachim von Ribbentrop wird zum Tod durch den Strang verurteilt und als erster der Delinquenten am 15. Oktober 1946 hingerichtet. Posthum erscheinen 1953 seine Memoiren unter dem Titel: „Zwischen London und Moskau“. Autor: André Krajewski Literatur Benz, Wolfgang / Hermann Graml /Hermann Weiß: Enzyklopädie des Nationalsozialismus, München 1997. […]

Dietrich Bonhoeffer (1906–1945)

[…]zurück. Seine persönliche Sicherheit und sein Leben waren für Bonhoeffer zweitrangig, an erster Stelle stand für ihn der Kampf gegen den Nationalsozialismus. 1940 wurde das illegal geleitete Predigerseminar zum zweiten Mal geschlossen und Bonhoeffer mit Rede- und Schreibverbot belegt. Wegen seiner Kritik an der rein kirchlichen Widerstandshaltung in christlichen Kreisen […]

Anton Mussert (1894–1946)

[…]einer der begabtesten niederländischen Journalisten überhaupt. Kurz nach dem Ersten Weltkrieg wurde er Korrespondent des „Algemeen Handelsblad“ in Berlin und begleitete von dort Hitlers Aktivitäten mit sehr kritischen Berichten – noch 1938 verurteilte er dessen antijüdische Politik. Offenkundig war das Heuchelei, denn seit 1935 war Blokzijl (heimliches) NSB-Mitglied und schrieb unter […]

Die sexuelle Befreiung in der Weimarer Republik

[…]in den Städten zu, als die verheerenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen des Ersten Weltkriegs weitgehend überstanden waren. Das Ende: NS-Machtergreifung Mit der Machtergreifung durch das nationalsozialistische Schreckensregime fand die liberale Phase der Weimarer Republik und damit die „sexuelle Befreiung“ ein jähes Ende. Die Rollenverteilung war denkbar simpel. Der Mann fungierte […]

Hacksaw Ridge. Die Entscheidung – von Mel Gibson

[…]zu melden trifft in der Familie auf Widerspruch. Besonders der Vater von Dos, der im  Ersten Weltkrieg an der Westfront in Frankreich kämpfte, wehrt sich gegen den Wunsch seines Sohnes. Der Vater ist tief traumatisiert durch die Ereignisse im Ersten Weltkrieg. Kriegserinnerung wird im Kontext des Filmes als lang anhaltendes […]

Kurt von Schleicher (1882–1934)

[…]und in seinem Testament als seinen „Wahlsohn“ bedachte, zugeteilt. 1914 brach der Erste Weltkrieg aus. Von Schleicher, nun Hauptmann, diente im Stab des Generalquartiermeisters. Zu dieser Zeit lernte Kurt von Schleicher auch seinen langjährigen Freund und späteren Mitarbeiter Erwin Planck (1893 – 1945) kennen. Während der Schlacht von Verdun prangerte […]

Wiederaufbau und Wirtschaft in der direkten Nachkriegszeit

[…]Raubbau an den Kohle- und Erzbergwerken durch die Nationalsozialisten während des Zweiten Weltkrieges (für die Herstellung von Rüstungen, Panzern und sonstigem kriegswichtigem Material) sowie aus der Versorgungsknappheit aus anderen Ländern. Nicht zuletzt sorgten Trecks von knapp zwei Millionen Flüchtlingen, die fehlende Industrieproduktion sowie die zerstöre Infrastruktur für einen jahrelangen Engpass […]
Weiterlesen » Wiederaufbau und Wirtschaft in der direkten Nachkriegszeit

Forschung ohne Gewissen – die Gräueltaten der japanischen Einheit 731 in China

[…]Gewissen verpflichtet sind, wer wir wirklich sind – im Guten wie im Schlechten. Im Zweiten Weltkrieg, teilweise auch schon im Ersten Weltkrieg, gab es eine bizarre Mischung aus dem Streben nach wissenschaftlicher Erkenntnis und Fortschritt, die den Menschen langfristig zugutekommen sollten, und völliger Rücksichtslosigkeit gegenüber dem Individuum. Es ist eine […]
Weiterlesen » Forschung ohne Gewissen – die Gräueltaten der japanischen Einheit 731 in China

Massenvergewaltigungen bei Ende des Zweiten Weltkriegs – das Kriegsverbrechen, über das niemand sprechen möchte

[…]Generationen hinweg ihre Spuren. Fast eine Million deutsche Frauen wurden am Ende des Zweiten Weltkriegs vergewaltigt. Die Kinder und Enkel der Opfer leiden bis heute unter den Folgen. Wikipedia: Sexuelle Gewalt im Zweiten […]
Weiterlesen » Massenvergewaltigungen bei Ende des Zweiten Weltkriegs – das Kriegsverbrechen, über das niemand sprechen möchte

Alfred Jodl (1890–1946)

[…]und 6 Jahren militärischer Beratertätigkeit für Adolf Hitler, inklusive einem verheerenden Weltkrieg fand sich Jodl als einstiges Mitglied der militärischen Elite der Wehrmacht vor dem internationalen Militärtribunal in Nürnberg wieder. Dort wurde er in allen vier Punkten angeklagt. Die wesentlichen dabei: Vorbereitung eines Angriffskrieges und damit zur Entfesselung des Weltkrieges […]

Die Schlacht um Moskau

[…]alsdann bestätigte Offensivplan seine Umsetzung (Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, DVA 1983, Band 4, Seite 770 ff.). Der im vorgenannten Buch geschilderte Kampfverlauf gestalte sich für die „Offensivhändler“ durchaus unterschiedlich und durchwachsen. Die einen erzielten rasche Erfolge, gewannen okkupiertes Land zurück, andere waren weniger erfolgreich – sehr zum […]

Antisemitismus in der Debatte: Russische Geschichtsklitterer, polnische Leichenfledderer

[…]Präsident Putin. Hitler und Stalin haben sich verschworen, um den Zweiten Weltkrieg zu beginnen. Das ist eine Tatsache. Polen war das Opfer dieses schrecklichen Konflikts“. Genau so sagte es der polnische Sejm am 10. Januar 2020 in einer Erklärung, „in der er der UdSSR die Verantwortung für die Auslösung des […]
Weiterlesen » Antisemitismus in der Debatte: Russische Geschichtsklitterer, polnische Leichenfledderer

Ein Skandalurteil – oder der ganz normale Wahnsinn im Dritten Reich?

[…]der Bürger immer stärker zu beschneiden, wurde spätestens mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs extrem verschärft: Zum einen wurden in den von Wehrmacht und Waffen SS besetzten Gebieten dort lebende Juden und andere Minderheiten mit noch brutalerer Entrechtung verfolgt, zum anderen aber auch – und dieser Punkt wird oft übersehen – […]
Weiterlesen » Ein Skandalurteil – oder der ganz normale Wahnsinn im Dritten Reich?

Das Attentat von Sarajevo am 28. Juni 1914

[…]Sophie ihren Verletzungen. Das Attentat von Sarajevo selbst war nicht der Auslöser für den 1. Weltkrieg. Es war jedoch die Initialzündung, die das „Pulverfass Europa“, durch das übertriebene Streben der europäischen Großmächte nach der Vorherrschaft in Europa vor allem auch auf dem Balkan, dem Konflikt Österreichs-Ungarns mit Serbien und der […]

Slowakei 1939-1945: Schmerzliche Erinnerungen an schwerste Zeiten

[…]tschechoslowakisch-georgische Koproduktion verhehlt nicht, dass slowakische Soldaten im Zweiten Weltkrieg an der Seite der Hitler-Armeen gegen die Sowjetunion kämpfen mussten, obwohl viele von ihnen zur Roten Armee überliefen, weil sie wussten, wo ihr Platz ist. Ohne größere Schwierigkeiten gewannen sie Vertrauen und halfen ihren einstweilen noch schwankenden Kameraden, ihre Augen […]
Weiterlesen » Slowakei 1939-1945: Schmerzliche Erinnerungen an schwerste Zeiten

Gauck auf der Westerplatte

[…]gekommen war. Eingangs fand das Ausmaß und die Einzigartigkeit des Verbrechens: Zweiter Weltkrieg bundespräsidiale Erwähnung. Das hörte sich dann so an: „Mehr als 110 Millionen Menschen standen unter Waffen, fast 60 Millionen kamen um. Mehr als 60 Staaten waren in diesen Krieg verwickelt, in einem Waffengang, der erst nach sechs […]

Als Hitler unser Nachbar war – von Edgar Feuchtwanger mit Bertil Scali

[…]die extremen Gegensätze und die soziale Lage innerhalb der Weimarer Republik hinweisen. Der Erste Weltkrieg hinterlässt eine Armut breiter Massen, die sich mit dem Schwarzen Donnerstag 1929 noch verstärkt. Der Börsencrash, der auch Edgars Onkel Heinrich trifft, bringt die ohnehin schon taumelnde Weimarer Republik ins Wanken. Zudem drückt der verlorene […]
Weiterlesen » Als Hitler unser Nachbar war – von Edgar Feuchtwanger mit Bertil Scali

Ökonomie der Zerstörung – von Adam Tooze

[…]militanten Nationalismus und Krieg ein.   Lebensraumdoktrin und Rassenwahn Nach dem Ersten Weltkrieg hat das „alte“ Europa seine Vormachtstellung in der Welt eingebüßt. Das neue Machtzentrum heißt nun USA. Hitler hat jedoch andere Vorstellungen von einer neuen Weltordnung. Sein Ziel ist die hegemoniale Neuordnung Europas unter der Führung eines autarken […]

Bruno Brehm und sein Verhaltenskodex für die deutsche Wehrmacht

[…]damit zufrieden war, dass Brehm nur noch wenig und nichts „Anstößiges“ schrieb. Im Zweiten Weltkrieg war Brehm wieder Soldat, vermutlich erneut als Freiwilliger und eingesetzt in Funktionen („Ordonnanzoffizier“) und an Schauplätzen (Balkan, Nordafrika), wo ihm nicht viel passieren konnte. Nach Kriegsende wurde er 1945 verhaftet, kurz darauf wieder freigelassen. Er […]
Weiterlesen » Bruno Brehm und sein Verhaltenskodex für die deutsche Wehrmacht

Die 13. SS-Division Handschar in Bosnien und Herzegowina

[…]Ländern vereinbarten, welcher sich die bosnischen Muslime widersetzten.   Bosnien im Zweiten Weltkrieg Im März 1941 wurde das Königreich Jugoslawien von Deutschland und seinen Verbündeten angegriffen, besiegt und territorial zerschlagen. In der geographischen Mitte des Landes entstand der „Unabhängige Staat Kroatien“ (NDH), der die historischen Regionen des vormaligen „Dreieinigen Königreichs […]
Weiterlesen » Die 13. SS-Division Handschar in Bosnien und Herzegowina

Zeichen des Krieges in Literatur, Film und den Medien – von Christer Petersen (Hrsg.)

[…]das Verhältnis zwischen Mode und Krieg und Charlotte Heymel befasst sich mit dem 1. Weltkrieg. Der Band ist also ebenso interkulturell wie interdisziplinär ausgerichtet. Ungeachtet ihrer unterschiedlichen Ansätze zeigen die Beiträge, dass die Darstellung von Kriegen in den Medien gewissen Regeln folgt. So bedient sich die Kriegspropaganda häufig der Verkehrung […]
Weiterlesen » Zeichen des Krieges in Literatur, Film und den Medien – von Christer Petersen (Hrsg.)

Presse im Dritten Reich

[…]leidenden Menschen verbessern. Sogar als Hitler alle Aussichten auf Sieg verlor und der Zweite Weltkrieg sich dem Ende näherte, erschienen in den Zeitungen immer noch solche „NS-Fantasien“. Die Illusion wurde allerdings beim Einmarsch sowjetischer Truppen in Berlin komplett zerstört, wonach viele überraschte Deutsche erst begannen das gigantische Ausmaß des Hitlerbetrugs […]

Demographische Verschiebungen in Deutschland 1945

[…]verwies Churchill auf einen griechisch-türkischen Präzedenzfall nach dem ersten Weltkrieg. Es sollten die Konflikte von zukünftigen Minderheiten in besetzten Gebieten, sowie Revisionsforderungen einzelner Staaten von vorneherein verhindert werden. Indessen hatte Stalin bereits gehandelt und eine polnische Marionettenregierung am 5. Februar 1945 eingesetzt, die die deutschen Ostgebiete unter polnische Verwaltung nahm. […]

Faschismus

[…]seinen revolutionären Ansatz aufzugeben. Die Enttäuschung vieler Italiener über den Ausgang des Weltkrieges und die unerfüllten Territorialwünsche vor allem in Dalmatien und auf die jugoslawische Stadt Fiume verschaffte den Faschisten Auftrieb. Im September 1919 erobert der Schriftsteller und Weltkriegskämpfer Gabriele D`Annunzio mit einer Privatarmee aus Militärentlassenen und Dissidenten Fiume. 15 […]

Philipp Haeuser (1876–1960)

[…]Josef Roth jedes Jahr zum Reichsparteitag nach Nürnberg als Ehrengast eingeladen. Der gediente I. Weltkrieg-Soldat J. Roth wollte 1922 Reichswehr-Pfarrer werden, was aber von Kardinal Faulhaber abgelehnt wurde. Vor den Reichsparteitagen zelebrierte er die Messe. Trat in SA-Uniform auf und wollte nach Kriegsende die Jesuitenklöster auflösen. Rosenberg empfahl Roth im […]

Die alliierte Invasion in der Normandie 1944 − Politische und militärische Gegenmaßnahmen Deutschlands

[…]Frankreich 1944, München 1979.     Literatur Churchill, Winston, S.: Der Zweite Weltkrieg, Fünfter Band, Zweites Buch, Von Teheran bis Rom, Bern 1952. Ellis, L. F.: Victory in the West, Volume I, The Battle of Normandy, London 1962. Fowler, Will: Day, Der längste Tag. Tosa 2004. Gruchmann, Lothar: Totaler Krieg. […]
Weiterlesen » Die alliierte Invasion in der Normandie 1944 − Politische und militärische Gegenmaßnahmen Deutschlands

Sehenswerte Filme auf der Berlinale 2026

[…]Dutta nach Assam und stößt auf die „Flying Tigers“: US-Transportflüge, die im Zweiten Weltkrieg Güter über den Himalaya nach Kunming brachten. Ihr teilfiktionaler Doku-Essay verbindet persönliche Spurensuche mit der Geschichte gigantischer Logistik und heutigen Warenströmen. In einer hybriden Form aus Interviews, Archiv, Spielszenen, Animation und Musik erkundet der Film Grenzräume […]

Hermann Körner (1907–1977)

[…]– 1947: Hermann „Köhler“ in Hagenow Wiederholt hat Körner behauptet, nach dem Zweiten Weltkrieg in russischer Kriegsgefangenschaft gewesen zu sein. Diese Aussage ist hier deshalb von Bedeutung, weil sie bereits in seinem Entnazifizierungsverfahren eine Rolle spielte, erfolgte die Einstufung von Körner als „Entlasteter“ (Kategorie V) ausdrücklich auch „unter Berücksichtigung des […]

Die T4-Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein

[…]meiner mehrfachen Abwesenheit lief der Betrieb in Sonnenstein weiter und hierfür war in erster Linie Dr. Borm verantwortlich […] Ich kann mit Bestimmtheit behaupten, dass der Betrieb – d. h. die Tötung von Menschen – nicht ruhte.“ Doch anders als sein Vorgesetzter leugnete Borm seine Rolle in Sonnenstein und die […]

Shoah

[…]nach Treblinka, hat sich tief in das kollektive Gedächtnis eingebrannt. Nach dem Ende des zweiten weltkriegs: Bilanz des Grauens Die Befreiung der Lager durch die alliierten Truppen am Ende des Zweiten Weltkriegs offenbarte der Welt das volle Ausmaß der nationalsozialistischen Verbrechen. In Städten wie Berlin oder München begann mühsam die […]

Mutterkreuz im Dritten Reich

[…]sozialen Kontrolle und der Verstärkung der Geschlechterrolle betrachtet werden. Frauen wurden in erster Linie auf ihre Rolle als Mütter reduziert, und ihre politische und berufliche Partizipation wurde stark eingeschränkt. Die nationalsozialistische Ideologie betonte die Tugenden der „Hausfrau“ und der „Mutter“ als die höchsten Ziele für Frauen. Diese Ideologie setzte Frauen […]

Joseph Weizenbaum (1923–2008)

[…]zu fliehen; sie verließen Deutschland in Richtung der Vereinigten Staaten. Im Zweiten Weltkrieg diente Joseph Weizenbaum bei der US-Luftwaffe. Nach seinem Mathematikstudium arbeitete er zunächst als Nachwuchswissenschaftler u.a. am Bau eines Großrechners, bevor er dann Anfang der 1960er Jahre an das Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston wechselte und […]

Oswald Mosley (1896–1980)

[…]da sie eine Bedrohung für die nationale Sicherheit darstellten. Mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurde die Situation für die britischen Faschisten schließlich unhaltbar. Als der Krieg im Jahr 1939 begann, änderte sich die Atmosphäre im Land schlagartig, und Toleranz gegenüber Sympathisanten des Feindes verschwand nahezu vollständig. After the outbreak […]

Josef Stalin (1878–1953)

[…]brach, was zum Krieg zwischen Sowjetunion und Deutschem Reich führte. Stalins Sohn aus erster Ehe, Jakow, starb in deutscher Kriegsgefangenschaft, weil sein Vater keinen Finger rührte, um ihn freizubekommen. Stalin schloss im Zuge des Zweiten Weltkriegs eine brüchige Allianz mit den Westalliierten Vereinigtes Königreich, USA und Frankreich und konnte 1945 […]

Der Transnistrien-Konflikt

[…]um die besagten Gebiete machen die strategische Bedeutung dieses Landstrichs deutlich und sind ein erster Hinweis auf die weiteren Entwicklungen. Nach dem Zweiten Weltkrieg konzentrierte sich die Moldauisch sprechende Bevölkerung im westlichen Landesteil, wohingegen in Transnistrien überwiegend russisch und ukrainisch sprechende Menschen dominierten. Die Sowjetunion bemühte sich um eine Russifizierung […]

Stunde Null – Ende als Anfang

[…]damit allgemein den Zusammenbruch und die Kapitulation des Deutschen Reiches nach dem Zweiten Weltkrieg sowie die unmittelbare Zeit danach. Das Jahr 1945: komplette Niederlage und Befreiung Am 8. Mai 1945 kapitulierte die Wehrmacht und damit das Deutsche Reich bedingungslos. 60 Millionen Menschen verloren von 1939 bis 1945 ihr Leben. Nach sechs […]

Fabian oder Der Gang vor die Hunde

[…]dimensioniertem und doch intimem, sehr scharf umrissenen Bild des Weimarer Berlins nach dem Ersten Weltkrieg. Die Vorzeichen deuten auf Sturm. Der 178-minütige Film wird seinem Titel im wahrsten Sinne des Wortes gerecht: „Fabian oder Der Gang vor die Hunde“ wurde überwiegend mit einer digitalen Handkamera im boxed-in-Academy-Format gedreht und spielt […]

Helmut Schmidt (1918–2015)

[…]Widerspruch, er regte zum Nachdenken an, er sorgte für Bewunderung. Blicken wir zurück: Er war Weltkriegsteilnehmer, später wurde er zu einem Politiker von Weltrang, als Weltökonom wurde er betitelt und zum Welterklärer sollte er auch noch werden. Es schien, unter „Welt“ mache er es nicht. Aber der Reihe nach. Als […]

Last and First Men – von Jóhann Jóhannsson

[…]die Spomeniks aufnehmen, jene monumentalen Kriegerdenkmäler, die zu Ehren der im Zweiten Weltkrieg gefallenen jugoslawischen Soldaten errichtet worden waren. Diese vom damaligen Staatsoberhaupt Josip Broz, genannt Tito, in Auftrag gegebenen Monumente stehen noch heute überall auf dem Gebiet ehemals Jugoslawiens. Sie wurden zwischen 1950 und 1980 an den Orten erbaut, […]

The Man in the High Castle

[…]das mächtige Amerika heute aussehen würde, wenn die Nazis damals als Siegermacht aus dem Zweiten Weltkrieg hervorgegangen wären. Bereits auf den Werbeplakaten zur Serie wird diese Horrorvorstellung mehr als deutlich. Hier glänzt u.a. eine amerikanische Flagge der anderen Art, auf der an Stelle der fünfzig Sterne ein unverkennbares Hakenkreuz prangt. […]

„Was ist das Volk?“ – von Jörn Retterath

[…]vor allem auf der politischen Linken akzentuiert wurde, reklamierte die politische Rechte in erster Linie Volk als »ethnos« für sich. Durch die Verknüpfung mit erbbiologischen und darwinistischen Vorstellungen konnte die Kultur- und Sprachgemeinschaft zu einem rassistischen Volkskonzept umgedeutet werden, das sich vor allem über die Exklusion von »Volksfremden« definierte. Der […]

Sehenswerte Filme auf der Berlinale 2017

[…]ohne SMS aufgewachsen ist, wollte er schon immer Schauspieler werden und jetzt läuft im Kino sein erster Film. weiter   Miss Holocaust – von Michalina Musielak Seit 2012 wird in Israel jährlich ein Schönheitswettbewerb veranstaltet, der viel Aufmerksamkeit erregt und großes Konfliktpotenzial birgt: Gekürt wird die Miss Holocaust Survivor. Die […]

Theresienstadt – von Benjamin Murmelstein

[…]keiner hören wollte“. Eine Gegenüberstellung von Weiss und Murmelstein habe ich als Erster in meinem o.a. Buch „Der letzte Judenälteste von Bergen-Belsen“ gemacht. Vgl. besonders S. 582 ff. sowie 639 ff. Somit ergibt sich folgendes: obwohl auch Josef Weiss ein kleines Rädchen im Getriebe der SS-Organisation war und auch die gesamte […]

Volk mit Seelenschaden – Vom deutschen Hass auf Juden und Kommunisten

[…]auf Hilfe, 49 Prozent stellten sie auf eine Stufe mit dem Schicksal anderer Personengruppen. In erster Linie sollte den Kriegerwitwen und den Kriegswaisen geholfen werden. Als zweite Gruppe wurden die Bombengeschädigten genannt, als dritte die Vertriebenen, dann die Angehörigen der Teilnehmer am Attentat auf Hitler. An letzter Stelle wurden die […]
Weiterlesen » Volk mit Seelenschaden – Vom deutschen Hass auf Juden und Kommunisten

Warum die Deutschen? Warum die Juden? – von Götz Aly

[…]knüpft das Buch eher an die phänomenologischen Studien an, die unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg erschienen, als an die aktuelle Antisemitismusforschung. Aly widmet sich der Geschichte des deutschen Antisemitismus unter der Fragestellung, warum die Deutschen im Holocaust zu Tätern und die Juden zu Opfern wurden. Eine echte Forschungsfrage ist das […]
Weiterlesen » Warum die Deutschen? Warum die Juden? – von Götz Aly

Die Deutsche Polizei im Nationalsozialismus

[…]wurde Göring zum kommissarischen preußischen Innenminister ernannt. In dieser Position war er oberster Dienstherr der gesamten preußischen Polizei. Sofort nach seinem Amtsantritt ließ Göring alle Polizisten auf ihre politische Gesinnung hin überprüfen, um danach unbequeme bzw. regimefeindliche Amtsinhaber zu versetzen oder in den Ruhestand zu schicken. Mit dem sogenannten Schießerlass […]

Odilo Globocnik (1904–1945)

[…]später trat Globocnik in die Militär-Unterrealschule Sankt Pölten ein. Nach Ende des Ersten Weltkrieges zog er mit seiner Familie nach Klagenfurt. Dort besuchte er bis 1923 die Höhere Staatsgewerbeschule. Globocnik erhielt daraufhin seine erste Anstellung als Techniker bei der Kärntner-Wasserkraft-AG in Frantschach und war bis 1930 an mehreren Kraftwerkbaustellen tätig. […]

Von der Siegesallee zur Allee der Opfer

[…]Kriegsausstellungen und Friedhöfe waren über den Stadtraum verstreut. Bis zum Ersten Weltkrieg waren deutsche Kriegerdenkmäler im Wesentlichen Siegerdenkmäler. Nun verkomplizierte die Niederlage die Situation: Man brauchte nach 1918 Denkmäler für Besiegte, für tragische Helden, suchte nach künstlerischen Lösungen, um diesen Widerspruch zu überwinden. Teilweise wurde das Vakuum, das der ergebnislose […]

1938. Gewalt und Gleichgültigkeit

[…]mit keinem Wort die polnischen Juden im Ausland erwähnte, war es allseits bekannt, dass es in erster Linie um die Ausbürgerung Zehntausender polnisch-jüdischer Staatsbürger in Deutschland ging. Neben den Befürchtungen einer Ausweisung der polnischen Juden durch die Deutschen waren auch handfeste ökonomische Motive ausschlaggebend gewesen. Die polnischen Raffinerien in Galizien […]

Katyn – von Andrzej Wajda

Kaum ein Ereignis des Zweiten Weltkrieges hatte so weitreichende historische Implikationen wie die im Frühjahr im Auftrag von Josef Stalin nahe der Stadt Katyn durchgeführte Ermordung von 14.000 polnischen Kriegsgefangenen. Von den Deutschen bis 1945 gegen die Sowjetunion instrumentalisiert galt Katyn bis zum Ende des Kalten Krieges als Tabuthema in […]

Gustav Adolf Steengracht von Moyland (1902–1969)

[…]gewesen[17]. Zur Wahl des Rheinischen Provinziallandtages kandidierte er erfolglos an erster Stelle des Wahlvorschlags der „Kampffront Schwarz-Weiß-Rot“ im Kreis Kleve[18]. Vor 1933 hatte er offenbar auch schon erste persönliche Kontakte zu Franz von Papen[19]. Am 16. Februar 1929 (Tag der mündlichen Prüfung) wurde er in Bonn „cum laude“ zum Dr. […]

Religiöses Leben der Kölner Juden im Ghetto von Riga

[…]der Bruder von Rabbiner Simons aus Köln-Deutz. Der Tradition gemäß war er dazu berufen, mit an erster Stelle zu stehen, wenn es sich um jüdische Dinge handelte. Als Kantor wirkte der frühere Oberkantor Schalamach von der Synagoge Roonstraße. Über die Qualitäten seiner Stimme brauche ich nichts zu sagen. Herr Schalamach […]
Weiterlesen » Religiöses Leben der Kölner Juden im Ghetto von Riga

Die Shoa und das Problem der Unsagbarkeit

[…]Wortes zu einem Begriff, der die Judenvernichtung umfassen soll, ist problematisch, da er in erster Linie theologische Konnotationen besitzt. Shoa ist daher eine unzureichende Bezeichnung für die Vernichtung der europäischen Juden. Gleichermaßen scheint die Sprache eine unzureichende Darstellungsform dieser Vernichtung zu sein, zumindest kann der sprachliche Ausdruck nicht die eigentliche […]

Juden im jugoslawischen Widerstand 1941–1945 – „Ein Kampf um Würde“

[…]weil der weitaus größere Anteil jüdischer Bevölkerung urbanisiert war, die Partisanen aber in erster Linie auf dem Land, im Gebirge und zunächst in abgelegenen Gebieten aktiv waren. Außerdem fürchteten viele die Gefahren, denen die eigene Familie ausgesetzt wurde, wenn die kroatische Ustascha-Regierung ein Familienmitglied bei den Partisanen vermutete.[6] Trotz dieser […]
Weiterlesen » Juden im jugoslawischen Widerstand 1941–1945 – „Ein Kampf um Würde“

Denkmäler für die NS-Opfer in Deutschland

[…]Deutschen in der Bundesrepublik Deutschland in erster Linie als Gedenktag für die Opfer beider Weltkriege – der gefallenen deutschen Soldaten – obwohl er offiziell die „Opfer von Gewaltherrschaft“ einschließt. Das Datum des Kriegsendes in Deutschland, den 8. Mai 1945, verstand man in der Bundesrepublik zumeist nicht als Befreiung, sondern als […]

„Wer war eigentlich Jude?“

[…]Verschmelzungen eingingen). Angesichts dieser schwer fassbaren Ausgangspunkte bleibt uns als erster Ansatz zur Beantwortung der Frage, wer denn nun Jude ist, wohl nur eine simple Feststellung: Jude ist, wer Jude sein will oder von anderen als Jude angesehen bzw. abgestempelt wird. Eine solche Ausgangsposition hat den Nachteil, über die grundlegende […]

Das Jüdische Museum Prag: Rückblick auf 100 schwere Jahre

[…]an erfreute sich die Ausstellung eines nachhaltigen Interesses der Öffentlichkeit, 1924 wurde ein erster Ausstellungsführer ediert und bald darauf musste man die Ausstellungsräume erweitern, denn die Sammlung wuchs und es kamen immer mehr Besucher. Folglich wurde am 9. Mai 1926 die Ausstellung feierlich im ehemaligen Zeremoniensaal des Alten Prager Friedhofs[4] […]
Weiterlesen » Das Jüdische Museum Prag: Rückblick auf 100 schwere Jahre

Überleben im Dritten Reich – von Wolfgang Benz (Hrsg.)

[…](S. 165). Während sich die ersten beiden Teile des Buches Rettungsbemühungen widmen, die in erster Linie uneigennützig, durch menschliches Mitgefühl und Solidarität motiviert waren, stellt der dritte Abschnitt unter der Überschrift „Unterschiedliche Motive. Bezahlte Hilfe, Risiko und Eigennutz“ sehr verschiedenartige Schicksale zusammen. Unter den Rettern dieses Abschnittes findet sich eine […]
Weiterlesen » Überleben im Dritten Reich – von Wolfgang Benz (Hrsg.)

Entartete Kunst

[…]Umgang der Nationalsozialisten mit Künstlern. Auch oder gerade sie sind und waren in erster Linie Menschen, deren Unerschrockenheit in vielen Fällen beispielhaft ist. Autor: André Krajewski   Literatur Benz, Wolfgang / Hermann Graml /Hermann Weiß: Enzyklopädie des Nationalsozialismus, München 1997. Benz, Wigbert / Bernd Bredemeyer / Klaus Fieberg: Nationalsozialismus und […]

Der „Anschluß“ Österreichs an das Deutsche Reich 1938 und seine Folgen für die jüdische Bevölkerung

[…]Monarchie im Jahre 1918 war das „alte Österreich“ gestorben. Dr. Karl Renner, erster Staatskanzler, mußte bei den Friedensverhandlungen in St. Germain das „Friedensdiktat“ unterzeichnen. Auf der Rampe des Wiener Parlaments rief er am 12. November 1918 die „Republik Deutsch – Österreich“ aus. Der Anschluß an Deutschland schien zweckmäßig, zumal niemand […]
Weiterlesen » Der „Anschluß“ Österreichs an das Deutsche Reich 1938 und seine Folgen für die jüdische Bevölkerung

Das Bundesentschädigungsgesetz (BEG)

[…]Zukunft“ zum Zwecke der Entschädigung der Sklaven- und Zwangsarbeiter des NS-Regimes im Zweiten Weltkrieg hat die Aufmerksamkeit auf einen bedeutenden Aspekt der deutschen Nachkriegsgeschichte gelenkt: Die Entschädigung von NS-Opfern in der Bundesrepublik Deutschland. Im Bewusstsein des überwiegenden Teils der Öffentlichkeit blieb bei dieser Diskussion vermutlich in erster Linie nur der […]

Wilhelm Frick (1877–1946)

[…]In Thüringen übernahm er 1930 die Ämter des Innen- und Volksbildungsministers als erster nationalsozialistischer Minister einer deutschen Landesregierung. Durch ihn wurde die thüringische Polizei von republikanisch gesinnten Beamten „gesäubert“ und die bevorzugte Einstellung von nationalsozialistisch gesinntem Personal durchgesetzt. Der Innenminister führte einen Feldzug gegen „Neger- und Jazz-Kultur“, erließ nationalsozialistische Gebetsvorschriften […]

Jan Karski (1914–2000)

[…]aus Warschau bekam ich dieselben Weisungen, die auch mein Vorgänger Karski erhalten hatte. An erster Stelle standen polnische Angelegenheiten, an zweiter die totale Vernichtung der Juden. (…) Karski war zutiefst frustriert. Er sagte, er stieße bei jedem Schritt auf Misstrauen, sogar bei den Juden selber. Er hielt seine Mission für […]

Die so genannte „Endlösung der Judenfrage“ und die Wannsee-Konferenz im Januar 1942

[…]Adolf Hitler drohte bereits im Januar 1939 in einer berüchtigten Reichstagsrede, dass ein neuer Weltkrieg zur „Vernichtung der Juden“ in Europa führen werde. Als dann im September 1939 mit dem deutschen Überfall auf Polen der Zweite Weltkrieg begann, verschärfte sich die anti-jüdische Politik drastisch. In den besetzten polnischen Gebieten wurden […]
Weiterlesen » Die so genannte „Endlösung der Judenfrage“ und die Wannsee-Konferenz im Januar 1942

Verlorene Schlacht – von Milovan Djilas

[…]– Djilas Roman läßt die Vorgeschichte des größten Kriegsverbrechens in Europa nach dem 2. Weltkrieg aufleben. Als ich den Roman aufschlug erinnerte ich mich mit Schaudern: Eine Altenpflegerin, mit der ich als Hilfskraft Anfang der 90ziger Jahre des letzten Jahrhunderts zusammenarbeitete, war Montenegrinerin. Sie war stolz darauf, daß ihr Freund […]

Sehenswerte Filme auf der Berlinale 2025

[…]von der Vernichtung von sechs Millionen europäischen Jüdinnen und Juden während des Zweiten Weltkriegs und machte die hebräische Bezeichnung Shoa allgemein bekannt. Lanzmann nutzte kein historisches Filmmaterial, sondern besuchte die Orte der Verbrechen und führte Interviews mit Überlebenden, Zeug*innen und Tätern aus 14 Ländern. Der Film entstand aus seiner Befürchtung, […]

Alice Weidel nennt Hitler einen Kommunisten – Aufräumen mit einer Mär

[…]bar jeder Rehabilitation böse und die rechte Ideologie wird reingewaschen von Holocaust und Weltkrieg. Denn selbst die Rechten wissen, dass Völkermord und Lager beim Faschismus sehr wohl systemimmanent sind. Sie geben es nur nicht gerne öffentlich zu, so sehr sie sich beides auch zurücksehnen. Nicht einmal in der Theorie funktioniert […]
Weiterlesen » Alice Weidel nennt Hitler einen Kommunisten – Aufräumen mit einer Mär

Josef Kammhuber (1896–1986)

[…]Jahre des Krieges: Zwischen Erfolg und Niederlage gegen die alliierten Bomber Während des Zweiten Weltkriegs erlebte Kammhuber den Aufstieg und Fall der deutschen Luftwaffe aus nächster Nähe. 1943 war ein Schlüsseljahr in Kammhubers Karriere. Die alliierten Luftangriffe wurden intensiver und der Bedarf an effektiver Luftverteidigung wurde immer dringender. In dieser […]

75 Jahre Grundgesetz: Ein kurzer Rückblick

[…]dann doch noch bis 1989/90 hinziehen. Zum anderen lagen die schrecklichen Ereignisse des Zweiten Weltkriegs und der Nazi-Diktatur erst wenige Jahre zurück. Viele Deutsche in Ost und West waren auch 1949 entweder noch traumatisiert oder aber immer noch vom faschistischen Bazillus infiziert. Wie konnte bei solch fragilen Bedingungen überhaupt eine […]

Der Überfall auf Pearl Harbor am 7. Dezember 1941

[…]für einen Umschwung im Zweiten Weltkrieg zugunsten der Alliierten. Bisher war der Zweite Weltkrieg auf Europa und Afrika begrenzt. Spätestens durch den Kriegseintritt der USA entstand ein globaler Konflikt. Die Tatsache, dass beim Angriff auf Pearl Harbor keines der amerikanischen Trägerschiffe anwesend war, führte zu Theorien, dass die US-Regierung nur […]

Martin Luther (1895–1945)

[…]als Jugendlicher das humanistische Gymnasium, machte jedoch nie Abitur. Als 1914 der Erste Weltkrieg ausbrach, meldete Luther sich bald darauf freiwillig bei der Preußischen Armee und diente dort bis Kriegsende in der Eisenbahneinheit. Bis zur Kapitulation des Deutschen Reichs im Jahre 1918 war Luther bis zum Rang des Leutnants aufgestiegen. […]

Fritz Gerlich (1883–1934)

[…]Landesvereins der rechtsradikalen Deutschen Vaterlandspartei (DVLP). 1918 endete der Erste Weltkrieg. Die Weimarer Republik und die Münchener Räterepublik, gegen die Gerlich sich starkmachte, konkurrierten in Bayern kurzzeitig miteinander, ehe die Republik von Weimar sich deutschlandweit durchsetzen konnte, wobei die Eigenbezeichnung Bayerns als „Freistaat“ bis heute überdauert hat. 1920 heiratete Fritz […]

Stalin 1943: „Ohne Hilfe der Alliierten hätten wir den Krieg verloren“ – Teil 2

[…]um Stalin: Wer Stalin nicht vergöttert, negiert auch den sowjetischen „Sieg“ im Zweiten Weltkrieg! So etwas wäre außerhalb Russlands undenkbar, denn hier liebte man Gorbačëv, vor allem in Deutschland, dem er „die Wiedervereinigung bescherte“. Das traf zwar nicht zu, sprach aber für die Zuneigung, die Deutsche für den Russen „Gorbi“ […]
Weiterlesen » Stalin 1943: „Ohne Hilfe der Alliierten hätten wir den Krieg verloren“ – Teil 2

Ernst Röhm (1887–1934)

[…]Röhm nach dem Besuch der Kriegsschule in München zum Leutnant ernannt. 1914 brach dann der Erste Weltkrieg aus und Ernst Röhm wurde als Bataillonsadjutant an der Westfront eingesetzt. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet und zum Oberleutnant befördert. Nach einer kurzen Zeit beim bayerischen Kriegsministerium kehrte Röhm […]

Erwin Rommel (1891–1944)

[…]einer kurzen Phase, in der er beim Feldartillerieregiment in Ulm war, bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs diente. In diese Zeit fiel auch die Liebesbeziehung mit Walburga Stemmer (1892 – 1928), aus der im Dezember 1913 die gemeinsame Tochter Gertrud Stemmer (1913 – 2000) hervorging. In den ersten Kriegswochen kämpfte […]

Wladimir Iljitsch Uljanow, genannt Lenin (1870–1924)

[…](„Wahrheit“). Ferner berief Lenin Josef Stalin ins Zentralkomitee. 1914 brach dann der Erste Weltkrieg aus. Lenin befand sich zu jener Zeit in der Schweiz im Exil und widmete sich einmal mehr der Studie der Schriften von Karl Marx. Auch verfasst er in diesen Jahren seine Schrift „Der Imperialismus als höchstes […]
Weiterlesen » Wladimir Iljitsch Uljanow, genannt Lenin (1870–1924)

Der Genozid an den Armeniern

[…]christlichen Bevölkerung nicht mehr vorsah. Ablauf des Genozids Durch den Eintritt in den ersten Weltkrieg erhoffte sich das osmanische Reich die Rückgewinnung verlorener Gebiete. Diese Erwartung erfüllte sich allerdings nicht. Während türkische Offensiven an der Ostfront und am Suezkanal erfolglos blieben, gewannen im Osten des Reiches armenische, kurdische und syrische […]

Nanking – Das Blutbad, das bis heute einen Keil zwischen China und Japan treibt

[…]mit der Republik China befand, müsste man eigentlich auch den 7. Juli 1937 als Anfang des Zweiten Weltkriegs sehen. Denn der Krieg Japans weitete sich mit dem Angriff auf Pearl Harbour zum Pazifikkrieg aus. Das wiederum hatte den Kriegseintritt der USA zur Folge und machte aus den zwei regionalen Kriegen […]
Weiterlesen » Nanking – Das Blutbad, das bis heute einen Keil zwischen China und Japan treibt

Die Bundestagsdebatte zur Wehrmachtsausstellung

[…]war ein erklärter Gegner des Nazi-Regimes, empfand es aber als Reserveoffizier des Ersten Weltkrieges als tiefe Demütigung, daß er auf Grund seiner Mitgliedschaft in der von den Nazis verbotenen anthroposophischen Gesellschaft nicht zum Wehrdienst eingezogen wurde. Erst später hat er die Verrücktheit – ich verwende seine eigenen Worte – seiner […]

Eichmann in Jerusalem – 60 Jahre später: Der Versuch einer Bestandsaufnahme (2. Teil)

[…]Richtung zurechnete. 25) Ein prägnantes Beispiel ist die Kontroverse um die Ursachen des Ersten Weltkriegs, hier besonders die Thesen Fritz Fischers. Auch insoweit hatte sich Golo Mann als Sachwalter der überkommenen Ansichten der -bis dato herrschenden- Meinung im akademischen Betrieb hervorgetan. Kein Wunder, dass – ähnlich wie bei Arendts Eichmann-Buch […]
Weiterlesen » Eichmann in Jerusalem – 60 Jahre später: Der Versuch einer Bestandsaufnahme (2. Teil)

Der Weg zur Reichsgründung von 1871: Die drei Einigungskriege

[…]normative Ächtung des Angriffskrieges (Briand-Kellog-Pakt), zehn Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkrieges. Aber auch die Schaffung des Völkerbunds im Rahmen des Versailler Vertrags konnte die Entfesselung des Zweiten Weltkrieges durch Hitler-Deutschland bekanntlich nicht verhindern; daher gilt bis heute (trotz des „Sicherheitsrates“ der Vereinten Nationen): Papier ist geduldig. Stellt man […]
Weiterlesen » Der Weg zur Reichsgründung von 1871: Die drei Einigungskriege

Coventry: Erinnerung an ein deutsches Kriegsverbrechen

Die Geschichte des Zweiten Weltkrieges ist eine Geschichte des Terrors. Und der kam auch aus der Luft. Eine verheerende Rolle in diesem – Kriegstheater – sollte die englische Stadt Coventry spielen. Am Morgen des 14. November 1940 wurden die Luftflotten 2 und 3 angewiesen, in der Nacht die mittelenglische Industriestadt […]
Weiterlesen » Coventry: Erinnerung an ein deutsches Kriegsverbrechen

Heinz Brandt (1909–1986)

[…]Folge des Wiener Kongresses endgültig unter preußische Verwaltung und konnte sich bis zum Ersten Weltkrieg eine gewisse kulturelle Eigenständigkeit bewahren. Brandt fand als Student 1931 zur Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD), also zu einer Zeit, als die politischen Exponenten der Arbeiterbewegung (SPD und KPD) extrem verfeindet waren, wodurch ein gemeinsames Vorgehen […]

„Der Hauptmann“ von Robert Schwentke

[…]Beginn des Films als Deserteur von Feldjägern gejagt wird. Zwei Wochen vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs, in ständiger Angst und Verzweiflung entdeckt zu werden, stößt er während seiner Flucht auf einen Wehrmachts-Geländewagen, in dem sich die Uniform eines Hauptmanns der Luftwaffe befindet. Aus Spaß streift er sich diese über […]

Die Schlacht an der Somme

[…]erreicht.“ Die Schlacht an der Somme gilt als die verlustreichste Einzelschlacht des 1. Weltkrieges mit insgesamt über 1 Million Gefallene, Verwundete und Vermissten. Autor: Christoph Dollar     Literatur Emden, Richard van: The Somme. The Epic Battle in the soldiers own words and photographs, Barnsley 2016 Gilbert, Martin: The Somme. […]

Das Reichsjustizministerium

[…]und Staatsanwälte waren nur jene NS-Gesetze und Strafurteile, die im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg als verbrecherischem Angriffskrieg standen, also nicht die Geschehnisse vor 1939. Angeklagt waren vor allem die folgenden Sachverhalte. aa) Justizlenkung Dem totalitären Charakter des Nationalsozialismus entsprechend, sollte “auch auf dem Gebiet des Rechts die Partei und […]

Der Holocaust an Sinti und Roma

[…]wird geschätzt, dass im nationalsozialistisch besetzten Europa und in den mit Hitler im II. Weltkrieg verbündeten Staaten mehr als 500.000 Sinti und Roma ermordet wurden. Von den im III. Reich erfassten 35.000 – 40.000 erfassten deutschen sowie österreichischen Sinti und Roma wurden circa 25.000 ermordet.   Die (anfangs) nicht geglückte […]

La mer à l’aube (Calm At Sea | Das Meer am Morgen) – von Volker Schlöndorff

[…]gehört LA MER À L’AUBE zu den Highlights der Berlinale und zeigt, dass der Themenkreis Zweiter Weltkrieg bei weitem noch nicht auserzählt ist. Bei Recherchen über Ernst Jünger, Oberst im, Zweiten Weltkrieg, war Schlöndorff auf das Schicksal Môquets gestoßen, der vor seiner Erschießung einen Brief hinterlassen hatte, den Jünger als […]
Weiterlesen » La mer à l’aube (Calm At Sea | Das Meer am Morgen) – von Volker Schlöndorff

Von Ribbentrop zu Springer – von Christian Plöger

[…]das bekannteste – verfassten Artikel berührten immer die Themen Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg, jedes Mal mit der Tendenz, den NS-Staat und dessen Krieg zu beschönigen und zu rechtfertigen. Mit bis zu seinem Tod 1997 drei Millionen verkauften Büchern, die meisten davon zum „Unternehmen Barbarossa“, dem Russlandfeldzug des Dritten Reiches, prägte […]

Jurij Borisowitsch Levitan (1914–1983)

[…]Bronzebüste. Vergessen ist er nicht – bis heute gibt es weltweit keinen Film über den Zweiten Weltkrieg, der nicht irgendwann die Stimme von Jurij Levitan erklingen ließe. Diese Stimme war pathetisch, theatralisch, bombastisch, aber in all ihrer Künstlichkeit auch ehrlich: Genau das wollten die Menschen hören, die über Jahrzehnte hinweg […]

Deformation der Gesellschaft? – von Christian A. Braun u. a. (Hrsg.)

[…]Deformation der Militärelite erörtert Timm C. Richter. Er arbeitet heraus, dass der Erste Weltkrieg der Leitidee vom „totalen Krieg“ endgültig zum Durchbruch verhalf, schon die Heeresreform der „Ära Seeckt“ den Aufbau eines totalen Wehrstaates im Blick hatte und das spätere Scheitern der Generäle Groener und Schleicher keineswegs eine Zäsur für […]
Weiterlesen » Deformation der Gesellschaft? – von Christian A. Braun u. a. (Hrsg.)

Edith Stein (1891–1942)

[…]Frau Hedwig Conrad-Martius (7), bleibt sie zeitlebens in tiefer Freundschaft verbunden. Der erste Weltkrieg brachte entscheidende Veränderungen im Leben Edith Steins: „Den Ausbruch des Krieges habe ich als Durchbrechung meines persönlichen Lebensganges erlebt und zugleich als unser gemeinsames Schicksal“ (1). Rasch besann sie sich auf das, was ihre Überzeugung und […]

Hitlers Heerführer – von Johannes Hürter

[…]bei den untersuchten 25 Befehlshabern z.B. nach ihrem Verhalten im Kaiserreich, Ersten Weltkrieg, in der Revolution und Republik, der NS-Diktatur bis 1939 und ihrem jeweiligen Verhalten im ersten Kriegsjahr gegenüber Rotarmisten, Kriegsgefangenen, Kommissaren, Partisanen, Zivilbevölkerung und beim Judenmord, so dass die gleichermaßen sorgfältig verfasste wie lektorierte Schrift zur durchgehenden tiefgehenden […]

Literatur und Literaturpolitik im nationalsozialistischen Deutschland

[…]wo er von den Nationalsozialisten umgebracht wurde.[3]   Literatur im Zweiten Weltkrieg Hitler wollte den Krieg und er wollte die Zustimmung der Deutschen zum Krieg. Solange er siegte, bekam er sie auch, und als der „Blitzkrieg“ sich immer mehr in die Länge zog, bemühte er sich, die Menschen durch allerlei […]
Weiterlesen » Literatur und Literaturpolitik im nationalsozialistischen Deutschland

Joseph Goebbels: „Wollt ihr Tschechen Feinde oder Freunde sein?“

[…]waren das technisch-industrielle „Herz“ der großen Habsburger Monarchie, und nach dem Ersten Weltkrieg konnte die junge Tschechoslowakei dank bester Beziehungen zu Westeuropa in dieser Hinsicht sogar noch „zulegen“. Ebenso albern war es, die tschechische Kultur überhaupt zu erwähnen und ihr Hitlers territoriale Eroberungen als neuen „Absatzmarkt“ anzubieten. Von allen osteuropäischen […]
Weiterlesen » Joseph Goebbels: „Wollt ihr Tschechen Feinde oder Freunde sein?“

Karl Barth (1886–1968)

[…]Grunde eine exzeptionelle Kriegserklärung waren. Alle bisherigen Kriege, so Barth, auch der Erste Weltkrieg hätten „faktisch nicht geführt zu werden brauchen“, denn die Konfliktursachen und Kriegsauslöser hätte man auch „auf anderen als militärischen Wegen“ ausräumen können. Im Unterschied dazu handelt es sich „bei dem im September 1939 erklärten Krieg nicht […]

Ästhetisierung von Gewalt in der Weimarer Republik – von Petra Maria Schulz

[…]Zum einen den Diskurs um den heroischen Männlichkeitskult, der direkt im Zusammenhang mit dem Weltkrieg stand. In der Verarbeitung der Niederlage wurde der Frontkämpfer, der sich für sein Vaterland opferte, zu einer Idealfigur, die für die Propaganda der Rechten konstitutiv wurde. In ihren zahlreichen Totenfeiern und Verkultungen der für die […]
Weiterlesen » Ästhetisierung von Gewalt in der Weimarer Republik – von Petra Maria Schulz

Houston Stewart Chamberlain (1855–1927)

[…]Tochter Richard Wagners und zieht nach Bayreuth. 1916 wird er deutscher Staatsbürger. Im ersten Weltkrieg veröffentlicht er zahlreiche kleinere Schriften mit deutsch-nationalistischem Charakter. Diese Aufsätze sind vor allem gegen England gerichtet, dem er die alleinige Kriegsschuld vorwirft. Den Kampf Englands gegen Deutschland empfindet er als Verrat an der gemeinsamen Rasse. […]

Widerstand 1933-1945

[…]wahren Triumphzug.[2] Dennoch zählt Bulgarien nur 16 „Righteous“. Bulgarien hatte im Zweiten Weltkrieg große Teile der heutigen Republik Makedonien okkupiert, musste dort aber weitreichende Beschränkungen von Seiten der Deutschen hinnehmen. Am wenigsten hatten die Bulgaren in der Behandlung der makedonischen Juden zu bestimmen, weswegen 7.320 deportiert wurden, was nur 168 […]

Katyń 1940: Polnische Tragödie und internationales Lehrstück

[…]die Opfer fest, ein Dritter setzte den Kopfschuss, in: https://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article206986709/Massaker-von-Katyn-So-liess-Stalin-Polens-Offiziere-toeten.html. Weber, Claudia: „Too closely identified with Dr. Goebbels“ – Die Massenerschießungen von Katyn in der Geschichte des Zweiten Weltkriegs und des Kalten Kriegs, in: Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History 8 (2011), S. 37-59. Sowie der Film: Katyn – von Andrzej […]
Weiterlesen » Katyń 1940: Polnische Tragödie und internationales Lehrstück

Kriegsverbrechen im 20. Jahrhundert – von Wolfram Wette / Gerd R. Ueberschär (Hrsg.)

[…]in Indonesien, sowjetische Gewalttaten auf deutschem Boden in der Schlussphase des Zweiten Weltkriegs, den alliierten Luftkrieg gegen die deutsche Zivilbevölkerung und US-amerikanische Gewalttaten während des Vietnamkrieges. Birgit Beck, Historikerin an der Universität Bern, untersucht Massenvergewaltigungen als Kriegsverbrechen in einer geschichtlichen Längsschnittuntersuchung vom Ersten Weltkrieg bis zum Krieg im ehemaligen Jugoslawien […]
Weiterlesen » Kriegsverbrechen im 20. Jahrhundert – von Wolfram Wette / Gerd R. Ueberschär (Hrsg.)

Geschichte und Ende der Juden in Serbien

[…]langsam auch eine lokale Intelligenzschicht. Jüdische Steuerlisten wiesen am Vorabend des Zweiten Weltkriegs folgendes Bild aus: Gruppe Zahl, Anteil (%) Steuerzahler, total 2.002 Kaufleute 27 Beamte 21 Handwerker 8 Ärzte, Ingenieure 4 Allein der aus dieser Tabelle deutliche hohe Fehlbetrag zu 100 Prozent lässt erkennen, daß von den Dorćoler Juden […]

Endlösung am Bernsteinstrand

[…]Feyerabend genoss in der ganzen Gegend hohes Ansehen. Der Reservemajor aus dem Ersten Weltkrieg war auch Kommandant des Palmnicker Volkssturms. Um ihn aus dem Weg zu schaffen, haben wahrscheinlich Bürgermeister Friedrichs und SS-Offizier Weber eine Intrige gesponnen. Vom SD in Königsberg erreichte Feyerabend ein drohender Ukas. Und es kam der […]

Der Reichsarbeitsdienst (RAD)

[…]nicht mehr möglich, was dem persönlich integren Hierl nur nutzen konnte. Jetzt war er oberster Führer einer Heerschar von jungen Leuten beiderlei Geschlechts zwischen 18 und 25 Jahren, die zur Arbeit verpflichtet waren. Der „Reichsarbeitsdienst der weiblichen Jugend“ (RADwJ) bestand indessen nur auf dem Papier, da er erst im April […]

Das Oberkommando der Wehrmacht (OKW)

[…]Kraft. Nichts merken lassen.“ Entgegen dem Anschein nach außen war das OKW während des Zweiten Weltkriegs kaum als effektives Führungsinstrument und schlagkräftiger Arbeitsstab zu bezeichnen. Die fehlende Kommandoberechtigung über OKH, OKL und OKM und die zum Teil daraus resultierenden Kompetenzstreitigkeiten standen einer geordneten Koordination aller drei Wehrmachtteile entgegen. Vor allem […]

Totaler Krieg

[…]Krieg typischen aufwendigen Waffen bereit gestellt werden. Erich Ludendorff, General im 1. Weltkrieg und späterer Verbündeter Hitlers, zog daraus die Konsequenzen und formulierte eine Doktrin des künftigen totalen Krieges. „Nicht nur die Heere, auch die Völker sind der unmittelbaren Kriegshandlung, wenn auch in ihren einzelnen Teilen abgestuft, unterworfen“, schrieb er […]

München als „Hauptstadt der Bewegung“

[…]der verhinderte Künstler, der sich in seinen frühen Münchner Jahren vor dem Ersten Weltkrieg unter anderem durch das Aquarellieren von Ansichtskarten finanziert hatte, nahm vor allem an den Ausbaumaßnahmen am klassizistischen Königsplatz regen Anteil. Der Platz, im 19. Jahrhundert von Ludwig I. im griechischen Stil erbaut, und seit jeher Bühne […]

Der Nahe Osten und wir

[…]davon, aber dann auch der Rückzug aus dem Gaza-Streifen ohne Gegenbedingung. Das sollte ein erster Schritt sein für weiteres im Hinblick auf das Westjordanland. Die Mehrheit seiner eigenen Partei (Likud), deren Vorsitzender er war, sprach sich dagegen aus, und Sharon erzielte eine Mehrheit in der Knesset für den Rückzug aus […]

Juergen Teller: Auschwitz Birkenau (2025)

[…]Stunden bleiben). Untersuchungen zu Holocaust-Ausstellungen zeigen, dass deren Wirkung nicht in erster Linie durch Exponate oder Bilder selbst entsteht, sondern durch die Art und Weise des Betrachtens – Erinnern als soziale und emotionale Praxis. In diesem Sinne ist Tellers fotografisches Projekt mehr als bloße Dokumentation: Es schafft einen Raum der […]

Hans Keilson. Immer wieder ein neues Leben – von Jos Versteegen

[…]Hilfreich für das Verständnis von Keilsons komplexer Persönlichkeit sind hingegen die in erster Linie auf Briefen und Interviews beruhenden detaillierten Darlegungen seines Verhältnisses zu seiner Schwester Hilde, zu seinen Frauen Gertrud und Marita sowie zu seinen beiden Töchtern. Erhellend sind die Schilderungen der äußerst schwierigen Beziehung zu Hilde und der […]
Weiterlesen » Hans Keilson. Immer wieder ein neues Leben – von Jos Versteegen

Between the Temples – von Nathan Silver

[…]Mann ausmacht, findet in der Filmkomödie ihren Niederschlag. Rabbi Bruce möchte zwar in erster Linie viele Spenden für seinen Tempel sammeln, doch zeigt er sich Ben gegenüber als wohlwollend und unterstützend. Interessant ist die bewusste Umkehrung von Lehrer und Schüler in der Komödie. Auf diese Weise können die Protagonisten ihre […]

Diese Tage in Terezín – von Sibylle Schönemann

[…]besonders in den Fokus. Der 1917 in Prag geborene Karel Švenk, ein bereits vor Beginn des Zweiten Weltkriegs in der damaligen Tschechoslowakei gefeierter Komponist, Autor und Kabarettist wurde im November 1941 mit dem ersten Transport, einem sogenannten Aufbaukommando, nach Theresienstadt (Terezín) deportiert. Im dortigen Ghetto traf Švenk auf den jüdischen […]

Am Anfang war der Hass – von Peter Bürger u. a.

[…]der Hass. Der Weg des katholischen Priesters und Nationalsozialisten Lorenz Pieper (1875-1951). Erster Teil, Schmallenberg 2022. Die Vereinbarkeit von Katholizismus und Antisemitismus im 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist ein komplexes und kontrovers diskutiertes Thema. Die Immunitätsthese der kirchennahen Kommission für Zeitgeschichte kann mittlerweile als widerlegt […]

Der Prager Frühling – Zwischen Kultur und Barbarei

[…]Mit dem am 21. August erfolgten Einmarsch von Truppen des Warschauer Vertrages, für den als erster ranghoher sowjetischer Militär, der Chef der Politischen Hauptverwaltung, Armeegeneral Alexej Jepischew schon im April 1968 auf einem ZK-Plenum plädierte, wurde die von Alexander Dubcek angeführte Reformbewegung abgewürgt. Jahrzehnte später bekennt Armeegeneral Anatoli Gribkow, einst […]
Weiterlesen » Der Prager Frühling – Zwischen Kultur und Barbarei

Jakob der Lügner – von Jurek Becker

[…]ist.“ George Lucas (*1944) nannte den ersten bzw. vierten Teil der „Star Wars“-Saga (erster nach Veröffentlichung, vierter nach Chronologie) wegen des Aufkommens der Rebellion „Neue Hoffnung“. Oder nehmen wir etwa einen Dialog zwischen Jack und seinem Vater Christian (beide Chirurgen) aus „Lost“ 2.01 „Glaube und Wissenschaft“: Christian: „Vielleicht versuchst du […]

Republik Moldau – hin- und hergerissen zwischen der EU und Russland

[…]der Sowjetunion und ein Teil Europas an dem die Zeit stehengeblieben ist. Die Spuren des Zweiten Weltkrieges und der Sowjetzeit Ab dem Jahr 1940 war die Republik Moldau unter dem Namen Moldauische Sozialistische Sowjetrepublik Teil der Sowjetunion. Im Juni des Jahres besetzte die Rote Armee den bessarabischen Teil des Landes, […]
Weiterlesen » Republik Moldau – hin- und hergerissen zwischen der EU und Russland

Tagebuch eines Zwangsarbeiters – von Jan Bazuin

[…]Bazuin beantwortet. Etwa 13,5 Millionen Menschen verschleppten die Deutschen während des Zweiten Weltkriegs aus den besetzten Gebieten und zwangen sie, in Deutschland zu arbeiten, vor allem in der Rüstungsindustrie und in der Landwirtschaft. Die meisten Zwangsarbeiter*innen stammten aus Osteuropa; aber auch aus anderen okkupierten Gebieten wurden Menschen zwangsrekrutiert, alleine ca. […]

Russlands verdeckter Militäreinsatz in Libyen

[…]und rief Haftar 2019 dazu auf, seine Offensive zu beenden. Die Interessen von Russland In erster Linie sieht Russland in Libyen ein bislang machtpolitisches Vakuum, das es zu füllen versucht. Für Moskau ist die russische Präsenz eine effiziente Möglichkeit, die EU und die NATO zu schwächen. Mit seiner Unterstützung in […]

Und alles neu macht der Mai – von Klaus Kordon

[…]Not ist sich jeder selbst der Nächste, Schwarzmarktgeschäfte dominieren, Flüchtende werden in erster Linie als Belastung wahrgenommen und von den Einheimischen schikaniert, wenn nicht ausgebeutet. Vor allem aber gelingt es dem Verfasser, differenziert die Vielschichtigkeit der sozialen und politischen Positionen im Jahre 1945 zu zeigen und anschaulich zu verdeutlichen, wie […]

Die kleine DDR und Friedrich der Große

[…]hat auch den berühmtesten Preußen-König Friedrich II. ereilt. Er – der sich stets als „erster Diener des Staates“ verstand, geriet somit auf Geheiß und Betreiben nachgeborener Majestäten, brauner Herrenmenschen, roter Parteibürokraten und konservativer Restauratoren zu ihrem Untertan. Auch die kleine kurzlebige DDR beteiligte sich an diesem Spiel von Deutungen und […]

Schadenfroher „Großer Walzer“ Moskau 1944

[…]begann. ZbE hat in ihrer ersten Beschäftigung mit dem „Walzer“ betont, dass der Marsch in erster Linie für Stalins West-Alliierte bestimmt war. Die trauten den So­wjets wenig zu, aber jetzt kriegten sie sozusagen Nachhilfeunterricht. Der Film zeigt einen Balkon vol­­ler schneidig uniformierter Ame­rikaner und Briten samt attraktiven Frau­en, die sich […]

Friedrich Engels (1820–1895)

[…]Anfang der 50er Jahre für sich. Für ihn war Clausewitz ein „Naturgenie“, den er als „Stern erster Größe“ bezeichnete, das schrieb er am 7. Januar 1858 an seinen Freund Marx (MEW Bd. 21, S. 350). Ferner schrieb der „General“ an ihn: Ich lese jetzt u.a. Clausewitz,„Vom Kriege“. Sonderbare Art zu […]

Holocaust Denkmal Berlin

[…]Juden gewidmet, die von den Nationalsozialisten unter Adolf Hitler während des Zweiten Weltkriegs ermordet wurden. Die Anfänge Die Publizistin Lea Rosh hatte erstmals 1988 während einer Podiumsdiskussion vorgeschlagen, eine solche Stätte auf dem einstigen Gestapo-Gelände in Berlin-Kreuzberg zu errichten. Im Januar des folgenden Jahres rief sie zusammen mit dem Historiker […]

False Flag 2 – von Maria Feldman, Leora Kamenetzky, Oded Ruskin

[…]die sie verfolgen, zu kennen. Nichts bleibt lange so, wie es scheint, denn die Serie besticht in erster Linie durch einen sich stetig verändernden Handlungsstrang, der einige unerwartete Wendungen bereithält. Da überrascht es nicht, dass „False Flag“ seit der Premiere auf der Berlinale 2015 durchwegs erfolgreich ist. Sogar den Preis […]
Weiterlesen » False Flag 2 – von Maria Feldman, Leora Kamenetzky, Oded Ruskin

Brecht – von Heinrich Breloer

[…]mit realen Personen (zum Teil bereits vor 40 Jahren aufgenommen). So beispielsweise mit Brechts erster Geliebten, Paula Banholzer, die jahrelang mit dem Dichter zusammengewohnt hat. Auch die Regisseure Egon Monk und Manfred Wekwerth, sowie die Schauspielerin Regine Lutz kommen zu Wort. Er stellte jedoch nicht nur Fragen über die Liebe, […]

Den‘ Pobedy (Victory Day) – von Sergei Loznitsa

[…]so hohen Stellenwert in der Bevölkerung der damaligen Sowjetunion hat. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der Aufteilung Berlins in sowjetische, amerikanische, britische und französische Besatzungszonen, befahlen die Behörden der UdSSR den Bau von drei Denkmälern, um den Mut der Soldaten der Roten Armee, die gegen den Faschismus kämpften, […]

Menashe – von Joshua Z Weinstein

[…]ohne SMS aufgewachsen ist, wollte er schon immer Schauspieler werden und jetzt läuft im Kino sein erster Film. „Menashe“ wurde komplett auf Jiddisch gedreht und der Hauptdarsteller ist ein orthodoxer Jude, der seine Hand keiner Frau auf dem Festival geben darf. In dem Film wird das Wort “ungewöhnlich” sehr oft […]

Der Hudal-Brief und die Judenrazzia in Rom

[…]bisherigen Einvernehmens zwischen dem Vatikan und dem hohen deutschen Militärkommando, das in erster Linie dem politischen Weitblick und der Großherzigkeit Eurer Exzellenz zu verdanken ist und einmal in die Geschichte Roms eingehen wird, bitte ich vielmals, eine Order zu geben, dass in Rom und Umgebung diese Verhaftungen sofort eingestellt werden; […]

Das Bekenntnis der universitären Elite Deutschlands zu Hitler im Jahr 1933

[…]Kiel Karlfried Graf Dürckheim (24.10.1896 – 28.12.1988), Psychologe 1977 Bundesverdienstkreuz erster Klasse Das „Bemerkenswerte“ ist, dass das offizielle Bekenntnis zu Adolf Hitler und den Nazis den Professoren in ihrer Nachkriegszeit offensichtlich nicht geschadet hat, denn es regnete staatliche Auszeichnungen in höchster Kategorie auf die betroffenen Personen hernieder. Es stellt sich […]
Weiterlesen » Das Bekenntnis der universitären Elite Deutschlands zu Hitler im Jahr 1933

Die Kölner Kontroverse – von Winfried Seibert

[…]der, wie er es nennt, nachträglich angebrachten Verzierungen, den Medien geschuldet ist. In erster Linie hat er dabei den Westdeutschen Rundfunk mit einer Fernsehsendung vom Frühjahr 1978 im Visier. Die dort teilweise verfälschende Darstellung sei von den Zeitungen allzu willfährig aufgenommen worden. Er stellt dabei erstmals die Schilderung der Mutter […]

Datenschutzerklärung und Nutzungsbedingungen

[…]die Schriftart anpassen, die für den jeweiligen Browsertyp generiert wird. Der User-Agent wird in erster Linie zum Debugging protokolliert und verwendet, um aggregierte Nutzungsstatistiken zu generieren, mit denen die Beliebtheit von Schriftfamilien gemessen wird. Diese zusammengefassten Nutzungsstatistiken werden auf der Seite „Analysen“ von Google Fonts veröffentlicht. Schließlich wird die Verweis-URL […]

State 194 – von Dan Setton

[…]Dan Setton legt bei der Berlinale Premiere seines Films „State 194“ wert darauf, dass es sein erster optimistischer Film sei. Der Regisseur erhielt auf palästinensischer wie israelischer Seite exklusiven Zugang zu den Zirkeln der Macht und interviewte die wichtigsten politischen Akteure wie Aktivisten und Lobbyisten auf allen Seiten. In seiner […]

Joseph Wulf – von Klaus Kempter

[…]aufgrund der allgemeinen Aussöhnungsstimmung in einer unspezifischen Gewaltgeschichte des Zweiten Weltkrieges verschwinden würde“ (S. 375). Der vom persönlichen Schicksal und Überlebenskampf lebenslang schwer gezeichnete Mann wurde 1912 in Chemnitz geboren, wuchs in Krakau auf und ließ sich dort zum Rabbiner an der Jüdischen Hochschule ausbilden. Die Deportation nach Auschwitz überlebt […]

Eine Hommage an den Dichter, Sänger und Kommunisten Franz Josef Degenhardt (1931–2011)

[…]Hemden, die sich über den Wohlstandsbäuchen spannten, wurde von einem 32-jährigen Sänger 1963 (erster Auftritt bei Radio Bremen) und promoviertem Juristen nachhaltig gestört. Genüsslich zelebrierte Degenhardt mit eulenspiegelschem Hintersinn die Störung der bürgerlichen Ordnung in seinem Song „Rumpelstilzchen“3. Auch wenn Degenhardt später seine frühen Lieder für unpolitisch hielt, so muss […]
Weiterlesen » Eine Hommage an den Dichter, Sänger und Kommunisten Franz Josef Degenhardt (1931–2011)

Der ewige Sündenbock – von Tilman Tarach

[…]und Diffamierung Israels sind ebenfalls bei den Medien zu verzeichnen. Kronzeugen sind hier in erster Linie intellektuelle Israelis und Juden, die den Holocaust überlebt haben. Die Presse setzt Israel mit Nazis gleich, spricht in der Naziterminologie von Blitzkrieg und weist ständig darauf hin, dass Israel für das Scheitern der Osloer […]

Vom Ende der Emanzipation – von Thomas Meyer

[…]Großbritannien, Palästina und den USA. „Man hat“, schreibt Thomas Meyer, „diese Umfrage in erster Linie als Reaktion auf die Gründung des ‚Reichsinstituts für Geschichte des neuen Deutschland’ 1935 und vor allem die Etablierung der ‚Forschungsabteilung Judenfrage’ als seinem Rahmen verstanden“ (S.194). Zwei Einwendungen: Für das „Reichsinstitut“ in Berlin kann die […]

Tödliche Medizin – Rassenwahn im Nationalsozialismus

[…]in Berlin, war bereits 1905 Mitglied der „Gesellschaft für Rassenhygiene“ und ab 1917 ihr erster Vorsitzender. Er legte einen wesentlichen Grundstein für das mörderische Programm der Nazis: „Sie dürfen überzeugt sein, dass von niemand sonst die Sterilisationsgesetze der Reichsregierung mehr gebilligt werden als von mir, aber damit ist, wie ich […]
Weiterlesen » Tödliche Medizin – Rassenwahn im Nationalsozialismus

Raub und Restitution. Kulturgut aus jüdischem Besitz von 1933 bis heute

[…]die Besitztümer der wohlhabenden jüdischen Bürger wie Unternehmer, Ärzte, Juristen etc. In erster Linie konzentrierten sich die Nazis auf die Unternehmen und Banken selber. Doch damit nicht genug. Wie üblich im gehobenen Bürgertum, hatten sich auch die jüdischen Bürger oftmals über viele Jahre hinweg Sammlungen von Malerei, Skulpturen, Porzellan, Münzen […]
Weiterlesen » Raub und Restitution. Kulturgut aus jüdischem Besitz von 1933 bis heute

„Hitlers willige Vollstrecker“ und die Goldhagen-Debatte in Deutschland

[…]die Reaktionen im Ausland meist zustimmend-differenziert waren, kann man in Deutschland in erster Linie von einer „ressentimentbeladenen Vehemenz“ (M. Klundt, Geschichtspolitik, S. 41) des Großteils der Reaktionen sprechen. Das Buch von Julius H. Schoeps, „Ein Volk von Mördern“, ist ein Sammelband, in dem viele deutsche und internationale Aufsätze und Artikel […]
Weiterlesen » „Hitlers willige Vollstrecker“ und die Goldhagen-Debatte in Deutschland

Deutschlands Prophet – von Ulrich Sieg

[…]führte[3], betont Sieg die Brüche in Lagardes Weltanschauung. Er möchte sie in erster Linie vor dem Hintergrund der gestörten Persönlichkeit des Gelehrten und der politischen und kulturellen Sinnkrise des Kaiserreichs interpretiert wissen. Diese neue historische Einordnung ändert jedoch nichts an der Erkenntnis, dass Lagarde Antisemit und völkischer Nationalist „sans phrase“ […]

Die Leo-Glaser-Liste

[…]„Survivor of the Shoa” enthalten sind, weiß ich leider nicht. Ich persönlich hoffe in erster Linie auf die Überlebenden und ihre nächsten Angehörigen, dass sie es als wichtig erachten, die fehlenden Angaben zu sammeln und zu liefern, um den Rest des Puzzles unserer Vergangenheit zu komplettieren. Ob es je gelingt, […]

Übersicht der NSDAP-Gaue, der Gauleiter und der Stellvertretenden Gauleiter (1933–1945)

[…]in dieser Funktion (Mitteilung des LandesA Kärnten). Zu Egger vgl. August Walzl, „Als erster Gau …“. Entwicklungen und Strukturen des Nationalsozialismus in Kärnten, Klagenfurt 1992, lt. Reg. [5] Lt. IMG XXXI, S. 271 (2903-PS, Beilage) war der letzte stellv. Gauleiter Köln-Aachen H[ans]. Bergmann. Dies trifft nicht zu, denn Schaller amtierte […]
Weiterlesen » Übersicht der NSDAP-Gaue, der Gauleiter und der Stellvertretenden Gauleiter (1933–1945)

Memorias del infierno: Enric Marco und der Versuch einer kontrafaktischen Geschichte

[…]so Huntemann weiter, sei außerdem noch zu bedenken, dass der Erzählgegenstand in erster Linie ein kollektives und kein individuelles Schicksal sei. Dadurch näherten sich die Texte wiederum dem Zeugenbericht bzw. dem Dokument an. Enric Marco hat sich dem „Authentizitätsgebot“ bzw. dem „Fiktionalisierungsverbot“, die Huntemann durch diesen Erzählgegenstand gegeben sieht, nicht […]
Weiterlesen » Memorias del infierno: Enric Marco und der Versuch einer kontrafaktischen Geschichte

Antisemitismus in Jugoslawien und Kroatien bis 1941

[…]im 19. Jahrhundert. Die kroatische Nationalbewegung Mitte des 19. Jahrhunderts richtete sich in erster Linie gegen Magyarisierungsbestrebungen der ungarischen Oberherrschaft. Zur direkten Zielscheibe der Proteste, die sich im Grunde gegen die ungarische Vorherrschaft richteten, wurden aber die kroatischen Juden. Diese galten als Ausländer, da sie oft die kroatische Sprache nicht […]

Horst Wessel (1907–1930)

[…]In einem Brief an die Hitler-Jugend schrieb er: „Wir sind Hitlers braune Haufen, und mit an erster Stelle wollen wir unser Hakenkreuzbanner zum Sturme tragen. Kämpfer wollen wir sein, Soldaten unserer Idee, Soldaten in stiller und eiserner Pflichterfüllung kämpfen.“ Seit dem 1. Mai 1929 war Horst Wessel „Truppführer“ und organisierte […]

Blalla W. Hallmann: Die Heilige Familie

[…]die Hassliebe der Underground-Zeichner zu den Disney-Figuren ist eines ihrer Markenzeichen. An erster Stelle ergänzt der Underground den Disneykreaturen ihre fehlende Sexualität, in jeder Form von Übertretung selbstverständlich. Gegner Amerikas, des „anderen“, des hässlichen, des politischen Amerika, kann man vernünftigerweise nur werden auf den geweihtesten Ebenen des Pop: Antiamerikaner mit […]

Eduard Wirths (1909–1945)

[…]KZ Dachau wurde er als SS-Obersturmführer in den KZ-Dienst eingeführt[4] und anschließend als erster Lagerarzt in das KZ Neuengamme versetzt . Wirths war überzeugter Nationalsozialist. Dennoch zeigte er partiell untypisches, ggf. auch widersprüchliches Verhalten. Er soll beispielsweise auch nach Einführung der Nürnberger Rassegesetze im Jahr 1935 noch Juden behandelt haben[5]. […]

Joseph Süß Oppenheimer vulgo „Jud Süß“

[…]nachwirken. Der Jerusalemer Zeichner Jona Mach brach mit dieser Tradition und illustrierte als erster Jude Süß‘ Schicksal. Die Berlinerin Angela Laich folgte mit einem großen Radier-Triptychon, das den Bogen schlägt vom einflussreichen Herrn am Hof bis zur Bombardierung Stuttgarts genau 200 Jahre nach der Verscharrung des Gehenkten. Das einzige positive […]

Die Judenrat-Frage: Tragisch überfordert oder ewig schuldig?

[…]Fragen sind zu beantworten:   Wie wurde jemand Judenrat? Die Nazis versuchten in erster Linie Mitarbeiter von Jüdischen Gemeinden und Organisationen zu ernennen; jüngere Männer wurden fast immer bevorzugt. Hinzu kommt, dass Adolf Eichmann, als Leiter der „Reichszentrale für jüdische Auswanderung“, die Erfahrung der Zionisten in Sachen Auswanderung nutzen wollte. […]
Weiterlesen » Die Judenrat-Frage: Tragisch überfordert oder ewig schuldig?

Karrieren im Zwielicht – von Norbert Frei

[…]als Reichspropagandaminister bestimmt worden war, erwies sich im Jahre 1953 als Politikum erster Güte. Zusammen mit anderen ehemals führenden nationalsozialistischen Funktionären war es dieser Gruppe gelungen, Nordrhein-Westfalens FDP zu infiltrieren. Als die Briten im Januar 1953 die Rädelsführer verhafteten, waren diese mit ihrem Unterfangen, die FDP zu einer „nationalen Sammlungsbewegung“ […]

Theresienstadt – Die Sonderstellung von Eichmanns „Musterghetto“

[…]Widerstand. Edelstein wurde Ende Januar 1943 abgesetzt (auch wenn er für einige Monate erster Stellvertreter von Eppstein blieb), im November 1943 dann verhaftet, um nach Auschwitz verschickt zu werden, wo er mit seiner Familie das Martyrium erlitt. Der zweite Judenälteste Paul Eppstein (Dozent der Soziologie) hatte 1942 vier Monate im […]
Weiterlesen » Theresienstadt – Die Sonderstellung von Eichmanns „Musterghetto“

Das Internierungslager Biberach an der Riß (1942–1945)

[…]einer ganzen Reihe von englischsprachigen Publikationen über die Internierungslager des Zweiten Weltkriegs.  Allerdings gehen unter der Vielzahl britischer Publikationen über die deutsche Besetzung der Kanalinseln nur wenige auf die Verhältnisse im Internierungslager Biberach selbst ein. Zu nennen ist hier in erster Linie Charles Cruickshanks offizielle Geschichte der Besatzungsjahre auf den […]
Weiterlesen » Das Internierungslager Biberach an der Riß (1942–1945)

Konzentrationslager KZ Dachau – NS-Lager und KZ-Gedenkstätte

[…]1945 wurde das Lagervon der US-Armee befreit. Vom 15. November bis 14. Dezember 1945 fand ein erster Prozess vor einem amerikanischen Militärgericht statt, bei dem von den 40 angeklagten Angehörigen der SS 36 zum Tode verurteilt wurden.   Literatur Gutman, Israel / Eberhard Jäckel / Peter Longerich (Hrsg.): Enzyklopädie des […]
Weiterlesen » Konzentrationslager KZ Dachau – NS-Lager und KZ-Gedenkstätte

Der deutsch-italienische Pressewaffenstillstand vom 13. Mai 1935

[…]unter Hitler und das faschistische Italien durchaus verschiedene Interessen hatten. Dies war in erster Linie die Frage des Anschlusses Österreichs an Deutschland, der von Seiten Deutschlands Programm war, den Italien jedoch unbedingt verhindern wollte. Italien fürchtete zum einen, die Vorherrschaft auf dem Balkan an Deutschland zu verlieren, zum anderen auch, […]
Weiterlesen » Der deutsch-italienische Pressewaffenstillstand vom 13. Mai 1935

Presselenkung im Dritten Reich

[…]und Beherrschung der öffentlichen Kommunikation: Im Dienste der Propaganda sollte die Presse in erster Linie dem Regime zur Verwirklichung innen- und außenpolitischer Ziele nützlich sein. Möglich wurde dies durch eine Presselenkung auf drei unterschiedlichen Ebenen: rechtlich, wirtschaftlich und inhaltlich (vgl. Toepser-Ziegert 1984, 23).   Die rechtlich-institutionelle Ebene Schon in der […]

Präventivkriegsthese und Barbarossa

[…]Unterstützung der Autor in seiner „Danksagung“ folgende Worte findet: „In erster Stelle sei Dr. Paul K. Schmidt-Carell genannt, ohne dessen Initiative und Ermutigung dieses Buch nicht geschrieben worden wäre“ (S.12). So schließt sich der Kreis der Präventivkriegsvertreter von Carell bis Post. In ihrer „Beweisführung“ gehen die genannten Autoren übereinstimmend von […]

Die Reichsvertretung der Juden in Deutschland

[…]und -bejahung des Judentums eine große Solidarität innerhalb der ausgestoßenen Gruppe. Ein erster Schritt zur Entstehung einer jüdischen Dachorganisation war die Gründung des „Zentralausschusses für Hilfe und Aufbau“ am 13. April 1933. In ihm fanden sich zum ersten Mal die großen jüdischen Organisationen zur Zusammenarbeit bereit: der Centralverein deutscher Staatsbürger […]

Der Hitler-Putsch (1923)

[…]seine weitreichenden Befugnisse waren auf den Sicherungszweck beschränkt und richteten sich in erster Linie gegen die Gefahr aus Bayern. Der Hitler-Prozeß Trotz zahlreicher Demonstrationen wurde Hitler sowie zehn seiner Mitstreiter vom „Kampfbund“ am 26. Februar 1924 vor einem bayrischen Sondergericht der Prozess wegen Hochverrats gemacht. Während sich die rechtskonservativen Beteiligten […]

Mauerbau und Berlinkrise – Berlin im Zentrum des Ost-West-Konfliktes und des Kalten Krieges

[…]Vom Beginn der offenen Konfrontation der USA und der Sowjetunion nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges bis zur Wiedervereinigung Deutschlands und dem Weg­fallen des Berlinproblems lassen sich an diesem Ort die Dominanz-, Eindämmungs-, Befreiungs-, Konsolidierungs-, Konfrontations- und Entspannungsperioden in der Politik der beiden deutschen Staaten und des Ost-West-Konfliktes betrachten. An […]
Weiterlesen » Mauerbau und Berlinkrise – Berlin im Zentrum des Ost-West-Konfliktes und des Kalten Krieges

Die Walser-Bubis-Kontroverse

[…]der quer durch die Gesellschaft ginge. Allerdings ist hierzu festzustellen, dass die Debatte in erster Linie von der älteren Generation geführt wurde. Wie schon beim Historikerstreit zu beobachten war, hielt sich die jüngere Generation auch hier zurück. Eine weitere Kritik bezog sich auf die positiven Reaktionen auf Walser in der […]

Raoul Wallenberg (1912–?)

[…]„internationale Ghetto“ als auch das Hauptghetto lagen in Pest, dem Teil der Stadt, der als erster von der Roten Armee besetzt wurde. Wallenberg bemühte sich um Verhandlungen mit den Sowjets und um eine angemessene Versorgung der befreiten Juden. Die Sowjets waren gegenüber der schwedischen Vertretung höchst misstrauisch und verdächtigten ihre […]

Anne Frank (1929–1945)

[…]die Familie aus Deutschland. Der Vater geht, wenige Monate später gefolgt von seiner Ehefrau, als erster in die Niederlande. Anne und Ihre Schwester Margot bleiben zunächst bei der Großmutter in Aachen. In den neutralen Niederlanden, genauer in Amsterdam, finden sie Zuflucht. Bis zu Ihrem elften Lebensjahr wächst sie dort sicher […]

Erika Mann (1905–1969) und Klaus Mann (1906–1949)

[…]auf Vortragsreisen, um das amerikanische Volk über die Vorgänge in Deutschland aufzuklären. Ihr erster Auftritt war im März 1937 im Madison Square Garden von New York anlässlich der „Peace and Democracy Rally“, der ersten Massenkundgebung in den USA gegen Hitlerdeutschland. Zusätzlich verfasste sie ihr erstes Buch mit dem Titel „School […]
Weiterlesen » Erika Mann (1905–1969) und Klaus Mann (1906–1949)

Rassismus, Biologie und Rassenlehre

[…]ist in der Anthropologie während der gesamten Geschichte nicht allein und häufig nicht einmal in erster Linie an körperlichen Merkmalen orientiert, sondern vielmehr auf seelische und geistige Merkmale ausgerichtet (vgl. Herrmann 1983; Seidler 1992). Die Verbindung von Rasse und Seele bezeichnet der Humangenetiker Fritz Lenz als das eigentlich Wesentliche an […]

Hell’s Angels – von Howard Hughes

[…]in den Film ein. Die Geschichte von „Hell´s Angels“ spielt unter den Fliegern des Ersten Weltkriegs. Sie blickt auf beide Seiten der Front zwischen England und Deutschland. Dem von der Fliegerei besessenen Hughes genügt es jedoch längst nicht, sich auf die Dramatik von durch Krieg und Gefühlen zerrissenen Menschen am […]

Die fragile Republik: Wie die AfD von Weimars Fehlern profitiert

[…]wären. Außenpolitik: Revanchismus ohne Weltherrschaft Anders als Hitler hätte die DNVP keinen Weltkrieg riskiert. Stattdessen wäre sie diplomatisch auf die Revision der Ostgrenzen gedrängt – unterstützt von Großbritannien, das ein starkes Deutschland als Bollwerk gegen die Sowjetunion sah. Doch auch ohne Holocaust hätte das Regime Minderheiten wie Juden und Sinti […]
Weiterlesen » Die fragile Republik: Wie die AfD von Weimars Fehlern profitiert

Vidkun Quisling (1887–1945)

Der Name des norwegischen Politikers Vidkun Quisling hat sich als Synonym für Landesverrat und Kollaboration fest im allgemeinen Sprachgebrauch etabliert. Emblematisch dafür ist seine Rundfunkansprache im Zuge des deutschen Überfalls auf Norwegen am 9. April 1940, in der Quisling erklärte, mit seiner Partei Nasjonal Samling nach der Flucht des Königs […]

Walter von Reichenau (1884–1942)

[…]der Reichswehrin die Wehrmacht. Sein Werdegang und seine Handlungen während des Zweiten Weltkriegs werfen ein Schlaglicht auf die Verstrickung der deutschen Militärführung in die Verbrechen des NS-Regimes. Frühe Karriere und Aufstieg in der Reichswehr Walter von Reichenau wurde am 8. Oktober 1884 in Karlsruhe geboren. Als Sohn des preußischen Generalleutnants […]

Lawrence von Arabien (1962) – von David Lean

[…]auch dem britischen Geheimdienst zum Kartografieren des Gebietes diente. Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs war Lieutenant Lawrence dann beim Arabischen Büro in Kairo stationiert. Hier setzt die Haupthandlung des Films ein. Auf Vorschlag von Produzent Samuel P. Spiegel (1901 – 1985) wurde der damals nahezu unbekannte Peter O’Toole in der […]

Luise, Königin von Preußen (1776–1810)

[…](…) Der Historiker Bogdan Müller hat sie noch untersuchen können, bevor sie im Zweiten Weltkrieg verbrannten. Zu lesen ist: „Durch die Hefte wissen wir, dass sich Luises Unterricht in Geschichte, Erdkunde und Mathematik auf Grundlegendes beschränkte. Der Geschichtsunterricht baute auf der biblischen Überlieferung auf . (O – Ton Luise): Es […]

Konzentrationslager KZ Mittelbau-Dora

[…]engem Zusammenhang mit der Untertageverlegung der deutschen Waffenproduktion während des Zweiten Weltkriegs. In der Nacht vom 17. August auf den 18. August 1943 hatten britische Bomber einen verheerenden Angriff auf die Produktionsstätten der V2-Raketen in Peenemünde ausgeführt. Nach diesem Angriff schien eine Fortführung der Waffenproduktion in Peenemünde allzu stark durch […]

Rosa Luxemburg: Eine Lanze für die Wissenschaft!

[…](25) Diese „Vorhersagen“, die Rosa Luxemburg knapp zwei Jahre vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges abgegeben hat, sind – ganz ohne ideologische Scheuklappen – allesamt und teils gleich mehrfach eingetreten. Spätestens seit den 1980er Jahren muss zu den ursprünglich politischen und sozialen Katastrophen noch das riesengroße Problem der Umweltzerstörung (in allen […]

Holocaust

[…]Krieg, Ernährung, Völkermord. Forschungen zur deutschen Vernichtungspolitik im Zweiten Weltkrieg. Hamburg 1998. Herbert, Ulrich: Best. Biographische Studien über Radikalismus, Weltanschauung und Vernunft 1903-1989. Bonn 1996. Hilberg, Raul: Die Vernichtung der europäischen Juden. Frankfurt am Main 1990. Kershaw, Ian: Hitler. 1889-1945. Stuttgart 2009. Longerich, Peter: Politik der Vernichtung. Eine Gesamtdarstellung der […]

Die Österreichische Legion in Bocholt

[…]überwiegend Legionäre waren – für nichtig erklärt.[201] Erst nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ergaben sich Probleme für die ehemaligen Legionäre. Sie beabsichtigten gegen die Ausbürgerung von 1933 Widerspruch einzulegen, dieser konnte jedoch von den österreichischen Behörden nicht akzeptiert werden, da die deutsche Staatsangehörigkeit weiterhin gültig war.[202] Sie waren somit […]

Jojo Rabbit – von Taika Waititi

[…]übrigens als wahr herausstellen. Auch weisen Berichte von Soldaten, mit denen Hitler im Ersten Weltkrieg kämpfte, auf einen deformierten Mikropenis des Diktators hin. Andere zeitgenössische Quellen legen Impotenz und sogar Koprophilie nahe. „Jojo Rabbit“ karikiert auch an anderen Stellen die große Rolle, die Sexualität in der NS-Propaganda spielte. So glaubt […]

Gästebuch des jüdischen Bankiers Oscar Wassermann – von Nea Weissberg (Hrsg.)

[…]in der deutschen Kultur. Oscar Wassermann ist in der Zwischenkriegszeit nach dem Ersten Weltkrieg von 1923 bis 1933 Vorstandssprecher der Deutschen Bank. Es ist ein hartes Stück Arbeit, in den vom Sturm bewegten Zeiten zu helfen, die deutsche Wirtschaft wieder in Gang zu bringen. Zumal die Weltwirtschaftskrise von 1929 und […]
Weiterlesen » Gästebuch des jüdischen Bankiers Oscar Wassermann – von Nea Weissberg (Hrsg.)

Arthur Seyß-Inquart (1892–1946)

[…]in einem Regiment der K.u.k. Kaiserjäger der österreichisch-ungarischen Armee im Ersten Weltkrieg kämpfte, wobei er bis zum Oberleutnant der Reserve aufstieg. Nach eigener Aussage formte sich während der Kriegsjahre sein Antisemitismus aus. 1916 heiratete er seine langjährige Partnerin Gertrud Maschka. Das Paar hatte drei Kinder. 1921 ließ Seyß-Inquart sich dann […]

Midway. Für die Freiheit – von Roland Emmerich

[…]Pearl Harbor ein starkes Narrativ aus amerikanischer Perspektive für den Eintritt in den Zweiten Weltkrieg. Der Film stellt den Pazifikkrieg als eine amerikanische Geschichte des Aufstiegs als siegreiche Nation dar. Militärisch war die USA den japanischen Streitkräften anfänglich unterlegen. Tatsächlich konnte die USA erst im Verlauf des Zweiten Weltkriegs zur […]

Mitsubishi A6M – Zero

[…]bekannt, die sie schutzlos gegenüber feindlichen Angriffen machte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die A6M Zero wegen seiner Leistungen und seiner Bedeutung für die japanische Kriegsstrategie oft als Ikone des Krieges gefeiert. Es ist auch heute noch ein begehrtes Sammlerstück und wird oft in Museen und Luftfahrtsammlungen ausgestellt. Insgesamt war […]

Mutter Courage und ihre Kinder – von Bertold Brecht

[…]ab und richtet sich natürlich besonders an die Menschen seiner Zeit, die sich mit dem Zweiten Weltkrieg konfrontiert sahen. Die Titelfigur des Dramas ist Anna Fierling, genannt Mutter Courage, eine Marketenderin, also eine Händlerin, die mit ihren Waren den in diesem Fall protestantischen Truppen hinterher reist und Geschäfte mit den […]
Weiterlesen » Mutter Courage und ihre Kinder – von Bertold Brecht

Saving private Ryan – von Steven Spielberg

[…]während des Films erhalten, verdeutlicht, dass diese Männer, die damals im Zweiten Weltkrieg kämpften und teilweise ihr Leben ließen, eben keine Berufssoldaten, sondern ganz normale Bürger waren, die der Krieg an die Front zwang. Spielberg ist darauf bedacht, die Erlebnisse dieser Menschen möglichst authentisch und lebensnah zu inszenieren. Das wird […]

Der Hauptmann – von Robert Schwentke

[…]Entscheidungsgewalt im Zweifelsfall bei der Person zusammenlief, die allen Organisationen als oberster Befehlshaber vorstand: Hitler selbst. Da Herold aber vorgeblich in Hitlers Auftrag handelt und dies wegen des Kompetenzgeschachers auf die Schnelle nicht widerlegt werden kann, übernimmt er de facto die Kontrolle. Er und Schütte richten daraufhin ein Massaker unter […]

Hellboy – von Mike Mignola und Guillermo del Toro

[…]uns von Interesse sind dabei aber vor allem die historischen Bezüge zu NS-Regime und Zweitem Weltkrieg. Die Thule-Gesellschaft, der in der Fiktion anders als in der Realität auch Hitler selbst angehört haben soll, war ein im August 1918 von Rudolf von Sebottendorf (1875 – 1945; eigentlich: Adam Alfred Rudolf Glauer) […]

Inglourious Basterds – von Quentin Tarantino

[…]aus Verbrechern und eine nur aus Saubermännern besteht. Auch die Alliierten haben sich im Zweiten Weltkrieg zahlreicher Kriegsverbrechen schuldig gemacht, und es ist ausgerechnet Tarantinos kontrafaktisches Racheepos, das diesen Aspekt wahrheitsgetreuer einfängt als die überwiegende Mehrheit an Historienfilmen. Damit werden auch keineswegs die Grausamkeiten der Nazis, die immer noch als […]

Hitler – Aufstieg des Bösen – von Christian Duguay

[…]Adolf Hitlers (gespielt von Robert Carlyle, *1961) vom gescheiterten Maler und Gefreiten im Ersten Weltkrieg hin zum Alleinherrscher des Deutschen Reichs. Hitlers Kindheit wird auch thematisiert, aber in den ersten paar Minuten relativ schnell abgefrühstückt. Schwerpunkt des Films liegt ganz klar bei der Weimarer Republik, Hitlers Umfeld, seinen Wegbereitern und […]
Weiterlesen » Hitler – Aufstieg des Bösen – von Christian Duguay

Erich Neumann (1892–1951)

[…]auch Mitglied des Corps Rhenania Freiburg, allerdings als Inaktiver. Im Ersten Weltkrieg kämpfte Neumann bis 1917, also die ersten drei Jahre, ehe er als Oberleutnant aus dem Militärdienst ausschied. Im Oktober 1920, knapp zwei Jahre nach Kriegsende, trat Neumann erneut in den Staatsdienst ein, diesmal allerdings als Zivilist. Als Folge […]

Dwight D. Eisenhower (1890 – 1969)

[…]Seine Freundschaft zu Marinekadett Chester Nimitz zeigte, wie früh er Netzwerke pflegte, die im Weltkrieg koordinierende Wirkung entfalten sollten. Dwight in Krieg und Frieden Mit dem Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg stieg der inzwischen zum general Dwight d ernannten Offizier rasch auf. Im Juni 1942 ernannt zum Planungschef des […]

Die Atlantikschlacht

Schlachtfeld Europa im Zweiten Weltkrieg: Während an der Ostfront die Sowjetunion ein mehr als respektabler Gegner für das Deutsche Reich war, konnten Wehrmacht und SS sich lange Zeit relativ ungehindert durch das übrige Europa fressen. Viele Länder waren ohnehin selbst faschistisch regiert und so natürliche Verbündete, andere waren zu klein […]

Julius Streicher (1885 – 1946)

[…]lassen, um nicht erkannt zu werden, doch diese Tarnung half ihm nicht. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs musste er sich in den Nürnberger Prozessen vor dem Internationalen Militärgerichtshof verantworten. Im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher war er angeklagt und wurde wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit zum Tode verurteilt. Auf […]

Kamikaze – Mythos und Wahrheit

Der letzte Akt der Verzweiflung des Kaiserreich Japans im Zweiten Weltkrieg Zum Dasein eines Soldaten gehört die Bereitschaft, für sein Land und dessen Sache zu töten und zu sterben, wobei die meisten Soldaten doch gerade Letzteres zu vermeiden suchen. Eine im Westen als Kamikaze-Flieger berüchtigte japanische Spezialeinheit während des Zweiten […]

Operation Husky – die Landung der Alliierten auf Sizilien

Als die Alliierten Hitler an seiner Achillesferse packten „Wir wollen den Krieg verherrlichen – diese einzige Hygiene der Welt – den Militarismus, den Patriotismus, die Vernichtungstat der Anarchisten, die schönen Ideen, für die man stirbt, und die Verachtung des Weibes.“ So lautet die neunte These des am 20. Februar 1909 […]
Weiterlesen » Operation Husky – die Landung der Alliierten auf Sizilien

D-Day / Operation Overlord: Der Anfang von Hitlers Ende

[…]1944 Der 6. Juni 1944, D-Day, der längste Tag, der Wendepunkt im Kriegsverlauf des Zweiten Weltkriegs. Das Deutsche Reich und seine Verbündeten kontrollierten fast das gesamte europäische Festland: Österreich, die Tschechoslowakei, die Niederlande, Belgien, Luxemburg, weite Teile Frankreichs, Polen, Weißrussland, Serbien, Ungarn, Baltikum, Norwegen etc. waren annektiert oder besetzt. Im […]
Weiterlesen » D-Day / Operation Overlord: Der Anfang von Hitlers Ende

Auschwitz: die Tötungsfabrik des NS-Regimes

[…]einzuschüchtern. Nach dem Überfall auf Polen am 1. September 1939, der in Europa den Zweiten Weltkrieg einläutete, gehörte das in Oberschlesien liegende Oświęcim zu den ersten Ortschaften, die von den Nazis eingenommen wurden. Schon am 1. Februar 1940 erging eine Weisung des Reichsführers SS Heinrich Himmler (1900 – 1945) an […]

Echo – von Mareike Wegener

[…] Mareike Wegeners Film befasst sich mit der deutschen Geschichte, macht aber nicht beim Zweiten Weltkrieg halt, er geht zurück bis in die Antike. Der adlige Besitzer des Herrenhauses, Lorenz von Hüning, in dessen Graben die Bombe aus dem Weltkrieg gefunden worden war, gehört das halbe Dorf Friedland (gespielt Felix […]

Kurze Geschichte des Antisemitismus – von Peter Schäfer || Antisemitismus. Eine deutsche Geschichte – von Peter Longerich

[…]fundamentale Gesellschaftskrisen in die Karten spielten, wie Gründerkrach, Niederlage im Ersten Weltkrieg, Inflation, Weltwirtschaftskrise. Doch ihre Weltanschauung sei keine nach einem Sündenbock rufende Krisenideologie gewesen, sondern habe immer wieder auf demselben Grundsatz beruht, negative Judenbilder als Kontrastfolien zum eigenen nationalen Selbstbild zu entwerfen. Der Clou dieser These ist, dass sie […]
Weiterlesen » Kurze Geschichte des Antisemitismus – von Peter Schäfer || Antisemitismus. Eine deutsche Geschichte – von Peter Longerich

Gedanken zum deutsch-sowjetischen Krieg 1941 -1945

[…]haben das Land in eine gefährliche Lage manövriert (siehe Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Band 4, DVA 1983 Seite 50ff). Denn am Vorabend eines vorhersehbaren Krieges seine Armee, derart um die besten Köpfe berauben lädt den Gegner geradezu dazu ein, zuzuschlagen. Hitler hat dieser „kollektive Wahnsinn“ des Kremlherren […]

Vom Verschwinden der Täter – von Hannes Heer

Auf einer Veranstaltung im Haus der Friedrich-Ebert-Stiftung las am 24.3.2004 Hannes Heer aus seinem soeben beim Aufbau-Verlag erschienen Buch „Vom Verschwinden der Täter. Der Vernichtungskrieg fand statt, aber keiner war dabei“ (ISBN3-351-02565-3) und vertiefte in einem Gespräch mit der fachkundigen Gabriele von Arnim („Das große Schweigen“, 1989 bei Kindler erschienen) […]

Der Mann auf dem Wachturm. Zum letzten Mal vor Gericht.

[…]auch die geradezu verinnerlichte Kriegsbegeisterung vieler Jugendlicher (Teenager) im Zweiten Weltkrieg gewesen ist. Diese Kriegsbegeisterung wurde natürlich bereits schon vor 1939 von den Nazis geschürt und mit Beginn des Weltkriegs geradezu zum Selbstzweck der gesamten Erziehung der damaligen Kinder und Jugendlichen. Doch auch in der Generation direkt vor dem Angeklagten […]
Weiterlesen » Der Mann auf dem Wachturm. Zum letzten Mal vor Gericht.

Soldaten – von Sönke Neitzel / Harald Welzer

Der Krieg ist nach Meinung des preußischen Militärreformers, General von Clausewitz: „die bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln“. Worauf in diesem Satz nicht eingegangen wird, ist seine Grausamkeit. Eigentlich eine Binsenweisheit, Clausewitz hat sie in den Kriegen seiner Zeit selbst erlebt: Eben noch Parademarsch, dann Bein ab oder das […]

Sigmund Rascher (1909–1945)

[…]125. [9] Cornwell, John: Forschen für den Führer. Deutsche Naturwissenschaftler und der Zweite Weltkrieg, Bergisch Gladbach 2006. [10] Wachsmann, Nikolaus: KL. Die Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager, Bonn […]

Malchik russkiy (A Russian Youth) – von Alexander Zolotukhin

[…]stand laut Zolotukhin stets die Frage im Vordergrund, welche Art von Menschen im Ersten Weltkrieg überleben würde – in einer Welt, in der sich eine Tragödie an die nächste reiht. Entscheidend bei der Auswahl war das Gesicht, der Ausdruck des Protagonisten. Menschen zu Beginn des 20. Jahrhunderts sahen anders aus […]
Weiterlesen » Malchik russkiy (A Russian Youth) – von Alexander Zolotukhin

Mehr als Kostüm und Kulisse – Plädoyer für Historienfilme als Geschichtsvermittler

[…]filmisch machbar. Ein Film wie Im Westen nichts Neues (USA 1931), der im Rückblick auf den Ersten Weltkrieg reflektiert, widerspricht allein durch seine Inszenierung – als schwarzweißer Film mit langen Einstellungen und vielen Dialogen – den Erwartungen an einen actionbetonten Kriegsfilm. Vor allem aber zeigen die Protagonisten mit ihren Kontroversen […]
Weiterlesen » Mehr als Kostüm und Kulisse – Plädoyer für Historienfilme als Geschichtsvermittler

Heimkehr (Homecoming) – von Joe May

[…]liefert, verbindet eine unverhoffte Liebesgeschichte mit den harten Zeiten nach dem Ersten Weltkrieg. Gerade die Heimkehrer Kultur wird pointiert dargestellt. Der Amerikaner Erich Pommer, der ebenfalls den Erfolg der Weltkriegsfilme Hotel Imperial und Barbed Wire verschuldete, produzierte mit „Heimkehr“ einen Film, der über die Leinwände des Weimarer Kinos flimmerte. In […]

Kriegsheld − Kinoheld – von Thomas Riederer

Thomas Riederer: Kriegsheld − Kinoheld. Günther Prien als Beispiel heroischer Männlichkeit in NS-Staat und früher Bundesrepublik. Hamburg 2017. Militärisch war das Unternehmen ein ziemlicher Misserfolg – und ein Versehen obendrein: Als in der Nacht vom 13. auf den 14. Oktober 1939 das Unterseeboot U 47 unter seinem Kommandanten Günther Prien in […]

SS-GB – von Philipp Kadelbach

[…]sind die Drehbuchautoren und Schreiber anscheinend davon was gewesen wäre, wenn der Zweite Weltkrieg zugunsten der Nazis ausgegangen wäre. So thematisiert die Trash-Komödie „Iron Sky“ eine Welt, in der sich die Nazis nach dem Zweiten Weltkrieg auf die Rückseite des Mondes zurückgezogen haben. Eine eher höherwertige Produktion ist das Amazon […]

Umgeben von Hass und Mitgefühl – von Gabriel Berger

[…]schließen sich Ausgrenzung, Terror und blutgetränkte Pogrome an. Auch die während des Zweiten Weltkriegs im Untergrund kämpfenden Polen sehen ihren Nationalstaat nach dem Krieg ohne eine jüdische Minderheit. Selbst die im geheimen tätige Hilfsorganisation für die Juden Zegota nimmt sich in der Haltung gegen die Juden nicht aus. Gabriel Berger […]
Weiterlesen » Umgeben von Hass und Mitgefühl – von Gabriel Berger

Finnlands Juden zwischen Russland und Deutschland

[…]prägte. In Israel waren nicht wenige finnische Juden aktiv, beispielsweise die Weltkriegsheldin Dina Poljakoff, die dort 2005 im Alter von 86 Jahren verstarb. Nach den Nahostkriegen folgte ein israelisch-finnischer Austausch von Jugendgruppen, Künstlern, Musikern etc., was alles ein ungetrübtes Verhältnis bezeugte. Die Nagelprobe kam 1973, als sich Israel erfolgreich gegen […]

Die „braune“ Vergangenheit des Spiegel

[…]präsentierte. Vergegenwärtigen wir uns an dieser Stelle, welche Personen nach dem II. Weltkrieg mit NS Vergangenheit beim Spiegel waren bzw. mit welchen NS Größen Augstein nach dem II. Weltkrieg Kontakt hatte: Horst Mahnke (1913–1985), Ressortleiter Ausland des Spiegel 1950 wurde Mahnke Redakteur im Spiegel und stieg 1952 zum Ressortleiter Ausland […]

Gesellschaftliche Konfliktfelder und die Entstehung des Antisemitismus – von Ulrich Wyrwa

[…]sowie eine rasante, aber regional extrem ungleiche, industrielle Entwicklung. Nach dem Ersten Weltkrieg scheiterte in beiden Ländern die demokratische Ordnung an der Herausforderung des Faschismus. Diese Parallelen spiegeln sich jedoch nicht in der Entstehungsgeschichte des modernen Antisemitismus, der im späten 19. Jahrhundert in Deutschland ungleich erfolgreicher war als in Italien. […]
Weiterlesen » Gesellschaftliche Konfliktfelder und die Entstehung des Antisemitismus – von Ulrich Wyrwa

Margarete Turnowsky-Pinner (1894–1982)

[…]ein, seine Studentenzeit in Frankreich und Deutschland, seine freiwillige Teilnahme am Ersten Weltkrieg, seine aktive Beteiligung an der Münchener Räterepublik, auf seine sich anschließende Inhaftierung und auf seine schriftstellerischen Tätigkeiten und Erfolge. Margarete hatte Ernst Toller in einem Heidelberger Wirtshaus kennengelernt, in dem er seine Mittagsmahlzeiten einnahm und in dem […]

Wernher von Braun (1912–1977)

[…]zu diesem Zeitpunkt bereits nach Süddeutschland „verlegt“ werden. Die letzten Tage des 2. Weltkrieges verbrachte die HVA Führungsgruppe um Wernher von Braun und Walter Dornberger dann bei bester Verpflegung im Sporthotel Ingeburg in Sonthofen. Nachdem die Peenemünder Führungsgruppe realisierte, dass die US-Streitkräfte im Rahmen der Aktion „Operation Overcast“ nach den […]

Franz von Papen (1879–1969)

[…]Österreichs vorzubereiten und bemühte sich ab 1939 in Ankara, die neutrale Türkei im 2. Weltkrieg auf die Seite der Achsenmächte zu ziehen. Franz von Papen war ein überzeugter Gegner der Demokratie und Befürworter einer autoritären Monarchie. In Hitler sah er den „Führer“ eines „Dritten Reichs“ in Nachfolge der ottonischen und […]

Ce gigantesque retournement de la terre (This Gigantic Furrowing of the Ground) – von Claire Angelini

[…]die Schichten einer Region, die das zweifelhafte Schicksal hatte eine wichtige Rolle im Zweiten Weltkrieg zu spielen. Es ist kein großes Werk des Gedenkens oder der Vergangenheitsbewältigung und wird sicher kein großes Publikum finden. Aber als persönliches historisches Werkstück der Filmemacherin verdient es Respekt und Anerkennung. Berlinale – Sektion Forum Frankreich […]
Weiterlesen » Ce gigantesque retournement de la terre (This Gigantic Furrowing of the Ground) – von Claire Angelini

Thule-Gesellschaft – Ein Ideengeber der NS-Ideologie

[…]vor, geheime Dokumente eines Treffens von jüdischen Weltverschwörern zu sein. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Text zunehmend international verbreitet, obwohl die Protokolle bereits 1921 in der Londoner Times als Fälschung entlarvt worden waren. Bekannt wurden insbesondere die Ausgabe aus den 1920er Jahren von Henry Ford in den Vereinigten Staaten […]
Weiterlesen » Thule-Gesellschaft – Ein Ideengeber der NS-Ideologie

Julius Streicher und „Der Stürmer“ 1923-1945 – von Daniel Roos

[…]Das völkisch-antisemitische Weltbild Streichers formierte sich höchstwahrscheinlich im Ersten Weltkrieg, an dem er als Unteroffizier teilnahm. Wie viele seiner bürgerlichen Zeitgenossen verachtete er die neue Ordnung der Weimarer Republik und schloss sich diversen völkischen Gruppierungen an, wo er erfolgreich als Redner und Publizist aktiv wurde. 1922 gründete er die Ortsgruppe […]
Weiterlesen » Julius Streicher und „Der Stürmer“ 1923-1945 – von Daniel Roos

Erziehung im Nationalsozialismus – von Christoph J. Eppler

[…]die in sich disparaten Jugendbewegungen – wie den Wandervogel – vor und nach dem Ersten Weltkrieg heraus, die in Absetzung gegen eine erstarrte konservative Gesellschaft ein neues naturnahes und gemeinschaftlich verbundenes Leben forderten. Volksgemeinschaft war bereits bei diesen Jugendgruppen ein Kampfwort. Viele Angehörige der Jugendbewegung waren dabei antidemokratisch, manche auch antisemitisch und […]
Weiterlesen » Erziehung im Nationalsozialismus – von Christoph J. Eppler

Flucht und Rettung der dänischen Juden

[…]Jüdische Museum in Kopenhagen, in dem die Rettung der dänischen Juden während des Zweiten Weltkrieges eine prominente Rolle einnimmt. Trotzdem lässt das Museum auch kritische Stimmen laut werden und tritt weit verbreiteten Mythen, wie zum Beispiel der Sage vom dänischen König, der angeblich mit dem gelben Stern am Revers durch […]

Der 22. Juni 1941: Verdammt lang her – doch nicht vergessen

[…]Offizieren ab Oberst wurden allein 1500 hingerichtet (siehe „Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg“, Band 4, S. 51, DVA 1983). Damit fehlten auf allen Ebenen gut ausgebildete und erfahrene Kommandeure, was der gemeine sowjetische Soldat oft mit seinem Blut bezahlen musste.Vermeidbares Blut, kostbares Blut. Einer, der dieser Hölle noch […]
Weiterlesen » Der 22. Juni 1941: Verdammt lang her – doch nicht vergessen

Der Sound der Stunde Null

Er war ein Rundfunkmann mit Mission: Der US-Kontrolloffizier Lewis C. Heinzman machte nach dem Krieg Radio Frankfurt zu seinem Baby, nur ungern ließ er den Sender 1946 in Deutschland zurück. Doch der Oberleutnant nahm etwas mit, das den amerikanischen Rundfunk revolutionieren sollte. „Der Rundfunk gehört uns. Niemandem sonst!“, ordnete Reichspropagandaminister […]

Mythos Rommel? Kritik einer Verblödung

[…]ein kleiner Infanterieoffizier geblieben, wie 1917. Aus dem italienischen Kriegsgebiet des Ersten Weltkriegs bekommen wir Hunderte unverständlicher Kalenderdaten serviert. Ich kam mir wieder so vor wie um das Jahr 1952, als ich mit kindlichen Augen in Bildbänden über den Ersten Weltkrieg schmökerte. Ohne Begeisterung, ohne Kriegsfreude, der tote Vater stand […]

„Murka“ – Geschichte eines Liedes aus dem sowjetischen Untergrund

[…]Gassenhauer „Unrasiert und fern der Heimat“ im Umlauf, bis deutsche Soldaten ihr im Zweiten Weltkrieg einen elegischen Text unterlegten: „Wer das Lieben hat erfunden, hat an scheiden nicht gedacht“. Ähnlich erging es Volksliedern wie „Večernij zvon“ („O Abendklang“), „Odnozvučno gremit kolokol’čik“ („Leis das Glöckchen nur klingt“), „Step’ das step’ krugom“ […]
Weiterlesen » „Murka“ – Geschichte eines Liedes aus dem sowjetischen Untergrund

Erwin Blumenfeld – Dada-Montagen

[…]der Frauen und war der Ansicht, dass beide Geschlechter ein stückweit androgyn seien. Den Ersten Weltkrieg erlebt Blumenfeld als Sanitätskraftwagenführer. Sein Plan zu desertieren wird von der Mutter verraten und Blumenfeld an die Front zurückgeschickt. Krieg, Militarismus, Parteien und Massenaufmärsche waren ihm immer verhasst. Über seinen Schulfreund Paul Citroen hatte […]

Wolfsschanze – von Uwe Neumärker u. a.

[…]Neumärker / Robert Conrad / Cord Woywodt: Wolfsschanze. Hitlers Machtzentrale im Zweiten Weltkrieg. 3. aktualisierte und erweiterte Auflage. Ch. Links, Berlin 2007, 238 Seiten, ISBN 978-3-86153-433-4, EUR 19,90. Das sogenannte „Führerhauptquartier Wolfsschanze“ gehört zu den Orten des Dritten Reiches, um die sich besonders viele Mythen ranken – und dies bereits während […]

Die deutsche Frau und ihre Rolle im Nationalsozialismus

[…]Einschränkungen ebenfalls prägend für die Generation der deutschen Frauen im Zweiten Weltkrieg.   V. Fazit Die Nationalsozialisten wollten zu Anfang, dass die Frau im Nationalsozialismus nur Mutter und Ehefrau war. Sie sollte viele Kinder bekommen und auf diese Weise den Fortbestand des Dritten Reiches sichern. Der Mann dagegen wurde als […]
Weiterlesen » Die deutsche Frau und ihre Rolle im Nationalsozialismus

Sekundärer Antisemitismus

[…]Auffassung sah man im Westen die gleichen  „Imperialisten“ am Werk, die bereits den Zweiten Weltkrieg entfesselt hatten. So entdeckte die SED-Propaganda in der Bombardierung Dresdens bereits „anglo-amerikanischen Bombenterror“. Die Befreiung vom NS-Regime wurde alleine der Roten Armee zugeschrieben. Vorhandener Antisemitismus in der DDR Ein Beispiel für den vorhandenen Antisemitismus in […]

Lída Baarová (1914–2000)

[…]dass diese schöne Frau als Hitlers Mätresse die Weltgeschichte beeinflusst hätte: Der Zweite Weltkrieg begann im Grunde 1938, und er begann mit deutscher Aggressivität gegen die Tschechoslowakei (Münchner Abkommen 1938, „Protektorat Böhmen und Mähren“ 1939). Was wäre, wenn…? (Und wenn wir schon phantasieren: War dieses Aggressivität die Rache des von […]

Die SS-Mullah-Schule und die Arbeitsgemeinschaft Turkestan in Dresden

[…]islamischer Feldgeistlicher in der Wehrmacht und in der Waffen-SS dar. Während des zweiten Weltkrieges kämpften auf deutscher Seite aus unterschiedlichen Gründen auch viele Muslime. Oft waren es gemeinsame Feindbilder (Kommunismus, Juden) oder eine pragmatische Kollaboration und der Wunsch, der, durch tödlichen Hunger geprägten, Kriegsgefangenschaft zu entkommen, die Muslime auf die […]
Weiterlesen » Die SS-Mullah-Schule und die Arbeitsgemeinschaft Turkestan in Dresden

Kritik des Antisemitismus in der DDR

[…]Armee gleich mit denen der faschistischen Wehrmacht. Häufig wurde gefragt, ob die „Juden im II. Weltkrieg nicht selbst genug gelitten und daraus Schlussfolgerungen für ihr eigenes Handeln“ gezogen hätten.[84] Mit den Gedenktagen zur 50. Wiederkehr der so genannten Pogromnacht Ende 1988 ebbte die offizielle widersprüchliche antiisraelische Außenpolitik ab und in […]

Das Ende des Reichsrats (1932–1934)

[…]Reich, 3. Aufl. 1988; Bd. IV: Struktur und Krisen des Kaiserreichs, 2. verb. Aufl. 1982; Bd. V: Weltkrieg, Revolution und Reichserneuerung 1914–1919, 1978; Bd. VI: Die Weimarer Reichsverfassung, 1981; Bd. VII: Ausbau, Schutz und Untergang der Weimarer Republik, 1984. Lilla, Joachim: Der Reichsrat 1919 bis 1934. Ein Biographisches Handbuch. Unter […]

Paul Carell – von Wigbert Benz

[…]2003) in die Hände gefallen ist und der seine Erklärungen zur Geschichte des NS-Regimes und des Weltkrieges kennt. Wer aber war dieser Autor, der mit wortgewaltigem Journalismus so gewichtige Beiträge zur nahen Vergangenheit veröffentlichte? Sein bürgerlicher Name war Paul Karl Schmidt, geboren 1911, als Oberprimaner 1931 Mitglied der NSDAP, NS-Studentenführer […]

Richard Sorge (1895–1944)

[…]die dritte Einstellung verurteilt den Stalin, der mit Hitler paktierte, dadurch „das Tor zum Weltkrieg aufstieß“ und den letztendlichen Sieg zu weit überhöhten Kosten erfocht, unter denen Russland immer noch leidet. Welche Einstellung wird vor der Geschichte Bestand haben? Ein Blick auf den neuerlichen „Sorge-Boom“ in Russland verhilft zu einigen […]

Die „jüdischen Konten“ der Fürstlich Castell’schen Bank und Credit-Casse KGaA

[…]nach Lublin, weitere Adresse unbekannt. 24.6.42“. Ein solcher Vermerk wurde im Zweiten Weltkrieg tagtäglich auf nicht zustellbare Briefe geschrieben und wäre eigentlich keiner Erwähnung wert, würde sich dahinter nicht das Ende der Lebensspur eines der beiden Brüder Alfred und Fritz Feldhahn verbergen, die beide nach Polen deportiert und dort in […]
Weiterlesen » Die „jüdischen Konten“ der Fürstlich Castell’schen Bank und Credit-Casse KGaA

Goebbels und die Juden – von Christian T. Barth

[…]Krisen verantwortlich, sie stünden hinter dem Marxismus und hätten schließlich sogar den Ersten Weltkrieg verursacht. So absurd die NS-Thesen auch sind, aus Sicht Goebbels waren sie unwiderlegbare Tatsachen. Barth zeigt aber auch, dass Goebbels im Einzelfall taktisch sehr flexibel sein konnte: Wo etwa jüdische Schauspieler unersetzbar schienen, erteilte er immer […]

Das Hakenkreuz − Geschichte des Symbols des Nationalsozialismus

[…]der zunehmenden Aggressivität, mit der das Zeichen in den besetzten Gebieten während des Zweiten Weltkriegs als Symbol der Unterwerfung installiert wurde. Es gab kaum eine Entscheidung von Bedeutung, die nicht durch die Berufung auf die durch das Zeichen repräsentierte Ideologie legitimiert wurde. Die Anhänger des Regimes sahen in der Ausbreitung […]
Weiterlesen » Das Hakenkreuz − Geschichte des Symbols des Nationalsozialismus

Die Jüdische Gemeinde von Saloniki zur Zeit der Shoa

[…]dem Jahr 1912 als Saloniki zu Griechenland kam und verschlechterte sich zunehmend nach dem Ersten Weltkrieg und dem Griechisch/Türkischen Krieg von 1923 als über eine Million „Umsiedler“ aus der Türkei in Griechenland Aufnahme suchten. Die nationalistische Propaganda schlug auch antisemitische Töne an und viele Juden zogen es vor zu emigrieren. […]
Weiterlesen » Die Jüdische Gemeinde von Saloniki zur Zeit der Shoa

Sammelrezension: Deutsch-Sowjetischer Krieg

[…]kann, wie sie beispielsweise die Geschichte der baltischen Nationalstaaten, die bis zum Zweiten Weltkrieg de facto Nationalitätenstaaten blieben, in der Zwischenkriegszeit prägten. Beide Darstellungen zeigen, dass die schwer zu fassende Alltagskollaboration nach wie vor ein Desiderat der Weltkriegsforschung bleibt. Anmerkungen [1] Overy, Richard, Russia’s War, New York 1998. [2] Mirovye […]

Der Sonderkommando-Aufstand in Auschwitz-Birkenau

Neue Forschungsergebnisse und Erkenntnisse zu Vorgeschichte, Ablauf und Folgen des legendärsten Häftlings-Aufstands im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, März 1943-November 1944   1.) Im Zustand tiefster Verzweiflung, tragischer Hilflosigkeit und ungebrochenem Überlebensdrang (März 1943–August 1944) 1.1) Historiografie Bereits in den ersten Veröffentlichungen zum Thema Auschwitz wurde das Kapitel Widerstand mit besonderer Aufmerksamkeit behandelt. […]

Frauen im antifaschistischen Widerstand im Dritten Reich

[…]Marie-Thérèse: Der weibliche Name des Widerstands, Aufbau-Verlag Berlin und Weimar. 1986, Ersterscheinung 1980 im Walter-Verlag in Westdeutschland Millu, Liana: Der Rauch über Birkenau. Mit einem Vorwort von Primo Levi. Fischer Taschenbuch Verlag 1999   Sekundärliteratur Benz, Wolfgang / Hermann Graml /Hermann Weiß: Enzyklopädie des Nationalsozialismus, München 1997. Benz, Wigbert / […]
Weiterlesen » Frauen im antifaschistischen Widerstand im Dritten Reich

Reichsparteitage der NSDAP

[…]abgesagt: Hitlers Wehrmacht überfiel am 1. September 1939 Polen und entfesselte damit den Zweiten Weltkrieg.   Ablauf der Parteitage Schon in der Weimarer Zeit, besonders aber nach der Machtergreifung waren Ablauf und Organisation auf den „Führer“ zugeschnitten, auf den stellvertretend durch die Parteitagsteilnehmer das ganze Volk in bedingungslosem Gehorsam eingeschworen […]

Eine späte Auseinandersetzung mit der Geschichte in der Schweiz

[…]Historikern und Juristen. Geleitet wurde diese Unabhängige Expertenkommission Schweiz – Zweiter Weltkrieg (UEK) von dem Historiker Jean-Francois Bergier. Nach Zwischenberichten über die Goldtransaktionen (1998) und die Flüchtlingspolitik (1999) sowie der Veröffentlichung von 25 Einzelstudien legte die UEK im März 2002 ihren Schlussbericht vor. Die Ergebnisse ergänzten Bekanntes und umrissen erstmalig […]
Weiterlesen » Eine späte Auseinandersetzung mit der Geschichte in der Schweiz

Sudetenkrise und Münchener Konferenz

[…]München 1997. Benz, Wigbert / Bernd Bredemeyer / Klaus Fieberg: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg. Beiträge, Materialien Dokumente. CD-Rom, Braunschweig 2004. Kammer, Hilde / Elisabet Bartsch / Manon Eppenstein-Baukhage / Manon Eppenstein-Baukhage: Lexikon Nationalsozialismus, Berlin 1999. Hehl, Ulrich von: Nationalsozialistische Herrschaft (Enzyklopädie deutscher Geschichte, Bd. 39), München 1996. Hildebrand, Klaus: Das […]

Die Hitlerjugend (HJ)

[…]eine professionelle Kaderbildung für das NS-System gewährleisteten. Die Hitlerjugend im Zweiten Weltkrieg und Ende Mit Beginn des zweiten Weltkrieges wandelte sich die Rolle der Hitlerjugend grundlegend von einer Erziehungsorganisation zu einer aktiven Unterstützerin der Kriegsanstrengungen. Bereits 1939 hatte die Wehrmacht Vereinbarungen mit der HJ-Führung getroffen, die eine vormilitärische Ausbildung aller […]

Volksgemeinschaft

[…]der modernen Welt gedacht war, entwickelte sich in der politisch zerrissenen Situation nach dem 1. Weltkrieg zu einem politischen Kampfbegriff: Gegen die anonyme, von ökonomischen Nutzenüberlegungen, egoistischem Individualismus und Parteienstreit bestimmte „Gesellschaft“ sollte die Gemeinschaft des Volks verwirklicht werden. In der Euphorie der Kriegsbegeisterung vom August 1914 und der anschließenden […]

NSDAP – Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei

[…]Weg konsequent verfolgte, zeigen die zahlreichen Dokumente aus der Zeit des Krieges. Der Zweite Weltkrieg und der Zusammenbruch Mit dem Überfall auf Polen im Jahr 1939 begann der Zweite Weltkrieg, den das Regime von langer Hand vorbereitet hatte. Die NSDAP nutzte den Krieg, um ihre radikalen Pläne im Osten umzusetzen […]
Weiterlesen » NSDAP – Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei

Die „Wochenschau“ als Mittel der NS-Propaganda

[…]Nationalist und Militarist, gilt als Begründer der Wochenschau. Im Vorfeld des ersten Weltkrieges und im Krieg selbst gab es ein erhöhtes Informationsbedürfnis der Bevölkerung – nicht zuletzt nach aktuellen Frontberichten. Mehrere Privatleute und Gesellschaften widmeten sich diesem finanziell lukrativen Unternehmen. Die „Deutsche Expreß-Filmgesellschaft“ versuchte sich gar mit einer Art Tagesschau: […]

Přemysl Pitter (1895–1976)

[…]in dessen Tätigkeit die drei Elemente einbrachte, die diese erst „abrundeten“ und im Zweiten Weltkrieg und in der unmittelbaren Nachkriegszeit menschenrettende Bedeutung erlangen sollten: Zum ersten war das ein spezifischer „Bonus“ für Kinder, der die Pädagogik Krchs und Pitters auszeichnete – „kein Kind kann etwas dafür, in welcher Zeit und […]

Albert Speer (1905–1981)

[…]Funktionen in der Rüstungsproduktion und verlängerte durch Effizienzsteigerungen den Zweiten Weltkrieg. Nach 1945 gelang es Speer, sich in der Öffentlichkeit erfolgreich als reumütiger, angeblich „unpolitischer Technokrat“ darzustellen. Dieses Bild des „guten Nazi“ – im englischen Sprachraum oft als “the Good Nazi” bezeichnet – sollte seine Mitverantwortung an den Verbrechen des […]

Rudolf Heß (1894–1987)

[…]zur zweitrangigen Figur im Machtgefüge des nationalsozialistischen Regimes. Als 1939 der Zweite Weltkrieg begann, sank sein Einfluss weiter: In Hitlers engstem Machtzirkel dominierten nun militärische und sicherheitspolizeiliche Akteure wie Göring, Himmler oder Goebbels. Heß blieb zwar formal Hitlers Stellvertreter, doch wichtige Entscheidungen trafen andere. Gleichwohl blieb Heß immer fest an […]

Heinrich Himmler (1900–1945)

[…]die trotz Protesten der Wehrmacht unter seiner Kontrolle blieb. Beim Eintritt in den Zweiten Weltkrieg stand Himmler somit an der Spitze eines umfassenden Polizei- und SS-Imperiums, bereit, Hitlers expansive und rassistische Vision mit aller Gewalt umzusetzen. Reichsführer-SS: Terror, Besatzung und Völkermord (1939–1945) Himmler als Architekt der Vernichtungspolitik: Mit Kriegsbeginn weitete […]

Georg Elser (1903–1945)

[…]Himmler und andere. Vor wenigen Wochen hatte Hitler mit dem Überfall auf Polen den Zweiten Weltkrieg losgebrochen. Angesichts der geringen Popularität des Krieges, kommt es der NS-Führung an diesem Tag besonders darauf an, Geschlossenheit zu demonstrieren. Exakt um 21:20 Uhr explodiert im Pfeiler mit ohrenbetäubendem Lärm hinter Hitlers Rednerpult eine […]

Emanuel Moravec (1893–1945)

[…]völlige Auslieferung des Landes an Hitler nicht schnell und nicht radikal genug gehen konnte. Oberster Repräsentant dieser Verräterfraktion war Emanuel Moravec, dessen brutales Lakaientum das seiner Geistesverwandten in anderen Regionen (Quisling, Mussert, Vlasov etc.) um ein Mehrfaches übertraf. Emanuel Moravec wurde am 17. April 1893 in Prag geboren. Vor dem […]

Carl von Ossietzky (1889–1938)

[…]Carl von Ossietzky mit den kulturellen und politischen Ereignissen in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg. Er besucht nicht nur Veranstaltungen, sondern beginnt zu schreiben: erst kleine Gedichte, dann ein Theaterstück und nun auch Leserbriefe. Der erste Beitrag der von Carl von Ossietzkygedruckt wird, ist ein Leserbrief in der Wochenzeitung […]

Das System der nationalsozialistischen Konzentrationslager

[…]war nun endgültig zu einer festen Institution der Repression geworden. Nach Beginn des Zweiten Weltkriegs sollten „Schutzhäftlinge“ für die Dauer des Kriegs prinzipiell nicht mehr entlassen werden. Die Schutzhaft wurde etwa ab Februar 1933 praktiziert: Nach dem Reichstagsbrand verhaftete die SA willkürlich politische Gegner und hielt sie in den eigenen […]
Weiterlesen » Das System der nationalsozialistischen Konzentrationslager

Protokolle der Weisen von Zion

[…]für die Verfolgung von Juden. Verbreitung nach dem Ersten Weltkrieg Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs erlebten die „Protokolle“ eine weite Verbreitung, zunächst in Russland und dann in vielen anderen Ländern. In Deutschland wurden sie 1920 von Ludwig Müller von Hausen unter dem Titel „Die Geheimnisse der Weisen von Zion“ […]

Antisemitische Stereotypen

[…]oft geäußerten Vorwurf des Internationalismus und mangelnden Patriotismus trat nach dem Ersten Weltkrieg die Unterstellung, die Juden hätten sich am Kriege bereichert und zeichneten sich demnach durch Defätismus und Feigheit im Felde aus. Untermauert wurden diese Spekulationen durch eine Untersuchung, die der preußische Kriegsminister Wild von Hohenborn 1916 durchführen ließ […]

Antisemitismus

[…]vage formulierte Schuldbekenntnis als zu weit gehend abgelehnt. Antisemitismus nach dem Zweiten Weltkrieg In den westlichen Demokratien hat das abschreckende Beispiel der nationalsozialistischen Politik der Judenvernichtung dazu geführt, dass der Antisemitismus in der Nachkriegszeit abnahm. Dennoch zeigten Umfragen in den achtziger und neunziger Jahren in Deutschland und Österreich, dass 10 […]

Flying Tigers – von Madhusree Dutta

[…]stößt sie auf die historische Bedeutung der „Flying Tigers“: US-Flugzeuge, die im Zweiten Weltkrieg Militärgüter von Assam über den Himalaya ins chinesische Kunming transportierten. Der teilfiktionale Dokumentar-Essay bewegt sich über Kontinente und Jahrzehnte und verknüpft menschliche Erfahrungen mit der Dimension gigantischer Logistik – kleine Geschichten im Schatten der großen Geschichte. […]

Veit Harlan (1899-1964)

[…]ihm oft persönlich Anweisungen gab oder Projekte initiierte. Im Jahr 1939, als der Zweite Weltkrieg begann, war die Zusammenarbeit bereits so gefestigt, dass Harlan zu den wichtigsten Stützen der NS-Propaganda zählte. Goebbels schätzte an ihm vor allem die Fähigkeit, politische Botschaften in packende Unterhaltung zu verpacken, ohne dass sie plump wirkten. […]

Sophie Scholl (1921-1943)

[…]beginnt in einer Zeit des tiefgreifenden Umbruchs, als das Land noch unter den Folgen des Ersten Weltkriegs litt. Es war der 9. Mai 1921 in Forchtenberg, als ein Mädchen geboren wurde, dessen Name heute als Synonym für moralische Integrität steht. In diesem Jahr, geprägt von Inflation und politischer Instabilität der […]

Unvergesslich, Sophie – von Lois Lowry

[…]die Demenz älterer Menschen, die Verfolgung der jüdischen Polen durch die Deutschen im Zweiten Weltkrieg und die humane Qualität einer diversen Gesellschaft. Und das alles präsentiert Lowry auf spannende Weise, wenn ihre 11-jährige Protagonistin Sophia in 38 kurzen Kapiteln von ihrem Leben in einer Kleinstadt im US-Bundesstaat New Hampshire erzählt. […]

Der Tiger – von Dennis Gansel

[…]– nicht weil er tabu wäre, sondern weil er in einer deutschen Perspektive auf den Zweiten Weltkrieg nur dann zu rechtfertigen ist, wenn jede Spur von Coolness konsequent zerstört wird. „Der Tiger“ zerstört sie nicht konsequent genug. Er versucht, die Faszination moralisch zu überschreiben – und bestätigt sie dabei ein […]

Marschall Iwan Stepanowitsch Konew

[…]später wurde er im Auftrag Stalins an verschiedenen Fronten eingesetzt. Zum Beginn des Zweiten Weltkriegs übernahm Konew als General der Panzertruppen das Kommando über die neu gebildete 19. Armee. Im September 1941 verteidigte er damit die Zugänge zur sowjetischen Hauptstadt – in der Schlacht um Moskau leistete seine Armee entscheidenden […]

Viktor Frankl (1905 – 1997)

[…]verknüpfte. Ja zum Leben sagen: Frankls Überzeugung in dunkler Zeit Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg verkündete Frankl immer wieder, man müsse in jedem Augenblick ja zum leben sagen. Diese Haltung war keine naive Parole, sondern erwuchs aus tausenden Gesprächen mit suizidgefährdeten Menschen. Der psychiater erkannte, dass Patienten überleben, wenn sie […]

Arno Breker (1900–1991)

[…]war Breker endgültig im innersten Machtzirkel angekommen. Hitlers Lieblingsbildhauer im Zweiten Weltkrieg Spätestens ab 1938 zählte Arno Breker zu den engsten künstlerischen Vertrauten Hitlers. „Albert Speer“, Hitlers Architekt und Rüstungsminister, wurde zum wichtigsten Förderer und Freund des Bildhauers. Speer plante die gigantische Umgestaltung Berlins zur „Welthauptstadt Germania“ – Breker sollte […]

Der Rosengarten – von Kathrin Steinberger

Wien im Ersten Weltkrieg Krieg ist bedrohlich. Und seit dem Angriff der russischen Truppen auf die Ukraine ist diese Gefahr auch in Europa wieder gegenwärtig und verunsichert nicht nur Kinder und Jugendliche. Tagtäglich informieren vor allem die visuellen Medien mit Hilfe häufig drastischer Bilder über das unmittelbare Kriegsgeschehen in Gaza, […]

Tiefenpsychologische Dynamiken des AfD-Erfolgs

[…]Vergleich NSDAP (1918-1933) AfD (2013-2025) Auslösendes Trauma Niederlage im 1. Weltkrieg Transformationsverluste post-1989 Abwehrmechanismus Projektion auf „Novemberverbrecher“ Externalisierung auf „Altparteien-Elite“ Narzisstische Kompensation Überhöhung der „arischen Herrenrasse“ Inszenierung als „letzte Patrioten“ Sozialpsychologischer Effekt Massenhafte Identifikation mit Omnipotenz Kollektive Selbstvictimisierung als Empowerment   Die Dialektik von Ohnmacht und Allmachtsfantasien Laut Eva Walther […]

Time to the Target – von Vitaly Mansky

[…]alte Friedhofsgärtner, der beim Ausheben neuer Gräber auf sowjetische Gebeine aus dem Zweiten Weltkrieg stößt und leise vor sich hinfluchtet: „Wir wandeln auf Knochen.“ Doch Time to the Target ist kein Film, der im Elitismus der Verzweiflung verharrt. Gerade in seiner formalen Strenge – der Verzicht auf Voice-Over, die konsequente […]

Underground – von Kaori Oda

[…]In Berlins Untergrund schlummern bekanntlich noch immer Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. Mit seiner Kombination aus sensorischer Immersion und intellektueller Reflexion gelingt Oda hier ein Werk, das die Grenzen des Dokumentarfilms neu auslotet. Man verlässt den Kinosaal nicht mit klaren Antworten, sondern mit der Erkenntnis, dass Erinnerung selbst ein unterirdischer […]

The Narrow Road to the Deep North – von Justin Kurzel

[…]Handlung steht Dorrigo Evans, ein australischer Sanitätsoffizier, dessen Leben durch den Zweiten Weltkrieg unwiderruflich geprägt wird. Die Serie erzählt auf mehreren Zeitebenen: 1943 erleben wir Dorrigo (gespielt von Jacob Elordi) als Kriegsgefangenen in einem japanischen Lager an der Thailand-Burma-Eisenbahn. Dort kämpft er unter unmenschlichen Bedingungen ums Überleben und versucht gleichzeitig, […]
Weiterlesen » The Narrow Road to the Deep North – von Justin Kurzel

Israel, Palästina, Nahostkonflikt – Wer ist Schuld?

  Jeder Konflikt gebiert seine Schlagworte: „Nakba“, „Okkupation“, „Widerstand“, „Terror“. Wir jonglieren damit in Kommentarspalten, Talkshows und Schulhöfen, als ließen sich Jahrhunderte mit einem Etikett bändigen. Die schmerzhafteste Vokabel aber lautet seit jeher Schuld. Wer trägt sie – die Juden? die Araber? die Großmächte? Das Bedürfnis nach einem eindeutigen Schuldigen […]
Weiterlesen » Israel, Palästina, Nahostkonflikt – Wer ist Schuld?

Die Fortsetzung der Gräuel von Brandenburg: T4 Tötungsanstalt Bernburg

[…]erweitert worden, als sich die Patientenzahl immer weiter erhöht hatte. Dies hatte sich im Ersten Weltkrieg geändert: Die Todesraten waren wegen dem Mangel an finanziellen Mitteln und Epidemien mit Typhus und Pocken sowie Verhungern gestiegen, was sich erst in den 1920ern wieder gebessert hatte. Doch mit der Machtergreifung der Nazis […]
Weiterlesen » Die Fortsetzung der Gräuel von Brandenburg: T4 Tötungsanstalt Bernburg

In Liebe, Eure Hilde – von Andreas Dresen

[…]leben. 1938 fand er Arbeit in einer kleinen Maschinenbaufabrik. Er galt mit Beginn des Zweiten Weltkrieges als „wehrunwürdig“. Hilde und Hans lebten in der Kleingartenkolonie Am Waldessaum im heutigen Berliner Stadtteil Reinickendorf. Am 27. November 1942 bringt Hilde Coppi im Frauengefängnis Barnimstraße in Berlin Friedrichshain zweieinhalb Monate nach ihrer Verhaftung […]

Konzentrationslager KZ Natzweiler-Struthof

Die Gedenkstätte des KZ Struthof, im „Dritten Reich“ offiziell „Konzentrationslager Natzweiler“ genannt, liegt im Elsaß, 8 km vom Bahnhof Rothau entfernt, auf einem Gipfel der Vogesen in 800 m Höhe in einem oft nebligen und kalten Klima. Im September 1940 wird die Anlage des KZ geplant und am 21. Mai […]

Konzentrationslager KZ Mauthausen

[…]in Österreich steht als düsteres Mahnmal der nationalsozialistischen Herrschaft im Zweiten Weltkrieg. Heute offenbart die Gedenkstätte die schreckliche Realität des Holocaust, bei dem mehr als 100.000 Insassen aus über 30 Nationen das Lager nicht überlebten. Im August 1938 errichtet, avancierte das Konzentrationslager Mauthausen rasch zu einem der größten im Deutschen […]

Konzentrationslager KZ Buchenwald

[…]Allerdings ließen sich hier Verbrennungsöfen finden, mit denen auf die hohe Zahl der versterbenden Menschen reagiert wurde. In der nicht ganz acht Jahre umfassenden Zeit, die das Lager in Betrieb war, wurden rund 56.000 Tote gezählt – bei einer Gesamtzahl von etwa 280.000 Insassen, die sich auf Buchenwald und die […]

Konzentrationslager KZ Bergen-Belsen

Das Konzentrationslager Bergen-Belsen war eine der größten Anlagen, die während des Zweiten Weltkriegs als Gefangenenlager von den Nationalsozialisten genutzt wurde. Das Lager befand sich im Ortsteil Bergen der Gemeine Belsen, die zu dem Landkreis Celle in Niedersachen gehört. Zwischen 1943 und 1945 sollen in dem hier schätzungsweise 120.000 Gefangene inhaftiert […]

Konzentrationslager KZ Hinzert

[…]Grenze errichtet, bestand es mit seinen wechselnden Funktionen bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges, wurde 1945 geräumt und verschwand fast vollständig. Bis zu seinem letzten Bestandstag durchliefen etwa 14.000 männliche Häftlinge, allesamt zwischen 13 und 80 Jahre alt, das Lager. Hier sollen sogenannte „Arbeitsscheue“ innerhalb von drei Wochen unter Folter […]

Konzentrationslager KZ Flossenbürg

Im KZ Flossenbürg mit seinen zahlreichen Außenlagern inhaftierte das nationalsozialistische Regime zwischen 1938 und 1945 mehr als 100.000 Menschen aus 47 Ländern. Die gefährliche Zwangsarbeit in den Steinbrüchen sowie die schrecklichen Lebensbedingungen im Lager galten als besonders gefürchtet. Neben dem alltäglichen Sterben durch Verhungern oder Erfrieren kam es zu unzähligen […]

Projekt MK-Ultra (MK Ultra) – Bewusstseinskontrolle und Gedankenkontrolle durch den CIA ab 1953 

[…]welche die Entstehung des Programms beeinflussten. Die Operation „Paperclip“ Nach dem Zweiten Weltkrieg rekrutierte die CIA Nazi-Wissenschaftler, darunter auch solche, welche an Menschenversuchen während des Dritten Reichs beteiligt waren. Die Zusammenarbeit zwischen den Nazis beziehungsweise Nazi-nahen-Kreisen in den USA sowie den ehemaligen Nazis aus dem Dritten Reich, die ihre technologische […]
Weiterlesen » Projekt MK-Ultra (MK Ultra) – Bewusstseinskontrolle und Gedankenkontrolle durch den CIA ab 1953 

Der Morgenthau-Plan von 1944

[…]dem Präsidenten seinen Entwurf vor, begleitet von der Warnung, der Sieg der Alliierten im zweiten Weltkrieg dürfe nicht ungenutzt verstreichen. Joseph Goebbels erkannte rasch die propagandistische Sprengkraft und verkündete, der Entwurf bedeute, Millionen Deutsche dem Hungertod preiszugeben – ein Schachzug, der großem Erfolg für ihre Durchhaltepropaganda brachte. Damit stand ein […]

Anne Frank – von Ronald Leopold

Rezension über: Ronald Leopold: Anne Frank (= C.H.Beck Wissen 2939). In Zusammenarbeit mit Bas von Benda-Beckmann, Gertjan Broek und Menno Metselaar. Aus dem Niederländischen von Waltraud Hüsmert. München: C.H.Beck 2023, 144 Seiten, ISBN 978-3-406-79029-4. Ronald Leopold, Historiker und Direktor des Anne-Frank-Hauses in Amsterdam, befasst sich in Anne Frank mit einer […]

Shidniy front | Eastern Front – von Vitaly Mansky und Yevhen Titarenko

[…]Panzer, die verlassen auf einer einsamen Straße stehen, wecken Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg. Ein Sieg ist nicht in Sicht. Mit ihrer Dokumentation wollen Vitaly Mansky, ein erfahrener russischer Filmregisseur und sein ukrainischer Regisseurkollege Yevhen Titarenko die Öffentlichkeit aufrütteln und für die kriegerischen Auseinandersetzungen im Osten Europas sensibilisieren. Als freiwilliger […]
Weiterlesen » Shidniy front | Eastern Front – von Vitaly Mansky und Yevhen Titarenko

Ernst Kaltenbrunner (1903–1946)

Chef der Sicherheitspolizei und des SD sowie Leiter des Reichssicherheitshauptamtes (RSHA) Die Geheime Staatspolizei (Gestapo), die zusammen mit der Kriminalpolizei (Kripo) die Sicherheitspolizei (Sipo) bildete, und der Sicherheitsdienst des Reichsführers SS (SD) waren die wichtigsten und wirkungsvollsten Instrumente des Schreckens im NS-Regime. Sie verfolgten politische Gegner, legten geheime Akten an, […]

Baldur von Schirach (1907–1974)

[…]Er war damit bedeutend jünger als die meisten NS-Führer und kämpfte daher auch nicht im Ersten Weltkrieg, bei dessen Ausbruch er sieben und bei dessen Ende er elf Jahre alt war. Er wuchs in einem Milieu auf, in dem sich konservativ-kaisertreue und liberal-progressive Strömungen mischten. Baldurs älterer Bruder Karl von […]

Sehenswerte Filme auf der Berlinale 2023

[…]staatlichen Terror ablegen. mehr   Jakob der Lügner Ein Getto im besetzten Polen im Zweiten Weltkrieg. Der Jude Jakob Heym hört auf einem SS-Revier die vertrauliche Meldung mit, dass die Rote Armee vorrückt. Wie soll er mit dieser Hoffnung gebenden Nachricht umgehen? Wird man ihm glauben? mehr   Iron Butterflies […]

Der Kampf um Rückkehr – von Adi Schwartz u. a.

[…]wird. Sie führen als Beispiel die Millionen von deutschen Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg aus den Ostgebieten an. Willy Brandt forderte sie auf, sich in ihrer neuen Heimat zu integrieren.  Mit dem genannten Vertriebenenbeispiel zeigen die Autoren durchaus Parallelen zu den palästinensischen Flüchtlingen auf. Zu Beginn hielt die Mehrheit der […]

Das Horst-Wessel-Lied

[…]Dramatiker Bertolt Brecht (1898 – 1956). Der dichtete für sein Stück „Schweyk im Zweiten Weltkrieg“ den Text zum „Kälbermarsch“, der im Refrain klar auf das Horst-Wessel-Lied anspielt. Die Musik steuerte anders als bei den meisten Brecht-Stücken nicht Kurt Weill (1900 – 1950) bei, sondern Hanns Eisler (1898 – 1962). Erste […]

Indiana Jones gegen die Nazis – wie historisch korrekt kann das schon sein?

Henry Walton Jones jr., genannt Indiana, geboren am 1. Juli 1899 in Princeton, New Jersey als Sohn von Henry Walton Jones sr. (1872 – 1951) und Anna Mary Jones (1878 – 1912), Ehemann von Marion Ravenwood (*1909), Vater von zwei Kindern, Mutt (*1938) und Sophie (*1957), Archäologe, Historiker, Universitätsprofessor, Abenteurer […]
Weiterlesen » Indiana Jones gegen die Nazis – wie historisch korrekt kann das schon sein?

Der Untergang – von Oliver Hirschbiegel

Darf man Hitler von seiner „menschlichen Seite“ zeigen? – Die Diskussion um „Der Untergang“ „Der Untergang“ von Oliver Hirschbiegel (*1957) über die letzten Tage im Leben des Diktators Adolf Hitler (1889 – 1945) ist ein polarisierender Film. Viele loben die historische Detailliebe und die darstellerischen Leistungen. Der Kabarettist Serdar Somuncu […]

Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens – von Rebekka Denz u. a. (Hrsg.)

[…]Dabei liegt der zeitliche Schwerpunkt der Beiträge auf der Weimarer Republik. Nach dem Ersten Weltkrieg hatte der CV 70.000 Mitglieder in 600 Ortsgruppen. Er wurde zwar 1893 als Abwehrverein gegen den Antisemitismus gegründet, wirkte aber schon bald als selbstbewusste Interessenvertretung gegenüber dem Staat nach außen (durch den Ableger Verein der […]
Weiterlesen » Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens – von Rebekka Denz u. a. (Hrsg.)

Jörg Lanz von Liebenfels (1874–1954)

[…]für Staaten und Völker. Tiede beschäftigte sich mit den Horoskopen der Herrscher der am Ersten Weltkrieg beteiligten Staaten, woraus er den weiteren Kriegsverlauf ablesen wollte. Ferner befasste Lanz sich mit den Texten von Michel de Nostredame (1503 – 1566). Natürlich ließ Lanz es nicht dabei bewenden und schuf die „rassenmetaphysische […]

Rudolf John Gorsleben (1883–1930)

[…]John wurde am 16. März 1883 in Metz geboren und wuchs in Elsaß-Lothringen auf. Vor dem Ersten Weltkrieg ging er nach München, um sich als Bühnenautor zu versuchen. Sein Stück „Der Rastaquär“ wurde 1913 auch für kurze Zeit aufgeführt. Sein Geld verdiente er als Journalist und gab eine Flugblattzeitschrift mit […]

Rudolf von Sebottendorf (1875–1945)

[…]sich aber höchstwahrscheinlich bestenfalls vage an der Wahrheit orientiert, sind sie mit äußerster Vorsicht zu genießen. Rudolf von Sebottendorf – Leben Rudolf Glauer wurde am 9. November 1875 in Hoyerswerda als Sohn eines Lokomotivführers geboren. Nach dem Abitur begann er in Berlin an der Technischen Hochschule das Studium der Ingenieurwissenschaften, […]

Karl Maria Wiligut (1866–1946)

[…]den rückschrittigen „Atlantiern“ überlegen wäre. Atlantis, Mythos Schwarze Sonne Im Ersten Weltkrieg kämpfte Wiligut an der Süd- und Ostfront, wo er für seine Tapferkeit ausgezeichnet und 1917 sogar zum Oberst befördert wurde. Danach verlor Wiligut sich gänzlich in seinen Wahnideen, er sei der letzte Überlebende des untergegangenen Atlantis und sei […]

Operation „Mincemeat“ oder: Hackfleisch für Hitler

Major William Martin (1907 – 1943) von den Royal Marines war ein Kriegsheld der Westalliierten. Er kam aus Cardiff, hatte eine hübsche Verlobte daheim, die bei seinem Vater auf wenig Gegenliebe stieß, und liebte das Theater und das wilde Nachtleben, was wohl auch seine finanziellen Schwierigkeiten erklärte. Und dennoch: Er […]
Weiterlesen » Operation „Mincemeat“ oder: Hackfleisch für Hitler

Hitlers „Wunderwaffen“ V1 und V2 – Der lautlose Tod aus der Luft

[…]Stuttgart 1984. Dieter Hölsken: V-Waffen, Wunderwaffen: Entwicklung und Einsatz im II. Weltkrieg. Flugbombe Fi 103 und Rakete A4. Motorbuch, Stuttgart 2001. Michael J. Neufeld: Die Rakete und das Reich. Wernher von Braun, Wunderwaffen, Peenemünde und der Beginn des Raketenzeitalters. Henschel, Berlin 1999, (416 S., amerikanisches Englisch: The Rocket and the […]
Weiterlesen » Hitlers „Wunderwaffen“ V1 und V2 – Der lautlose Tod aus der Luft

Hans Oster (1887–1945)

[…]Armee ein und wurde 1907 in diese als Fahnenjunker aufgenommen. Bis zum Ende des Ersten Weltkriegs stieg er in deren Rängen dann bis zum Hauptmann auf. Als nach der Unterzeichnung des Friedensvertrags von Versailles eine Großzahl der Militärs in Deutschland entlassen werden musste, zählte Oster zu den Wenigen, die in […]

Die Geheime Staatspolizei (Gestapo) unter Führung von Heinrich Müller

Was garantiert die Macht eines Diktators? Worauf fußt seine Position an der Spitze einer Tyrannei? Loyalität ist es in den seltensten Fällen; nur wenige Anhänger eines Diktators folgen aus blindem Glauben. Die wahre Basis der Macht ist Angst. Wenn niemand sich traut, Widerstand zu leisten oder auch nur zu widersprechen, […]
Weiterlesen » Die Geheime Staatspolizei (Gestapo) unter Führung von Heinrich Müller

„Aktion Reinhardt“

Seit der Machtergreifung im Winter des Jahres 1933 hatten Juden sich im von den Nationalsozialisten kontrollierten Deutschen Reich zunehmender Verfolgung ausgesetzt gesehen, die am 15. September 1935 mit den Nürnberger Gesetzen gesetzlich angeordnet wurde und ihren vorläufigen Höhepunkt in den Novemberpogromen des Jahres 1938 fand. Konzentrationslager für politische Gegner und […]

Vernichtungslager KZ Treblinka

[…]Doch circa 100 entkommen und gelang die Flucht aus dem Lager, von denen zwei Drittel den Zweiten Weltkrieg überlebten. Der Aufstand von Treblinka war ein Zeichen großen Mutes. Eine Gedenkstätte erinnert Was von Treblinka zu diesem Zeitpunkt noch übrig war, wurde ebenfalls von den Nazis vernichtet. Anders als etwa in Auschwitz […]

Eichmann in Jerusalem – 60 Jahre später: Der Versuch einer Bestandsaufnahme (3. Teil)

[…]gab es dann auch keinerlei gemeinsame Anstrengungen der ehemaligen Siegermächte des Zweiten Weltkrieges, die teils weltweit verstreut lebenden ehemaligen SS-Männer, deren Verbrechen nahezu alle aktenkundig waren, zur Verantwortung zu ziehen. Dies hatte aber, neben den weltpolitischen Auswirkungen des „Kalten Krieges“, auch noch andere Gründe: Vor allem westliche Geheimdienste hielten ihre […]
Weiterlesen » Eichmann in Jerusalem – 60 Jahre später: Der Versuch einer Bestandsaufnahme (3. Teil)

Der Völkermord in Ruanda: Eine kurze Geschichte über einen mutmaßlichen Drahtzieher

[…]ein Massaker, welches bis heute noch zu dem größten rassistisch angelehnten Genozid seit dem 2. Weltkrieg zählt. Innerhalb von 100 Tagen starben so auf schrecklichste Weise mindestens 800.000 der Tutsi-Angehörigen sowie Angehörige der gemäßigten Hutu. Schätzungen zufolge soll es sogar mehr als eine Million Opfer geben. Der Drahtzieher Kabuga hatte […]
Weiterlesen » Der Völkermord in Ruanda: Eine kurze Geschichte über einen mutmaßlichen Drahtzieher

Das Massaker von Srebrenica

Der Völkermord von Srebrenica, der als größte menschliche Tragödie nach dem Zweiten Weltkrieg in Europa gilt und bei dem mindestens 8.372 bosniakische Zivilisten brutal ermordet wurden, ist auch nach 24 Jahren noch immer eine blutende Wunde. Der blutige Völkermord, der nach der Eroberung der Stadt Srebrenica im Osten von Bosnien und […]

Der Vierjahresplan im Dritten Reich: Hintergrund, Auswirkungen und Geschichte

[…]München 1997. Benz, Wigbert / Bernd Bredemeyer / Klaus Fieberg: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg. Beiträge, Materialien Dokumente. CD-Rom, Braunschweig 2004. Kammer, Hilde / Elisabet Bartsch / Manon Eppenstein-Baukhage / Manon Eppenstein- Baukhage: Lexikon Nationalsozialismus, Berlin 1999 Das Dritte Reich Werner Maser / Taschenbuch / Erschienen 1997. Das Dritte Reich im […]
Weiterlesen » Der Vierjahresplan im Dritten Reich: Hintergrund, Auswirkungen und Geschichte

The City and the City – von Christos Passalis und Syllas Tzoumerkas

 Im Jahr 2014 schreibt der Guardian, dass mehr als 1300 Filme über den 2. Weltkrieg publiziert wurden. Mit dem Film „The City and the City“ legen die Regisseure Christos Passalis und Syllas Tzoumerkas auf der Berlinale 2022 nun einen alles andere als gewöhnlichen Kriegsfilm vor, der eine bisher kaum […]
Weiterlesen » The City and the City – von Christos Passalis und Syllas Tzoumerkas

Nelly & Nadine – von Magnus Gertten

 Nelly & Nadine ist eine unwahrscheinliche Liebesgeschichte zwischen zwei Frauen, die sich an Heiligabend 1944 im Konzentrationslager Ravensbrück ineinander verlieben. Viele Jahre lang wurde die lebenslange Beziehung von Nelly und Nadine geheim gehalten, auch vor ihren engsten Familienmitgliedern. Nun hat Nellys Enkelin Sylvie beschlossen, die vielen Kisten mit den […]

Sehenswerte Filme auf der Berlinale 2022

[…]City and the City Im Jahr 2014 schreibt der Guardian, dass mehr als 1300 Filme über den 2. Weltkrieg publiziert wurden. Mit dem Film „The City and the City“ legen die Regisseure Christos Passalis und Syllas Tzoumerkas auf der Berlinale 2022 nun einen alles andere als gewöhnlichen Kriegsfilm vor, der […]

München – Im Angesicht des Krieges: Zwischen Thriller und Politikdiskussion

[…]im September 1938 in München zugetragen haben – knapp ein Jahr vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs am 1. September 1939. Statt sich allerdings auf trockene Verhandlungsgespräche von Regierungsvertretern zu versteifen, führt Schwochow stattdessen zwei Figuren in die Handlung ein, die es in der Geschichte so nicht gegeben hat. Die […]
Weiterlesen » München – Im Angesicht des Krieges: Zwischen Thriller und Politikdiskussion

12 Jahre, 3 Monate, 8 Tage – von Andreas Nachama

[…]war durch zahlreiche Krisen gekennzeichnet. Auf die Hyperinflation nach dem verlorenen Weltkrieg 1918 und nur kurzen Jahren der wirtschaftlichem Erholung ließ die Weltwirtschaftskrise die Links- und vor allem die Rechtsextremisten immer stärker werden. Der Terror, beginnend mit der Machtübertragung an die NSDAP durch konservative und nationalliberale Eliten 1933, erfasste sukzessive […]

Michail Tuchatschewski (1893–1937)

[…]in Moskau und in Smolensk. Ab 1912 diente er in der zaristischen Armee und nahm am 1. Weltkrieg teil. Schon 1915 geriet er in deutsche Gefangenschaft. Dort lernte er den späteren französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle kennen, der ihn in Französisch unterrichtet haben soll. 1921 sollten sie sich noch einmal […]

Haus von Anita – von Boris Lurie

Bittere Ironie und der Zynismus der Wirklichkeit sind Bestandteile von Boris Luries Kunst. Seine 2019 publizierten Erinnerungen an Riga, die bislang nur in Englisch vorliegen, ist ein wegweisendes Zitat vorangestellt: „Ich danke dir, Adolf Hitler, mich zu dem gemacht zu haben, der ich bin und für all die fruchtbaren Stunden, […]

Frau ohne Reue – von Max Mohr

[…]Frau Jeannette in Würzburg geboren wurde, studierte Medizin in München und arbeitet im Ersten Weltkrieg als Infanteriearzt und ließ sich mit seiner Frau in Rottach-Egern am Tegernsee nieder. Er verfasste mehrere Bühnenstücke, die erfolgreich an diversen deutschen Theatern gespielt wurden. Als jüdischer Autor wurde er 1935 aus der Reichsschrifttums-kammer ausgeschlossen, […]

Die Polen und die Shoa

[…]Anteil der polnischen Bevölkerung an der Ermordung von jüdischen Nachbarn im Verlauf des Zweiten Weltkriegs größer war, als die polnische Öffentlichkeit einzugestehen vermag. Die im Sammelband erwähnten Fälle betreffen nur die Zeit seit 1943, da man Juden des Generalgouvernements aus Ghet­tos in Vernichtungslager und in besetzte Gebiete der UdSSR transferierte. […]

Der Überfall – von Kurz Pätzold

[…]Siege. Franz Halder, die „Historical Division“ und die Rekonstruktion des Zweiten Weltkrieges im Geiste des deutschen Generalstabes“ scharfe Kritik erfahren. Und das zu Recht. Man braucht sich nur an die Hitler Rede vor der Generalität am 30. März 1941 zu erinnern, wo dieser u.a. ausführte: „Wir müssen von dem Standpunkt […]

Deutsch-Russisches Projekt zur Digitalisierung deutscher Dokumente in Archiven der Russischen Föderation

Als Ergebnis des Sieges der Länder der Anti-Hitler-Koalition wurden während und nach dem Zweiten Weltkrieg Akten des Deutschen Reiches in verschiedene Länder, einschließlich Russland verbracht. Die umfangreichsten Sammlungen dieser sogenannten Trophäendokumente befinden sich in den verschiedenen Föderalen Archiven der Russischen Föderation (Staatsarchiv der Russischen Föderation – GARF, Russisches Staatsarchiv für […]
Weiterlesen » Deutsch-Russisches Projekt zur Digitalisierung deutscher Dokumente in Archiven der Russischen Föderation

Verleugnung – von Mick Jackson

[…]Frage – angesichts der vielfältigen und erdrückenden Belege für den von Deutschen im Zweiten Weltkrieg verübten Massenmord. Und doch musste sich im Jahr 2000 die US-Historikerin Deborah E. Lipstadt in einem Gerichtsverfahren dieser Frage stellen. Die renommierte Professorin für Holocaust-Studien war von dem britischen Geschichtsautor und Holocaust-Leugner David Irving wegen […]

Speer Goes to Hollywood – von Vanessa Lapa

[…]aber auch seltenen Aufnahmen aus Privatarchiven, die Albert Speer vor dem Zweiten Weltkrieg aber auch als Ruheständler zeigen. Gezielt setzt sie Albert Speers Erinnerungen Tatsachen gegenüber, die sich niemals relativieren lassen. Vanessa Lapa selbst beschreibt Albert Speers Charisma als mitverantwortlich für die Legendenbildung. Für sie liegt Speers Geheimnis in einer […]

Irradiés (Irradiated) – von Rithy Panh

[…]Folterhäuser der Roten Khmer und über Napalmopfer in Vietnam, halbtote Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg und Überlebende aus Auschwitz und Bergen-Belsen hinweg. Durch dazwischen eingeblendete oder überblendete Aufnahmen von einzelnen Personen, wie einer jungen Kambodschanerin kurz vor ihrem Tod, wird deutlich, hier geht es immer um menschliche Schicksale, um das […]

Leşirea trenurilor din gară (The Exit of the Trains) – von Radu Jude, Adrian Cioflâncă

[…]Regisseure intensiv mit den politischen und sozialen Verhältnissen vor und während des zweiten Weltkriegs in Rumänien. Um die Jahrhundertwende war Iași ein Zentrum jüdischen Lebens, da die Stadt zur Hälfte von Juden bewohnt war. Mit der Machtübernahme durch General Ion Antonescu im Oktober 1940 verschärften sich die Anfeindungen gegenüber der […]
Weiterlesen » Leşirea trenurilor din gară (The Exit of the Trains) – von Radu Jude, Adrian Cioflâncă

Männer von Ehre? – von Jens Brüggemann

Der Ferdinand Schöningh Verlag brachte 2018 mit „Männer von Ehre?“ ein Buch heraus, in dem der Autor Jens Brüggemann, die Nürnberger Prozesse (1945/46) gegen die Wehrmachtsgeneralität aufrollte. Der Leser erfährt dank neuer Quellenfunde und der Schreibarbeit des Historikers viel Neues. Dennoch kommt er nicht umhin, mehrfach auf Defizite in der […]

Marschall Schukow – von Philipp Ewers

[…]erst posthum zum Druck. Seine Feuertaufe erhielt der spätere „Sieger von Berlin“ im Ersten Weltkrieg. Er diente in der Kavallerie, der er sich zeitlebens verbunden fühlte. Um einen historischen Vorgriff zu exerzieren; die Siegesparade am 24. Juni 1945 nahm er über den Roten Platz reitend ab. Und dies mit einem […]

Nachruf Hanni Lévy

Auf einem der letzten Fotos liegt Hanni Lévy zu Hause im Krankenbett und streckt der Kamera frech die Zunge entgegen. Mit dieser einsteinschen Geste wollte sie dem Tod nochmals trotzen und allen Freunden in der Welt zeigen, dass sie ihren Berliner Humor noch nicht verloren hat. Diesmal aber hat dem […]

Babylon Berlin: Historische Aspekte der Serie

[…]auf soziale Milieus ausübten. Militärische Kreise verbreiteten infolge des verlorenen Ersten Weltkriegs die sogenannte Dolchstoßlegende, die Demokraten – insbesondere die SPD – aber auch sogenannte „Reichsfeinde“ und jüdische Mitbürger des Verrats bezichtigte. Monarchisten wie Nationalsozialisten bedienten sich dieser Propaganda, um ihre eigenen Ziele durchzusetzen und die Weimarer Republik zu stürzen. […]

Ein Exkurs in die Militärgeschichte – Ein Rundgang durch das Militärhistorische Museum Dresden

[…]die Schlesischen Kriege, die Befreiungskriege gegen Napoleon, die Revolution von 1848, die beiden Weltkriege sowie die Nachkriegsentwicklung nach 1945. Unmöglich hier auf alles einzugehen, das schafft auch kein noch so guter Ausstellungsführer, wie der, der käuflich zu erwerben ist. Bleibt also die Konzentration auf Schwerpunkte. So begegnen dem Besucher zahlreiche […]
Weiterlesen » Ein Exkurs in die Militärgeschichte – Ein Rundgang durch das Militärhistorische Museum Dresden

Henriette Cohen – Die letzte französische Auschwitz-Überlebende

[…]haben, doch ihr Kampf gegen die Kräfte des Vergessens und des Hasses überdauert. Vor dem zweiten Weltkrieg lebten ca. 300.000 Juden in Frankreich. Etwa 75.000 von ihnen wurden ab 1942 deportiert, meist über das Lager Drancy direkt nach Auschwitz. Der Großteil wurde dort ermordet, nur 3000 französische Deportierte überlebten die […]
Weiterlesen » Henriette Cohen – Die letzte französische Auschwitz-Überlebende

Sabotage nach Schulschluss – von Phillip Hoose

Rezension über: Phillip Hoose: Sabotage nach Schulschluss. Wie wir Hitlers Pläne durchkreuzten. Aus dem amerikanischen Englisch von Nina Frey. München: dtv 2018, 240 Seiten, ISBN 978-3-423-71777-9; 8,95 EUR. 1940 besetzte die deutsche Wehrmacht Dänemark. Anders als in dem benachbarten Norwegen beugten sich das dänische Militär, die Regierung und die Zivilbevölkerung […]

Film(Nach)Betrachtung – „Gewissen in Aufruhr“

Es gibt Dinge, die drängen sich immer wieder auf. Dazu gehören bestimmte Ereignisse in unserem Leben oder dem unserer Vorfahren. Aber auch ein Buch oder ein Film, die sich mitunter tief in das Gedächtnis eingraben und prägend für das künftige Handeln sind – es jedenfalls so sein sollte: wie beim fünfteiligen […]

Das Mädchen im blauen Mantel – von Monica Hesse

Rezension über: Monica Hesse: Das Mädchen im blauen Mantel. Aus dem amerikanischen Englisch von Cornelia Stoll. München: cbj 2018, 384 Seiten, ISBN 978-3-570-16532-4, 16,00 EUR. Nicht selten scheitern historische Jugendromane an dem hohen Anspruch dieses Genres: Entweder stimmt zwar die Darstellung der historischen Sachverhalte, aber die Romanhandlung lahmt; oder der […]

Verloren in Eis und Schnee – von Davide Morosinotto

Rezension über: Davide Morosinotto: Verloren in Eis und Schnee. Die unglaubliche Geschichte der Geschwister Danilow. Aus dem Italienischen von Cornelia Panzacchi. Stuttgart: Thienemann 2018, 440 Seiten, ISBN 978-3-522-20251-0, 18,00 EUR. Davide Morosinotto: Verloren in Eis und Schnee. Die unglaubliche Geschichte der Geschwister Danilow. Aus dem Italienischen von Cornelia Panzacchi. Gelesen […]
Weiterlesen » Verloren in Eis und Schnee – von Davide Morosinotto

Subalterne Positionierungen – von Stefan Vogt

[…]Kolonialismus und der preußischen Ansiedlungspolitik in Posen und Westpreußen. Mit dem Ersten Weltkrieg und dem Aufstieg des Nationalsozialismus änderten sich auch die Verhältnisse in Europa. Die Teilnahme der Zionisten an völkischen Diskursen um Rasse, Volk und Nation hatte die zunehmende Ausbreitung und Radikalisierung des Antisemitismus nicht verhindern können. Wenn die […]

Letjat schurawli (The Cranes Are Flying | Wenn die Kraniche ziehen) – von Michail Kalatosow

[…]Samoilova und Aleksey Batalov in den Hauptrollen. Der Film stellt aber nicht nur den Zweiten Weltkrieg dar, es ist auch ein Film über Zerstörung allgemein, über Trennung und Hoffnungslosigkeit – Emotionen mit größerer Zerstörungskraft als alle Kriege. Unprätentiös ehrliche Darsteller zeigen in dem Werk den Horror des Kampfes durch den innerlichen Kampf […]
Weiterlesen » Letjat schurawli (The Cranes Are Flying | Wenn die Kraniche ziehen) – von Michail Kalatosow

„Unternehmen Cottbus“ – ein Kriegsverbrechen

„Wer einen Partisanenkrieg entfesselt, der öffnet die Tore zur Hölle“. Arthur Wellesley, Herzog von Wellington Zu Zeiten des Dritten Reiches musste die Stadt Cottbus als Namensgeber für eine Aktion gegen weißrussische Partisanen herhalten. „Unternehmen Cottbus“ nannte sich das dann, was sich gar – mordsmäßiges – von Mai bis in den Juni […]

Sehenswerte Filme auf der Berlinale 2018

[…]Ehrenmal im Treptower Park gehört zu den imposantesten Gedenkstätten, die in Berlin an den 2. Weltkrieg erinnern. Alljährlich am 9. Mai, dem Tag des Sieges der Roten Armee über das Naziregime, wird die Anlage zur Kulisse einer riesigen Menschenansammlung. Weiter   Teatro de guerra – Theatre of War (Lola Arias, […]

Die Schlacht von Verdun

[…]einging. Auch heute noch erinnert die Schlacht an die Grausamkeit und die Brutalität des 1. Weltkrieges, und ist ein Symbol für die Sinnlosigkeit des Krieges. Verdun, an der Maas gelegen, wird von allen Seiten von steil abfallenden Höhen umgeben. Dabei wird das Umland von der Maas in zwei Abschnitte geteilt: […]

Geschichte als Legitimationsstrategie oder die Frage nach der Tradition des Durchhaltefilmes – von Joachim Schroth

Joachim Schroth: Geschichte als Legitimationsstrategie oder die Frage nach der Tradition des Durchhaltefilmes. Eine Analyse von drei Historienfilmen aus geschichtskultureller Perspektive. Berlin u. a. 2016. „Hiermit beauftrage ich Sie, einen Großfilm ‚Kolberg‘ herzustellen. Aufgabe dieses Films soll es sein, am Beispiel der Stadt, die dem Film den Titel gibt, zu […]
Weiterlesen » Geschichte als Legitimationsstrategie oder die Frage nach der Tradition des Durchhaltefilmes – von Joachim Schroth

Houston Stewart Chamberlain – von Udo Bermbach

[…]Behauptung „retten“, andere große Deutsche wie Thomas Mann und Werner Sombart hätten sich im Weltkrieg ähnlich geäußert. (S. 434-442) Sie verteidigten zwar auch die deutsche Kultur gegen westliche Zivilisation, plädierten aber nicht für eine völkisch-technokratische Diktatur oder pöbelten gegen die „Judenpresse“. Solche Unterschiede werden, auch in anderen Zusammenhängen, ignoriert oder […]

Kongens Nei (The King’s Choice) – von Erik Poppe

Wenn man an die deutschen Invasionen zu Beginn und während des Zweiten Weltkrieges denkt, erinnert man sich oft an die Blitzkriege in Polen oder Frankreich oder die Eroberungen in Afrika. Das dritte Reich führte jedoch Krieg an allen Fronten und auch der Norden Europas blieb davon nicht verschont. Ähnlich wie […]

Der erste Stellvertreter – von David I. Kertzer

[…]untersuchte er die vernachlässigte Epoche der modernen Papstgeschichte im Vorfeld des 2. Weltkrieges in Italien. Im Herbst 2016 erschien die deutsche Übersetzung mit dem vielsagenden Haupttitel: Der Stellvertreter. In dem opulenten Werk verfolgt Kertzer den Aufstieg Benito Mussolinis und des italienischen Faschismus an der Seite des amtierenden Papstes Achille Ratti, […]

Die Russen kommen – von Heiner Carol

Die diesjährige Berlinale präsentiert im Rahmen ihrer Sektion „Berlinale Classics“ ein Stück DEFA-Geschichte. Der Film „Die Russen kommen“ beruht lose auf der Erzählung von Egon Richter „Die Anzeige“ im Band „Ferien im Feuer“. April 1945 in einem Dorf an der Ostsee: Der 16-jährige Günter Walcher ist ein überzeugter Hitlerjunge und […]

Die Große Sozialistische Oktoberrevolution – Beginn einer revolutionären Umgestaltung

Bereits wenige Jahre nach Beginn des Ersten Weltkrieges im Jahr 1914, in dem Russland eine kriegsführende Partei darstellte, wurde deutlich, dass Russland die Ansprüche dieses Krieges im Industriezeitalter nicht erfüllen konnte. Infolge der enormen Unzufriedenheit des russischen Volkes beendete dann die Februarrevolution 1917 zwar das russische Zarentum, führte aber keinesfalls zu […]
Weiterlesen » Die Große Sozialistische Oktoberrevolution – Beginn einer revolutionären Umgestaltung

Strange Victory – von Leo Hurwitz

[…]vom NS-Terror befreiten? Man traut seinen Augen nicht was Leo Hurwitz kurz nach dem Zweiten Weltkrieg als Kompilationsfilm präsentiert. „Rettet Amerika – kauft nicht bei Juden“-Aufkleber, „Nur für Weiße“-Schilder und Bilder von Mordopfern des Ku-Klux-Klan unterschneidet er mit Aufnahmen von Naziaufmärschen und KZ-Insassen. „Strange Victory“ (Seltsamer Sieg) heißt der Film, […]

Me’kivun ha’yaar (Out of the Forest) – von Limor Pinhasov Ben Yosef, Yaron Kaftori Ben Yosef

[…]einem kleinen Dorf zehn Kilometer westlich von Vilnius, der Hauptstadt von Litauen. Im Zweiten Weltkrieg wurden zwischen 1941 und 1944 hier mehr als 100.000 Menschen umgebracht, zum größten Teil Juden. Ausgehend von diesem Tagebuch, dessen Verfasser 1944 selbst Opfer des Grauens wurde, berichtet die Dokumentation „Out of the Forest“ der […]
Weiterlesen » Me’kivun ha’yaar (Out of the Forest) – von Limor Pinhasov Ben Yosef, Yaron Kaftori Ben Yosef

Woman in Gold – von Simon Curtis

Ob Restitutionsfilm ein neues Genre wird? Zumindest seit den Monuments Men und dem Fall Gurlitt hat sich gezeigt, dass das Thema Nazi Kunstraub einen Schatz von dramatischen Geschichten birgt. Der Berlinale-Film „Woman in Gold“ ist eine davon. Helen Mirren spielt die von den Nazis vertriebene Jüdin Maria Altmann, die sich wegen […]

Sehenswerte Filme auf der Berlinale 2015

[…]Ort – nach der Landung der Alliierten am 6. Juni 1944 war sie umkämpfter Schauplatz des Zweiten Weltkriegs. Mit Bezug auf Jean Grémillons 1944/45 unmittelbar unter dem Eindruck der völlig zerstörten Region gedrehten Film Le six juin à l’aube unternimmt dieser dokumentarische Essay 70 Jahre später eine Ortsbegehung auf der Suche nach […]

Militärprostitution im Dritten Reich

Eines der von den Nationalsozialisten selbst über sich verbreiteten Märchen bestand darin, dass gerade sie selbst erst die Prostitution verboten und entschieden bekämpft hätten. Unglaublich, aber wahr ist der Sachverhalt, dass die Nationalsozialisten nach der totalen Überwachung der Prostitution im Deutschen Reich als auch in den besetzten Territorien trachteten. Im […]

Wilhelm Brasse – der Fotograf von Auschwitz – von Luca Crippa u. a.

Wilhelm Brasse. Der Fotograf von Auschwitz ist mehr wie der Blick auf einen entmenschlichten Lebensabschnitt. Es geht um unsere Erinnerungskultur und die Mahnung, das verbrecherische Geschehen nicht zu vergessen. Er ist einer der wenigen Todgeweihten, der das Schlachthaus überlebt hat. Einer, dessen Fotografien dem pervertierten Verbrechen gegen die Menschlichkeit ein […]
Weiterlesen » Wilhelm Brasse – der Fotograf von Auschwitz – von Luca Crippa u. a.

Der Nationalsozialismus im Film – von Sonja M. Schultz

Rezension über: Sonja M. Schultz: Der Nationalsozialismus im Film. Von Triumph des Willens bis Inglourious Basterds (= Deep Focus 13). Bertz + Fischer, Berlin 2012, 560 Seiten, ISBN 978-3-86505-314-5, EUR 29,00. Das Kino – von Propagandaminister Goebbels als „modernstes Massenmedium“ der Zeit tituliert – spielte in der Medienpolitik des Dritten Reiches […]
Weiterlesen » Der Nationalsozialismus im Film – von Sonja M. Schultz

Walther Rauff – in deutschen Diensten – von Martin Cüppers

[…]völkisch-rassistische Aggression gegen die Juden. Die „beschämende“ Niederlage des Ersten Weltkriegs und die Überwindung der Feudalstrukturen schaffen weitere Verunsicherungen und bedingen eine gesellschaftliche Entwicklung, die nicht reif für den Parlamentarismus der Weimarer Republik ist. Forciert durch die Weltwirtschaftskrise kommt es zur politischen Radikalisierung breiter Massen. Obwohl Rauffs politisches Selbstverständnis weiterhin […]
Weiterlesen » Walther Rauff – in deutschen Diensten – von Martin Cüppers