[…]Verbreitung gefördert: Streicher schloss nach 1933 ein Abkommen mit der Deutschen Arbeitsfront (DAF), wodurch die meisten Betriebe verpflichtet wurden, den Stürmer für ihre Belegschaft zu abonnieren. So lag die Zeitung in Fabriken, Ämtern und Kasernen zum Lesen aus. Obwohl Der Stürmer nie eine offizielle Parteizeitung war und nicht das Hakenkreuz […]
[…]Sophie verzichtet zu Recht auf ein versöhnliches Happy End und jede Rührseligkeit. Es vermittelt dafür höchst unterhaltsam Einsichten, die grundlegend zur Entwicklung einer moralischen Kompetenz gehören. – Ein bemerkenswertes Buch, auch zum Vorlesen bestens geeignet. Autor: Tomas Unglaube. Zweitveröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Autors. Erstveröffentlichung unter dem Titel „Unvergesslich“ in ESELSOHR. […]
[…]während 15.000 Menschen ums Leben kamen. Dabei setzte die Rote Armee chemische Waffen ein. Dafür verantwortlich: Marschall Michail Tuchatschewski! Laut seiner Memoiren („Erinnerungen und Gedanken“) war sein Autor Marschall Tuchatschewski 1921 erstmals in Tambow persönlich begegnet: „Von Michail Nikolajewitsch Tuchtaschewski hatten wir viel Gutes gehört, besonders was seine operativ-strategischen Fähigkeiten […]
[…]ein Gedenkportal wie unseres ist dieser Film deshalb mehr als eine Empfehlung: Er ist ein Beispiel dafür, wie Erinnerung heute gelingen kann. Das geheime Stockwerk ist kein einfacher Film. Aber er ist ein wichtiger. Und er zeigt, dass Erinnerung dann besonders wirksam ist, wenn sie berührt, ohne zu überfordern – […]
[…]über Wiedererkennung, um dann die moralische Rechnung zu stellen. Die Schauspieler liefern dafür solide Arbeit, oft mehr mit Blicken und Körperhaltung als mit Dialogen. Der Film setzt auf physische Präsenz: schwitzend, blutend, erschöpft – die Crew wirkt glaubwürdig als Maschinenpersonal, als Menschen, die in dieser Stahlkiste funktionieren müssen, weil das […]
[…]eine zwei- und dreidimensionale Darstellung der Zeitzeug:innen; in der Öffentlichkeit ist dafür oft der Begriff „Hologramme“ gebräuchlich. Die großen Datenmengen werden im Rechenzentrum der Bayerischen Akademie der Wissenschaften gespeichert und laufend weiterentwickelt. Das Projekt arbeitet mit einem Design-Based-Research-Ansatz: LediZ ist also nicht nur ein fertiges Produkt, sondern zugleich ein Labor, […]
[…]für gesperrte Vermögen, die die Differenz zwischen Kaufpreis und Zeitwert ermittelten und dafür den Einheitswert und Versicherungspolicen sowie – wenn vorhanden – die Genehmigungsakten aus dem Dritten Reich heranzogen. Die Vergleichsverhandlungen zwischen Berechtigten und Pflichtigen geschahen vielfach außergerichtlich auf der Ebene des Wiedergutmachungsamts. Eine Haftung privater Erwerber für staatliche Zwangsabgaben […]
[…]andere mehr. Aber ein Eingeständnis von Mitverantwortung und eigener Schuld sucht man vergebens. Dafür dient dann der eigens dafür errichtete Verschiebebahnhof: Schuld mit dem toten Gleis; Adolf Hitler. Nach zwei Weltkriegen erschien in einer Ausgabe der Wehrtechnischen Hefte diese Einschätzung über den einst kriegführenden Militär: „Halder war ein unerbittlicher Rechner, […]
[…]Kraft mit 43,9% gegenüber 42,4% für die Fatah; die Mehrheitskomponente im Wahlrecht sorgte dafür, dass die Hamas 56,1% der Mandate gewann.[6] Obwohl im Westjordanland verboten und seit Jahren als Terrorgruppe bekämpft, wurde sie auf Drängen des „Nahostquartetts“ (USA, EU, Russland, UNO) mit Kandidaten zur Wahl zugelassen, die zwar nicht unter […]