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Der antisemitische Propagandafilm im Stuttgarter Haus der Geschichte Vor 270 Jahren ließ die Stuttgarter Justiz Joseph Süß Oppenheimer hängen, den der Herzog von Württemberg vier Jahre zuvor berufen hatte. Die Regierung stemmte sich dagegen: Denn Süß war Jude, verstand etwas von Finanzen und sah den Geheimräten auf die Finger. Als […]
[…]Kilian wurde von Malte Jaeger gespielt. Dieser hatte wichtige Rollen in NS-Propagandafilmen gespielt wie im NS-Film „Wunschkonzert“, dem militärverherrlichenden Streifen „Unternehmen Michael“ und in dem antisemitischen Hetzstreifen „Jud Süß“. Auch der Drehbuchautor Philipp Lothar Mayring war durch Regiearbeiten bei NS-Propagandafilmen wie „Ein Mann will nach Deutschland“ oder „Patrioten“ einschlägig bekannt. […]
[…]so wirkt das menschlich; aber diese Menschlichkeit wird kolportiert, indem er vorher sagt: „Dafür opfere ich…auch euch“. Spricht er von seiner Vision, dann geschieht das mit weit geöffnetem Blick in einen imaginären Raum, Großaufnahme des Gesichts, Beleuchtung des Gesichts, so dass immer nur Emotionen beim Zuschauer hervorgerufen werden, aber niemals […]
[…]wäre die Durchführung des Massenmords in diesem Ausmaß kaum möglich gewesen. Der Propagandafilm schuf die mentalen Voraussetzungen dafür, dass normale Bürger zu Tätern oder zumindest zu gleichgültigen Zuschauern wurden. Die Geschichte und Wirkung des Holocaust ist untrennbar mit der Geschichte dieser Bilder verbunden. Wir müssen verstehen, dass Propaganda nicht nur […]
[…]guten und aufrichtigen deutschen Kultur harmonieren könne. Analyse des antisemitischen Propagandafilmes Jud Süß Zu Beginn wird allein durch Schnitt und Montage des Tons dem Publikum das Thema des Films nahe gebracht. Auf den Gesang eines Rabbiners, folgt eine Tonsequenz aus einem Volkslied und diese werden dann übereinander gemischt. Der auf […]
[…]der deutschen Industrie“, am folgenden Tag seine Zustimmung zum Beitritt der Unternehmer zur DAF. Die neue Organisationsstruktur der DAF im Frühjahr 1934 und das „Gesetz zur Ordnung der Nationalen Arbeit“ besiegelten die neuen Machtverhältnisse und Kompetenzregelungen. Die Deutsche Arbeitsfront wurde innerhalb der vier Säulen nach Branchen und Produktionssparten organisiert. In […]
[…]Marburg 2001. Kanzog, Klaus: „Staatspolitisch besonders wertvoll“. Ein Handbuch zu den Propagandafilmen des Dritten Reiches. Diskurs Film, München 1994. Mannes, Stefan: Antisemitismus im nationalsozialistischen Film – Jud Süß und Der ewige Jude, Berlin 2022. Moeller, Felix: Der Filmminister. Goebbels und der Film im Dritten Reich. Henschel Verlag, Berlin 1998. Rother, […]
[…]bislang bewährt hat. Demokratie heißt auch, dass die einzelne Stimme faktisch nichts zählt, dafür aber die Stimmen aller zusammen. Doch diese repräsentative Demokratie wird als allererstes negativ bewertet, wie alle Umfragen zeigen. „Meine Stimme wird nicht gehört“ oder ähnliches, auch in einem diffusen egobezogenen „wir/uns“, und Forderungen nach einem imperativen […]
[…]einer Botschaft, die Notwendigkeit der Konsistenz zwischen Form und Inhalt und das Bewusstsein dafür, dass Kommunikation Verantwortung ist, nicht nur Technik. Diese Lehren sind nicht auf Deutschland beschränkt. Aber sie sind in Deutschland besonders relevant, weil die Geschichte, aus der sie stammen, besonders schwer wiegt. Politische Kommunikation, die diese Geschichte […]
[…]bedeutet nicht, dass sie genutzt wird. Algorithmische Filterblase und Bestätigungsfehler sorgen dafür, dass Menschen überwiegend Inhalte sehen, die ihre bestehenden Überzeugungen bestätigen. Und die Geschwindigkeit, mit der Inhalte in sozialen Medien verbreitet werden, übersteigt bei weitem die Geschwindigkeit, mit der Faktenprüfung und Einordnung stattfinden können. Medienkompetenz als Gegenstrategie Wenn die […]
[…]Amadeu Antonio Stiftung, gegründet von Anetta Kahane, ist eines der wirksamsten Beispiele dafür, wie zivilgesellschaftliche Kommunikation gesellschaftliche Debatten verändern kann. Benannt nach Amadeu Antonio Kiowa, der 1990 in Eberswalde von Rechtsextremisten getötet wurde, hat die Stiftung es geschafft, das Thema rechte Gewalt in Deutschland dauerhaft auf der öffentlichen Agenda zu […]
Im Jahr 2024 startete das Projekt Shoah Stories mit kurzen Videos, die Holocaust-Education in die visuelle Sprache sozialer Medien übersetzen. Die Reaktionen waren gespalten. Die einen sahen darin einen überfälligen Schritt, die Erinnerung an den Holocaust in die Lebenswelt junger Menschen zu tragen. Die anderen sahen eine Trivialisierung, die das […]
[…]konfrontieren. Für die Berlinale war dieser Film ein Moment der tiefen Reflexion und ein Beweis dafür, dass das Festival weiterhin das wichtigste Forum für Filme bleibt, die sich den schmerzhaftesten Wahrheiten unserer Geschichte stellen. Who Killed Alex Odeh? / Jason Osder (Regie), William Lafi Youmans (Regie) / 82′ / […]
[…]neue, brennende Relevanz besitzen. Der Film zieht eine unsichtbare Linie von den Kämpfen im Südafrika des 20. Jahrhunderts zu den gegenwärtigen sozialen Spannungen weltweit. In einer Ära, in der politischer Diskurs oft durch Hass und die Unfähigkeit zum Kompromiss geprägt ist, wirkt Tutus Philosophie der radikalen Vergebung fast wie ein […]
[…]vorbei. Es ist eine notwendige Ergänzung zum politischen Diskurs unserer Zeit und ein Beweis dafür, dass das Kino immer dann am stärksten ist, wenn es sich ganz nah an das menschliche Empfinden heranwagt, auch wenn dieses Empfinden von Kälte und Einsamkeit geprägt ist. Margaritas schwerfälliger Gang am Ende des Films, […]
[…]die frühen, noch unvollkommenen Diffusionsmodelle des Jahres 2022. Menlibayeva hat sich bewusst dafür entschieden, jene technologische Stufe zu verwenden, die zeitgleich zu den Ereignissen existierte. Das Ergebnis ist eine körnige, oft glitschige Bildgewalt, die das Unfertige, das unterdrückte Wort und die unterbrochene Verbindung perfekt widerspiegelt. In der unteren Bildhälfte hingegen […]
[…]dann als Jagdflieger. Circa 20 Abschüsse hat er, der nie zur Infanterie wollte, erzielt. Dafür bekam der Jäger aus Bayern den höchsten Orden für Tapferkeit, den Pour le Mérite. Was Göring aus fliegerischer Perspektive vom Kriegsgeschehen am Boden mitbekommen haben dürfte, liest sich so: „Dort oben, in 1000, 2000, 3000 […]
[…]abzugleiten. Die Kunst wird hier als Werkzeug der Vitalität gezeigt – ein Beweis dafür, dass der Geist der kongolesischen Bevölkerung trotz dreier Jahrzehnte systematischer Zerstörung ungebrochen ist. Regisseur Elisé Sawasawa beweist mit seinem Langfilmdebüt ein erstaunliches Gespür für Rhythmus und Distanz. Trotz der emotionalen Schwere bleibt die Kamera oft statisch, […]
Regisseur des antisemitischen Propagandafilm „Jud Süß“ – angeklagt, freigesprochen, gestorben auf Capri. Die Geschichte des deutschen Films im zwanzigsten Jahrhundert ist untrennbar mit Namen verbunden, die sowohl künstlerische Genialität als auch moralisches Versagen verkörpern. Einer der am stärksten umstrittenen Akteure dieser Epoche wurde am 22. September 1899 in Berlin geboren […]
[…]In der kollektiven Erinnerung bleibt die verbrannte erde zurücklassen als ein Warnsignal dafür, wie Ideologie den nackten Überlebensinstinkt außer Kraft setzen kann. Die westfälische Geschichte und die Regionalhistorie anderer Bundesländer bieten zahlreiche Belege dafür, wie knapp Deutschland einer noch größeren materiellen Vernichtung entgangen ist. Heute erinnern die wenigen erhaltenen Monumente […]