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Kurze Geschichte des Antisemitismus – von Peter Schäfer // Antisemitismus. Eine deutsche Geschichte – von Peter Longerich

Relevanz: 100%      Geschrieben:23. Juli 2021

[…]zur Judenemanzipation diskutiert wurden. Die Agitation dagegen sei als Geburtsstunde des modernen Antisemitismus (oder zumindest des Frühantisemitismus) anzusehen. Seine enge Verflechtung mit der jungen deutschen Nationalbewegung machte ihn schon sehr früh für gebildete Schichten akzeptabel. Dies erhebt Longerich im Folgenden zum Leitmotiv seiner gesamten Darstellung von Entstehung, Ausbreitung und Ideologie […]

Antisemitismus als politische Strategie österreichischer Parteien in der Habsburgermonarchie

Relevanz: 53%      Geschrieben:23. März 2020

[…]passte sich schlussendlich besser an die Massen an als Schönerers rassistischer Antisemitismus. Der Antisemitismus blieb dabei jedoch ein opportunistisches Mittel. Die Taktik der Christlichsozialen war erfolgreich: Bei den letzten Reichstagswahlen vor dem Ersten Weltkrieg gewannen die Partei in Cisleithanien 37 Prozent der Stimmen. Nach dem Ersten Weltkrieg wurden sie zur […]

Sekundärer Antisemitismus

Relevanz: 52%      Geschrieben:21. Mai 2007

[…]äußerte sich primär – aber nicht ausschließlich – in Deutschland als sog. „sekundärer Antisemitismus“, als Antisemitismus nach Auschwitz oder als Antisemitismus nicht trotz, sondern wegen Auschwitz. Dabei beginne ich mit einem historischen Streifzug der, sowohl in West- wie in Ostdeutschland, anhand einiger antisemitischer Skandale den Wandel des primären zum sekundären […]

Neue Gesamtdarstellungen zur Geschichte des Antisemitismus

Relevanz: 52%      Geschrieben:15. Dezember 2007

[…]Depression“, die Agitation Stoeckers, „Berliner Bewegung“, studentischer Antisemitismus, die zweite Antisemitismuswelle Anfang der 1890er Jahre mit den mäßig erfolgreichen Antisemitenparteien, die Abwanderung in Interessenverbände und in diverse völkische Reformbewegungen und schließlich die Radikalisierung im Ersten Weltkrieg. Das alles ist in älteren Überblicksdarstellungen bereits gesagt worden. Auch im Bereich der kulturgeschichtlichen […]

Nazis und der Nahe Osten. Wie der islamische Antisemitismus entstand – von Matthias Küntzel

Relevanz: 51%      Geschrieben:2. Juni 2022

[…]Sciences Frankfurt. Dieses Schimpfwort ist kein sprachliches Stilmittel, sondern Ausdruck von Antisemitismus. Ein Antisemitismus, der laut dem Focus vom Mai 2021 bereits die Dimension eines „Pulverfasses“ hat.  Der Politikwissenschaftler Matthias Küntzel hat sich mit dem muslimischen Antisemitismus beschäftigt, der fast komplett aus dem öffentlichen und wissenschaftlichen Diskurs ausgeblendet wird. In seinem […]

Nationaler Antisemitismus im literarischen Realismus – von Thorbjörn Ferber

Relevanz: 51%      Geschrieben:4. Dezember 2016

[…]zur Forschungsgeschichte, in: Text + Kritik 180 (2008), S. 115-124; Mona Körte, Literarischer Antisemitismus, in: Wolfgang Benz (Hg.), Handbuch des Antisemitismus, Bd.3, Berlin 2010, S. 195-200; Jan Süselbeck, Tertium non datur. Gustav Freytags „Soll und Haben“, Wilhelm Raabes „Hungepastor“ und das Problem des literarischen Antisemitismus – eine Diskussion im Wandel, […]

Kritik des Antisemitismus in der DDR

Relevanz: 50%      Geschrieben:20. September 2006

[…]alt waren.[57] Im Jahre 1976 wurden noch 710 in der DDR gezählt.[58] Bei der Beurteilung des Antisemitismus in der DDR, muss von einem Antisemitismus ausgegangen werden, der gleichsam ohne Juden auskommt. Die Lage der Juden und der Jüdischen Gemeinden wurde weitgehend bestimmt durch Maßnahmen der alles beherrschenden SED. Noch im […]

Antisemitismus

Relevanz: 50%      Geschrieben:14. September 2004

[…]1979. Sammons, Jeffrey L.: Die Protokolle der Weisen von Zion. Die Grundlage des modernen Antisemitismus – eine Fälschung. Göttingen 1998. Simmel, Ernst: Antisemitismus. ( Fischer Wissenschaft). Frankfurt/M 2001. Stern, Frank: Im Anfang war Auschwitz. Antisemitismus und Philosemitismus im deutschen Nachkrieg. Gerlingen 1991. Von Braun, Christina / Ludger Heid (Hrsg.): Der […]

Handbuch des Antisemitismus – von Wolfgang Benz

Relevanz: 50%      Geschrieben:2. September 2012

[…]Rückblickend gesehen lag „gerade in seiner Unbestimmtheit zunächst die Stärke des Begriffs ‚Antisemitismus’ und damit seine politische Funktion. ‚Antisemitismus’ (in Frankreich und Deutschem Kaiserreich – Anmerkung des Rezensenten), soviel stand für die verschiedenen Anhängergruppen wie für die Gegner fest, meinte Feindschaft gegenüber Juden und Judentum, und zwar in einem von […]

Antisemitismus in der Debatte: Russische Geschichtsklitterer, polnische Leichenfledderer

Relevanz: 50%      Geschrieben:23. Januar 2020

[…]manchen noch zu viele, etwa dem Ex-Priester Jacek Międlar (*1989), der in Buch und Blog kruden Antisemitismus verbreitet: Broschüre „Der Anteil von Juden an der Judenvernichtung“, T-Shirts mit dem Aufdruck „Ich entschuldige mich nicht für Jedwabne“ (Bild) etc. Międlar ist ein Wirrkopf, der selbst der rechts-konservativen Regierungspartei PiS auf die […]

Rumänischer und deutscher Antisemitismus gegen die Juden in Rumänien

Relevanz: 50%      Geschrieben:10. Dezember 2004

[…]Der rumänische Antisemitismus war nicht und wurde nicht rassisch, sondern er blieb „Radau-Antisemitismus Jugendlicher, rhetorischer Antisemitismus nationalistisch-konservativer Politiker, bürokratisch-schikanöser Antisemitismus der Verwaltung, wirtschaftlich motivierter, aber nicht weiter auffallender Antisemitismus der ländlichen Bevölkerung“.[59] Und der rumänische Antisemitismus sah einfach keinen Sinn darin, Millionen Juden umzubringen. Die „Lösung der Judenfrage“, wie sie […]

Deutschlands Prophet. Paul de Lagarde und die Ursprünge des modernen Antisemitismus – von Ulrich Sieg

Relevanz: 50%      Geschrieben:3. Oktober 2007

[…]Weltbild. Obwohl Sieg im Untertitel seiner Studie von den „Ursprüngen des modernen Antisemitismus“ spricht und diesem Thema mehrere Kapitel widmet, fehlt in seiner Darstellung eine präzise Funktionsbestimmung des Antisemitismus. Der Autor setzt sich zwar intensiv mit Lagardes judenfeindlichen Tiraden auseinander, doch gewinnt der Leser dabei den Gesamteindruck, die Juden seien […]

Christlicher Antisemitismus im deutschen Kaiserreich – von Imke Scheib

Relevanz: 50%      Geschrieben:11. März 2022

[…]Dogmen keine Rücksicht mehr nahm, von rechts überholt. Durch die Behandlung sowohl des Antisemitismus als auch des Anti-Antisemitismus gelingt es Imke Scheib, die Handlungsspielräume von Stoecker und seinen Gegnern sichtbar zu machen. Zu kritisieren bleibt, dass sich die Autorin allein auf die Verhältnisse in Berlin konzentriert, wodurch ihr die Verlagerung […]

Antisemitismus in Jugoslawien und Kroatien bis 1941

Relevanz: 50%      Geschrieben:15. August 2006

[…]19. vijeka, Zagreb 1939. Holm Sundhaussen: Das „Wiedererwachen der Geschichte“ und die Juden. Antisemitismus im ehemaligen Jugoslawien, in: Juden und Antisemitismus im östlichen Europa, hg. v. Mariana Hausleitner und Monika Katz, Berlin 1995. Melita Švob: Židovi u Hrvatskoj, Zagreb 1997. Anmerkungen [1] Gavro Schwarz, Povijest zagrebačke židovske općine od osnutka […]

Wagners Antisemitismus – von Dieter David Scholz

Relevanz: 50%      Geschrieben:25. Juni 2013

[…]der Historie unterstellt. Eine eigene differenzierte Betrachtungsweise des Wagnerischen Antisemitismus spricht Scholz ihnen ab. Hartmut Zelinskys These eines Wagnerischen Rassenantisemitismus entschärft Scholz mit der Argumentation, dass es Wagner lediglich um die christliche Ethik ging und nicht um Gobineaus Rassentheorie. In der Folge bedeutet die christliche Ethik ein Leben nach dem […]

Gesellschaftliche Konfliktfelder und die Entstehung des Antisemitismus. Das deutsche Kaiserreich und das liberale Italien im Vergleich – von Ulrich Wyrwa

Relevanz: 50%      Geschrieben:30. April 2016

[…]kein fundamental neues aber ein differenzierteres Bild von Entstehung und Verbreitung des modernen Antisemitismus in beiden Ländern. Der Antisemitismus setzte sich nicht im Konsens, sondern im gesellschaftlichen Konflikt durch. Er wurde in bestimmten Konstellationen von konkreten Akteuren lanciert, um gegen – aus ihrer Sicht – verwerfliche Modernisierungsprozesse aufzubegehren. Die von […]

Antisemitismus und politische Gewalt an der Berliner Friedrich-Wilhelms-Universität 1918–1933

Relevanz: 49%      Geschrieben:19. Januar 2010

[…]Bsp.: Miriam Rürup, Jüdische Studentenverbindungen im Kaiserreich. Organisationen zur Abwehr des Antisemitismus auf ‚studentische Art’, in: Jahrbuch für Antisemitismusforschung 10/2001, S. 113 – 137; Norbert Kampe, The Friedrich-Wilhelms-Universität: A case study on the students’ „Jewish question“, in: Leo Baeck Institute Yearbook 32/1987, S. 43-101. [4] Arbeitsgruppe „Die Berliner Universität und […]

Neuer Antisemitismus? Spurensuche in den Abgründen einer politischen Kampagne – von Karin Wetterau

Relevanz: 49%      Geschrieben:9. April 2021

[…]Kritik von Klaus Theweleit gefallen lassen musste. Denn, wie Wetterau ausführt, das erste „Antisemitismus“-Seminar nach 1945 wurde im Umfeld des SDS Anfang der 1960er Jahre organisiert. Autor: Matthias Reichelt   Karin Wetterau: Neuer Antisemitismus? Spurensuche in den Abgründen einer politischen Kampagne, Vorwort von Wolfgang Benz, Bielefeld: Aisthesis Einwürfe 2020, 18 […]

Sammelrezension: Antisemitismus

Relevanz: 49%      Geschrieben:7. November 2004

[…]2000, 251 Seiten, ISBN 3-8257-0149-2. Wolfgang Benz: Bilder vom Juden. Studien zum alltäglichen Antisemitismus (= Beck’sche Reihe; 1449). C.H.Beck, München 2001, 159 Seiten, ISBN 3-406-47575-2. Antisemitismus bedeutet Judenfeindschaft. Das „Gefühl“ ist uralt, hat viele Facetten und speist sich seit Jahrhunderten aus den unterschiedlichsten Quellen. Einen fundierten Überblick über die Dimensionen […]

Antiliberalismus und Antisemitismus − von Henning Albrecht

Relevanz: 49%      Geschrieben:31. Juli 2011

[…]Er lässt aber keinerlei Zweifel daran aufkommen, dass die Grundlegung des rassistischen Antisemitismus im Deutschen Kaiserreich hier vorgenommen wurde. Autor: Uwe Ullrich Henning Albrecht: Antiliberalismus und Antisemitismus. Hermann Wagener und die preußischen Sozialkonservativen 1855-1873. (= Otto-von-Bismarck-Stiftung: Wissenschaftliche Reihe, Bd. 12. Zugl.: Gekürzte Fassung von Hamburg, Univ., Diss., 2007). Verlag Ferdinand […]

Warum der Antisemitismus uns alle bedroht. Wie neue Medien alte Verschwörungsmythen befeuern – von Michael Blume

Relevanz: 49%      Geschrieben:18. Februar 2021

[…]auf die Schoah und die Verantwortung für den Massenmord in deutschem Namen. Fast immer wird daher Antisemitismus  mit „Judenhass“ synonym verwendet. So gesehen würde der Antisemitismus doch wohl eher jüdische Menschen bedrohen. Der evangelische Religionswissenschaftler Blume greift weiter. Zunächst definiert er „Semitismus“. Der Begriff wird auf Noahs Sohn Sem zurückgeführt, […]

Neue Publikation zum Thema Antisemitismus der Bundeszentrale für politische Bildung

Relevanz: 49%      Geschrieben:1. Juli 2020

[…]einen deutlichen Anstieg antisemitischer Straftaten. Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es, um Antisemitismus vor dem Hintergrund eines rechtspopulistischen „Grundrauschens“ in der Gesellschaft etwas entgegenzusetzen? Bei der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit gilt es, gruppenbezogene Zuschreibungen zu hinterfragen und zu verdeutlichen, dass antisemitische Weltbilder unabhängig vom Verhalten der Jüdinnen und Juden konstruiert werden. Für den gesellschaftlichen […]

Antisemitismus im nationalsozialistischen Film: Jud Süß und Der ewige Jude – von Stefan Mannes

Relevanz: 49%      Geschrieben:16. Januar 2022

[…]unvermittelt in das zentrale Thema ein und folgt dem roten Faden konsequent. Allerdings punktet „Antisemitismus im nationalsozialistischen Film“ mit einer klaren Gliederung und einer Sprache, die die teils schwere Kost leichter genießbar macht. Ein Abkürzungs- und Personenverzeichnis sind bei historischen Fachbüchern ebenso gern gesehene, wie unverzichtbare Bestandteile, wie ausführliche Literatur- […]

Drei Sammelbände zu Luthers „Judenschriften“ und ihrer Langzeitwirkungen in Kirche, konfessionellen Milieus und Gesellschaft

Relevanz: 2%      Geschrieben:9. April 2018

[…]einige zum Teil einander widersprechende Beiträge des Bandes „Protestantismus, Antijudaismus, Antisemitismus“ anstimmen – gibt es aus der Perspektive der Antisemitismusforschung aber keine Berechtigung. Autor: Thomas Gräfe   Literatur Harry Oelke/ Wolfgang Kraus u.a. (Hg.), Martin Luthers „Judenschriften“. Die Rezeption im 19. und 20. Jahrhundert, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2016. Dorothea Wendenbourg/ […]

„Ein Ungeheuer, das wenigstens theoretisch besiegt sein muß“. Pioniere der Antisemitismusforschung in Deutschland – von Franziska Krah

Relevanz: 1%      Geschrieben:3. November 2020

[…]nicht als Naturgesetz annehmen, da es zumindest vor 1918 ein breites Meinungsspektrum zwischen Antisemitismus und Anti-Antisemitismus gab. Damit ist zugleich der wichtigste Unterschied zur heutigen Antisemitismusforschung angesprochen. Sie kann durch empirische Meinungsforschung auch schicht-, alters- und geschlechtsspezifische Sozialisationsprozesse und das Dunkelfeld der Zwischenpositionen erfassen, während die älteren Theorien einen statischen […]

1938. Gewalt und Gleichgültigkeit

Relevanz: 1%      Geschrieben:10. Mai 2009

[…]Abgeordnete. Unter der Herrschaft des autoritären Marschall Jósef Piłsudski war der polnische Antisemitismus lange stagniert. Ungeachtet des gesellschaftlichen Antisemitismus wurde an der formalen Gleichberechtigung festgehalten. Es gab zwar immer wieder gewalttätige Übergriffe, doch die polnischen Juden ihrerseits waren ebenso bereit ihre Rechte zu verteidigen. Ihre schiere Masse (1931: 3,1 Millionen, […]

Warum die Deutschen? Warum die Juden? – von Götz Aly

Relevanz: 1%      Geschrieben:5. Februar 2012

[…]Osteuropas beneiden sollen? Ohne Zweifel, Sozialneid war und ist eine wichtige Ursache für Antisemitismus. Auch hat die Antisemitismusforschung, mit Ausnahme des volkskundlichen Ansatzes in der Nachfolge von Utz Jeggle5, mentalitätsgeschichtliche Aspekte gegenüber der Politik- und Ideengeschichte vernachlässigt. Alys Sozialneidthese ist aber wegen ihres monokausalen Anspruchs und ihrer völkerpsychologischen Fundierung kein […]

Europa gegen die Juden 1880-1945 – von Götz Aly

Relevanz: 1%      Geschrieben:15. November 2018

[…]zu, wo der moderne Antisemitismus dennoch eher entstand als in Deutschland. In Spanien kam der Antisemitismus sogar ganz ohne Juden aus. Vgl. Manfred Böcker, Antisemitismus ohne Juden. Die Zweite Republik, die antirepublikanische Rechte und die Juden. Spanien 1931 bis 1936, Frankfurt a.M. 2000. [5]Götz Aly, Hitlers Volksstaat. Raub, Rassenkrieg und […]

„Hitlers willige Vollstrecker“ und die Goldhagen-Debatte in Deutschland

Relevanz: 1%      Geschrieben:3. Oktober 2008

[…]der deutschen Kulturgeschichte. Ein Teil des Buches befasst sich mit der historischen Genese des Antisemitismus in Deutschland. Goldhagen weist dabei nach, dass Antisemitismus wichtigstes Bindemittel der deutschen Nationwerdung war. Der „Jude“ bzw. das „Jüdische“ stellten die völlige Negation des Deutschen dar. Dabei geht er nicht „nur“ auf die bekannten antisemitischen […]

Die Antisemitismustheorie der Frankfurter Schule

Relevanz: 1%      Geschrieben:10. Dezember 2011

[…]besondere Erscheinung des Umschlags der zivilisatorischen Aufklärung in die Barbarei, der sich im Antisemitismus verwirklicht hat. Nur mit dem Begriff des Antisemitismus als innerer Logik der bürgerlichen Gesellschaft kann die Shoa als Resultat eines allumfassenden gesellschaftlichen Wahns verstanden werden. Weder vom ökonomischen Profit, noch vom politisch-strategischem Nutzen geleitet, wird der […]

Houston Stewart Chamberlain. Wagners Schwiegersohn, Hitlers Vordenker – von Udo Bermbach

Relevanz: 1%      Geschrieben:27. April 2017

[…]Sozialisation entgegenkam. Vgl. Peter E. Becker, Sozialdarwinismus, Rassismus, Antisemitismus und völkischer Gedanke. Wege ins Dritte Reich, Teil II, Stuttgart 1990, S. 176-228; Annegret Kiefer, Das Problem einer „jüdischen Rasse“. Eine Diskussion zwischen Wissenschaft und Ideologie 1870-1930, Frankfurt a.M. 1991, S. 113-121; Veronika Lipphardt, Biologie der Juden. Jüdische Wissenschaftler über „Rasse“ […]

Die Geschichte des Schlachters – von Helmut Walser Smith

Relevanz: 1%      Geschrieben:20. Dezember 2009

[…]ein amerikanischer Historiker, zeichnet in seinem Buch Die Geschichte des Schlachters. Mord und Antisemitismus in einer deutschen Kleinstadt. diese Tragödie nach und vermittelt nicht nur einen plastischen Einblick in den deutschen Antisemitismus vor der Nazizeit, sondern er lässt den Leser bzw. die Leserin auch vor dem Gedanken erschaudern, wie leicht […]

Geschichte und Ende der Juden in Serbien

Relevanz: 1%      Geschrieben:2. November 2004

[…]auch wenn es keinen einzigen Juden mehr in Serbien gäbe, könnte dort sehr wohl Antisemitismus auftreten. Antisemitismus kommt sehr gut ohne Juden aus – je weniger Juden es gibt, die die hirnverbrannten Behauptungen der Antisemiten durch gelebte Mitbürgerlichkeit widerlegen könnten, desto besser! Nach diesem Prinzip verfährt etwa der kroatische Antisemitismus, […]

Berliner Antisemitismusstreit 1879-1881: Geistige Grundlage für den Nationalsozialismus

Relevanz: 1%      Geschrieben:6. Mai 2017

[…]bildete. Was 1933 geschehen sollte, war somit kein Zufall sondern das Resultat eines gewachsenen Antisemitismus. Es ist wichtig, dass wir uns dies auch heute vergegenwärtigen, denn der Antisemitismus ist im Begriff wieder zurückzukehren. Dies gilt es -auch durch den Rückblick auf die Geschichte- zu verhindern.   Autor: Stefan Loubichi, Wirtschaftswissenschaftler […]

Die Diskussion um das Karl-Lueger-Denkmal in Wien

Relevanz: 1%      Geschrieben:10. Januar 2010

[…]Thomas Bernhard in vielen seiner Werke mit literarisch einzigartigem Furor hingewiesen. Luegers Antisemitismus besaß deutlich eliminatorische Züge Karl Luegers Antisemitismus, selbst wenn er nur funktional und nicht „doktrinär rassistisch“ gewesen sein sollte, wie einige entschuldigend und verharmlosend anführen, besaß jedoch deutlich eliminatorische Züge. Sowohl Kershaw als auch Brigitte Hamann in […]

Interview mit Ernst Piper zu seinem Buch über Alfred Rosenberg

Relevanz: 0%      Geschrieben:12. Februar 2006

[…]Rolle. Anders war die Lage der Juden in Österreich, und von dort brachte Hitler seinen Antisemitismus mit.“ Das schrieb Frank, als er im Angesicht des Galgens plötzlich seine Liebe zum Katholizismus entdeckte. Richtig ist, dass in Österreich der Antisemitismus besonders virulent war. Dort bestand eine andere Situation. In Wien, der Stadt, die […]

Die Angst vor dem Frieden – von Moshe Zimmermann

Relevanz: 0%      Geschrieben:29. Juli 2010

[…]für Evidenzen liefert Zimmermann da eigentlich, wenn er argumentiert, Israel tut alles, um den Antisemitismus am Leben zu halten. Denn er ist der Garant, dass es keinen Frieden gibt. Hier fehlt die Reflexion, denn Antisemitismus bestand schon vor der Staatsgründung Israels und besteht unabhängig vom Staat Israel. Zu vermuten, dass […]

Die Sprache der Judenfeindschaft im 21. Jahrhundert – von Monika Schwarz-Friesel u. a.

Relevanz: 0%      Geschrieben:25. September 2014

[…]hat. Typischerweise verwahren sich die Schreiber aus der politischen Mitte präventiv gegen den Antisemitismusvorwurf, projizieren dann aber klassische Stereotype und Feindbilder des Antisemitismus auf Israel und die Israelis. Der Anti-Israelismus unternimmt eine einseitige Deutung des Nahostkonflikts, stellt die Israelis als Tätervolk (oder gar als „neue Nazis“ und „Gefahr für den […]

Die deutsche Nachkriegsgesellschaft und der Holocaust

Relevanz: 0%      Geschrieben:5. Oktober 2004

[…]Geschichtslüge und historische Wahrheit, Berlin 1996 Bergmann, Werner/Erb, Rainer (Hg.): Antisemitismus in der politischen Kultur nach 1945. Opladen 1990 Bergmann, Werner: Antisemitismus in öffentlichen Konflikten. Kollektives Lernen in der politischen Kultur der Bundesrepublik 1949-1989, Frankfurt am Main/New York 1997. Benz, Wolfgang: Zwischen Hitler und Adenauer. Studien zur deutschen Nachkriegsgesellschaft, Frankfurt/Main […]

Walther Rathenau (1867-1922): Person und Wirken – 100 Jahre nach dem Attentat

Relevanz: 0%      Geschrieben:3. Juni 2022

[…]genannten – eher allgemein gebräuchlichen – Gründen (oft wird auch bei ihm zuerst Antisemitismus unterstellt), könnte noch ein ganz anderes „Motivbündel“ hinzugetreten sein, dann nämlich, wenn es zutrifft, dass Kern eine homoerotische Zuneigung für Rathenau empfunden haben soll. Diese psychoanalytische Deutung einer möglicherweise unterdrückten Homosexualität wird in der einschlägigen Literatur […]

Otto von Bismarck: Der weiße Revolutionär?

Relevanz: 0%      Geschrieben:9. April 2021

[…]in Stoeckers Tagen und wieder, auf noch tieferer Stufe, in den neunziger Jahren. (…) Auch der Antisemitismus, an sich eine viel ältere menschliche Unart, wurde jetzt in der Form falscher Wissenschaftlichkeit geboten, als Lehre vom Wert und Unwert menschlicher Rassen, … die von deutschen Bildungsphilistern übernommen wurde. Seine Bequemlichkeit und […]

Was war deutsches Judentum? 1870-1933 – von Christina von Braun

Relevanz: 0%      Geschrieben:17. November 2017

[…]staatsnah zu sein. Beides erwies sich für die Juden als ungünstig. Gab es einen durch den Antisemitismus erzwungenen Rückzug in eine jüdische Parallelkultur? Die Herausbildung eines spezifisch jüdischen Vereinswesens ist auch, aber keinesfalls ausschließlich, auf den Antisemitismus zurückzuführen. Der Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens konstituierte sich nicht nur als Abwehrorganisation, […]

Umgeben von Hass und Mitgefühl. Jüdische Autonomie in Polen nach der Shoah 1945-1949 und die Hintergründe ihres Scheiterns

Relevanz: 0%      Geschrieben:7. Dezember 2016

[…]Gerechtigkeit, dass der wiederentdeckte polnische Nationalismus keine Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus duldet und die Judenfeindschaft eher wieder angestachelt wird. Nicht umsonst arbeitet die polnische Antidiffamierungsliga gegen Publizisten wie Jan Gross. Eine wie von Berger für möglich gehaltene Katharsis der polnischen Bevölkerung ist nicht sichtbar. Bergers Buch ist ein wichtiger Beitrag, […]

Scham und Schamabwehr als Thema für die Schule

Relevanz: 0%      Geschrieben:17. Juni 2005

[…]Schwendemann & Stephan Marks (Hg.). Aus der Geschichte lernen? – Nationalsozialismus und Antisemitismus als Unterrichtsthema. Bd. 1: Grundsätzliche Überlegungen. Münster: LIT-Verlag, S. 43-171. Wagensommer, Georg (2003b). ‚Antisemitismus wegen Auschwitz’ – Vortrag anlässlich der Preisverleihung der EFH. In: Wilhelm Schwendemann & Stephan Marks (Hg.). Aus der Geschichte lernen? – Nationalsozialismus und […]

Volk mit Seelenschaden – Vom deutschen Hass auf Juden und Kommunisten

Relevanz: 0%      Geschrieben:14. Juli 2014

[…]da geschlossen worden, meinte später Hermann Greive in seiner „Geschichte des modernen Antisemitismus in Deutschland“. Am „wenigsten nachvollziehbar“ war für den Professor für Judaistik am Martin-Buber-Institut in Köln der Fall des Staatssekretärs Hans Globke, der seinen Kommentar zu Hitlers Rassegesetzen später selbst als „entsetzlich und abstoßend“ empfunden habe. „Ein Fall […]

BilderLast. Franken im Nationalsozialismus

Relevanz: 0%      Geschrieben:3. Oktober 2008

[…]Die Mischung aus einem protestantischen Nationalbewußtsein und einem stärker ausgeprägten Antisemitismus machte diese Region zur “wohl extremsten Hochburg im damaligen Deutschen Reich.” Franken galt als „Hochburg des Antisemitismus im damaligen Deutschen Reich“. Die Wahlergebnisse der NSDAP „sackten“ selbst in den „ungünstigen“ Phasen „in Nürnberg nie unter 10%, in der Nachbarstadt […]

Ein Jude als Exempel – von Jacques Chessex

Relevanz: 0%      Geschrieben:13. Juni 2010

[…]Schweiz – Zweiter Weltkrieg (UEK) 2002 in ihrem Schlussbericht fest: „Der schweizerische Antisemitismus war kulturell, sozial und politisch begründet und knüpfte an Formen christlicher Judenfeindschaft an.“ Ein tiefgehender dichter Roman mit unmissverständlich hörbar harten Worten, die nichts, aber auch gar nichts beschönigen, die das brutale und grausame Bild des Antisemitismus […]

Die Dramaturgie von Merchant-Inszenierungen in der Weimarer Republik

Relevanz: 0%      Geschrieben:6. Juni 2005

[…]den Wechsel des politischen Systems, obwohl der Humanitätsgedanke das Feld zunehmend dem Antisemitismus überließ. Schon 1905, dem Zeitpunkt der ersten Kaufmann-Inszenierung Reinhardts, wurde die Diskrepanz zwischen Utopie und Wirklichkeit aufgeworfen. Die Kritik an der Realitätsferne und Unzeitigkeit begleitete das Konzept von Anfang an. 1905 verwies ein Rezensent auf Pogrome in […]

Der Kaufmann von Stuttgart – Wieder ein Missgriff auf Kosten des „Jud Süß“

Relevanz: 0%      Geschrieben:28. Juli 2013

[…]Juden aus der Welt zu schaffen. Glaubt Sobol, mit solchen Erfindungen das Problem des deutschen Antisemitismus angemessen zu beschreiben? Auch die einzige Frau, mit der Süß ein halbes Jahr gut, man kann sagen, glücklich zusammen gelebt hat, die Luciana Fischer, wird von Sobol verunstaltet. Aus der gebildeten, tüchtigen Tochter eines […]

Widerstand 1933-1945

Relevanz: 0%      Geschrieben:24. Dezember 2004

[…]im Saarland 1935-1945, Verlag Dietz, Bonn 1991. Oschlies, Wolf: Bulgarien – Land ohne Antisemitismus, Erlangen 1976. Petry, Christian: Studenten aufs Schafott. Die weiße Rose und ihr Scheitern, Piper Verlag, München 1968. Schmädeke, Jürgen / Peter Steinbach (Hrsg.): Der Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Die deutsche Gesellschaft und der Widerstand gegen Hitler, […]

Die Walser-Bubis-Kontroverse

Relevanz: 0%      Geschrieben:5. Oktober 2004

[…]lag für einige Kritiker in der Debatte eine Verschiebung der Diskursgrenzen in Bezug auf den Antisemitismus vor. So erfolgte z.B. keine politisch-mediale Sanktionierung von Augsteins Äußerungen. Es blieb meistens Bubis selbst überlassen, den Antisemitismus zu thematisieren, wofür er sich wiederum den Vorwurf des Gewissenswartes gefallen lassen musste. Weiterhin wurde ein […]

Die „Kristallnacht“-Lüge

Relevanz: 0%      Geschrieben:26. Oktober 2004

[…]faschistischer Rassenpolitik”. Hrsg. Max Oppenheimer (u.a.). Als die Synagogen brannten: Antisemitismus und Rassismus gestern und heute. Köln, 19883. 15-35. 15.   Anmerkungen [1] Stuckmann, Horst. „’Reichskristallnacht’ – Beispiel faschistischer Rassenpolitik”. Hrsg. Max Oppenheimer (u.a.). Als die Synagogen brannten: Antisemitismus und Rassismus gestern und heute. Köln, 19883. 15-35. 15. [2] Barkai, […]

Jüdisches Exil in Griechenland und Zypern 1936–1941

Relevanz: 0%      Geschrieben:29. Oktober 2004

[…]Hagen: „Griechenland: Das bestrittene Phänomen“, in: Vorurteile und Rassenhass. Antisemitismus in den faschistischen Bewegungen Europas, hrsg. v. H. Graml u.a., Berlin 2001 Gaitanides, Hans: „Neues Griechenland“, Berlin 1940 Lacina, Evelyn: Emigration 1933-1945, Stuttgart 1982 Neumark, Fritz: „Flucht am Bosporus“, Frankfurt 1980 Spengler-Axiopoulos, Barbara: „`Wenn ihr den Juden helft, kämpft ihr […]

Der ewige Sündenbock – von Tilman Tarach (1)

Relevanz: 0%      Geschrieben:28. August 2010

[…]dem Wahren Israel.“. Politisch-strategische Haltungen und ein christlich-europäischer Antisemitismus gepaart mit einem starken Antizionismus sprechen gegen einen Staat Israel. Ein Antisemitismus, der sich mit Ritualmordlegenden, der Beschimpfung von Juden als Affen und Schweine im arabischen Fernsehen, finanziert und ausgestrahlt über amerikanische und europäische mit EU-Mitteln finanzierte Sender, zeigt.   Die […]

Die NPD in den 1960ern – Geschichte und Ideologie

Relevanz: 0%      Geschrieben:27. März 2006

[…]Vgl. Politisches Lexikon, Stichwort „Judentum“. [65] Vgl. Politisches Lexikon, Stichwort „Antisemitismus“. [66] Vgl. ebd., Stichwort „Endlösung der Judenfrage“. [67] Vgl. ebd., Stichwort „Judentum“. [68] Vgl. ebd., Stichwort „Antisemitismus“. [69] Vgl. ebd., Stichwort „Endlösung der Judenfrage“. [70] Vgl. ebd., Stichwort „Genocidium“. [71] Vgl. Politisches Lexikon, Stichwort „Nationalsozialismus“. [72] Vgl. ebd., Stichwort […]

Da steht mein Haus – von Hans Keilson

Relevanz: 0%      Geschrieben:2. Juni 2011

[…]spüren sie nicht das schwül warme Wetter und die bereits heranziehenden kräftigen Gewitter des Antisemitismus. Schließlich sind sie Deutsche und gehören dazu. Der Vater hat im Ersten Weltkrieg an der Front gekämpft, die Eltern betreiben ein gut gehendes Textilgeschäft, Festtagswünsche der Bewohner Bad Freienwaldes zu den jüdischen Feiertagen. Es brodelt […]

Propaganda im Film des Dritten Reiches

Relevanz: 0%      Geschrieben:2. November 2004

[…]den Platz der Männer in der Heimat einnehmen“ (O-Ton NS-Wochenschau).   Antisemitismus Obwohl der Antisemitismus ein Kernbestandteil der nationalsozialistischen Ideologie war, dauerte es bis zum Kriegsbeginn, bis ausgesprochen antisemitische Langfilme gemacht wurden: Die Spielfilme „Leinen aus Irland“, „Jud Süß“ und „Die Rothschilds“ sowie der sich als Dokumentar- und Wissenschaftsfilm gebende […]

Klassenbild mit Walter Benjamin – von Momme Brodersen

Relevanz: 0%      Geschrieben:14. Februar 2013

[…]Außenministers Walter Rathenau münden. Ein Geflecht von einer kraftlosen Demokratie und Antisemitismus begünstigt den Aufstieg der NSDAP. Für die deutschen Juden wird das Ende von Weimar ihr letztes Kapitel. Ab dem 30. Januar 1933 ist der deutsche Weg von terrormäßiger Ausgrenzung und Verbrechen gezeichnet. Der staatlich verordnete und gesellschaftlich getragene […]

Julius Streicher und „Der Stürmer“ 1923-1945 – von Daniel Roos

Relevanz: 0%      Geschrieben:25. September 2014

[…]der ein deutliches Licht auf Streichers projektives Ausleben von tabuisierten Sexualfantasien im Antisemitismus wirft. Roos weist zwar darauf hin, unternimmt aber keine psychologische Ausdeutung. Mit vielen Zitaten und Abbildungen verdeutlicht der Autor die Entwicklung und die Agitationsmethoden des „Stürmer“, der schon früh einen besonders radikalen Weltanschauungsantisemitismus mit den Mitteln von […]

Die katholische Kirche und der Holocaust – von Daniel Jonah Goldhagen

Relevanz: 0%      Geschrieben:8. November 2008

[…](S. 107) gilt für Goldhagen als Bindeglied zwischen kirchlichem Antijudaismus und rassischem Antisemitismus. Das Naziblatt „Stürmer“ lobte das katholische Periodikum gar als „Vorbild“. Die Nazis erfreute darüber hinaus der rassistische Antisemitismus der Jesuiten. Denn nur wer fünf Generationen ohne „jüdischen Einfluss“ nachweisen konnte wurde in die Gesellschaft Jesu aufgenommen. Doch […]

Die Gestapo nach 1945 – von Klaus-Michael Mallmann u. a.

Relevanz: 0%      Geschrieben:13. September 2009

[…]Generation. Über Auschwitz aber wächst kein Gras, noch nicht einmal in 100 Generationen“. Antisemitismustransformation Eine freiheitliche Demokratie aufgebaut durch die Täter der Shoah, die den Nationalsozialismus des Dritten Reiches nicht überwindet und den Antisemitismus auch in das neue System transformiert. Eine Transformation, die sich zum einen mit den 68er Linken […]

Ausgrenzende politische Ideologien. Akteure, Organisationen und Programmatiken – von David Bordiehn/ Chgristian Köhler/ Stefan Noack/ Susanne Wein

Relevanz: 0%      Geschrieben:3. November 2020

[…]Spielraum für Assimilation und Emanzipation ließ. Doch die Verbindung von Nationalismus und Antisemitismus war ein historische Möglichkeit, aber keine strukturelle Notwendigkeit. Das zeigt Ulrich Wyrwa an der führenden Teilhabe von Juden an nationalistischen Bewegungen und Diskursen in Deutschland zwischen 1858 und 1878. Der Bedeutungswandel des Nationalismus im frühen Kaiserreich scheint […]

Holocaust im Unterricht an einem Budapester Gymnasium

Relevanz: 0%      Geschrieben:26. Oktober 2004

[…]werden extra behandelt. Danach beschäftigen wir uns mit den Etappen des rassistischen Antisemitismus von der Entrechtung bis zur Ermordung, mit besonderer Berücksichtigung der „Wannseekonferenz“. Bei der Behandlung der Judenvernichtung haben wir auch nicht als Ziel, die Jugendlichen durch Photos von Leichenhaufen zu schockieren, sondern wir suchen die Antwort auf das […]

„Jud Süß“ und „Der Ewige Jude“

Relevanz: 0%      Geschrieben:26. Oktober 2004

[…]Sie bedienten sich beide aller antisemitischen Stereotypen, die in der Geschichte des Antisemitismus greifbar waren. Das reichte von dem Vorwurf der religiösen Kindesopferung bis zur These einer globalen jüdischen Weltverschwörung. Beide Filme machten so trotz ihrer unterschiedlichen Konzeption eine enorme Fülle von Vorurteilen für die Zuschauer so greifbar, wie es […]

Subalterne Positionierungen. Der deutsche Zionismus im Feld des Nationalismus in Deutschland 1890-1933 – von Stefan Vogt

Relevanz: 0%      Geschrieben:9. April 2018

[…]Diskursen um Rasse, Volk und Nation hatte die zunehmende Ausbreitung und Radikalisierung des Antisemitismus nicht verhindern können. Wenn die Zionisten von der radikalen Rechten überhaupt wahrgenommen wurden, dann als „Kronzeugen“ (S. 338) ihrer eigenen Exklusionsforderungen. Einerseits brachten die zunehmenden Anfeindungen einen Bedeutungsgewinn des Zionismus unter den deutschen Juden mit sich. […]

Zur Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit im Kaiserreich

Relevanz: 0%      Geschrieben:11. März 2021

[…]besonders als der „begabteste Sprecher des Nationalismus“. Bei der Juden- bzw. Antisemitismusfrage versuchen Wehler und Nipperdey zwischen kulturellem und politischem Antisemitismus (der besonders die rassistisch-biologische Komponente beinhaltet) zu unterscheiden. Bei diesem Deutungsmuster zählt Treitschke dann zu den „kulturellen“ Antisemiten. (33)  Der US-amerikanische Historiker Gordon Craig verzichtet bei der Frage nach Treitschkes […]

Postnazismus revisited – von Stephan Grigat

Relevanz: 0%      Geschrieben:16. August 2012

[…]und den gemeinsamen Weltfeind herausfordert. Gegen den relativierenden Vergleich von Antisemitismus und Islamophobie hält Scheit fest, dass „die beneidete politische Einheit in keinem Fall mit der Macht des international agierenden Kapitals, des Weltmarkts“ identifiziert wird. „Noch in den schlimmsten Wahnphantasien verkörpern die Muslime nicht die abstrakte Seite des Kapitals, sondern […]

Analyse des antisemitischen Propagandafilmes Jud Süß

Relevanz: 0%      Geschrieben:6. November 2004

[…]Wilhelm Murnau Stiftung   Literatur Gerber, Barbara: Jud Süß. Ein Beitrag zur historischen Antisemitismus- und Rezeptionsforschung, Hamburg 1990. Haasis, Hellmut G.: Joseph Süß Oppenheimer, genannt Jud Süß. Finanzier, Freidenker, Justizopfer, Hamburg 1998. Hollstein, Dorothea: Antisemitische Filmpropaganda. Die Darstellung des Juden im nationalsozialistischen Spielfilm, Pullach b. München 1971. Knilli, Friedrich, Zielinski, […]

Vom Vorurteil zur Vernichtung – von Torsten Ripper

Relevanz: 0%      Geschrieben:6. November 2004

[…]Der Autor insistiert auf der handlungsleitenden Bedeutung von Hitlers tief sitzendem biologischen Antisemitismus, „bei dem der ‚jüdische Rassefeind‘ als der oberste Gegner fungiert, der keine funktionale Rolle spielt und demgemäß nicht willkürlich durch ein anderes Objekt ersetzt werden kann“ (S. 8): In dieser Hinsicht spielte und spielt (?) Hermann Rauschnings […]

Die okkulten Wurzeln des Nationalsozialismus – von Nicholas Goodrick-Clarke

Relevanz: 0%      Geschrieben:6. November 2004

[…]längerem gefragt, ob in diesem Milieu die Wurzeln von Hitlers späterer Weltanschauung und seines Antisemitismus lagen, ob der Nationalsozialismus also eine politische Umsetzung dieser okkulten Vorstellungen war. Immerhin war selbst das Hakenkreuz lange vor der NSDAP in vielen dieser völkischen Gruppen als verbindendes Symbol verwendet worden. Die Beantwortung dieser Frage […]

Es geschah im Nachbarhaus – von Willi Fährmann

Relevanz: 0%      Geschrieben:16. August 2012

[…]verfasst, sondern einen Roman geschrieben, der es ihm erlaubt, die verschiedenen Facetten des Antisemitismus – hier exemplarisch im Kaiserreich – zu zeigen. Damit wird zugleich auf die lange Tradition des Antisemitismus in Deutschland verwiesen. Obwohl Es geschah im Nachbarhaus erstmals bereits 1968 erschien, ist seine Thematik bis heute aktuell. Insbesondere […]

Das Stuttgarter Gestapohaus schnell abreissen

Relevanz: 0%      Geschrieben:1. August 2009

[…]man aber keinen Raum für Schulklassen einrichten. Eine warnende Beschäftigung mit den Nazis, dem Antisemitismus, dem Fremdenhass usw. gehöre nicht in die Linie des Ministeriums. Es hat niemand dran gedacht, die notwendige Bildungsarbeit diesem Ministerium zu übertragen. Das wäre nun wirklich eine GROSSE DUMMHEIT. Die Landesregierung bläht auf einmal das […]

Jüdischer Widerstand – Erinnern an Otto Michelsohn

Relevanz: 0%      Geschrieben:11. August 2007

[…]Anfang der 20er Jahre Vorsitzender des lokalen jüdischen Jugendvereins.   In Weimar gegen Antisemitismus und Kriegstreiberei aufgetreten Daneben war Otto Michelsohn in Minden für den „Reichsbund jüdischer Frontsoldaten“ aktiv. In zahlreichen Versammlungen bot er völkischen Stimmen Paroli, die nach 1918 den Juden lautstark die Schuld am verlorenen Weltkrieg zuwiesen.3 Die […]

Der antisemitische Propagandafilm Jud Süß

Relevanz: 0%      Geschrieben:14. September 2004

[…]Volker Verhoff   Literatur Gerber, Barbara: Jud Süß. Ein Beitrag zur historischen Antisemitismus- und Rezeptionsforschung, Hamburg 1990. Haasis, Hellmut G.: Joseph Süß Oppenheimer, genannt Jud Süß. Finanzier, Freidenker, Justizopfer, Hamburg 1998. Hollstein, Dorothea: Antisemitische Filmpropaganda. Die Darstellung des Juden im nationalsozialistischen Spielfilm, Pullach b. München 1971. Knilli, Friedrich, Zielinski, Siegfried, […]

Anton Drexler (1884-1942)

Relevanz: 0%      Geschrieben:6. Juli 2022

[…]spielte er jedoch nicht mehr, und trotz seiner politischen Positionen, die aus Antikommunismus, Antisemitismus und Nationalismus bestanden, ist doch eher zweifelhaft, dass er beabsichtigt hatte, was dann aus seiner Partei und seinem Land wurde. Vermutlich verabscheute er Hitler und dessen Methoden trotz ähnlicher Ansichten. Für die Nazis war ihr Gründer […]

Handbuch der völkischen Wissenschaften. Akteure, Netzwerke, Forschungsprogramme – von Michael Fahlbusch/ Ingo Haar/ Alexander Pinwinkler (Hg.) (1)

Relevanz: 0%      Geschrieben:6. Juli 2019

[…]„Forschungskonzepte“ aufzählen: „Archäologie, Burgenforschung, Pädagogik, Rassenbiologie, Antisemitismus, Tsiganologie (Zigeunerkunde), Volkskunde, Sportwissenschaften und auch Pseudowissenschaften“. (S. XIII) Waren Rassenbiologie, Antisemitismus und Tsiganologie jemals etwas anderes als Pseudowissenschaften? Als wissenschaftlich hinzunehmen, was Zeitgenossen aus weltanschaulicher Verblendung oder karriereförderndem Opportunismus für wissenschaftlich hielten, kann nicht der Anspruch einer „traditionskritisch orientierten Wissenschaftsgeschichte“ (S. XIII) […]

Heinz Brandt (1909 – 1986)

Relevanz: 0%      Geschrieben:2. Juli 2020

[…]Die Zahlen wurden erst jüngst wieder thematisiert, s. Stefanie Schüler-Springorum: Antisemitismus und Antisemitismusforschung, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, Nr. 26-27/2020 v. 22.06.20, S. 29 – 35 (S. 30 dort Fußnote 7 mit weiteren Nachweisen). 7) Zum Text des Potsdamer Abkommens s. Wolfgang Benz, Potsdam 1945, als Taschenbuch 1986 erschienen, S. […]

Eichmann in Jerusalem – 60 Jahre später: Der Versuch einer Bestandsaufnahme (2. Teil)

Relevanz: 0%      Geschrieben:8. Februar 2022

[…]Adolf Eichmann in nichts nachstanden). Die von vielen befürchtete Welle an Antisemitismus in der alten BRD war also ausgefallen (vielleicht schon ein Vorbote, der kurze Zeit später einsetzenden Studentenproteste). Besonders prägnant war aber, dass aus Arendts eigenem Umfeld endlich wieder Persönlichkeiten anfingen, sie zu unterstützen und den persönlichen Kontakt zu […]

Thule-Gesellschaft – Ein Ideengeber der NS-Ideologie

Relevanz: 0%      Geschrieben:11. Januar 2015

[…]Nationalsozialismus, marixverlag GmbH, 2004, ISBN 978-3-937715-48-3 Wolfgang Benz, Handbuch des Antisemitismus. Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart, Band 5 Organisationen, De Gruyter / Sauer, ISBN 978-3-598-24078-2 Martin Broszat: Die Machtergreifung, Der Aufstieg der NSDAP und die Zerstörung der Weimarer Republik. Dtv, München 1994, ISBN 3-423-04516-7. Claus-Ekkehard Bärsch: Die politische Religion des […]

Premysl Pitter (1895–1976)

Relevanz: 0%      Geschrieben:4. Oktober 2004

[…]an gegen jede Regung von Antisemitismus stellten, wie immer diese auch beschaffen sein mochte. Der Antisemitismus hat bei Tschechen niemals eine große Rolle gespielt[4], am allerwenigsten für Pitter, der im Februar 1938 in seiner Zeitschrift „Zbratření „ schrieb: „Über Juden schreibt und redet man allgemein als über eine Rasse, die […]

Heimat im Wort: Zur Lyrik von Rose Ausländer

Relevanz: 0%      Geschrieben:5. April 2009

[…]nach Wien, um dort zu bleiben. Sie zog aber von dort nach Düsseldorf um, um dem österreichischen Antisemitismus zu entgehen. Bis sie krank wurde und in ein Altenheim ging, reiste Rose Ausländer viel. 1978 wurde sie bettlägerig, schrieb aber weiter bis zu ihrem Tod 1988.   Biographische Notiz Ich rede […]

„Auschwitz war ein Ort, an dem man nicht mitmachen durfte“

Relevanz: 0%      Geschrieben:18. August 2015

[…]Schrecken von Auschwitz werde sie ein Leben lang begleiten. Der gegenwärtig wieder aufflammende Antisemitismus in Europa und der Welt mache ihr Angst. Der Vorsitzende Richter dankt der Zeugin und versucht zu klären, wie das Zeugnis der Mutter überliefert wurde und ob dabei auch Informationen über Abläufe oder Namen, insbesondere den […]

Novemberpogrom 1938 – von Ben Barkow u. a.

Relevanz: 0%      Geschrieben:15. Februar 2009

[…]erbarmungslosesten Seite. So bezeichnet der jüdische Gelehrte Alfred Wiener bereits den Weimarer Antisemitismus als eine das ganze Land bedrohende „Inflation des Hasses“. Eine „Inflation des Hasses“, die im Novemberpogrom 1938 mündet. Die Wiener Library, benannt nach Alfred Wiener, als eine der weltweit führenden und größten Forschungseinrichtungen zum Holocaust hat hierzu […]

Die völkische Bewegung in Deutschland

Relevanz: 0%      Geschrieben:30. Juli 2022

[…]Ideengebern der Völkischen Bewegung. Lagarde trat für einen rassisch und kulturell geprägten Antisemitismus in Deutschland ein, er kritisierte das Christentum und seine semitischen Wurzeln und er propagierte eine deutsche Nationalreligion, deren Glaubensinhalte er nur schemenhaft umriss. Seine Deutschen Schriften wurden insbesondere nach seinem Tod im Kaiserreich und im „Dritten Reich“ […]

Faschismus

Relevanz: 0%      Geschrieben:6. Oktober 2004

[…]„Eiserne Garde“ war die einzige faschistische Bewegung, die einen ähnlich radikalen Antisemitismus vertrat wie der deutsche Nationalsozialismus. Allerdings traf sie in ihrem Machtstreben auf den rumänischen König Carol, der seinerseits autoritäre Ansprüche hatte. In einem eigenen Staatsstreich läßt dieser alle Parteien verbieten und ein Kabinett von seinen Gnaden einsetzen. Codreanu […]

Eichmann in Jerusalem – 60 Jahre später: Der Versuch einer Bestandsaufnahme (3. Teil)

Relevanz: 0%      Geschrieben:1. April 2022

[…]methodengerechter Prozessführung ist es schon erstaunlich, wenn ein Staatsanwalt den Antisemitismus im Verlauf der Geschichte zum Verfahrensgegenstand (wie eine Art Anklagepunkt) erhebt, obwohl ein derart pauschaler Unrechtsgehalt überhaupt nicht im „Nazis and Nazi Collaborators (Punishment) Law, 5710-1950“ gesetzlich formuliert worden ist. Dieser Antisemitismusvorwurf an die Geschichte sollte auch lediglich als […]

Der Glaube an eine „jüdische Weltverschwörung“ – von Carmen Matussek

Relevanz: 0%      Geschrieben:27. Juli 2012

[…]zum festen Bestandteil des gesellschaftlichen Denkens innerhalb der islamisch-arabischen Welt. Ein Antisemitismus, der sich bereits weit vor dem Nah-Ost-Konflikt gefestigt hat und der dementsprechend nicht die Ursache des Konflikts sein kann. Carmen Matussek weist auf die Gefahr der ungehinderten Verbreitung der Theorie über eine jüdische Weltverschwörung hin. Der nicht reale Sachverhalt wird […]

Jud Süß – Film ohne Gewissen – von Oskar Roehler

Relevanz: 0%      Geschrieben:28. März 2010

[…]das wäre bei jedem anderen Stoff weniger ärgerlich. Doch Roehler hantiert mit dem Thema Antisemitismus im öffentlichen Raum. Ferdinand Marians Biograph Prof. Friedrich Knilli stellte zum Start des Filmes diese Woche fest, Roehlers Wettbewerbsbeitrag sei ein „gewissenloser Film“, der durch Ungenauigkeiten und Fälschungen zur „Legendenbildung“ beitrage. Roehler berief sich daraufhin […]

Gebt den Juden Schleswig-Holstein! – von Henryk M. Broder u. a.

Relevanz: 0%      Geschrieben:24. April 2010

[…]Follath seine Argumentationskette an der Schuld Israels abarbeitet, macht Broder einen neuen Antisemitismus aus, der auf Ressentiments beruht. Vom Damoklesschwert der deutschen Schuld löst sich Follath völlig ab und projiziert die Schuldfrage auf die israelische Besatzungs- und Siedlungspolitik. Eine scharf rechtsgerichtete Politik, die nach Follath durch den faschistisch- und rassistisch-israelischen […]

Leşirea trenurilor din gară | The Exit of the Trains – von Radu Jude und Adrian Cioflâncă

Relevanz: 0%      Geschrieben:22. Februar 2020

[…]Magen für alle, die eine rumänische Beteiligung am Holocaust nicht wahrhaben wollen. Das Thema Antisemitismus beschäftigte Radu Jude bereits in seinem vorigen Film „The Dead Nation“. Darin kombiniert er Tagebuchaufzeichnungen des jüdischen Arztes Emil Dorian mit Fotografien aus den dreißiger und vierziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Die daraus entstandene Kollage […]

Heimat los! – von Gad Granach

Relevanz: 0%      Geschrieben:9. Juli 2010

[…]gespielt von Gads Vater, verlässt. Nun, mit Werner Krauß in der Rolle des Shylocks vibriert der Antisemitismus unter den Zuschauern. Vorbei auch Gads Zeiten in der kommunistischen Jugend. Statt Einheitsfront nun die SA. Die einstigen Kameraden nun die braunen Gegner. Der Antisemitismus ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen, die […]

Der Edith-Stein-Brief

Relevanz: 0%      Geschrieben:1. Februar 2017

[…]eine Enzyklika oder wenigsten eine päpstliche Verlautbarung gegen den aufblühenden gewaltsamen Antisemitismus zu veröffentlichen. Nachdem Edith in Rom sondiert hatte, ob es irgendeine Möglichkeit gebe, beim Papst eine Privataudienz zu bekommen, musste sie sich das ambitionierte Vorhaben rasch aus dem Kopf schlagen. Man ließ sie wissen, dass es ganz und […]

Der antisemitische Propagandafilm Der ewige Jude

Relevanz: 0%      Geschrieben:6. November 2004

[…]persönlich konzipiert und produziert. Ursprünglich war der Film als eine Legitimation des Antisemitismus und als Grundlage für die nationalsozialistische Weltanschauung der deutschen Öffentlichkeit gedacht, weil sich damals viele Deutsche gegen die gewalttätige Verfolgung der Juden (Pogrom der Reichskristallnacht 9./10. November 1938) aussprachen. Die Sichtung von neu aufgenommenen Szenen, die rituelle […]

Das Produktionteam hinter dem Film Der ewige Jude

Relevanz: 0%      Geschrieben:29. Oktober 2004

[…]mehrmals umarbeiten, und das Endergebnis entspricht wahrscheinlich eher Hitlers Vorstellungen von Antisemitismus und Propaganda als denen von Goebbels. Insgesamt entsprach der Film vom Inhalt her genau den Vorstellungen der beiden. Als Auftraggeber und Produzent übte Goebbels einen entscheidenden Einfluss auf den Film aus, obwohl angezweifelt werden kann, ob er selbst […]

Zwei Seiten der Erinnerung – von Volker Dittrich

Relevanz: 0%      Geschrieben:27. Juli 2012

[…]Stimmungen wie die aus ihrem Zufluchtsort Sereth. Eine Kleinstadt in der Südbukowina, in der der Antisemitismus 1938 noch nicht angekommen ist, in der das jüdische Leben noch blüht. Manfred findet in Edgars Büchern eine tiefe Sehnsucht nach dem Lebensgefühl des großelterlichen Ortes. Die Erinnerung an Sereth wird überschattet durch tiefgreifende […]

Die „braune“ Vergangenheit des Spiegel

Relevanz: 0%      Geschrieben:30. Juni 2016

[…]gleich Antisemitismus ist“. Der Generalsekretär der Evangelischen Akademien in Deutschland und Antisemitismusforscher Klaus Holz hielt hingegen in einem Gespräch mit dem Deutschlandradio vom 3.1.2013 die Wahl von Jakob Augstein in die Top Ten der weltweit schlimmsten Antisemiten für gefährlich und schädlich.   Sicherlich fragt sich der eine oder andere nun: […]

Franz von Papen (1879–1969)

Relevanz: 0%      Geschrieben:25. Februar 2015

[…]vertrat keinen Rassenantisemitismus. Er verfolgte in katholischer Tradition einen „defensiven“ Antisemitismus. Den aus seiner Sicht übermäßigen jüdischen Einfluss in Presse, Literatur, Theater, Film und Rechtswesen wollte er im Deutschen Reich eindämmen. Gesetze und Handlungen gegen die „jüdische Überfremdung“ rechtfertigte er als Notwehrmaßnahmen. Seine Einstellung hinderte ihn nicht daran, als Regierungsmitglied […]

Österreich, die Moskauer Erklärung und der Opfermythos

Relevanz: 0%      Geschrieben:3. Oktober 2010

[…]Erb, Rainer – Lichtblau, Albert (Hg.): Schwieriges Erbe. Der Umgang mit Nationalsozialismus und Antisemitismus in Österreich, der DDR und der Bundesrepublik Deutschland, Frankfurt a. M. 1995. Bischof, Günter – Pelinka, Anton (Hg.): Austrian Historical Memory and National Identity (U.S.-Third World Policy Perspectives) (Contemporary Austrian studies Vol. 5), New Brunswick – […]

Joseph Süß Oppenheimer, genannt „Jud Süß“ – von Jörg Koch

Relevanz: 0%      Geschrieben:17. Juli 2011

[…]Hetzkampagnen nutzen. Der 1940 uraufgeführte Film Jud Süß hat als zentrales Motiv den Antisemitismus. Mit der filmischen Umsetzung durch den Regisseur Veit Harlan wird systematisch durch die manipulierte und gefälschte Geschichte Judenhass produziert. Er festigt antijüdische Feindbilder und liefert für 20 Millionen Zuschauer im Reich und in den besetzten Gebieten die […]

THÜRINGER ERKLÄRUNG: Historische Verantwortung wahren — Demokratie und Menschenrechte verteidigen

Relevanz: 0%      Geschrieben:15. April 2020

[…]wurden. Wir sind uns bewusst, dass die Verachtung von Demokratie und Menschenrechten, dass Antisemitismus, Rassismus, soziale und kulturelle Vorurteile, ethnischer und nationalistischer Größenwahn, dass Habgier und Ausbeutungsbereitschaft Ursachen für die Verbrechen waren und dass diese Motive von vielen Deutschen der Zeit geteilt worden sind. Wir wissen und nehmen ernst, dass Deutschland […]

Die slowakischen Juden im Zweiten Weltkrieg

Relevanz: 0%      Geschrieben:15. Januar 2007

[…]der Tschechoslowakei und ausgestattet mit einer Souveränität von Hitlers Gnaden. Der Antisemitismus war in der Slowakei in doppelter Weise immer präsent gewesen, als Ideologie der slowakischen Nationalisten, versammelt in „Hlinkas Slowakischer Volkspartei“ (HSL’S), und als Doktrin der katholischen Kirche, die die Juden als „Volk der Gottesmörder“ denunzierte. Solange die Tschechoslowakei […]

Politische Morde in der Weimarer Republik

Relevanz: 0%      Geschrieben:30. April 2016

[…]bei Trützschler, S. 102; allgemein: http://www.zukunft-braucht-erinnerung.de/handbuch-des-antisemitismus-benz/ 64) Michalka, S. 104 65) zitiert nach Federn-Kohlhaas, S. 23 66) Michalka, S. 105 67) Buchner, S. 384 68) Michalka, S. 97 69) Federn-Kohlhaas, S. 30 70) Federn-Kohlhaas, S. 32 71) Federn-Kohlhaas, S. 33 72) Federn-Kohlhaas, S. 51 73) Federn-Kohlhaas, S. 54 74) Michalka, S. […]

Flucht und Rettung der dänischen Juden

Relevanz: 0%      Geschrieben:13. November 2013

[…]anderen durch Deutschland besetzen Gebieten, lange Zeit keine anti-jüdischen Gesetze erlassen. Antisemitismus war, wenn auch nicht völlig unbekannt, so doch wesentlich weniger ausgeprägt als in anderen europäischen Ländern. Da auch die dänische nationalsozialistische Partei keine gesellschaftliche Akzeptanz besaß, befürchteten die deutschen Besatzer, dass eine Ausgrenzung und Verfolgung von Juden, wie […]

Jüdische Berliner – Leben nach der Schoa

Relevanz: 0%      Geschrieben:7. November 2004

[…]für Berlin als Lebensort als eine politische zu verstehen. Der nächste wichtige Punkt ist Antisemitismus innerhalb der Gesellschaft. Dieser ist nicht im politischen allein zu sehen – in den letzten Jahren schmerzlich mehr als in vergangenen Jahrzehnten nach 1945 -, sondern in gleichem Maße im Alltag, im Privaten, im gesellschaftlichen […]

Wir haben nur dieses Land – von Kurt O. Wyss

Relevanz: 0%      Geschrieben:23. Dezember 2013

[…]es mit „nackter Gewalt“ hält. Ein Recht dazu hat es nicht, denn Shoa, Holocaust, arabischer Antisemitismus, iranische Todesdrohungen etc. sind haltlose Übertreibungen, mit deren Erwähnung Israel seine „fehlende Friedensbereitschaft“ bemäntelt. Seinen antiisraelischen Furor illustriert Wyss schon auf dem Buchumschlag: Vier Karten zeigen den Niedergang eines „palästinensischen Volks“, das es nie […]

Der antisemitische Stereotyp

Relevanz: 0%      Geschrieben:14. September 2004

[…]zwischen 1850 und 1900, Berlin 2000. Hödl, Klaus: Die Pathologisierung des jüdischen Körpers. Antisemitismus, Geschlecht und Medizin im Fin de Siècle, Wien 1997. Rohrbacher, Stefan / Michael Schmidt: Judenbilder. Kulturgeschichte antijüdischer Mythen und antisemitischer Vorurteile, Hamburg 1991. Schoeps, Julius H. / Joachim Schlör (Hrsg.): Antisemitismus. Vorurteile und Mythen. München1995. Schmölders, […]

Wann endlich beginnt bei Euch der Kampf gegen die heilige Kuh Israel – von Wolfgang Kraushaar

Relevanz: 0%      Geschrieben:4. August 2013

[…]zu kurz. Denn die Wurzeln sitzen tiefer, nämlich in der Elterngeneration. Der latent vorhandene Antisemitismus entwickelt sich in den 1970er Jahren nicht erst, sondern er wird vielmehr unter dem Deckmantel eines Antiimperialismus und Antizionismus sichtbar. Der Sechs-Tage-Krieg von 1967 bietet eine willkommene Rechtfertigung, um nicht nur den Staat Israel zu […]

Die „Lösung der Judenfrage“ in der Freien Stadt Danzig

Relevanz: 0%      Geschrieben:22. Juli 2007

[…]russischen und polnischen Juden, zwischen Liberalen und Zionisten waren allerdings tief. Der Antisemitismus, den die rechten Parteien in den 20er Jahren auch in Danzig offen propagierten, hatte hier wie andernorts eine lange Tradition. In der Hafenstadt war bereits Ende des 19. Jahrhunderts eine Ortsgruppe der ‚Deutschen Gesellschaft zur Verbreitung des […]

Allein unter Juden − von Tuvia Tenenbom

Relevanz: 0%      Geschrieben:19. März 2015

[…]internationale Komplizenschaft ans Tageslicht, die Israel als Projektionsfläche für ihren Antisemitismus und Antizionismus benutzt. Eine permanente Wortfolge, die Israel, die einzige Demokratie im Nahen Osten, als Unrechtsstaat und Gefährder des Weltfriedens ausruft. Zahlreiche NGOs und Parteienstiftungen mit ihren Vertretern kommen ins Land, um den Juden beizubringen, was Frieden, Menschenrechte und […]

Die Tragödie der Juden von Stip (Makedonien)

Relevanz: 0%      Geschrieben:14. Mai 2018

[…]und unchristliche Gesetze“ vereinbarten. Im bulgarischen Kernland war die Zeit für politischen Antisemitismus abgelaufen. Für alle Fälle warnte der Bischof den Zaren: „Verfolge nicht, damit du nicht verfolgt wirst. Deine Maßnahmen fallen auf dich zurück. Ich weiß, Boris, dass Gott vom Himmel aus deine Aktionen registriert“. Was nun? Der Belev-Dannecker-Vertrag […]

Kaiser Wilhelm II. (1859 – 1941)

Relevanz: 0%      Geschrieben:30. April 2020

[…]1922 zur Publikation seiner Erinnerungen in „Ereignisse und Gestalten, 1878 – 1918“.   Antisemitismus und Nationalsozialismus Antisemitismus spielte eine große Rolle im Denken Wilhelms II. [12] [13]. Er gab den Juden die Schuld am Ersten Weltkrieg, an der deutschen Niederlage und an seinem eigenen Sturz [3]. Am 10. Januar 1924 […]

Henker und Opfer – von Georges Bataille

Relevanz: 0%      Geschrieben:2. Mai 2008

[…]selbst in Frage stellende Jude, der an die Vernunft im Menschen glaubt. Gehört nach Sartre der Antisemitismus in der modernen Gesellschaft der Vergangenheit an, so sagt Georges Bataille „Wie die Pyramiden oder die Akropolis ist Auschwitz Tat, ist Auschwitz Zeichen des Menschen. Das Bild vom Menschen ist seither untrennbar mit […]

Anton Adriaan Mussert (1894–1946)

Relevanz: 0%      Geschrieben:30. September 2004

[…]von Mussolini kräftigt kopiert und dabei dessen weitgehende Abneigung gegen Hitlers Rassismus und Antisemitismus übernommen – anfänglich konnten auch Farbige und Juden NSB-Mitglieder werden. Zum zweiten hieß das Ziel der NSB „Dietschland“, also ein „groß-niederländisches“ Reich, was natürlich mit Hitlers Plänen für ein „Groß-Deutschland“ unvereinbar war. Dieses Programm, Musserts Popularität und […]

Fritz Bauer oder Auschwitz vor Gericht – von Ronen Steinke

Relevanz: 0%      Geschrieben:14. Juli 2014

[…]aus christlichen Quellen geschöpft. (Seite 199/200). Auf Seite 201 behauptet Steinke, zum Antisemitismus der Nachkriegszeit sei Bauer nie ein öffentliches Wort über die Lippen gegangen. (Seite 201). Zehn Seiten später – was kümmert mich mein Geschwätz von gestern – beschreibt er dann den „Sturm der Entrüstung“, den Fritz Bauer 1963 […]

Medien des Alltagsantisemitismus 1880–1945 auf der Grundlage der Sammlung Wolfgang Haneys

Relevanz: 0%      Geschrieben:3. Oktober 2008

[…]ausmachen, der als politische Botschaft seit den 1880er Jahren über die Medien des Alltagsantisemitismus transportiert wurde. Im 19. Jahrhundert dominierte als antisemitische Antwort auf die Judenemanzipation ein xenophobes Stereotyp, das seine Logik aus der Übertragung von Eigenschaften einzelner Gruppenmitglieder auf die Gesamtgruppe zog. Hauptangriffspunkt war der Anspruch der Juden, auch […]

Im Spiegel des Auschwitzprozesses

Relevanz: 0%      Geschrieben:15. Juli 2014

Wie Neonazismus und Antisemitismus verharmlost worden sind Vorbemerkung: Conrad Taler ist einer der letzten noch lebenden journalistischen Beobachter des Auschwitzprozesses, der am 19. August 1965 mit der Urteilsverkündung zu Ende ging. Sechs Angeklagte wurden damals zu lebenslangem Zuchthaus verurteilt, elf bekamen zeitlich befristete Freiheitsstrafen zwischen drei Jahren und drei Monaten […]

Houston Stewart Chamberlain (1855–1927)

Relevanz: 0%      Geschrieben:28. Dezember 2004

[…]Houston Stewart Chamberlain ist einer der einflussreichsten Vordenker der Rassenideologie und des Antisemitismus im Kaiserreich und der Weimarer Zeit. Die Weltgeschichte ist für ihn ein Kampf der Rassen um die Vorherrschaft. Die Herrenrasse der Arier werde in ihrem legitimen Anspruch auf Weltherrschaft von der jüdischen Rasse bedroht. In diesem Kampf […]

Das deutsche Protektorat Böhmen und Mähren 1939–1945 und seine tschechischen Kollaborateure

Relevanz: 0%      Geschrieben:5. April 2009

[…]„Vlajka“ (Flagge) heraus, und beide wurden zum Inbegriff eines extremen Nationalismus und Antisemitismus. 1930 wurde die „Vlajka“ verboten, was ihr nichts ausmachte, da sie immer „artverwandte“ Bünde und Blätter fand, hinter denen sie sich tarnen konnte. 1936 stieß Josef Rozsévač (1901-1946) zu ihr, ein abgebrochener Medizinstudent, der unter dem Pseudonym […]

Finnlands Juden zwischen Russland und Deutschland

Relevanz: 0%      Geschrieben:13. Juli 2016

[…]Flüchtlinge vor Lenins „Revolution“ nach Finnland kamen. Dagegen regte sich ein versteckter Antisemitismus, der im Grunde ein Antikommunismus war, da man die Juden als Hauptträger des Bolschewismus ansah. Finnland spürte die Auswirkungen der bolschewistischen Revolution ganz direkt, da ein kommunistischer Putsch den „Finnischen Bürgerkrieg“ (27. Januar bis 5. Mai 1918) […]

Joseph Roth – von Wilhelm von Sternburg

Relevanz: 0%      Geschrieben:24. Mai 2009

[…]Realistisch und scharf sind seine Aussagen, die auch immer politisch sind, die sich gegen den Antisemitismus und gegen Hitler richten. Aber auch durch die Erfahrung des Antisemitismus bei seinem Russlandbesuch im Jahr 1925 wendet sich Roth enttäuscht vom linken Spektrum ab. Als 1933 seine Bücher von den Nazis verbrannt werden […]

„Szmalcownicy“: Polen debattiert über Widerstand, Kollaboration und Denunziantentum im 2. Weltkrieg

Relevanz: 0%      Geschrieben:13. April 2005

[…]anderen Land Europas gab, aber in Polen war in der Zwischenkriegszeit auch ein rasch eskalierender Antisemitismus zu verspüren, der bei dem deutschen Entschluß mitgewirkt haben dürfte, gerade hier Vernichtungs- und Konzentrationslager zu errichten.[12] In Polen leben kaum noch Juden, aber es existiert ein „Antisemitismus ohne Juden“, der unausgesetzt altbekannte „Argumente“ […]

Walther Rauff – In Deutschen Diensten – von Martin Cüppers

Relevanz: 0%      Geschrieben:23. Februar 2014

[…]für die Herausbildung eines autoritären Ethnozentrismus, der in der historischen Stabilität des Antisemitismus mündet. Martin Cüppers spricht in diesem Zusammenhang zu Recht davon, dass es sich um „eine bedrohliche Hypothek für die Zukunft“ handelt. Mit der Industrialisierung und dem Übertritt in die Moderne entwickeln sich soziale Widersprüche, die in einem […]

Der Völkische Beobachter

Relevanz: 0%      Geschrieben:14. Oktober 2004

[…]Beobachter“ und hatte neben ihrer Hetze gegen die Weimarer Republik vor allem ein Thema: Antisemitismus (vgl. Noller, 4f.).   …und zum Parteiblatt der NSDAP Als Verlag und Zeitung Ende 1920 in finanzielle Not gerieten und zum Verkauf standen, drängte vor allem Dietrich Eckart, Herausgeber der antisemitischen Wochenschrift „Auf gut deutsch“ […]

Verfolgte Dichterinnen: Else Lasker-Schüler, Gertrud Kolmar, Nelly Sachs

Relevanz: 0%      Geschrieben:5. April 2009

[…]zu verlassen. Die drei Dichterinnen wurden wegen ihres Judentums verfolgt. Durch den wachsenden Antisemitismus erhielt damit eine biografische Kategorie, die den aus dem assimilierten jüdischen Bürgertum stammenden Autorinnen selbst bis dahin kaum bewusst gewesen war, existenzielle Bedeutung. Auch die weibliche Autorschaft, das Exil oder die Zwangsarbeit im nationalsozialistischen Deutschland beeinflussten […]

„Jud Süß“ – Propagandafilm im NS-Staat

Relevanz: 0%      Geschrieben:5. Juli 2009

[…]ist seit 1940 ein Film: Veit Harlans Bearbeitung des Stoffes gilt als prototypisches Werk des Antisemitismus im Dritten Reich. Ihr ist jetzt eine Ausstellung im Stuttgarter Haus der Geschichte gewidmet. Doch die Ausstellung leidet an derselben Beschränkung wie Harlans Film: Sie will das historische Schicksal des Justizopfers nicht darstellen. Bei […]

Goebbels und die Juden – von Christian T. Barth

Relevanz: 0%      Geschrieben:13. Oktober 2005

[…]es Barth doch, eine überzeugende Biographie des obersten NS-Demagogen unter dem Aspekt des Antisemitismus vorzulegen. So belegt er beispielsweise, dass es in der intellektuellen Entwicklung Goebbels weder ein Schlüsselerlebnis gegeben hat, das ihn zum Judenhasser machte noch dass es irgendwelche psychologischen Komplexe waren. Vielmehr zeigt er, wie sich das antisemitische […]

Joseph Goebbels: „Wollt ihr Tschechen Feinde oder Freunde sein?“

Relevanz: 0%      Geschrieben:24. Oktober 2005

[…]1933 bekannt. Und wir bekamen von der internationalen Propaganda alle Nachteile zu spüren, die Antisemitismus mit sich bringt. Aber wir konnten uns auch ganz ruhig seiner Vorteile klar werden und auf die Juden setzen. Wenn wir in der Welt schon als Judenfeinde angegiftet und verleumdet wurden, warum sollten wir dann […]

Der ewige Sündenbock – von Tilman Tarach (2)

Relevanz: 0%      Geschrieben:13. September 2009

[…]wurden. Eine besondere Stärke des Autors stellt seine Erörterung des (Schein-)Gegensatzes von Antisemitismus und Antizionismus dar. Die in der deutschen Öffentlichkeit gezeigte Abscheu gegenüber dem Holocaust erscheint grenzenlos, die Solidarität mit den unter Hitler getöteten Juden unübertrefflich und jede Schmiererei an einem jüdischen Grabstein wird auf das Schärfste geächtet. Anders […]

Eine deutsche Misere?

Relevanz: 0%      Geschrieben:3. Dezember 2009

[…]lediglich aus ideologischen Absichten heraus würde der Anti-Zionismus in „verkappten Antisemitismus umgefälscht“ werden, um den anti-faschistischen Charakter der SED zu verfälschen und damit die DDR insgesamt zu delegitimieren. Diesen Positionen stellen sie die Vielfalt der anti-faschistischen Bemühungen in Filmen, in der Literatur und im Schulunterricht entgegen. Diese Verteidigungsbemühungen sind absurd, […]

Und im Wienerwald stehen noch immer die Bäume – von Elisabeth Åsbrink

Relevanz: 0%      Geschrieben:4. August 2014

[…]1938 brechen sie wieder aus, die religiösen Stigmata, und das tief verwurzelte Gedankengut des Antisemitismus gräbt sich aus. Von einem Tag zum anderen beginnt sich das unberührte Leben der Ullmanns bedrohlich zu verändern. Josef Ullmann ist nun nicht mehr Sportjournalist beim Wiener Tag. Grund: Jude. Für die Ullmanns gibt es keine […]

Julius Streicher (1885-1946)

Relevanz: 0%      Geschrieben:7. August 2022

[…]in „Der Stürmer“, die den Weg für die Nürnberger Rassegesetze ebnen sollte. Streichers Antisemitismus nahm ähnlich wie bei Ludendorff so extreme Züge an, dass er selbst Hitler offen zu großer Nachgiebigkeit gegenüber den Juden bezichtigte. Kurzum: Julius Streicher hatte in seinem fanatischen Judenhass jeglichen Kontakt zur Realität verloren. 1934 wurde […]

Der deutsche Zionismus während des Dritten Reiches

Relevanz: 0%      Geschrieben:26. Oktober 2004

[…]Der Zionismus betrachtete die Emanzipation und Assimilation der Juden als Ursache des Antisemitismus. Im Gegensatz zur großen Mehrheit der Juden lehnte er deren Bekenntnis zu ihrem jeweiligen Heimatland ab und forderte stattdessen die Anerkennung der Existenz einer jüdischen Nation. Er rief die Juden dazu auf, sich ihrer eigenen Wurzeln bewußt […]

Unternehmen Barbarossa

Relevanz: 0%      Geschrieben:26. Oktober 2004

[…]aggressiver Antikommunismus, ein zwar weniger aggressiver, aber um so tiefer sitzender Antisemitismus und Antislawismus, die die führenden Offiziere mit der Mehrheit der Deutschen teilten.“ Liest man die Befehle der im Osten eingesetzten Wehrmachtsstäbe, so stößt man häufig auf die Vorstellung, einem undurchsichtigen Konglomerat von Kommunisten, Juden und Kriminellen gegenüberzustehen, die […]

Von Göttern und Wurzelrassen: Die Zusammenhänge von Okkultismus und Nationalsozialismus

Relevanz: 0%      Geschrieben:11. August 2022

[…]Symbole anderer Kulturkreise, alte Mythen und Legenden und reicherten sie mit Nationalismus, Antisemitismus, Fanatismus und Gewalt an. Eine große Rolle spielten hierbei auch okkulte Lehren, die durchaus einen weiten Weg gekommen waren von relativ harmlosen pseudoreligiösen Ideen und althergebrachten Mythen hin zu über die Jahre immer mehr mit Rassismus und […]

Dietrich Eckart (1868-1923)

Relevanz: 0%      Geschrieben:12. August 2022

[…]Reichs. Diss., Köln 1970. Elke Kimmel: Eckart, Dietrich. In: Wolfgang Benz (Hrsg.): Handbuch des Antisemitismus. Band 2: Personen. De Gruyter Saur, Berlin 2009,, S. 196 f. Margarete Runte-Plewnia: Auf dem Weg zu Hitler. Der „völkische“ Publizist Dietrich Eckart (= Studien zur Publizistik / Bremer Reihe, Band 14). Schünemann, Bremen 1970. Sonja Noller: Eckart, […]

„Das Lied ist aus“ – von Henny Brenner

Relevanz: 0%      Geschrieben:12. Februar 2006

[…]1933 nicht möglich gewesen. Frau Brenner, glauben Sie, dass sich die Menschen heute gegenüber Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit grundlegend anders verhalten? Vor zehn Jahren sah ich optimistisch in die Zukunft, heute nicht mehr in dem selben Maß. Manches, ich verweise nur auf die langwierige Diskussion über die Entschädigung der Zwangsarbeiter und […]

Die „Ereignismeldungen UdSSR“ 1941 − von Klaus Michael Mallmann

Relevanz: 0%      Geschrieben:14. Januar 2012

[…]der Vernichtung der Kommunisten, der Stimmungslage innerhalb der Bevölkerung, des Antisemitismus, der Lösung der Judenfrage und der Judenverfolgung bis zu ihrer physischen Vernichtung aufweist. Das Judenproblem Die Informationen zur Ökonomie sowie zur politischen und gesellschaftlichen Stabilität des jeweils besetzten Gebietes liefern das Bild einer Risikoabwägung und des künftigen Entwicklungspotentials. Die […]

Die Geschichte hat immer Recht – von Julian Köck

Relevanz: 0%      Geschrieben:18. Februar 2017

[…]nur durch das Ausscheiden des Fremden zu erreichen sei. Kleinster gemeinsamer Nenner war dabei der Antisemitismus. Doch neben den Juden zogen völkische „Historiker“ auch gegen Katholiken, Romanen, Slawen, „Asien“ und den Islam zu Felde. Diesen Purifizierungsfantasien widmet Köck leider nicht genügend Aufmerksamkeit. Nach Radikalisierungstendenzen fragt er ebenso wenig wie nach […]

Letzte Chance – von David Gardner

Relevanz: 0%      Geschrieben:3. Oktober 2010

[…]Stereotyp in Form des „scheinheiligen“ Juden. Auch wenn Gardner jeden Verdacht des Antisemitismus leugnet und sagt, diese Leute sollten sich schämen Israelkritiker auf diese Art und Weise auszubremsen, so können jedoch die Fakten nicht übergangen werden. Bereits im Berliner Antisemitismusstreit aus dem Jahr 1879 wird den Juden vorgehalten, dass sie […]

Das kalte Blut – von Chris Kraus

Relevanz: 0%      Geschrieben:9. April 2021

[…]einer baltendeutschen Familie in Riga geboren. Die Familie Solm, infiziert vom lettisch gefärbten Antisemitismus, war zuerst Opfer der Bolschewiki geworden, was sie für die Werbung lettischer und deutscher Faschisten empfänglich machte. Während Koja sich auf den Spuren des Vaters und Malers zur Kunst hingezogen fühlte, interessierte sich der fünf Jahre […]

Walther Rathenau – von Shulamit Volkov

Relevanz: 0%      Geschrieben:18. November 2012

[…]fügt, betont Frau Volkov in ihrem biographischen Abriss „Ein jüdisches Leben (und den latenten Antisemitismus) in Deutschland“. Beide Persönlichkeitsreflektionen sind aufgrund der Schwerpunktsetzungen leider nicht komplementär zu lesen. „Immer wurden seine Erfolge ignoriert“ (S. 152), stellt die Autorin unvermittelt inmitten der Ausführungen fest. Kann man dieser Aussage guten Gewissens folgen? […]

Nachruf Hanni Lévy

Relevanz: 0%      Geschrieben:21. Januar 2020

[…]Hanni Lévy hat das ihr entgegengebrachte Interesse sehr genossen. Stets hat sie sich gegen Antisemitismus und Rassismus engagiert und für Humanismus und Weltoffenheit geworben. Berlin und besonders die junge deutsche Generation haben eine Botschafterin in Paris verloren. Autor: Matthias […]

Dinge, die ich von ihm weiß – von Roland E. Koch

Relevanz: 0%      Geschrieben:18. September 2011

[…]im Antijudaismus gefunden, der „…die Abwehrkräfte gegen das neue Phänomen des modernen Antisemitismus geschwächt …“ hat. Aus der Perspektive von Maria wird diese Schwäche bei Clau deutlich, auch wenn er mit der päpstlichen Enzyklika die katholische Weltanschauung gegenüber der Rassenideologie verteidigt. Seine Gleichsetzung des Bolschewismus mit dem Judentum verstärkt diese […]

Berliner Briefe – von Susanne Kerckhoff

Relevanz: 0%      Geschrieben:9. Mai 2021

[…]im Bösen, wie alle Menschen, und finde einen Philosemitismus ebenso absurd, ja verwerflich, wie Antisemitismus.“ Sie teilt aus gegen die Restaurationspolitik im Westen wie auch die Haltung in der sowjetischen Zone, sich als antifaschistisch fundiert für das bessere Deutschland zu halten, obwohl doch die Bevölkerung ebenso stark in das Nazi-Regime […]

Der Himmel so düster – von Sidney Iwens

Relevanz: 0%      Geschrieben:6. Mai 2011

[…]so schnell aus dem Kopf bekommt. Und am Ende bleibt ein Gefühl der Scham, nicht als Deutsche, Antisemitismus ist kein rein deutsches Phänomen, die Scham, Mensch zu sein, und ein schlechtes Gewissen für jeden Kummer, den ich je gehabt habe. Gegen diese Erzählung verliert jeglicher Kummer seine Daseinsberechtigung. Und es […]

Bilder aus dem Film Der ewige Jude

Relevanz: 0%      Geschrieben:7. November 2004

[…]im nationalsozialistischen Spielfilm. Fischer Taschenbuch, Frankfurt/Main 1983 Stefan Mannes : Antisemitismus im nationalsozialistischen Propagandafilm Der ewige Jude und Jud Süß, Teiresias Verlag. Köln […]

Hannah Arendt. Ihr Denken veränderte die Welt – von Margarethe von Trotta

Relevanz: 0%      Geschrieben:17. März 2013

[…]des Bösen München: Piper Arendt, H. (2006b): Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft. ­Antisemitismus, Imperialismus, totale Herrschaft München: Piper Arendt, H. & Scholem, G.; Knott, M. L. unter Mitarbeit von Heredia, D. (Hrsg.) (2010): Der Briefwechsel Frankfurt am Main: Jüdischer Verlag im Suhrkamp Verlag Gaus, G.: „Was bleibt? Es bleibt die […]

Simon Wiesenthal – von Tom Segev

Relevanz: 0%      Geschrieben:8. November 2010

[…]eine enge Bindung an die USA. Die Straßen sind noch voller Judenhass, die Österreicher voller Antisemitismus als Wiesenthal seine Jagd gegen die Zeit beginnt. Während die österreichische und deutsche Justiz weitgehend schweigt, die Verurteilungen der Täter mit ihren Verbrechen gegen die Menschlichkeit und tausendfachem Mord auf Sparflamme laufen, von zehn […]

Iron Sky – von Timo Vuorensola

Relevanz: 0%      Geschrieben:23. Februar 2012

[…]dem Holocaust viele jüdische Freunde. Aber der Film habe sich bewusst dazu entschlossen den Antisemitismus außen vor zu lassen. Und so hatte Frau Dietze jeden Zweifel bzgl. ihrer Rolle zumindest für sich aus dem Weg geräumt. Von Publikum und Journalisten als finnischer Sci-Fi-Trash jenseits des Political Correctness-Radars konsumiert – und […]

Der Holocaust an Sinti und Roma

Relevanz: 0%      Geschrieben:9. Juli 2014

[…]und Roma. Ein aus soziologischer Sicht interessanter Aspekt ist dabei, dass Antiziganismus und Antisemitismus von Anfang religiös determiniert waren. Roma wurden in geschichtlicher Sicht oftmals als Heiden bezeichnet, obgleich viele von ihnen getaufte Christen waren und sind. Die deutschen Sinti und Roma wurden 1995 als nationale Minderheit in Deutschland mit […]

Buchempfehlung: Der Halle-Prozess: Mitschriften

Relevanz: 0%      Geschrieben:26. November 2021

[…]2020 steht er wegen seiner Taten vor dem Oberlandesgericht Naumburg. Angesichts des fortwährenden Antisemitismus und Rassismus und des Versagens staatlicher Behörden im Kampf gegen den Rechtsterrorismus haben die Herausgeber·innen und Autorinnen alle 26 Tage der Gerichtsverhandlung protokolliert. Ihre Mitschriften geben den Prozessverlauf detailliert wieder und zeigen, wie rechte Gewalt inmitten […]

Juden im jugoslawischen Widerstand 1941–1945): „Ein Kampf um Würde“

Relevanz: 0%      Geschrieben:22. Juni 2006

[…]der Ustaša in unserer Heimat die kulturlose Errungenschaft der so genannten `neuen Ordnung´, den Antisemitismus, also die Ermordung, Beraubung, Erniedrigung und Verfolgung von Juden eingeführt. Es ist unsere Pflicht, uns dem Terror und der Verfolgung der Juden zu widersetzen.“[10] Somit war es zumindest für einen Teil der Partisanenkämpfer wichtig, Juden […]

Euthanasie und Eugenik im Dritten Reich

Relevanz: 0%      Geschrieben:6. November 2004

[…]das Bild des „arischen Mensch“ als Vorbild geschaffen wurde. Im Zusammenhang mit dem Antisemitismus wurde das z.B. in den Nürnberger Gesetzen genauer definiert und instrumentalisiert. Mit seinem „Euthanasiebefehl“ vom Oktober 1939 (geheime Anordnung vom 1.9.39) ermächtigte Adolf Hitler die Tötung so genannten „lebensunwerten Lebens“. Mit ihm begann die erste systematische […]

Babij Jar – von Anatolij Kusnezow

Relevanz: 0%      Geschrieben:23. November 2011

[…]tötet den Menschen, über Stalin bis Hitler. Kusnezows Kindheit hat alles zu bieten, Terror, Antisemitismus, Neid, Hass, Denunziantentum, Mitläufer, Selbstzensur, Vernichtung der Wörter, grenzenlosen Hunger, den Gulag, KZs, Lust zu töten, das Glück zu überleben und die schwere Last der Vergangenheit. Da gehen sie mir gar nicht mehr aus dem […]

Deutsche Exilpresse 1933–1945

Relevanz: 0%      Geschrieben:6. November 2004

[…]davon ab 1937 wieder Abstand genommen. Autor: Guido Schorr   Literatur Arendt, Hannah: Vor Antisemitismus ist man nur noch auf dem Monde sicher. Beiträge für die deutsch-jüdische Emigrantenzeitung ‚Aufbau‘ 1941-1945 (hrsg. von Marie L. Knott), München 2000 Benz, Wolfgang / Hermann Graml /Hermann Weiß: Enzyklopädie des Nationalsozialismus, München 1997. Benz, […]

Geographische Übersicht: Deutsche Exilpresse 1933–1945

Relevanz: 0%      Geschrieben:6. November 2004

[…]Volksecho Kommunistisch   Autor: Guido Schorr   Literatur Arendt, Hannah: Vor Antisemitismus ist man nur noch auf dem Monde sicher. Beiträge für die deutsch-jüdische Emigrantenzeitung ‚Aufbau‘ 1941-1945 (hrsg. von Marie L. Knott), München 2000 Benz, Wolfgang / Hermann Graml /Hermann Weiß: Enzyklopädie des Nationalsozialismus, München 1997. Benz, Wigbert / Bernd […]

Beidseits von Auschwitz. Identitäten in Deutschland nach 1945

Relevanz: 0%      Geschrieben:27. Juli 2015

[…]Schuld und Ängste. Es taucht die Frage auf, was haben diese Eltern transgenerationell von ihrem Antisemitismus weitergegeben und wie viel davon ist nun ein Baustein der eigenen Identität. Gerade wenn es um den Nachlass geht, wird dieser Baustein sichtbar. Welche Spuren jüdischen Vermögens haben die Täter ihren Kindern hinterlassen? Ein […]

Die SS-Mullah-Schule und die Arbeitsgemeinschaft Turkestan in Dresden

Relevanz: 0%      Geschrieben:12. November 2006

[…]1985, Seite 127-50. Matthias Küntzel: Von Zeesen bis Beirut. Nationalsozialismus und islamischer Antisemitismus, in: Jungle World Nr. 44 vom 20. Oktober 2004; http://www.jungle-world.com/seiten/2004/43/4202.php Anton Maegerle: Die unheilige Allianz zwischen Hakenkreuz und Halbmond. Neonazis und fundamentalistische Islamisten, erstveröffentlicht in: „TRIBÜNE“ Nr. 160, 4. Quartal 2001; Anton Maegerle/Heribert Schiedel: Krude Allianz. Das […]

Der Alldeutsche Verband am Vorabend des Ersten Weltkrieges (1908-1914) – von Michael Peters

Relevanz: 0%      Geschrieben:25. November 2006

[…]völkisch-biologistische Denkstrukturen auf Kategorien der Staatspolitik zu übertragen und den Antisemitismus hoffähig zu machen. Peters untersucht den ideologischen und politischen Kurs des Verbandes in den Vorkriegsjahren, die von einer „Rückorientierung“ der deutschen auswärtigen Politik auf kontinentale Positionen, von Wettrüsten und drohender militärischer Konfrontation gezeichnet waren. Zugleich arbeitet er seinen Stellenwert […]

Der Hinrichter – von Helmut Ortner

Relevanz: 0%      Geschrieben:17. März 2013

[…]wie ein Chamäleon in das aufgedrängte System eingefügt. Belege liefern der transformierte Antisemitismus der 68er Bewegung sowie die unreflektierte kritische Fokussierung auf Israel. Der Umgang mit den V-Männern innerhalb der NPD, die Verfehlungen und Verschleppungen bei der Aufklärung der NSU-Morde sind nur einige Indikatoren, die die Frage nach einer transformierten […]

Das Gesetz des Blutes − von Johann Chapoutot

Relevanz: 0%      Geschrieben:5. Februar 2017

[…]den Soldaten an der Front“, sagt Hitler. Die Lebensraumdoktrin gepaart mit einem biologischen Antisemitismus entwickelt sich zur dynamisch-legitimierten Radikale gegen die sogenannte kulturelle Verjudung. Der Jude ist in „Opposition zur Kultur, …, die also mit der Natur verbunden bleibt, schafft der Jude ein künstliches Gebilde wie die Stadt, die den […]

Ordensburg Vogelsang 1934–1945

Relevanz: 0%      Geschrieben:31. Dezember 2005

[…]aus der Politik des Dritten Reiches und basierte — besonders auf Burg Vogelsang — auf Antisemitismus und Anti-Christentum.(4) Schon in den ersten Monaten nach Aufnahme des Lehrbetriebs waren mehr als 600 »Führeranwärter« und Mitglieder des Personals aus der Kirche ausgetreten bzw. als »gottgläubig« um-funktionalisiert.(5) Nationalsozialistische »Eheweihen« — vom Volksmund als […]

Nation ohne Territorium – von Grit Jilek

Relevanz: 0%      Geschrieben:5. Juli 2013

[…]durch die Initiative Maxim Gorkis an, schufen 1915 mit der „Liga des Kampfes gegen den Antisemitismus“ eine Plattform und veröffentlichten ein Jahr später unter dem Titel „Schild“ eine Anthologie mit Stellungnahmen der Literaten zur „Jüdischen Frage“. Für Dezember 1917 war ein „Gesamtrussischer Jüdischer Kongress“ einberufen worden, den die Machtübernahme der […]

Die Polen und die Shoa

Relevanz: 0%      Geschrieben:14. Dezember 2020

[…]Dieter et.al. (Hrsg.): Länderbericht Polen, Bonn 2009 Broder, Henryk M.: Alkoholismus, Antisemitismus und Beleidigtsein – Nach dem Ein- tritt in die NATO und vor dem Beitritt zur EU: Polen bleibt polnisch, in: HMB 13.08. 2001 Du Prel, Max: Das Generalgouvernement, Würzburg 1942 Kuby, Erich: Als Polen deutsch war 1939-1945, Ismaning […]

Unter Soldaten und Agitatoren – von Othmar Plöckinger

Relevanz: 0%      Geschrieben:5. Juli 2013

[…]der Frage nach den gedanklichen Ursprüngen von Hitlers Ideologie mit seinen Hauptbestandteilen Antisemitismus und Antibolschewismus kurz nach Ende des Ersten Weltkrieges nachzugehen. Ort der Handlung ist München. Die detailreiche Studie besteht aus zwei Teilen. Neben den militärgeschichtlich-biographischen Ausführungen sind ideologie- und propagandageschichtliche Gesichtspunkte Gegenstand der Erörterung. Betrachtet werden das Interregnum […]

Leo Baeck. Repräsentant des liberalen Judentums
 

Relevanz: 0%      Geschrieben:14. Dezember 2015

[…]und Assimilation der Juden und ihrem Aufstieg in das Bildungsbürgertum verstärkt sich der Antisemitismus. Von Treitschkes Satz „Die Juden sind unser Unglück“ steht im Widerspruch zur unerschütterlichen Vaterlandsliebe der deutschen Juden. Die antisemitische Judenstatistik vom Oktober 1916 bestätigt diesen jüdischen Patriotismus. Auch Leo Baeck, Rabbiner und Professor für die jüdische […]

Hannah Arendt (1906–1975)

Relevanz: 0%      Geschrieben:19. Februar 2011

[…]ein Teil der Artikel aus dem Aufbau wurde im Jahr 2000 von Marie Luise Knott herausgegeben in: Vor Antisemitismus ist man nur noch auf dem Monde sicher: Beiträge für die deutsch-jüdische Emigrantenzeitung „Aufbau“ 1941 – 1945 München: Piper. Die Artikel sind außerdem abrufbar unter http://deposit.ddb.de/online/exil/exil.htm [xi] Arendt, Hannah: (2006¹¹) Elemente […]

Ehrenfried & Cohn – von Uwe Westphal

Relevanz: 0%      Geschrieben:12. Mai 2015

[…]bereits „Hitler verkündet Judengesetze – zwei Kategorien von Staatsbürgern“. Der Antisemitismus macht auch vor den Toren Paris nicht halt. Bei Esterel werden die jüdischen Konfektionäre bereits ausgegrenzt und hinausgejagt. Nach einer entdeckten Liebesbeziehung zwischen dem homosexuellen Cohn und dem Stoffvertreter Rube nutzt die nationalsozialistische Presse diesen Vorfall zur weiteren antisemitischen […]

Widerstand in Kunst, Literatur und Film

Relevanz: 0%      Geschrieben:6. Februar 2007

[…]machte mit zwei Büchern auf sich aufmerksam. 1933 erschien “So oder So? Die Wahrheit über den Antisemitismus”, und das 1938 erschienene Werk “Sein Kampf- Antwort an Hitler” wurde sofort verbrannt und ein Kopfgeld von 100.000 RM ausgesetzt. Die Autorin hielt sich aber zu diesem Zeitpunkt in England auf und floh […]

Das Bekenntnis der universitären Elite Deutschlands zu Hitler im Jahr 1933

Relevanz: 0%      Geschrieben:8. Mai 2016

[…]ihrer Internetseite nicht mit einem Wort der Nähe Heideggers zum Nationalsozialismus oder gar dem Antisemitismus widmet. Dies ist umso kritischer zu sehen, als dass die Heidegger-Gesellschaft zu einer der größten philosophischen Gesellschaften Deutschlands gehört. Bis heute wird totgeschwiegen, dass sich die geistige Elite Deutschland 1933 in großem Umfang zu Hitler […]

Die völkische Bewegung im wilhelminischen Kaiserreich – von Uwe Puschner

Relevanz: 0%      Geschrieben:6. November 2004

[…]vor dem Untergang zu retten. Es sind vor allem drei Zentren, um die das völkische Denken kreist: Antisemitismus, Rassenlehre und Religion, wobei diese ganz unterschiedlich in den einzelnen Strömungen akzentuiert werden. Das zeigt sich besonders beim Rassebegriff: Während ein Teil der Völkischen das Spezifische jeder Rasse in Blut und Abstammung […]

Deformation der Gesellschaft? – von Christian A. Braun

Relevanz: 0%      Geschrieben:8. November 2008

[…]einer pragmatisch-textlinguistisch orientierten Stilistik, Heidelberg 2007. [3] Michael Mayer, Antisemitismus in NS-Deutschland und Vichy-Frankreich. Die Ministerialbürokratie und die „Judenpolitik“, München 2008 (erscheint in den »Studien zur Zeitgeschichte«). [4] Susanna Brogi, Der Tiergarten in Berlin – ein Ort der Geschichte. Eine kultur- und literaturhistorische Untersuchung, Würzburg […]

„Die Pflicht, sich an den Holocaust zu erinnern!“

Relevanz: 0%      Geschrieben:21. Juli 2007

[…]die Welt an den Schrecken des Holocaust erinnert, aber sich auch der Tatsache stellt, dass der Antisemitismus bis heute existiert und dass Intoleranz und Aufstachelung zum Hass bekämpft werden müssen. „Ich möchte alle Menschen der Welt aufrufen, sich zu vereinen und nicht zu erlauben, dass sich das Geschehene jemals wiederholt“, […]

Die Rezeption des italienischen Faschismus in der Weimarer Republik – von Matthias Damm

Relevanz: 0%      Geschrieben:28. Juli 2013

[…]die pazifistische Außenpolitik, der Vorstoß zur Lösung der Kriegsschuldfrage, der fehlende Antisemitismus, erfolgreiche Deflationspolitik und …, aber nicht die Kriegsverbrechen und Terror in den besetzten Kolonien (Libyen, später Abessinien und Albanien), die schrittweise Ausschaltung der Opposition und die weitere soziale Verelendung der Werktätigen (Kurella, Alfred: Mussolini ohne Maske; Berlin 1931). […]

„Todesurteil“ gegen Juden – die „Hepp-Hepp“-Unruhen in Danzig 1819

Relevanz: 0%      Geschrieben:20. September 2017

[…]2002, S. 27-31. [3] Erb, Bergmann, Nachtseite, ebd., S. 219 [4] Werner Bergmann, Ulrich Wyrwa, Antisemitismus in Zentraleuropa, Darmstadt 2011,  S. 22. [5] Judenreglement vom 17. April 1750, in: GStA, XII. HA, VI. Edikte und Verordnungen, Nr. 366. [6] Friedrich der Große, Das Politische Testament von 1752, Reclam Verlag, Stuttgart […]

Die „Aktion Reinhardt“

Relevanz: 0%      Geschrieben:1. Mai 2022

[…]einen so folgenschweren Beschluss zu fassen wie den zur Vernichtung der Juden Europas. Der Antisemitismus war zudem schon bei Parteigründung der DAP durch Anton Drexler (1884 – 1942) im Jahre 1919 fest in der Ideologie der Partei verwurzelt und mit dem Anti-Kommunismus der DAP verknüpft. So bezeichnete Drexler den Bolschewismus […]

Zur Geschichte der Juden in Dresden – von Uwe Ullrich

Relevanz: 0%      Geschrieben:25. August 2007

[…]und Erweiterung erfährt, um – auf neuestem Stand operierend – dem immer wieder aufflackernden Antisemitismus etwas entgegensetzen zu können, was auch für einen größeren Kreis von Lesern schnell und anschaulich rezipiert werden kann. Der bisherige Aufbau des Werkes (leicht überschaubare Kapitel, gut ausgewähltes Bildmaterial, eine Zeittafel und ein Verweis auf […]

Goebbels – von Ralf Georg Reuth

Relevanz: 0%      Geschrieben:4. Februar 2013

[…]im bisher zum Teil erschlossenen schriftlichen Nachlass. Er ist der Überzeugung, dass der Antisemitismus seines Protagonisten nicht mit Opportunismus erklärbar sei und seine Rolle während der Stennes-Revolte, den Strasser-Krisen, dem „Röhm-Putsch“ und den letzten Tagen im Bunker der Reichskanzlei sich objektiv anders darstellten als sie der Tagebuchschreiber der Nachwelt hinterlassen […]

Ökonomie der Zerstörung – von Adam Tooze

Relevanz: 0%      Geschrieben:1. Oktober 2007

[…]barbarischen Völkermord an sechs Millionen Juden zu begehen. Hitlers Lebensraumdoktrin und der Antisemitismus führen die Völker Europas und das deutsche Volk in den Abgrund. Adam Toozes „Ökonomie der Zerstörung“ ist kein Streifzug und aufgrund der Datenberge nicht leicht zu bezwingen. Es ist aber ein außergewöhnlich wichtiges komplexes Werk in der […]

Waldheims Walzer – von Ruth Beckermann

Relevanz: 0%      Geschrieben:19. Februar 2018

[…]Waldheims Person lassen sich heutzutage auf jedem Kontinent der Welt wiederfinden und das, obwohl Antisemitismus und Rassismus doch zur Vergangenheit zählen sollten.  Es gibt Präsidenten, die Aussagen und Berichte als „Fakenews“ bezeichnen, um ihre Unschuld oder Unwissenheit zu bestätigen, Politiker, die ihre Wahlkämpfe mit Fremdenhass zeichnen und gewinnen, sich dennoch […]

Die deutsche Frau und ihre Rolle im Nationalsozialismus

Relevanz: 0%      Geschrieben:3. Oktober 2007

[…]Frau als Mutter, das von den Nationalsozialisten verbreitet wurde, wurde auch durch den damaligen Antisemitismus und durch Grundzüge der Lebensraumpolitik des Dritten Reiches beeinflusst. In ihren Augen konnte nur die deutsche Frau mit einer erstklassigen „arischen“ Abstammung dafür Sorge tragen, dass die deutsche „Rasse“ fortgesetzt wurde. Deutsche Nachkommen wurden für […]

Die Reichszentrale für jüdische Auswanderung

Relevanz: 0%      Geschrieben:15. September 2004

[…]November 1938 war eine deutliche Zäsur in der antijüdischen Politik. Nun schlug der Antisemitismus in die Formen unverhohlener physischer Gewalt und Verfolgung um. In einem groß angelegten Pogrom wurden jüdische Geschäfte und Wohnungen verwüstet, zahlreiche Synagogen angezündet und demoliert und Juden auf offener Straße umgebracht. Spätestens ab diesem Zeitpunkt ist […]

Protokolle der Weisen von Zion

Relevanz: 0%      Geschrieben:14. September 2004

[…]Berlin 1999. Sammons, Jeffrey L.: Die Protokolle der Weisen von Zion. Die Grundlage des modernen Antisemitismus – eine Fälschung. Göttingen […]

Die Pogromnacht am 9./10. November 1938

Relevanz: 0%      Geschrieben:14. September 2004

[…]aber schied sich der nationalsozialistische Radikalismus, vor allem der radikale rassenbiologische Antisemitismus, von den in der Bevölkerung verbreiteten traditionellen sozialen Einstellungen und Verhaltensformen. Das galt auch für die traditionelle Judenfeindschaft, die sich aus religiösen Motiven und sozialen Vorurteilen speiste, aber auch immer an bürgerlichen Moralvorstellungen festhielt und darum vor deren […]

1967 – von Tom Segev

Relevanz: 0%      Geschrieben:12. Dezember 2007

[…]Sechs-Tage-Krieg ist eng verknüpft mit der Frage nach der israelischen Identität. Der Antisemitismus und der Holocaust prägten die europäische Diaspora der Juden. Die mit der Balfour-Deklaration vom November 1917 zugesicherte Gründung eines Staates Israel in Palästina geht am 14. Mai 1948 in Erfüllung. Für viele Zionisten wird ein Traum wahr. […]

Als Hitler unser Nachbar war − von Edgar Feuchtwanger

Relevanz: 0%      Geschrieben:21. Juni 2014

[…]deutschen Volkes gegen seine eigenen nichtkämpfenden Mitbürger. Er ist nicht mehr lautlos, der Antisemitismus brüllt seinen Terror nicht nur heraus, er schlägt nun um sich. Für die Feuchtwangers wird ein Asyl immer dringlicher. In München zeigen sie „Entartete Kunst“, während Hitler bereits über eine Annektion Österreichs nachdenkt. International ist man […]

Michaela Melián: Föhrenwald

Relevanz: 0%      Geschrieben:3. Oktober 2008

[…]Angehörigen ermordet wurden, ihre Häuser und Dörfer völlig zerstört sind und sie erneut mit Antisemitismus konfrontiert sein würden. Nach dem Krieg befanden sich ca. 200.000 jüdische Menschen aus allen Teilen Europas völlig entwurzelt in DP-Lagern. Allein im Münchener Raum gab es mit Feldafing, St. Ottilien-Konvent, Landsberg und Föhrenwald vier solcher […]

Adolf Hitler (1889–1945)

Relevanz: 0%      Geschrieben:30. September 2004

[…]Band formulierte Hitler seine zentralen Ziele und Überzeugungen: Antibolschewismus, Radikaler Antisemitismus sowie die Schaffung von Lebensraum im Osten. „Mein Kampf“ erreichte bereits vor 1933 sehr hohe Auflagen. Die darin veröffentlichten Zielvorstellungen wurden jedoch allgemein stark unterschätzt. Am 26. Februar 1925 wurde die NSDAP wiederbegründet und Hitler übernahm die Führung. Er […]

Alfred Rosenberg (1893–1946)

Relevanz: 0%      Geschrieben:30. September 2004

[…]mit seinem Erzrivalen Goebbels, der ebenfalls einen solchen „Rassematerialismus“ ablehnte. Der Antisemitismus Rosenberg hat wiederholt bekannt, daß er wichtige Impulse für seine Weltanschauung schon in seiner Jugend durch das stark antisemitische Werk Houston Stewart Chamberlains „Die Grundlagen des 19. Jahrhunderts“ bekommen habe. Seine grundsätzliche Erkenntnis über die Bedeutung des von […]

Hitlers „Mein Kampf“

Relevanz: 0%      Geschrieben:30. Mai 2005

[…]hergeleitet – doch eine relative Geschlossenheit aufweist. Dabei führt ihn sein krankhafter Antisemitismus dazu, den Juden die Schuld für praktisch alle Übel der Welt zuzuweisen und sie der Zerstörung jeglicher „natürlicher“ Ordnung anzuklagen. Wenngleich Hitler in „Mein Kampf“ nicht ausdrücklich die physische Vernichtung des Judentums fordert, wird sie doch mental […]

Nenn mich nicht bei meinem Namen – von Waldtraut Lewin

Relevanz: 0%      Geschrieben:18. März 2019

[…]jahrelangen Ungewissheit in verschiedenen Verstecken leidet. Auch muss sie erfahren, dass der Antisemitismus die Nazidiktatur überdauert hat. Schwächer fällt der zweite Teil von „Nenn mich nicht bei meinem Namen“ aus, in dem die Überfahrt der Exodus von Südfrankreich nach Palästina beschrieben wird. Äußere Spannungselemente, bisweilen sehr klischeehafte Personenzeichnungen sowie eine […]

Jan Karski (1914–2000)

Relevanz: 0%      Geschrieben:1. Oktober 2004

[…]was es wohl für Gründe hat, daß in jedem Land, wo Juden siedeln, früher oder später Antisemitismus aufkommt“. Er fragte mich, ob ich darüber schon einmal nachgedacht hätte. So viel zu H. G. Wells. Er war absolut nicht sympathisch. Die Juden hatten um eine öffentliche Erklärung nachgesucht, die die Alliierten […]

Die Kampagne „Gegen das Vergessen“

Relevanz: 0%      Geschrieben:8. Oktober 2006

[…]auch eine Vernetzung von Menschen ermöglicht, die gegen das Vergessen arbeiten wollen. Antisemitismus, Geschichtsvergessenheit und alter Nazismus in neuen Gewändern sind eine Realität in Deutschland. Wer einen Betrag zur Veränderung dieser Realität leisten möchte, findet bei Shoa.de Informationen, Kontaktmöglichkeiten und Ermutigung. Ich freue mich über das ausdauernde Engagement des Arbeitskreises, […]

Kurt Tucholsky (1890–1935)

Relevanz: 0%      Geschrieben:1. Oktober 2004

[…]selbst sagte er, er habe Erfolg, aber keinerlei Wirkung. Doch in einer Zeit, wo Faschismus und Antisemitismus leider keine Schreckgespenster von gestern sind, ist Kurt Tucholsky aktuell wie zu Lebzeiten. Leben und Werk Geboren wurde Kurt Tucholsky am 9. Januar 1890 in Berlin als Sohn der Eheleute Alexander und Doris […]

Der Naumann-Kreis

Relevanz: 0%      Geschrieben:12. August 2014

[…]des dritten Standpunktes in Deutschland sammeln zu können. Naumann und Konsorten weisen den Antisemitismus als Bestandteil der kommenden Politik ab, denn dieser hat sich als schlechtes Geschäft erwiesen. “ Dies ist eindeutig. Wenn man dies in Schweden wusste und dies dort in einer nicht unbekannten Zeitung kommunizierte, so muss die […]

Theodor Eicke (1892–1943)

Relevanz: 0%      Geschrieben:4. Oktober 2004

[…]insbesondere Eickes Strafvorschriften wurden in den Folgejahren auf alle KZ ausgedehnt. Radikaler Antisemitismus und Antibolschewismus, unbedingter Gehorsam gegenüber ihm als Kommandanten wie auch gegenüber der SS-Führung und Hitler sowie die reformierte Lagerverwaltung beeindruckten Himmler so sehr, dass er Eicke am 30. Januar 1934 zum SS-Brigadeführer beförderte und ihm im Mai […]

Massenerschiessungen im Zweiten Weltkrieg

Relevanz: 0%      Geschrieben:31. Mai 2018

[…]Wer nicht mitschoß, galt als unmännlich und schwach. Weitere Motive waren vermutlich Gehorsam, Antisemitismus, Rassenhass, Gruppendruck und Habgier. Massaker gehörten letztendlich zum Alltag im „deutschen Osten“. Zuschauer in der Nähe der Erschießungsstätten sorgten für eine verringerte Möglichkeit, zu fliehen. Die umstehenden, scheinbar unbeteiligten Menschen, demonstrierten mit ihren Blicken Zustimmung sowie […]

Philipp Haeuser (1876–1960)

Relevanz: 0%      Geschrieben:4. Oktober 2004

[…]Buchner verteidigt Haeuser, indem er Walterbach unterstellt, dieser habe ihn nicht verstanden. Der Antisemitismus Haeusers steigert sich in seinen autobiografischen Aufzeichnungen stetig. „Wer dem deutschen Volk in der Zeit der tiefsten Erniedrigung geistig und seelisch helfen wolle, mußte auch an das Judenproblem herantreten“. Haeuser veröffentlicht Weihnachten 1922 die Schrift: „Jud […]

Der Weg zur Reichsgründung von 1871: Die drei Einigungskriege

Relevanz: 0%      Geschrieben:15. Mai 2021

[…]Imperialismus hätte auch so erfolgen können; das Aufkommen des völkisch-rassischen Antisemitismus (eine ganz andere Qualität als der uralte religiöse Anti-Judaismus) war ebenfalls nicht an Staatsgrenzen gebunden. Zumindest als tiefere Ursache für 1914 und 1933 dürfte die kleindeutsche Variante des Deutschen Reiches nicht ausreichen; und Bismarck hätte ab 1900 auch keine […]

Rassismus, Biologie und Rassenlehre

Relevanz: 0%      Geschrieben:14. September 2004

[…]nicht automatisch mit den diskriminierten Gruppen. Wie anders ist es zu erklären, dass z. B. der Antisemitismus in Europa überdauert, obwohl Juden nach Massenmord und Vertreibung hier eine verschwindend geringe Minderheit sind? Man kann in einem mehrfachen Sinne von »Rassismus ohne Rassen« sprechen. Wie verhalten sich die Rassenklassifikationen der Anthropologen zur […]

Rudolf Vrba (1924–2006)

Relevanz: 0%      Geschrieben:4. Oktober 2004

[…]der Universität Bratislava (Pressburg) gelebt, das als Brutstätte eines aggressiven Antisemitismus galt. Diesen brachten sie in die HSL’S ein und über ihn knüpften sie Kontakte zu Hitlers NSDAP: Mitte Oktober 1938 hatte sich Ďurčánský mit Göring getroffen und ihm versprochen, eine unabhängige Slowakei werde „die Judenfrage nach deutschem Muster lösen“. […]

Staat, Verwaltung und Justiz im Kaiserreich

Relevanz: 0%      Geschrieben:9. August 2021

[…]folgte, deren wichtigste ideologische Parole, neben dem ausgeprägten rassisch- völkischen Antisemitismus, die Propaganda gegen „Versailles“ sein würde. 26) Unklug ist aber auf jeden Fall der gegenüber den jeweiligen Minderheiten geäußerte Chauvinismus; sei es der bürokratische Versuch einer „Germanisierung“ der polnischen Minderheit in den östlichen Gebieten, die Benachteiligung der dänischsprachigen Minderheit im […]

Die Weiße Rose

Relevanz: 0%      Geschrieben:5. Oktober 2004

[…]bereits jahrelange innere Gegnerschaft gegen das NS-Regime. Die Degradierung des Individuums, der Antisemitismus und besonders der Vernichtungskrieg im Osten sind starke Motive der Gegnerschaft. Eine spezielle ideologische Festlegung der Gruppe gibt es nicht. Einig sind sie sich jedoch darin, daß das künftige Europa demokratisch und in enger Zusammenarbeit der Völker […]

Tödliche Medizin – Rassenwahn im Nationalsozialismus

Relevanz: 0%      Geschrieben:15. März 2009

[…]Erbgutes bzw. deren Träger zur Staatspolitik werden. Auch der zur Staatsideologie erklärte Antisemitismus wurde Bestandteil der genozidären NS-Rassenpolitik gegenüber Juden, Sinti und Roma. Das große Verdienst der Ausstellung ist es, durch Einzelfallschilderungen dem Verbrechen an den vielen namen- und gesichtslosen Opfern wenigsten in einigen Fällen eine persönliche Geschichte zu geben. […]

Nicholas Winton: 1938/39 Retter von 669 jüdischen Kindern aus der Tschecho­slowakei

Relevanz: 0%      Geschrieben:3. Mai 2017

[…]1888-1978) aus Nürnberg. 1907 wichen die Wertheims vor dem sich in Deutschland ausbreitenden Antisemitismus nach England aus. Von Anfang an taten sie alles, um sich in der neuen Heimat rasch und vollständig zu integrieren: Sie nahmen die englischen Namen „Winton“ an, ließen ihren Sohn christlich taufen, der von Verwandten und […]

Warum Europa nichts aus dem Holocaust gelernt hat

Relevanz: 0%      Geschrieben:24. Februar 2005

[…]„gelöst“. Die größte „Bedrohung“ sind derzeit die Juden in Nahost und in Amerika. Der Antisemitismus ist ein europäisches Phänomen, das sehr tiefe Wurzeln hat. Man könnte ihn zu den sog. europäischen Werten zählen, denn ein negativer Wert ist auch ein Wert. Es ist doch interessant, dass von keinerlei gesamtasiatischen, gesamtafrikanischen […]

Die Machtergreifung – von Guido Knopp

Relevanz: 0%      Geschrieben:5. April 2009

[…]ein Führer“ und „Die Juden sind unser Unglück“. Einhergehend mit einem starken sichtbaren Antisemitismus wird jetzt die sogenannte „Judenfrage“ propagiert. Es folgen der Boykott jüdischer Geschäfte, die Vertreibung der Juden aus ihren Positionen und Ämtern bis zur offenen Gewalt gegen die jüdische Bevölkerung. Bereitwillig und widerspruchslos mitgetragen von großen Bevölkerungsteilen. […]

Jüdisches Museum Prag: Rückblick auf 100 schwere Jahre

Relevanz: 0%      Geschrieben:5. September 2005

[…]sehr rasch glich die kommunistische Macht den Kriegsverhältnissen – politische Prozesse, Antisemitismus und eine Atmosphäre der Angst. Unerwünscht war, sich mit judaistischen Themen zu befassen. Bereits am 4. April 1950 wurde das Museum dem Schulministerium unterstellt. Zuerst wurde das Gebäude in der Široká-Straße beschlagnahmt, schließlich kam das gesamte Museum unter […]

Zuflucht am Rande Europas, Portugal 1933-1945 – von Irene Flunser Pimentel und Christa Heinrich

Relevanz: 0%      Geschrieben:1. Juni 2022

[…]Sichtbar wird dieses an der Verfassung, die die Glaubens- und Religionsfreiheit garantiert. Der Antisemitismus ist in Portugal kein ideologisch-gesellschaftliches Problem und taucht nur randbedingt als christlicher Judaismus auf. Portugal als Zufluchtsort bedeutet daher Rettung und die Chance auf Leben. Dieses wird an dem im Buch genannten Zitat des KPD Funktionärs […]

Vom Ende der Emanzipation – von Thomas Meyer

Relevanz: 0%      Geschrieben:15. Juni 2009

[…]Nationalsozialisten 1933 die Lage der deutschen Judenheit entscheidend. Schließlich gehörte der Antisemitismus zum Bestandteil ihrer Weltanschauung und es wurden Schritt um Schritt gesetzliche Grundlagen zur Einschränkung der jüdischen Lebenswelt oktroyiert. Die Reaktion der betroffenen Intellektuellen kann nur als verblüffend bezeichnet werden: „… nicht aus Not, sondern aus der Überzeugung, dass […]

Grußwort von Yad Vashem

Relevanz: 0%      Geschrieben:1. Juli 2014

[…]sich Ihr Projekt und Yad Vashem ähnlich. Wir engagieren uns gemeinsam für die Aufklärung über Antisemitismus und Rassismus. Ziel ist es, vor allem der jüngeren Generation die Verletzbarkeit von Demokratie vorzuführen. Die zahlreichen Aktivitäten und Entwicklungen der letzten 50 Jahre in Yad Vashem umfassen historische Dokumentation und Forschungen über die […]

Männer Helden und schwule Nazis – von Rosa von Praunheim

Relevanz: 0%      Geschrieben:8. April 2005

[…]Männerbünde und –gesellschaften berichten. Sie propagieren Männlichkeit, Nationalismus und Antisemitismus – ganz im Sinne des Neo-Nazis Michael Kühnen, der in einer Streitschrift Ende der 80er Jahre behauptete, dass schwule Männer – da ohne Familie und an sie geknüpfte Verpflichtungen – die besseren Kämpfer seien, unabhängig und frei. Auch Hitler fand […]

Ein Extremfall des Sozialen – von Maja Suderland

Relevanz: 0%      Geschrieben:15. Juni 2009

[…]Normalität wahrte. Neben guten Sitten überdauerte in all der Grausamkeit indes auch der Antisemitismus, der den Quellen zufolge ausgerechnet im Konzentrationslager stark ausgeprägt war. So berichtete der polnische Jude Leon Szalet, inhaftierte linke Widerstandskämpfer hätten ihn drangsaliert mit Schlägen und Worten wie: „Ich wäre faul wie alle Juden.“ Maja Suderland […]

Erich Ludendorff (1865-1937)

Relevanz: 0%      Geschrieben:30. Juli 2022

[…](Digitalisat). Phillip Wegehaupt: Ludendorff, Erich. In: Wolfgang Benz (Hrsg.): Handbuch des Antisemitismus. Band 2: Personen. De Gruyter Saur, Berlin 2009, ISBN 978-3-598-44159-2, S. 494 ff. (abgerufen über De Gruyter […]

Displaced Persons im besetzten Nachkriegsdeutschland

Relevanz: 0%      Geschrieben:6. Oktober 2004

[…]Gerücht in Umlauf brachte.[14] Vielmehr führten der in Ost- wie in Westeuropa traditionelle Antisemitismus sowie Befürchtungen, die überlebenden Juden würden ihr Eigentum zurückfordern, in den Jahren 1945 bis 1947 zu zahlreichen Pogromen, denen rund 1.000 Juden zum Opfer fielen. Höhepunkt der Nachkriegsexzesse an den Juden war das Pogrom von Kielce […]

Film und Exil im Dritten Reich

Relevanz: 0%      Geschrieben:6. Oktober 2004

[…]sich die Auseinandersetzung mit dem Faschismus eher auf indirekte Anspielungen, indem etwa der Antisemitismus durch die Herausstellung überragender jüdischer Persönlichkeiten wie Paul Ehrlich dargestellt wurde. Dagegen gab es nur sehr wenige Filme, die den Nationalsozialismus offen thematisierten. Zu den seltenen Beispielen gehörten „The President Vanishes“ (1935), in dem die Gefahr […]

Ausstellung „Verbrechen der Wehrmacht“

Relevanz: 0%      Geschrieben:27. März 2020

[…]sowie den in allen Teilen und auf allen Hierarchieebenen der Wehrmacht grassierenden Rassismus und Antisemitismus. Erschütternd war dabei auch die Erkenntnis, dass Widerstand so gut wie nie vorkam. Stattdessen wurden die verbrecherischen Befehle weitegehend widerspruchsfrei ausgeführt, was in der millionenfachen und fabrikmäßigen Hinrichtung der osteuropäischen Zivilbevölkerung einen grausamen Höhepunkt fand. […]

Hommage Claude Lanzmann auf der Berlinale 2013

Relevanz: 0%      Geschrieben:3. Februar 2013

[…]der neugegründeten Freien Universität Berlin inne. Seine Auseinandersetzung mit der Shoah, dem Antisemitismus und den politischen Freiheitskämpfen durchziehen sein filmisches wie journalistisches Schaffen.   Filme der Hommage: Pourquoi Israël /Warum Israel (Frankreich 1973) Debutfilm von Claude Lanzmann, in dem er anhand von Interviews mit jüdischen Immigranten die Notwendigkeit der israelischen Staatsgründung […]

Paris, New York und zurück – von André Schiffrin

Relevanz: 0%      Geschrieben:29. Juli 2010

[…]schon bald zur amerikanischen Gesellschaft zugehörig. Einer Gesellschaft, die auch nicht frei vom Antisemitismus ist. Es gibt verbotene Zonen für Juden, in der Schule wird er als Christusmörder beschimpft und verprügelt, an den Universitäten herrscht eine begrenzte Aufnahme von jüdischen Studenten und Professoren. Einer Gesellschaft, die unter McCarthy eine Kommunistenjagd […]

„Aufbruch“ − von Susanne Römer

Relevanz: 0%      Geschrieben:19. Januar 2010

[…]in Osteuropa, die Anfälligkeit ehemaliger Kommunisten für Nationalismus und Antisemitismus in Russland, aber auch die Programmatik der NPD bei ihren Wahlkämpfen in Ostdeutschland lassen eine Vermischung klassischer sozialistischer und rechtsextremer Ideologieelemente erkennen. Die Geschichte des „Aufbruch“ kann allen postsozialistischen Bewegungen, die sich aus taktischen und populistischen Gründen ins rechte Fahrwasser […]

Mehr als Kostüm und Kulisse – Plädoyer für Historienfilme als Geschichtsvermittler

Relevanz: 0%      Geschrieben:5. März 2018

[…]diesem spezifischen Lebensweltbezug: Holocaust gelang es, abstrakte Begriffe wie »Holocaust«, »Antisemitismus« oder Genozid an Einzelschicksalen zu konkretisieren. Historienfilme bieten aber noch mehr als ein »Fenster zur Vergangenheit«, durch das sich eine – immerhin mögliche – Welt beobachten und analysieren lässt: Sie bieten den Rezipienten darüber hinaus Erlebnisräume in beiden Bestandteilen […]

Von Krakau bis Danzig – von Thomas Urban

Relevanz: 0%      Geschrieben:19. Januar 2010

[…]sprachlich und kulturell zur deutschen Seite, ihre Assimilationserfolge steigerten den polnischen Antisemitismus. Viele Juden erwarteten von den deutschen Besatzern und Herrschern Ordnung und Schutz vor Pogromen, polnische Nationalisten dachten vor 1939 daran, wie man möglichst viele Juden durch Emigration loswerden könnte. Schließlich fielen drei Millionen polnische Juden den Nationalsozialisten zum […]

Ein Lied für meinen Vater – von Ella Milch-Sheriff u. a.

Relevanz: 0%      Geschrieben:1. August 2009

[…]nur international und völkerrechtlich anerkannt ist, sondern dass sie, besonders im Schatten des Antisemitismus, eine unabdingbare Notwendigkeit ist. Eine Notwendigkeit, die selbstverständlich ihren Weg in friedlicher Koexistenz mit den Palästinensern suchen und finden muss. Die internationale Staatengemeinschaft tut in ihrer Verantwortung gegenüber den Holocaustüberlebenden und der Zweiten Generation jedoch gut […]

#everynamecounts – ein digitales Denkmal

Relevanz: 0%      Geschrieben:26. März 2021

[…]heutige Gesellschaft. Denn der Blick zurück zeigt uns, wohin Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus führen. Erinnerung und Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus folgen oft steifen Ritualen, mit denen jüngere Generationen wenig anfangen können. Die Crowdsourcing-Initiative #everynamecounts bietet einen neuen und sehr direkten Weg, sich aktiv mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen und […]

Sehenswerte Filme auf der Berlinale 2015

Relevanz: 0%      Geschrieben:5. Februar 2015

[…]den militärischen Sieg über die Ideologien der ethnischen Ungleichheit und stellt fest, dass Antisemitismus und Rassismus im Nachkriegsamerika überlebt haben. […]

Frau ohne Reue – von Max Mohr

Relevanz: 0%      Geschrieben:4. April 2021

[…]vor. In keinem noch so kleinen Nebensatz findet sich ein Hinweis auf den Aufstieg der Nazis, den Antisemitismus und die tiefe gesellschaftliche Spaltung. Umso interessanter, dass Max Mohr, der sich 1933 in Berlin und auf Hiddensee aufhielt und in Künstlerkreisen verkehrte, am 13. Juni 1933 über Asta Nielsen und Heinrich […]

Die „jüdischen Konten“ der Fürstlich Castell’schen Bank und Credit-Casse KGaA

Relevanz: 0%      Geschrieben:7. November 2005

[…]Befremdliches, man identifizierte sich nicht mit ihnen – sein Sohn bezeichnet das heute als Antisemitismus. Als er 1939 als Reserveoffizier eingezogen wurde, wünschten sich seine beiden Söhne, der Krieg möge nicht ohne ihren Dienst an der Waffe zu Ende gehen. Ihr Wunsch ging in Erfüllung, aber nur der Jüngere kehrte […]