Carell, Paul (1911–1997)

Kriegs- und Nachkriegskarriere des Pressechefs im NS-Außenministerium

In den vom Klima des Kalten Krieges geprägten Nachkriegsjahrzehnten konnte einer der einflussreichsten Presselenker des Dritten Reiches, der SS-Obersturmbannführer und Pressesprecher NS-Außenminister Ribbentrops Paul Karl Schmidt unter dem Pseudonym Paul Carell zum Nachkriegschronisten des “Unternehmens Barbarossa” avancieren. Sein gleichnamiger Bestseller, der immer wieder neu aufgelegt wurde, hat das Bild des Krieges gegen die Sowjetunion im Nachkriegsdeutschland geprägt: Es war ein sauberer, notwendiger und kameradschaftlicher Krieg. Ein Krieg in dem es deutsches Heldentum, aber keine Massenmorde gab. Die SS war nichts als eine kämpfende Truppe, nur einmal auf Seite 439, gibt es eine SS, die fanatisch und grausam ist: “Stalins ,SS’, Rückgrat der Staatspolizei und des Geheimdienstes (…) die NKWD-Truppen.” Carells 1963 erstmals erschienener Band “Unternehmen Barbarossa”, der in den Jahren davor als lange Serie in der auflagenstarken Zeitschrift KRISTALL erschienen war, verliert über die NS-Ausrottungspolitik kein Wort. Seine Darstellung beginnt mit einem Zitat aus Hitlers Tagesbefehl zum Angriff (S.13f.), in dem die Präventivkriegsthese aufgetischt wird, nach der die Wehrmacht angeblich nur einem Angriff der Roten Armee zuvorgekommen sei. Paul Carells Version des “Unternehmens Barbarossa” fand nicht nur in der Boulevardpresse großen Zuspruch, sondern ebenso in der seriösen Wochenzeitung DIE ZEIT vom 25.11.1966 und dem Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL vom 1.7.1964. Im letztgenannten Publikationsorgan durfte General Walter Warlimont, im Oberkommando der Wehrmacht mitverantwortlich für die schon vor Beginn des Russlandfeldzuges erlassenen verbrecherischen Befehle, Carells Werk besprechen. Um nur ein Beispiel für die verbrecherischen Befehle zu nennen: Der sog. “Kriegsgerichtsbarkeitserlass” vom 13.5.1941 verfügte, dass die Straftaten von Angehörigen der Wehrmacht gegen die Zivilbevölkerung “nicht unter Verfolgungszwang”(!) gestellt werden durften. Damit wurde die sowjetische Zivilbevölkerung faktisch für vogelfrei erklärt. Derselbe für die Ausarbeitung dieses “Kriegsgerichtsbarkeitserlasses” mitverantwortliche General Warlimont bewertete dann 1964 in der o.g. Ausgabe des SPIEGEL Carells Buch als ideologiefreies, fachlich gelungenes Werk – abgesehen von ein paar Einwänden ohne grundsätzliche Natur, die den Rezensenten selbst, also Warlimont, als den größeren Barbarossa-Experten erscheinen lassen.

Der Nachkriegschronist des Russlandfeldzuges Paul Carell wurde am 2.November 1911 in Kelbra (Thüringen) als Paul Karl Schmidt geboren und trat am 12.Januar 1931 der NSDAP (Mitgliedsnummer 420853) bei. In seinem dem Aufnahmeantrag in die SS 1938 handschriftlich beigefügten Lebenslauf führt er aus: “1933 Studentenbundsdienst , Redner, Gautagsredner, Leiter des Kampfausschusses wider den undeutschen Geist, Ältester der Kieler Studentenschaft, Vertrauensmann für die Kameradschaftserziehung und Führer des staatlichen Kameradschaftshauses der Uni Kiel. 1934 Beendigung des Studiums, wissenschaftlicher Assistent am Psychologischen Institut der Uni Kiel; Dozent an der Nationalpolitischen Volksbildungsstätte , Redner. 1935 Stellvertreter des Gaustudentenbundsführers Schleswig-Holstein” (Nürnberger Dokument NG 2644, SS-Akte Paul Karl Schmidt, Staatsarchiv Nürnberg). Die Bedeutung dieser frühen NS-Studentenbundskarriere für seine Haltung als Pressechef im Auswärtigen Amt vor sowie Publizist und Kriegsautor nach 1945 sollte nicht unterschätzt werden. Sehen wir uns dazu ein Detail an: Schmidts frühe Funktion als “Leiter des Kampfausschusses wider den undeutschen Geist.” Diese “Kampfausschüsse” agitierten als Speerspitze der deutschen Studentenschaft gegen den “jüdischen Intellektualismus”. So wurde z.B. am 12.April 1933 an allen deutschen Universitäten ein Plakat mit dem Titel “Wider den undeutschen Geist!” ausgehängt, dessen 12 Thesen auch am Tag der Bücherverbrennung, dem 10.Mai 1933, verlesen wurde. Darin hieß es z.B. in Thesen 4 und 5: “Der Jude kann nur jüdisch denken. Schreibt er deutsch dann lügt er. Der Deutsche, der deutsch schreibt, aber undeutsch denkt, ist ein Verräter (…) Wir wollen die Lüge ausmerzen, wir wollen den Verrat brandmarken” (Staatsarchiv Würzburg, Akte RSF I 21 C 14/1).

Innerhalb der SS stieg Paul Karl Schmidt mit noch nicht einmal 29 Jahren zum Obersturmbannführer auf, einem Rang dem bei der Wehrmacht der Oberstleutnant entspricht. Ebenfalls 1940 avancierte er unter NS-Außenminister Joachim von Ribbentrop zum Chef der Nachrichten- und Presseabteilung im Auswärtigen Amt. Damit war er mit 28 Jahren der jüngste Karrierist in einem NS-Ministerium, der gleichzeitig den Rang eines Gesandten I. Klasse ( Ministerialdirigent) und eines SS-Obersturmbannführers (Oberstleutnant) erreicht hatte.

Schmidt, der u.a. die täglichen Pressekonferenzen des NS-Außenministeriums leitete, gehörte nach den Forschungsergebnissen des renommierten Historikers Peter Longerich zu den einflussreichsten Kriegspropagandisten des NS-Systems. Er wurde bald neben dem Reichspressechef Otto Dietrich, der direkt Hitler unterstand, und Hans Fritzsche, der in Goebbels Propagandaministerium der Abteilung “Deutsche Presse” vorstand, zum dritten Presselenker unter den NS-Funktionären. Teilweise war er sogar einflussreicher als Dietrich und Fritzsche, denn diese waren in erster Linie Verbindungsleute zwischen Hitler bzw. Goebbels und der Presse mit geringem eigenem Gestaltungsspielraum. Paul Karl Schmidt aber nutzte die Schwäche seines Konkurrenten Otto Dietrich, dessen Ansehen schwer geschädigt war, nachdem er am 9.Oktober 1941 in einer großen Pressekonferenz vor in- und ausländischen Journalisten den Endsieg über die Sowjetunion und das Aus aller britischen Optionen eines Zweifrontenkrieges verkündet hatte. So konnte Schmidt die Ambitionen Dietrichs und auch seines anderen Konkurrenten Fritzsche vom Goebbels-Ministerium zur Einflussnahme auf die NS-Propagandazeitschrift SIGNAL ausschalten. Schmidt sicherte sich den Zugriff auf diese Kriegs-Illustrierte, die seit April 1940 alle 14 Tage für das besetzte oder “befreundete” Ausland erschien und 1943 eine Auflage von 2,5 Millionen Exemplaren in 20 Sprachen erreichte. Mit dieser Zeitschrift betrieb Schmidt effektivste Kriegspropaganda. Der DAILY EXPRESS urteilte am 25. April 1940: “Seiten im besten Farbdruck(…)Konzentrierte, geschickte Propaganda zu einem Preis, den jedermann zahlen kann und geschrieben in fast jedermanns Sprache.”

Belegt ist auch die Bedeutung Paul Karl Schmidts für die propagandistische Rechtfertigung des Holocaust. Am 27.Mai 1944 wandte sich Schmidt nicht etwa gegen die Ermordung der ungarischen Juden, sondern erteilte aus eigener Initiative Ratschläge zu deren besserem Gelingen:

“Aus einer recht guten Übersicht über die laufenden und geplanten Judenaktionen in Ungarn entnehme ich, dass im Juni eine Großaktion auf die Budapester Juden geplant ist. Die geplante Aktion wird in ihrem Ausmaß große Aufmerksamkeit erregen und Anlass zu einer heftigen Reaktion bilden. Die Gegner werden schreien und von Menschenjagd usw. sprechen und unter Verwendung von Gräuelberichten die eigene Stimmung bei den Neutralen aufzuputschen versuchen. Ich möchte deshalb anregen, ob man diesen Dingen nicht vorbeugen sollte dadurch, dass man äußere Anlässe und Begründungen für die Aktion schafft, z.B. Sprengstofffunde in jüdischen Vereinshäusern und Synagogen, Sabotageorganisationen, Umsturzpläne, Überfälle auf Polizisten, Devisenschiebungen großen Stils mit dem Ziel der Untergrabung des ungarischen Wirtschaftsgefüges. Der Schlussstein unter eine solche Aktion müsste ein besonders krasser Fall sein, an dem man dann die Großrazzia aufhängt” (Nürnberger Dokument NG-2424, Bundesarchiv, Außenstelle Ludwigsburg).

Mehr als zwei Jahrzehnte nach diesen propagandistischen Vorschlägen zur Ermordung der Budapester Juden wurde von 1965 bis 1971 ein Ermittlungsverfahren “wegen Mordes” der Staatsanwaltschaft Verden gegen ihn durchgeführt, das in den Akten der “Zentralen Stelle der Landesjustizverwaltungen Ludwigsburg” dokumentiert ist, die damals entsprechend ihrem Aufgabenbereich für das Landgericht Verden Vorermittlungen leistete. Dieses wurde nach sechs Jahren niedergeschlagen, weil “auf den Vorschlag des Beschuldigten daraufhin nichts unternommen” wurde (vgl. Beitrag Benz in Bulletin 22/2004).

1945 bedeutete für Paul Karl Schmidt, gegen den nie ein Gerichtsverfahren eingeleitet wurde, keinesfalls das Karriereende. Schon in den 50er Jahren schrieb er für die auflagenstarke Zeitschrift KRISTALL – zunächst als “Paul Karell”, dann “Paul Carell” – Artikel zum Zweiten Weltkrieg, die laut KRISTALL-Ausgabe 25/1952, “immer vor dem Hintergrund der Wahrheit…dem Leser ein Bild von der Dramatik des Geschehens geben”, und zwar auf der Basis der “persönlichen Erinnerungen des Verfassers Paul Karell.” Damit wurde der Grundstein für die Legende von einer angeblichen früheren Tätigkeit Carells als “Kriegsberichterstatter”, der er tatsächlich nie war, gelegt. Nebenbei lag in seinen Händen die redaktionelle Bearbeitung des 1959/1960 im SPIEGEL veröffentlichten Manuskripts des Amateurhistorikers und niedersächsischen Verfassungsschutzbeamten Fritz Tobias mit manipulierten und verfälschten Dokumenten zur Behauptung der Alleintäterschaft van der Lubbes beim Reichstagsbrand 1933.

Zudem schrieb er in der WELT und der ZEIT . So verfasste Schmidt als P.C. Holm am 2.9. 1954 den langen Artikel “Düsteres September-Gedenken in der ZEIT. Darin minimierte er die deutsche Verantwortung sowohl für den Ersten wie den Zweiten Weltkrieg. Er propagierte: ” Der (erste Welt-)Krieg war eine Kurzschlusserscheinung. Statt zu fragen- ,Wer wollte ihn?’, ist es richtiger nachzuforschen: ,Wer tat nicht alles, um ihn zu verhindern?’ Die Antwort darauf enthüllt in Wien so viele Schuldige wie in Petersburg, in London und Berlin so viele wie in Paris und Belgrad. Dabei steht Berlin in der ,Schuldliste’ auf keinen Fall an erster, eher an letzter Stelle.” Und zum Zweiten Weltkrieg: “Nur einer irrte sich nicht. Vorerst jedenfalls noch nicht. Das war Josef Stalin. Sein Beitrag zum Krieg, nämlich der deutsch-sowjetische Pakt vom 23. August 1939, war wohl der entscheidendste Faktor. Ohne diesen Pakt hätte die seit Bismarcks Wirken im Volksbewusstsein so lebendige und im ersten Weltkrieg so erwiesenermaßen tödliche Gefahr eines Zweifrontenkrieges auch von Hitler nicht ignoriert werden können. Man stellt den deutsch-sowjetischen Pakt gern als Hitlers große diabolische Leistung hin. Das ist eine Verkennung der Tatsachen und der historischen Hintergründe. Wer die Vorgeschichte und das Zustandekommen dieses Paktes wirklich studiert, muss zu der Einsicht gelangen, dass nicht Hitler, sonder Stalin der Initiator war. Für ihn war dieser Pakt die richtig kalkulierte Beihilfe zum Ausbruch eines ,selbstzerfleischenden Krieges der kapitalistische Welt’. Und so kam es” (DIE ZEIT, 2.9.1954, S.3).

Aber erst als Anfang der 60er Jahre Paul Carells “Marsch nach Russland”, zuerst als “Unternehmen Barbarossa” und dann als “Verbrannte Erde” bei KRISTALL, einer Zeitschrift mit einer Auflage von fast einer halben Million Exemplaren, schier endlos in Serie ging, hatte Carell den Durchbruch als führender Nachkriegschronist des Russlandfeldzuges geschafft. Geholfen hat im dabei der KRISTALL-Chefredakteur Dr. Horst Mahnke, den Schmidt schon aus seiner Zeit beim Auswärtigen Amt kannte; damals war Mahnke Adjutant des SS-Brigadeführers (Generalmajor) und Leiters der kulturpolitischen Abteilung des Auswärtigen Amtes, Franz Alfred Six. Der 1913 geborene SS-Hauptsturmführer (Hauptmann) Mahnke schaffte dann in den 50er Jahren den Sprung zum leitenden Redakteur (Ressortchef “Internationales”) beim SPIEGEL, bevor er 1960 Chefredakteur bei Axel Springers KRISTALL wurde. Aus beiden KRISTALL-Serien entstand je ein Buch im Ullstein-Verlag ebenfalls Axel Springers und aus beiden Büchern zusammen ein Bildband. Bis heute entstanden und entstehen immer neue Variationen von “Bildbänden” Paul Carells zum Russlandfeldzug. Sie haben Millionenauflage erreicht und sind in mehr als ein Dutzend Sprachen übersetzt. Als die Zeitschrift KRISTALL 1967 eingestellt wurde, arbeitete Paul Carell u.a. für die WELT AM SONNTAG, für die er zusammen mit Günter Böddeker einen Bericht über das “Leben und Überleben deutscher Soldaten hinter Stacheldraht” verfasste, aus dem dann 1980 das Ullstein-Buch “Die Gefangenen” geschaffen wurde. Noch 1992 hat der zu diesem Zeitpunkt noch immer überaus umtriebige Publizist Paul Carell in seinem bis heute ebenfalls vielfach verkauften Ullstein-Band “Stalingrad. Sieg(!) und Untergang der 6.Armee” dem NS-Mythos vom sinnvollen Kampf (“Sie starben, damit NS-Deutschland lebe”) neuen Auftrieb verschafft, indem er die falsche Behauptung, nach Stalingrad sei der Ausgang des Krieges noch offen gewesen, als Essenz neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse deklarierte. Auch in diesem, seinem letzten Buch bleibt Carell seiner Linie als skrupelloser Propagandist treu: Der Krieg wurde dem Deutschen Reich aufgezwungen. Eine Ausrottungspolitik gegen die sowjetische Bevölkerung hat es nie gegeben, ebenso wenig wie verbrecherische Befehle der Wehrmachtsführung. Die Generäle haben im Ostkrieg großartige Arbeit geleistet. Ihre geniale operative Kriegführung aber wurde ebenso wie die Frontsiege der Truppen durch Hitlers stümperhafte Politik sozusagen am grünen Tisch wieder verspielt, und Deutschland hätte auch nach Stalingrad noch den Krieg gewinnen können, wenn nur der eine Mann an der Spitze, Hitler, nicht gewesen wäre. Darüber hinaus ist an diesem letzten Werk Carells zu Stalingrad zweierlei bemerkenswert: Zum einen gibt er auf dem Klappentext des Bandes zum ersten Mal seine vorher sorgsam verschwiegene Identität der Öffentlichkeit bekannt: “Ab 1938 im Auswärtigen Dienst, Gesandter und Leiter der Presseabteilung des Auswärtigen Amtes.” Zum anderen hält er offensichtlich 1992 den Zeitpunkt für gekommen, nicht nur wie in seinem Buch “Unternehmen Barbarossa” Hitlers Tagesbefehl vom 22.Juni 1941 als unkommentierten Beleg für die Präventivkriegsthese abzudrucken, sondern dem Leser unverblümt die angebliche historische Wahrheit mitzuteilen: “Der deutsche Angriff am 21.(22.) Juni 1941 war objektiv ein Präventivschlag.” (S.336). Damit schließt sich der Kreis von Paul Karl Schmidts Karriere als “Propagandist im Krieg” (Peter Longerich) 1941 zu Paul Carells Karriere als Bestsellerautor und einflussreichem Nachkriegschronisten des “”Unternehmens Barbarossa”. Paul Karl Schmidt alias Paul Carell, der neben seiner publizistischen Tätigkeit lange Zeit als einflussreicher Berater im Hause Springer galt und nach den Recherchen des ehemaligen STERN-Chefredakteurs und Biografen Axel Springers Michael Jürgs bis zum Tod des Verlegers 1988 als dessen Sicherheitschef fungierte, verstarb im Juni 1997 in seinem Altersdomizil in Rottach-Egern.

Autor: Wigbert Benz; Homepage zum Thema “Russlandfeldzug in Wissenschaft und Unterricht”: http://www.historiker.de/Wigbert.Benz

 

Literatur

Benz, Wigbert: Die Nürnberger Dokumente NG 2424 und NG 2260. Zur Rolle von Paul Karl Schmidt alias Paul Carell beim Judenmord in Ungarn 1944. In: Bulletin für Faschismus- und Weltkriegsforschung. Heft 22 (2004), S.82-95

Ders.: Paul Carell alias Paul Karl Schmidt. Kriegs- und Holocaustpropagandist. Wirken und Karriere des Pressechefs im NS-Außenministerium vor und nach 1945. In: Informationen für den Geschichts- und Gemeinschaftskundelehrer. Heft 67 (2004), S.60-71

Ders.: Paul Carell. Ribbentrops Pressechef Paul Karl Schmidt vor und nach 1945. wvb Wissenschaftlicher Verlag Berlin 2005.

Jürgs, Michael: Der Verleger. Der Fall Axel Springer. München: Econ Ullstein List Verlag 2001

Köhler, Otto: Unheimliche Publizisten. Die verdrängte Macht der Medienmacher. München: Droemer / Knaur Verlag 1995 (zuerst 1989 im Pahl-Rugenstein Verlag u.d.T. “Wir Schreibmaschinentäter”)

Longerich, Peter: Propagandisten im Krieg. Die Presseabteilung des Auswärtigen Amtes unter Ribbentrop. München: Oldenbourg Verlag 1987

 

Weiterführende Links

Paul Carell alias Paul Karl Schmidt. Kriegs- und Holocaustpropagandist. Wirken und Karriere des Pressechefs im NS-Außenministerium vor und nach 1945: http://hometown.aol.com/wigbertbenz Online-Version des gleichnamigen Beitrages aus “Informationen für den Geschichts- und Gemeinschaftskundelehrer”, H. 67/2004, S.60-71

Wissenschaftliches Forum “Unternehmen Barbarossa” beim Historischen Centrum Hagen sowie Nachrichtendienst für Historiker: http://www.historisches-centrum.de/barbarossa/index.html