Jenaer Video-Projekt zu Rechtsterroristen

Geschrieben von: der Redaktion

Eine Stadt stellt sich ihrem Erbe: In Jena wuchsen die Rechtsterroristen Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe auf, hier radikalisierten sie sich. Jugendliche haben 20 Beteiligte von damals interviewt. Entstanden ist ein eindrucksvoller Film.

>> Weiter bei Spiegel-Online

 

Einweihung des Denkmals für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas

Geschrieben von: der Redaktion

Am 24. Oktober wird das Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas eingeweiht. Die Realisierung und Fertigstellung des Denkmals in Berlin wurde lange erwartet. Ein Ort, der nicht nur würdig an die ermordeten und verfolgten Sinti und Roma während des NS-Terrors erinnern wird, sondern auch ein Ort des Vergegenwärtigens, wie die größte ethnische Minderheit Europas heute in unseren Gesellschaften lebt.

>> Weitere Infos zum Denkmal auf der Wikipedia

   

Lifestyle, Symbole und Codes von neonazistischen und extrem rechten Gruppen

Geschrieben von: der Redaktion

2001 erschien die erste Ausgabe der Versteckspiel-Broschüre. Die Nachfrage ist – auch nach über 100.000 gedruckten Exemplaren – ungebrochen. Der Bedarf an Aufklärung ist hoch, das Potenzial der rechten Bedrohung leider auch. Sei es auf der Straße, in den Parlamenten oder an den Stammtischen: Der erste Schritt zur Bekämpfung dieses Phänomens ist das Erkennen seiner ProtagonistInnen und deren Strategien.

Das Projekt dasversteckspiel.de hat eine umfangreiche Übersicht zu diesem Thema zusammengestellt, die Multiplikatoren wie LehrerInnen, Jugendgruppen- leiterInnen oder SozialarbeiterInnen allgemeingültige Hintergründe zu neofaschistischen Jugendkulturen und deren Lifestyle bietet.

>> www.dasversteckspiel.de

   

Filmempfehlung: In Darkness

Geschrieben von: der Redaktion

In DarknessDer polnische Oscarkandidat von der international renommierten Regisseurin Agnieszka Holland („Hitlerjunge Salomon“) erzählt die wahre Geschichte des Polen Leopold Socha, der unter Einsatz seines eigenen Lebens und das seiner Familie während des Zweiten Weltkriegs jüdische Flüchtlinge über viele Monate in der Kanalisation von Lvov versteckt.

1943, in der von den Nazis besetzten polnischen Stadt Lvov herrscht Armut. Die Armen bestehlen die, die noch weniger haben. Der zunächst nur auf Eigennutz bedachte polnische Dieb und Einbrecher Leopold Socha entdeckt eines Tages eine Gruppe jüdischer Ghettobewohner auf der Flucht und versteckt sie gegen Geld im Labyrinth der Kanalisation von Lvov. In ihrer Notlage unfreiwillig auf engstem Raum gefangen, erleben die jüdischen Flüchtlinge stellvertretend für die vielschichtige Gesellschaft der Juden die großen Gefühle von Liebe und Freundschaft aber auch von Hass, Feindschaft und gegenseitiger Ablehnung.

Die US Academy of Motion Picture Arts and Sciences hat IN DARKNESS in der Kategorie „Bester nichtenglischsprachiger Film“ für den Oscar 2012 nominiert.

>> www.indarkness-derfilm.de

>> Trailer bei Youtube

   

Filmempfehlung: Sergej in der Urne

Geschrieben von: der Redaktion

Seit 30 Jahren steht die Urne Sergejs auf dem Schrank von Eugen in Paris, weil sich seine vier Söhne nicht über die Beisetzung einigen können. Als Urenkel Boris versucht das Ganze in die Hand zunehmen, stößt er auf eine Familiengeschichte, die das 20. Jahrhundert plastischer macht, als jedes Geschichtsbuch. SERGEJ IN DER URNE schlägt den Bogen von der Russischen Revolution bis ins 21. Jahrhundert, erzählt die Geschichte von drei Generationen einer weit verstreuten, europäischen Familie. Im Zentrum steht der schillernde Sergej Stepanowitsch Tschachotin (1883-1973), Mikrobiologe, Wissenschaftler von Weltruf, Freund Einsteins und Pawlows, aber auch Revolutionär, Antifaschist, Pazifist und Frauenheld - ein Leben, in das die Geschichte immer wieder eingeschlagen hat wie der Blitz.

Weitere Infos unter: www.sergej-in-der-urne.de

   

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